Spiegel-online und bento

Ich frage mich, was spiegel-online an bento findet. Die Themen sind häufiger recht eigenartig – eine Art Werbung für die Sexualisierung der Gesellschaft. So steht unter diesem Beitrag Werbung für die Themen: „Wie es ist, wenn Freier nur nerven“, „Warum YouPorn jetzt feministische Pornos zeigt“ „Meine erste Sexparty: Und es hat Boom gewmacht“… dann noch Justin Bieber und Cannabis… Nun davor finden wir eben das: Die Unschuldigen 2016ner, die die Politik nicht mehr verstehen – die „wir“, die gegen alle möglichen als rechts eingeordnete Parteien sind.

Leute, auch die Jugend denkt differenzierter. Aber hier wird wieder nur so getan, als sei das alles so einfach: Die sorglose Jugend – wacht vielleicht angesichts der bösen rechten Erwachsenen endlich auf…: http://www.bento.de/today/us-wahl-heute-haette-ich-mich-einfach-gerne-im-bett-vergraben-

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Osmanen Germania + EU kritisiert Türkei

Razzia in der Rockerszene: http://www.focus.de/panorama/welt/waffen-und-munition-auf-der-spur-grossaufgebot-von-polizisten-durchsucht-objekte-im-rocker-milieu_id_6180084.html

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Razzia gegen Schleuserbanden: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bundespolizei-razzia-gegen-schleuserbande-in-sieben-bundeslaendern-a-1120565.html

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Dass die EU die Türkei kritisiert – noch sehr zahm, angesichts der üblen Zustände dort – hörte man in der Tagesschau. Ebernfalls wurde dort gesagt, dass die Türkei die Kritik der EU als nicht konstruktiv bezeichnet habe. Für die Erdogans ist nur das konstruktiv, was die Erdogans bestätigt und sich ihnen unterwirft. Mal sehen, wann die EU wieder einmal einknickt – konstruktiv im Sinne der Türkei.

 

Peter Hahne und EKD zur Wahl + Vatikan + Kreuz ablegen an Klagemauer?

Peter Hahne zur Wahl in den USA und zur EKD-Politik: http://www.idea.de/politik/detail/es-wird-armselig-werden-98881.html Hat die EKD gemeinsam mit der BILD aber eine solche Macht? Ich denke, den US-Amerikanern ist das, was aus diesen Häusern kommt, herzlich unwichtig.

Von daher dürfte es den Amerikanern auch vollkommen egal sein, dass Bedford-Strohm fassungslos reagiert – was eben mehr über Bedford-Strohms politischen Sinn sagt, als über Trump. Und Schwaetzer sieht Christen durch den Wahlsieg Trumps herausgefordert – obgleich sie sicher weiß, dass viele Christen Trump gewählt haben, eben aufgrund der Politik Clintons, die sich eben auch gegen christliche Werte richtete: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/so-reagieren-vatikan-und-ekd-auf-trumps-sieg-98240/ Oder sind amerikanische Christen keine Christen? Ausführlicher weist diese Seite auf kirchliche Stellungnahmen hin: http://www.evangelisch.de/inhalte/140115/09-11-2016/wie-reagiert-die-kirche-auf-den-wahlsieg-von-praesident-donald-trump Auch die Chefs der evangelischen Kirche werden irgendwann registrieren, dass sie nicht die Wahrheit gepachtet haben – vor allem dann nicht, wenn es um politische Entscheidungen geht.

Was will uns das sagen, dass von allen größeren christlichen Gruppen in den USA über 50% Trump gewählt haben? 52% Katholiken, 60% Protestanten, 81% Evangelikale (Baptisten usw.). Darüber dürfen wir auch im so linksliberalen christlichen Deutschland nicht hinweggehen. Das hängt auch mit Mike Pence zusammen, dem designierten Vizepräsidenten. Es ist alles komplizierter, als es sich Otto und Ottilie Kleinchrist so vorstellen: Trump wurde auch in Staaten gewählt, die vorher für Obama votiert hatten. So einfach ist die rassistische/evangelikale/abgehängte Karte nicht auszuspielen. http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/so-reagieren-vatikan-und-ekd-auf-trumps-sieg-98240/

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Der Vatikan gratulierte natürlich auch zur Wahl. Auch hier dürften so manche Steine vom Herzen gefallen sein, denn das, was Clinton an Unchristlichem vertrat, kam nicht gut an: http://www.kath.net/news/57408

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Alle maßgeblichen Christen sehen, dass man für die Politiker beten soll, damit sie zum Wohl der Menschen regieren, dass sie nicht spalten, sondern zusammenführen.

