Man denke nie, die Alten seien leichtgläubiger als wir heute.
Das ist ein Aberglaube der Modernen, um sich von den Alten abzuheben.
Leichtgläubig ist man heute auch, wenn man denkt, man könnte christliche Religion so mit links wegwischen.
Nicht zuletzt Atheisten und Andersgläubige haben Christen seit Anfang an dazu gezwungen, ihren Glauben zu durchdenken und zu formulieren. 2000 Jahre altes Denken, Philosophieren ist nicht leicht vom Tisch zu wischen.
Da muss man sich schon Mühe geben. Christen haben inzwischen auch gelernt, sehr flexibel auf alles zu reagieren – nicht vergessen!
Ganz nach dem Motto des Apostels Paulus: Prüfet alles, das Gute behaltet.
Bislang habe ich kaum dieses Thema im Blog gehabt. Das hängt damit zusammen, dass ich zwar den Waffenhandel ablehne, so es nicht um Waffen für Sicherheitskräfte geht, aber es kaum für sinnvoll ansehe, dass unser Land keine Waffen verkauft, während andere es tun. Wird unser Land keine verkaufen, verkaufen andere die Waffen. Und das ist es, das uns nicht egal sein darf, dass wir eine reine Weste behalten, denn die Weste ist nicht rein, wenn man selber nur keine Waffen exportiert.
Deswegen macht es nur Sinn, selbst keine zu exportieren (außer eben an Sicherheitskräfte befreundeter und sicherer Länder), wenn man sich äußerst aktiv gegen Waffenhandel weltweit einsetzt. Das ist eine Herkulesarbeit, die wir von unserer Regierung fordern müssen, dass sie das in die UN einbringt, auch wenn man denkt, es sei utopisch. Ich habe den Wilberforce-Film gesehen. Auch die Abschaffung des Sklavenhandels war utopisch – aber er ist dann doch durch den intensiven Einsatz von ein paar Menschen gelungen. Sicher ist die heutige Zeit eine andere, es stecken so viele wirtschaftlichen Interessen dahinter, weltweit, dass dieser Handel kaum einzuschränken ist. Waffenproduktion muss durch andere – gleich lukrative Produkte – ersetzt werden, damit die Firmen nicht pleite gehen, die Waffen-Forscher müssen mit sinnvollen Forschungstätigkeiten beschäftigt werden. Ein einfaches Verbot wird nicht helfen. Es muss Ersatz gefunden werden… Es muss Gruppen und Ländern deutlich werden, dass die Unsummen an Geld, die sie für Waffen ausgeben, besser zur Förderung der Bevölkerung eingesetzt werden. Aber die Bevölkerung gewalttätig in Schach zu halten ist wahrscheinlich billiger und einfacher, als durch gute gesellschaftliche Bedingungen. Warum denken manche, sie erwerben sich Ruhm durch töten – statt dadurch, dass sie Bildung fördern? Wieso meinen manche, Leute, die Waffen benutzen, sind Helden, statt Leute, die anderen als Mediziner das Leben retten? Um eine Waffe zu bedienen, benötigt man keine gute Ausbildung – das kann jeder. Sich zu bilden scheint für manche zu schwer zu sein – dann doch lieber herumballern. Ich werde polemisch. Aber das Augenmerk sollte auf Ächtung von Waffen liegen (so sie nicht der Sicherheit dienen) – aber so viele PC-Spiele ächten Waffen nicht, sondern glorifizieren sie.
Es ist leicht, der Kultur des Todes anzugehören – es ist schwer, die Kultur des Lebens zu fördern.
Gegen deutsche Waffenexporte gibt es so manche Initiative. Aber ich denke, man sollte eher auf das hier schauen: https://www.bicc.de/ Wobei das eine das andere nicht ausschließt.
Ich muss gestehen, dass ich diese Nachricht auch noch nicht im Blog hatte, dass an der syrisch-türkischen Grenze Flüchtlinge erschossen worden sind. http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-laut-hrw-in-tuerkei-erschossen-kommentar-a-1091924.html Ich habe es darum nicht gebracht, weil ich nicht wusste, ob die Info richtig ist oder nicht. Bei mir war es kein mitleidloses Schulterzucken – vielleicht bei anderen auch nicht, sondern eben diese Vorsicht: Wem darf man trauen? Wenn sie wirklich erschossen worden sein sollen, dann ist auch das ein Skandal – und man fragt sich: UN? Kein Thema?
Es regt sich auch niemand über das immense Versagen der UN auf. Warum eigentlich nicht? Weil sie keine Bedeutung hat?
Das Ziel wird sein: Jede Kneipe, die es wagen sollte, die AfD zu beherbergen, unter druck zu setzen. Und das ist faschistisch. In diesem Fall linksfaschistisch. Im Grunde ist aber alles die gleiche Brühe, rechtsfaschistisch, linksfaschistisch, was weiß ich faschistisch. Es ist die gleiche undemokratische und Menschen verachtende Mutter, die sie gebar.
Pakistan for all zeigt ein Bild, auf dem ein Mann ein Mädchen trägt. Dazu steht geschrieben:
Man sagt, ein „Bild sagt mehr als tausend Worte“. Dieses Bild ist von der Nazar Bhatti & Shahida Mehboob von der Memorial Schule in der Nähe von Gharo, Sindh. Dieses Foto ist ein Zeugnis, dass es inmitten all des Chaos und der Verwirrung in Pakistan Männer gibt, die in den glühenden unbarmherzigen Temperaturen von über 100°F ein paar Kilometer barfuß laufen, um ihre Töchter, deren Fuß verletzt ist, von der Schule abzuholen.
Dieser Mann wird niemals dafür anerkannt dass er seiner Tochter Bildung ermöglichen möchte, auch nicht für seinen Mut angesichts des brutalen Systems. Seine Liebe für seine Tochter wird niemals gefeiert werden.
