Bundespräsident Steinmeier? Politische Inzucht + Applaus schadet doch nicht

Soll Steinmeier Bundespräsident werden? Die SPD verlangt das – die Linken lehnen das zum Glück ab, die CDU äußerte sich noch nicht. Soll er werden? Nein. Es wäre schön, wenn politische Inzucht vermieden wird. Es gibt gute Politiker. Aber das Amt des Bundespräsidenten sollten Menschen ohne politischen Stallgeruch ausüben.

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Ein bisschen Applaus in eine Rede hineinschneiden schadet doch nicht – höchstens der Glaubwürdigkeit. Aber wer braucht die schon? http://www.focus.de/politik/videos/peinliche-videomanipulation-auswaertiges-amt-laesst-un-vollversammlung-fuer-steinmeier-applaudieren-an-der-falschen-stelle_id_6009515.html

Angesichts der SPD Initiative – Steinmeier zum BuPrä – werden solche Informationen interessanter. Werbe-Applaus!

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Flüchtlinge Prügeleien + Kaddor + Doppelpass + Integrationsverweigerung

Uns wird im Zusammenhang der AfD-Wähler immer klar gemacht, dass es im Osten im Grunde keine Flüchtlinge gäbe. Und wo kommen die Flüchtlinge her, die sich mit allen möglichen Einheimischen prügeln? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schwerin-und-sangerhausen-fluechtlinge-und-einheimische-pruegeln-sich-a-1114864.html

Übrigens: Manche Prügler sind sehr siegesbewusst – der Politik sei Dank: http://www.ksta.de/nrw/gewalttaetige-clan-exzesse-massenschlaegerei-befeuert-sorge-um-sicherheit–24820404

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Morddrohungen sind kriminell. Dass manche darauf verschreckt reagieren – das ist klar. Ich bin auch einen Tag lang unsicher – aber dann geht es normal weiter. Und die Sicherheitskräfte werden hoffentlich diese Menschen, die Kaddor angreifen, ausfindig machen – vor allem, wenn eine Drohung per Mail kam. Aber: Kaddor lässt sich bis zu den Sommerferien 2017 beurlauben? http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/lamya-kaddor-wie-konnte-es-so-weit-kommen-a-1114743.html

Seltsam ist, Kritik am Islam und Kritik an Kaddor mit Islamfeindlichkeit sehr eng zu verknüpfen. Das zu tun, das ist ein Denkfehler, mit dem es sich manche Muslime und Muslima zu einfach machen. Und die Verknüpfung von Kritik mit Drohungen von Verrückten ist falsch, da sie sich auf diese Weise in einen Kokon einspinnt. (ZB zu sagen: Broder kritisiert – die Folge sind Worte, die ihr Vergewaltigung durch Afrikaner androhen.) Sie sieht Muslime als Opfer der Deutschen – sie sieht sich selbst als Opfer der deutschen Gesellschaft – und es ist schlimm, dass es Menschen gibt, die sie das durch unsägliche Drohungen weiter spüren lassen, statt ihr zu zeigen: Das ist falsch.

Aber das hat nichts mit Kritik zu tun. Selbst in diesem wohlwollenden Beitrag über Kaddor wird ihre Haltung kritisiert. Und diese Haltung muss man argumentativ aufgreifen, denn wir leben in einer offenen Gesellschaft, in der alles auch kontrovers thematisiert werden muss, damit es irgendwann auf ein gutes Ende hinausläuft – aber ist sie selbst Argumenten zugänglich? Solche brutalen Reaktionen auf sie fördern nicht das Umdenken, sondern bestätigen sie nur in ihrer Sicht.

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Die Schüler in der Schweiz, die es abgelehnt hatten, einer Lehrerin die Hand zu geben, wurden vom Schulrat mit Sozialeinsätzen bestraft. Nun beschweren sie sich beim Regierungsrat. http://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/handschlag-verweigerer-von-therwil-erheben-beschwerde

Jeder der Zugereisten lamentiert auf seine Weise gegen die Mehrheitsgesellschaft.

