Freiburger Opfer – Kriminelle Zugereiste – Merkels Integration

Es wird heftig diskutiert über die Vergewaltigung und Tötung von Maria L. aus Freiburg durch einen Afghanen. Die einen klagen an, die anderen relativieren. Die einen sagen: Ohne die Merkelpolitik der Öffnung der Grenzen würde nicht nur Maria L. noch leben und viele andere auch, würden Menschen nicht dermaßen sexuell belästigt und ausgeraubt. Zudem leben viele hier, die grundgesetzwidrig hereingelassen wurden, weil sie keine Flüchtlinge bzw. illegal im Land sind. Die anderen sagen: Man darf einen Einzelfall nicht auf alle Flüchtlinge/Migranten übertragen, und: auch Deutsche morden, vergewaltigen, rauben aus. Und das noch schlimmer. Man kann menschliche Katastrophen nicht verhindern, indem man die Grenzen verschließt…. Pars pro tot: Wendt und Stegner: https://www.tag24.de/nachrichten/nach-mord-an-studentin-spd-politiker-greift-polizeigewerkschafter-an-188546

Sie haben alle Recht.

Das grundsätzliche Problem, das hier zu Tage tritt: Menschen aus anderen Kulturen kommen in unser Land und haben in der kurzen Zeit, in der sie hier sind, nicht verinnerlicht, dass die Kultur ihres Landes bei uns nicht bestimmend ist. Frauen zählen bei uns als Menschen, nicht als Besitz. So mancher dieser Menschen, die aus diesen Kulturen zu uns kommen, haben nicht gelernt zu reflektieren – was auch damit zusammenhängt, dass sie keine Bildung im westlichen Sinn mitbekommen haben. Sie haben ihre alte – aus westlicher Sicht – Menschen verachtende Tradition mit der Muttermilch eingesaugt und werden von ihr bis ins Letzte bestimmt. Und das merkt man eben auch daran, dass Menschen aus manchen Kulturen bei uns überproportional kriminell auffällig werden. Und das zu verharmlosen ist nicht richtig. Es ist richtig, dass auch autochtone Deutsche massiv kriminell werden können, so weltfremd wird keiner sein, das nicht zu sehen. Die Frage ist nur: Wenn wir die kulturellen Spannungen nicht erkennen, ob wir dann nicht Menschen unseres Landes wissentlich furchtbaren Gefahren aussetzen – Gefahren, die nicht nötig wären. Wir kennen diese Traditionen nicht, sind nicht vorbereitet, haben keine Abwehrmechanismen entwickelt.

Aber heißt das nun, dass wir nicht Menschen anderer Kulturen und Traditionen zu uns lassen dürfen? Die Menschen, die aus solchen Kulturen bei uns leben dürfen, müssen in ein sehr engmaschiges Netz der Integration hinein genommen werden. Wir können ihnen das nicht ersparen.

Wenn die von mir (leider gestern schon aus Versehen veröffentlichten UN-Hotspots http://blog.wolfgangfenske.de/2016/12/06/fluechtlings-hotspots-der-un/ ) errichtet sind, dann besteht die Möglichkeit, diese Menschen in Ländern mit ähnlicher Kultur unterzubringen, damit sie eben von ihren jeweiligen neuen Landsleuten begleitet und diszipliniert werden.

Solange wir das aber nicht haben, können wir nur so viele Menschen aus fremden Kulturen und Traditionen aufnehmen, wie es uns möglich ist, ein solches engmaschiges Integrations-Netz um den jeweiligen zu uns Kommenden zu flechten. Und darum ist es so wichtig, dass wir nur wahren Flüchtlingen den Einlass gewähren – anderen nur über die eingerichteten bzw. einzurichtenden Visastellen. Denn aufgrund der Fülle derer, die im letzten Jahr (und zusätzlich auch in diesem Jahr) zu uns gekommen sind, lässt sich ein engmaschiges Integrations.Netz nicht knüpfen.

