Jesus Christus für mich gestorben

Für mich muss keiner sterben.
Ich stehe für das ein,
was ich angestellt habe.

Wer bekennt,
dass Jesus Christus für mich gestorben ist,
steht für das ein, der er war und ist.

Er erkennt und merkt:
Ich versuche für mich einzustehen,
was mich von Gott und Mensch trennt,
bekomme ich selbst nicht in den Griff,
es übersteigt meine Kräfte –
überhaupt mein Verstehen.

Die Tiefenpsychologie lehrt:
Der Mensch ist nicht Herr in seinem Haus:
Ich verstehe mich nicht vollständig.

Der christliche Glaube lehrt:
Der Mensch ist nicht Herr in seinem Haus:
Was ich nicht verstehe:
Die Unermesslichkeit der Sünde.
Verstehe ich das,
verstehe ich auch:
Die Unermesslichkeit der Liebe Gottes.

Provokation zum Tag + Strategisches nationales Gut + Bürger belügen + Folgen eines Urteils + Schamlos + Politik schmerzt + Asoziale Politik + TagesschauMeldung verändert + Staatsanwaltschaft München + SPD + Männerwitze in Umkleide + Urteil: PolizistenTötung + Todesstrafe + Ein Fruchtbarkeitsfest + Klingbeil: totaler Quatsch + Menschliches Versagen oder Strategie? + Anzeigen bei Sexualdelikten + Hass gegen Juden + Iran: Welt erpressen

Provokation zum Tag

Strategisches nationales Gut

Das unterstützt den Verdacht, dass manche Zugereiste von ihren Staaten als Brückenkopf anzusehen sind, der in Feindesland gebildet wird, damit man es besser erobern kann. Wenn er es nicht so denken würde, warum hat er es gesagt? Aber auch die dem angeschlossene Aussage, dass sie für die Länder keine Belastung seien, die ausgewanderten Syrer, kann man wirklich nicht von allen behaupten. Es ist schön, dass Syrer hier sind, die weder Belastung noch Brückenkopf sind, sondern die unabhängig von den Strategen ihres Landes unter uns leben.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.berliner-zeitung.de/news/syrischer-aussenminister-aeussert-sich-zu-forderung-von-merz-und-spricht-von-zwangsumsiedlung-li.10028348

Bürger belügen

Das scheint zu einem Sport zu werden. Und zwar nicht nur einfach herumlügen, sondern auch so trickreich zu sprechen, dass alle denken, XY wurde gesagt – dann aber sagen: Hab ich nicht gesagt. Das habt ihr so interpretiert. Belügen in anderen Formen: Regierung will ihre desolate Haushaltspolitik kaschieren und sagt, Menschen würden gerne mehr bezahlen usw. Oder natürlich: einfach Wortbruch üben – auch eine Form des Belügens. Regierungen, die sich solcher Arten der Kommunikation unterwerfen, rufen nicht Vertrauen hervor und bewirken auch, dass Lüge, Zweideutigkeit, Vertrauensbruch in amoralischen Charakteren ihre Nachahmer finden. Was ist schon dabei? Die Regierenden machen es ja auch. Eklatanter Werteverfall an der Spitze eines Landes macht es insgesamt krank. Man kann nur die Bürger bitten: bleibt standhaft in den positiven Werten.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/der-video-beweis-justizministerium-hat-im-fall-ulmen-fernandes-gelogen

Folgen eines Urteils

Welche Folgen wird das Gerichtsurteil haben? https://nius.de/nachrichten/die-angst-hatte-sein-denken-uebernommen-freispruch-nach-mord-an-polizist-simon-bohr-34-polizisten-killer-ahmet-g-19-muss-in-die-psychiatrie

Zu dem Urteil (Ostermann): https://www.youtube.com/watch?v=ze2a21gjxNY

Und (Wendt): https://www.youtube.com/watch?v=0N3HCSS7jcc (Richterliche Unabhängigkeit hat nichts mit Unfehlbarkeit zu tun.)