Es ist schön, dass sie lamentieren dürfen. Das macht den großen Unterschied aus zwischen ihren muslimischen Heimatländern und unseren nichtmuslimischen Ländern, in die sie geflohen sind – warum auch immer. Und nun sind sie fleißig dabei, ihren Zufluchtsort in solche Länder zu verwandeln, aus denen sie abgehauen sind. Und wenn wir nicht aufpassen, haben sie es in wenigen Jahrzehnten geschafft – und dann beginnt wieder das große Fliehen. Wohin? Nach Ungarn, Polen und Russland.

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Wenn für einen Doppelpass spricht, dass man Weltbürger ist, der in unterschiedlichen Kulturkreisen unbehelligt wirken kann – warum gibt es dann überhaupt noch Pässe? Kann man sich dann auch als Deutscher einfach so einen anderen Pass zulegen, um eben damit leichter in anderen Ländern klar zu kommen? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/einwanderungspolitik-gegen-die-abschaffung-des-doppelpasses-a-1114709.html

Dass die Ablehnung eines Doppelpasses dazu führt, dass man sich nicht als anerkannt ansieht, ist sekundäre Interpretation. Wenn es üblich ist, dass man keinen zweiten Pass bekommt, wenn man in ein Land zieht, dann muss man eben akzeptieren, dass es in diesem Land keinen Doppelpass gibt – oder man bleibt weg. Manche machen Probleme erst dadurch, dass sie ihre Forderungen erfüllt sehen möchten.

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Gericht Gottes

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Gericht Gottes und die Freiheit des Menschen müssen heute zusammengedacht werden. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn kann sich der Sohn vom Vater/Gott abwenden, ohne dass der Vater eine Gerichtspredigt, die dem Sohn Angst machen würde, vom Stapel lässt. Er ist frei, sich vom Vater abzuwenden.

In seiner Freiheit verloddert er sein Leben. Wäre er hier in diesem Leben fern vom Vater geblieben, wäre er zugrunde gegangen. Aber auch hier: Laut Paulus bekommen Menschen dann, wenn Jesus Christus wiederkommt eine neue Chance: Wer ihn sieht, kann sich nicht mehr von Gott abwenden. Es sei denn, er ist in seiner Freiheit trotzig und geht seinen Weg in die Gottesferne.

(Heißt das nun, dass alle, die in Gottesferne leben, das Leben verloddern? Natürlich nicht. Zudem: Auch dort gibt es gute Menschen, die sich so verhalten, wie Gott es sich wünscht. Aber das sprengt das Gleichnis, ist eher dem Gleichnis vom Barmherzigen Samariter zu entnehmen bzw. Mt 25,31ff.)

Menschen, die zu Hause die Taten des Vaters tun, können auch gefährdet sein – sie können sich innerlich vom Vater distanzieren. Paulus sagt, dass Christen durch den Tod Jesu Christi am Kreuz auf jeden Fall gerettet werden – aber durchs Feuer hindurch. Das heißt, dass alles, was an Antigöttlichem in ihnen schwelt, vernichtet wird.

Wer glauben will – aber nicht kann? Angst vor Gott ist nicht Gottes Wille, widerspricht der Freiheit. Den Lebensweg so gehen, dass man offen ist für Gott – ist im Grunde schon Glaubensweg. Wer schmerzlich spürt, dass er sich vom Vater entfernt hat, der ist innerlich schon auf dem Weg zum Vater. Der Weg kann lang sein. Aber dieser Weg ist schon Glaubensweg. In dieser Zuversicht darf man ihn gehen.

