Meinungsfreiheit? + Linksterror

Peter Sloterdijk über das, was man in Deutschland sagen darf und was nicht – und wer Redefreiheit verhindert: http://www.focus.de/finanzen/news/tid-29319/political-correctness-klappe-zu_aid_911015.html Ich kann leider nirgends erkennen, von wann der Beitrag ist.

Susanne Gaschke schrieb darüber auch im Februar: http://www.welt.de/politik/deutschland/article151756995/Wie-Political-Correctness-zu-Sprechverboten-fuehrt.html

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In Berlin randalierten Linksterroristen. Innensenator Henkel sprach von „willkürlichem Terror gegen die Bevölkerung“ http://www.welt.de/vermischtes/article156575146/100-Vermummte-randalieren-in-Berlin-Wedding.html Diese Aussage verstehe ich nicht. Ist nicht jeder Terror willkürlich gegen die Bevölkerung gerichtet? Und aus der Perspektive sämtlicher Ideologen ist die Bevölkerung ja selbst daran Schuld, wenn sie dem Terror ausgesetzt wird: Wären sie alle Linksterroristen, Rechtsterroristen – dann würden sie ja dem Terror nicht ausgesetzt sein.

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Brexit und Vatikan und taz + Europahasser

Hier wird gejubelt: 3 Millionen haben schon unterschrieben! http://www.spiegel.de/politik/ausland/petition-drei-millionen-wollen-neues-referendum-zum-brexit-a-1099853.html Man möge beachten, dass 3 Millionen noch lange nicht die Mehrheit sind, und auch sogar 16.141.241 Millionen nicht die Mehrheit sind, sondern eben nur 48,1%.

Dass demokratische Entscheidungen nicht jedermanns Ding sind, sondern dass gerade die Linken und die EUler aus ihrem ideologischen Liberalismus heraus so lange rumrumoren, bis das Wahlergebnis passt, habe ich auch schon häufiger beschrieben.

Liebe Briten, werdet möglichst schnell wieder Liebkind, sonst wird Onkel Schulz, Martin Schulz, euch bestrafen.

Was hat Brexit mit dem Vatikan zu tun? Angeblich soll die oben genannte bejubelte Petitions-Liste 39.411 Stimmen aus dem Vatikan bekommen haben. Ein Wunder, ein Wunder! https://www.jihadwatch.org/2016/06/petition-for-new-brexit-vote-gets-39411-signatures-from-vatican-city-pop-800

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Ach ja, wie einfach ist die Welt eines tazarianers: http://www.taz.de/Kolumne-Dumme-weisse-Maenner/!5316474/ Inzwischen hat sogar schon die Konkurrenz erkannt (http://www.focus.de/politik/videos/neue-statistik-zum-eu-referendum-daten-beweisen-in-wahrheit-sind-die-jungen-briten-fuer-den-brexit-verantwortlich_id_5671066.html ), dass die Jungen so bequem waren, nicht wählen zu gehen. Und hinterher beklagen, dass die Alten einen überstimmt haben… Und wo sind die Britinnen? Die haben wahrscheinlich, wenn man taz irgendwie glauben darf, alle gegen den Austritt gestimmt – oder zählen für die tazarianer eben nicht. Und die Ausländer sowieso. Schöne einfache Welt der taz, in der man so wunderbar ein Feindbild ausmachen kann. Wenn man den Spieß umdrehen würde, könnte man dann auch sagen: Die einzigen Klugen waren die weißen Männer? Übrigens: ist der Begriff weiß für die europäische Rasse nicht rassistisch? Für mich natürlich nicht – aber für die tazarianer auch nicht? Oder darf man nur nicht die Schwarzen sagen? Egal, wir kennen ja unsere Zeitgenossen…

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Warum erden aus EU-Kritiker Europa-Hasser gemacht? Das ist pure Propaganda: http://cicero.de/berliner-republik/europaeische-union-die-rechtspopulisten-haben-hochkonjunktur So kommen wir in Europa nicht weiter, wenn nämlich kritiker als Hasser bezeichnet werden, dann heißt das, dass die EU-Elite nicht auf die Kritiker hören muss – sie sind ja Hasser. Diese Sprache zerstört die Zukunft der EU. Nicht die Zukunft Europas. Europa ist größer als die EU.

