Über die Gefahr von Alkohol: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2017/40/alkoholkonsum-gesundheit-rotwein
Frauenkino + Filmkritik: Die beste aller Welten + Die junge Mona Lisa
Frauenkino – kostenlos – für Frauen und Kinder aus aller Welt. Frauenkino – weil geschützter Raum – ohne Männer: http://www.pnp.de/lokales/landkreis_traunstein/2669863_Das-erste-Frauenkino-ein-geschuetzter-Raum.html
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Über den Film: Die beste aller Welten: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/film/2017/09/28/eine-kindheit-voll-liebe-und-drogen/
Und: http://www.zeit.de/kultur/film/2017-09/adrian-goiginger-regisseur-die-beste-aller-welten
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Kann es sein, dass die neue Mona Lisa die junge Mona Lisa ist? Ich bin gespannt, was die Forscher herausfinden werden: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/leonardo-da-vinci-skizze-mit-nackter-frau-koennte-vorgaengerin-der-mona-lisa-sein-a-1170700.html
„Zensurgesetz tritt in Kraft“ + CDU Auseinandersetzungen und Vorgehensweise + SPD links oder linke Mitte?
Heute tritt das Maas-Gesetz in Kraft: http://www.achgut.com/artikel/morgen_tritt_das_zensurgesetz_in_kraft_was_nun_herr_lindner
Das ist ja nett, dass Mitarbeiter eingestellt werden. Die Frage ist aber: Nach welchen Maßstäben wird geurteilt? http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/heiko-maas-ruestet-personell-gegen-facebook-co-auf-a-1170588.html
Hier kann man so manches nachlesen: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/NetzDG.html
Was sind rechtswidrige Inhalte? Dazu: Artikel 1 – §1 – (3)
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In der Tagesschau wurden angeblich zwei unterschiedliche Ansätze von CDUlern gezeigt:
a) OstCDU fordert eine Neuorientierung mit Blick auf konservative und
b) SH-CDU fordert weiter so wie de Maiziere begonnen hat.
Das ist kein Widerspruch. Die Regierung hat zu spät begonnen, die Fragen der Einwanderung, die der Kriminalität, der Sicherheit zu betonen – so spät, dass die Wähler sich auch nicht sicher sind – was ich im Blog schon seit Monaten sage – ob die CDU das wirklich ernst meint oder nach der Wahl dann sagt: ÄtscheBätsche, de Maiziere ist weg – also weg mit dem, was er vorhatte… Und weil sich viele Wähler nicht sicher waren, haben sie die AfD gewählt. Wenn die CDU nun zeigt, dass sie es wirklich so meint, wie de Maiziere gesagt hat, dann werden wohl wieder AfDler zurückkehren zur CDU – vor allem auch, weil Petry gegangen ist. Wenn allerdings die CDU den Grünen zu sehr entgegenkommen wird, dann wird die CDU weiter verlieren.
Weil es wohl Neuwahlen geben wird, sollte die CDU jetzt einen Neuanfang propagieren – im Sinne von Seehofer und den Ost-CDUlern. Und auch wirklich mit dem Handwerk klappern, denn sonst wird es nichts mehr. Viel Zeit wurde schon damit vertan, dass Merkel sagt: Weiter so – weiß nicht, was ich ändern soll… –
- Merkel/CDU muss vorwärts argumentieren: Das, was wir in den letzten Monaten begonnen haben, werden wir konsequent weiter fortführen – und das mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln.
- Wir werden Programme der Öffentlichkeit vorstellen, die eben zeigen, dass die CDU weiß, wie man mit der Flüchtlingskrise umzugehen hat:
- EinzelfallAbwägung im Familiennachzug,
- Migranten nur über die jeweiligen Anmeldestellen der Entsenderländer (wie die EU andenkt) (kluge Afrikapolitik + Forderung an die UN sich in Libyen-Lager intensivst human zu engagieren) – dazu gehört: Obergrenze für Migranten, nicht für Flüchtlinge,
- massiver Einsatz für die Rückführung derer, die sich nicht integrieren lassen wollen – vor allem aber derer, die die Sicherheit untergraben – und sei es, dass Gesetzesänderungen angekündigt werden.