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Christen verlangen von allen Christen zu sein + Verantwortliche Realpolitik + Phrasendrescher

Ist es legitim von Christen, auch von Nichtchristen zu verlangen, sich christlich zu verhalten? https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2015/bischof-deutsche-sollen-sich-asylbewerbern-anpassen/

Christliches Verhalten unterscheidet sich massiv von nichtchristlichem Verhalten. Jesus Christus hat verlangt, dass man Grenzen zu anderen überwinden muss. Und so nimmt er den aus jüdischer Sicht nicht rechtgläubigen Samariter, um ihn als Beispiel der Hilfsbereitschaft uns Menschlichkeit vor Augen zu malen. Und so gilt es für Christen: Allen helfen ohne Ansehen der Person. Auch die Feindesliebe gilt für Christen.

Zum Menschen gehört jedoch die Abgrenzung. Man gehört zu seiner Familie, seinem Stamm, seinem Clan. Und jeder, dem erlaubt wird, in diesem System hineinzukommen, der  hat sich anzupassen.

Können nun Christen von anderen verlangen, sich nach christlichen Maßstäben zu verhalten? Ich würde sagen: Wir müssen darum um der Menschen Willen werben. Wir müssen es in die Gesellschaften einbringen in der Hoffnung, dass sie das annehmen und umsetzen. Aber verlangen können wir es nicht.

Können Christen es von einer Gesellschaft verlangen, die sich als christlich ansieht? In gewisser Weise ja, sie muss nur damit rechnen, dass dann diejenigen, die ihren christlichen Glauben anders verstehen, ihnen den Rücken kehren.

Ich selbst würde sagen: Wir sollten auf andere zugehen und nicht Dinge fordern, die sie auch als Getaufte, nicht geben können oder wollen – wir müssen für den besseren Weg werben. Das gilt auf allen Ebenen gesellschaftspolitischer Verantwortung. Weil Jesus Feindesliebe gefordert hat, können wir nicht ganze Staaten (auch wenn die Mehrheit in ihnen Christen sind) Barbaren ausliefern, sondern müssen verantwortliche Realpolitik betreiben. Das hat schon Augustinus erkannt.

Und eine solche verantwortlichen Realpolitik sollte man auch von Bischöfen verlangen können. Die christliche Sicht in die Gesellschaft einbringen, aber eben werbend – und Realitäten berücksichtigend. Und das vermisse ich bei so manchem Bischof aus Deutschland.

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Werbend zu sagen: Deutschland/Europa sind offene Länder, sie sehen alle Menschen als gleich an usw. das ist gut und richtig. Es ist auch gut und richtig zu sehen, dass wir als Mitteleuropäer viel von Menschen anderer Völker lernen können. Nicht nur die Zubereitung exotischer Nahrungsmittel.

Aber wenn man das sagt, muss man auch andere Aspekte in den Blick nehmen:

  • Wie kann das finanziert werden ohne dass die Bevölkerung Einbußen hinnehmen muss?
  • Wie muss das juristisch bewältigt werden, ohne dass die Bevölkerung Kriminellen ausgeliefert wird oder dass sie sehen muss, dass ihre Werte mit Füßen getreten werden?
  • Wie können wir es leisten, dass diese Menschen die Sprache erwerben können, sich in der Kultur zurechtfinden, einen Beruf erlernen können, um ein menschenwürdiges Leben in unserer Gesellschaft leben zu können?
  • Wie bekommen wir es hin, was Versicherungen, Renten, Unterstützungen usw. betrifft?
  • Klappt es mit Wohnraum, Schulen, Krankenhäusern, Ämtern, Infrastruktur…? Und da Flüchtlinge keine Menschen zweiter Klasse sind, muss ihnen der Standard gewährt werden, der auch Einheimischen zu eigen ist.

Ohne Konkretionen zu beachten, ist eine verantwortungsvolle, eine realistische Flüchtlingspolitik nicht zu machen. Und Träumereien, Ideologien die machen niemanden satt und verhelfen auch nicht dazu, dass Menschenrechte durchgesetzt werden können.

