De Maizieres und Gabriels Versuch + Linke und Grüne + Familiennachzug + Kolping für sg. Nafris

Ich frage mich, warum de Maiziere etwas in die Diskussion einwirft, das – soweit ich das von seinen Länderamtskollegen verstehe – nicht realisierbar ist, weil es gesetzlich gar nicht machbar ist. Die Frage freilich: Was ist gesetzlich machbar, was nicht? Gesetze sind von Menschen gemacht, also immer revidierbar. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/thomas-de-maiziere-verteidigt-konzept-zur-sicherheitspolitik-14603796.html

Nehmen wir nun die Vorschläge de Maizieres und die der SPD https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Sonstiges__Papiere_et_al_/Sigmar_Gabriel_-_Sozialdemokratie_und_innere_Sicherheit.pdf und suchen die Mitte, sind wir schon ein Stückchen weiter. Leider nur ein Stückchen. Darum sind wohl die Vorschläge de Maizieres weiterführend, damit die SPD auch an diesen Stellen beweglich wird, an denen noch Blockaden sind. Vieles, was in dem SPD Papier gesagt wird, klingt so selbstverständlich, als wäre das schon immer das Thema der SPD. Das ist es nicht. Die SPD bewegt sich weiter. Nur der Druck der vergangenen Jahre ließ diese Frage auch weitertreiben – von daher muss sich Gabriel ja auch gegen Linke Kritik wappnen. Wenn es schon immer Thema der SPD gewesen wäre, wäre das nicht nötig: http://www.vorwaerts.de/artikel/sigmar-gabriel-mehr-sicherheit-deutschland-sorgen-will

Auch Wagenknecht versteht, dass eine Änderung unumgänglich ist. Nur hat sie wohl in ihrer Partei sehr viele Probleme, sodass sie wohl kaum in der Lage sein wird, ein Papier vorzulegen, das ihrem Denken entspricht. Schade: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/sahra-wagenknecht-angela-merkel-fluechtlingskrise-berlin-anschlag-kritik

Es handelt sich bei de Maiziere und Gabriel um politisches Taktieren. Und das ist gut so – auch wenn manche das nicht kapieren. Wir müssen unbedingt weiter kommen, denn die gesellschaftspolitische Lage hat sich massiv geändert.

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Stehen die Grünen wirklich vor einer Spaltung der Flügel? Ich denke nicht. Die Realpolitik wird sich zumindest bis zur Wahl durchsetzen. Und könnten sie dann mit der CDU koalieren? Wenn sich die Linken CDUler zusammentun (Laschet und co.) dann könnte es was mit den rechten Grünen werden. Sie würden zwar große Teile ihrer jeweiligen Partei verärgern – aber wie heißt es so schön: Man muss mit jeder demokratischen Partei koalieren können – und der Wähler hat es durch sein Votum so gewollt: http://www.focus.de/politik/deutschland/sicherheitspolitik-politologe-juergen-falter-sicherheitsdebatte-stellt-die-gruenen-vor-zerreissprobe_id_6445552.html

Kretschmann ist dafür, den Maghreb für sicher zu erklären: http://mobil.n-tv.de/politik/Kretschmann-will-Maghreb-fuer-sicher-erklaeren-article19468036.html Es wäre auch eine Beleidigung des Maghrebs, das nicht zu tun. Marokko, Tunesien, Algerien sind verhältnismäßig sicher – wenn es nicht um Minderheiten geht. Diese Länder sind natürlich nicht Deutschland. Aber verhältnismäßig sicher. Sonst dürfte man niemanden nirgendwohin ausweisen.

Die Forderung, niemanden auszuweisen, ist ja das Ziel der Ausweisungsgegner: Jeder Mensch hat das Recht, dahin zu reisen, wohin er reisen will – Reisefreiheit, ein Menschenrecht. Damit stimme ich 100% überein. In einer idealen Welt. Die Fragen sind nur: Was können Länder machen, wenn dieses Menschenrecht von Kriminellen ausgenutzt wird? Was können Länder machen, damit ihre Gesellschaften dadurch, dass sie zum Objekt der Begierde werden, nicht zerstört werden? Gilt das Grundgesetz noch?

