LebensVorstellung

Es sind nicht selten die Vorstellungen
von einem gelungenen, schönen, guten, erfolgreichem Leben,
die ein Leben erschweren, unzufrieden machen, niederdrücken.
Menschen, die ihren Lebensweg aus Gottes Hand nehmen,
haben eine andere Perspektive:
Es geht nicht um ein äußerlich gesehen gutes Leben –
es geht darum, um ein Leben aus Gottes Hand zu führen.

Der Blog wird heute nur unvollständig bleiben.

Lieder

Wenn viele dieser Lieder auch in unserem Land nicht ganz so bekannt sind, weltweit sind sie es durch die britische Vergangenheit.

John Steinbeck / Johann Adolph Großsteinbeck

Über den Großvater von John Steinbeck, Tischler Johann Adolph Großsteinbeck (1832-1913), heißt es auf Wikipedia:

„Am 1. Juli 1854 heiratete er in Palästina die amerikanische  Missionarstochter Almira Anne Dickson (* 2. Okt. 1828; † 1. März 1923). Beide gehörten zu Familien, die dort seit 1854 in der evangelikal-messianischen Siedlung „Mount Hope“ lebten. Nachdem benachbarte Araber im Januar 1858 Johann Adolphs Bruder ermordet sowie dessen Frau und Schwiegermutter vergewaltigt hatten, wanderten er und seine Frau in die USA aus.“

Das weckt natürlich mein Interesse. Was hat es mit diesem Mount Hope auf sich? Das erfahren wir dann im englischen Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Mount_Hope,_Jaffa

Zwei Gruppen von Protestanten, die glaubten, dass Jesus Christus bald wiederkommen würde, wanderten nach Israel – damals Palästina – aus. Um sein Wiederkommen zu beschleunigen, wollten sie Juden in Sachen Landwirtschaft ausbilden. Die eine Gruppe kam aus dem Umfeld von Wuppertal-Elberfeld, unter anderem die Großsteinbecks, die andere aus Philadelphia, Amerika, Clorinda Minor (1) mit ihrem Sohn, später kam eine weitere Familie, von Walter Dickson, aus den USA nach. Clorinda Minor pachtete Land bei Jaffa/Tel Aviv, auf dem die Familien eine Farm errichtet haben: Mount Hope. Es fand eine Doppelhochzeit statt: Johann Großsteinbeck, der Großvater von John Steinbeck, heiratete 1854 Almira Dickson und sein Bruder heiratete Maria Dickson. Ein Jahr später kam ein Finanzier (2) und kaufte das Land, auf dem dann der Obstgarten ausgebaut wurde, der dazu dienen sollte, Juden landwirtschaftlich zu schulen. Das Leben war sehr schwer wegen Malaria und Schikanen der Araber aus der Gegend. Clorinda starb und nach und nach zogen Familien wieder in die USA. Denn, wie Herman Melville (Autor von Moby-Dick), der die Farm besuchte, schrieb, wurden diese Menschen nur ausgenutzt. 1858 überfielen fünf Einheimische die Farm. Sie ermordeten den Bruder von Johann Großsteinbeck und vergewaltigten die Frau und die Schwiegermutter. Vier der Kriminellen wurden, Palästina gehörte zum Osmanischen Reich, festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Überlebenden wanderten in die USA aus.

Der Enkel, John Steinbeck wurde dann 1902 in Kalifornien geboren. Seine vielen Bezüge zur Bibel und zum christlichen Glauben werden von der Familientradition her verständlich.

Ca. 100 Jahre später wurde übrigens in der Gegend von Mount Hope eine Berufsschule gegründet.

(1) Clorinda Minor versuchte Juden zum christlichen Glauben zu bekehren und schrieb in einem Brief, dass die Juden in Palästina sehr geschwächt seien, sodass sie selbst mit Unterstützung kaum arbeiten können. https://en.wikipedia.org/wiki/Clorinda_S._Minor

(2) Moses Montefiore (1784-1885) war italienisch-britischer Bankier, der viel Geld spendete, um Industrie, Wirtschaft, Bildung zu fördern. Er gründete 1860 die erste jüdische Siedlung außerhalb der Altstadt von Jerusalem – was ein sehr gefährliches Unterfangen war, da Kriminelle die Gegend verunsicherten. Er war 1836 zum ersten Mal nach Palästina gereist, weil ein Erdbeben unter anderem Tiberias ziemlich zerstört hatte. Er half so gut er konnte. Es ist hier nicht Raum, seine hilfreichen Taten auch nur annähernd zu beschreiben.