Was ebenso nicht hilft, sind Phrasen:

  • Wir sind ein reiches Land – natürlich sind wir ein reiches Land, gemessen an Mali oder Somalia usw. – aber das ist ja nicht der Maßstab. Der Maßstab ist: Wie geht es Armen bei uns?
  • Klappt es mit der Infrastruktur, den Renten…?
  • Oder Phrasen: Jeder ist irgendwie Flüchtling, oder man muss allen helfen, die Hilfe benötigen… – sie zerplatzen wie Seifenblasen in der Luft, wenn ein winziger Lufthauch des Verstandes daherkommt.

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Die Aussagen des CSU-Mannes sind soweit richtig. Aber warum fällt er anfangs über die Ungarn her? Das ist inkonsequent: http://www.focus.de/politik/ausland/csu-politiker-ferber-im-interview-ungarns-verhalten-in-der-fluechtlingsfrage-werden-wir-bestimmt-nicht-vergessen_id_6008008.html

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Was bleibt Schweden nur zu sagen? Inschallah: https://www.rt.com/op-edge/360675-sweden-migrants-police-zones/

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Gerd Buurmann an Lamya Kaddor + Privat-Islam + Frauen-Schach in Aufregung + Christin ermordet

Ein offener Brief von Gerd Buurmann an Lamya Kaddor: https://tapferimnirgendwo.com/2016/09/29/ein-offener-brief-von-gerd-buurmann-an-lamya-kaddor/ Es geht in dem Brief darum, dass Kaddor Islamkritiker (Giordano, Broder, Necla Kelek, Abdel-Samad) dafür verantwortlich macht, dass sie Muslimen das Leben in Deutschland schwer machen – und das im Kontext von Morddrohungen gegen Kaddor. Zudem wird Broder in Verbindung mit dem rechten Spektrum gebracht.

Buurmann: „Wäre ich ein Moslem, mich beleidigte ein Mensch, der im Namen des Islams verfolgt und mordet, deutlich mehr, als alle Kritiker des Islams zusammen.“

Hier muss ich Kritik an dem Brief anbringen. Viele Muslime sehen eben gerade diese Islamisten nicht als Muslime an. Von daher können sie deren Untaten auch nicht weiter anfechten. Somit gibt es für viele auch keinen Grund, umzudenken. Das heißt: Der Islam bleibt ganz der Alte.

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Über Kaddors Privat-Islam finden wir hier viele Informationen von Tomas Spahn: http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/ueber-die-legende-vom-liberalen-islam-der-lamya-kaddor/ (Leider werden diese wichtigen Auseinandersetzungen mit persönlichen Darlegungen verbunden, die aus meiner Sicht zwar Kaddor als Menschen einordnen helfen, aber zur sachlichen Diskussion nichts beitragen.) Einen solchen Privat-Islam zu vertreten und ihn zu verabsolutieren, begegnen wir bei manchen „liberalen“ Muslimen und Muslima. Von daher stehen sie auch in der Kritik durch Muslime selbst.

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Weltmeisterschaft des Frauen-Schach findet im Iran statt. Die westlichen Frauen sind irritiert: Sie müssen mit Hidschab antreten: http://www.telegraph.co.uk/news/2016/09/29/female-chess-players-accuse-governing-body-of-sex-discrimination/ Aber: Schach ist eh haram – zumindest für die Sunniten in Saudi Arabien. Von daher könnte es sein, dass die Schiiten nachziehen und die Schachspielerinnen alle verhaften – zumindest die iranischen.

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Eine Schülerin trägt seit drei Jahren den Niqab. Die Schule hat es toleriert. Jetzt hat sie das Schulamt eingeschaltet: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/belm-in-niedersachsen-achtklaesslerin-kommt-mit-nikab-zur-schule-a-1114672.html Was sagt der GEW dazu? Zulassen, damit sie Kontakt zu Gleichaltrigen bekommt. Ich würde vermuten, den Kontakt bekäme sie auch, wenn es wegen Kinderquälerei verboten wäre.