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Bedford-Strohm wird von israelischer Seite aufgefordert, diejenigen zu benennen, die ihn aufgefordert haben sollen, das Kreuz an der Klagemauer abzulegen. Israel fühlt sich angesichts dieser Intention einer Verteidigungs-Aussage von B-S düpiert: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/israel-haben-bischoefe-nicht-um-abnahme-der-kreuze-gebeten-98238/

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Gute Worte aus Amerika + Trump und Politik – keine Schachspieler?

Versöhnliche Worte kommen aus Amerika – und das ist sehr gut. Es gehe, so Clinton und Obama, um Amerika – das eint und nicht spaltet. http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-hillary-clinton-bietet-donald-trump-zusammenarbeit-an-a-1120569.html

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Weil ich gestern die Wirtschaft im Fokus hatte: Gut, dass sie sich von dem Wahlergebnis gelöst hat: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/dax-verdaut-trump-schock-a-1120573.html

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Das, was hier im Blog folgt, habe ich gestern im Laufe des Tages geschrieben – kann also schon überholt sein.

Von welchen politischen Laien wir zum Teil regiert werden, zeigen emotionale Reaktionen zur Wahl Trumps. Es war wie beim Brexit: EU-Leute wie Minister und andere Politiker des Landes: Das haben wir ja nicht gedacht, Schock, Katastrophe! usw. Das mag auch so empfunden werden, und der Wahlausgang ist äußerst skeptisch zu betrachten – aber ich verstehe nicht, warum die Politik nicht schon darauf vorbereitet war. Noch vor wenigen Tagen soll sich, laut HRInfo ein hochrangiger EU-Politiker über Trump lustig gemacht haben. Das ist doch im Grunde unprofessionell, weil man wenige Wochen später vielleicht mit diesem Menschen an einem Tisch sitzen muss – zum Wohl der Welt mit ihm verhandeln muss. Und gerade ein Mensch, der so emotional alles macht wie Trump, wird sich womöglich eher an Leuten orientieren, die ihm wohl gesonnen waren als an Leuten, die ihn verachten bzw. verachtet haben.

Ich verstehe Politik wie ein gutes Schachspiel: Man muss alle Züge des Gegners im Voraus bedenken. Und was ist das für eine Politik, sowohl der EU als auch unserer Regierung, die das nicht tut, sondern der eigenen Medien-Propaganda mehr traut als dem Verstand? Unsere Politik lebt von ihren Wünschen und ihren Träumen, statt von der Realität. Und das führt auch in unserem Land bzw. in Europa zu kuriosen Entscheidungen, die ich jetzt nicht wieder kommentieren möchte.

Jetzt hoffe ich, dass sich erst einmal alle abkühlen, denn mit einem coolen Kopf kann man taktisch besser handeln.

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Es war eine demokratische Wahl, wenn die Wahlkampagnen auch vielfach von einem schlimmem Hassvokabular geprägt gewesen sein sollen – zumindest wurde das bei uns durch die Medien so kolportiert. Und zwar von beiden Seiten. Man lese nur einmal auch in unseren Medien die Überschriften der Vergangenheit – gegen Trump. Zum Teil unerträglich unter die Gürtellinie. Und so hoffe ich, dass auch Medien beginnen, eine verantwortlichere Rolle zu spielen, wenn sie nicht mehr meinen, den nächsten Präsidenten bzw. besser. die Präsidentin der USA auf den Thron hieven zu müssen. Aber nicht nur Medien – auch die Politik sollte wieder diplomatischer agieren. Das klappt bei Steinmeier noch nicht so ganz: http://www.n-tv.de/politik/Steinmeier-gratuliert-Trump-nicht-article19045691.html Merkel übt schon: http://www.n-tv.de/politik/Merkel-gratuliert-und-ermahnt-Trump-article19046461.html Dass sie Trump an demokratische Werte erinnert – nun denn, irgendwas muss sie ja sagen, um ihren Frust über die amerikanische Demokratie zu überspielen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-reagiert-auf-wahlsieg-von-donald-trump-a-1120489.html

Wählerbeschimpfung mag es nun auch geben – aber Demokraten sollten sich damit sehr zurückhalten. Die jeweiligen Gegner sind auch nicht dümmer als man selbst es ist.