Schamlos

Was geht in solchen Köpfen vor? https://nius.de/politik/deepfake-affaere-in-der-cdu-fraktionssprecher-fristlos-entlassen

Politik schmerzt

Vor allem schmerzt – so merke ich es an mir -, dass Politiker meinen, überall eingreifen zu müssen. Errungenschaften, die positiv waren, werden zerstört, weil sie irgendwelchen Modeströmungen folgen. Anstatt einen Rahmen zu verteidigen, in denen Menschen eigenverantwortlich wirken können, ihren Alltag verbringen können, pfuschen die Hochwohlgewählten überall rein. Es ist Machtmissbrauch auf ganzer Linie zu erkennen. Die Gründe sind unterschiedlich. Aber der Machtmissbrauch ist erkennbar. Und das schmerzt.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/politik-schmerzt-wie-die-deutsche-politik-immer-wieder-auf-offener-buehne-versagt Zu dem Thema: Empörungsgesetzgebung: https://www.youtube.com/watch?v=RJToERK8jaQ

Genau: Diese Nudging, das Umerziehen wollen der Bürger durch den Staat, das ich schon häufiger angesprochen habe, ist sowas von ätzend: https://www.youtube.com/watch?v=5aok_oi_2N8

Das war vor langer Zeit auch das Thema: Warum nur Zucker gefährlich, nicht auch Fett und manche Sportarten? Die Politik ist sowas von schmerzhaft. Sie lässt Leute leiden – trägt sie dadurch zu Bluthochdruck und Herzinfarkten bei?

Asoziale Politik

Reformen sollen verbessern – das Leben der Menschen, nicht verschlechtern. Und so stehen die so genannten Reformen – aber eigentlich Anti-Reformen, weil sie das Leben vieler verschlechtern – im Fokus. Und das wird dann wahrscheinlich alles als Reform den Bürgern ins Hirn geträufelt – soll ja nur Verbesserungen bringen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/ehegatten-mitversicherung-abschaffen-krankenkasse-migranten-buergergeld und: https://nius.de/nius-live/birgit-kelle-zu-den-reformvorschlaegen-der-krankenversicherung-das-ist-nicht-sozial-das-ist-asozial und: https://nius.de/politik/gkv-reform-66-sparvorschlaege-berliner-meinung-video-umfrage und: https://apollo-news.net/milliardenloch-stopfen-mit-familiengeld-abschaffung-des-ehegattensplittings-geht-zulasten-der-brger/

TagesschauMeldung verändert

Nachträglich wurde ein TagesschauBeitrag verändert. Das ist aus meiner Sicht gut, was nicht gut ist, dass sie nicht genug die Nachrichten geprüft bzw. nicht distanzierter die Nachricht gebracht haben. Aber wird das in einer Tagesschau auch korrigiert? https://nius.de/politik/gkv-reform-66-sparvorschlaege-berliner-meinung-video-umfrage

Staatsanwaltschaft München

Die kommt uns doch schon bekannt vor. Nun denn: Es geht um eine Anzeige wegen Verleumdung – um ein Strafverfahren. Aber was an dem Bericht Verleumdung oder beleidigend sein soll, wissen die von Apollo News noch nicht – aber es wird die Herausgabe des Namens eines Journalisten verlangt, da der Beitrag unter einem Pseudonym erschienen war. Aber Apollo-News sind nicht die einzigen, die hier im Fokus dieser Herrschaften stehen, sondern auch Kommentatoren unter den Artikeln – aber genaues ist noch nicht bekannt: https://apollo-news.net/staatsanwaltschaft-nimmt-apollo-news-ins-visier/

*

Zu dem schon angesprochenen Thema Anzeige gegen Achgut: https://www.youtube.com/watch?v=h3rGIkjgQ2o

Kampf von Staatsorganen gegen „Musterbeispiel für staatsbürgerliche Aufklärung“? Eher wahrscheinlich als Ausgangspunkt des „Stusses“: Ideologische Unwissende bekämpfen historisch Wissende und Aufklärende. Ich denke, Wissende und Aufgeklärte in den Staatsorganen werden die ganze abstruse Angelegenheit nicht weiter verfolgen und als unnötiges Verschwenden an Zeit, Gelder, Menschenkapazitäten in den digitalen Papierkorb werfen.