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Anpasser-Christen + Europa verkehrt herum + Eurozentrismus + Christen=Schlechtes Gewissen

Es gab schon immer Christen, die sich der jeweils herrschenden Ideologie anpassten, manchmal auch gedankenlos, eben, ohne nachzudenken, einfach nachplapperten, was ihnen vorgegeben wurde. Und das finden wir natürlich auch heute. Säkulare Vorgabe: Europa hat nicht viel mit dem Christentum zu tun bzw. manche sagen sogar, es habe gar nichts mit Europa zu tun, es nie und nimmer positiv geprägt, nur negativ – und das wird dann munter nachgeplappert, indem Fakten verdreht werden. Geschichte wird der Weltanschauung der Gegenwart angepasst – das finden wir in allen Ideologien: Nationalsozialismus, Kommunismus, jetzt Liberalismus. Und so passt auch dieser hier kritisierte Beitrag wunderschön in das gegenwärtige herrschende ideologische Muster: https://thecathwalk.net/2016/06/23/das-christliche-abendland-eine-fiktion-wie-katholisch-de-dreist-alteuropaeische-identitaet-leugnet/

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Was ich äußerst spannend finde: Wir schauen auf unseren Landkarten immer von Afrika aus auf Europa, also von Süden Richtung Norden. Neulich habe ich eine Karte gesehen, die das auch macht, aber die Namen der Kontinente waren auf den Kopf geschrieben. Und wenn man, um sie richtig zu lesen, einmal die Karte umdreht und von Norden nach Süden – von Europa nach Afrika – schaut, dann steht wirklich die Welt Kopf.

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Eurozentrismus muss man ablehnen. Aber: Man kommt doch nicht umhin, wenn man Fakten beachtet, dass das kleine Europa eine immense Auswirkung hatte auf die gesamte Welt. Das nicht nur positiv, sondern auch negativ. Und auch hier gilt es Fakten zu beachten: Nicht nur negativ – auch positiv! Das eine wie das andere leugnen – das kann man, hat allerdings mit der Realität nichts zu tun. Und mit zur Realität gehört auch, dass es das christliche Europa war, das die Kulturen massivst beeinflusst hat. Auch das kann man als gut oder schlecht interpretieren – aber dem ist nun einmal so. Bevor man nun beginnt, die Vorfahren anzuklagen, dass sie so gemein waren zu den Völkern der Erde, sollte  man einmal uns anschauen und sehen: Wo beuten wir aus? Wo erniedrigen wir? Unsere Schuld muss Thema sein – nicht die der Vorfahren. Wenn man das sagt, dann hat man eben wieder die christliche Perspektive eingenommen, die von Schuld gegenüber anderen und Verantwortung gegenüber anderen spricht. Andere Kulturen kennen das nicht, haben keine Bevölkerungsgruppe, die Skrupel hat. Sie lernen es – aber von wem? Nicht von Europa, denn auch Europa, das sich vom christlichen Ursprung löst – ist skrupellos – und so haben eben auch Christen sich vom christlichen Ursprung gelöst, wenn es um Machtpolitik ging: Man denke an Venedigs Überfall auf Konstantinopel (als Teil der Kreuzzüge), man denke an… – aber das muss ich nicht alles wieder aufzählen, es gibt Aufzählungen über Vergehen der christlichen Vergangenheit noch und nöcher, so viele, dass man die positiven Beiträge gar nicht mehr wahrnimmt. Christen, die sich aber auf den Kern besonnen haben, die Botschaft Jesu Christi, hatten zumindest ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich übel daneben benommen haben – oder sie waren für andere das schlechte Gewissen. Und das sollte unsere Aufgabe heute auch sein:

Christen sollen das schlechte Gewissen derer sein, die gewissenlos sind.

