Fitness- und Gesundheits-Tipps in der Nachfolge Jesu

Fitness- und Gesundheitstipps in der Nachfolge Jesu gibt es hier: http://www.focus.de/gesundheit/experten/becic/nicht-nur-ueber-wasser-gehen-die-top-10-gesundheits-und-fitnesstipps-von-jesus_id_5615986.html Genannt werden unter anderem:

Viel laufen, körperliche Arbeit, viel Obst und Gemüse essen/leichte Kost, großzügig sein, vergeben, engagiert, friedvoll, spirituell – all das fördert auch die Gesundheit. Was ich nicht nachvollziehen kann: Verzicht auf Alkohol. Man muss natürlich sehen, wie Wein damals getrunken wurde, verdünnt usw. – aber Jesus selbst sagt, dass man ihn Fresser und Weinsäufer schimpfen würde, weil er gerne in geselliger Gemeinschaft aß.

Aber das wäre auch noch ein Gesundheitstipp: In Gemeinschaft essen.

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München gegen Stolpersteine + Neue Erinnerungskultur in Reichspogromnacht

München wendet sich gegen Stolpersteine – wie auch Charlotte Knobloch: http://www.focus.de/regional/muenchen/geschichte-tortz-verbot-stolpersteine-fuer-ermordete-juden-verlegt_id_5695823.html Die Argumente gegen Stolpersteine, http://www.spiegel.de/panorama/muenchen-verbietet-stolpersteine-a-1045854.html hatte ich auch geäußert http://blog.wolfgangfenske.de/2009/06/12/stolpersteine/ Und es ist tatsächlich so, dass man den Stolpersteinen immer wieder Aufmerksamkeit entgegenbringen muss, damit sie eben nicht einfach so unter die Füße genommen werden.

Ich selbst bin inzwischen für Stolpersteine, bin aber der Meinung, dass ein einmaliges Verlegen nicht sinnvoll ist, sondern dass damit weitere Erinnerungskultur verbunden werden muss. So zum Beispiel, dass man zur Erinnerung an die Reichspogromnacht einen Teil der verlegten Stolpersteine gemeinsam aufsucht, reinigt, der Opfer gedenkt. Und dazu eine Art Ritual entwickelt.

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Behütete Jugendliche und Engagement + Papierpussys und Exhibitionismus und Sexismus

Behütete Jugendliche sind weniger sozial engagiert? http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/elternliebe-macht-jugendliche-nicht-mitfuehlender-a-1101264.html Einmal weiß ich nicht, ob ich diesen Studien trauen darf – weil sie meinen Erfahrungen diametral entgegenstehen. Zudem frage ich mich: Bezwecken diese etwas?

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Ob diese Künstlerinnen, die Papierpussys basteln, um gegen die Frauenbeschneidung zu protestieren, ihr Ziel erreichen? Was sie auf jeden Fall erreichen, das ist eine gewisse Aufmerksamkeit für ein Thema, das immer wieder vergessen wird – und damit die leidenden Frauen vergessen werden.

Ich bezweifle sehr, dass sie ihr Ziel erreichen, weil gerade dieser Protest in den Kulturen, in denen die Frauenbeschneidung durchgeführt wird, dazu führen kann, dass sie sagen: Jetzt erst recht. Man muss immer versuchen, sich in die „Gegner“ hineinzudenken. Was in unserer Kultur als schön gilt, eben auch die Vielfalt und der Körper überhaupt, das finden andere Kulturen abstoßend. Sie empfinden es als eine Überwindung der Natürlichkeit, des „Animalischen“ – kurz: als zivilisiert.

Und meine Frage ist es, ob eine solche Aktion dazu in der Lage ist, Anhänger dieser Kulturen dazu zu bringen, umzudenken – und zwar bis ins Innerste der Gefühle „umzudenken“. http://ze.tt/papierpussys-gegen-genitalverstuemmlung/ Ich wünsche es sehr.

Was diese Aktion auf jeden Fall stärken wird ist das Selbstbewusstsein von Frauen unserer Kultur. Was man auch nicht unterschätzen sollte.

