Missbrauch und Katholische Kirche + Frauenmärsche USA + Mütter weg vom Kind

Wenn man den Artikel liest, dann ist zunächst zuzustimmen: Man muss schauen, inwiefern Missbrauch in der Katholischen Kirche auch mit dem System zusammenhängt. http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/striet-amtsverstandnis-hat-missbrauch-begunstigt Man muss allerdings aufpassen: Man darf nicht die gesellschaftspolitische Situation außer acht lassen (eben in der Moderne die 70er Jahre), man muss sehen, dass immer wieder gegen die Verlodderung von Klöstern durch Klosterreformen angekämpft wurde. Wichtig scheint mir, dass das „sakralisierte Amtsverständnis“ der katholischen Kirche nun nicht bekämpft wird, sondern neu durchdacht wird. Nun auch den Aspekt „kultischer Reinheit“ insgesamt negativ zu sehen, weil es Männer gab, die ihre Sexualität nicht im Griff hatten, scheint mir der falsche Weg.

Es ist nicht die „kultische Reinheit“, es ist nicht das „sakralisierte Amtsverständnis“, dass Missbrauch fördert. Ich habe einmal gelesen, dass der Missbrauch von Kindern in der Katholischen Kirche geringer ist als im Gesellschaftsdurchschnitt. Er ist auch in der evangelischen Kirche vorhanden – und auch sonst – man sei nur an die Odenwaldschule erinnert. Es müssen jedoch unbedingt Sicherungen eingebaut werden.

Fatal fände ich es, wenn katholische Gruppen die Missbrauchsfälle dazu verwenden würden, um ihre Sicht einer anderen katholischen Kirche durchzusetzen. Denn das ist bislang – soweit ich das verfolgen konnte – wissenschaftlich nicht erwiesen, dass diese genannten Vorstellungen (sowie auch das Zölibat) für Missbrauch verantwortlich zu machen sind.

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Die Frauenmärsche in den USA werden genauestens beäugt werden müssen. Wer steckt dahinter? Wer finanziert sie? Im Augenblick höre ich, dass der Trumpsche große Feind Soros sie mitfinanziert wie auch Planned Parenthood, ebenso C.A.I.R. das nicht gerade dafür berühmt ist Frauenwerte im westlichen Sinn durchzusetzen – aber manches Hühnchen mit Trump zu rupfen hat http://m.washingtontimes.com/news/2017/mar/7/george-soros-gave-246-million-partners-womens-marc/ Und was hat Soros für ein Interesse daran? Er hatte Clinton massivst finanziert. Warum? Dass Planned Parenthood gegen Trump ist, ist klar. Werden der Abtreibungsorganisation doch viel Gelder gestrichen. Lassen sich die Frauen bewusst von diesen Interessengruppen vor den Wagen spannen?

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Warum will die SPD-Politik Frauen unbedingt von ihren Kindern wegholen? http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/weltfrauentag-und-das-ideal-der-gleichstellung-14913805.html Ich hätte eine andere Idee – so neu ist sie nicht – aber warum wird sie gesellschaftspolitisch nicht häufiger ins Spiel gebracht – auch von den Kirchen? Man sollte Menschen, die sich um ihre Kinder kümmern, ihre Tätigkeit massiv in der Rente anrechnen. Aber man will Frauen und Männer in der Produktion oder bei den Dienstleistungen sehen. Die Wirtschaft ruft – die Frauen müssen folgen. Und wenn sie nicht wollen – dann zwingen wir sie. Eine alternativlose Politik? Wenn Frauen außerhalb der Familie arbeiten wollen – dann sollen sie die Möglichkeiten bekommen. Wenn Frauen aber lieber in der Familie als Mutter arbeiten, dann soll man sie lassen. Das ist kurios, was die Politik zurzeit mit den Frauen treibt. Man muss Eltern absichern, die sich um die Kinder kümmern. Aber da wir immer mehr zugereiste Kinder haben, wird die Notwendigkeit immer weniger gesehen. Da benötigt man noch die in Deutschland ausgebildeten Frauen in der Wirtschaft. Und die Frauen, die zugereist sind und weniger Arbeit aufgrund sprachlicher und religiöser Probleme annehmen können? Die dürfen zu Hause bei den Kindern bleiben. Was macht man damit gesellschaftspolitisch gesehen?

