Nun denn, möge der werte Herr einfach einmal über den Zaun schauen: nach Indien, Nordafrika, Zentralafrika, China – ob ihm da etwas auffallen wird?
Der Beobachter der Kulturen wird nicht behaupten, dass die christlichen Werte in Europa durchgesetzt seien. Im Gegenteil, sie sind Ziel des Handelns. Wenn sie durchgesetzt wären, wäre des Reich Gottes auf der Erde angebrochen.
Nationalismus, Kapitalismus, Tyrannen, Kommunismus, Liberalismus, Hedonismus, Utilitarismus, Egoismus – all das zeigt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Aber: Wir sind schon ein ganzes Stück weiter gekommen.
Das Gute an der Polemik ist: Sie zeigt, wie weit der Weg noch ist. Und dass diese Polemik überhaupt bestimmte Werte anspricht zeigt, dass der werte Herr eben in der Tradition unserer Kultur steht, in der diese Werte als Ziel vor Augen stehen. In einer anderen Kultur würden ganz andere Werte in den Blick genommen werden. Oder glaubt er, sie seien ihm so ganz spontan eingefallen?
Mein Lieber MacBenac – so leicht kommt man an den abendländisch-christlichen Werte nicht vorbei.
Und dass das auch im Kontext der Genderfrage in Baden Württemberg und anderen Staaten des Bundes der Fall ist, muss nicht noch einmal weiter dargestellt werden. Unser Land hat einfach zu viel Geld. Und es wird für Sex zum Fenster hinausgeworfen. Was kostet das Ganze? Und fragt sich irgendeiner dieser Sexualisierten einmal, wo man in unserem Land wirklich Bedürftigen damit helfen könnte?
Beschneidung von Mädchen in Großbritannien: https://www.jihadwatch.org/2016/06/uk-fgm-cases-in-birmingham-rocket-by-almost-30-percent Die Rate ist hoch. Wenn wir nach Afrika schauen, denken wir: Wie schlimm – aber dass so etwas in einem Land passiert, das diese Menschenrechtsverletzungen bislang nicht kannte, ist schlimm. Und da sagen unsere lieben blinden Naivlinge, dass sich die Leute, die aus aller Herren Länder zu uns kommen, integrieren werden. Sie werden es nicht – so lange ihnen das alles nachgesehen wird. Vor allem wenn sie unter ihresgleichen leben, werden sie massivst unter Druck gesetzt.
Aber das hat ein Bekannter auch schon in Deutschland erlebt. Er war in einer Gärtnerei und eine Frau aus Afrika berichtete freudestrahlend beim Kauf vieler Blumen, dass ihre Tochter heute beschnitten werde. Alle waren geschockt – das wars.
Zum Aktionsplan gehört sicher auch: Keine Touristen mehr ins Land zu lassen und Gelder aus Deutschland wieder zurückzuschicken, keine Türken mehr nach Deutschland zu lassen und Döner verbieten. Aber nun im Ernst: Erdogan ist nachtragend, das haben wir ja schon im Fall Böhmermann gemerkt. Aber das ganze Land mit hineinzuziehen – ich denke, wie gesagt, da immer an Mugabe: Der große Mann aus Simbabwe, der er war, ruinierte sein Land. Will Erdogan ihm nachmachen? Die armen Türken. Wie kann es nur kommen, dass ein Mann so viel Macht hat über ein großes Land?
Anabel Schunke über das: Deutschland muss – der Deutsche muss… – Wir müssen gar nichts. Wir werden entrechtet, weil uns eingetrichtert wird, wir müssen… – und wir müssen alles, zum eigenen Nachteil: http://www.rolandtichy.de/meinungen/ich-muss-gar-nix/
Der Artikel klingt nicht gut. Der ist zu revoluzzerhaft. Unsere politische, mediale und kirchliche Elite mag so was nicht hören. Sie mögen lieber hören:
Ich will müssen, was die da Oben wollen – wobei die da Oben natürlich sagen, sie seien gar nicht von da oben, wir seien ein demokratisches Land. Und weil wir ein demokratisches Land sind, wollen wir müssen, was die von uns Gewählten oder Nichtgewählten da Oben wollen.
Das ist Musik in den Ohren der Rechtgeleiteten. Nicht so ein garstiges Schunke-Lied.