Kubicki spricht von einer Anzeige, mit der reagiert werden kann, gegen diejenigen, die solche Anzeigen, „Verfolgungsfuror“, wie gegen Achgut (Achse des Guten) rauslassen: Anzeige gegen Verfolgung Unschuldiger. Ich würde dazu noch begründen: Unverantwortlicher Umgang mit Steuergeldern. https://apollo-news.net/hilft-nur-noch-anzeige-wegen-verfolgung-unschuldiger-kubicki-kritisiert-ermittlungen-wegen-achgut-artikels/ Aber – diese Herrschaften lassen sich durch Protest zum Teil kaum einschüchtern. Das ist hieran zu sehen: https://apollo-news.net/berufung-abgeschmettert-corona-kritikerin-zeigte-lauterbach-mit-erhobenem-rechten-arm-und-soll-1-800-euro-zahlen/ Und wie wird das ausgehen? https://apollo-news.net/angriff-auf-die-ehre-des-ministerpraesidenten-frau-soll-wegen-soeder-karikatur-2-500-euro-strafe-zahlen/

*

Ich könnte mir auch vorstellen, dass Monika Maron als Bundespräsidentin geeignet sein könnte. Liebe linke Freunde, keine Angst, sie wird es schon nicht werden. Dazu ist sie zu kritisch und mag Denunziationsstellen nicht. Ohne es diskutieren zu wollen: Auch diese Aussage zu strengen Muslimen dürfte so manche Stimme kosten, so manches Blut in Wallung bringen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/schriftstellerin-monika-maron-ueber-deutsche-meldestellen-das-ist-ein-infamer-aufruf-zur-denunziation und: https://nius.de/schuler!-fragen,-was-ist/monika-maron-ueber-islamisten-in-deutschland

SPD

Au weia – die sonderbaren Träumereien eines Herrn Türmer: https://www.youtube.com/watch?v=ggr1ciipIyw

Und noch einmal: Au weia: https://nius.de/politik/brandmauer-brandt-seebacher-spd

Männerwitze in Umkleide

Kenne ich auch nicht. Ich mag das nicht ausschließen, denn Verwahrloste gibt es überall mal, aber wie es aussieht – eine Normalität ist das nicht: https://www.youtube.com/watch?v=L0iok9UT2gs

*

Übrigens richtet sich gegen das geplante Gesetz, das die Po-Fotos bestrafen soll, Widerstand. Das Bild ist passend – aber in ein paar Jahren wahrscheinlich justiziabel: https://apollo-news.net/schsische-justizministerin-lehnt-po-foto-verbot-ab-erhebliche-zweifel-an-hubigs-gesetzentwurf/

*

Das Hubig-Gesetz könnte viel einfacher sein, wenn es nicht auch durch Wischiwaschi-Formulierungen Verunsicherung in der Bevölkerung verursachen sollte (was ich auch schon angesprochen hatte: jede KI-Karikatur kann von den Handlangern der Hochwohlgewählten angezeigt werden: Hier ). https://www.youtube.com/watch?v=t8BIs_Wdmas (Manche Argumentation in dem Beitrag kann ich so nicht nachvollziehen, weil so manches noch vermutet wird.)

