Feuerwagen und Wolke

Über Elia wird berichtet, dass er, als er starb, von einem feurigen Wagen mit Pferdegespann in den Himmel geholt wurde (2. Könige 2,11).

Himmelfahrtsbericht in der Apostelgeschichte: Es kam eine Wolke. Warum hat die frühe Gemeinde nicht versucht, durch eine dramatische Erzählung den Feuerwagen-Bericht zu toppen, die Realität spannender zu erzählen?

Es kam eine schlichte Wolke (Apg 1,9) – die Wolke, Sphäre Gottes. Mit dem Auferstehungsleib tritt Jesus in die Gegenwart Gottes ein. Er wird nicht geholt. Er geht hinüber – ohne Spektakel, ohne Show-Effekt. Er kehrt zurück, dahin, woher er gekommen ist: Gott (Philipper 2,6-11). Es war eine Ruhe ohnegleichen. Er ist nicht mehr der Mensch, wie Elia – Jesus ist der Christus, der Kyrios.

Es darf nicht vergessen werden: Kreuz – Auferstehung – Himmelfahrt -Pfingsten: diese Ereignisse gehören zusammen.

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Ab dem 17.05. bis Anfang Juni wird der Blog nur hin und wieder bestückt werden.

Provokation zum Tag + Täter rief Rassismus – Opfer verblutete + Politiker reden nicht mit Kritikern? + Banaszaks Soldaten + Merz ausgelacht, ausgebuht + Fake News sind nur rechts + UN-Übergriffe + Falsch Fahrer sagt: alle fahren falsch + Kanada: Prof. mit nicht richtiger Meinung + ESC-Israel + ProHamas + Ukraine + Ebola

Provokation zum Tag (vom 24.2.)

(1) Ein paar Beispiele für die Probleme, die Karikaturisten und Dichter bekommen haben, die mir assoziativ eingefallen sind:

Honoré Daumier: Gargantua (1832): König Louis Philippe als Birnen-Monster, sitzend auf einem Nachtstuhl, Privilegien und Orden ausscheidend, während die Arbeiter Steuern in seinen aufgerissenen Mund tragen. Sechs Monate Gefängnis und Geldstrafe, das Blatt wurde verboten, konfisziert: https://daumier-gesellschaft.de/gargantua/

Hingewiesen sei auf Frank Wiedekind (Text) und Thomas Theodor Heine (Karikatur)Palästinareise von Kaiser Wilhelm II.: Sieben/sechs Monate Festungshaft, der Redakteur der Zeitschrift Albert Langen floh nach Frankreich. https://www.deutschlandfunk.de/schreckgespenst-fuer-spiessbuerger-100.html

A. Paul Weber war völkischer Antisemit, hat aber massiv Hitler und die Nationalsozialisten karikiert (1931/2): https://www.welt.de/print-welt/article552058/Wie-ein-Antisemit-zum-Antifaschisten-geadelt-wurde.html : https://www.osa.uni-freiburg.de/geschichte/aufgaben/neuere-und-neueste-geschichte/aufgabe-2/ : Verhaftung 1937, einige Monate im Gefängnis, dann KZ. Er überlebte die NS-Zeit.

Alois Kuhn: Es lebe der Jubel (1978/9); Karikatur zum erzwungenen Jubel in der DDR: https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-kuhn-jubel.html 1979 verhaftet, eineinhalb Jahre Gefängnis, freigekauft von der BRD. Als man ihm 1979 die Ausstellung der Zeichnung verbietet, veröffentlichte er ein Blatt mit ausgekippten Tuscheglas – um Zensur zu verdeutlichen.

Was Gedichte betrifft, sei an Christian Friedrich Daniel Schubart (1777) erinnert, der ohne verurteilt worden zu sein 10 Jahre Festungshaft bekam https://gedichte.wolfgangfenske.de/18-19-jh/; an Heinrich Heine, dessen Die schlesischen Weber als Aufreizung zum Aufstand interpretiert wurde. Seine Texte wurden verfolgt, ein Verleger zur Haftstrafe verurteilt, denn Heine lebte im Exil: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_schlesischen_Weber . Ossip Mandelstam schrieb ein Stalin-Epigramm, Stalin als Bauernfresser, Finger als Würmer – wurde 1934 verraten, verhaftet, gefoltert, verbannt, wurde 1937 entlassen, 1938 erneut verhaftet und starb. https://www.deutschlandfunk.de/gestorben-fuer-16-zeilen-kritik-100.html

Täter rief Rassismus – Opfer verblutete

Großbritannien: Vor Gericht: Einer verblutete als die Polizei da war – der mutmaßliche Täter hatte behauptet, dass Opfer sei rassistisch gewesen. Der mutmaßliche Täter hatte übrigens das Handy des Opfers. Und: Er durfte ein Messer tragen, er war ein Sikh. https://apollo-news.net/in-handschellen-verblutet-sinnbild-einer-identittspolitischen-perversion-des-rechtsstaats/

Berlin: https://apollo-news.net/syrer-sticht-mann-in-berlin-neukoelln-in-den-nacken-opfer-weiter-in-kritischem-zustand/ Er wurde gefragt, ob er eine Zigarette habe – er verneint und wurde vom Fragesteller von hinten mit dem Messer in den Nacken angegriffen.

Politiker reden nicht mit Kritikern?