Leider müssen wir immer mit Verbrechern leben – und es ist Schönrednerei zu meinen, dass man das nicht immer in Betracht ziehen muss. Aber es ist Aufgabe der jeweiligen Regierungen dafür zu sorgen, dass die Bevölkerung sicher leben kann. Dass das nur begrenzt möglich ist, weiß jeder. Die Aufregung entsteht nur da, wo man sehen kann, dass ein Verbrechen darum geschehen ist, weil die Politik versagt hat.

Vor diesem Problem steht die Politik europäischer Länder vermehrt, von Schweden über die Niederlande und vor allem Frankreich. Neu ist, dass die Politik lernen muss, nicht nur Flüchtlinge zu schützen, sondern auch die Bevölkerung vor Zugereisten. Weil es neu ist, werden viele Fehler gemacht. Hoffentlich lernt man sehr schnell daraus. Schwer ist es, zu uns Gereiste rückwirkend in ein engmaschiges Integrations-Netz einzubinden. Und die werden uns Europäern lange große Probleme bereiten – ich denke an die LibanonClans, an die Probleme Frankreichs, daran, dass Extremisten manche Stadtteile beherrschen und es nun schwer ist, dort unsere Kultur wieder zu implantieren…

Die Aussage Merkels, dass manche Deutsche auch Integrationskurse machen müssen – war billig. Kritik an Zustände und Politik hat nichts mit mangelnder Integration zu tun, sondern ist ein demokratisch wichtiges Verhalten. Dass so mancher dabei aus der Reihe fällt, indem er sich in der Wortwahl vergreift, indem er aus seinem emotionalen Affekt heraus Übles schreibt, hat nichts mit mangelnder Integration zu tun. Nichtsdestotrotz sollten der Staat und die Gesellschaft darauf achten, dass Menschenhass gegen den Menschen insgesamt oder gegen Menschengruppen zurückgedrängt wird. Gute Politik wird so manches dazu beitragen. Und Zivilcourage des Einzelnen gegen solche Hassausbrüche.

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Zu dem Thema: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/fluechtlinge-erreichen-den-rechtsstaat-erste-verhandlungen-laufen-14555570.html

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Diesen oben genannten Gruppen geht es nicht mehr um Maria L. Es geht beiden um die Frage: Wie muss unsere Politik gestaltet werden, damit Menschen nicht mehr zum Opfer werden.

Hier geht es um Maria L., nicht um die Politik: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/mord-in-freiburg-studentin-war-christin-98591/

Ende Oktober fand die Beerdigung der 19-jährigen Studentin statt. „Du zeigst mir den Pfad zum Leben. Vor Deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle“, heißt es im Psalm 16,11.

Christen vertrauen die Verstorbenen, die Angehörigen und sich selbst Gott an. Sie wissen um den Weg zum Leben – den Weg zur Freude im Angesicht Gottes. Amen.

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Flüchtlings-HotSpots der UN

Botschaften sind doch – oder hat sich das geändert – Hoheitsgebiet der jeweiligen Länder in einem fremden Land. Gibt es eigentlich auch so etwas der UN – die dann auch als FlüchtlingsHotspots ausgebaut werden können? Das heißt: Flüchtlingen wird in dem jeweiligen Land die Möglichkeit gegeben, zu fliehen, geschützt zu werden. Wenn die jeweiligen Länder diese nicht akzeptieren, dann sollte in einem Nachbarland ein entsprechender Hotspot aufgebaut werden – dort der Fall überprüft werden und dann die Flüchtlinge jeweils weiter geleitet werden in Aufnahmeländer. Durch so etwas würde man es umgehen, dass, wie es jetzt geschieht, nicht nur Migranten an den Grenzen der Türkei hängen, sondern auch echte Flüchtlinge. Und das ist ein unerträglicher Zustand.

Merkel sagte in der Rede in Essen, dass es so etwas wie 2015 nicht mehr geben dürfe. Sie hat Recht. Aber dass Europa zu einer Festung ausgebaut wird, die von der Gnade Erdogans abhängig ist, das ist auch von Übel, das ist nicht akzeptabel. Es muss also ein Weg für die Flüchtlinge gefunden werden. Und die Hotspots wären eine Idee.

Und je mehr solcher Hotspots existieren, desto weniger unmenschlich wird der Umgang mit den Menschen sein, die in irgendwelche Lage gezwängt werden und dann dort vergessen werden.

