Geld

Jesus warnt vor dem Mammon, der an Gottes Stelle tritt. Die Kirche warnt vor der Gier, dem Geiz, dem Geld, dem Götzen (auch wenn sie sich davon selbst nicht befreien kann, so hat sie doch Recht). Auch Luther: Woran du dein Herz hängst ist Gott. Und dann gibt es auch den Satz: Der Herr zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind. Der Bundespräsident sagt so manches, das den Geldhändlern zu Denken geben sollte. Und der Chef der LBBW sagt lachend süffisant in die Kamera, nachdem er mit dafür verantwortlich ist, dass Millionen in den Sand gesetzt wurden, das träfe auf ihn alles nicht zu. Der Herr zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind – und der Markt mag keine zur Schau gestellte Sozial-in-kompetenz.   

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Hadithe

Falls Auszüge aus Hadithe gesucht werden: http://islamische-datenbank.de/. Dort findet man in der mittleren Spalte unter Sunnah welche von  Sahih Bucharyy, Al-Bayan, Riyad us Salihin zu unterschiedlichsten Themen. Diese Seite ist nicht von Islam-Kritikern gestaltet worden. Sie geben also alles recht positv wieder – und haben es dennoch in sich. Nur ein Tipp: Riyad us Salihin zum Thema: Ehefrauen.  

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Geborgenheit 1

Menschen suchen Geborgenheit in der Familie – und dabei wissen sie: Familie ist brüchig – und wird immer brüchiger. Wenn die Familie nicht selbst eine gemeinsame Basis hat, dann kann sie nicht halten, was sich viele von ihr erhoffen. Schönheit kann keine Basis sein, Glücksgefühl kann keine Basis sein – es muss etwas dazu kommen, das Krankheit, Spannungen, Not, Uneinigkeit aushält. Etwas, das als Basis bleibt, wenn auch alles andere wegbricht. Und da sind Liebe aus Glauben und Glaube aus Liebe die Basis.

Liebe aus Glauben ist Geschenk von Außen. Liebe aus dem Innern des Menschen kann schnell erkalten. Dennoch: Was ist bewundernswerter als die Liebe, zu der sogar der Mensch fähig ist?

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Buddha 3

(Fortsetzung vom 20.11.: ) Nun ist es recht schwer, wissenschaftlich herauszufinden, was Buddha wirklich gesagt und getan hat. Das ist wie mit allen Großen – nur bei Buddha ranken sich noch x-Legenden, x-Seiten mehr als um (zum Beispiel) Jesus. Das nicht allein, weil Buddha 45 Jahre gewirkt hat (Jesus ca. 3 Jahre), sondern auch darum, weil die Worte Buddhas im Gedächtnis geblieben sein sollen, bis sie irgendwann einmal aufgeschrieben wurden. Sein Vetter Ananda soll sich 84.000 Aussprüche Buddhas gemerkt haben. Wir wollen nicht unser kümmerliches Gedächtnis mit dem Gedächntnis solcher Genies vergleichen. Müssen wir auch nicht: Die Worte wurden aufgeschrieben – gingen aber verloren. Der für nachkommende Generationen von Buddhisten relevante Palikanon wurde wohl im 1. Jh.v.Chr. verfasst. Auch wenn man nicht so genau weiß, wann Buddha gelebt hat, 600 v.Chr. oder im 4.Jh.v.Chr. – bleibt doch ein langer Zeitraum zwischen Buddhas Leben und der Aufzeichnung seiner (?) Worte. Doch wenn Buddha wirklich Worte gesagt haben sollte, die im Reclam-Heftchen „Reden des Buddha“ genannt werden, dann kann man sagen: Bescheiden war der Mensch nicht. Nun: Bescheidenheit passt auch nicht so ganz zu einem Fürstensohn.

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Wieder einmal: Scharia

„Die Hamas installiert im Gazastreifen ein totalitäres islamistisches Regime. Nachdem praktisch sämtliche bürgerlichen Freiheiten unter der Gewaltherrschaft der radikalen Islamisten abgeschafft wurden, plant die Hamas jetzt die Einführung des rigiden islamischen Rechtssystems, der Scharia.“ Gefunden und weiterer Text auf: www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2008_11_18_Sharia_in_Gaza.php

Überall Todeskult: der von der Hisbollah (s. Blog 19.11.), der von der Hamas – so viel weitere Todesdrohungen und Morde. Von hier aus gesehen würde man auf Anhänger einer Religion schließen, deren Gottheit noch Menschenopfer verlangt. 

