Nachlese

Zum Blog-Eintrag vom 30.1. (Goldwaage) passt das, was ich in http://www.welt.de/politik/article3144087/Zentralrat-der-Juden-stuetzt-Merkels-Papst-Kritik.html   gefunden habe. Die Waffe wird stumpf. Und wie echolot schon schrieb: Was geht Frau Merkel an, was der Vatikan tut? Fühlte sie sich als Bundeskanzlerin aller Deutschen – sozusagen als demokratisch gewählte Chefin aller Deutschen – dazu verpflichtet? Eigenartig, eigenartig. Eigenartig vor allem auch angesichts ihres Schweigens zu all dem Antisemitismus auf deutschen Straßen. Schade, dass der Zentralrat nicht die Macht hat – vereint mit Herrn Küng unf Frau Merkel – den Papst abzusetzen. Nun denn: Fordern kostet nichts und hält die Flamme am Brennen.  

PS.: Sehr interessanter Artikel: http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Papst-Benedikt-Antisemitismus;art15890,2722329 (gefunden über pi) und ebenso: http://fact-fiction.net/?p=1783.

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Fragen der Woche 4

Schiebe ich etwas seit langer Zeit vor mir her?

Was kann ich tun, damit dieses „Etwas“ nicht zu einem Berg wird?

Was kann ich tun, damit ich dieses „Etwas“, wenn es zu einem Berg geworden ist, abbauen kann?

Welche konkreten Schritte sind möglich? In welchem Zeitraum will ich es schaffen? Wessen Hilfe kann ich in Anspruch nehmen?

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Esoterik 5

(Forstetzung vom 3.2.) In Deutschland spaltete sich Rudolf Steiner von der Theosophischen Gesellschaft ab und gründete die Anthroposophen. Auch er, durchraunt von geheimnisvollen Traditionen, Verbindungen mit Geistern und Meditationstechniken. Die Wandervogelbewegung der Zeit, die Suche nach der geheimnisvollen blauen Blume, die Verschmelzung mit der Natur durch die Sportbewegungen draußen in der Natur, das gesunde Leben durch das Essen von Kelloggs Müsli wurde tatsächlich im Dienst des Gleichgewichts schon im 19. Jahrhundert entwickelt. Der Tanz, die Musik … – nun, der Mensch erkannte sich als ein außergewöhnliches Wesen – und ich vermute: Er musste es, um nicht von Darwins Evolutionstheorie (und den Theorien seiner Vorgänger), laut der der Mensch dem Tier zuzuordnen ist bzw. gar mit den Affen gemeinsame Vorfahren hatte, in die Depression gedrückt zu werden. Da half es nicht mehr, zu sagen: Du, Mensch, du bist Gottes Ebenbild! Der Mensch musste spüren: Ich bin was ganz Besonderes. Ich habe spirituelle Fähigkeiten, Neigungen, Kräfte, Energien, ich kann mit dem Einen verschmelzen. Solche Erfahrungen kann er auch in der christlichen Religion machen. Diese Energien, die der Mensch fand, die hätte er auch schon in Jesus finden können – aber die Theologen und andere hatten in der Zeit ja nichts besseres zu tun, als Jesus diese Kräfte abzusprechen und ihn und die Religion so zu rationalisieren und zu dogmatisieren, dass er bzw. sie nichtssagend wurden. Oder die Verschmelzung mit dem Geist Gottes – durch den Geist Gottes – die frühe Kirche kannte das: das war bei den rational-kühlen Deutschen usw. verpönt. Zwar gibt es Unterschiede zwischen diesen Erfahrungen, aber das muss jetzt nicht thematisiert werden.