Zudem: Jeder, der irgendwie illegal in Länder einreist, ohne über einem dieser Hotspots einem Land zugewiesen zu sein, darf wieder ausgewiesen werden. Das Problem ist allerdings: Diese Hotspots müssten sehr genau kontrolliert werden, damit nicht, wie in Thailand, alle möglichen Schutz bekommen – aber die geflüchteten Christen kommen in Gefängnisse. Bestechungen müssten so gut es geht abgestellt werden… In Zusammenarbeit mit Menschenrechts-NGOs sollten diese errichtet werden.

Das ist etwas anderes als das, was in Libyen oder Ägypten usw. geplant wird. Es handelt sich in meiner Vorstellung um ein UN-Netzwerk, das weltweit angelegt und aktiv ist.

Hat die UN schon so etwas – und ich weiß es nur nicht?

Passionsgeschichte und Leiden

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Was sagen die jeweiligen Passionsgeschichten der Evangelien zum Thema Leiden?

Markus/Matthäus zeigt die Einsamkeit des Leidenden. Er fühlt sich von Gott verlassen und fragt Gott: Warum hast du mich verlassen? – aber derjenige, der zu Gott gehört, wird auch in seinem schwersten Leiden als Kind Gottes erkannt.

Lukas zeigt den Leidenden, der sich in seinem schlimmsten Leiden in Gott geborgen weiß, der außerdem noch fähig ist, in diesem Leiden an andere zu denken: Vergebend, in die Zukunft weisend, sich in Gott bergend.

Johannes zeigt den Leidenden, der in seinem Leiden einen Sinn sieht und im Sterben sagen kann: Ich habe meine Aufgabe vollendet, es ist vollbracht.

Wenn wir Jesus einbeziehen, dann zeigen uns die Passionsgeschichten freilich viel mehr. Aber es ging mir hier nur um diese Perspektive.

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Bob Dylan und Patti Smith + Masochismus

Bob Dylan möchte, dass Patti Smith singt, wenn er den Literaturnobelpreis – in seiner Abwesenheit – bekommt. http://www.spiegel.de/kultur/musik/bob-dylan-patti-smith-tritt-bei-nobelpreis-verleihung-auf-a-1124441.html

Patti Smith hat ein Lied geschrieben: Gloria. Es geht in dem Lied darum, dass ein Mensch sündigen möchte: Jesus starb für irgendeines Menschen Sünde – aber nicht für meine…

Sie sagte dazu: Smith’s definite statement on the matter may have come thirty years later, when she reflected on “Gloria” to Terry Gross. “People constantly came up to me and said ‘You’re an atheist, you don’t believe in Jesus,’ and I said ‘Obviously I believe in him’… I’m saying that, y’know, that the concept of Jesus, I believe in. I just wanted the freedom. I wanted to be free of him. I was 20 years old when I wrote that, and it was sort my youthful manifesto. In other words I didn’t want to be good, y’know, but I didn’t want him to have to worry about me, or I didn’t want him taking responsibility for my wrongdoings, or my youthful explorations. I wanted to be free. So it’s really a statement about freedom.” http://www.covermesongs.com/2014/08/the-story-behind-patti-smiths-gloria.html

Das ist im Grundsatz nichts Neues. Das hört man immer wieder, liest es allerorten. Neu finde ich die Aussage: ich möchte nicht, dass sich Jesus um mich Sorgen macht, möchte nicht, dass er die Verantwortung für meine falschen Taten übernimmt…. Ich möchte frei sein. Sündigen, um Jesus zu beschützen. Letztlich geht es freilich um sie selbst, die Freiheit darin sieht, zu sündigen, es geht ihr nicht um Jesus. Aber der Gedanke ist interessant.

Aus christlicher Perspektive hat man nicht die Freiheit zu sündigen – man wird gezwungen zu sündigen. Freiheit von diesem Zwang bekommt man erst durch den Glauben an Jesus Christus. Sie möchte also frei sein, sich den Fesseln hinzugeben. Masochismus pur.

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Gesundheit: Gehirn und Geist + Drogen – Drogen Tipps

Interessant zu erfahren, dass es in der Neurowissenschaft „keinen Konsens über die Beziehung zwischen Gehirn und Geist“ gibt.

