Norbert Bolz – Fake News und anderes, was das polemische Herz begehrt

Norbert Bolz über Fake-News im Cicero, vorgestellt von S. Winterbauer: http://meedia.de/2017/02/23/wenn-fakten-nicht-mehr-helfen-die-unbequeme-social-hass-analyse-von-norbert-bolz-im-cicero/ Und: http://cicero.de/berliner-republik/cicero-im-maerz-die-poebeldemokratie Im letzten Link finden wir einen Satz, der wirklich beherzigt werden sollte:

Vielleicht sollten wir User es mit einem kategorischen Imperativ des Netzzeitalters versuchen: Schreibe nur das, was du der betreffenden Person auch direkt ins Gesicht sagen würdest. Ich bin ganz sicher: Viel Fürchterliches bliebe dann ungeschrieben und ungepostet.

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Die arme Ratte

Die drei Studentinnen, die die Ratte unsanft aus der Wohnung katapultieren… – was soll man dazu sagen? http://www.focus.de/panorama/videos/in-den-usa-heldinnen-oder-tierquaeler-studentinnen-verjagen-ratte-mit-ausgekluegelter-methode_id_6689456.html Es gibt vermutlich sicher Tierliebhaber, die lieber selber umgezogen wären, als die Ratte so zu malträtieren. Was machen mit einer Ratte? Sie lebend fangen – und in der Nähe aussetzen? Und dann hoffen, dass sie einen Giftköder verschluckt? Nein, das, so sagen wahrhafte Tierfreunde, darf nicht sein. Aber was darf sein? Nichts, sie muss glücklich und unbehelligt ihr Leben leben dürfen, eine Rattenfamilie gründen und alles was dazu gehört bekommen.

Ich vermute, dass so mancher liebe Mensch denkt: Lieber eine Ratte – als Menschen, es gibt eh zu viele Menschen. Nun, sie denken – aber weit genug? http://www.taz.de/!5183370/ Was kann der Mensch machen, damit Ratten vermindert werden? Sie essen – auf diese Ideen kommen Länder, in denen Ratten ein Plage sind und das Essen sowieso eher rar: http://www.focus.de/reisen/asien/essen-in-kambodscha_aid_122429.html

Ratten sind übrigens gefährlich – für Menschen, nicht nur wegen ihrer Menge, ihrer Gefräßigkeit. Sie übertragen Krankheiten (http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/ratten-100.html)  – und scheuen sich auch nicht davor, wehrlose Menschen anzuknabbern (Behinderte, Babys, Kranke, Sterbende).

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Homöopathie + Belästigte Jugendliche rächt sich + Sexualisierung der Kinder und Jugendlichen

Das ist interessant: Da wird immer wieder behauptet, die Globulis und co. seien unwirksam und würden auf dem Placebo-Effekt beruhen – und nun muss man lesen, dass möglicherweise Kinder daran gestorben seien: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/homoeopathie-us-behoerde-prueft-todesfaelle-durch-einnahme-von-globuli-a-1133988.html Ich selbst glaubte diese Sache mit der Unwirksamkeit nicht so recht, da bei mir Globulis Wirkung zeigen, auch unangenehme. Darum sind sie für mich tabu.

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Eine Jugendliche, die von einem Autofahrer belästigt wird, rächt sich: Sie reißt ihm den Autospiegel ab http://www.heftig.de/auf-fahrrad-belaestigt/

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Das Thema Sexualität ist heikel – vor allem, weil diejenigen, die in der Öffentlichkeit zu diesem Thema Stellung beziehen sollen/wollen – selbst unsicher sind – und sich da doch sehr gerne anpassen – und cool tun – und so auch ganz unangemessen agieren bzw. agitieren – denn sie wollen ja cool sein… Dass Kinder und Jugendliche neugierig sind, dass sie viele Fragen haben, weil es eben um ein Thema geht, von dem sie merken, dass es der Gesellschaft – den coolen Erwachsenen – ungemein wichtig ist, sie aber noch nicht so richtig Zugang haben – das ist ganz natürlich und normal. Die Frage ist freilich nur: Wie gehen Erwachsene angemessen damit um? Wie gehen Medien – und neuerdings auch Politiker, die sich vermutlich auch cool vorkommen und Schulen trimmen – angemessen damit um? Fördern sie die Frühsexualisierung? Fördern sie, dass sich die Jugendlichen einer allgemeinen sexualisierten Strömung anpassen sollen? Zeigen sie, dass es auch Gefahren gibt, dass Sexualität schön und wichtig ist – dass aber auch Abhängigkeit, sexualisierte Gewalt vorhanden ist, vor der man sich schützen muss – darauf hinzuweisen ist wichtig wie das Thema Verhütung? Zeigen sie, dass Menschen Sehnsucht nach umfassender Zweisamkeit haben – oder konzentrieren sie sich auf Sexualität und fördern damit die Einsamkeit? Angeregt wurde ich durch diesen Beitrag: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2017/sextipps-vom-kinderkanal/