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Überall auf der Welt müssen Frauen vorsichtig sein, wenn sie vom Islam zum Christentum konvertieren: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3815124/Hairdresser-35-stabbed-death-Iranian-husband-Potts-Point-apartment-angry-converted-CHRISTIANITY.html Das darf – so der archaische Glaube – kein Mann auf sich sitzen lassen, weil die Konversion einer Ehefrau, Tochter, Mutter der muslimischen Community zeigt, dass die Frau selbständig ist, der Mann sie also nicht beherrscht. Selbst dieser angepasst scheinende Mann musste es tun.

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Diese Frau in Deutschland wurde auch aus kriminell-religiösen Gründen ermorde – aber nicht, weil sie konvertierte – sie war nur zur falschen Zeit am falschen Ort: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/kein-aufschrei/

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Ein 16jähriger Christ wird von Todesstrafe bedroht. Vorwurf: Den Islam beleidigt zu haben: https://www.jihadwatch.org/2016/09/pakistan-christian-boy-faces-death-penalty-for-insulting-islam-on-facebook Wann begreifen all diese Extrem-Muslime, dass ihr Verhalten den Islam mehr beleidigt, als alle Islamkritiker zusammen es könnten? Sie treten ihren Islam – aus aufgeklärt-christlicher Perspektive – in den Dreck, indem sie meinen, sie würden ihn aus dem Dreck erheben.

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Dämm-Material – zum Bundestag + Linke Schägertrupps?

Bringt das Dämm-Material zum Bundestag – denn Regierung und co. haben uns den Mist eingebrockt: http://www.focus.de/finanzen/videos/giftstoff-hbcdd-polystyrol-wertstoffhoefe-nehmen-kein-daemm-styropor-mehr-an_id_6012869.html Sie denken sich da irgendwas aus – und dann – zu kurz gedacht und der Bürger muss den ganzen Giftbrei auslöffeln. Das ist ein Armutszeugnis für die Politik. Wie lange wird schon vor dem Dämm-Material gewarnt, aus verschiedensten Gründen. Aber nein, zur Ankurbelung der Wirtschaft und zum vermeintlichen Klimaschutz muss dann das Zeug eingebaut werden – bezahlt werden und alles – und jetzt haben die unschuldigen Bürger den Schlammassel. So etwas ist äußerst ärgerlich. Und es stellt sich wirklich die Frage: Ab mit dem Zeugs zur Regierung nach Berlin. Dem Grund des Übels.

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Haben wir wieder linke Schlägertrupps? http://afd-darmstadt.de/d/ Upss, sorry, das sind ja die Guten.

Und hier auch: http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/stadtklause-in-berlin-kreuzberg-kneipe-verwuestet-linksradikale-bekennen-sich/13008632.html

Ebenso wollen sie die Einheitsfeier stören: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/dresden-linksradikales-buendnis-will-einheitsfeier-stoeren-a-1114801.html

Werden Maas, Schwesig und co. wach?

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USA lüftet Schleier + IWF finanziert Ukraine statt Griechenland + Fluchtursachen bekämpfen + Saudis drohen

Was ich in den letzten Wochen als Heuchelei der USA bezeichnet habe, scheint wirklich so gewesen zu sein: Sie sind sauer, dass die Russen die US-Klientel in Aleppo angreifen. In Ost-Aleppo sitzen die von der USA unterstützen Rebellen – und darum wollen sie nicht, dass dieser Teil von Aleppo erobert wird. Und dazu muss die gesamte Propaganda-Maschinerie, der wir vor ein paar Wochen ausgesetzt waren, in Gang gebracht werden. Es ging gar nicht in erster Linie um die Zivilisten. Es ging darum, dass die USA in Syrien Terrain verliert. Und unsere Politiker, wie Steinmeier, die lassen sich von der US-Propaganda einschirren. Natürlich ist es verständlich, dass sich die USA um die Rebellen Sorgen macht, die sie in Aleppo einsetzen – aber könnte man nicht, statt diese Propaganda aufzufahren, versuchen – wie ich auch vorgeschlagen habe – zu verhandeln, dass diesen freies Geleit zugesichert wird, um die Zivilbevölkerung zu schützen? Von daher: Das Leiden der Zivilbevölkerung liegt nicht allein an Russen und Syrern, sondern liegt auch an den USA und deren Verbündeten. Von daher sind diese Tränen nichts als heuchlerische Krokodilstränen.