- Verfolgung der mafiösen Strukturen (Drogenhandel).
- Massive finanzielle und personelle Unterstützung der Integrationsbemühungen (bis hin zu konzertierten Versuchen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer in dieser Frage zusammenzuführen) und Stärkung der Bamf-Mitarbeiter.
- Dazu gehört auch der Bevölkerung zu verdeutlichen, dass Zugereiste auf lange Sicht als Integrierte zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung beitragen können – und auch angesichts der Bevölkerungspyramide notwendig sind.
- Dazu gehört auch, dass man Zeichen setzt, nicht nur die Zugereisten finanziell zu unterstützen, sondern eben auch die Einheimischen, die Angst davor haben, durch die unterstützen Zugereisten abgedrängt zu werden (auch wenn es nur eingebildet sein sollte). Also die Frage der unteren sozialen Gruppen muss in den Blick rücken.
- Ebenso sollte in den Blick rücken: Gleiches Recht für alle – Bekämpfung von Parallelgesellschaften.
- Unterstützung der Muslime, die nicht traditionalistisch verhaftet sind – damit eine Integration von Muslimen wirklich möglich ist. Nicht, wer den Mund weit aufmacht und am besten organisiert ist, soll Aufmerksamkeit bekommen, sondern diejenigen, die Integration fördern. Zudem eben nicht nur zugewanderte Muslime, auf denen der politische Fokus liegt, sondern alle Zugewanderten müssen gleichermaßen beachtet werden.
- Klare Zukunftsperspektiven für den Fall, dass wieder die Grenzen überrannt werden. Nur sagen, das werde sich nicht wiederholen, hilft nicht.
Die CDU muss ihre eigene Duftmarke setzen, denn die SPD wird nach links abdriften. Und sie wird dann zur Flüchtlingsproblematik keinen Beitrag leisten können, weil sie das, was sie vor der Wahl angekündigt hat, mit Linken und Grünen nicht wird durchsetzen können. Denn das befürchte ich: Ein Abdriften der SPD nach links – und damit wird sie sich von den Linken abhängig machen bzw. von den Linken der Grünen. Und die Linken sind nicht nur Wagenknecht. Schulz wankte und schwankte im Wahlkampf von einer Meinung zur anderen. Wähler vergessen schnell? Das ist für mich das, was die SPD unbedingt ändern muss: Analysieren, ob Schulz wirklich der geeignete Chef ist. Aber ob die SPD dann wieder in die Richtung große Koalition einschlägt? Das kann ich mir nicht vorstellen. Denn dann hätte sie ihr Sterben auf Raten eingeläutet. Die Linken der SPD wären dann so enttäuscht, dass ein großer Teil zu den Linken überlaufen wird, die die SPD-Führung ja selbst schon dadurch geadelt hat, dass sie eine Koalition mit ihr in den Blick genommen hatte.
Man hört von Gabriel nichts. Ich wüsste gerne, wie er im Hintergrund agiert, welche Weichen er stellt. Richtung links oder Richtung linke Mitte? Diese Richtung müsste die SPD konsequent verfolgen. Mitte – also Überschneidungen mit der CDU, aber die soziale Frage deutlicher in den Mittelpunkt stellen. Und das während der Legislaturperiode durchhalten: Konsequente soziale Politik. Und die auch verdeutlichen: Das haben wir eingebracht und gegen den ursprünglichen Willen der CDU durchgesetzt. Allerdings dürfte es um Gabriel einsamer werden, da die linken SPDlerInnen schon ihre Hände nach linker ausstrecken.
Integrationsspiel: Fußball wird zur Nebensache + Linksextreme + „Völlig deppert, der Kerl“
Wenn bei einem Integrationsspiel Fußball zur Nebensache wird, dann hat irgendwas nicht geklappt: https://www.derwesten.de/region/ausgerechnet-bei-einem-integrationsturnier-endspiel-eskaliert-nach-foulspiel-und-muss-abgebrochen-werden-id212041763.html
Wobei freilich zu sagen ist: Wenn es nicht um Fußball geht, sondern um Integration – der Sport also nur Mittel zum Zweck ist – dann kann es auch schnell zur Nebensache werden.