Wie zu vermuten war: Es gibt Moslems, die nicht sehr begeistert darüber sind, dass Obama sich dem Christentum zurechnet: http://www.welt.de/politik/article2751133/Al-Qaida-Fuehrer-nennt-Obama-einen-Hausneger.html.

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Lachen

Wort zum Tag von meinem Sohn: Wer auch über müde Witze lacht, hat im Leben mehr zu lachen.

Gesundheit und Glaube 8

Durch unsere jüdisch-christliche Tradition haben wir eine andere Möglichkeit, mit Leiden umzugehen als Menschen im ursprünglichen Buddhismus – wie er in den Worten Buddhas noch greifbar zu werden scheint. Das Ich wird bei Christen nicht von dem gelöst, was Leiden verursachen kann, sondern es nimmt Leiden als Teil des Lebens auf. Es ist kein Eliteglauben – sondern: Jeder leidet seine ihm ganz eigenen Leiden. Doch er bleibt nicht dabei stehen. Im Glauben weiß er, wem er sein Leiden zuschreien kann, er weiß, wenn er es hinausgeschrien hat, wem er sein weiteres Leben in die Hand legen kann. Glaubende können solange mit Gott „rumzackern“ bis sie in seinen Frieden geborgen werden. Wir sind nicht wie die Stoiker, die sich distanziert in die Not begeben, die Not dadurch zu besiegen meinen, dass sie sich von ihr nicht unterkriegen lassen – und ihr ein Schnäppchen zu schlagen meinen, wenn sie sich ihre Adern öffnen. Glaubende gehen in der Regel einen anderen Weg. Eher wie Kinder, die bei Verletzungen lange schluchzen und krakeelen – aber dann in den Armen der Eltern ruhig werden und Frieden finden. Das mag manchem stolzen Menschen erniedrigend vorkommen. Aber das ist Leben, wir haben Gefühl, wir sind nicht wandelnde Steine, sondern haben ein Herz aus Fleisch und Blut. Weil wir aber diese Möglichkeit haben, mit dem Leiden umzugehen, sehen nicht wenig Menschen Glaubende als herzlos an. Wir machen es mit unserem Gott aus. Er allein kann helfen. Da müssen wir unser Leiden nicht unbedingt allen mitteilen.   

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Buddha 2

(Fortsetzung vom 19.11.: ) Nun, die Isolierung des Ich von dem, was auf es eindringt, ist bekanntlich nicht so ohne weiteres zu bewerkstelligen. Damit das Außen nicht mehr am Ich anhaften kann, lehrte Buddha den achtfachen Pfad: rechte Erkenntnis: erkennen, was karmisch heilsam und unheilsam ist; rechte Gesinnung: Gewalt, Hass, Gier können mich nicht mehr reizen; rechtes Reden: nicht lügen, schwätzen; rechtes Handeln: nicht töten und stehlen, Sex ist tabu; rechtes Leben: keine schlechten Berufe ausüben, sich nicht dem Rausch ergeben (was wohl Drogenrausch meint – denn wie wir heute wissen, kann der Asket auch in einen Rauschzustand verfallen); rechtes Streben: üblen Gedanken keinen Raum lassen; rechte Achtsamkeit: den Körper erfahren, das Atmen beachten, seinen Bewusstseinszustand erkennen; rechtes Sichversenken: sich ganz auf etwas konzentrieren. Das Ziel dieses Strebens: Das Ich vom Außen zu trennen, um auf diese Weise das Leid aufzuheben, besser: nicht mehr zu empfinden. Gelingt das vollkommen, dann ist das Ich vollkommen erwacht.

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Schöpfung und Evolution

Laut pro-medienmagazin.de haben sich in England 31% der befragten Lehrer dafür ausgesprochen, Schöpfung bzw. Intelligent Design neben Evolution zu lehren und 18% von denen, die Naturwissenschaften lehren. Was fordert ein toleranter Evolutionsforscher daraufhin? Eine Nachschulung oder – wenn sie die wahre Lehre nicht annehmen wollen – eine Entfernung aus der Klasse. Wie nannte man das früher? Gehirnwäsche … Anders als ihre großen Brüder können sie es nicht (s. Blog vom: 17.9.-19.9.)?