Hut ab vor diesem Mann!!!<
*
Durch einen Artikel von Open Doors komme ich auf die Idee: https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile/brunei/ Der Sultan Hassanal Bolkiah der dort herrscht, hat am 15. Juli Geburtstag. Den Christen in seinem Märchenland geht es überhaupt nicht gut. Vielleicht sollten alle Christen an seinem Geburtstag für ihn beten, damit er, der Herrscher des Mini-Staates, den Herrscher der Herrscher kennen lernt.
Und so kann man dann als Geschenke Geburtstags-Gebete für Herrscher einführen. Ein paar Beispiele:
König Salman ibn Abd al-Aziz von Saudi Arabien hat am 31.12. Geburtstag (ist also leider schon vergangen)
Baschar al-Assad hat am 11.9. Geburtstag.
Pakistans Präsident Mamnoon Hussain ist am 2.3. geboren.
Recep Tayyib Erdogan – der Geburtstag ist leider auch schon vorbei: 26.2.
Ich habe noch einen gefunden, der nicht vorbei ist: Mohammed VI., König von marokko, hat am 21.8. Geburtstag.
Und wann hat Abd al-Fattah as-Sisi, der Herrscher von Ägypten, Geburtstag? Am 19.11.
In einer Zeitung (Main-Spitze) fand ich ein Cartoon, in dem eine Kanone Richtung EU zeigte und in die Kanone stiegen Unmengen von Menschen ein. Dieses Denken ist also Allgemeingut geworden – dann muss ich es nicht mehr sagen.
Der Fall Dündar und Merkel: http://www.rolandtichy.de/meinungen/erdogans-pressezensur-und-die-stumme-kanzlerin/ Sie mischt sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Türkei ein – aber die inneren Angelegenheit der Türkei sind durch Erdogans Wahlkampfauftritten in Deutschland und durch die Ditib als Handlanger der Türkei keine inneren Angelegenheiten mehr, vor allem auch, weil aus der Türkei dazu aufgerufen wurde, Erdogan-Kritiker anzuzeigen und Anzeigen gegen Kritiker geschaltet werden. (Im Beitrag ist von Deutschland die Rede. Das hatte ich nicht mitbekommen, sondern allein der Fall aus den Niederlanden, der dann allerdings als Missverständnis von der Türkei schnell abgetan wurde.)
*
Wer vor Erdogan leise ist, wird es auch vor China sein: http://www.igfm.de/news-presse/aktuelle-meldungen/detailansicht/ Die IGFM möchte, dass Merkel gegenüber China Rückgrat zeigt, weil dem Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses eine Einreise verweigert wurde.
Warum verhärten sie sich alle? Kann es nicht einmal einen UN-Länder-Therapeuten geben, der mit Ländern, die der UN angehören, entkrampfende Übungen macht?
Diese Leute sollten mit Druck in Integrationskurse hineingeführt werden. Das zu akzeptieren, dürfen sich unsere europäischen Staaten nicht leisten. Negative Kräfte weiten ihr Gebiet immer weiter aus. Ich denke, dass auch kaum ein Politiker gerne sähe, wenn das Land dann doch in muslimisch-islamistische Hände fällt. Bislang heißt es ja immer, dass Muslime nicht Europa erobern wollen. Sie wollen es nicht – aber manche wohl doch, und diese müssen Nichtmuslime wie Muslime in die Schranken weisen.
Errdogan sollte man ernst nehmen: Moscheen sind unsere Kasernen, Minarette unsere Bajonette…
Manche unserer lieben Mitbürger denken wahrscheinlich: Bars… – ich trinke kein Alkohol, bin gegen solche Besäufnisse und Lokalitäten usw. usw. Wer für die Freiheit ist, muss nicht mit einzelnen Äußerungen freien Lebens einverstanden sein, aber er wird die Möglichkeit, sie zu leben, verteidigen. Wer sich und anderen einzelne Freiheiten nehmen lässt, ist bald Sklave solcher Gruppen, nicht nur muslimischer Extremisten. Linke versuchen es genauso wie Rechte.
Der Mensch steht nicht über dem Tier. Er steht als Tier mit dem Tier auf einer Stufe.
Gut. Dann ist wohl nichts mit Tierschutz, weil Tiere nicht Tiere schützen können.
Im Grunde verhält sich der Mensch als Tier wie ein Tier.
Gut. Dann gibt es also auch nicht die moralische Verpflichtung, sich um Tiere wie Umwelt zu kümmern.
Tiere kennen keine Moral.
Der Mensch als Tier leidet. Das Tier leidet. Die Pflanzen leiden. Also darf der Mensch weder Tier noch Pflanzen Leiden zufügen.
Gut. Aber die anderen Tiere und Pflanzen dürfen es auch nicht. Freilich: Sie merken nicht einmal, dass sie anderen Leiden zufügen. Das merkt nur der Mensch. Also ist er doch etwas Besonderes – und nicht einfach: Tier.
Er ist frei, Verantwortung zu tragen, damit Menschen, Tiere, Pflanzen nicht über die Maßen leiden müssen. Leben achten, heißt für mich: In Freiheit verantwortlich zu handeln. Und ich handle nicht verantwortlich, wenn ich Tiere quäle und es zulasse, dass sie gequält werden. Was das letztlich bedeutet, das zu entscheiden liegt in meiner Verantwortung.
*
Der Apostel Paulus schrieb schon im 1. Jahrhundert: Alle Kreatur ängstet sich und seufzt und sehnt sich mit den Menschen danach, dass die Zeit der Herrlichkeit, die Gott herbei führen wird, endlich komme. (Römerbrief Kapitel 8)