Wer es jetzt schwer hat, das sind die Republikaner. Sie müssen sich jetzt nun erst einmal positionieren – und sie werden Trump hoffentlich auch ein wenig disziplinieren, so dass er den Wahlkampf verlassen kann und sich – auch wenn er nicht Politiker sein will – der Realpolitik widmet. Aber auch die schwerfällige Macht des politischen Apparates und der Netzwerke wird ihm Fesseln anlegen.

Was die Demokraten jetzt tun müssen – und von daher fand ich es gut, dass Clinton schon rechtzeitig gratuliert hat -: ebenfalls deeskalieren, damit sie das Land nicht zerstören, sondern aufbauen. Aber die Demokraten müssen sich so langsam erst selbst wieder finden: Sie haben alles verloren: den sicher geglaubten Sieg, das Repräsentantenhaus, den Senat.

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Vielleicht sollte man sich auch bei uns stärker sachlich mit solchen Ansichten auseinandersetzen, die dem politischen Mainstream nicht lieb sind, zum Beispiel diesen hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/die-political-correctness-ist-am-ende/

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Auf eine Kuriosität mag ich noch hinweisen, die wieder mit dem Wahlkampf zusammenhängt: Die Clinton-Leute sind enttäuscht, weil nicht so viele Frauen Clinton gewählt haben, wie man es sich erhofft hat. Auch die NeoLiberalen haben einen Hang zum Diskriminieren, wenn man es auf die Stimmen Schwarzer abgesehen hat, die Stimmen der Latinos, der Frauen – und wie es wie nach dem Brexit mal wieder hieß: Die Alten haben Trump gewählt, nicht die Jungen, die Abgehängten, Dummen, Verbohrten, Globalisierungsgegner… Letztlich scheinen sich, zumindest so ich es jetzt wahrnehme, viele an diesen Schubladenwählerfang nicht gehalten zu haben: Frauen sind frei, Schwarze sind frei, Latinos sind frei, Jugend ist frei diejenigen zu wählen, die sie für wählbar halten, aus welchen Gründen auch immer. Und Männer sind sicher auch frei – sogar alte weiße Männer – die zu wählen, die sie für richtig halten. Und das muss nicht Trump sein. Ich empfinde es als gut, dass sich auch Frauen davon emanzipiert haben, eine Frau nur darum zu wählen, weil sie eine Frau ist.

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Apropos: Postfaktisch – auch hier sollte man beachten, dass das ein Begriff ist, der zur Beurteilung des Wahlkampfes verwendet wurde und immer dem politischen Gegner galt. War Trump wirklich postfaktischer als Clinton? Sind die jeweiligen Anhänger wirklich Fans des Postfaktischen? Ich denke, das werden künftige Dissertationen herausarbeiten. Aber erst einmal sollte das aus der Diskussion herausgehalten werden, die Wahl ist zu Ende.

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Und was sagt uns das alles zum Ansehen von Obama, der ja mit seiner Frau massivst in den Wahlkampf eingegriffen hat? Es war wohl ein Fehler, weil das zeigt, dass die Mehrheit der Amerikaner (vom Wahlrecht her gesehen) doch andere Ambitionen hatte.