Sicher hatte sie einen Termin, die Frau Bas, sodass sie nicht zu einem Interview bereit war. Nun denn, ist ja auch böse, eine, die behauptete, dass niemand ins Sozialsystem einreist damit zu konfrontieren, dass 30-40% so Menschen in der Behörde, falsche Angaben machen, um Bürgergeld zu bekommen. Natürlich dürften da nur die Deutschen so gerissen sein. Aber das hätte die Ministerin doch triumphierend sagen können.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/kritische-reportage-ber-deutsches-sozialsystem-bas-weigert-sich-mit-moderatorin-zu-reden/

Banaszaks Soldaten

Das ist lustig: Er habe gesagt, dass die Soldaten bei einer AfD-Regierung desertieren können – habe das aber so nicht gemeint; er habe eine solche Frage noch nie gestellt bekommen, von daher so eine nicht gemeinte Aussage gemacht. Also: Manche können nur Fragen beantworten, die sie vorher auswendig gelernt haben? Oder so? Gemeint oder nicht gemeint – die Antwort lässt tief blicken – wie tief er in seiner Ideologie verstrickt ist. Übrigens ist das eine Aussage, die ich so nicht gemeint habe.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/kein-aufruf-zu-irgendetwas-banaszak-relativiert-aussage-zu-mglicher-desertion-bei-afd-verteidigungsminister/

Merz ausgelacht, ausgebuht

Auf dem Katholikentag wie von den Gewerkschaftern. Aber – wie hieß es bei Bas: das sei nur geschehen, weil sie eine Frau sei – vielleicht ist Merz ausgebuht worden, weil er eine Frau ist? Natürlich nicht. Damit will ich nur die unsinnigen Apologien mancher benennen, die meinen, sie würden kritisiert, weil sie eine Frau sind, nicht weil es um ihre absonderlichen Worte und noch absonderlicheren (Nicht)Taten geht. Angeblich sollen Klimaaktivisten gestört haben. Aber die müssten doch ganz zufrieden sein mit dem Kanzler, weil er so manchen KlimaUnfug mitmacht.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/tumultartige-szenen-merz-bei-katholikentag-ausgepfiffen-und-ausgebuht/.

Fake News – sind nur rechts

Das haben die Artikelschreiber noch nicht so richtig verstanden: Für Linke sind Fake News nur rechts. Linke können sagen, was sie wollen. Da es aus guter ideologischer Richtung / Bubble kommt, ist die falsche Info nur gut gemeint, also nicht unter Fake News zu subsumieren.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/karl-lauterbach-verbreitet-auf-x-falschmeldung-whrend-er-vor-desinformation-von-rechts-warnt/

Zu dem Thema gehört auch das hier: https://apollo-news.net/laut-scholz-muss-eine-minderheitsregierung-der-union-verhindert-werden-sonst-drohe-eine-afd-koalition/

Manches ist einfach nur humorvoll zu nehmen.

UN-Übergriffe

Echt? UN-Vertreter sollen Fluglinien bedrohen, die Abschiebeflüge im Auftrag des Staates ausführen? Was maßen diese Nichthochgewählten eigentlich an? In wessen Auftrag arbeiten sie? Das zu wissen fände ich spannend: Wer spielt sich als Weltpolizist, der in die Politik der Länder eingreift, auf? Wahrscheinlich mal wieder irgendwelche NGOs, die ihre Krallen zeigen. Nur eine Vermutung, Leute, nur eine Vermutung.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/drohender-lizenzentzug-un-vertreter-nehmen-airlines-die-abschiebeflge-durchfhren-ins-visier/

Falsch Fahrer sagt, alle fahren falsch

So kommt einem das vor: da fährt einer auf der Autobahn auf der falschen Spur und sagt: alle Entgegenkommenden fahren falsch. Das gibt es auch gesellschaftspolitisch: Die anderen werden für dumm gehalten.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/zu-doof-fr-die-demokratie-sarah-bosetti-erzrnt-ber-umfragewerte-der-afd/

Kanada: Prof. mit nicht richtiger Meinung

Was für kuriose Blüten diese linke Ideologie in den westlichen Gesellschaften treibt, kann auch an dem Beispiel erkannt werden, dass ein Prof. abgelehnt wurde, weil er nicht angemessen die Weltanschauung der Diversität und Inklusion vertreten habe.

Tja, Ideologien tragen einen anderen Namen – aber die Menschen dahinter bleiben gleich: ob links, ob rechts ob wer weiß was. Der ideologische Stallgeruch zählt. Nicht Kompetenz.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/keine-ueberzeugende-weltanschauung-universitaet-lehnt-konservativen-professor-ab/

ESC-Israel

Dazu Sarah Maria Sander: https://www.youtube.com/shorts/Ao-GV3D-lP8

ProHamas

In Dänemark scheint man zu kapieren, wie man mit solchen Hamas-Aggro-Leuten umgehen muss. Nur: Woran merkt Huch, dass es um HamasFans geht? Und was haben die Hamas-Leute mit Rechtsextremismus und Faschisten zu tun?

Ein Staat muss die Bevölkerung gegen Extremisten verteidigen – Extremisten welcher Couleur auch immer. Hamas als Rechtsextreme zu bezeichnen, weil sie Juden hassen, ist undifferenziert, denn bekanntlich sind nicht alle Judenhasser rechts. Dass die HamasFans nationalsozialistische antisemitische Sprüche aufgreifen, weist auch nicht auf Rechtsextremismus und Faschismus hin. Sie haben viele Überschneidungen mit Rechtsextremisten – aber die haben Linksextremisten auch. Dieses Mal finde ich das zu undifferenziert.

Vielleicht geht es ihm auch einfach darum, einen Keil zwischen HamasFans und Linksextremisten zu treiben, indem er den Linksextremisten erklärt, die HamasFans seien rechtsextrem. Da dürfte er keinen Erfolg mit haben. Es kann höchstens sein, dass sich manche rechtsextreme Antisemiten den HamasFans angeschlossen haben – ist das belegbar?