Nun mag man ja irgendwie an die Rassenlehre der Nationalsozialisten denken. Da ging es darum, dass andere unsere Inzucht stören würden. Die Begrifflichkeit von Schäuble ist politisch äußerst heikel. Aber es wird kein Aufschrei der Empörung kommen, weil es ja kein Dunkelmensch sondern ein Hellmensch gesagt hat. Aber die AfD könnte daraus wieder ein schlagkräftiges Plakat machen. Und dafür Schimpfe von unseren Hellmenschen-Medien bekommen.
Aber man muss beachten: Schäuble meint das nicht biologisch. Er spricht das „enorme innovatorische Potential“ der Türken an und die „Offenheit und Vielfalt“ der Muslime an.
In der Flüchtlingspolitik sind sich die Europäer einig – wenn sie nicht zur Regierungselite und ihren Gleichgesinnten gehören: http://www.welt.de/politik/ausland/article156046381/Europaeer-lehnen-die-Fluechtlingspolitik-entschieden-ab.html Die europäische Flüchtlingspolitik muss neu überdacht werden – mit Blick auf die Bevölkerung. Sonst funktioniert es nicht. Aber man sieht hier und da: Man versucht weiter zu denken – aber setzt man es auch konsequent in Taten um?
42% der Europäer fordern, dass Kompetenzen an die eigene Regierung zurück übertragen werden. Die Elite sollte nicht weiter vorpreschen, sondern konsolidieren und mehr auf die jeweilige Bevölkerung hören.
Die Vision vom Zusammenschluss der europäischen Länder darf durch den Ehrgeiz einzelner nicht zerstört werden. Europa muss sich zusammenschließen. Sonst können wir auf Dauer nicht überleben. Aber dazu gehört eine kluge Politik. Die Politik der Briten ist die Unklügste nicht. Es wäre schlimm, wenn sie gingen – ihr Korrektiv würde fehlen.
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Es ist noch keine Entwarnung angesagt. Jetzt kommen zufällig ein paar Zugereiste weniger – aber ob das schon zu euphorischen Reaktionen führen darf? http://www.n-tv.de/politik/Syrer-koennten-500-000-Angehoerige-nachholen-article17882781.html Zudem: Kümmert Euch mehr um die Befriedung Syriens – das hilft den Menschen auf Dauer mehr, als sie alle herzuholen, möchte man den Verantwortlichen zurufen. Und das bedeutet: mit Assad.
Auch wenn das martialisch klingt: https://www.jihadwatch.org/2016/06/refugee-mill-in-overdrive-assad-declares-war-on-terror-against-erdogan Aber Assad hat zu recht keine Lust, sein Land von Erdogan beherrschen zu lassen – auch nicht in Teilen. Ich schrieb es schon häufiger: Erdogan wollte ein schwaches Syrien, um sich selbst als Macht im Bereich des Ost-Mittelmeeres aufspielen zu können und gleichzeitig die Kurden in die Zange zu nehmen. Das will Assad nicht zulassen – und der Westen? Hat er inzwischen umdenken gelernt? Ich befürchte: nein. Unsere Politiker sind schwerfälliger als Tanker. Wenn sie mal in Fahrt sind, hält sie keiner mehr auf, auch wenn der Weg falsch ist. Das betrifft: Syrien, Russland, Flüchtlingsfrage, Draghis Geldpolitik…
Da will man die Leute schnell integrieren – und sie schlagen auch in Schulen um sich. Wie naiv die Willkommensleute doch sind! Und so lange diese Menschen nicht aufgefangen werden können, sollten wir keine Neuen forciert aufnehmen. Menschen unseres Landes könnten dann auch von unkontrollierten Traumata beherrscht werden können.
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Viele muslimische Migranten seien antisemitisch. Nun, die Erkenntnis ist wirklich nicht neu, sei aber hier wieder einmal genannt, falls das jemand aus Leichtgläubigkeit einfach wieder vergessen sollte: http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-in-deutschland-viele-muslimische-migranten-sind-antisemitisch/13696190.html – und mit wem können die sich zusammentun? Mit ihren deutschen Brüdern im antisemitischen Ungeist. Im Augenblick sieht es nicht danach aus, zumindest habe ich hier Verbindungen noch nicht beobachten können. Aber was ideologischen Schwachsinn betrifft – sie können sich gut die Hand reichen.