Die Debatten darüber, ob Gehirn und Geist identisch sind oder irgendwie verschieden, ob sich das menschliche „Bewusstsein“ auf seine neuronalen Koordinaten reduzieren lässt oder nicht, ob die subjektive Erfahrung des Bewegens, Fühlens, Empfindens oder Denkens vollkommen mit den objektiven Begriffen von Hirnregionen, synaptischen Verbindungen und neurochemischen Botenstoffen beschrieben werden kann, beruhen auf dem uralten Körper-Geist-Problem, das die westliche Philosophie jahrhundertelang umgetrieben hat.

Ein lesenswerter Beitrag: http://www.sueddeutsche.de/wissen/neurowissenschaften-koerper-gesund-geist-krank-geht-das-ueberhaupt-1.3275320 : Wie agieren Gedanken und Körper? Was sind überhaupt Gedanken?

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Chrystal Meth – eine äußerst gefährliche Droge. Das ist bekannt. Dennoch wird sie verwendet. http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-12/drogen-crystal-meth-risiko-sucht-global-drug-survey/komplettansicht

Der Beitrag weist auf Tipps hin http://www.zeit.de/feature/drogenpolitik-drogengesetz-drogenhandel-jugendschutz-praevention : Wie kann man sich berauschen, ohne sich zu gefährden? Wenn man das anklickt, wird man mit kuriosen Thesen konfrontiert. Zunächst einmal als Entrée: „Drogen zu verbieten, hat mehr Leben zerstört als der Konsum. Wer sie nimmt, sollte nicht mehr bestraft werden.“ Kann der kluge Autor diese Aussage wirklich beweisen – von un-abhängigen (!!!) Experten. Drogen Erwachsenen nicht verbieten – aber Kindern und Jugendlichen. Aha. Wie soll das gehen, wenn sich die Erwachsenen zudröhnen? Forscher sollten weniger schädliche Drogen entwickeln – also nicht weniger schädliche Drogen, sondern Drogen, die weniger schädlich sind. Meine Frage zu diesem Tipp: Klasse. Aber was ist der Sinn von Drogen? Man will sich zudröhnen. Und dann wacht man auf – und zack – böse Realität – und dann der nächste Dröhner. Dass der Mensch nach Steigerungen verlangt – nicht nur, weil er körperlich abhängig ist, sondern weil seine Psyche nach dieser Auszeit verlangt – das hat sich wohl noch nicht so bei allen herumgesprochen.

Man sollte so eine Art Lebensstil, der gepflegte Drogenkonsument – entwickeln. Er setzt sich gemütlich Abends vor dem Schlafengehen auf seinen Sessel – und nur dann und nur dort – und nimmt ein kleines unschädliches Drögchen zu sich. Aber nur dort! Sonst gibts was durch einen staatlichen Aufpasser auf die Lungen!

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Alle Muslime glauben an Jesus – Christen glauben an Allah + Teekesselchen spielen + Verstand ausschalten

Solche Aktionen, die Falsches suggerieren, sind kontraproduktiv. Es glaubt ihnen eh keiner, außer denjenigen, die sich so etwas aus ihrem weltfremden Denken hervorzaubern: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/kritik-an-plakataktion-von-muslimen-und-katholiken-98571/ Was sind das für Christen, die meinen, alle Muslime würden an Jesus glauben, nur weil von Jesus im Koran die Rede ist? Was ist das für ein Glauben, von dem diese Christen reden? Vielleicht sollten sie einfach einmal ihren eigenen Glauben reflektieren. Diese Leute helfen mit Provokationen nicht weiter, weil sie im Grunde jeder, der sich mit der Sache beschäftigt, durchschaut. Und diejenigen, die das nicht durchschauen, werden für doof erklärt, indem man meint, ihnen Unqualifiziertes um die Ohren schlagen zu können. Friss Vogel oder stirb.

Jesus im Koran ein wichtiger Prophet. Klar. Als Gegenmodell zum christlichen Glauben errichtet. Vielleicht sollten die Herrschaften einmal die Stellen zu Jesus im Koran lesen – auch die Sure 1 – ohne sie zu verniedlichen. Da kommt zwar nicht Jesus vor, aber da kommt vor, was Muslime, die sich an den Koran halten, vom christlichen Glauben in Wirklichkeit halten.

