Mariam Ishak+N

Die Sudanesin ist frei und wurde vom Papst empfangen. Der Papst habe ihr für ihr Glaubenszeugnis gedankt, und er treffe mit ihr zusammen, weil sie ein Zeichen der Verbundenheit mit allen sei, „die wegen ihres Glaubens leiden müssten.“ http://www.kathpress.co.at/site/nachrichten/database/63707.html Ja, sie ist nun in Freiheit – Millionen sind es nicht, an sie sollte man immer wieder erinnern. Immer wieder.

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Man wird vorsichtig – aber ich möchte diesen Link dennoch weitergeben – ohne meine Hand dafür ins Feuer zu legen – , weil er auch von open doors unterstützt wird: Hier kann man T-Shirts kaufen mit dem Zeichen für Christen, mit dem Islamisten die Häuser irakischer Christen zur Erniedrigung gekennzeichnet haben. Es ist kein Stern, sondern sieht aus wie ein nach oben offener Kreis mit einem Punkt: http://www.abundbashmayo.com/ Das T-Shirt kostet 15€ und mit dem Geld sollen christliche Flüchtlinge aus dem Irak unterstützt werden.

Dieses Zeichen (halboffener Kreis mit Punkt) ist ein arabisches Symbol für das N – das bedeutet: Nazarener http://www.swr3.de/info/nachrichten/Christen-protestieren-mit-Symbol-im-Netz/-/id=47428/did=2829218/h2adt3/index.html Die Kirche von England hat es aus Solisarität mit den Christen aufgenommen: http://www.abendblatt.de/politik/article130569172/Christenverfolgung-im-Irak-Proteste-mit-Facebook-und-Twitter.html

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Menschenrechte

Christenverfolgung im Irak wurde durch Kardinal Marx beklagt: http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=198309&cHash=e561129c1d5cfd57ece631df33ef7921 Es wird gesagt, dass man nicht nur Mitleid zeigen, sondern Solidarität bekunden solle. Und das gilt, denke ich, auch für die anderen Rechte, die mit Füßen getreten werden: andere Minderheiten, Menschen, die anders denken, sich anders kleiden, Frauen… Es ist ein Horror, was da abläuft. Und keine Massendemo – überhaupt keine – von den Muslimen. Und die Finanziers und Waffenlieferanten im Westen und den anderen arabischen Staaten? Nichts hört man. Vielleicht halten sie sich zurück, weil sie sich schämen, dass sie die Islamisten unterstützten, damit sie in Syrien immer stärker werden.

Scham? Nun denn, ich bin ein Träumer. Realpolitik geht halt manchmal daneben – und menschliche Kollateralschäden gehören nun einmal dazu, denkt man sich vermutlich in den Etagen der Verantwortlichen, statt sich zu schämen.

Ich habe immer gegen das Kungeln des Westens mit den Islamisten im Blog angekämpft. Ich habe nun keine Idee, wie das Übel zu beseitigen ist. Die Schiiten unterstützen? Das heißt Teufel mit Beelzubub austreiben? Dazu mag ich mich im Augenblick auch nicht durchringen. Das Einzige, was mir einfällt: Vielleicht entkommen noch weitere ins Kurdengebiet – und die zu unterstützen, hieße die Devise. Aber davon hört man nichts. Weil die Medien das für unwichtig halten – oder weil die Kurden in der Aufnahme der christlichen und anderer Minderheiten von den Weltorganisationen nicht unterstützt werden? Oder weil die Türkei was dagegen haben könnte? Was ist mit den Frauen, die im ISIS-Gebiet von Beschneidungen bedroht sind (alle zwischen 11 und 46 Jahren)? Wohin können die flüchten? Wären die im Kurdengebiet sicher? Ich befürchte nein. (Angeblich sei diese Information eine Falschinformation, der die UN aufgesessen sei: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/irak-un-bericht-ueber-genitalverstuemmelung-nicht-bestaetigt-13064414.html : Die UN-Sprecherin, die das bekannt gegeben hatte, habe sich auf lokale Berichte bezogen. Heißt das, dass die Berichte falsch sind oder dass sie lokal zutreffen?)