Die UN sollte, ich wiederhole mich, überall Hotspots einrichten, in denen Menschen gesammelt werden und dann verteilt werden können. Diese Hotspots haben die rechte von Botschaften, das heißt die jeweiligen Länder haben kein zugriff darauf. Wenn es ganz und gar nicht möglich ist, dann muss man sie in Nachbarländern einrichten. Ziel: Die Menschen so zu verteilen, dass sie möglichst nah an ihrer Heimat bleiben, damit sie bei Besserung der Lage schnell wieder zurückkehren können.

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Solche Wahltrends und ihre Interpretationen sind immer eigenartig. Die CDU verliert nicht nur einen Punkt wegen ihrer verschärften Gangart, sondern weil sich die Menschen noch unsicher sind, ob sie das wirklich durchsetzt, was sie sagen – und dass Merkel an der ganzen Lage nicht unschuldig ist, sitzt tief in den Herzen und Köpfen verankert. So würde ich das interpretieren, bevor man wieder anfängt, der CDU von dieser Umfrageseite aus einzureden, sie solle die Sache nicht verschärfen, weil die Menschen das nicht honorieren: http://www.focus.de/politik/videos/stern-rtl-wahltrend-cdu-verschaerft-fluechtlingspolitik-und-verliert-im-aktuellen-wahltrend_id_6444733.html

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Der unkontrollierte Familiennachzug wird uns noch lange beschäftigen. Ich hatte schon vor langer Zeit geschrieben: Familienachzug nur dann, wenn die Lage sich in den Ämtern usw. beruhigt hat, wenn man so langsam die Integration der vielen Zugereisten in den Griff bekommt. Aber wer sperrt sich denn hier wieder? Zudem werden Syrer wieder in ihre Heimat ziehen, wenn sich die Lage beruhigt hat. Geht das noch mit der Familie? Wenn unser Staat es ihnen bezahlt, wahrscheinlich und Aufbaugelder mitgibt. Es sollte mehr gesellschaftspolitischer Sachverstand die Politik bestimmen. Und diejenigen, die den Sachverstand blockieren kennen wir. https://www.welt.de/politik/deutschland/article160844524/500-000-Syrern-koennten-genau-so-viele-Angehoerige-folgen.html

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Das Kolpingwerk hat sehr viel Gutes für Männer getan, die ohne Familie unterwegs waren. Gelingt es wieder aus christlichem Engagement heraus, diesen allein reisenden Männern aus islamischen Ländern (so genannte Nafris und andere) Gemeinschaft aus christlicher Gesinnung zu bieten, damit ihnen geholfen werden kann, damit sie aus den Fängen derer herauskommen, die sie für kriminelle Taten missbrauchen, damit sie und ihre wertvollen Kräfte sinnvoll für die Gemeinschaft genutzt werden können? Das ist für die Männer wie für die Gesellschaft ein Irrsinn, ihre positiven Kräfte nicht zu erkennen und zu nützen.

Das wäre ein Traum, dass Männer sich entsprechend für diese jungen Männer einsetzen. Aber vielleicht gibt es das ja schon – und ich weiß es nur nicht?

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Erdogans Desaster + Christenverfolgung

Erdogan sollte abtreten, weil er die türkische Gesellschaft gefährdet – so könnte man das zusammenfassen, was zurzeit in der Türkei geschieht: http://cicero.de/weltbuehne/nach-dem-anschlag-in-istanbul-gesellschaft-vor-der-kernschmelze Menschen verlieren durch die extremen der AKP immer mehr Freiheiten – Frauen vor allem und Minderheiten. Es muss unbedingt ein Neuanfang gestartet werden – und der wird nur ohne Erdogan gehen – oder Erdogan macht erneut einen massiven Umschwung. Den hat er ja schon mal hinbekommen. Warum nicht noch einmal?