Wir kommen nur weiter, wenn wir miteinander ehrlich sind. Und das müssen wir sein, damit die Gesellschaft nicht zerstört wird. Religion hat eine zerstörerische Kraft – auch in der Gegenwart. Von daher: Ehrlichkeit hilft weiter. Alles andere wird uns irgendwann um die Ohren knallen.

Genauso wenig durchdacht und naiv: Alle Christen glauben an Allah. Allah heißt Gott, ich weiß. Also glauben alle an Allah. Nur: Unser Allah hat Jesus Christus in die Welt gesandt. Dieser Gesandte wird Sohn Gottes genannt und ist am Kreuz hingerichtet worden. Er ist Einheit mit Jahwe, so „heißt“ der jüdisch-christliche Gott. Sagt das auch der muslimische Allah? Nein. Der sagt: ich habe Mohammed meine Weisheiten gegeben – und diesen ist zu folgen.

Einfach ein Wort in den Raum (Allah) stellen ist naiv. Vielleicht sollten die Leute mal „Teekesselchen“ spielen. Ich gehe auf die Bank. Ist doch gleich, ob die Bank, auf der man Geld abhebt und die Bank, auf die man sich im Park setzt. Alles gleich. Homonym oder Polysem scheinen diesen Leuten vollkommen unbekannte Worte zu sein. Sonst würden sie nicht so naiv daherkommen (- oder sind sie Ideologen, die das wissen, aber andere belügen?). Man muss diese Worte nicht kennen – aber den Verstand sollte man schon im Religions-Dialog einschalten, statt ihn auszuschalten.

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Krankenkassenplünderung? + Allah vernebelt die Hirne Ungläubiger + Österreich unter Druck

Um die gesundheitliche Versorgung von Asylberechtigten zu finanzieren, wird die Liquididätsreserve angegriffen: http://www.achgut.com/artikel/fluechtlingskosten_die_pluenderung_der_krankenversicherung Ist eh nur vorübergehend. Ist die Lücke auch nur vorübergehend oder stopft man sie dann doch mit Steuergeldern? Oder gedenkt man irgendwann zu sagen: Leute, ihr wurdet zu viel krank, jetzt müsst ihr noch was draufzahlen! Und da alle nicht so recht durchblicken, zahlen sie brav drauf.

Die CDU sollte in ihrem Wahlkampf so etwas auch nicht aus den Augen lassen. Das fördert Unmut. Bringt es auf den Tisch und sagt deutlich, wie ihr die Lücken stopfen wollt. Taten will das Land sehen, nicht luftikusse Worte hören.

Ich muss sagen, dass ich in diesen Dingen keinen blassen Schimmer habe. Aber um so mehr muss sich die Regierung bemühen, es Leuten wie mir klar zu machen, denn es dürfte sich um die Mehrheit der Leute handeln, die in diesen Dingen nicht durchblicken.

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Für Islamisten dürfte klar sein, warum die britische Regierung Islamisten der IS und der Al-Schabab unterstützt: Allah vernebelt die Hirne Ungläubiger und hilft, dass diese das Geld in die islamistischen Länder pumpen. Die Regierungen (auch in ihrem Kampf gegen Assad) finanzieren die Rebellen und Islamisten – dafür schicken diese dann eben solche nach Europa. Aus Dank. Zu recht: Hat Allah doch den Ungläubigen so sehr die Hirne vernebelt, dass sie ihren eigenen Untergang betreiben – so die Denke der islamischen Ideologen (der Islamisten). http://www.dailymail.co.uk/news/article-3997748/How-Britain-pours-568m-money-war-torn-Somalia-despite-certain-risk-stolen-ISIS-used-fund-terrorism.html

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Wurde eigentlich dieser Anschlag bei uns richtig wahrgenommen?