Verantwortete Sexualität – das muss das Ziel sein. Es besteht die Vermutung, dass sexualisierte Gruppen versuchen, ihre Sicht von Sexualität der Gesellschaft überzustülpen – und dazu auch Handlanger finden. Die Hoffnung bleibt, dass diese in wenigen Jahren/Jahrzehnten genauso entlarvt werden, wie die, die in den letzten Monaten entlarvt wurden, weil sie ihre sexualisierte Ideologie Menschen aufdrängen wollten. Die Frage aber ist immer: Wie viele Menschen müssen bis dahin darunter gelitten haben? Aber das ist Gesellschaft: Ständig werden neue Säue durch die Stadt getrieben – und irgendwann geht der Mehrheit die Augen auf: das war äußerst inhuman.

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Ditib auf Abwegen – oder wahre Gesinnung? + Anschlag abgewehrt? + Zweierlei Maß + Meinungsfreiheit

Ist die Ditib auf Abwegen oder kommt hier die wahre Gesinnung vieler Mitglieder zum Vorschein? http://www.focus.de/politik/deutschland/wir-zerschlagen-deutschland-auf-facebook-hetzen-ditib-anhaenger-offen-gegen-deutschland_id_6692470.html Schlimm ist es, dass manche Ditib-Mitglieder Porzellan zerschlagen. Die Ditib war für viele Politiker der einzige Ansprechpartner aus muslimischen Reihen (neben Ahmadiyyas) – aber diese Extremisten machen diese politischen Verbindungen kaputt. Besser jetzt als dann, wenn sie noch fester im Sattel sitzen.

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Ein möglicher Terrorangriff wurde verhindert: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-02/northeim-niedersachen-sprengstoff-anschlag-salafismus-szene-festnahme

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Das ist es, was so manchen ärgert: Das zweierlei Maß, dass angewendet wird. Das ärgert auch diese Frau: http://www.rachelwahba.com/single-post/2017/02/16/Sharia-Law-Legal-Abuse-of-Girls-and-Women

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Es heißt ja immer, dass Meinungsfreiheit herrsche und dass keiner Angst haben müsse, seine Meinung zu sagen. Und wenn dann einer seine Meinung sagt, schlägt ihm viel (auch gehässiger) Gegenwind entgegen – und dazu die Behauptung: Dass man seine Meinung sagen darf, siehst du daran, dass du sie gesagt hast. Hier haben wir wieder einen Fall, der dazu geeignet ist, zu beobachten wie es einem Menschen ergeht, der es wagt, seine Meinung gegen eine Mehrheit zu sagen: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/jungpolitiker-leonhardt-ist-fuer-abschiebung-von-mitschueler-14891955.html Ob wir auf dem Laufenden gehalten werden, wie es dem Jugendlichen ergeht, der diese Meinung äußerte? Auf Facebook ist so mancher Zorn gegen ihn zu lesen der so interpretierbar ist: Man darf seine Meinung sagen – aber nur wenn sie mit der Meinung derer übereinstimmt, die sich als die guten Menschen ansehen.

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Konservativismus im Spiegel – Probleme des Konservativismus

Ein interessanter Beitrag – einfach darum, weil er die Frage stellt: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/konservative-was-bewahren-was-vergessen-ein-debattenbeitrag-a-1135399.html

Zukunft der Konservativen Was bewahren, was vergessen? Der Konservatismus tut sich schwer damit, modern zu werden. Wie soll er auf den Rechtspopulismus reagieren? Von der Antwort auf diese Frage hängt die Zukunft unserer offenen Gesellschaft ab.