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Zäune sind keine Lösung (Bedford-Strohm/Körtner) + Flüchtlingskrise bleibt erhalten + Afrika: Unternehmer sind die besseren Entwicklungshelfer

Die Diskussion ist spannend: http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2017/33200/ulrich-koertner-und-heinrich-bedford-strohm-kirche-und-politik-ueber-ethik-der-fluechtlingspolitik Man sollte sie lesen – wie auch die Leserkommentare (von denen ich aus zeitlichen Gründen nur ein paar lesen konnte). Es könnte sein, dass Bedford-Strohm unterschätzt, was er denkt und sagt – und was dann in der Öffentlichkeit für ein Bild ensteht. Und das Bild, das von der Kirche entstanden ist, das gibt Körtner treffend wieder. Aber ich bin mir auch nach dem Interview nicht sicher, ob Bedford-Strohm von Medien wirklich falsch „rübergebracht“ wurde.

Interessant finde ich mal wieder die Schlussfrage:

>Herr Körtner, fürchten Sie Lob aus der falschen Ecke, von Rechtspopulisten?

Körtner: Auch andere namhafte Sozialethiker haben sich ­kritisch zu Wort gemeldet. Jedes gute Argument kann missbraucht werden. Der Vorwurf, jemand könnte von den falschen Leuten zitiert werden, wird gern gebraucht, um Kritiker mundtot zu machen und die Diskussion abzuwürgen.<

Allein diese Frage ist wieder einmal dafür geeignet, Menschen ohne Rückgrat einzuschüchtern. Aber ich vermute, Herr Körtner lässt sich auch weiterhin nicht einschüchtern. Ich finde es gut, dass die AfD inzwischen politisch an Luft verliert – denn dadurch darf man vielleicht sachgemäß diskutieren, ohne gleich wieder in eine solche AfD-Ecke gestellt zu werden. Wobei ich freilich davon ausgehe, dass manche argumentationsfeindliche Gegner, die nur plakative Aussagen verstehen, das immer und immer wiederholen, weil sie eben keine Argumente haben und sich dadurch unbequemes Denken aus dem Hirn halten wollen.

Nur am Rande, um den Eingangs-Aspekt aufzugreifen: Natürlich sind Zäune keine Lösung. Aber die Zäune einzureißen ist auch keine Lösung. Kluge Politik ist die Lösung. Im Augenblick sieht es so aus, dass Zäune zumindest für Europa eine Lösung sind, eben der „Zaun“ zwischen der EU und der Türkei. Es muss aber unbedingt eine Lösung gefunden werden, damit wahre Flüchtlinge nicht ausgeschlossen bleiben. Und diese Lösung gibt es im Augenblick noch nicht. Ich plädiere noch immer für UN-Hotspots, die wahre Flüchtlinge weltweit aufnehmen und verteilen.

Was ich an der Diskussion auch spannend finde, das ist Bedford-Strohms Hinweis auf den „reformatorischen Weg“. Es gehört sich, im Jahr des Reformationsgedenkens alles auf die Reformation zurückzubeziehen – nur: Hätte Luther das auch so gesehen? Wird die Reformation nicht für Themen herangezogen und uminterpretiert, damit sie zu unseren Problemen passt, Luther hin oder her? Ich kann angesichts einer solchen Aussage schon verstehen, dass sich Theologen nicht besonders begeistert darüber zeigen, wie die Reformation in der Gegenwart – sagen wir sanft: – von der Kirchenleitung gebraucht wird.