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Was ich mit leichtem positiven Blick sehe, ist, dass das Verhältnis zu Russland nun wieder besser wird – meine Blogleser wissen, dass ich die Russlandpolitik der USA und damit auch die der EU für falsch gehalten habe. Was ich auch mit positivem Blick sehe: In Syrien könnte endlich dieser Kampf der Weltmächte gegeneinander aufhören, was ich auch im Blog immer angesprochen habe. Allerdings hoffe ich, dass der Preis, den wir für andere – falsche – politische Entscheidungen zahlen müssen, nicht zu hoch ist. Wobei: Wir zahlen im Augenblick auch einen sehr hohen Preis für die verfehlte Politik: Kalter Krieg, Flüchtlingskrise in Syrien und im Irak. Schlimm wäre es, wenn Trump sich als Charakterbruder von Erdogan erweisen würde und den Letzteren dabei helfen würde, seine Diktatur zu festigen. Wobei ich mir hier nicht sicher bin, wie Clinton reagiert hätte. Denn sie lehnte sich stark an der islamistischen Linie an. So bedauert die Muslimbruderschaft natürlich die Niederlage von Clinton: https://www.jihadwatch.org/2016/11/muslim-brotherhood-trump-victory-a-disaster Ob jetzt die Rolle von Huma Abedin aufgearbeitet werden kann?

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All diejenigen, die Clintons Sieg herbeireden wollten, versuchen sich nun daran zu erklären, warum Trump dennoch gewonnen hat. Darf man diesen Herrschaften jetzt mehr politische Klugheit zutrauen als vor der Wahl?

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Gott–die Burg

P1070167

Gott ist die feste Burg. In ihm finden Menschen Schutz.

Außerhalb der Burg gibt es keinen Schutz.

Christen werden von Gott aus der Burg hinausgesandt, um möglichst vielen Menschen von der Burg zu berichten, bzw. außerhalb der Burg selbst Schutz zu bieten. Den Verfolgten, den Hungernden, denen die sich selbst und andere nicht verstehen, die sich nach Gerechtigkeit und Trost sehnen,…

Sie sollen es tun, so gut sie es außerhalb der Burg können.

Sie sehen die Burg von fern – sie wissen: da bin ich zu Hause, dort finde ich selbst Schutz.

Das macht stärker, mutiger, fröhlicher, dankbar.

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Trump vs. Clinton

In dem Augenblick, in dem ich das schreibe, sieht es so aus, als würde Trump die Wahl gewinnen. Meine Meinung habe ich schon gesagt: Egal wer gewinnt, sie bergen beide Risiken. Clinton ist vielleicht als Risiko abschätzbarer.

Was mich aber wieder einmal erschreckt, das ist die Wirtschaft. Von der Wirtschaft hängen wir ab, nicht von Clinton oder Trump. Und die Wirtschaft lässt sich von dem linksmedialen Hype gegen Trump so sehr beeinflussen, dass sie angesichts des möglichen Trumpsieges Anzeichen dafür bietet, verrückt zu spielen?

Clinton wie Trump werden alles mögliche versuchen, die Wirtschaft am Laufen zu halten. Sie sind doch nicht mit den Klammerbeuteln gepudert. Und sie werden wie Obama Geld „nachdrucken“ wenn es nötig ist und Konkurrenten auf dem Markt kleinhalten.

Diese Wirtschaft, die nicht auf Fakten beruht, sondern allein auf politische Spekulationen bzw. Finanzspekulationen, die muss reformiert werden. Wie? Keine Ahnung. Aber die Welt wimmelt doch nur so von Wirtschaftsexperten, wird da keinem etwas einfallen, das sich auch durchsetzen lässt?

Eine andere Sache: spiegel-online (!) spöttelt über diejenigen, die gesagt haben, wenn Trump siegt, ziehen sie weg aus Amerika. Und spiegel-online: Und werden sie wirklich wegziehen? Es war ein Teil der Wahlpropaganda: Menschen emotionalisieren – und von einer solchen Emotionalisierung lassen sich auch Stars und Sternchen nicht wenig beeinflussen. Sie werden sicher bleiben – es sei denn ein paar werden demonstrativ, medial wirksam einen Koffer packen und nach Kanada ausziehen – um dann nach ein paar Wochen wieder die alte Heimat aufzusuchen – ebenfalls medial wirksam. Nach Deutschland werden sie nicht kommen, weil sie der Trump-Propaganda glauben, Deutschland sei in islamistische Hand gefallen.