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Es sieht so aus, als stünde das österreichische Energie-Unternehmen (OMV) unter Druck Abu Dhabis. Abu Dhabi hält 25% der Aktien dieses Unternehmens und scheint, wenn ich das richtig verstehe, es zu zwingen, ein riskantes Geschäft eingehen zu müssen: https://kurier.at/wirtschaft/warum-die-miteigentuemer-aus-abu-dhabi-milliarden-von-der-omv-wollen/234.155.981 Wenn das so stimmt, wie ich es verstehe, dann kapiert man auch, warum die Ölmilliarden in westliche Firmen gesteckt werden. Auf Dauer kann man sie zwingen, faule Eier zu schlucken. Allah vernebelt die Hirne Ungläubiger – dürften nicht nur die Islamisten denken.

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Islamisten machen Urlaub in Deutschland – man könnte sagen: Aktivurlaub: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/islamisten-kehren-nach-deutschland-zurueck-um-sich-zu-erholen/

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Zweierlei Maß

In manchen Dingen ist zweierlei Maß richtig. So muss der Staat für junge Flüchtlinge viel mehr Geld einsetzen als für junge Einheimische: http://www.br.de/nachrichten/soeder-kosten-fluechtlinge-100.html

Aber in anderen Dingen stellt sich dann doch die Frage: Ist hier zweierlei Maß gerechtfertigt? https://www.contra-magazin.com/2016/12/die-ungleichheit-und-ungerechtigkeit-nimmt-zu/ – oder ist das, was hier dargelegt wird, falsch?

In den Niederlanden kocht die Wut, weil eine steuerfinanzierte Gruppe gesagt haben soll:

Laut niederländischen Medienberichten sagten die Berater der Antidiskriminierungsbehörde MiND, dass obwohl homophober Missbrauch normalerweise ein Verbrechen ist, so kann es gerechtfertigt sein, wenn man ein Moslem ist, da es dann unter das Gesetz der Religionsfreiheit fällt. Sie argumentierten, da der Koran sagt, es sei in Ordnung Menschen wegen ihrer Homosexualität zu ermorden, sind Todesdrohungen an schwule Menschen nicht diskriminierend – so lange sie von Moslems ausgehen.

https://1nselpresse.blogspot.de/2016/12/schwulen-menschen-todesdrohungen-zu.html

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Tagesschau und der Mord an der jungen Frau + Verschwörungstheorien + Bad Aiblingen Zugunglück

Die Tagesschau wurde angegangen, weil sie den Mord an der jungen Frau durch den afghanischen Asylbewerber nicht gebracht hat – es handelt sich, so die Tagesschau, um einen lokalen Fall. Ich hatte das Thema http://blog.wolfgangfenske.de/2016/12/04/freiburger-frauenmorde-plauderei-mit-einer-maedchenfolterin-wir-werden-muede-frauen-selbst-schuld-frau-ohne-ganzkoerperschleier/  Nun bringt sie es doch, zumindest wurde das am 5.12. um 20:15 angekündigt. Allerdings in typischer Manier – mit Blick auf die „Stimmungsmache“.

Das sind unsere Medien, wie ein großer Teil der Bevölkerung sie immer weniger liebt. Vor allem: Hätte die Tagesschau nicht in großer Aufmachung berichtet, wenn das Opfer eine junge Flüchtlingsfrau gewesen wäre und der Täter ein einheimischer Deutscher. Diese Frage mag brutal sein – aber sie zeigt doch die Denke in den Köpfen dieser Entscheidungsträger. Irre ich mich?

[Nachtrag: Proteste scheinen zu helfen. Jetzt (6.12. 20:10) hat die Tagesschau sogar die Bochumer Vergewaltigungen, die vermutlich von einem Iraker, der auch letztes Jahr zu uns gekommen ist, verübt wurden, zum längeren Thema gemacht.]

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Das Problem mit Verschwörungstheorien: Wer sagt, dass es eine bzw. keine ist? http://www.zeit.de/2016/48/verschwoerungstheorien-populismus-einfluss-politik/komplettansicht

Welche Theorie wird als Verschwörungstheorie abgelehnt, weil sie nicht in den Kram der Herrschenden, dominanter Gruppen usw. passt?