Urteil: PolizistenTötung

Über dieses sonderbare Gerichtsurteil, das einen Polizistentöter in die Psychiatrie schickt: https://www.youtube.com/watch?v=hCH8xpwOftU und: https://www.youtube.com/watch?v=86nt0u8y2aY

Großes Kopfschütteln – und viele Fragen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article69ce8f57cdf80d124bb0c80c/getoeteter-polizist-verletzt-gerechtigkeitsgefuehl-saarlands-cdu-chef-beklagt-mildes-urteil.html

Todesstrafe

Ausgangspunkt der Überlegungen ist das Gesetz in Israel, das Todesstrafe für Terroristen neu regelt. Ich vermute auch, dass es vom höchsten Gericht abgelehnt werden wird. Was mit Blick auf Israel jedoch noch einmal anders ist als in den aufgezählten islamischen Ländern – und USA/China -, dass Israel die Erfahrung machen musste, dass Terroristen von ihren Terrorgenossen freigepresst werden. Ich denke, an dieser Stelle muss neu überlegt werden: Wie kann man damit als Land umgehen?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=TM7SFfbBHEE

Ein Fruchtbarkeitsfest

Ein traditionelles Fruchtbarkeitsfest ist in Nigeria wohl, denn es gibt unterschiedliche Berichte, aus dem Ruder gelaufen – und Frauen wurden von Männern entkleidet und missbraucht. Die Folge ist, dass in Nigeria über den Missbrauch von Frauen diskutiert wird. Einige Gewalttäter wurden festgenommen. Hoffentlich verschwindet das Thema nicht schnell aus den nigerianischen Medien. https://www.bbc.com/news/articles/cd9vn71vjq1o

Klingbeil: totaler Quatsch

Nun denn, was der Hochwohlgewählte als totalen Quatsch ansieht und was nicht, wäre dem normalen Bürger eigentlich egal, wenn er nicht von solchen Hochwohlgewählten und ihrem Handeln abhängig wäre. „Nicht unser Krieg“, ist aus meiner Sicht auch totaler Quatsch. Vorhaben der Regierung mit Blick auf Bürgern Geld aus der Tasche ziehen, dito.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/klingbeil-reklamiert-wording-zum-irankrieg-mir-war-wichtig-die-botschaft-zu-setzen-das-ist-nicht-unser-krieg/

Warum eigentlich eine Änderung, wenn die Regierung sich nicht aus der finanziellen Bredouille rausschmuggeln will? Die Argumentation, dass die Aufhebung des Ehegattensplittings zum Wohl der Frau sein soll, ist schon sonderbar – und so herrscht der Verdacht vor, dass auch das neue Modell nur ein „Sand in die Augen Streuen“ ist. https://apollo-news.net/klingbeils-plan-durchgesickert-ehegattensplitting-soll-durch-neues-modell-ersetzt-werden/

Menschliches Versagen oder Strategie?

Gehen wir davon aus, dass es menschliches Versagen war, als solches wird das Versagen ja auch von der Versagenden gewertet: Es geht um Weiterleitung eines falschen Beschlusses: https://apollo-news.net/windrad-streit-gruenen-stadtraetin-leitete-offenbar-falschen-beschluss-an-den-senat-weiter/

Anzeigen bei Sexualdelikten

Wenn die Herkunft der jugendlichen Täter von Sexualdelikten nicht von Bedeutung sein soll – warum ist dieser Verein dann gegen Anzeigen? Irgendwie scheint es unlogisch, und somit doch mit Blick auf die Herkunft formuliert? Es geht um Kritik an den Anzeigen im Berliner Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 16jährigen und unter Druck setzen mit Blick auf deren Schwester in einem Jugendzentrum.

Frage zu dem Thema: https://apollo-news.net/berichte-ber-vergewaltigung-in-jugendzentrum-feministischer-verein-zweifelt-am-sinn-von-anzeigen-bei-sexualdelikten/ Zu dem Thema auch die Hintergründe: https://www.youtube.com/watch?v=M7Oz9RvBLPE

Hass gegen Juden

Zu dem Thema (Tobias Huch): https://www.youtube.com/watch?v=3vP4tStlsWs

Iran: Welt erpressen

Das passt zu den Tyrannen: In dem Krieg greifen sie einmal Unbeteiligte an und zudem erpressen sie die ganze Welt. Die Tyrannen wollen wohl die ganze Welt in Brand setzen wegen eines Krieges mit zwei anderen Ländern. Das passt zu dem, was die Welt von den Tyrannen kannte. Menschen zerstören, verbrannte Erde hinterlassen.