Nun weiß jeder Betreuer, woran er arbeiten muss… – was wirklich trainiert werden muss.
Wird nicht das einzige Spiel sein, nach dem es heißen muss: Sie trainierten hart daran, fair zu sein. Das ist schwerer als – Fußball zu spielen.
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Linksextreme müssen übrigens auch lernen, im politischen Spiel fair zu sein – um noch einmal auf den Beitrag hinzuweisen. Aber wer sich als Chef des ganzen fühlt, der meint natürlich, er müsse seine Sicht auf Teufel komm raus durchsetzen: http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/linksradikale-wir-werden-die-afd-jagen-15220741-p2.html
Gibt es eigentlich auch seriöse Blätter, die Rechtsextremen mit ihrem Gewaltdenken diesen Mitteilungsraum geben?
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Erst sollte man einmal raten: Welcher Kerl ist völlig deppert?
Und dann sollte man den Beitrag lesen, wer als deppert bezeichnet wurde und von wem: http://www.zeit.de/politik/2017-09/gerhard-schroeder-rosneft-aufsichtsrat-russland-reaktionen
Ich vermute mal, dass da noch einer Fairness trainieren muss. Nicht nur die Afghanen und Afrikaner, nicht nur die Linksextremisten, sondern…
https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html
Nordstream 2 + Katalonien
Eine gute Info: Der Bau der Pipeline wird möglicherweise leichter sein, weil sich die EU vermutlich nicht einmischen darf: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/europaeische-union-darf-sich-nicht-in-nord-stream-2-pipeline-einmischen-a-1170589.html
Die Argumente sind auch sonderbar gewesen.
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Auf HR-Info wurde ein sonderbares Interview mit einem Professor in Deutschland geführt, der sich für die Unabhängigkeit Kataloniens einsetzt. Es war sonderbar, weil er nur die positiven Seiten hervorgehoben hat – die aber schnell dahinschwinden, wenn man das im EU-Zusammenhang sieht (Katalonien muss neu verhandeln, Übergangszeiten – bis dahin Zölle, keine Unterstützungen usw. usw. usw.) Ich vermute, dass die Katalonischen Hitzköpfe diese Infos auch der Bevölkerung vorenthalten. Warum hat es die spanische Regierung nicht (soweit ich hier aus den Nachrichten schließen kann) nachdrücklich gemacht? : http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katalonien-setzt-beim-referendum-seine-wirtschaftsmacht-aufs-spiel-a-1170453.html
Was ich nicht beurteilen kann: Ob Rajoi wirklich nicht mit den Katalanen redet. Aber warum sollte er mit ihnen verhandeln, wenn das alles Rechtsbruch ist?
Wie sehr ein großer Teil eines Landes von Hitzköpfen verführt werden kann. Das ist immer wieder erstaunlich zu sehen.
https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html
Herz

Achte auf dein Herz.
Achte auf deine Gedanken und deine Gefühle.
(Zwei Übersetzungen von Sprüche 4,23 [Bibel])
Film am Samstag
Tag der Deutschen Einheit
Tag der Uneinheit
Bald wird wieder der Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Ich hoffe, dass er dazu genutzt wird, auf die gegenwärtige Uneinheit einzugehen. Nicht gegen jemanden, gegen Parteien usw. – sondern für die Einheit. Es geht, wie neulich geschrieben, ein tiefer Riss durch Deutschland. Und die großen Parteien, die gewählt wurden, sind sicher auch vielfach von solchen gewählt worden, die am liebsten nicht diese gewählt hätten, weil die ParteiEliten den Riss mit verursachen bzw. verursacht haben.
