Schönheit 1

Warum finden wir den Frühling so schön? Das Bunte, das Grün, die Vögel? Wegen der Verheißung von Nahrung? Warum finden wir den Sommer so schön? Das Licht, die Wärme – es gibt Nahrung? Warum finden wir den Herbst so schön? Die flammenden Blätter, die Pilze, verblühende Blumen – wegen der Verheißung von Kälte, Nässe, Tod und Nebel? Schönheit empfinden wir nicht nur wegen irgendwas, wegen eines Nutzens, sondern einfach, weil etwas schön ist. Sternenhimmel, Wasserfall, Wasserglitzern – alles hat eigentlich keine Bedeutung für uns, aber es ist schön. Etwas berührt die Seele, öffnet sie, dringt ein, bereichert, erfröhlicht. Oh, Gott, bist du schön! Ist Gott schön? Der die Schönheit erkennen lässt, der die Seele Schönheit aufnehmen lässt, er selbst berührt die Seele, weil er schön ist. (Fortsetzung folgt.)

Satire

Frage an meine zahlreichen Leserinnen und Leser: Muss ich Satirisches, etwas, das mit Augenzwinkern geschrieben wurde, als solches kennzeichnen oder merken Sie es? Ich gehe von Leserinnen und Lesern aus, die so klug und empfindsam sind, Augenzwinkern zu verstehen. Da der Kreis der Blogleser aber lange den Bereich derer überschritten hat, die mich persönlich kennen, fühle ich mich in dieser Hinsicht – ob Satirisches auch als solches erkannt wird – etwas unsicher. Sie haben ja meine Mailadresse oder die Möglichkeit zu kommentieren, um Luft abzulassen oder nachzufragen. Übrigens habe ich von einem „Heiland“ eine Mail bekommen. Ich habe Mailmäßig nicht reagiert: War das Satire? Was für abstruses Irgendwas. Jede Mail die ich verstehe, wird jedoch beantwortet. Wobei ich vermute, dass dieser „Heiland“ kein Leser des Blogs ist, sondern eher einer, der Beschäftigte an der Theologischen Fakultät mit solchen Mails  zumailt.

Noch einmal Staunen

Staunen über die Schöpfung. Und Staunen über den Menschen. Über seine Schönheit, seine Intelligenz, seine Emotionalität – mag da jemand: „aber …“ rufen? Ich kenne alle „Abers“. Einmal Staunen über den Menschen ohne ein „Aber“ – können wir das?  

Türkei – Angst vor Bibeln

Türkei – Angst vor Bibeln: In der Türkei herrscht große Angst vor Bibeln: Nur zwei Buchläden dürfen sie verkaufen – und verteilt werden dürfen sie schon gar nicht: http://www.pro-medienmagazin.de/themen/gesellschaft/gesellschaft-single/datum/16/10/2008/kritik-an-tuerkei-bibelverkauf-verboten/

Deutschland – Angst vor Moslems: Aus Furcht vor den Reaktionen von Moslems und ihren Verstehern wurde ein Wettbewerb der Zeitschrift Titanic abgesagt (s. auf der genannten Seite).

Anders als die Türkei aus Angst gegen Bibeln mit deren Verbot vorgeht, werden in Deutschland – um Missverständnissen vorzubeugen – aus Angst nicht beleidigte und/oder aggressive Moslems „verboten“, sondern die freien Denker, die freien Künstler. Was will uns das sagen? Trotzkopf bleiben für die Freiheit!

Die bezahlten Denker

Jeder irgendwie vernünftig denkende Mensch ahnte oder wusste: Das geht nicht gut! Einerseits wird gesagt: Wir brauchen Akademiker – und auf der anderen Seite führt man Studiengebühren ein. Und welt.de berichtet, dass zigtausend nicht studieren, wegen der Gebühren. Da fragt man sich doch: Was denken sich eigentlich die Experten, die Leute in den Ministerien, die fürs Denken bezahlt werden? Aber schön, dass die Zahlen jetzt schon kursieren, bevor alles den Bach runter geht, bevor es zu spät ist. Oder denken sie jetzt, sie müssen die Zahlen erst mal schön rechnen, bevor sie veröffentlicht werden?  

Staunen

„Aufwändige Modellrechnungen, die Edward Thommes, Soko Matsumara und Frederic Rasio von der Northwestern University Evanston im US-Bundesstaat Illinois angestellt haben, weisen indes auf die Sonderstellung unseres Planetensystems hin. Die Suche nach einer «zweiten Erde» in den Weiten des Alls ist den Aussagen der Studie zufolge kein aussichtsreiches Unterfangen.“ – heißt es in einem Artikel in www.factum-magazin.ch/wFactum_de/natur/Weltraum/2008_10_09_Einzigartites_Sonnensystem.php. Und dieses Staunen über die Erde geht weiter: In einem Video unter www.sueddeutsche.de wird staunend gezeigt, dass Fische eine Tiefe im Meer erreichen, die man bisher nicht für möglich gehalten hat. – „Vergesst mir das Staunen nicht!“ Hat das nicht mal einer gesagt? Wenn nicht, dann sage ich es. Staunen über die Schöpfung, über das Geschöpf ist eine Art Atmen der Seele.   

Zum Sonntag 11

Ich wünsche Segen allen, die sich ändern müssen und wollen, dass sie einen gangbaren Weg finden.

Ich wünsche Segen allen, die ihren Beruf ändern wollen, dass sie gute Möglichkeiten dazu finden.

Ich wünsche Segen allen, die auf alten Lebenswegen Neues suchen, dass sie dafür klare Gedanken haben.

Ich wünsche Ihnen den Segen dessen, der sie liebt und begleitet: Gott in Jesus Christus.

Dr. Wolfgang Fenske – Anschrift s. auf  www.wolfgangfenske.de

Was ich schon weiß 7

(Fortsetzung vom 17.10.) Mir sagte mal einer, der versuchte, Christ zu sein: Es lohnt nicht zu leben, wenn man nicht glücklich sein kann. Nun, als Christ gibt es da eigentlich eine andere Antwort: Denen, die Jesus Christus nachfolgen, kommt es nicht in erster Linie auf Glück an, sondern darauf, Gottes Willen zu tun und nachzufolgen. Aus dem Geist Gottes heraus leben, führt zum Glück – zu einem anderen Glück, freilich einem Glück anderer Art. Und das wird auch das Geheimnis der Christen sein, die trotz Verfolgungen, Bedrängnissen, Schmerzen, Ängsten ihren Glauben nicht verleugnen. Die „Splitter“ und das „Angedacht“ auf meiner Seite: www.literarisches.wolfgangfenske.de können hier vielleicht ein wenig weiter helfen.