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„Die Flüchtlingskrise bleibt uns erhalten“ – so Kissler: http://cicero.de/salon/migration-die-fluechtlingskrise-ist-nicht-vorbei Ich würde inzwischen das Thema nicht ganz so mit der Kanzlerin verbinden. Sie ist nicht schuldlos daran – aber wie reagiert eigentlich die SPD darauf? Die Grünen freuen sich noch über jeden Zuzug, die Linken kann ich im Augenblick nicht einordnen, weil ich nicht weiß, ob sich Sarah Wagenknecht durchsetzen wird oder diejenigen, die sämtliche Grenzen öffnen wollen.

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Volker Seitz meint, dass Unternehmer die besseren Entwicklungshelfer seien:

Dazu müssen Bedingungen geschaffen werden:

Zwischenstaatliche Vereinbarungen müssen gewährleisten, dass Investoren, die gemäß definierten entwicklungspolitischen Standards bereit sind, zu investieren, zügig die erforderlichen Genehmigungen erhalten (bestechungsfreier Behördenapparat). Dies muss auch für die operativen Behördenabwicklungen des laufenden Geschäftes gelten (Zoll, Import und Export von Gütern, Unternehmenssteuern).

Aber das hat nicht nur in den jeweiligen Ländern Gegner, die lieber die Hand aufhalten, sondern wird auch von Entwicklungshelfern nicht gerne gesehen:

Wenn aber Unternehmer die besseren Entwicklungshelfer sind, dann ist das für alle, die bisher von den guten Taten leben, keine uneingeschränkt gute Botschaft. Das Eigeninteresse der Entwicklungshelfer und ihrer Organisationen steht diesem Ziel entgegen.

Ich frage mich: Geht nicht beides Hand in Hand? Massive Unterstützung der Unternehmen – und sinnvoll eingesetzte Entwicklungshilfe?

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Grüne + Kritik an Türkei + Schulz und Macron + Katholische Kirche und AfD + Nikes Hijab

Ich weiß nicht, ob das, was die Grünen Oberen planen, funktionieren kann. Sie machen zu viel Politik gegen die Menschen – sie bedienen vielleicht den einen oder anderen Gleichgesinnten, aber das ist zu eng. Und einen Pussy-Hat aufsetzen – nun ja, wen begeistert das? Auf dem Taksim-Platz eine Wahlveranstaltung planen – das sind alles so… – Adressaten sind da wohl die Erstwählerinnen und Erstwähler, die sowas geil finden – aber ich vermute, die meisten von ihnen sind vernünftiger: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-kaempfen-mit-hausbesuchen-gegen-umfragetief-a-1137802.html Das soll nichts gegen die Grünen vor Ort sagen. Es geht gegen die Grünen in der Spitze.

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Lammert und Merkel kritisieren die Türkei – die Grünen fordern Taten: http://www.tagesschau.de/inland/merkel-regierungserklaerung-129.html

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Macron ist für ein modernes Frankreich – Schulz für ein unmodernes Deutschland. So kann man den Beitrag wohl zusammenfassen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/macron-der-anti-schulz/ Irgendwann hat dann Frankreich Deutschland abgehängt, wenn es in Deutschland zu einem Machtwechsel kommen wird.

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Die Bischöfe und die AfD: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/katholische-bischoefe-distanzieren-sich-von-der-afd-14917396.html

Marx betonte, die Bischöfe wollten keine Wahlempfehlung geben und auch die AfD nicht stigmatisieren. Aber es gebe für Christen rote Linien bei der Wahl einer Partei: Inakzeptabel seien pauschale Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Verunglimpfung anderer Religionsgemeinschaften, Hass und Gleichgültigkeit gegenüber den Armen. Ein politisches Agieren, dass Ängste vor Überfremdung schüre und einseitig nationale Interessen betone, sei mit der christlichen Perspektive nicht vereinbar.