Maler: Hinabgestiegen in das Reich des Todes

Hieronymus Bosch: https://www.metmuseum.org/de/art/collection/search/435725 :

Dürer: https://www.meisterdrucke.de/kunstdrucke/Albrecht-D%C3%BCrer/92340/Die-H%C3%B6llenfahrt-Christi%2C-1512.html

*

Hinabgestiegen in das Reich des Todes: Diese Aussage kann mit dem Weltzustand beschrieben werden: Der Tod herrscht, die Kultur des Todes, Krieg, Gewalt, Erniedrigung, Verachtung, Zerstörung von Unschuldigen, Zerstörung von Städten, Verrat, Denunziation. Christus kam in diese Welt der Kultur des Todes. In diese Welt kam er, um die Menschen zu erlösen, um einen Weg der Befreiung zu zeigen.

Hinabgestiegen in das Reich des Todes: Diese Aussage des Glaubensbekenntnisses geht aber weiter. In der Antike wurden Totengötter von den anderen Göttern vielfach getrennt. Die Totenwelt ist Tabu für die Götter der Oberwelt (Mesopotamien), oder die Totenwelt ist von der Welt der Lebenden getrennt, wird aber von Re durchstreift (Ägypten) – das musste so sein, da ja sonst Re/die Sonne nicht immer im Westen untergehen und im osten aufgehen konnte. Im Alten Testament / der Hebräischen Bibel erkennen manche Fromme, dass der eine Gott nicht nur ein Gott der Lebenden, sondern auch der Toten ist. Gott, der Schöpfer, ist auch Gott des Bereiches, den andere als Herrschaftsbereich des Todes ansehen. Gott hat seine gesamte Schöpfung im Blick – das betrifft diese Welt der Lebenden und die Welt der Toten.

In Jesus Christus steigt Gott hinab in diese Welt und in die Welt der Toten, um seine Herrschaft zu demonstrieren. In der Alten Kirche konnten – ausgehend von 1. Petrusbrief 3,19 und Aussagen der Apokalypse des Johannes – Stimmen laut werden, die mit dem Bekenntnis auch etwas Weitergehendes verbinden: Den Menschen, die vor dem Kommen von Jesus Christus gestorben sind, haben auch die Möglichkeit, den wahren Gott anzuerkennen. Die alten vorchristlichen Menschen, die schon die Wahrheit lebten, pars pro toto Philosophen, Sokrates, Platon, die alttestamentlichen Gerechten haben nun die Chance, die Herrlichkeit Gottes zu erfahren, hinausgeführt aus dem Reich der Toten. (Ich würde zum Beispiel auch Matthäus 25 dazu zählen: Auferstehen werden die Menschen, die sich sozial verhalten haben).

Insgesamt ist der Glaube an die Auferstehung der Toten einer, der davon ausgeht, wie Paulus sagt, dass Christus Herr ist über Tote und Lebende. Die Trennung zwischen dem Bereich der Toten und dem Bereich der Lebenden gilt nicht für Gott. Allerdings legt der Apostel den Fokus auf die Auferstehung der Glaubenden, denn das ist Thema der ersten Gemeinden.

Karsamstag

Politik in der grausamsten Form:
kalte erhitzte Vernichtung des Menschen,
blindwütig barbarische Beseitigung Gottes.
Bösartig, Lust an Erniedrigung und Zerstörung.
Gut gemeint, manchmal, zum Wohl der Menschen,
im Namen von Gottheiten und Antigottheiten,
im Namen menschlicher Arroganz und Macht.

