Staunen

„Aufwändige Modellrechnungen, die Edward Thommes, Soko Matsumara und Frederic Rasio von der Northwestern University Evanston im US-Bundesstaat Illinois angestellt haben, weisen indes auf die Sonderstellung unseres Planetensystems hin. Die Suche nach einer «zweiten Erde» in den Weiten des Alls ist den Aussagen der Studie zufolge kein aussichtsreiches Unterfangen.“ – heißt es in einem Artikel in www.factum-magazin.ch/wFactum_de/natur/Weltraum/2008_10_09_Einzigartites_Sonnensystem.php. Und dieses Staunen über die Erde geht weiter: In einem Video unter www.sueddeutsche.de wird staunend gezeigt, dass Fische eine Tiefe im Meer erreichen, die man bisher nicht für möglich gehalten hat. – „Vergesst mir das Staunen nicht!“ Hat das nicht mal einer gesagt? Wenn nicht, dann sage ich es. Staunen über die Schöpfung, über das Geschöpf ist eine Art Atmen der Seele.   

Zum Sonntag 11

Ich wünsche Segen allen, die sich ändern müssen und wollen, dass sie einen gangbaren Weg finden.

Ich wünsche Segen allen, die ihren Beruf ändern wollen, dass sie gute Möglichkeiten dazu finden.

Ich wünsche Segen allen, die auf alten Lebenswegen Neues suchen, dass sie dafür klare Gedanken haben.

Ich wünsche Ihnen den Segen dessen, der sie liebt und begleitet: Gott in Jesus Christus.

Dr. Wolfgang Fenske – Anschrift s. auf  www.wolfgangfenske.de

Was ich schon weiß 7

(Fortsetzung vom 17.10.) Mir sagte mal einer, der versuchte, Christ zu sein: Es lohnt nicht zu leben, wenn man nicht glücklich sein kann. Nun, als Christ gibt es da eigentlich eine andere Antwort: Denen, die Jesus Christus nachfolgen, kommt es nicht in erster Linie auf Glück an, sondern darauf, Gottes Willen zu tun und nachzufolgen. Aus dem Geist Gottes heraus leben, führt zum Glück – zu einem anderen Glück, freilich einem Glück anderer Art. Und das wird auch das Geheimnis der Christen sein, die trotz Verfolgungen, Bedrängnissen, Schmerzen, Ängsten ihren Glauben nicht verleugnen. Die „Splitter“ und das „Angedacht“ auf meiner Seite: www.literarisches.wolfgangfenske.de können hier vielleicht ein wenig weiter helfen.

Bänker – Ackermann

Ich hätte mir nie gedacht, dass ich mal dazu komme, den Herrn Ackermann von der Dt. Bank zu verteidigen. Da gibt er ein wenig von seinem Geld ab – weil alle davon sprechen, dass Bänker zu viel bekommen, und dann fallen sie alle über ihn her. Dass die Kollegen über ihn herfallen, hätte man sich ja noch denken können, weil sie sich ärgern, dass sie nicht auf die gute Idee gekommen sind, aber auch der normale Journalist empört ist? Was haben die denn erwartet: Ackermann will Gutes tun – und als solches soll man es auch stehen lassen. Es hat doch wohl keiner erwartet, dass dieser Mann das ganze System ändern kann. Wenn ich etwas verstanden habe, dann das, dass die Krise eine des Systems ist. Und nun sprechen alle von Vertrauen, obwohl keiner weiß, wie das System zu ändern ist, weil ja die gesamte Wirtschaft – und damit auch unser Lebensstandard/Wohlstand – auf diesem System basiert. (Es sage keiner: Ich bin nicht wohlhabend – wie schnell kann eine Gesellschaft wieder von Hunger, von Gewalt bestimmt werden. Es ist gerade mal 100 Jahre her, dass Menschen aus diesen Gründen in unserem Land nicht mehr weiter wussten.) Und wenn dann von berufenen Kreisen die Gehälter usw. der Bänker in den Mittelpunkt gerückt werden: die sind ärgerlich und unverhältnismäßig, aber doch wohl nicht der eigentliche Fehler im System. Und gerade die Staaten: Sie haben ihre Schulden. Wer gibt ihnen denn das Geld für die Schulden? Sind sie nicht ein Teil des Crashs, eben wegen ihrer Schulden? So sind ja auch die Milliarden-Bürgschaften eben Geld, das gar nicht da ist. Und so finde ich es absonderlich, wenn gut meinende Menschen sich wundern, dass die Staaten so viel Geld locker machen, und es doch hätten den Armen geben können. Ich bin wahrlich kein Finanzmensch, sondern nur stiller Beobachter. Aber wie soll einer, der etwas von der Sache versteht bzw. zu verstehen meint, glauben, dass Nichts (Bankenverluste) durch Nichts (Staatsverschuldung) gefüllt werden kann? Und wenn Politiker jetzt mehr kontrollieren wollen – wie war das mit dem Bock und dem Gärtner?  

