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Die 80ger
Ein interessanter Beitrag von Barbara Köster: Nicht die 68ger prägen heute die Gesellschaft, es sind die 80ger. Eine Kostprobe aus dem anregenden Beitrag http://www.tichyseinblick.de/meinungen/anything-goes-und-unvorstellbare-dinge/ :
Wenn der Narzisst nicht raucht, trinkt, Fleisch isst oder Pelz trägt, sollen Andere das auch nicht tun, denn dann ist es überflüssig und schädlich. Er braucht auch kein Schweinefleisch. Demonstrativer Verzicht hat demonstrativen Konsum abgelöst. Sehr empfindlich reagiert er auf Meinungen, die er nicht braucht, weil sie nicht wie seine sind. Verbote bestimmter Gesinnungen wären aus seiner Sicht angebracht. Die allgemeine Emotionalisierung auch der Politik hat dazu geführt, dass Meinungen und Einstellungen als natürliche persönliche Eigenschaften erlebt werden und Kritik daran den Kritisierten tief trifft. Solche Erschütterungen müssen dann wie Körperverletzung geahndet werden. „Betroffenheit“ braucht keinen Diskurs.
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Steinmeier und Schulz + Spiegel trumpt immer noch massiv – voll des Trumps
Steinmeier – seine Politik unter die Lupe genommen: http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Der-falsche-Bundespraesident-article19091991.html Die deutsche Außenpolitik hat in letzter Zeit nicht besonders geglänzt. Außer – würde ich sagen – versucht sie sich in der Ukraine. Aber dass sie das tut, was grundlegend wichtig ist, das ist ihr nicht gelungen – aber ich weiß nicht, ob das nicht auch massiv an Merkel liegt – und nicht so sehr an Steinmeier: Annäherung an Russland wäre notwendig – und damit auch die Entschärfung der Ukraine-Frage: Nichts. Umkehr in der Syrienfrage: Nichts. Schließung der Grenzen: Überlässt man Österreich. Rechtzeitige Distanzierung von Erdogans Politik: Nichts. Auch wenn fast alles Merkel-Politik ist – warum hat der Außenminister nicht massiver agiert?
Artikel 55 des Grundgesetzes: „Der Bundespräsident darf weder der Regierung noch einer gesetzgebenden Körperschaft des Bundes oder eines Landes angehören.“
Darum wird er auch sicher vorher aus seinem Amt entlassen werden. Denn es steht ja dort nicht: Der designierte Bundespräsident darf weder der Regierung…
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Und Schulz will nur dann Außenminister werden, wenn er auch als Bundeskanzler aufgestellt werden kann: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/martin-schulz-will-wohl-kanzlerkandidat-werden-14532418.html Treue Blogleserinnen und -leser wissen, was ich davon halte. Wir sollten der SPD als Gemeinschaftsarbeit helfen, geeignete Kandidaten vorzuschlagen.
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Spiegel-online ist noch immer voll des Trumps.
Trum ist Faschist http://www.spiegel.de/politik/deutschland/donald-trump-wie-seine-wahl-die-demokratie-gefaehrdet-kolumne-a-1121716.html
Trump und Rassenhass: http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-und-gewalt-der-rassenhass-wird-immer-weiter-wachsen-a-1121689.html ;
„Hat jemand die Nummer von Trump?“ – mit unvorteilhaftem Trumpbild,
Nach trump-Sieg: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/fuenf-arten-wie-soziale-medien-wahlen-beeinflussen-kolumne-a-1121577.html
Abtreibungsgegner machen sich lustig: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/mike-pence-tausende-spenden-im-namen-von-abtreibungsgegner-a-1121732.html
Trump und Mexikaner: http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-mexikos-regierung-veroeffentlicht-aktionsplan-a-1121778.html
Es handelt sich schon um eine Art Trump-Besessenheit, die unser Leitmedium bestimmt.
Aber was sieht man an den Überschriften? Nicht nur, wie es Trump sieht, sondern wie es sich selbst nicht sehen will. Also nach dem Motto: Wir sind die Antifaschisten, die AntiRassisten, die Befürworter von Abtreibungen, Befürworter des Zuzugs der Mexikaner… Man sollte mal alle Überschriften analysieren, dann hat man den Zeitgeist unseres Landes wunderbar vor Augen: Wir sind die Guten.