Die islamischen Gesellschaften haben insgesamt ein großes Frauen- und Minderheiten feindliches Potential. Das gilt für fast alle islamischen Staaten. In Pakistan versucht man dagegen zu steuern: http://www.tagesschau.de/ausland/ehrenmorde-pakistan-101.html

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Nach Berechnungen eines italienischen Soziologen werde alle 6 Minuten weltweit ein Christ wegen seines Glaubens getötet: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/01/04/experte-alle-sechs-minuten-wird-ein-christ-getoetet/

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UN Schande: Menschenrechte

Das ist eine Schande, dass folgende Länder 2017 im Menschenrechtsrat sitzen: Saudi Arabien, Katar, Venezuela, China, Kongo, Burundi, Kuba, Irak, Philippinen: http://www.bild.de/politik/ausland/menschenrechte/despoten-im-un-menschenrechtsrat-49580702.bild.html Wenn solche Länder, die Menschenrechte mit Füßen treten, im Menschenrechtsrat der UN sitzen – wer nimmt diesen kuriosen Verein noch ernst? Es ist eine Schande der UN und ich hoffe, dass Antonio Guterres dieses Desaster in den Griff bekommt.

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Idealer Mensch–Menschenbild

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Ich habe ein Bild von einem idealen Menschen in mir.
An diesem Bild messe ich das Individuum.

Letztlich erkenne ich dann nur den als guten Menschen an, der diesem Bild entspricht.

Alles andere erschrickt mich: Wie können Menschen nur so sein wie sie sind!?

Ich messe mich selbst an dem Bild, das ich von einem idealen Menschen habe.

Das kann gut gehen – kann aber zu einer Überforderung führen.

Oder ich sehe jeden Menschen wie er ist und mache mir so ein Bild vom Menschen.

Ich merke dann, dass es den Menschen nicht gibt.

Ich werde desillusioniert, Anthropodizee mag nahe liegen, Enttäuschung über den Menschen – oder aber Freude über Menschen, die doch so positiv anders sind – also meinem Ideal entsprechen?

Oder ich messe Menschen an dem Bild, das ich von mir habe – oh, oh, kann man da nur sagen: oh, oh… – und so entstand der Gedanke: Lasst uns Menschen klonen…, lasst uns Menschen politisch korrekt erziehen: Jedes Grashälmchen, das den Kopf etwas höher streckt, wird gnadenlos abgemäht.

Oder unser Bild vom Menschen legen wir in Gottes Hände und bitten ihn: Hilf mir, mich so zu gestalten, dass es Deinem Willen entspricht – hilf mir Menschen so zu begegnen, wie es Deinem Willen entspricht. Schenk mir Deinen Geist, der mich zwischen den emotionalen Skylla und Charybdis sicher hindurchführt. (Skylla und Charybdis – zwei Ungeheuer, durch die Odysseus hindurchmusste.)

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Der größte Lump im ganzen Land… Denunziant

Der größte Lump im ganzen Land – ist und bleibt der Denunziant. Dazu ein paar Anmerkungen: http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_august_heinrich_hoffmann_von_fallersleben_thema_verrat_zitat_21298.html

In Staaten, in denen man vor Denunziationen vorsichtig sein muss, kann ein Mensch schlecht offen leben. Das ist in allen Diktaturen so oder in Systemen, in denen die Mehrheitsgesellschaft auf Minderheiten Druck ausübt. In den USA – so wurde befürchtet – hat man deswegen in Umfragen das Wahlergebnis pro Trump nicht richtig vorausahnen können, weil viele Menschen nicht gewagt haben, sich als Trump-Wähler zu outen. Denn wer sich als ein solcher outete, befürchtete berufliche, familiäre, dörfliche Nachteile.