Dass die zugereisten Antisemiten die hiesigen mutiger machen, ihrer Menschen verachtenden Ideologie zu frönen, kann ich mir gut vorstellen. Aber laufen die mit den HamasFans mit? Übrigens wusste man das schon 2015, dass viele Antisemiten, Judenhasser nach Deutschland kommen. Und politisch haben die dafür Verantwortlichen nichts getan. Und das finde ich fatal.

Sie meinten es gut – aber die Folgen sind auf vielen Ebenen furchtbar, und lehnen es ab, die Verantwortung dafür zu tragen, lassen sich statt dessen feiern.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/shorts/Ao-GV3D-lP8 und: https://www.youtube.com/shorts/ZdZGML8ejTs (Irre ist das, da hat „Andi“ recht, Judenhass mit der Coronazeit und den Querdenkern in Verbindung zu bringen. Genau: Von wem wurde der Hass gegen Juden salonfähig gemacht. Das war nicht die Corona-Zeit.

Dann Social Media anzusprechen als Begründung – greift aus meiner Sicht zu kurz. Wie viel Hass und Hetze müssen in Social Media Kurden von Türken ertragen, wie viel Hass und Hetze müssen Jesiden von irgendwelchen Zugereisten ertragen, die Armenier werden angegriffen, was haben Muslima zu ertragen mit oder ohne Kopftuch. Aber das liegt nicht an social media – das liegt an der in den Kulturen tief verankerten unmenschlichen Einstellung, die zum Teil identitätsstiftend ist.

Dass der Judenhass bei uns auch durch Zugereiste angefeuert wieder aufflammt, ist ein furchtbares Alarmzeichen, vor allem auch darum, weil es in unserem Land immer stärker wirtschaftlich und gesellschaftlich bergab geht, weil die dämliche Poilitik der Ampel 1.0, gefördert auch von dieser Regierung, weil sie nicht in der Lage ist, dagegen anzugehen. Es werden bald wieder Sündenböcke gesucht. Findige lenken die Blicke wieder auf die Juden – nicht auf die HamasFans.)

*

Von Palästinensern wurden westliche Geldgeber belogen – Terroristen bekommen Geld: https://www.youtube.com/shorts/ZdZGML8ejTs

Ukraine

Hat eigentlich Putin irgendwann mal erklärt, warum er noch immer Zivilisten in der Ukraine bombardieren lässt? Oder sind die Waffen der Russen so schlecht, dass sie daneben treffen – was blamabel sein dürfte für die Waffentechniker Russlands. Das Töten von Zivilisten muss endlich aufhören – wie der gesamte Krieg ein Übel ist, zu dem unsere Staaten beitragen, anstatt Realitäten, so bitter sie sind, anzuerkennen. Aber mit Realität haben sie es nicht so – die jetzigen dürften sich wie Habeck umzingelt von Realität fühlen – aber dennoch gegen die Realität handelnd.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-russland-angriffe-kiew-104.html

Ebola

In DR Kongo ist an der Nordostgrenze Ebola wieder ausgebrochen. Die Menschen sind sehr bemitleidenswert. https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/kongo-ausbruch-ebola-100.html

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Maler: Jean Auguste Dominique Ingres

Dieser Maler Jean Auguste Dominique Ingres (1780-1867) ist faszinierend. Er ist vielfältig, kaum einzuordnen. Deutlich wird in der nachrevolutionären Zeit, dass es die Tendenz gab, der christlichen Religion wieder Raum zu geben. Nach dem Kampf gegen den christlichen Glauben und die Kirche als Institution durch die Französischen Revolutionäre hat sich der Künstler mit seinen Zeitgenossen wieder auf die Zeit der Religion besonnen. Nach dem Chaos – wieder das Feste, Stabile, dem Leben Halt Gebenden, also Rückbesinnung auf Religion aus politischen Gründen. Und so strahlen die religiösen Bilder auch eine große Ruhe aus. Aber bei Ingres handelt es sich nicht nur um politische Instrumentalisierung, sondern auch um künstlerische Ehrerbietung, in der Tradition Raphaels – der Glauben mit Schönheit verbunden hatte. Anders verhält es sich mit den Gemälden, die biblische Geschichten wiedergeben. Sie wirken ein wenig „gestellt“ – was aber, wie gleich zu sehen sein wird – an Situationsprotokolle erinnert.

Im Vergleich zu den aristokratischen Porträts von van Dyck (den ich gestern vorgestellt habe) sind die Porträts von Ingres zum Teil voller Lebendigkeit. Damit dürfte er den Geschmack seiner Zeit getroffen haben. Auch hier spielt die Kleidung eine große Rolle, das ist vermutlich für Künstler nicht einfach zu malen, mit den Schattierungen usw. ist von daher auch Ausweis seiner Fähigkeiten. Ähnlich anspruchsvoll wie die Darstellung der Gewänder ist die Darstellung eines Gesichts. Auch die Gesichter, die Ingres malt, sind ausdrucksvoll.

Er zeichnet sich auch als Historienmaler aus. Die Herrscher und Staatsdarstellungen usw. sind insofern vermutlich (nur meine Empfindung) bunt, aber etwas starr, weil es sich um formale Angelegenheiten handelt, so eine Art Bild-Protokoll, denn Fotos gab es ja noch nicht. Wer ist anwesend, wer steht, wer sitzt an welchem Platz? Weiter weg vom Herrscher, näher dran…? Welche Symbole der Macht werden gezeigt. Die Gemälde geben eine Inszenierungen der Macht wieder. Es ist der Moment, in dem auch in Frankreich dieser Zeit der Herrscher wieder die gottgegebene Ordnung repräsentiert. Das ist aber eher noch Relikt der alten Zeit, um Stabilität und Ordnung zu signalisieren.