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Nike adelt den Hijab: https://www.welt.de/sport/article162690423/Nike-kuendigt-Kopftuch-fuer-muslimische-Sportlerinnen-an.html

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Kämpfe in Syrien + Axtangriff in Düsseldorf + Kämpfe in Frankreich

USA erhöht Bodentruppen in Syrien: http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-usa-schicken-hunderte-marines-fuer-kampf-um-rakka-a-1138030.html

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Angriff mit Axt: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/amoklauf-sieben-verletzte-bei-axtangriff-am-duesseldorfer-hauptbahnhof/19498504.html – Bislang: Kein Terror, heißt es, psychisch. Täter stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien. Darf man raten? Nein. Abwarten.

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Soll die Meldung sagen: Wählt Le Pen oder wählt nicht Le Pen?: http://www.focus.de/politik/ausland/krawalle-in-den-banlieues-franzosen-besorgt-le-pen-koennte-das-land-in-einem-buergerkrieg-stuerzen_id_6762817.html Franzosen sind sicher nicht feige, weil sie ahnen, dass wenn dem Schrecken kein Ende gemacht wird, dann wird es ein Schrecken ohne Ende. Wie will eigentlich Macron das Problem angehen? Hoffentlich klug aber bestimmt.

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Sonderbare Christen – Christen mit Macken

Du kennst sonderbare Christen?

Klar, alle Christen sind sonderbar, sie sind sie selbst, sie sind nicht Jesus Christus.

Aber warum sind sie sonderbar? Jede und jeder ist ein Individuum, um auf ihrer oder seiner Weise die entsprechenden Menschen zu Christus zu führen.

Christen sind nicht perfekt. Perfekte Christen stoßen andere ab. Von daher hat jeder und jede die besondere individuelle Macke, um Menschen mit eben solcher Macke im Namen Christi ansprechen zu können. (Perfekt zu sein oder sein zu wollen ist auch eine Art Macke.)

Aber darauf dürfen sich Christen nicht ausruhen: Ich bin wie ich bin! Sie müssen Gott an sich arbeiten lassen, damit sie im Glauben, in der Hoffnung und der Liebe wachsen.

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Weltfrauentag + Gratulation zum Weltfrauentag

Birgit Kelle zum Weltfrauentag: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article162655361/Der-Feminismus-schafft-die-Weiblichkeit-ab.html

Dass man zum Weltfrauentag – auch Frauenkampftag genannt – gratuliert, halte ich für nicht besonders sinnvoll. Er wandelt sich dann zu einer Art Muttertag für Mütter und Nichtmütter. Er wird verniedlicht. Man umarmt die Frauen mit süßlichen Worten, damit sie ja nicht weiter für Rechte kämpfen? Nur so, das kam mir spontan, weil ich gestern überall Gratulationen lesen konnte. Man stelle sich einmal vor, man hätte die Kämpferinnen, die für das Wahlrecht heftig kämpfen mussten, gratuliert. Als Mann mit Blümchen und süßen Worten. Wie süß! Ich sehe wieder die Gefahr, dass der Weltfrauentag vom Kommerz übernommen wird und er dann darin endet, dass man den Frauen Rosen und Pralinen oder was Veganes schenkt, ihnen süß, lieb und höflich flötend gratuliert – und das war es dann auch.

Es ist ein Tag, an dem man über Frauenrechte nachdenken und sich für sie einsetzen sollte. Über Probleme, die Frauen haben – das habe ich übrigens gestern gemacht – aber nicht nur an Weltfrauentagen. Weltweit. Auch in anderen Kulturen, die Frauenrechte mit Füßen treten.