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Esoterik 4

(Fortsetzung vom 28.1.) Im 19. Jahrhundert wurde dieses Denken wieder stärker betont. Es schlummerte überall in Europa noch im Untergrund – zumindest soweit wir es, die wir von schriftlichen Zeugnissen abhängig sind, wissen. Ich vermute jedoch, dass die Dörfer und Dörfchen viel stärker von diesem Geisterglauben, dem so genannten Aberglauben (Talismanen, Mächten, Energien in Pflanzen, Steinen, Worten, Sternbilder) geprägt waren, als man so gemeinhin annimmt. Und durch die Technisierung und dem Glauben, dass der Mensch alles in der Hand hält – nicht durch das Christentum – ging diese Frömmigkeit zurück. Bekannt wurde sie im 19. Jahrhundert vor allem wieder durch den Boom, den Spiritisten (Mitte des 19. Jh.) ausgelöst haben: Kontaktaufnahme mit den Seelen der Verstorbenen. Das durchrauschte schon damals den Blätterwald und ergriff die gelangweilte Elite. Dann ist als wichtige Person Helena Blavatsky (geb. Hahn) zu nennen. Eine Deutsch-Russin, die die Theosophische Gesellschaft mitbegründet hat. Blavatsky wollte eine Art Urreligion entdecken, die aus einer Mischung aus Hinduismus, Buddhismus, Magnetismus, Spiritismus, Gnosis und, und, und bestanden haben soll. Alles, was spirituell klang, emotional berührte, gehörte dazu. Und diese Entdeckungen veröffentlichte sie in zahlreichen Schriften. Die philosophische Stimmung der Zeit hat in Teilen des Idealismus diesem auch Vorschub geleistet: Es gibt keinen Person-Gott, sondern einen, der als Macht alles durchströmt. Und nicht zu vergessen: schon vorher die Romantik mit ihrem Suchen des Geheimnisvollen bestimmte. (Fortsetzung folgt.)

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Papst-Kloppen

Ja, Kewil, Du hast Recht – und wie Du gesehen hast: Wenn selbst der eine oder andere Bischof von Kirche und Theologie kaum Ahnung zu haben scheint – bzw. sein Wissen angesichts medialer Angriffe (vornehm gesagt) zurückhält – , woher soll es der Laie wissen? (http://fact-fiction.net/?p=1773) Papst-Klopper reiben sich die Hände – nun ja. Das Spiel spielen sie schon lange: Aufbauschen, leere Luft pusten und klappern. Es muss ja auch frustrierend sein zu wissen: Den Papst – als Amt – gibt es noch, wenn von unseren Blättern keiner mehr redet, weil sie schlicht und ergreifend in irgendwelchen Archiven zu Staub zerfallen sind. Oder: Es muss frustrierend sein, wenn ich als Blattmacher irgendwas um 1Million Leser in D habe, wenns sehr hoch kommt – und der Papst erreicht milliarden Menschen weltweit. Ich sag das als Protestant … Vielleicht kann man das auch erstaunt ganz anders sehen: Die Katholische Kirche – deren Abgang von der Welttribüne viele schon lange wie ein Mantra vor sich hin brummeln – steht so sehr im Interesse aller: Juden und Israel wollen nur das Beste für den Papst und die Kirche, indem sie in Theologie und Kirchenfragen eingreifen, Atheisten kümmern, sind besorgt um den von ihnen herbeigeredeteten Niedergang – denn wogegen hätten sie sonst zu brummeln, journalistische Laien übernehmen es, das Kirchenschiff durch die Stürme zu führen, weil sie Angst haben, es könnte zerschellen! So viel Fürsorge um die alte Mutter!  Übrigens: Hier wird die ganze Angelegenheit unter anderem so gesehen: http://www.kath.net/detail.php?id=21991.

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Gefährliche Dinger

(a) Ein Land hat das höchste Know-how und die Technologie, das Gefährliche Etwas zu beherrschen. (b) Das Land lässt dieses Wissen und die Fertigkeit verloddern und verhökert es. (c) Dann merken die Einwohner, dass sie ohne dieses kein Licht haben, keine Industrie, keine Wärme, dass sie zum Spielball von Energielieferanten werden – und Träume könnne nicht Licht geben, wärmen, Motoren antreiben. (d) Sie können die gefährlichen Dinger jedoch nicht mehr bauen, sie haben ja alles verloddern lassen und verhökert. (e) Nun müssen sie die anderen Länder beauftragen, diese gefährlichen Dinger zu bauen – vielleicht jedoch nicht ganz so stabil? (f) Wenn jetzt was passiert – wer übernimmt die Verantwortung? Die sie verloddern ließen eher nicht. Die meinten es ja nur gut!?

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