Wenn die USA tatsächlich den Krieg auch gegen Russland nach Syrien tragen, sollten sie also in Syrien einen Stellvertreterkrieg anzetteln, dann müsste eigentlich die UN, die westliche Welt sagen: Das wollen wir nicht! Nie wieder Krieg! Aber die Medien sind so sehr in die Propaganda-Maschinerie eingebunden, wie wir in den letzten Wochen sahen, dass sie eben das nicht aussprechen werden, sondern im Gegenteil, auch in das US-Kriegshorn blasen werden, wie sie es schon so häufig getan haben.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/09/30/usa-erwaegen-den-direkten-kampf-gegen-russland-in-syrien/

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Warum finanziert IWF Griechenland nicht weiter, obgleich der IWF ein Teil der Finanzierung übernehmen sollte? Das Geld wird für die westliche Expansionspolitik in der Ukraine gebraucht: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/09/03/iwf-steigt-unauffaellig-aus-griechenland-rettung-aus/

Auch das wird nicht weiterhelfen. Es ist ein Fass ohne Boden.

  • Die Ukraine sollte zu einem neutralen Staat erklärt werden, der vom Westen und dem Osten aufgepäppelt wird,
  • sie sollte ein föderaler Staat werden, in dem die einzelnen Teile große Selbständigkeit bekommen.
  • Und dann, sagen wir in 50 Jahren, dann können die Ukrainer bestimmen, ob sie im westlichen oder östlichen Wirtschaftsraum angegliedert werden möchten – wenn es dann noch relevant sein sollte.

Bekommen unsere Politiker und deren viele Experten eine solche Lösung nicht hin? Wo liegt das Problem – außer in der Expansionspolitik?

Leute, ihr werdet dazu gewählt, dass ihr Probleme zum Wohl der Bevölkerungen lösen könnt und nicht, damit ihr auf Kosten der Bevölkerung eure Machtspielchen spielt!

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Andreas Backhaus hat recht: Fluchtursachen bekämpfen bedeutet nicht, einfach nur den Geldhahn aufdrehen. Entwicklungspolitik muss von Grund auf neu durchdacht werden. Dass damit auch verbunden ist, dass Europa intensiver die Politik dieser Länder (übergangsweise) bestimmt, ist notwendig. Das paternalistisch-koloniale System muss dadurch nicht wieder aus der Klamottenkiste herausgeholt werden. Vielleicht gibt es in dieser Hinsicht ja auch neue Ideen: http://www.tichyseinblick.de/meinungen/ursachenflucht-in-fluchtursachen/

Am 26.2. schrieb ich:

Das Schlimme, das Europa zurzeit in die Welt importiert, müssen die Staaten zum Wohl der Menschen in der Welt beenden. Wirtschaftliche Gerechtigkeit muss hergestellt werden, dann werden auch weniger Migranten in unser Europa auswandern müssen. Europa sollte Patenschaften für Staaten übernehmen, deren Infrastruktur fördern, die Bildung, die Justiz, die Verwaltung, die Sicherheitskräfte – aber alles nicht, indem die Länder zur Unselbständigkeit gezwungen werden, sondern durch Partnerschaft. Wenn Europa einen Partnerschaftsring von Ländern um sich aufbaut, hat es auch Puffer. Denn Europa denkt natürlich nicht ohne an sich selbst zu denken. Das große Problem ist, dass Europa von islamischen Ländern umgeben ist. Und diese Länder haben ein ganz anderes Bild vom Menschen. Das Verständnis von Menschenwürde ist anders. Von daher werden die islamischen Länder nur bedingt als Ring um Europa taugen. Eher schon die afrikanischen Länder. Und die werden dankbar sein, denke ich, wenn man sich um sie Mühe gibt. Die arabischen Staaten dürfen eher das Bedürfnis haben, ihre Religion zu exportieren, statt Menschlichkeit. Von daher sollte der Ring um Europa intensiv die mittelafrikanischen Länder einbeziehen. Unsere Regierungen müssen in die Zukunft hin denken, strategisch agieren. Und nicht ständig nur hektisch auf Probleme reagieren, angetrieben von der Medienmeute.