Nur für meinen lieben Kritiker: Ich bin meiner Zeit immer voraus 😉 : Schauen Sie hier – ich wies auf den Weltfrauentag im Zusammenhang des Weltgebetstages hin: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/02/27/weltgebetstag-und-frauentag/ Und wenn ich es nicht gemacht hätte, hätte ich es eben nicht gemacht. Wer damit Probleme hat, kann ja selbst einen Blog erstellen und alles hineinpacken, was er will und was er bei mir vermisst. Ich hindere niemanden daran. Mein Blog ist mein Blog. Das bleibt er auch.

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Ökumenischer Buß- und Versöhnungsgottesdienst + Bürgerpreis der Zeitungen + Reformationskonferenz Brüssel + Christen für Europa

Ein Ökumenischer Buß- und Versöhnungsgottesdienst wird am Samstag in Hildesheim gefeiert: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/03/08/oekumenischer-buss-und-versoehnungsgottesdienst-im-tv/

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Navid Kermani ist mit dem Bürgerpreis der Zeitungen geehrt worden: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/journalismus/2017/03/08/kermani-mit-zeitungspreis-geehrt/

In dem Text wird auf Kermanis „Die Lehren aus Köln“ hingewiesen. Der Text: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/die-lehren-aus-koeln-aid-1.5709690

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Eine Delegation der EKD war am 7.3. auf einer Reformationskonferenz in Brüssel http://www.ekd.de/presse/pm39_2017_bedford_strohm_in_bruessel.html :

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat heute in Brüssel die europäischen Kirchen aufgerufen mit gemeinsamer Stimme wahrnehmbarer zu werden. „Reformatorische Tradition zu leben, muss immer heißen, Grenzen zu überwinden und darf nie heißen, sich selbst ins Zentrum zu stellen“, sagte Bedford-Strohm bei einer hochrangigen Konferenz mit EU-Politikern und europäischen evangelischen leitenden Geistlichen im Europäischen Parlament. Das gelte gleichermaßen für Kirchen wie für Länder. Zugleich wies er auch auf die Bedeutung der Ökumene hin: „Luther wollte Christus neu ins Zentrum stellen, und das können wir 500 Jahre nach der Reformation nur ökumenisch tun.“

Interessant, wie die reformatorische Tradition interpretiert wird. Nichtsdestotrotz müssen sich die Kirchen und auch andere christliche Gruppen für die Einheit Europas engagieren. Aber damit wiederhole ich nur, was ich schon immer sage. Europa als Europa begann ja erst in christlicher Zeit. Aber das gilt auch weiterhin: http://blog.wolfgangfenske.de/2015/06/21/eu-und-der-brodelnde-balkan-christen-fuer-europa/

Nur eine Anmerkung zur Europaflagge von http://blog.wolfgangfenske.de/2008/09/30/europafahne/

Im Jahr 2013 schrieb ich:

Europa ist weiter im Wandel begriffen. Das gehört zu uns dazu, das ist Teil unserer Identität. Stagnation ist kein Teil. Welchen Wandel wollen wir fördern? Welche Richtung wäre für Europa gut? Ein Europa, das sich abschließt und verschließt, wäre nicht Europa. Ein Europa, das sich unreflektiert von der Welt herumtreiben lässt, wäre auch nicht Europa. Ein Europa, das seine Tradition und Traditionen leugnet, wäre auch nicht Europa, sondern Spielball irgendwelcher moderner Ideologien. Klugheit, Offenheit und Tradition(en) gehören zu dem gewachsenen Europa. Europa ist mehr als Wirtschaft, Wissenschaft. Es ist auch das Konglomerat von Aufklärung, Menschenrecht, Kunst/Kultur – durchzogen und zusammengehalten von dem roten Band des christlichen Glaubens. Europa ist seit der Reformation – mit einigen Rückfällen – auch keinem Herrscher und keiner Clique hörig. Europas Bürger müssen immer gemeinsam um ihre Freiheit und um Europa ringen. Und in Krisen – welcher Art auch immer – dürfen sie sich nicht durch irgendwelche Wahlkämpfer und Krisengewinnler auseinanderdividieren lassen.