Faszinierend finde ich die an Fresken erinnernden Werke, die aufgrund von Studien in Italien entstanden sind, denn er versucht die matte, wandhafte Wirkung von Fresken wiederzugeben. Zudem malt er viele Aktbilder.

Und die Aktbilder führen zum Thema „Licht“. Das Licht wird eingesetzt, um die Körper überirdisch erscheinen zu lassen. Sie leuchten von innen heraus, wirken bisweilen wie Skulpturen. Ähnliches gilt auch für manche seiner Porträts: Er zeichnet Ideale. Das Licht auf der Haut ist gedämpft – das Licht der Kleidung ist brillant, glänzend. Und so entsteht ein Kontrast zwischen dem zarten Gesicht und der prachtvollen Kleidung. Zudem, das sei als Bonmot angeführt: Stellt er seine Staatsaktionen „ins rechte Licht“.

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Leiden (3)

Der Mensch Jesus
kämpft gegen das Leiden,
er war ein mitleidender Mensch.

Der Mensch Jesus
hat am Leiden der Menschen gelitten
als mitleidender Mensch.

Der Mensch Jesus
leidet an der Liebe Gottes,
weil Menschen leiden.

Der Mensch Jesus –
Gott lieben heißt leiden
an Gott, an Menschen.

Der Mensch Jesus
erstarkt in der Liebe Gottes
und hilft Menschen gegen das Leiden. (2025)

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Ab dem 17.05. bis Anfang Juni wird der Blog nur hin und wieder bestückt werden.

Jesus Christus herrscht als König

Ein Bekenntnislied (EG 123), das vermutlich so mancher, der seine Weltanschauung lieber herrschen sähe, nicht besonders prickelnd findet (s. die Auseinandersetzung um das Berliner Schloss und die biblische Inschrift – was ist eigentlich aus dem Gedöns von 2022/2023 geworden?).

Jesus Christus herrscht als König,
alles wird ihm untertänig,
alles legt ihm Gott zu Fuß.
Aller Zunge soll bekennen,
Jesus sei der Herr zu nennen,
dem man Ehre gebenm muss.

Fürstentümer und Gewalten,
Mächte, die die Thronwacht halten,
geben ihm die Herrlichkeit;
alle Herrschaft dort im Himmel,
hier im irdischen Getümmel
ist zu seinem Dienst bereit.

Die im EG (und im Original) letzte 11. Strophe (von ursprünglich 26 Strophen) lautet:

Ich auch auf der tiefsten Stufen,
ich will glauben, reden, rufen, (3)
ob ich schon ein Pilgrim bin:
Jesus Christus herrscht als König,
alles sei ihm untertänig;
ehret, liebet, lobet ihn!

Getextet wurde das Lied von Philipp Friedrich Hiller – wohl 1757. Dieser hatte ein sehr bewegtes Leben, wie er in einer biographischen Notiz erkennen lässt (Pressel 723ff.). Wenn ich das richtig sehe, hat Hiller zu dieser Zeit in Steinheim gewohnt, Herzog Karl Eugen (Württemberg) regierte autoritär, absolutistisch, voller Prunk, baute Militär aus, das Land verarmte. Zudem war der Raum Durchzugsgebiet von Truppen des 7 jährigen Krieges, was Einquartierungen bedeutete, wirtschaftliche, steuerliche Belastungen für die Bevölkerung.

In dieser Zeit ruft der dem Pietismus zuneigende Hiller dem Herrscher, der seine Autorität als von Gott gegeben ansah, den oben genannten Text zu. Hiller war fromm, bibelorientiert, moralisch streng, tiefgehend und nicht oberflächlich – aber er übte auch keinen offenen politischen Widerstand, da Obrigkeiten aus traditionell christlicher Sicht von Gott eingesetzt waren. Aber: Auch der Herrscher wird sich vor Christus beugen müssen. Hiller entzieht dem Herrscher seine spirituelle Aura. Es wird in dem Lied auch deutlich, dass das Heil nicht von solchen und anderen politischen Herrschern abhängig gemacht wird – es gibt Wichtigeres im Leben: Sich Jesus Christus zuwenden. Und das auch als Gemeinde.

Die Gemeindebezogenheit ist auch interessant, weil in seiner Gemeinde Menschen lebten, die ihn bekämpften. Er hatte am Ende seines Lebens keine Stimme mehr – sie wollten ihn loswerden und haben den Antrag gestellt, ihn abzusetzen. Das gelang auf wundersame Weise nicht.

Um Herzog Eugen nicht ganz negativ darzustellen: Er änderte sich in seinem Leben, hatte sehr viele Interessen an Technik, Landwirtschaft, Kunst usw. Seine spätere Frau, Franziska von Hohenheim (pietistisch, bescheiden, mildtätig) soll ihn später positiv beeinflusst haben. Übrigens mochte auch Schiller den Herrscher nicht so besonders. Schiller war ein freier Geist, mochte solche absolutistischen Herrscher nicht. Vielleicht hat auch der pietistische Hintergrund von Schiller eine Rolle gespielt, dem es um das Gewissen des Menschen ging, die Würde des Menschen – und jeder trägt vor Gott Verantwortung für sein Leben. Schiller hat diesen „inneren pietistischen Freiheitsgedanken“ politisch – also nach außen gerichtet – gedeutet. Hiller lebte von 1699-1769 – Herzog Eugen von 1728-1793, wurde schon 1737 Herzog. Hiller hat also sozusagen den „späteren“ Herzog nicht mehr kennen gelernt.