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Türkischer Reflex + Falludscha-Befreiung

Beim Pawlowschen Reflex speichelt ein Hund, wenn er Nahrungsgabe ahnt. Beim Türken-Reflex zornen türkische Medien und andere, wenn der Armenien-Genozid Armenien-Genozid genannt wird. Und das hat der Papst gemacht. Und schon, zack bum: Schallt ihm entgegen: „Kreuzzugsmentalität“! Alle Welt ist dumm – da freuen wir uns natürlich sehr, dass es diese Osmanen mit der Osmanenmentalität nicht sind. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/genozid-debatte-um-armenien-tuerkei-verurteilt-kreuzzugsmentalitaet-des-papstes-a-1099843.html

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Falludscha ist befreit! Aber erst richtig befreit, wenn man die Stadt halten und aufbauen kann. Stellt die internationale Gemeinschaft genug Gelder zur Verfügung? http://www.welt.de/politik/ausland/article156577837/Irakische-Armee-verkuendet-Befreiung-von-Falludscha.html

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Männlicher muslimischer Druck + Burkaträgerinnen + Unfassbar, was in diesem Land vor sich geht + Reformation und Islam

Wer klärt die nicht muslimischen Mädels auf? Diemuslimischen Mädels werden von ihren Müttern aufgeklärt. Aber unsere? http://www.n-tv.de/politik/Viele-beugen-sich-dem-maennlichen-Druck-article18020686.html

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Angeblich spielen Burka-Trägerinnen in unserem Land keine Rolle. Am Freitag beim Einkauf in einem Laden: Kurz nacheinander zwei fast Vollverschleierte (mit Blickschlitz) gesehen: https://www.unzensuriert.at/content/0021075-10000-Franken-Strafe-fuer-Burkatraegerinnen-der-Schweiz Aufgefallen ist mir die eine, weil ich die Kunst bewunderte, aus dieser Augenschlitzperspektive etwas lesen zu wollen. Die andere ist mir aufgefallen, weil ich in den Einkaufsgängen fast mit ihr zusammenrappelte. Ich kam von rechts, sie von links. Fährt man in Sausi Arabien auch links…? Warum denke ich eigentlich an Saudi Arabien? Von da flüchtet doch niemand zu uns – oder doch? Naja, vielleicht war sie ja auch eine Deutsche, die ihre große Liebe gefunden hat.

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Es ist unfassbar, was in diesem Land vor sich geht: Das Recht des Stärkeren bricht sich die Bahn – und wir machen mit! Integration – wird nicht sein, weil wir die Vorzeichen schon falsch stellen: Wir kuschen! http://www.rolandtichy.de/meinungen/doppelte-geiselhaft-der-deutschen/

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Die Zeit Luthers ist eine andere als heute. Das ist eine Binsenweisheit, dass darum der Islam auch differenzierter beurteilt werden muss: http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/ekd-distanziert-sich-von-luthers-abgrenzungen-gegenueber-dem-islam-97344.html Respekt, Achtung, Augenhöhe, Dialog – alles richtig. Wenn man sich nicht über den Tisch ziehen lässt und das solus Christus, sola gratia, sola scriptura, solo verbo, sola fide nicht aufgibt – oder auch nur aufweicht. Und man gibt sie auf, wenn man sagt, Mohammed sei Prophet gewesen, der auch Jesus anerkannt habe. Man kann es natürlich so dahin sagen – eben, weil man es sagt – aber nicht, weil man es wirklich denkt. Denn für Christen kann ein wahrer Prophet Gottes Jesus Christus nicht dermaßen falsch verstehen. Was gratia und scriptura betrifft, gilt das genauso.