Alle Welt schaut auf den Gaza. Und die Menschen Syriens wie des Irak sind vergessen.

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In Afghanistan wurden zwei Christen aus Finnland getötet, die den Menschen helfen wollten:

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Wie die Nachricht, die angeblich falsch sein soll, dass die Isis-Islamisten im Irak verlangen, dass 11-46Jährige Frauen beschnitten werden, so hofft man auch, dass solche Nachrichten falsch sind: Ein 10jähriges Mädchen wurde in Afghanistan vergewaltigt und man muss befürchten, dass sie aufgrund eines „Ehrenmordes“ durch ihre Familie getötet wird: http://www.clarionproject.org/news/afghan-girl-10-slated-honor-killing-after-being-raped

Man wünscht sich, auch das wäre eine falsche Nachricht: Ich habe in unseren Nachrichten noch nicht gehört, dass die Boko Haram Eltern der entführten Mädchen getötet haben: http://www.clarionproject.org/news/boko-haram-attacks-parents-kidnapped-girls

Und sie demonstrieren nur gegen Israel!

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Norwegen warnt vor einem islamistischen Anschlag: http://www.krone.at/Welt/Norwegen_warnt_Buerger_Terrorakt_steht_kurz_bevor-Angst_vor_Islamisten-Story-413170

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Reiner Glaube

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Wer hätte das nicht gerne:

Eine Kirche, in der nur Menschen leben, die den Glauben rein inhaliert hätten und ihn auch leben würden.

Alle würden ihn leben – so wie ich es für richtig halte.

Wunderbar!

Wunderbar?

So lange wir Menschen dieser Erde sind, sollten wir uns freuen, dass es diese Vielfalt gibt.

Gott lässt sie zu. Sollten wir göttlicher sein wollen als Gott?

Gott lässt sie zu und fordert von uns – von jedem Einzelnen: Binde du dich an Gott, lebe du aus der Gottesbeziehung heraus – und wenn andere Christen es klasse finden, werden sie von dir bereichert sein. Mehr geht nicht. Vielfalt in der Kirche bringt Auseinandersetzungen – aber auch große Bereicherungen.

Jesus sagt: Sieh den Balken in deinem Augen, bevor du den Splitter aus dem Auge des anderen ziehst und: Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen ist auch nicht zu übergehen. http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_vom_Unkraut_unter_dem_Weizen Selbst dieses Gleichnis konnten Menschen heranziehen, um andere zu drangsalieren. Wir verbohrten Menschen, nicht offen für Gottes Liebe, sondern herrschsüchtig.

Nun müssen freiere Christen natürlich aufpassen, dass sie nun von ihrer Seite aus diese Christen nicht als Unkraut ausreißen wollen. Aber ins Getümmel stürzen und voller Liebe zu den anderen unseren Glauben bezeugen – das sollten wir schon tun. Damit auch wir selbst Schwestern und Brüder in Christus bereichern – vielleicht auch verärgern.

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Niederlande-Ukraine+Kirche-Verbrechen

Man nannte das Sippenhaft: Es wird verlangt, dass die Tochter Putins aus den Niederlanden ausgewiesen wird. Wie sehr Europa doch immer wieder an der Kippe steht, seine eigenen Werte zu verraten. http://www.spiegel.de/politik/ausland/malaysia-airlines-mh17-niederlande-wollen-putins-tochter-ausweisen-a-982630.html

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Und Europa steht auf der Kippe: Ein Fußballspiel wurde gestürmt – von Palästinensern, weil eine israelische Fußballmannschaft spielte. http://www.bz-berlin.de/sport/fussball/oesterreich-palaestina-anhaenger-stuermen-fussballplatz Und das in Österreich. Auf solche Zugereisten, die sich keinen Deut darum scheren, dass sie die Werte Europas mit Füßen treten, kann Europa sicher gut und gerne wie es in der FAZ mit Blick auf Willkommenskultur verzichten. Aber darum scheren die sich auch keinen Deut – im Gegenteil, versuchen ihre Werte lautstark und gewalttätig durchzusetzen.