Jürgen Habermas † + Künstler und Politik + Gift-Schlangen am Busen + Politische Tricksereien + Über ApolloNews und andere Themen

Jürgen Habermas

Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Von diesem Philosophen habe ich so manches positiv wahrnehmen können und gelernt. Zu seinem 80. Geburtstag schrieb ich im Blog (https://blog.wolfgangfenske.de/2009/06/18/habermas/ die Links habe ich entfernt, weil sie nicht mehr aktuell sind):

Jürgen Habermas, der große Philosoph, wird heute 80 Jahre alt. Gestern Abend war ich anlässlich der Eröffnung seiner Werkschau in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt: „Die Lava des Gedankens im Fluss…“. Es waren sehr viele Menschen anwesend, die den recht guten Reden lauschten. Wer von Habermas nicht so viel weiß: lese einführend Wikipedia.
Nur eine Anmerkung: Wir Menschen können nur wenig beweisen – und haben viel Meinungen. Wie gehen wir damit um? Wir können einander beschimpfen, ablehnen, ausgrenzen, beschweigen, anschweigen, körperlich aggressiv werden… – doch letztlich bleibt und nur eines übrig: argumentieren, argumentieren, argumentieren. Aber dazu gehören viele Voraussetzungen, unter anderem: Man nimmt den anderen ernst, man weiß selbst über das, was man sagen will, Bescheid (man hat seinen Standpunkt reflektiert – was ja auch nicht selbstverständlich ist), man hört dem anderen zu, man achtet darauf, dass man auch zu Wort kommt, man ist bereit, vom anderen zu lernen und versucht diese Bereitschaft auch im anderen zu erkennen… usw. Dazu gibt es natürlich mehr zu sagen, als diese paar Sätze – aber ums Argumentieren geht es …

Künstler und Politik

Ich bin schon der Meinung, dass Künstler sich politisch äußern können, wenn sie das Bedürfnis haben. Sie sind ja normale Bürger. Eben, normale Bürger. Von daher: zu erwarten, dass ihr Wort mehr Gewicht hat als andere normaler Bürger, dass sollten alle sich abschminken. Sie sind natürlich Multiplikatoren wie Journalisten und andere bekannte Menschen, die sich öffentlich äußern. Sie haben vielleicht den ein oder anderen fan, der nicht mehr frei denken kann und tut, was sie sagen. Aber letztlich ist es dann unangebracht, wenn Künstler davon ausgehen, dass ihr Wort mehr Gewicht habe als das anderer normaler Menschen. Wenn sie aber übergriffig werden, den politischen Diskurs verhindern wollen durch Erpressung (dann ziehe ich aus dem Land weg) oder Drohungen aussprechen bzw. den Verbot einer Partei fordern, fordern, dass politische Gegner keine öffentliche Bühne haben dürfen, dann kann man ihnen nur sagen: Demokratisches Verhalten sieht anders aus.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/ausland/news/kiss-legende-gene-simmons-teilt-gegen-woke-kuenstler-aus-macht-eure-kunst-und-haltet-das-maul

Schlangen am Busen

Wir züchten in unserer freien Welt die Gift-Schlangen an unserem Busen: https://apollo-news.net/hunderte-antisemiten-jubeln-mitten-in-new-york-ueber-chamenei-und-die-hamas/ und: https://apollo-news.net/globalisierung-der-intifada-eine-welle-antisemitischen-terrors-berzieht-den-westen/

Politische Tricksereien

Politik sollte möglichst sauber sein und für ihr aktivistisches Engagement sich nicht auf Studien berufen, die fragwürdig sind. Aber es geht denen ja doch nur um ideologischen Aktivismus. Von daher kommt alles recht, was diesen unterstützt. Ob es nun der Realität entspricht, ob etwas differenzierter zu sehen ist – das ist alles nicht Sache von Ideologen. Sie brauchen ihr Schwarz-Weiß-Denken, sie brauchen ihr Narrativ und Feindbild. Spannend ist nur die Frage: Warum machen die das? Was wollen sie in der Gesellschaft wirklich bewirken?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/tag-gegen-islamfeindlichkeit-in-berlin-wie-undurchsichtige-muslimische-netzwerke-eine-bedrohung-konstruieren/