Hinweisen möchte auch auf mein 20 Punkte Programm: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/03/20/fluechtlingskrise-beheben-20-punkte-programm/

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Warum drohen Saudis den Amerikanern? Schadensersatz können nun Angehörige von 9/11 Opfern auch von Saudis einklagen. Warum sind Saudis darüber also so sauer? Haben sie doch etwas mit den Anschlägen zu tun? http://www.focus.de/politik/videos/saudi-arabien-besorgt-nach-verabschiedung-von-9-11-gesetz-riad-warnt-vor-katastrophalen-folgen_id_6010711.html Obama, der Freund der Saudis war dagegen. Was ich mich noch immer frage: Obama macht im Grunde, was die Saudis wollten – auch in Syrien. Aber in Sachen Iran war er selbständig. Warum?

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Nicht berichtenswerte Anschläge + Frankfurter Drogen Bahnhof + Undankbares Volk + Langweilige Nachrichten + Grüne ärgern Bürger

Wenn eine Moschee unter eigenartigen Umständen einem Angriff ausgesetzt wird: Medien und Politiker werden munter – zu recht. Wenn eine Kirche einem Anschlag ausgesetzt wird: Nix: https://philosophia-perennis.com/2016/09/29/news-moschee-kirche/

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Der Frankfurter Bahnhof verkommt zu einem Drogenbahnhof: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurter-hauptbahnhof-verkommt-zum-drogenumschlagplatz-14458258.html Reisende fühlen sich bedroht, Sicherheitskräfte schauen zu. Warum schauen sie zu? Weil die Juristen versagen. Und so verkommt die Gesellschaft Stück für Stück. der Bahnhof wird nicht der einzige Ort sein. Aus Berlin hatte ich schon häufiger Infos – man will ja schließlich mit den Drogenhändlern freundlich reden.

Und wer sind die Drogendealer? Fast alles junge Männer aus Nordafrika. Und die Justiz schaut zu. Ist nicht einer da, der die Justiz zur Verantwortung rufen kann und sie auch für diese Zustände verantwortlich machen kann? Jeder Mensch, der bei seiner Arbeit versagt, muss mit Konsequenzen rechnen – die Justiz nicht? Schon häufig hörte man Klagen über die Justiz, die angesichts wichtiger Aufgaben massivst versagt. Und wenn es an der Politik liegt, die die Justiz allein lässt, dann sollte man den dafür verantwortlichen Politikern auf ihr Versagen aufmerksam machen und als Wähler daraus die Konsequenzen ziehen.

Wenn man den Beitrag liest, dann kommen einem ja die Tränen, weil die Situation so schwer zu händeln ist. Sollen wir als Bürger den armen Sicherheitskräften und der Justiz dabei helfen? So erfahren wir, dass es Späher gibt. Und sobald die Polizei käme, würden die ein Signal geben und alle wären dann auf einmal weg. So was Trauriges aber auch. Da kann man halt wirklich nichts machen. Sie sind einfach weg!

Dass mit den Drogenhändlern auch die Kunden kommen und alles, was damit zusammenhängt an Übeln – überrascht das jemanden? Nö. Aber dennoch lässt man gewähren? Wer ist dafür verantwortlich?