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Gegen Verharmlosung des Islam + Hoffnung für den Libanon?
Werner Münch ist gegen eine Verharmlosung des Islam: http://www.kath.net/news/57495
Auch Kirche in Not sieht den islamistischen Islam als größtes Problem an: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/kirche-in-not-extremistischer-islam-ist-groesstes-problem-98355/
Wenn der faule Zahn nicht durch Muslime selbst gezogen wird, müssen sie sich nicht wundern, wenn äußerste Schmerzen die Welt durchschütteln. Sie können Nichtmuslime für diesen faulen Zahn verantwortlich machen – aber dann dürfen sie sich nicht beschweren, wenn Nichtmuslime auch versuchen, ihn zu ziehen. Und das tun sie dann auch, Geschrei zum Trotz. Von daher: Nur Muslime können gegen ihn angehen und müssen es umgehend tun.
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Gibt es für den Libanon wirklich Hoffnung? http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/kirchenglocken-im-libanon-mitten-im-chaos-ueberleben-98343/ Und: Ja, wir sollten im Westen den christlichen Präsidenten des Libanon unterstützen. Aber wie ich unsere Westler kenne, denken sie ja gar nicht daran.
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Interessante Zeit + Wir lassen uns die Freiheit nehmen + Willommenskultur – Europa braucht euch nicht! – Afrika helfen
Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Zwei Versionen:
Version 1: 5 Jugendliche haben einen 18Jährigen, der mit seiner Familie spazieren ging, beleidigt. Der hat sie dann verprügelt und ging gemütlich weiter.
Version 2: Der 18Jährige habe, als er mit seiner Familie spazieren ging, die 5 Jugendlichen angegriffen. Und ging danach weiter.
In den Medien bekommen die 5 Jugendlichen keinerlei Mitleid. Im Gegenteil.
Zeit des Umbruchs? Wer sich gewalttätig wehrt, wird gelobt bzw. mit einem Augenzwinkern bedacht: Bud-Spencer-Manier: http://www.bz-berlin.de/tatort/fuenf-halbstarke-beleidigen-den-falschen-mann-und-kassieren-pruegel Vor ein paar Jahren hätte die Sympathie noch eindeutig bei den armen verprügelten Jugendlichen gelegen.
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Wir lassen uns unsere Freiheit nehmen – weil die Politik versagt hat: http://m.bild.de/regional/frankfurt/silvester/silvester-festung-frankfurt-feuerwerk-verbot-48761240.bildMobile.html
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Die Worte von der Willkommenskultur seien verlogen, so der Künstler Gerhard Richter: http://www.cicero.de/salon/kuenstler-gerhard-richter-parole-von-willkommenskultur-ist-so-verlogen Ich denke, Merkel hat inzwischen gelernt. Sicher bin ich mir allerdings nicht.
Und ich finde sehr schlimm, dass wieder so viele Menschen auf dem Mittelmeer ertrinken mussten. Ich denke schon dass mangelnde Abschreckung dazu beigetragen hat. Man muss den Menschen massivst verdeutlichen: Bleibt zu Hause! Gebt den Menschenhändlern kein Geld! Euer Leben ist diesen MenschenVerächtern egal! Europa benötigt euch nicht – aber ihr benötigt eure Familien! Fallt nicht auf die Lügen herein, dass Europa euch mit offenen Armen empfängt, dass Europa ein Paradies ist! Lasst das. Macht eure Heimat zum Paradies, setzt euch zum Wohl eures Landes ein. Das muss man den Menschen, die sich voller Hoffnung auf den Weg machen wollen, zurufen, mit allen möglichen medialen Mitteln! Mitleid lockt nur weg, lockt sie nur in den Tod! Und gleichzeitig muss man mit diesen Menschen, die an ihren Ländern verzweifeln, versuchen, die Verhältnisse zu verbessern. In Afrika und Europa gibt es doch so viele kluge Menschen, die hier Wege erarbeiten dürften. Warum klappt das nicht?