In unserem Land ist das so, dass manche noch sehr naiv sind. Sie denken, es gibt keine politischen Denunziationen, es gibt auch keine Arbeitgeber, die politischen Denunzianten auch noch Recht geben oder keine Medien, die politische Denunzianten auch noch unterstützen.

Leider ist es im unseren Land am Kippen. Manche glauben, sich durch Denunziation bei ihren Gesinnungsgenossen groß machen zu müssen – Denunziation als politische Selbstbefriedigung. Sie werden vielleicht auch gelobt – aber sie werden als eben das angesehen, was oben im Zitat steht: als Lump, als Schuft… Sich auf Kosten anderer rein Waschen ist auch so etwas Lumpiges, von seinen eigenen Fehlurteilen ablenken, indem man mit Fingern auf Unbescholtene zeigt, ist auch als schuftig anzusehen.

Ich kann nur hoffen, dass Arbeitgeber so selbstbewusst sind, dass sie sich von Denunzianten und ihren Genossen nicht unter Druck setzen lassen.

Nachdenkliche Christen haben sowieso ein äußerst gebrochenes Verhältnis zu Denunzianten. Einem solchen fiel auch Jesus zum Opfer. Das Ende dieses Denunzianten sollte allen zu Denken geben. Denn letztlich verachtet sich ein Denunziant irgendwann selbst.

Von Denunzianten zu unterscheiden sind freilich diejenigen, wie in dem Artikel oben beschrieben wird, die Verbrechen oder politische Mauscheleien (Whistleblower) aufdecken. Aber ich denke auch hier: Es ist ein schmaler Grad zwischen Aufdecken und denunzieren. Denunzianten ziehen letztlich Gewinn (welcher Art auch immer) aus der Denunziation – aber ein sicherer Maßstab, beide unterscheiden zu können, fällt mir nicht ein. Auf jeden Fall: Einen Menschen zur öffentlichen Ächtung freigeben – aus politischen Gründen – ist das anders als Denunziation einzuordnen?

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Merkels Neujahrsansprache + „Postfaktische Filterblasen“ + Interview mit Göring-Eckardt + Werte entwerten + Grüne Wehleidigkeit + Witze

Wie unterschiedlich doch die Wahrnehmungen in unserem Land sind. Einmal die Neujahrsansprache von Angela Merkel: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/videos/neujahrsansprache-von-angela-merkel-100.html

Dann die Erfahrungen von Renate Sandvoß: http://www.journalistenwatch.com/2017/01/01/renate-sandvoss-merkels-neujahrsansprache-hohn-und-spott-fuers-deutsche-volk/

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Wolfgang Röhl über „postfaktische Filterblasen“ – vieles, was ich an postfaktischen Aussagen unserer Qualitätsmedien vergessen habe, finden wir hier wieder: http://www.achgut.com/artikel/postfaktische_filterblasen._dummdeutsch_reloaded

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Was soll man zu dem Interview sagen? Lieber nichts. Vielleicht doch: Schuld sind immer die anderen: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/katrin-goering-eckardt-gruene-emanzipation-interview/komplettansicht : Ich zitiere nur ein wenig: „Sicherheit ist ein Anliegen linker Politik“; „Dass die Polizei (sc. in Köln) nicht alles richtig gemacht hat, sagen die Beamten selbst.“; „CDU und CSU tragen seit über zehn Jahren Verantwortung für die innere Sicherheit in unserem Land.“ (Die Grünen haben nicht blockiert? – Oh, ich wollte doch nichts sagen!), Einschätzung Tunesiens als sicheres Land habe nichts gebracht, weil Tunesien die Papiere zu langsam bearbeitet hätte; Grüne als Garantie der Willkommenskultur und der „offenen Wertegesellschaft“… Usw. usw. usw. Interessant finde ich die Betonung „linker Politik“ – und gleichzeitig den Hinweis, dass man nicht den Fehler wiederholen möchte – mit Blick auf eine Wunschkoalition… Was ja verbal schon die Wunschkoalition preisgibt. Was die AfD betrifft: Grüne seien der Hauptfeind der AfD. Echt? Ich dachte immer Merkel. Wie dem auch sei: G-E will „Hart in der Sache, fair im Umgang“ bleiben. Der letzte Absatz ist kurios. Wo findet sie außer vielleicht in irgendwelchen zu vernachlässigenden Randgebieten diese Diskussion, dass Frauen besser zu Hause bleiben sollen? Und was hat die Genderfrage mit dem gerechten Gehalt zu tun?:

Ich stelle fest, dass es doch wieder heißt, ob es nicht generell besser sei, wenn die Frauen zu Hause bleiben. Ich registriere, dass die Kritik an über 20 Prozent weniger Gehalt für Frauen jetzt als Gender-Wahn bezeichnet wird, dass Politiker die hart erkämpfte Quote in Führungsetagen für „balla-balla“ erklären.

Mir hängt die Bezeichnung „offene Wertegesellschaft“ nach. Klasse. Einfach klasse, die Formulierung. Wir haben Werte, sind aber offen für alles Mögliche? Werte sind Werte, die keine Werte sind. Werte kann man wunderbar entwerten, aber auch Werte entwerten ist ein Wert. Sie hat es sicher nicht so gemeint, aber wie dann?

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Medien sollten nicht weinerlich werden, nur weil einer Grünen der scharfe Wind entgegenpfeift: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/simone-peter-die-gruenen-koeln-silvester-polizei-kritik Auf einmal wird von Debattenkultur usw. gesprochen. Vorher, als ständig Menschen heftigst und unangemessen in die Parade gefahren wurde, weil sie Meinungen äußerten, die nicht zum guten Ton der Grünen usw. passte, da hat keiner Debattenkultur verteidigt. Es geschieht Frau Peter nur das, was sich in unserem Land leider seit langem abzeichnete. Natürlich sind Fragen legitim. Der Witz ist nur, das merkte man an der Reaktion des Chefpolizisten, dass Fragen der Grünen dazu führen, dass man sich schleunigst vor lauter Angst vor politischem Druck, ducken muss. Wir haben so etwas doch die ganzen letzten Jahre vernommen. Selbst der eigene Boris Palmer musste schon so manchen Angriff ertragen, nur weil er als Pragmatiker was gesagt hat, was den ChefGrünen nicht gepasst hat. Kretschmann ebenfalls. Und wie ist es erst denen ergangen, die nicht in der grünen Partei waren? Das spürt die Bevölkerung – und nutzt nun endlich ein Teil die Gelegenheit, zurückzuschnalzen. Zudem: Ohne Ahnung von der Situation zu haben, wurde wieder einmal die Rassismus-Keule herausgeholt – und das Schlimme ist: Durch inflationären Gebrauch des Wortes Rassismus, wird es irgendwann furchtbar abgeflacht. Somit können die Menschenrechtsverletzungen, die mit dem Wort verbunden sind, nicht mehr adäquat ausgedrückt werden, weil niemand mehr das Wort ernst nimmt. Aber das schrieb ich schon häufig. Seit Jahren. Jetzt wird erst einmal sachlich untersucht, was los war. Und das wäre auch unabhängig von Peter passiert. Das sollte sie sich nicht auf ihre Fahnen schreiben.

Frau Peter bekommt jetzt überall die Möglichkeit, sich zu verteidigen und wird auch vielfach verteidigt. Das ist natürlich ehrenwert und die Medien sind zu loben – aber haben eben diese Medien anderen in den letzten Jahren auch diese Chancen geboten? Bekanntlich ist ein großer Teil der Journalisten Fan der Grünen – und das macht sich auch an diesem Fall wieder bemerkbar.