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Wie undankbar doch das Volk ist! Das wird hier beschrieben, dass manche Politiker durch Ahnungslosigkeit glänzen: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/debatte-bei-maybrit-illner-ueber-abstiegsangst-in-deutschland-14460141-p2.html

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Solche Nachrichten werden langweilig, weil wir fast täglich von ihnen hören: Randalierende Flüchtlinge/Migranten bekämpfen einander, zerstören Inventar, oder zünden ihre Unterkünfte an, bedrohen sich mit Messern usw. usw. usw. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/reinickendorf-50-fluechtlinge-demolieren-turnhalle-und-greifen-wachleute-an-24823326 Man mag sie gar nicht mehr bringen. Aber: Man muss sie bringen, damit eine solche Lage verändert wird. Es sind Selbstverständlichkeiten – aber leider werden sie nicht realisiert:

  • Die Asylanträge müssen schneller bearbeitet werden,
  • die Flüchtlinge müssen dezentral untergebracht werden – dazu muss der Wohnungsbau schnell angekurbelt werden,
  • sie müssen gezwungen werden, Deutschkurse zu besuchen und einen Ausbildungsjob bzw. Hilfsjobs anzunehmen. Dazu muss aber mehr Geld zur Verfügung gestellt werden!
  • Die Hilfsgruppen müssen angehalten werden, dafür zu sorgen, dass die Klientel auch zu den jeweiligen Unterrichts/Ausbildungsstunden kommen.
  • Sie sind freiwillig in unser Land gekommen – und haben sich entsprechend an die grundlegenden Regeln zu halten, wenn sie sie kennen gelernt haben.
  • Und wer das nicht will oder kriminell auffällig wird, sollte Heimatluft schnuppern. Wahre Flüchtlinge werden vermutlich (mit Ausnahmen) alles dazu tun, um in diesem land zurechtzukommen.

Was ich mich auch noch frage: Werden die Träger dieser Einrichtungen von Unterkünften vernetzt, von der Politik wahrgenommen, um Realpolitik betreiben zu können? Denn diese Leute sind es, die Durchblick haben. Allerdings muss auch das hinterfragt werden, da so manche von ihnen aus ideologischen Gründen so manches rosarot malen dürfen: Wir dürfen nichts Negatives sagen, damit die Zugekommenen nicht in einem schlechten Licht dastehen und die AfD gestärkt wird. Soweit ich das sehe, wird die AfD dadurch gestärkt, dass nicht mit offenen Karten gespielt wird und darum auch keine realistischen Maßnahmen ergriffen werden können.

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Ich hatte es neulich: Die Politik der Grünen liebt es, Bürger zu ärgern. Nun wollen sie Dieselautos und Benziner aus dem Straßenverkehr bannen: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/gruene-wollen-ende-von-benzin-und-dieselautos-einlaeuten-14458468.html Ich finde auch: Dieselfahrzeuge sollten in einer Übergangszeit von ca. 20 Jahren aus dem Verkehr gezogen werden. Aber eben so, dass jeder Dieselkäufer weiß: Es läuft aus. Aber Benziner? Noch sind wir lange nicht so weit, dass Elektrofahrzeuge wirklich die Benziner ersetzen können. Zumindest habe ich noch nicht gehört, dass das wirklich ohne Nachteile möglich ist. Aber wenn, dann auch hier: Im angemessenen Zeitrahmen – die Bevölkerung darf nicht dazu gezwungen werden, die grünen Träume mit Schulden zu finanzieren.

Worin sie recht haben: Schiene muss ausgebaut werden. Aber ich bin einmal gespannt, ob die Grünen vor Ort nicht gegen jede neue Schiene protestieren werden, weil dort eben seltene Eidecksen, Frösche und Lärmempfindliche Bürger leben. Denn es darf keiner so naiv sein und denken: Mehr Zugverkehr – weniger Lärm. Im Gegenteil. Der verkehr Nachts ist zum Teil unerträglich. Ob diese Grünen soweit denken?

Übrigens: Die Umweltbilanz bei E- Autos ist auch nicht ohne: http://www.sueddeutsche.de/auto/zwiespaeltige-umweltbilanz-e-autos-dreckiger-als-gedacht-1.2748493

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