Niemand muss für mich sterben

Im Halbdunkel der kleinen Kirche saß Jonas allein in der letzten Bank. Die Worte wollten ihm nicht aus dem Kopf gehen: Für mich muss keiner sterben. Es klang trotzig, fast stolz. So hatte er immer gedacht. Was er getan hatte, das würde er selbst tragen. Er war doch verantwortlich für sein Leben.

Draußen zog der Wind durch die noch kahlen Bäume, und irgendwo klapperte eine lose Tür. Jonas verschränkte die Arme. „Ich stehe für das ein, was ich angestellt habe“, murmelte er leise vor sich hin, als müsste er sich selbst überzeugen.

Doch dann fiel sein Blick nach vorn, auf das schlichte Kreuz. Er wusste nicht genau, warum er heute hierhergekommen war. Vielleicht, weil dieses Gefühl ihn nicht losließ – dass es Dinge gab, die er nicht in den Griff bekam. Gedanken, Reaktionen, Fehler, die sich wiederholten, obwohl er sie längst hinter sich lassen wollte.

Er erinnerte sich an ein Gespräch aus seiner Studienzeit. Ein Professor hatte gesagt: „Der Mensch ist nicht Herr in seinem eigenen Haus.“ Damals hatte Jonas darüber gelacht. Heute fühlte es sich anders an. Es war, als würde ein Teil von ihm Dinge tun, die ein anderer Teil gar nicht verstand.

„Ich verstehe mich nicht einmal selbst“, flüsterte er.

Die Stille antwortete nicht. Und doch war da etwas, das ihn weiterdenken ließ. Wenn er sich selbst nicht vollständig begreifen konnte – wie sollte er dann alles in Ordnung bringen, was schiefgelaufen war? Wie sollte er für alles einstehen, wenn er nicht einmal wusste, woher manches kam?

Sein Blick blieb am Kreuz hängen.

„Und wenn es doch jemand getan hat?“, dachte er plötzlich. Nicht als fertige Überzeugung, eher als vorsichtige Frage.

Was, wenn dieses „Für dich“ nicht bedeutete, dass er sich drücken durfte – sondern dass jemand für etwas einstand, das größer war als er selbst? Größer als sein Verstehen. Größer als seine Kraft.

Jonas lehnte sich zurück. Zum ersten Mal fühlte sich sein Trotz nicht mehr stark an, sondern eng. Begrenzend. Vielleicht war es gar kein Zeichen von Stärke, alles selbst tragen zu wollen.

Vielleicht war es eher eine Erkenntnis, zu sehen, dass man es nicht kann.

Und wenn das stimmte – dann musste es auch etwas anderes geben. Etwas, das größer war als dieses Scheitern. Größer als das, was ihn von sich selbst und anderen trennte.

Er schloss die Augen.

Wenn es eine Tiefe gab, die er nicht begreifen konnte – dann vielleicht auch eine Liebe, die genauso unermesslich war.

Der Wind draußen hatte aufgehört. Die Tür klapperte nicht mehr. Und in der Stille blieb ein Gedanke zurück, leise, aber klar: Ich muss nicht alles tragen, weil Gott mich liebt. Ich darf verstehen lernen, dass ich es nie allein konnte. Gott, wie unermesslich groß ist Deine Liebe.

(Diesen Text machte Chatgpt, nachdem ich eines meiner Gedichte eingegeben hatte mit der Bitte, daraus eine kurze Erzählung zu machen.)

Datenschutzerklärung: https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutzerklaerung/ Und: https://gedichte.wolfgangfenske.de/paul-claudel-1868-1955/

Rembrandt: Christus am Kreuz / van Eyck: Anbetung des Lammes

Manche Menschen sehen – und sehen gleichzeitig nicht.

Ging es wirklich um das Geld?

Rembrandt hat häufiger Christus am Kreuz gemalt und gezeichnet. Die Bilder zeigen seine Auseinandersetzung mit seiner eigenen Schuld, Erlösung, Gnade, Befreiung.