Es seien noch ein paar herrschaftskritische Strophen zitiert, die nicht im Gesangbuch zu finden sind!

3. Sagt mir von erhabnen Thronen,
Die beim ewgen Lichte wohnen;
Nichts ist gegen Jesu groß.
Nennt mir Namen auf der Erden,
Wenn sie auch vergöttert werden,
Sie sind Theil aus seinem Loos.

22. Trachten irdische Monarchen
Dieses Heerdlein (1) anzuschnarchen,
O sein Hirte lacht dazu.
Er lässt diese kleinen Großen
Sich die Köpfe blutig stoßen,
Und den Schafen gibt er Ruh.

Und dann merkt er, dass er sehr angriffslustig ist und schrieb 23.:

Zürnet nicht, erlauchte Machten!
Dieses zielt nicht auf Verachten;
Land und Scepter bleiben euch.
Seid ihr aber Christi Spötter (2),
Wisst, so ist er Gott der Götter;
Sein ist Ehre, Macht und Reich.

(Was er dann in der nächsten Strophe begründet.)

(1) die Glaubenden

(2) Spötter sind für Pietisten und denen, die ihnen nahe standen, nicht Leugner Christi in der damaligen Zeit, sondern Menschen, die äußerlich als Christen auftreten, aber innerlich unchristlich sind, bzw. Menschen, die mit ihrem Lebensstil den christlichen Glauben verhöhnten. So war der Prunk Eugens nicht christlich, dass er Mätressen hatte, zeigte, dass er innerlich unchristlich war, die falsche Autorität war ebenso unchristlich.

(3) Er, der Probleme mit seiner Stimme hatte, schreibt das – aus Trotz gegen seine Krankheit. Sie kann nicht verhindern, dass er Gott lobt. Er kann andere dazu aufrufen, zu rufen: ehret, liebet, lobet ihn – auch wenn seine Stimme versagen sollte, tun es andere. Und das ist eine wunderbare christliche Sicht: Wenn ein Mensch auch nicht mehr beten kann – er ist in das Gebet anderer eingeschlossen.

*

Zu Hiller: Er schreibt in seiner Biografie, dass sein Vater starb, als er selbst noch Kleinkind war. Die Mutter heiratete wieder. 1707 mussten sie vor den Franzosen fliehen (Spanischer Erbfolgekrieg). In seinem Lebensrückblick schreibt er immer wieder von Leiden, darüber, dass er als Jugendlicher unter dem Druck Bösartiger gelitten hat, dass er während der Zeit seiner Ausbildung leiden musste – aber er schreibt nicht, warum. Er dankt Gott nur, dass dieser ihn durch alles hindurchgeholfen hat. Er ließ sich in seiner Jugend zum Bösen verführen, aber durch Gott wurde er aus der „Schlinge Satans“ herausgeführt. Auch seine Frau war häufig vom Tod bedroht. Finanziell hatten sie gerade so viel, dass sie die 11 Kinder gut durchbringen konnten. Über sein Versagen während seines Pfarrberufes schreibt er ebenso (Untreue, Unverstand, Leichtsinn, Trägheit), aber Gott hat ihm vergeben. Er hatte eine Zeit, in der er seine Stimme verloren hatte – aber sie hatte er genutzt, um sein „Büchlein“ (die Lieder) herauszugeben, das Gott „nicht ohne Segen ließ“, das heißt sein Leiden wurde durch Gott zum Erfolg. (Während der Zeit seines Stimmverlustes hat ein Sohn die Predigttätigkeit übernommen.)

Dass Hiller nicht intensiver über das Leiden schreibt, über die Bösartigkeiten, das hängt damit zusammen, dass er das und seine Verfehlungen erwähnt, um Gottes Größe (bzw. auch die Güte der Menschen, die ihm geholfen haben) hervortreten zu lassen. Biografien von Pietisten und ihnen nahe stehenden Frommen sind im Grunde die Verfolgung von „Gnadenspuren“: Wo war Gott mir in meinem Leben gnädig? Das steht im Gegensatz zu manchen Menschen der Aufklärung, die sich hervorgehoben haben, ihre Einzigartigkeit, ihre Bildung, die Verbesserung ihres Charakters. Ich bin ich und habe mich zu dem gemacht, der ich bin (vgl. Rousseau – auch Fehler gehören zu seiner Einzigartigkeit -, Benjamin Franklin – Fehler dienen dazu, es künftig aufgrund der Tugenden besser zu machen – , Goethe – das in ihm Angelegte hat seinen Genius entfaltet). Die pietistische Biografie und die Biografie Aufgeklärter wird häufig einander gegenübergestellt. Sie sind auch unterschiedlich, aber das „Ich“ steht bei beiden im Vordergrund. In den Jahrhunderten vorher war der Mensch Teil seines Standes, seiner Familie, seines Amtes. Dann findet eine Individualisierung statt: Einmal das aufgeklärte „Ich“, das sich selbst gebildet hat, dann das pietistische „Ich“, das von Gott gebildet wurde. (Kurze Anmerkung zum 20. Jahrhundert: Hier wurde der Fokus darauf gelegt, dass der Mensch durch die dialogische Begegnung mit anderen Menschen bzw. durch die Strukturen / Gesellschaft gebildet wird. Im 21. Jahrhundert herrscht eine Tendenz dahingehend, dass Menschen sagen: Ich mache mich zu dem, der ich sein will.)