Riss: Kosmopoliten und Traditionalisten
Es geht ein Riss zwischen denen, die sich progressiv allem Modernen oder modern Scheinenden an den Hals werfen und denen, die diese Verhaltensweise große Sorgen bereitet. Man kann von Internationalisten oder Kosmopoliten usw. auf der einen Seite und Traditionalisten, Konservative usw. auf der anderen Seite sprechen. Wie auch immer man sie bezeichnen mag – es gibt diesen Riss – und der wird nicht dadurch gekittet, dass man sich gegenseitig beschimpft, das Wort im Munde verdreht, den anderen zum Schweigen bringt, indem man Happy-Deppy-Demos macht.
Umbruch-Zeiten
Ein Volk – jedes Volk – besteht nun einmal aus Menschen unterschiedlichster Weltanschauungen, die miteinander um die Vorherrschaft ringen. Manchmal gibt es Zeiten, in denen die eine die andere dominiert – und dann denkt man: Es ist alles in Butter, es ist alles ruhig, wir haben alles im Griff, wir haben die Macht und das Sagen. Doch dann gibt es Zeiten der Umbrüche, dass Menschen eben nicht mehr alles mitmachen, sondern aufmucken, sich zu Wort melden, den Status Quo verändern wollen. Und in diesen Zeiten des Umbruchs ist es nur natürlich, dass es Durcheinander und Animositäten und Aggressionen gibt. Jeder will seine Weltanschauung dominieren lassen. Das ist alles natürlich, selbstverständlich, nichts Neues.
Zivilisiert miteinander umgehen
Was wir jedoch in unserer Macht haben, das ist: Wir können zivilisiert und gesittet miteinander umgehen. Wir können das Recht achten, die Rechte, die sich bewährt haben: Freiheit, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Freiheit der Rede und Freiheit, sich zu informieren wo man will, Demonstrationsfreiheit… Wir haben die Würde des Menschen im Blick – nicht, wenn wir den anderen bekämpfen, ihn erniedrigen, ihn entwürdigen, verbal oder mit Taten. Wir haben sie nicht im Blick, wenn wir lügen – nur um dem anderen zu schaden.
Bananenrepubliken
Wir dürfen unser Land nicht Bananenrepubliken angleichen, auch wenn wir noch so sehr meinen, wir hätten das Recht dazu, weil wir die Guten sind. Wir dürfen auch nicht in Bananenrepubliken-Verhaltensweisen verfallen, indem wir Rechte beschneiden, Menschen entwürdigen, Menschen anprangern, zu Gewalt gegen sie aufrufen, sie einzuschüchtern versuchen. Wir sind weiter gekommen mit unserer Gesellschaft – und das darf in Zeiten des Umbruchs und des Ringens um den richtigen Weg in die Zukunft nicht zerstört werden.
Miteinander argumentativ und sachlich um den richtigen Weg in die Zukunft ringen
Wir dürfen dem anderen nicht absprechen, auch für unser Land das beste zu wollen – eben nur aus seiner Perspektive wie ich es aus meiner Perspektive tue. Auf dieser Basis der Gemeinsamkeit miteinander hart aber argumentativ ringen, das muss das Ziel aller sein, die sich nicht Extremisten welcher Couleur auch immer anschließen. Die Mitte muss stark bleiben, die extremen Ränder müssen klein bleiben – aber eben: argumentativ, mit sachlichem Umgang. Ich habe keine Sorge um unser Volk samt denen, die bei uns wohnen und sich integrieren, dass ein großes Interesse an vernünftiger, sachlicher Politik besteht, die das Wohl aller im Blick hat. Diese müssen wir fordern und fördern.
Verantwortung in und für Europa
Damit zeigen wir, dass wir Verantwortung tragen können – Verantwortung eben auch als Teil Europas. Wir sind nicht allein in Europa. Europa benötigt unsere Einheit. Wie wir die Einheit Europas benötigen. Und von daher ist EuropaPolitik zu gestalten: Die Länder haben gleiche Augenhöhe, man darf sich nicht überheben, Länder erpressen – sondern auch hier muss man miteinander um den rechten Weg ringen – zum Wohl Europas. Das geht nur, wenn unser Land in Einheit handelt. Wenn es sich durch Extremisten welcher Art (s.o. extreme Kosmopoliten, extreme Traditionalisten…) in tumbe Turbulenzen hineinbringt, hat keiner etwas davon.