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Es gibt immer Menschen in der Kirche, die die Nähe suchen zu den Mächtigen, seien sie Verbrecher, Ideologen… – ihrem Glauben zum Trotz. Und das Schlimme ist, die Kirche kann dagegen angehen, aber es sind ihr in gewisser Weise auch die Hände gebunden – denn dem Einzelnen wird, auch in der katholischen Kirche, Freiraum gelassen. http://www.spiegel.de/panorama/kirche-und-mafia-papst-franziskus-rede-und-die-folgen-a-982164.html

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Raketen in Schulen

Neu ist diese Information nicht – aber sie scheint für den UNO-Generalsekretär neu zu sein, denn er ist empört darüber, dass Raketen in Schulen gefunden wurden. Man kann ihm sogar noch mehr sagen, was auch in diesem Blog zu lesen war, was nicht alles missbraucht wird gegen jegliches Völkerrecht usw. usw. http://www.spiegel.de/politik/ausland/krieg-in-gaza-ban-ki-moon-empoert-ueber-raketen-fund-in-uno-schulen-a-982624.html Vielleicht sollte er mal meinen oder ähnliche Blogs lesen, dann wüsste er mehr. Verzeiht mir den Sarkasmus.

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Der Krieg gegen Israel ist Krieg für Allah – so Abbas: http://www.jihadwatch.org/2014/07/moderate-abbas-quotes-quran-to-present-fighting-for-israel-as-war-for-allah

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Der Zentralrat der Muslime verurteilt Judenhass und Antisemitismus bei den Demos: http://kath.net/news/46836

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Die Israelis müssen schon aufpassen, dass sie wirklich so gut es geht zivile Opfer vermeiden – sonst wird es eine Niederlage für Israel – verursacht von Israel selbst. Auch wenn sie von allen relevanten Seiten Unterstützung erfahren, müssen sie aufpassen, denn irgendwann kann der Druck in den Staaten so groß werden, dass sie zumindest in der Öffentlichkeit gegen Israel Stellung beziehen müssen. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/bodenoffensive-in-gaza-warum-die-araber-israel-unterstuetzen-13057105.html (Nachtrag: Die UN hat mit ihren arabischen Organisationen gegen Israel protestiert: http://www.dw.de/gaza-gewalt-isoliert-israel/a-17804395 Da die UN sich in er Vergangenheit schon häufiger gegen Israel positioniert hat, sollte man auch diesen Link beachten: http://www.jihadwatch.org/2014/07/idf-calls-out-un-for-lying-about-gaza-civilian-casualties)

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Die Frage bleibt – und wird heute vor allem wieder virulent – wegen den Freitagsgebeten: Warum gehen Muslime in Massen gegen Israel auf die Straße – und nicht gegen die Boko Haram, gegen die ISIS und gegen all die anderen Menschenverächter, für die man kaum Eigenschaftswörter findet, um das Schlimme, das sie tun, adäquat beschreiben zu können. Lässt sie das verhältnismäßig kalt?

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Frauenbeschneidung

Kriege gegen die zivilisierte Welt und gegen die Menschlichkeit und Menschenrechte:

Die Isis hat befohlen, in ihrem Herrschaftsbereich alle Frauen zu beschneiden: http://www.faz.net/aktuell/politik/irak-isis-befiehlt-genitalverstuemmelung-von-frauen-13062537.html Was für eine menschenverachtende Sippschaft diese Islamisten ist. Wie viel Leiden sie in kurzer Zeit über so viel Menschen bringt.

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Ich bringe keinen Beleg, weil die Bilder zu grausam, zu bestialisch sind: In Mossul wurden 17 Schulmädchen erschossen, weil sie eine Party gefeiert haben.