Zu Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/

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Provokation zum Tag + Heuchelei + EUs Abwege + SPD-Versorgungswerk + Privatgruppen und Macht über Schule + Verdacht: Gruppenvergewaltigung + Heizungsgesetz + Wohnungsbau: mal wieder nichts Neues + Linke Bücherverbrennung + Klimakrise und linke Verschwörungstheorien? + Diffamierungen + Sozialsysteme und Migration

Provokation zum Tag

Heuchelei

Das ist doch heuchelei, dass die Grünen sagen, dass sie das nicht gewusst hätten im Vorfeld. Da wurde in Sachsen ein Antrag der Grünen zur Unterstützung kleiner Schlachtbetriebe positiv angenommen – mit Zustimmung von AfD und BSW. Und nun heulen die Grünen herum, dass sie das nicht vorher gewusst hätten usw. usw. usw. Nur: Wer nimmt das ernst? Haben sie einen Antrag eingebracht, von dem sie ausgegangen sind, dass die Mehrheit ihn ablehnt? Haben sie wirklich gedacht, die mühsam zusammengeschusterte Koalition würde an so einem Antrag aufbrechen? Oder haben sie, wie manche dieser Herrschaften erkennen lassen (s. Ampel 1.0) von Mathe nicht ganz so viel Ahnung? Sarah Wagenknecht hat recht mit der Ablehnung der Brandmauer. Sie ist aus meiner Sicht ein grünes Konstrukt, um die CDU in Schach zu halten, es war ein CDU-Konstrukt, um Wähler von der AfD zu ergaunern. Sie ist undemokratisch. Sie zeigt aber, was für Blüten der Unvernunft die politischen Parteien beherrschen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/nach-eklat-um-zustimmung-der-afd-zu-gruenen-antrag-wagenknecht-fordert-ende-der-brandmauer/ Kokolores: Brandmauer, das sind immer mehr, die den Unsinn erkennen: https://www.youtube.com/watch?v=MfXNYonoiqg

Neutralitätsgebot gibt es das bei diesen Hochwohlgewählten noch?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/innenministerin-behrens-soll-afd-mitglieder-als-nazis-bezeichnet-haben/

Apropos AfD: Zu sagen, man mag auch eine Minderheitsregierung mit Hinwendung zu den Linken, dürfte nicht gerade CDU fördernd sein. Zudem mussten in vergangenen Wahlen manche lernen, dass ein Anti-AfD-Wahlkampf nicht gerade Menschen überzeugt. In Wahlkämpfen sollte es um Themen gehen – aber bekannt ist auch, dass die Berliner Parteien den Landesausläufern das Leben nicht leicht machen mit ihrer Antibürgerlichen Politik: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/landtagswahl-sachsen-anhalt-afd-cdu/

EUs Abwege

Da kann die EU noch so viel Geld zum Fenster rauswerfen, noch so viel teure Propaganda schalten, noch so viel Bluthunde engagieren – wenn die Bürger ihr Treiben durchschauen, dann helfen all die Gelder nichts, weil viele kleine Leute ohne viel Geld dieses EU-Gestrüpp durchbrechen können.

Die nationalen Parlamente und Gerichte müssen sich gegenüber der EU-Kommission, dem EU-Parlament und dem EUGH Freiraum schaffen. Die EU darf nicht zu sehr zu einer MachtKrake werden, die alle unterwirft.

Das Gute der EU muss vor dem gefährlichen Ausarten der Macht bewahrt werden.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/gegen-hetze-und-desinformation-brssel-leitet-neues-ngo-programm-mit-85-milliarden-euro-ein/ und: https://apollo-news.net/ursula-von-der-leyen-kndigt-an-gesetzesvorschlag-zum-social-media-verbot-fr-jugendliche-knnte-im-sommer-kommen/ und: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/eu-alterspruefung-der-einstieg-in-den-eingriff-ins-elternrecht/

Man kann Merz nur sagen: Nicht nur reden – sondern auch richtig handeln: https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-05/verleihung-karlspreis-eu-haushalt-friedrich-merz-mario-draghi-gxe Auch Draghi scheint Probleme in der EU zu erkennen – und sie auch anzusprechen: https://rp-online.de/politik/eu/draghi-eu-ergebnisse-schlimmer-als-untaetigkeit_aid-148327619

SPD-Versorgungswerk

Wenn manche Mitarbeiter den Eindruck bekommen, dass das Parteibuch wichtiger ist als Kompetenz, sollte ein Ministerium das sehr ernst nehmen. Vor allem, wenn dann auch noch der Eindruck eines SPD-Versorgungswerkes entsteht. Parteipolitische Verfilzungen sind gefährlich für eine Demokratie. Das wäre Missbrauch parteipolitischer Macht. Ich hoffe, sie gehen dem Vorwurf ernsthaft nach. Nicht, indem ein möglicher Whistle-Blower kalt gestellt wird, sondern indem mögliche parteipolitischen Verfilzungen nachgegangen wird.