Das Interview insgesamt – nicht viel Neues. Aber eines fand ich doch interessant:

Butter: Da war es nicht viel anders. Lange Zeit war es völlig normal, Verschwörungstheorien anzuhängen. Historiker begründen das mit der Säkularisierung. Früher glaubten die Menschen an eine göttliche Instanz, die alle Fäden in der Hand hält. Das fällt mit der Aufklärung zunehmend weg. Zugleich sind die Menschen im 18. Jahrhundert aber nicht bereit für die Einsicht, dass komplexe Gesellschaften Dinge hervorbringen, die niemand intendiert hat. Es muss also jemand geben, der alles geplant hat. Nur ist das nicht mehr Gott, es sind die Verschwörer. Erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich das geändert. Nach 1945 wurde Verschwörungstheorie zum Schimpfwort.

Was mich freilich sehr wundert, das ist, dass der Herr Amerikanist Michael Butter irgendwie nicht auf dem Schirm hat, dass es wirklich mächtige Interessengruppen gibt. Wenn es keine gäbe, warum tun sich dann so viele wichtige Leute zusammen? NATO, Organisation für Islamische Zusammenarbeit, die kuriosen „Bilderberger“ die immer wieder durch die Medien stürmen, möchte ich gar nicht nennen, weil ich echt keine Ahnung habe, was es damit auf sich hat – oder die Firmen, die immer stärker ihre Macht ausbauen, deren Verflechtungen kaum noch einer wirklich durchschaut. Die Interessen der Nationen, ihre eigene Wirtschaft durchzusetzen, auch indem man andere Länder unter Druck setzt, abhört, ausspioniert, … – alles Phantasie? Gibt es nicht Versuche von Staaten, Kriegsgründe aus den Tiefen der Geheimdienste zu zaubern? Man denke an die gefährlichen Waffen Irak-Hussains – auch wenn es Anhaltspunkte gegeben haben mag. Gibt es keine Versuche, etwas zu vertuschen, so den Versuch, Saudi Arabien möglichst aus allem raus zu halten, was in der Welt an Islamisten herumgeistert? Welche geheimen Waffendeals gibt es, Deals, arme Länder auszubeuten unter Benutzung der korrupten Elite…

Zudem: Der Mensch, der denken kann, stellt alles in Frage.

Sogar sich selbst. Bis er, frei nach Descartes erkennt:

Ich bin, sonst könnte ich nichts in Frage stellen.

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Ist dieses Urteil angesichts der Schwere wirklich angemessen? Trägt ein Mensch an einer solchen Stelle nicht mehr Verantwortung? Der Mann tut mir sehr Leid. Aber ich finde dieses Urteil wird nicht der Größe der Verantwortung, die er mit seinem Beruf hatte, gerecht. Wer an solchen Positionen arbeitet, muss wissen, dass er Verantwortung trägt. Und wenn er „Opfer seiner eigenen Spielleidenschaft“ gewesen sein sollte – ist das wirklich ein Strafminderungsgrund?

Abschieben nach Afghanistan? + Lebensstandard als Grund, nicht abzuschieben

Dürfen Migranten nach Afghanistan abgeschoben werden? Ich halte das Thema für sehr heikel, aber nicht aus dem üblichen Blickwinkel: Die Armen, sie werden den Taliban ausgeliefert…

Wieweit gibt es in Afghanistan noch innerhalb des Landes Fluchtmöglichkeiten? Diese müssen berücksichtigt werden. Wie in Nigeria: Gekämpft wird in Teilen von Nordnigeria – aber ansonsten ist es verhältnismäßig friedlich. Und das ist fast überall der Fall. Wenn man diese Binnenflucht-Möglichkeit nicht akzeptiert, dann muss man alle Flüchtlinge zu uns kommen lassen, aus jedem Land. Überall geht es ihnen schlechter als bei uns. Aber das ist absurd. Auch wenn ich nicht glaube, dass das jeder einsieht – in einer Zeit, in der man Absurditäten gerne aus emotionalen Gründen ausblendet.