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Moschee und Kreuz + Bibellesende Gruppen keine Sekten + Kicher-Studie der EKD + Gender-Ideologie

Bosbach sagt, was ich auch schrieb: Bevor man die Moschee betritt und gebeten wird, aufs Kreuz zu verzichten, soll man lieber auf den Moscheebesuch verzichten: http://www.kath.net/news/57393

Er sagt noch mehr Vernünftiges: Den Islamismus könne man nicht durch therapeutische Gesprächsgruppen stoppen. Konflikte dürften nicht tabuisiert oder marginalisiert werden.

Hätten Bedford-Strohm oder Marx doch bloß Bosbach befragt.

Die Kritik an dem Verhalten dieser beiden ebbt zu Recht nicht ab: http://www.kath.net/news/57383

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Bibellesende Gruppen und Minderheiten Kirchen sind nicht per se Sekten. http://www.livenet.ch/themen/gesellschaft/gesellschaft/christen_in_der_gesellschaft/300347-pfarrerin_verteidigt_freikirchen_gegen_sektenvorwurf.html

Dass so etwas überhaupt gesagt werden muss, ist schon übel und zeigt, wie wenig Ahnung diejenigen haben, die das sagen. Vor allem haben sie keine Ahnung von Geschichte – und von der Realität auch nicht. Sie werden immer Gegenbeispiele finden, aber ein Beispiel finden und das bis zum Platzen aufblasen und den anderen um die Ohren sausen lassen, ist kein guter Journalistischer Stil.

Diese christlichen Gruppen als Feindbild nehmen, liegt natürlich nahe, weil unter Christen so manche standhafte Konservative leben, die dem Zeitgeist gehörig auf den Keks gehen. Und weil sie auf den Keks gehen, haut man auf sie drauf, in der Hoffnung, sie diskriminieren und isolieren zu können. Übrigens ist unsere Kultur in Deutschland ohne die Impulse durch die Pietisten nicht denkbar. Man denke an die… – bevor ich referiere, lese man ruhig einmal das, was hier zu finden ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Pietismus

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Was man hier über eine nicht repräsentative Studie lesen kann, ist zum Kichern: a) Intoleranz gibt es in den evangelischen Kirchengemeinden gegen andere Strömungen. Man muss nur einmal den EKD-Beitrag von Bedford-Strohm nehmen, dann versteht man, was darunter zu verstehen ist. Ich habe es gestern ausführlich kritisiert. b) Kaum einer nimmt EKD-Papiere wahr. Ist auch kein Wunder, weil diese Papiere eben nicht dem Volk aufs Maul schauen, sondern das Volk erziehen wollen in linke Richtungen. c) Dann soll es doch tatsächlich Kirchengemeinden geben, die der Heirat von Homosexuellen negativ gegenüberstehen. Es soll auch Gruppen geben, die anders als die Kirchenleitungen, den Islam kritisch beurteilen. Da möchte man doch ganz empört rufen: Na, sowas! Wie kommt das denn? Haben wir in der evangelischen Kirche tatsächlich ein demokratisches Prinzip, in dem manche es wagen, sich anders zu positionieren, als dominante Kirchenoberen und manche Kirchenmedien es vorgeben? https://www.welt.de/politik/deutschland/article159335548/Intolerant-sein-wie-die-AfD-Kann-die-Kirche-auch.html

Ansonsten: Ich denke, ich habe gestern genug dazu gesagt: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/11/08/kirchen-chefs-auf-abwegen-heil/

Nur noch eine Anmerkung: Bedford-Strohm soll auf der Synode gesagt haben, dass die Kirche wieder „die Vermittlung der christlichen Botschaft wieder stärker in den Mittelpunkt rücken“ will: „Die Kraft unserer Kirche lebt von ihrer geistlichen Ausstrahlung.“ http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/ekd-will-sich-staerker-auf-glaubensvermittlung-konzentrieren-98223/ Sehr gut. Lasst den Worten Taten folgen. Ansonsten, wie gesagt: mein oben genannter gestriger Beitrag zeigt, was daraus folgen müsste.

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Die Benelux-Kirchen (zumindest dominante Personen) sind ja bekannt dafür, dass sie keiner Zeitströmung ausweichen, sondern allen munter hinterherlaufen (ich gebe zu, es mag ein Vorurteil sein). Und so fällt es auf, dass ein niederländischer Kardinal eine Enzyklika gegen Gender-Ideologie wünscht: http://www.kath.net/news/57392

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