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Vor Nordadfrikanern darf man übrigens nicht warnen – aber vor Männern. https://www.berlinjournal.biz/polizei-durfte-nordafrikaner-nicht-nordafrikaner-nennen/ Ist nicht diskriminierend. Männer sind Männer und eben in der Mehrheit. Wenn es um Minderheiten geht, dann darf man sie nicht nennen. Kennen wir schon: Christen darf man angehen – aber Muslime nicht; Jesus – Schenkel klopf – aber Mohammed nicht; Heteros darf man verwitzen – Homos nicht, Deutsche darf man verwitzen, aber Zugereiste nicht. Dabei besteht die Vermutung, dass erst der in einer Gesellschaft wirklich anerkannt ist, über den man auch ohne rot zu werden oder ein schlechtes Gewissen zu haben, Witze machen kann. Sind Ostfriesen/Bayern und Blondinen eine Mehrheit in unserem Land? Ich muss mich mal erkundigen, ob diese inzwischen als Witzobjekt gestrichen wurden – und schauen: Wer ist nun der Witzbold? Sorry, es ging nicht um Witze in der Silvesternacht. Aber irgendwie hängt doch alles zusammen.

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Ahmad Nofal und der extreme Islam + Anti-Israel-Resolution der UN

Der muslimische emeritierte Professor aus Jordanien, Ahmad Nofal, beklagt, dass gemäßigte Muslime vor allem durch saudisch-salafistischen „abstoßenden Islam“ unterdrückt werde. Er fordert eine Magna Charta islamischer Länder. http://www.focus.de/politik/videos/der-mensch-wurde-zum-monster-islamischer-theologe-beklagt-selbstzerstoerung-arabischer-welt_id_6438668.html

Allerdings meint er auch, dass, wenn Muslimbrüder gewählt würden, man diese auch regieren lassen sollte. Wenn Al Sisi so weitermacht bzw. seine Sicherheitskräfte nicht in den Griff bekommt, wird der Prof die Muslimbrüder in Ägypten an der Macht genießen können. Und wer unterstützt die Muslimbrüder? Soweit ich weiß nicht Saudi Arabien sondern der andere Extremisten fördernde Staat: Katar. Die arabische Welt zerstört sich selbst, so Nafal. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, neu anzufangen? Aber soweit sind wir wohl noch lange nicht.

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Wie absurd und ideologisch die UN Resolution 2334 ist, zeigt ansatzweise dieser Beitrag: http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/01/03/fuer-die-vereinten-nationen-gehoert-die-klagemauer-nicht-zu-israel/ Ich habe dazu schon meine Meinung geäußert. Unter diesem Link finden wir jedoch Argumente des profilierten Kenners Ulrich W. Sahm.

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Abschiebehaft + Verhinderte Anschläge + Asylanträge in D + Anschlag in der Türkei + Anschlag auf Moschee in der Schweiz

Es muss unbedingt etwas geschehen, damit Menschen, die abgelehnt wurden, entweder mit allen möglichen Mitteln integriert werden – oder aber in Abschiebehaft kommen. Es geht nicht an, dass Bürgerinnen – auch die Zugereisten – dieses Landes darunter leiden müssen, dass ein paar von ihnen ausrasten. Müssen wir das ertragen? Wirklich ertragen? https://www.welt.de/regionales/hamburg/article160794793/Aegypter-missbraucht-Hamburgerin-in-Unterkunft.html Wenn einer seit Jahren hier lebt – rutscht er vollkommen aus der Sozialisierung raus? Kümmert sich keiner um ihn?

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Ich hatte neulich einige terroristische Anschläge genannt. Gibt es eigentlich auch eine Liste verhinderter Anschläge? https://conservativedailypost.com/breaking-isis-cell-found-virginia-arrests-made-massive-muslim-operation-exposed/

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Ein Anwalt setzt sich, so sollten es gute Anwälte auch machen, für den ein, der im Saarland als mutmaßlicher Terrorist festgenommen wurde. Das Argument: Er wollte das Geld von der IS nicht für die Umsetzung der sehr detailliert ausgedachten Terror-Pläne, sondern um seine Familie zu unterstützen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/terrorverdaechtiger-von-saarbruecken-anwalt-geht-gegen-haftbefehl-vor-a-1128405.html