*

Der Genter Altar: Die Anbetung des Lammes von Van Eyck.

Zu diesem Werk, das von den Nationalsozialisten geraubt worden war und in dem Stollen einer Mine entdeckt wurde, schreibt Jennifer Lesieur: Rose Valland und die Liebe zur Kunst, München 2024, 112:

„Im Halbdunkel des Bergwerks richtete Rorimer seine Lampe auf ein großes Tafelbild. Die Anbetung des Lamm Gottes erstrahlte, als hätte sie (sic) einen goldenen Heiligenschein. Die Soldaten hielten inne vor der ruhigen Erhabenheit des Werks der Brüder van Eyck aus dem Jahr 1432, das mehrmals gestohlen wurde, bis hin zu seiner letzten Entdeckung in Pau. Der Krieg hatte dem wertvollen Altarbild zugesetzt; eine der Tafeln war umgedreht worden, um als Vespertisch zu dienen, eine andere hatte einen Riss…“

Ja, das Kunstwerk ist als solches wunderbar. Aber es darf nicht übergangen werden, dass in diesem Kunstwerk der Glaube der Künstler zum Ausdruck kommt. Die Präzision, mit der gemalt wurde, zeigt, dass Gott als Schöpfer meditiert und gelobt wurde. Auch die Feinheit, mit der Adam und Eva gemalt wurden: ein Lob auf Gott, den Schöpfer. Gott ist in der Schöpfung, in seinem Ebenbild, anwesend. Im Mittelpunkt des Werkes steht Jesus Christus, das Lamm. Zu diesem Erlöser kommen alle möglichen Menschen. Er ist das Zentrum, nicht die Mächtigen sind es, das Lamm ist es, das Hinzuströmen zu Christus ist nicht abhängig vom gelebten Schicksal. Die Vision der Seligen, das himmlische Jerusalem – die eröffnet der Altar. Das Bild ist ein Fenster in die Herrlichkeit Gottes – allerdings eben als die Herrlichkeit des leidenden, aber stolzen, den Betrachter anblickenden Lammes. Zudem sehen wir hinein in die Heilsgeschichte – wir betrachten die Verkündigung des Engels an Maria, dass sie den Erlöser gebären wird. Während die Menschen im Bild selbst nichts davon mitbekommen, ihrem Alltag nachgehen. Hat er die Engel tatsächlich sozusagen polyphon singen hören? Erkennbar wird eine visuelle Polyphonie, die Vertikalschicht, die Gleichzeitigkeit des Gesangs der Töne.) In dem Beitrag wird dargelegt, dass die Welt damals im Umbruch war, politisch, wissenschaftlich – und das Kunstwerk van Eycks gibt das selbst wieder. Und eben in dieser Welt des Umbruchs, so ist weiterzuführen, bleibt eines konstant: Gottes Handeln in Jesus Christus.

Der Glaube war es, der die Künstler angespornt hat, so gut sie können („als ich can“ – Jan van Eyck) ein Wunderwerk zu schaffen.

Das Bild ist eine Brücke – manche betrachten nur die Brücke – wagen es aber nicht, hinüberzugehen. Aber schön ist es, dass sie zumindest das Gemälde als Gemälde würdigen, und es nicht verachten, auch wenn sie die eigentliche Aussage nicht wahrnehmen wollen / können.

Datenschutzerklärung: https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutzerklaerung/ Und: https://gedichte.wolfgangfenske.de/paul-claudel-1868-1955/

Kreuzigung

Gekreuzigt wurde der Mensch,
der sich gegen den Staat,
damit gegen die Gemeinschaft vergangen hat.
Gekreuzigte sind tot.
Gestorben in Einsamkeit.

Christus wurde stellvertretend gekreuzigt für uns Menschen,
die sich gegen Gott vergangen haben,
weil sie von ihrem Wesen her Sünder sind.
Die mit Christus Gekreuzigten leben.
Hineingenommen in Gemeinschaft des Auferstandenen.