2012:

Das Netzwerk christlicher Gemeinschaften für Europa trifft sich heute in Brüssel: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=5402 Hier gibt es Infos von http://de.wikipedia.org/wiki/Miteinander_f%C3%BCr_Europa Hier ist die Homepage: http://www.miteinander-wie-sonst.org/ Ein Besuch der Homepage lohnt vor allem für diejenigen, die nichts darüber wissen. Wir Christen sollen nicht nur über die Europäische Union klagen, sondern sie aktiv mitgestalten. Ich muss gestehen, dass mir das Klagen darüber auch leichter fällt. Beginnen wir zumindest schon einmal mit dem Gebet für Europa. In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die Initiative Christen für Europa hinweisen – auch hier wird nicht nur geredet: http://www.freiwilligendienst.de/

Damit habe ich einen kleinen Einblick gegeben, der sich auf Christen für Europa konzentrierte.

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Politik + Schulz + Wendt

„Martin, wir wollen den Sieg von dir!“ – toller Titel: http://www.zeit.de/2017/08/spd-martin-schulz-kanzlerkandidat-bundestagswahl/seite-2

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Schulz hat Kompetenzen überschritten: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-hat-laut-eu-parlament-kompetenzen-bei-befoerderung-ueberschritten-a-1137916.html

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Der politisch mutige Polizeigewerkschafter Wendt legt nach entdeckten finanziellen Unregelmäßigkeiten Bezüge offen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rainer-wendt-polizeigewerkschafter-legt-bezuege-offen-a-1137907.html Ich fragte mich schon immer, wann werden sie ihn stürzen und mundtot machen? Jetzt haben sie ein Mittel gefunden.

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Diskussion in Schweden über Islamisten + Unrecht gegen Frauen + Entwurzelung der Menschen + Warlords in Syrien + Anschlag Kabul

So langsam kommt in Schweden eine rationalere Diskussion auf: Islamistische Parallelgesellschaft. Und was geschieht? Es gibt wieder ein Teil der üblichen Verdächtigen, die die Diskussion abwürgen wollen. So langsam kommen sie damit nicht mehr durch. Und das ist auch gut so: https://www.nzz.ch/international/aktuelle-themen/schwedischer-schlagabtausch-zum-politischen-islam-ein-terrorexperte-sticht-ins-wespennest-ld.149532

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In Bangladesh soll es ein neues Unrechtsgesetz gegen Frauen geben: http://www.focus.de/politik/videos/angeblich-nur-fuer-das-hoehere-wohl-gesetz-in-bangladesch-soll-heiratsfaehiges-alter-von-maedchen-auf-null-jahre-senken_id_6757703.html In Bangladesh findet ein Kampf gegen Islamisten statt. Kann es sein, dass das ein Zugeständnis ist?

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Die Entwurzelung der Menschen muss unbedingt aufhören. Migranten werden grausamen Menschen ausgeliefert. Um Entwurzelungen zu verhindern, darf ihnen kein paradiesisches Europa vorgegaukelt werden – hoffentlich verstehen es manche Aktivisten endlich: http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-schlepper-sollen-22-fluechtlinge-getoetet-haben-a-1137903.html

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Das wird der nächste Krieg in Syrien sein, der Kampf Assads gegen die Warlords. Aber leider ist nicht abzusehen, dass unsere Regierungen ihn dabei unterstützen werden. Russland, China, Iran werden es wohl tun. http://www.spiegel.de/spiegel/syrien-assad-verliert-kontrolle-ueber-gebiete-milizen-dominieren-weite-teile-a-1137467.html

Zudem: Unterstützen wir aus dem Westen den Aufbau Aleppos, damit Flüchtlinge schnellstmöglich zurückkönnen?

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Wieder ein schlimmer Anschlag in Kabul. Die Welt bezeichnet den Terroranschlag als feige. Terroristen sind immer feige. https://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan-kabul-angriff-101.html

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