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Justizpanne + Hinterwäldlerisches Dubai – Bibel: Sprüche Salomos (Proverbia) 11,22 + Frauenverachtung in Pakistan
Hoffentlich führt eine solche Justizpanne nicht zur Freilassung eines Beschuldigten: http://www.bild.de/regional/koeln/vergewaltigung/prozess-um-uni-vergewaltigung-48695430.bild.html Man wird als normaler Mensch in unserem Land äußerst misstrauisch.
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Dubai tut so, als sei es modern und toll und fortschrittlich. Aber dabei ist es hinter der glitzernden Fassade rückständig, brutal, unmenschlich. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/dubai-touristin-nach-mutmasslicher-gruppenvergewaltigung-angeklagt-a-1121817.html Ich sage nur: Sprüche 11,22 (Bibel-AT) – ich meine damit solche glitzernden Länder ohne dass sie eine helle Gesinnung haben. Wer den Text nachschlagen will, mag es auf eigene Gefahr tun.
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Was man wieder an Frauenverachtung aus Pakistan hören muss, treibt einen den Zorn in die Adern: http://www.stern.de/panorama/stern-crime/pakistan–dorfrat-laesst-frau-vergewaltigen-als-strafe-fuer-ihren-vater-7196282.html Eine Jugendliche hat sich umgebracht, weil sie durch den Dorfrat dazu verurteilt worden war, sich vergewaltigen zu lassen. Ihr Vater hatte sich an einem anderen Mädchen vergangen. Das archaische: Auge um Auge, Zahn um Zahn herrscht in den Köpfen dieser… – was soll man sagen? Nichts.
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Indien und das Geld + Indiens große Bedeutung + Welt-Toilettentag
Das ist interessant wie die Regierung Indiens mit seinen Bürgern umgeht: Von heute auf morgen muss man sehen, wie man ohne Geld klar kommt. Andererseits zeigt das, was für ein Problem die Kriminalität dort ist: http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-11/indien-korruption-rupie-geldschein-austausch-narendra-modi
Das war vor ein paar Tagen. Was ist daraus geworden? Wie sind die Inder damit umgegangen? Hat dieses Vorgehen geholfen? Es war eine kurze Meldung in manchen Medien – doch dann wieder: Schweigen. Indien ist doch nicht nur ein Land unter vielen kleinen Ländern. Indien ist äußerst wichtig, wirtschaftlich, kulturell… am Kommen. Das darf man nicht einfach so im fernen Osten liegenlassen. Genau wie China. Beide länder kommen nur am Rande des medialen Interesses vor. Das ist kurzsichtig.
[Nachtrag: Ein beitrag zu Indiens Geld-Experiment: http://www.cicero.de/kapital/bargeldverbot-in-indien-ein-brutales-sozialexperiment ]
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Übrigens wird am Ende der Woche der Welt-Toilettentag begangen. Und dazu hat Dr. Bindeshwar Pathak eine großartige Erfindung gemacht: https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article128713274/Die-Vergewaltiger-lauern-nachts-auf-dem-Feld.html Für Namibia ist allerdings die Otji-Toilette sinnvoller:
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Gottes Liebe und Gerechtigkeit
Gott ist frei. Auch wenn wir mit dem Ersten Johannesbrief sagen: Gott ist die Liebe – so ist er doch frei und nicht abhängig von unserem engen Verständnis von Liebe. Gott ist nicht Sklave unserer Worte.
Liebe und Gerechtigkeit gehören, wenn es um Gott geht zusammen. Aber er ist auch kein Sklave dessen, was wir unter Gerechtigkeit verstehen.
Das zeigt uns Jesus auch mit dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, das uns vielfach so empört.
Jesus schränkt Gott nicht ein, was wir tun, wenn wir Gott auf einen Charakterzug reduzieren.
Wie die Bilder, die von Gott biblisch und auch sonst im Umlauf sind, alle zusammen gleich große Bedeutung haben und Gott nicht auf eines dieser Bilder reduziert werden darf (Burg, Vater, Hirte, …) – so gilt das auch für die Worte: Liebe, Gerechtigkeit,…
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Mascha Kaleko
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Elise und Otto Hampel
Elise und Otto Hampel – zwei Menschen, die es tapfer versuchten, den Massen die Augen zu öffnen: http://www.spiegel.de/einestages/widerstand-gegen-adolf-hitler-mit-postkarten-gegen-die-todesmaschine-a-1121314.html
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