Über ApolloNews und andere Themen

Larissa Fußer: https://apollo-news.net/die-marionetten-verschwoerung-der-gruenen-angriff-auf-apollo-news/

Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen

In meiner Reihe, Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen (https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/ ), werden Menschen wahrgenommen, die tapfer und mutig bis zuletzt durchgehalten haben. Sie haben am Ende ihres Lebens vielfach Würdigungen durch andere erhalten, konnten selbst erkennen, auch ohne Würdigung: Ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Vor allem konnten diese Menschen in ihren Notzeiten nicht erkennen, was einmal werden wird. Sie haben versucht, das Nächstliegende zu tun und sind so Schritt für Schritt vorangekommen.

Es werden in dieser Reihe auch Menschen genannt, die keine Würdigung erhalten haben. Erst nach ihrer Lebenszeit wurde erkannt, was sie geleistet haben. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Menschen aufgrund politischer Situationen verfolgt und hingerichtet wurden.

Die Mehrheit der Menschen wird wohl ein anderes Leben leben: Ohne irgendwelche Würdigungen, weder zu Lebzeiten, noch danach: Menschen, die durch Kriminelle aus dem Leben gerissen wurden, denen eine Krankheit oder körperliches und psychisches Leiden ein Leben verhindern, das sie sich erwünscht haben; Menschen, die Menschen ausgeliefert sind, die es nicht gut mit ihnen meinen, sie erniedrigen, demütigen, sie in der Hand haben, ohne dass sie einen Ausweg finden, Menschen, die sich abrackern, aber dennoch nicht – wie man sagt – auf den grünen Zweig kommen. (1)

In meiner Reihe habe ich vielfach Menschen vorgestellt, denen der christliche Glaube eine Kraft dazu war, weiterzumachen. Gott hat sie gestärkt, der Geist Gottes hat ihnen durch Wirren hindurch den nächsten Lebensschritt gezeigt, den sie aus der Liebe Jesu Christi gehen konnten. Auch wenn es Schritte zurück waren. Entsprechend schauen sie aus dem Glauben heraus zurück auf ihr Leben. Vor allem aber auch darum, weil sie rückblickend und in der Vergangenheit vorausblickend ihren Lebensweg aus Gottes Hand genommen haben.

Viele Menschen, die in dem Leben feststecken, die keine Auswege finden, die unter den Fesseln anderer Leben, können wie die hier Vorgestellten ihr Leben in der Notzeit Gott in die Hand legen, Kraft aus Gott schöpfen. Es sind nicht selten die Vorstellungen von einem gelungenen, schönen, guten, erfolgreichem Leben, die ein Leben erschweren, unzufrieden machen, niederdrücken. Menschen, die ihren Lebensweg aus Gottes Hand nehmen, haben eine andere Perspektive: Es geht nicht um ein gutes Leben – es geht darum, um ein Leben aus Gottes Hand zu führen.

So ist auch nicht das erfolgreiche Leben der in meiner Reihe gezeigten mein Hauptthema, sondern dass Hauptthema ist: Wie haben sie in der jeweiligen Zeit der Not agiert und reagiert. Das ist jedoch biographisch im Detail kaum zu erfassen. Was haben sie in der jeweiligen Situation gedacht, was hat ihnen Kraft gegeben, wie sind sie mit den jeweiligen Niederlagen umgegangen? Es ist nur erkennbar, anhand der mir vorliegenden Informationen, mit welcher Grundmelodie sie ihr Leben gelebt haben. Und die Grundmelodie ist vielfach der Glaube an Jesus Christus. Aus dieser Grundmelodie erschließe ich dann, dass sie in ihrer jeweiligen Not aus diesem Glauben heraus gelebt und die Notlage überwunden haben.