Nett ist, dass am Ende des Beitrages steht: “ Das bedeutet, dass Fehlentwicklungen im Islam nicht auch benannt werden dürften.“ – (a) Schön, dass es uns die EKD erlaubt. Immerhin, das will heute was heißen. Aber (b) was ich soeben mit Mohammed gemacht habe, ist keine heutige Fehlentwicklung, die ich kritisiere, sondern sie ist schon bei Mohammed angelegt. Darf man das auch?

Und so frage ich mich: Wenn man das solus Christus (allein Christus), sola gratia (allein Gnade), sola scripture (allein die Heilige Schrift), solo verbo (allein das Wort), sola fide (allein der Glaube) wirklich als Maßstab nimmt, kommt man dann zu anderen Ergebnissen als Luther? Nein.

Aber das stimmt: Luthers Polemik muss nicht übernommen werden.

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Schreibtisch-Islamisten + Gehirnfressende Amöbe

In Malaysia schnürt sich die Schlinge immer enger um den Hals der Säkularen zu: Ein Mufti meinte, man müsse sie töten: https://www.jihadwatch.org/2016/06/malaysia-mufti-says-members-of-secularist-party-are-against-islam-should-be-killed Aber es gibt gleichzeitig auch bessere Nachrichten: http://www.imsoblesseddaily.com/muslims-malaysia-legally-christian/

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Ein 18jährige in den USA starb, weil beim Schwimmen eine Amöbe durch die Nase ins Gehirn eindrang – und der Parasit das Gehirn schädigt: http://www.chip.de/news/Toedlicher-Badeausflug-Jugendliche-stirbt-durch-gehirnfressende-Amoebe_95811256.html

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Segen am Sonntag

P1050193

Was ist das Besondere am christlichen Glauben?

Nicht die Festigkeit des Glaubens,

nicht die Nächstenliebe,

nicht der Zweifel,

nicht die Offenheit gegenüber der religiösen Gesetzlichkeit

nicht die politische Weltanschauung –

es ist:

das Schauen auf Jesus Christus,

es ist die Nachfolge Jesu Christi.

Er segne uns mit seinem Geist.

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Film: Himmelskind

In dieser Besprechung des Filmes Himmelskind http://www.pro-medienmagazin.de/film/detailansicht/aktuell/im-kino-das-maedchen-das-dem-tod-entrann-96388/ finde ich eine Bemerkung interessant:

>Primäre Zielgruppe von „Himmelskind“ sind ganz klar Christen. Zuschauer, die mit dem Glauben nicht vertraut sind, dürften mit mancher Szene fremdeln und, je nach persönlicher Überzeugung, die christlichen Aspekte der Handlung als naive Religion abtun. Für gläubige Zuschauer hingegen zeigt der Film das ermutigende Zeugnis einer Familie, die zusammenhält und trotz mancher Prüfung ihren Glauben lebt.<

Man merkt schon, dass sich unsere Gesellschaft vielfach auseinander lebt. Transzendente Dimensionen sind für manchen Nichtchristen kaum mehr zugänglich. Es ist für sie nicht allein eine unbekannte Welt, sondern eben auch eine, die sie „fremdeln“ lässt. Wir sind heute allgemein soweit, dass wir für alles offen sind: gesellschaftliche Veränderungen nehmen wir wahr, nehmen wir hin, manche begrüßen sie… Wissenschaftliche Erkundungen finden wir faszinierend… Aber der gesamten Welt des Transzendenten, der verweigert so mancher sich. Man ist nicht einmal mehr neugierig, sondern fühlt sich eigenartig berührt und fremdelt, nimmt Abstand. Das kann nicht an der Betonung des Verstandes, der Ratio liegen, denn gerade diejenigen, die das tun, sind offen für alle möglichen absurden Infos.

Es ist gut, dass es solche Filme gibt, denn sie zeigen Dimensionen auf, die es auch gibt – und weist die Fremdelnden immer wieder darauf hin: Richtet Euch nicht zu sehr in Eurer kleinen, von Eurem Hirn geordneten Welt ein. Es gibt mehr!

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