Aber was für mich die Sache heikel macht, ist, dass man etwas aussprechen muss, was massiv Ärger hervorrufen kann: Es fliehen zu uns überwiegend junge Männer. Diese jungen Männer lassen ihre Länder im Stich. Sie lassen ihre Frauen im Stich, ihre Mütter und Schwestern. Sie lassen ihre Wirtschaft im Stich, sie fördern nicht den Aufbau des Landes zum Guten gegen die Extremisten – sie hauen einfach ab. Diese Möglichkeit haben eben Frauen und Kinder und Alte nicht oder kaum. Sie werden einfach den Extremisten in den Rachen geworfen.

Aus meiner Perspektive müsste es eine Frage der Ehre sein, sich in seinem Heimatland für das Weiterkommen des Landes zu engagieren. Sich engagieren gegen die Extremisten, sie in die Schranken weisen. Je mehr das tun, desto einfacher geht das. Wenn aber alle, die das potentiell könnten, abhauen und nur die Schwachen im Land lassen, liefern sie diese und die übrig bleibenden Tapferen den Extremisten aus.

Und nun muss das Problem benannt werden: Darf man Menschen in einen Krieg schicken, wenn diese gar nicht kämpfen wollen? Und da sträuben sich bei unseren Frieden liebenden Menschen alle Nackenhaare – auch meine. Aber: Würde ich es wollen, dass ich abhaue, wenn die wehrlosen Menschen meines Landes von irgendwelchen blutrünstigen Fanatikern bedroht werden? Frei nach Kant: Tue das, von dem du meinst, das könne allgemeines Gesetz werden: Und es kann kein allgemeines Gesetz werden: Ich bin feige, haue ab, lass die Menschen allein. Das widerspricht auch mein Gefühl von Ehre, das diese Leute doch so gerne im Mund führen. Und der Spruch, stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – hat sich in seiner ganzen Absurdität da erwiesen, wo es um den Kampf gegen Terrorgruppen geht.

Wenn Minderheiten fliehen, ist das etwas anderes. Aber wenn junge Männer einfach abhauen – dann muss ich sagen: Dann stimmt was mit dem Land und seiner Kultur nicht. Und ob wir Feigheit unterstützen sollen? Nein.

Das andere: Natürlich bringen diese geflohenen Männer Tantiemen: Sie schicken Geld nach Hause. Das ist wohl auch der Grund, weshalb die Länder froh sind, wenn die junge Männer abhauen. Aber das kann unser Europa nicht leisten, all diese Männer aufzunehmen, weil sie das Gleichgewicht der Gesellschaft sprengen. Darum ist es wichtiger, die tapferen Menschen vor Ort massiv zu unterstützen.

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Zudem: Wir kommen nicht umhin, uns in Afghanistan wieder stärker militärisch zu engagieren: http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/international/500-000-Binnenfluechtlinge-in-Afghanistan;art46446,901615 Es gibt immer noch Leute, die über das Wort lachen: Unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt. Aber denjenigen, die darüber lachen, kann man schon heute wie damals eine Portion Unwissen über die politischen Zusammenhänge unterstellen. Fällt Afghanistan, fällt Pakistan. Fällt Pakistan, fallen manche ehemalige Sowjetische Staaten. Afghanische Flüchtlinge und Flüchtlinge aus den von Extremisten eroberten Ländern strömen in Massen aus nach Europa, verunsichern Europa, so wie sie es schon jetzt tun, indem sie die Bevölkerung aufmischen (noch relativ wenig, weil es nicht viele sind). ich habe das übrigens schon gesagt, bevor die Alliierten beschlossen haben, ihr Engagement in Afghanistan zu reduzieren. Die Folgen haben wir schon ansatzweise im Land zu spüren: http://www.all-in.de/nachrichten/deutschland_welt/politik/Bundeswehr-Kommandeur-in-Afghanistan-will-langfristiges-Engagement;art15808,2381925

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Noch eine Anmerkung: Es kann schlicht und ergreifend kein gutes Argument sein, dass es Menschen an anderen Orten der Welt schlechter geht als bei uns, darum darf man sie nicht ausweisen. Es geht in fast allen Ländern der Welt den Menschen schlechter als uns: sogar den Griechen, manchen Italienern, Rumänen, Bulgaren, Moldawien – um nur in Europa zu bleiben. Das ist doch weltfremd, den Lebensstandard als Maßstab zu nehmen, ob man einen Menschen abschieben darf oder nicht.

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