Der christliche Glaube bietet auch Besonderheiten: Jesus Christus hat Not der anderen überwunden (Wundererzählungen) – aber selbst litt er an den Menschen, den Seinen wie den Fremden, erlitt Folter und einen Tod, der ihn Gaffern und Feinden zur Schau stellte. Aus menschlicher Sicht gibt es nichts Entwürdigenderes, nichts, das den Lebensweg dieses Menschen als ein gelungenes Leben erkennen lässt. (Wie hat Jesus als Mensch diesen seinen Lebensweg rückblickend beurteilt?) Von daher nehmen Glaubende steinige und sumpfige Lebenswege an, wie Jesus, durch Kämpfe hindurch. Für Glaubende bleibt Jesus Christus aber nicht in diesem Leiden und Sterben und im Tod stecken, sondern Gott ist es, der ihr Leben beurteilen wird.

Nicht der Mensch beurteilt letztlich, was ein gelungenes, schönes, gutes, erfolgreiches Leben ist. Weder andere Menschen können mein Leben beurteilen, noch kann ich mein Leben beurteilen. Es ist Gott. Er führt mich auf meinem mir ganz besonders anvertrauten Lebensweg, auch wenn es ein Weg des Leidens, der Erniedrigung ist. Er führt mich zur Vollendung. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht mit Gott Wege suche, aus üblen Situationen und Zeiten herauszukommen. Das lehrte auch Jesus: nicht in dem Leiden steckenbleiben, sondern mit Gott Auswege suchen und gehen. Wenn es aber keine gibt, dann gilt es mit Gott den Weg, welchen auch immer, zu gehen.

Die Lebenswege sind keine Wege, die wir Menschen allein gehen. Auf dem Lebensweg gibt es viele wohl gesonnene Menschen, viele üble Menschen. Wer den Lebensweg mit Gott geht, hat einen ganz besonderen Umgang mit den Menschen auf dem Lebensweg. Das erkennen wir auch an so manchen Lebenswegen der von mir vorgestellten Menschen.

(1) Ich habe viele Trauerreden gehalten. In diesen habe ich versucht so gut es geht, den Lebensweg des jeweils verstorbenen Menschen zu würdigen. Angehörige wünschen Lebenswege so zu sehen, dass sie irgendwie gut waren, in welchem Sinne auch immer menschlich, erfolgreich waren. Manche konnten nur mit Mühe von dem Verstorbenen Gutes berichten, wollten aber, dass nicht das Schlimme dominiert. Zumindest habe ich das nicht erfahren. Aber letztlich kann auch die beste Rede einem Menschen in seiner Vielfalt, seinem Wesen, Denken, Fühlen nicht gerecht werden. Selbst eine wohlwollende Würdigung muss in dem stecken bleiben, was andere von einem Menschen dachten, wie sie ihn wahrnahmen, interpretierten – und das ist immer nur ein kleiner Klecks an der Oberfläche.

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Provokation zum Tag + Angriffe auf Politiker + Rückwärtsgewandtheit + Justiz und AfD + FDP + Politische Lage + Anderssein nicht akzeptieren + Feuerwehr zu schnell gefahren + Hellbrise + Latent islamistisch + Wer kritisiert wird bekommt Preise

Provokation zum Tag

Angriffe auf Politiker

Von manchen Parteien wird es zu recht kritisiert, dass Kommunal-Politiker angegriffen werden. Aber es geht nicht an, die Kritik hochschwappen zu lassen, wenn es um Politiker der Blockparteien geht, sondern es müssen die Angriffe auf alle Parteien gleichermaßen kritisiert und in einer konzertierten Aktion abgelehnt werden. Wer Linksextreme andere angreifen lässt, gibt ihnen Raum – und gibt auch Raum für den Verdacht, dass sie solche Angriffe gutheißen. Und das wäre eine vollkommen antidemokratische Gesinnung.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/gesellschaft/news/linksextreme-anschlaege-afd-politiker-wuppertal-2025-tim-schramm-leon-bergen-frank-schnaack

Rückwärtsgewandtheit

Manche SPDler und CDUler kann man die Trauer nachempfinden: Ach, war es früher schön, als es nur noch ARD, ZDF, FAZ, SZ, Spiegel, Stern und die böse Bild gab. Und ein paar andere noch dazu. Nun ist die gute alte Zeit vorbei – und es gibt nur noch Schund und Böses in den Medien: Hass und Häme und Hohn.