Tag der Deutschen Einheit
Das sollte Thema des Tages der Deutschen Einheit sein. Nicht allein die Vergangenheit, sie ist nur die wichtige Basis für die Gegenwart. Auf dieser Basis sollte die Zukunft in Einheit im Blick sein.
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und
Nahles´ Spruch + SPD-Schulz-Rücktritt + Petry geht nicht zur CDU + NSU und Thüringen + Linke Extremisten
Nahles ärgert sich über ihren „in die Fresse kriegen“ Spruch: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/spd-andrea-nahles-fresse-aeusserung
Schön.
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Schulz habe nicht an Rücktritt gedacht – oder doch – wie dem auch sei: Er ist nicht zurückgetreten. Er begründet, warum er nicht zurückgetreten sei. Und er kritisiert indirekt Gabriel dafür, dass im Vorfeld der Bestallung des Kanzlerkandidaten zu wenig Vorlauf war. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-martin-schulz-dachte-am-abend-der-bundestagswahl-ueber-ruecktritt-nach-a-1170574.html
Habe ich etwas falsch in Erinnerung? Wäre es überhaupt früher gegangen? Schulz war doch noch anderweitig beschäftigt. Oder kritisiert er Gabriel, dass er, Schulz, überhaupt vorgeschlagen wurde? Vermutlich nicht. Aber soweit ich mich erinnere war das alles situationsbedingt recht kurzfristig. Von daher ist eine solche Kritik unangemessen. Aber auch hier wieder: Die Schuld wird bei anderen gesucht.
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Petry wird nicht bei der CDU oder FDP landen: http://www.focus.de/politik/videos/habe-die-konsequenzen-gezogen-petry-begruendet-afd-austritt-mit-radikalisierung-und-kriegt-rueckendeckung-von-le-pen_id_7643196.html
Schauen wir mal.
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Diese Argumentation verstehen manche nicht – und machen daraus ein Politikum: CDU und AfD gemeinsam gegen NSU-Opfer-Mahnmal und gegen Entschädigung der Hinterbliebenen. Warum werden manche nicht verstehen? Weil es wieder um Emotionen geht und nicht um Verstand. Und diese sollen wohl auch geschürt werden. Es ist zudem zu früh. Die Aufarbeitung ist noch im vollen Gange – sollte es zumindest sein: http://www.spiegel.de/panorama/leute/nsu-terror-cdu-und-afd-in-thueringen-stimmen-gegen-gedenkstaette-a-1170621.html
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Gewalttätige linke Extremisten dürfen genauso wenig geduldet werden wie gewalttätige Rechtsextremisten. Wenn die Mitte diese zulässt, dann schaukeln sich Extremisten immer höher, radikalisieren sich gegenseitig. Das bedeutet das Ende der zivilisierten Gesellschaft. Das ist kein „zivilgesellschaftliches Engagement“ – das ist der Tod des zivilen Engagements, eine Paarung von intoleranter Aggression mit linker Ideologie, wenn es über die Trillerpfeifen hinausgeht http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/linksradikale-wir-werden-die-afd-jagen-15220741.html
Man sollte mal das Interview lesen und die umwerfende Logik.
Allgemein: Was ich zum Beispiel auch für abstrus halte ist die Argumentation: Wir haben zu viel geredet, jetzt müssen wir etwas tun, weil das Reden nichts nützt, wie man ja sieht.
Das ist salopp gesagt. dämlich.
- Wurde ja schon gewalttätig vorgegangen und repressiv – aber was nützt das, wenn sich die Politik nicht ändert?
- Wer die letzten Monate ein wenig im Blick hat, der sieht, dass bestimmte linke Gruppen überhaupt nicht argumentiert haben, sondern nur Fake News in die Welt gesetzt haben, Aussagen verkürzt oder bewusst falsch interpretiert haben (was nicht heißen soll, dass es absurde und gefährliche rechte Aussagen gegeben hat – aber man hat selbst als Gegner aufgebauscht was das zeug hält – und gerade damit auch die Anhängerschaft der Gegner gefördert).