Auf allen Ebenen muss eine Regierung sauber bleiben – damit der Fisch nicht vom Kopf her stinkt.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/spd-versorgungswerk-ministeriums-mitarbeiter-werfen-pistorius-interne-klientelpolitik-vor/

Privatgruppen und Macht über Schule

Privatgruppen sollten keine Macht über Lehre und Lehrer bekommen. Das ist ein Zerfall der Neutralität – ein demokratisch orientierter Staat darf sowas nicht dulden, geschweige denn fördern.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/amadeu-antonio-stiftung-schult-schsische-lehrer-im-kampf-gegen-rechts/

Verdacht: Gruppenvergewaltigung

Schon wieder: https://apollo-news.net/verdacht-auf-gruppenvergewaltigung-frau-stuerzt-bei-flucht-aus-dem-ersten-stock/

Heizungsgesetz

Das Gesetz muss Schmu bleiben, weil die CDU nicht in der Lage ist, Vernünftiges durchzusetzen. Das liegt nicht an Reiche – ihr sind die Hände gebunden von Merz und co. – und dem grünen SPD-Koalitionszwang. Dass Grünisierten das Gesetz auch nicht gefällt, kann man verstehen. Ihnen gefallen nur solche Gesetze, die das Land schneller an den Rand des Ruins treiben, wie wir an Ampel 1.0 gesehen haben. Aber das langsame ruinieren ist auch nicht gerade prickelnd.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/handwerklich-schwchstes-vorhaben-normenkontrollrat-zerlegt-neues-heizungsgesetz-der-regierung/ Aiwanger auch kritisch – mit wichtigen Gründen (unsinnige Bürokratie, weniger Vermietung – Zielkonflikte: heizen billiger – aber nicht fossil, er ist dafür, die CO2 Abgabe zu streichen, um Bürger und Wirtschaft nicht zu schaden: https://www.youtube.com/watch?v=HG_arrzWWmg Es gibt vernünftige Leute – und ich zähle auch Reiche dazu – aber die können sich angesichts der ideologischen Unvernunft nicht durchsetzen.

Sehr gut: Lemmert: https://www.youtube.com/watch?v=s-wR0hfoCHo

Wohnungsbau: Mal wieder nichts Neues

Ach, tatsächlich? Migration verschärft die Wohnkrise? Wer hätte das gedacht. Allerdings ist die Migration nicht alleine Schuld daran. Es sind die Energiepreise, die in der Verantwortung der Regierung liegen, es ist der dämliche Bürokratismus, der in Verantwortung der Regierung liegt. Damit liegen die hohen Wohnungspresie auch in der Verantwortung der Regierung – und nicht in der der Vermieter.

Aber diese Hochwohlgewählten suchen immer die Schuldigen woanders. Nur: Wer mit einem Finger auf die anderen zeigt muss bekanntlich wissen, dass drei zurückweisen. Aber solche Feinheiten dürften von den Hochwohlgewählten verdrängt werden.

Verheerungen durch Regierungen – sind unerträglich. Übrigens kommt das Wort Ver-heer-ung von Heere, die durch Dörfer ziehen und alles plündern, Menschen schaden. Passend – oder?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/sachverstaendigen-gutachten-schlaegt-alarm-zuwanderungswelle-fuehrt-zur-wohnraumkrise/

Linke Bücherverbrennung

Da nehmen die Schleswig-Holsteiner Linke ein Bild von einer Bücherverbrennung in der DDR von 1955 – um damit an die Bücherverbrennung von Nationalsozialisten 1933 zu erinnern.

Das hat schon was Kurioses – diese unfreiwillige Ehrlichkeit.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/linke-schleswig-holstein-bebildert-beitrag-zur-ns-bcherverbrennung-mit-ddr-bcherverbrennung/

Klimakrise und linke Verschwörungstheorien?

Das kann wunderbar nachvollzogen werden. Die linke Klimakrise ist Folge einer Verschwörungstheorie. Aber natürlich meinen die vom ÖRR das anders. Die Verschwörungstheorien kommen natürlich von rechts. Spannend finde ich, dass die rechten Verschwörungstheorien mit Ängsten verbunden werden, dabei sind es doch die Linken, die mit dem ganzen Klimagedöns Ängste hervorrufen. Linke verdrerhen irgendwie Tatsachen immer so, dass es in ihr sonderbares Weltbild passt. Ist eigentlich normal. Schlimm nur, wenn der von „Steuer“zahlern lebende ÖRR sich da in diese Verschwörungstheoretiker einreiht.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/ndr-erklrt-angeblich-zunehmendes-verschwrungsdenken-mit-der-klimakrise/

Diffamierungen

Weil manchen dominanten Linken alle, die nicht links sind, rechts sind,
alle, die nicht mit den woken Themen einverstanden sind, ebenfalls rechts sind,
alle, die nicht mit dem Klimatheater einverstanden sind, rechts sind,
alle, die eine kuriose Politik kritisieren, natürlich auch rechts sind,
alle, die nicht mit der grünen Energiepolitik einverstanden sind, rechts sind,
alle, die am Auto festhalten und gerne mit dem Flugzeug fliegen… – rechts sind,

kommen sie auf solche abstrusen und diffamierenden Ideen: https://nius.de/kommentar/wie-rufmord-durch-assoziationen-funktioniert

Sozialsysteme und Migration

Zum Thema Einwanderung in Sozialsysteme: https://www.youtube.com/watch?v=KSlSNbDvXUg (Arbeitsagentur kann auch nur dann Menschen in Arbeitsverhältnisse bringen, wenn Arbeitsplätze vorhanden sind.) Ich finde die Aussagen zum teil so kurios, weil sie ganz ausblenden, dass fast nur junge Männer ein Leben in Würde suchen und darum nach Deutschland kommen? Diese Herrschaften, die die jetzige Migrationspolitik vertreten, die nehmen überhaupt nicht wahr, dass ein großer Teil ihrer Wörter Nonsens sind. Ich vermute allerdings nicht, dass die AfD etwas daran wirklich ändern kann.