Komisch ist, dass ich auch sehr viel Gutes in den Sozialen Medien finde. Was schauen die sich an, dass sie immer nur Übles auf ihren Bildschirm gespült bekommen? Dieses Schwarz-Weiß-Denken, das unsere rückwärtsgewandte Politiker ergriffen hat, ist politisch gefährlich, weil sie die Macht haben, wegen ihrer populistischen und propagandistischen Einseitigkeit Freiheit einzuschränken.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/verbreitung-von-hetze-hohn-und-hass-steinmeier-wirft-den-deutschen-nicht-nur-kleinmut-vor/

Apropos ZDF: Himmler hat einen Feind ausgemacht, gegen den das ZDF kämpfen möchte – und zwar: ganz neutral. Spannend, die Quadratur des Kreises, die sich mancher zutraut.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/analyse/news/so-kam-zdf-intendant-nobert-himmler-zu-seiner-zweiten-amtszeit

Justiz und AfD

Echt? Der neu gewählte Präsident der Justizpressekonferenz, der bei der taz Justizkorrespondent war, fordert einen neutralen Umgang mit der AfD? Gibt es irgendeinen Haken, den ich nicht erkennen kann? Hat der Artikel ihn falsch verstanden?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/vorsitzender-der-justizpresse-fordert-bundesverfassungsgericht-als-schiedsrichter-zugunsten-der-afd/

FDP

Tja, FDP. Wir hätten eine liberale Partei, die wirklich liberal ist, so nötig. Aber die Weichen wurden falsch gestellt, sie machten mit bei Modethemen, anstatt Rückgrat zu zeigen, und so wird sie eben zwischen den anderen Parteien zermahlen. Es wurde aber schon vor vielen Jahren angemahnt: FDP, geh einen anderen Weg! Das ist nicht passiert – nun bekommt sie die Quittung.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/ampel-absturz-in-rheinland-pfalz-spd-grne-fdp-koalition-strzt-von-ber-50-auf-35-prozent/

Politische Lage

Wie gehabt: ärgerlich und, wie manche es sehen: für das Land schädlich. https://nius.de/politik/news/steuererhoehungen-schulden-kernkraft-selbstaufgabe-der-union und: https://apollo-news.net/in-der-cdu-entbrennt-ein-steuerstreit-dabei-sind-erhhungen-fast-schon-gesetzt/

Koalition in Baden-Württemberg zur Not nicht realisieren. Die Grünen Özdemirs haben keine Mehrheit im Parlament – von daher hat die CDU die Chance, nicht alles mit sich machen zu lassen. Aber ob die wirklich den Mut haben? Nun denn, sie fordern, dass das Wahlergebnis ernst genommen wird. Auf der anderen Seite macht die grüne Jugend Druck. Auch die Grünen sind sich nicht grün wie Özdemir. Es wird spannend im Ländle. Kretschmann hat als Autorität die grünen Grünen etwas im Zaum halten können. (Etwas, denn auch er hat zugelassen, dass das Land vor die Hunde geht.) Ob es Özdemir auch hinbekommt? https://apollo-news.net/koalition-im-zweifel-platzen-lassen-in-der-cdu-begehrt-man-gegen-ein-weiter-so-mit-den-gruenen-auf/ und https://apollo-news.net/gruene-jugend-attackiert-oezdemir-ein-gutes-wahlergebnis-ist-kein-wert-fuer-sich/

CDU und Linke im Osten – ohne wird es kaum gehen, weil die Brandmauer eingehalten wird. Aber er wird die Merz Taktik fahren: wir gehen davon aus, dass wir CDUler die Mehrheit bekommen. Wenn nicht, muss man halt mit den Linken koalieren, weil die Wähler so dumm waren und die CDU nicht mehrheitlich gewählt haben. Irgendwelche Ausreden solcher Art wird es geben – wir kennen ja inzwischen so manches aus der politischen Trickkiste. Haseloff auf schmierigem Grund.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=ISNG8FolgmU und: https://www.youtube.com/watch?v=5ghnJt5cUYA (Ich finde sowas tragisch. Da ist einer überfordert und bekommt es vor lauter Emotion mit Argumenten nicht hin.)