- Wir leben in einer Demokratie – und die lebt davon, dass man miteinander argumentierend umgeht, dass man um den gemeinsamen Weg in die Zukunft ringt – aber gewalttätige Aussagen, Gewalt oder Druck oder erpresserische Aussagen sind undemokratisch. Wer sie äußert disqualifiziert sich selbst.
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Diana Kinnert – beschreibt schön die politische Lage in der Gesellschaft. Spannend finde ich die Aussage, dass Feinde der Freiheit von allen Richtungen kommen – aber auch die Freunde der Freiheit kommen aus allen Richtungen: http://www.zeit.de/campus/2017-06/politische-einstellung-cdu-waehler-rechts-links
Gerade diesen letzten Satz sollte man stärker propagieren.
Europa oder EU + Denken für andere? – Dänemarks Grenzsoldaten + Migrantenkrise + Familiennachzug
EU ist nicht Europa – darauf muss immer wieder hingewiesen werden. Wenn die EU zerfällt, zerfällt Europa noch lange nicht. Was freilich nicht beruhigend wirken soll. Die EU darf nicht zerfallen. Wie kann man das bewerkstelligen? Die Meinungen gehen heftig auseinander. Die einen sagen: Brüssel muss mehr Macht bekommen – die anderen sagen, das Gleichgewicht der Regionen muss in den Blick genommen werden.
Dieser Beitrag von Klaus-Rüdiger Mai http://cicero.de/aussenpolitik/macrons-rede-zu-europa-auf-dem-holzweg-in-die-universalrepublik geht kritisch auf die Vorstellungen Macrons ein, fundierter als ich sie neulich im Blog formuliert habe. Aber auch mit dem Schwerpunkt:
Ein Zentralstaat Europa wird nicht gelingen, eine Universalrepublik auch nicht. Ein föderatives Modell, das die Regionen und Länder verbindet, dagegen schon.
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Wenn Staaten den Eindruck haben, sie müssen ihr Land schützen, dann sind solche Einwände von außen arrogant. Man kann natürlich sagen: Das finde ich nicht gut – aber jedes Land muss selbst zusehen, wie es sich zum Wohl seiner Bevölkerung verantwortlich verhalten muss. Und in Dänemark gibt es heikle Bereiche – und die Furcht, sie noch mehr außer Kontrolle geraten zu lassen, sitzt tief. http://www.focus.de/politik/videos/kniefall-vor-den-rueckwaertsgewandten-fluechtlingskrise-daenemark-setzt-soldaten-an-der-grenze-zu-deutschland-ein_id_7658511.html
Dazu sollte man auch das wahrnehmen: https://pamelageller.com/2017/09/danish-parallel-zones.html
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Ich sage nicht – was ich noch einmal klarstellen möchte – dass ein Familiennachzug von Zugewanderten an sich vermieden werden sollte.
Familiennachzug ist solange abzulehnen, bis unsere Ämter in der Lage sind, die Fälle auch sachgemäß zu bearbeiten, bis genügend Wohnungen vorhanden sind, damit die Menschen menschenwürdig untergebracht werden können, bis Integration mit Gelingen verbunden ist.
Zudem: Familiennachzug ist nur dann abzulehnen, wenn es um Migranten – nicht um wahre Flüchtlinge – geht und um Menschen, deren Rückkehr zu erwarten ist. Wenn erst einmal die Familie hier ist, dürfte die Hürde, ins Heimatland zurückkehren zu wollen, größer sein.
Zudem frage ich mich: Man sollte berücksichtigen: Wo befindet sich die Familie derzeit? Wurde getrickst, also wurden Kinder geschickt, damit dann die Familie nachziehen kann? Oder wurde die Familie auf der Flucht getrennt – und sollte nun zusammengeführt werden?
Die reale Situation muss also berücksichtigt werden – also Einzelfallprüfung – und nicht pauschal.