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Maler 87: Anthonis van Dyck

Die von van Dyck (1599-1641) abgebildeten Personen scheinen sehr distanziert. Er malt sie wohl so, wie sie sich gerne gesehen haben: aristokratisch, entrückt, modisch gekleidet, Gesicht in hellem Licht, emotionslos, den Betrachter direkt ins Gesicht schauend, kontrolliert, präsent. Sie sind aber als Personen mit ihrer Individualität erkennbar. Sonderbarerweise würde ich mit den wenigsten gerne „Kirschen essen“, um das Sprichwort aufzugreifen. Neulich hatte ich das Thema, dass bei manchen wegen der Kleidung kaum das Gesicht in den Blick fällt (Ethel Walker). Das ist bei ihm manchmal ausgewogen: trotz üppiger, glänzender Kleidung verschwindet das Gesicht nicht ganz. (Van Dyck war Sohn eines Textilkaufmanns.) Im Gegenteil: In den Gesichtern kann so manches gelesen werden: Nachdenklichkeit, Traurigkeit usw. Wichtig in der Zeit van Dycks waren das Amt, der „gottgegebene“ Stand. Und diese werden in den Bildern deutlich – auch in ihrem Selbstbewusstsein. Gleichzeitig aber auch wird schon die Individualität erkennbar, die dann später in pietistischer/aufgeklärter Zeit im Menschenbild eine größere Rolle spielen wird. Zudem: Nicht nur der Stolz des Adels – auch das beginnende bürgerliche Selbstbewusstsein wird in den Gemälden deutlich.

Lebendiger sind Gemälde aus christlicher Tradition. Wobei Maria häufig nicht auf ihr Kind schaut, sondern nach oben. Drückt das nicht auch eine Distanziertheit aus? Vermutlich soll damit die Verbindung mit dem Göttlichen dargestellt werden. Aber am Hof – so könnte man das deuten, waren die Kinder eher dem Personal zur Erziehung ausgesetzt: Ammen, Gouvernanten, Erziehern. Kinder dienten der gesellschaftlichen Einordnung in hoher Position.

Voller Bewegung sind die Kreuzigungsbilder, die Trauernde darstellen oder das Bild, in dem Jesus unter dem Kreuz zusammenbricht. Es geht um – es soll nicht despektierlich klingen – Pathos. Barocker Pathos, der im Zuge der Gegenreformation von katholischer Seite die Menschen emotional berühren sollte. Charles I., der König, blieb anglikanischer Herrscher, aber hatte große Nähe zum Katholizismus, was ihm auch von Puritanern/Protestanten vorgeworfen wurde. Die Anglikanische Kirche wollte auch stärker das Feierliche hervorheben (Gewänder, Liturgie, Kunst). Charles I. wurde 1649 (Oliver Cromwell) hingerichtet. Die neue Herrschaft konnte keine Nachteile für van Dyck mit sich bringen, er war 8 Jahre vorher gestorben. Aber 1642 begann der englische Bürgerkrieg: Die Bilder von van Dyck wurden nicht vernichtet, sie wurden verkauft, um die Kriegskasse zu füllen.

Während van Dyck also die Großen so stolz und erhaben malte, rumorte es massiv in der Gesellschaft.

(Nur am Rande: Das Gemälde Karl I. und Henrietta Maria ist spannend: Wer scheut wen an? Oder doch nicht? Der König schaut an der Frau vorbei – eben ins Unendliche – er ist nicht einfach nur Mensch, sondern verbunden mit dem Göttlichen. Die Königin macht den Betrachter des Bildes zum Zeugen, indem sie ihn aus dem Bild heraus anschaut. Sie legt dem König einen Kranz in die Hand. Kurz: sie unterstützt ihn – kränzt ihn nicht! Harmonie zwischen König und Königin – sie und er haben ihre Aufgaben im Staat. )

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Himmelfahrt

Christus hatte keine Armee.
Von Christus Begeisterte und Begeistete
zogen und ziehen aus, gewannen, gewinnen Menschenherzen.
Christus diente uns Menschen.
Und wir nennen ihn König und Herr.
Christus unsichtbar – sein Ohr sehen wir nicht.
doch wir nennen ihn Freund und Bruder,
ihn, den Anwesenden bei uns, in uns gegenwärtig.
Er redete von der Herrschaft Gottes als Schatz.
Er ist unser Schatz in unserem Herzen, in der Vernunft.
ER: bei uns, in uns, über uns – uns Menschen weltweit. (2024)

*

In Apostelgeschichte 1 und 2 heißt es:
Er entschwand ihren Augen.
Er entschwand ihnen ganz:
Die Augen sahen ihn nicht mehr.
Die Ohren hörten ihn nicht mehr.
Die Haut fühlte ihn nicht mehr.
Im Hirn war Er nurmehr Erinnerung.
Was blieb:
Vertrauen in die Lehre.
Sonderbare Hoffnung.
Bis er kam.
In seinem Geist. (2025)

*

Jesus Christus – hingerichtet,
starb am Kreuz – aus dem Grab er kam.
In sonderbarer Körperlichkeit erlebt:
tröstet, stärkt, verwundert ungemein.
Entschwindet festhaltenden Blicken.
Gebannt, starren sie hinauf, ihm nach.

Während sie noch wie gebannt auf den schwindenden Jesus Christus schauten, sagten ihnen zwei Männer in weißem Gewand: Was steht ihr da und seht zum Himmel? (Apg)

Der ungläubige Bann bricht.
Zurück geht es in ihre Welt.
In die alte Welt der Menschen.
Von Gottes Handeln ergriffen,
versuchen sie zu begreifen
unaussprechliches Erlebnis.

Freude. Staunen. Stottern. Freude. Dank.
Freude. Staunen. Stottern. Freude. Dank –
bis heute. (2023)

*

Ab dem 17.05. bis Anfang Juni wird der Blog nur hin und wieder bestückt werden.