Anderssein nicht akzeptieren

Und manche köcheln in ihrem Saft. Weil sie sich als die besseren Menschen wähnen. https://apollo-news.net/schimpftiraden-und-e-mail-terror-anja-reschke-leistet-sich-befremdliche-mnnerhass-show/

Was ich an chinesischen TikTok-Filmchen interessant finde: Sie stellen Frauen als genau solche Menschen dar wie sie Männer darstellen. Sie sind furchtbar böse – sie sind sehr gut. Dass Frauen auch Menschen sind – wie Männer Menschen sind, muss sich bei manchen Ideolog:innen erst noch herumsprechen. Überlegenheit statt Gleichwertigkeit. Aber, die haben Recht. Ich finde auch, dass Frauen bessere Menschen sind. Die, die es nicht sind, zählen nicht.

Feuerwehr zu schnell gefahren

Ein Feuerwehrmann, der mit Blaulicht gefahren ist, wurde geblitzt, bekommt Punkte in Flensburg, bekommt Fahrverbot und 368€ Bußgeld. Er wirft hin. Das gibt Nachrichten, die man nicht glauben möchte und kann. Das ist einfach nur irre, Menschen, die helfen möchten von irgendwelchen Bürokraten Knüppel zwischen die Beine geworfen zu bekommen.

Im Nachhinein passierte noch Kurioseres: Im Nachhinein wollte man gnädig sein, er solle was spenden, dann wolle man von der Strafe absehen – wie kurios ist einmal das, und dann: Es hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass es nicht ganz so brenzlig war – und das wird als Argument dafür benutzt, die Strafe zu begründen. Tja. liebe FeuerwehrLeute: ihr müsst einen prophetischen Blick haben – solche Bürokraten verlangen das von euch.

Das kommt nun vor Gericht. Hoffentlich richtet es vernünftig, damit spätere Einsätze nicht langsamer ablaufen, nur weil Rettungskräfte und Polizisten Angst haben müssen, irgendwo zu schnell gefahren zu sein. Einschüchterungen sind übel. Ich vermute einmal, dass die meisten verantwortungsvoll denken – denn ohne Verantwortung tragen zu können und zu wollen, würden diese Menschen solche schweren Aufgaben (Feuerwehr, Krankenwagen, Polizei) nicht wahrnehmen.

*

Ordnung ist gut und wichtig.
Mit Ordnung muss verantwortlich umgegangen werden,
damit sie sich nicht gegen Menschen richtet.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=ZBXOyQtM_Qc

Hellbrise

Gefahren der EnergiePolitik: https://www.youtube.com/watch?v=F15uFpFURfo

Latent islamistisch

Eine sonderbare Formulierung. Werden jetzt fromme Muslime als latent islamistisch bezeichnet? Es ist mir auch aufgefallen, dass junge Muslime vermehrt nicht islamistisch sind im Sinne von gewaltbereit, sondern dass sie sich intensiv muslimisch gebärden – womit die Ablehnung und Unterwerfung anderer schon dazugehört in dem Sinne: Wir sind besser als ihr. Womit freilich auch die staatliche Gesetzgebung nicht anerkannt wird. Aber ist das schon islamistisch oder nur fromm muslimisch? Von daher finde ich den Begriff latent islamistisch sehr interessant: Ist er Platzhalter für sehr fromm, weil man nicht Muslime mit islamistisch verbinden will?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/junge-muslime-zu-40-prozent-islamistisch-innenminister-warnt-vor-kampf-gegen-den-staat-im-gewand-von-multikulti/

Wer kritisiert wird, bekommt Preise

Ich hatte schon häufiger das Thema: Wer von Rechten kritisiert wird, bekommt von Linken Preise. Ob das auch hier kausal zusammenhängt? https://apollo-news.net/fr-ihr-engagement-gegen-wissenschaftsskepsis-mai-thi-nguyen-kim-erhlt-den-grimme-preis/ Oder wird gewählt – erst recht. Ist eigentlich bekannt, warum die Gegenkandidatin ihre Kandidatur zurückgezogen hat? https://nius.de/medien/news/fernsehrat-waehlt-norbert-himmler-erneut-zum-zdf-intendanten

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