Trotz dieser Worte ist mir unbehaglich. Warum? Es fördert den Exhibitionismus – für einen guten Zweck. Mit dem „guten Zweck“ kann man alles mögliche legitimieren. Ich frage mich: Wenn Männer das gemacht hätten, wäre es sexistisch? Was Frauen machen ist immer legitim – vor allem, wenn es um einen guten Zweck geht, mit dem man sich selbst dann auch noch einen Namen macht? Vor ein paar Jahren wurden die Männer bekämpft, weil sie Frauen nackt abbildeten. Heute bilden sich Frauen selbst nackt ab – die Wirkung auf Männer – das sage ich als Mann – bleibt die gleiche. Nur als Frau scheint man sich dabei wohler zu fühlen, wenn man sich exhibitionistisch den wohlwollenden Blicken darstellen kann.

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Martenstein betrogen + Ulfkotte bei Facebook gesperrt + Freier Bürger = trotziger Bürger

Das kann man gut nachvollziehen: Martenstein gab einer netten Frau 10€, damit sie, wie sie sagte, zum Studienplatz fahren könne. Sie wollte aber unbedingt 14€ und dann wollte er sein Geld zurück. Sie fing an laut zu schreien: Er belästigt mich, hat mich angefasst! Und es kamen drei Männer angerannt – und Martenstein lief weg. Die Security sagte, das sei eine neue Masche, um das Geld zu klauen – samt Portmonee – vor allem die drei Männer, die so tun, als kämen sie der Frau zu Hilfe. http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/26/harald-martenstein-bettler-betrug-falle

Ich gebe es weiter – bewahre damit möglicherweise manchen vor unangenehme Situationen – muss aber gleichzeitig gestehen: Ich falle bestimmt dennoch herein.

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Udo Ulfkotte hat wieder ein Buch geschrieben: Grenzenlos kriminell. Was uns Politik und Massenmedien über die Straftaten von Migranten verschweigen. Laut http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/stefan-schubert/facebook-sperrt-bestseller-autor-udo-ulfkotte-wegen-fluechtlingskritischen-buchs.html wurde die Seite von Facebook gesperrt. Das hieße: Meinungsfreiheit a la Maas und seinen Fans. Aber damit erreichen sie das Gegenteil: Denn diese Einschränkung der Meinungsfreiheit führt dazu, dass man das Buch erst Recht kauft.

Ein freier Bürger ist auch ein trotziger Bürger. Er lässt sich doch von Politikern nicht einschüchtern. Wer sich einschüchtern lässt, zeigt, dass er eben nicht frei ist.

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Hier reagiert der Bundesrichter Thomas Fischer auf Kämpferinnen gegen Meinungsfreiheit. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-07/rechtspolitik-strafrechtsreform-nachlese-empoerung-fischer-im-recht

Überall begegnet man solchen Aggressionen: bei den unterschiedlichsten Weltanschauungen – und wie ich neulich las: vermehrt auch bei Autofahrern. Wahrscheinlich fühlt sich jedes Individuum und jedes Individuum als Teil einer Gruppe in vollkommenem Recht und muss versuchen, die Welt dadurch vorm Untergang zu retten, indem er das gegenüber mehr oder weniger gewalttätig von der Richtigkeit seiner kleinen Weltanschauung überzeugt.

Dieser Beitrag ist das Corpus Delicti: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-vergewaltigung-taeter-opfer-fischer-im-recht

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Nato-Beitritt

In diesem gegenwärtigen politischen Stadium werden nur Länder neu der Nato beitreten, die politisch unterbelichtet sind. Da ich das weder von Schweden noch von Finnland vermute, werden sie es auch nicht tun. Es sei denn, der Beitritt ist nichts Freiwilliges, sondern nur unter großem wirtschaftlichen Druck geschehen. Leider, so muss ich sagen, traue ich das unserer Nato zu. EU und Nato Hand in Hand bedrängen diese Länder. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/03/trotz-eu-sanktionen-finnland-fuehrt-gespraeche-mit-russland/

Ich wünsche mir als Bürger eines Landes, das der Nato angehört, dass die Nato keine Expansionsgelüste hat und sie auch nicht vorantreibt. Keiner drängt uns dazu, weitere Länder aufzunehmen. Wer macht den Druck? Warum?

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Geräusch und Rose

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Im nächsten Blog geht es um die Verbindung von Gesehenem und den dazu passenden Geräuschen.

Welche Geräusche macht die Rose?

Keine.

Blühende Stille,

in sich ruhend,

nach außen strahlend.

Wir Menschen müssen Geräusche machen – und sei es aus Langeweile mit den Fingern knacksen.

Einfach nur stille sein.

Schweigen.

Charakterstärke ausstrahlen. 

Die Rose als Vorbild.

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