Ich sehe, dass das Problem des Konservativismus darin besteht, dass er sich von linken und liberalen Gruppen vorschreiben lassen soll, was konservativ ist. Das sieht man schon an diesem Beitrag, in dem es unter anderem um Familie geht. Wenn andere gesellschaftliche Gruppen vorschreiben, welches Familienbild vorzuherrschen habe, dann kann man gut konstatieren: Es gibt keinen Konservativismus mehr. Zudem: wenn man dann noch gesellschaftspolitisch sehen muss, dass alles, was nicht links und liberal ist, als rechts (mit Intention: rechtsextrem) eingestuft wird, dann bedeutet es, dass konservativ zu sein Mut kostet. Ich hatte neulich schon ein paar Philosophen und Autoren genannt, die der konservativen Richtung zugehören – und die entsprechend viel Kritik aushalten müssen. Und wenn man dann hört, dass die Konservativen es versäumt haben, sich mit Intellektuellen zusammenzusetzen, dann erkennt man wieder: Es soll Konservativen vorgeschrieben werden, was sie zu denken haben, mit wem sie sich zusammenzusetzen haben, welches Gesellschaftsbild sie zu entwickeln haben – eben eines, das dem linksliberalen Spektrum lieb ist. Und wenn eine Akzeptanz des Konservativismus durch die linksliberalen Gruppen in unserem Land Voraussetzung dafür ist, dass er gnädigerweise einer „offenen Gesellschaft“ zugerechnet werden kann, dann sollte jeder erkennen, der differenziert zu denken gelernt hat, dass ein zwanghaft angepasster Konservativismus nichts mehr mit einer offenen Gesellschaft zu tun hat. Linksliberale bestimmen, was eine offene Gesellschaft ist? Und jeder, der sich nicht in diese Gesinnung einordnet ist eine Gefahr für die offene Gesellschaft? Und dann beklagen, dass es keine Konservativen mehr gibt? Die gibt es – nur erkennen Linksliberale (oder wie man sie nennen soll) sie nicht als solche an, weil sie nicht ihrem Bild von Konservativismus entsprechen.

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Islam in Medien + Koran und Bibel

Über den Islam in den Medien – und die negative Berichterstattung, so der Beitrag, führt zur Islamophobie in der Bevölkerung: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-12/islam-verstaendnis-medien-berichterstattung-populismus-gefahr

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Über Koran und Bibel schreibt Schirrmacher: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2017/02/22/wie-koran-und-bibel-die-welt-veraendert-haben/

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Jusos: Recht auf Migration + Erdogan kommt nach D + Zoff in der Moschee + Er bekam Geld – und sprengte sich

Schulz hat sich in neurer Zeit meines Wissens noch nicht zur Flüchtlings- und Migrantenfrage geäußert. Da sind nun die Jusos gemein: Sie geben eine Vorlage, die er auf keinen Fall aufgreifen darf – das würde die SPD wieder zu den 20% bringen, vermute ich: Recht auf Migration – das klingt gut, ist auch Menschenrechts gemäß – aber nicht realisierbar, so lange es Afrika nicht so gut geht wie uns. Wenn es den Afrikanern in Afrika so gut geht wie uns – dann herrscht ein Gleichgewicht, dann wollen Europäer nach Afrika und Afrikaner nach Europa – alles mischt sich paradiesisch. Aber es herrscht bekanntlich ein massives gesellschaftspolitisches und wirtschaftliches Ungleichgewicht. Und niemandem, dem es irgendwie an einem geordneten Europa liegt, einem Europa, das nicht in brutales Chaos versinkt, kann ein solcher Vorschlag realistisch und sinnvoll erscheinen.  https://www.welt.de/politik/deutschland/article162207121/Wir-sind-fuer-ein-globales-Recht-auf-Migration.html

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Das darf doch nicht wahr sein – oder? Er will tatsächlich nach Deutschland kommen? Böhmermann, hilf! http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlkampf-besuch-erdogan-reist-im-maerz-nach-deutschland_id_6688255.html Als Migrant sei er willkommen – aber nicht als Politiker, der bei uns unter seinen Schäfchen für ein übles politisches Anti-Türken-Werk wirbt.

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In der Schweiz gibt es in einer Moschee Zoff, weil „schlechte“ Muslime Interna weitergegeben haben: http://www.srf.ch/news/schweiz/zehn-verhaftungen-nach-auseinandersetzung-in-an-nur-moschee Das ist nicht der Rede Wert, dass es da den Zoff gibt, den gibt es vielfach – aber das ist erwähnenswert, weil sichtbar wird, dass die Szene versucht, sich zu isolieren, abzuschließen und freiere Muslime einzuschüchtern. Das wiederum bedeutet, dass sie mehr Macht ausüben kann: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-02/bundesamt-verfassungsschutz-islamistische-szene-gewachsen-hans-georg-maassen

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Er bekam viel Geld (bis 1 Million Pfund?) von den Briten – und sprengte sich als Terrorist in die Luft: http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-ex-guantanamo-haeftling-sprengt-sich-in-die-luft-a-1135809.html

Afzal Ashraf, ein früherer Anti-Terror-Berater der USA im Irak, sagte der BBC, er sehe die Schuld bei jenen, die Harith seine Opferrolle nach der Heimkehr geglaubt hätten. Einige der Gruppen, die sich für ihn eingesetzt hatten, müssten sich jetzt Fragen gefallen lassen. Sie seien „zu eng verbunden mit dieser radikalen Ideologie“, so Ashraf.

Das sollten sich so manche Leichtgläubige fragen lassen.

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