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Frauenfeindschaft auch hier: http://www.jihadwatch.org/2014/07/sharia-lebanon-muslima-from-australia-facing-jail-for-adultery Gut, dass sie in westlich orientierten Regierungen Schutz suchen können. Manchmal.

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In Dubai wurde ein Brite verhaftet, weil er während des Ramadan trank: http://www.jihadwatch.org/2014/07/dubai-british-visitor-jailed-for-drinking-during-ramadan Menschen, die solche arabischen Gefängnis-Länder besuchen, sollten wissen, was sie tun, damit sie nicht inhaftiert werden. Solche Nachrichten tauchen jetzt vielfach auf, dass einzelne Menschen Ramadan nicht eingehalten haben und die Folgen durch freiwillig Hungernde und Dürstende ertragen müssen.

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Muslime demonstrieren aus Solidarität mit Christen und Hindus gegen den brutalen Überfall auf Ordensfrauen in Bangladesh: http://kath.net/news/46840

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Alle Religionen sind gleich

P1060470

Alle Religionen sind gleich. Das sieht man daran, dass sie alle an Gott glauben.

Diese Grundaussage, die in so manchem Kopf herum spukt, ist falsch.

Es glauben nicht alle Religionen an Gott – und die Religionen, die an Gott glauben, weisen unterschiedliche Gottesvorstellungen auf. Das mag natürlich für manche bedeuten: Dennoch egal, was für eine Religion – sie glauben eben alle an irgendwas.

Aber was heißt “Glauben”? Glaube ist ein Wort, das für das Christentum verwendet wurde und bedeutet Vertrauen in Gott, der in seiner Liebe in Jesus Christus gehandelt hat. Für den Islam ist die Unterwerfung unter Allah, der im Koran durch Mohammed sein Wort kundtat, das Zentrale. Buddhisten vertrauen nicht und unterwerfen sich nicht, sondern sie suchen die Erwachung in der Loslösung vom Leidzufügenden. Für hinduistische Strömungen mag man sagen, dass es gilt, die All-Seele gemäß der traditionellen Vorgaben rein zu halten, um zur besseren Wiedergeburt zu gelangen. Animisten sehen ein Leben im Einklang mit den Geistern/Ahnen als wesentlich an.

Das heißt darüber hinaus: All diese Religionen und Gottesbilder haben eine unterschiedliche Gesellschaft zur Folge. Warum ist die Gesellschaft in Indien so verschieden von einer rein muslimischen Gesellschaft – warum unterscheiden sich beide wiederum so grundlegend von einer christlich geprägten Gesellschaft? Die Religionen und ihr unterschiedliches Gottesbild, das damit verbundene Menschenbild sind der Grund dafür. Allein schon von diesem Aspekt kann man sich überlegen: Welche religiös geprägte Gesellschaft entspricht meiner Vorstellung eher?

Und wie sieht eine atheistische Gesellschaft aus? Versuche, eine zu gestalten, fanden wir in der Französischen Revolution, im Kommunismus unterschiedlichster Couleur und ansatzweise im Nationalsozialismus. Sonst gibt es meines Wissens keine Vergleichsmöglichkeiten. Schöne Worte, Utopien zählen nicht. Da alle Religionen auch schöne Worte haben – aber wie sie gesellschaftlich umgesetzt werden, steht auf einem anderen Blatt. Wir haben im Westen eine Mischform, den Versuch, Religion zu säkularisieren. Der unterschiedliche Säkularisationsgrad bringt unterschiedliche gesellschaftliche Strömungen zu Tage.

Alle Pflanzen sind gleich, sagt derjenige, der keine Ahnung hat. Und jeder, der Augen im Kopf hat und in der Lage ist, ein wenig nachzudenken sieht: Buche ist nicht Apfelbaum, Tanne ist nicht Salatkopf, Salatkopf ist nicht Rose, Rose ist nicht Drehzahn-Moos und Moos nicht Zittergras… (Sind Algen Pflanzen?) Sie haben alle gemeinsame Merkmale. Aber das war es auch schon.

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