Und das finde ich sehr clever. Auf diese Weise kann jeder geplante Terroranschlag, der vereitelt wurde, verteidigt werden. Du hast mit dem Terroristen zusammengearbeitet? Klar! Starke Leute bedeuten guten Schutz für die Familie! Du hast 100.ooo€ bekommen von Terroristen! Klar, ich wollte mir davon ein tolles Fahrzeug kaufen. Und du hattest keine Angst, dass sie dich wegen der Prellereien ermordet hätten? Nö, dann hätte ich die Polizei um Hilfe gebeten und alle Namen verraten. Allein schon, weil einer so clever ist, muss er frei gesprochen werden.

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Dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufgenommen hat als alle anderen EU-Länder zusammen – muss einem doch nicht wundern. Wenn man Menschen willkommen heißt, dann kommen sie auch. Von daher sollte man diese Info nicht dazu benutzen EU-Bashing zu betreiben. Merkel, ein paar Politiker und ein Teil der Bevölkerung wollten es so (heute vielleicht nicht mehr – aber man darf die Vergangenheit nicht außer Acht lassen): http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-01/migration-asylantraege-entscheidungen-deutschland-eu

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Der Anschlag an Neujahr in der Türkei galt explizit Christen: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/is-bezeichnet-anschlag-als-aktion-gegen-christen Interessant wie die IS Christen sieht.

Wie der Erzbischof Paolo Bizzetti sieht, treffen die IS-Anschläge aber auch hauptsächlich Muslime. Das heißt, von islamistischen Angriffen sind alle betroffen und darum müssten alle gemeinsam dagegen vorgehen. Dass die Gefahr der IS unterschätzt wurde, sagt er auch – aber zumindest laut dieses Beitrages wird nicht erkennbar, dass er damit die Zusammenarbeit mancher türkischer Leute mit den IS anspricht. Und weil die IS jetzt sauer ist, dass die Türkei die Hand weggezogen hat, muss die Türkei leiden. Aber gut, dass sie die Hand von den IS abgezogen hat, sonst wäre die weltpolitische Lage noch komplizierter. Der Fokus – was die Zusammenarbeit der Türkei mit der IS betrifft, sollte nicht allein auf der Türkei liegen. Sie hat das gemacht, was gängig war, hat nur zu spät gemerkt, dass sich der Westwind drehte.

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Diese Information über den Anschlag auf die Moschee in der Schweiz – ist sehr, sehr sonderbar. Die Frage, warum das Thema kaum aufgegriffen wird, liegt auf der Hand – wird aber in diesem Beitrag nicht erwähnt, weil es sich wohl zu den AutorInnen nicht herumgesprochen hat: Der Täter war Schweizer, ja, aber ghanaischer Abstammung oder aus Ghana, das war nicht so klar. Ich hatte das vor ein paar Tagen im Blog. Und weil der Mensch, der den Anschlag verübte, eben kein autochtoner Schweizer war, was dieser Beitrag noch immer suggeriert (!), gab es auch keinen Aufschrei in den Medien: http://www.zeit.de/2017/01/zuerich-moschee-schuesse-medien-oeffentlichkeit/seite-2 Sie wollen in dem Artikel wohl sagen, dass nicht nur Synagogen geschützt werden müssten sondern auch Moscheen. Als Beleg wird eben dieser Fall angesprochen. Sonderbar, sehr sonderbar. Oder stimmt meine Info nicht?: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/12/21/luegen-gespenstische-tagesschau-tagesschaus-auslassung-okkulter-schweizer-votum-fuer-buergerverdummung/ Wenn meine Info stimmt, kann man nur bitten, dass die Journalisten der Zeit genauer recherchieren, um nicht solche Vorwürfe wie „Lügenpresse“ aufkommen zu lassen, die dann aufkommt, wenn Ideologie die Fakten übertönt.

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