Bänker + Vertrauen 2

Ich finde so interessant, dass die Kategorie „Vertrauen“ in der letzten Zeit so in den Vordergrund gespielt wird. Sicher: Der Normalbürger – also ich – muss vertrauen können. Aber dass das eine Kategorie ist, die auch im Geschäft zwischen den Banken zählt. Ich dachte immer: Geschäft ist Geschäft. Ich gebe dir – gibst du mir. Wenn du nicht geben kannst – dann nehme ich es mir. Und nun: Alles ist nur noch am Vertrauen. Bänker vertrauen anderen Bänkern nicht mehr, Bürger vertrauen dem Staat, – äh: den erschrocken agierenden Politikern, Bänker vertrauen der EZB, weil sie es untereinander verloren haben – dabei: wer sitzt denn in der EZB? Bänker – natürlich auch Politiker: Und kann man denen wirklich vertrauen, die alle Verantwortung den Bänkern zuschieben, obwohl sie doch überall die Finger drin haben? Wer hat eigentlich diese Vertrauensseligkeit aufgebracht.     

Was ich schon weiß 6

(Fortsetzung vom 16.10.) Was benötige ich dafür, um die Herausforderungen meistern, das Abenteuer bestehen zu können? Ich kleide mich zunächst mit Freundlichkeit und Gelassenheit mir selbst gegenüber, und hole tief Atem …. Dann nehme ich einen Rucksack mit Proviant, gepackt mit dem, was mir gut tut, was mir Ruhe gibt und Energie: Ein gutes Wort, ein schönes Bild, ein kraftvolles Lied, Gedanken – Gedanken, die Kraft haben, törichte Gedanken zu übertönen. Immer dann, wenn Hektik mich ergreift, wenn Ärger in mir aufbrüllt, wenn Traurigkeit mich erfüllen wollen: Dann ziehe ich mich kurz in mich zurück – hinein in meine Freundlichkeit und Gelassenheit, hole tief Atem und hole aus meinem Rucksack das gute Wort, das schöne Bild, ein kraftvolles Lied und die wichtigen Gedanken, die anderes besiegen.  

Medien A: GEZ

Versicherungen bezahlt man solidarisch. Auch wenn man nicht in den Genuss des eingezahlten Geldes kommen sollte, so hat man damit wenigstens anderen Notleidenden Gutes getan. GEZ ist, soweit mir einfällt, das Einzige was ähnlich läuft: Man zahlt immer, auch wenn man die Leistung nicht in Anspruch nimmt. Wasser wird genau abgerechnet und Strom – ich hörte neulich, dass manche Stadt mit den Müllgebühren recht freizügig verfährt, weil sie die tatsächlichen Kosten nicht offenlegen muss. Und nun möchten ARD und ZDF ihre online Präsenz ausbauen. Hoffentlich nicht auch noch mit meinen Gebühren. Sie gebärden sich wie im Fernsehen selbst: Sie haben die Informationswahrheit gefressen und müssten sie nun über die armen im Geiste über… – dabei sind Zeitungen auch noch da, und die müssen ihre online Präsenz sauer erkämpfen und finanzieren ohne solche dicken Gebühren-Polster im Hintergrund. Ganz dreist finde ich den Versuch, über alle verkauften PCs den Fluch der GEZ zu legen. Ob man den PC nun für ARD und ZDF verwendet oder nicht: zahlen, zahlen, zahlen. Der Widerstand wächst.     

Medien B: Religion

Haben Sie in letzter Zeit schon bei www.ekklesia-nachrichten.com nachgeschaut? Dort finden wir unter anderem das: >Gegen eine „von Ignoranz getriebene Feindseligkeit gegen den Glauben“ in der Kulturelite hat sich der schottische Komponist und Dirigent James MacMillan (London) gewandt. Diese zunehmend aggressive Haltung gefährde den gesellschaftlichen Pluralismus, sagte er Anfang Oktober in London in einem Vortrag beim Sandford St. Martin Trust. Die gemeinnützige Stiftung fördert religiöse Rundfunkprogramme. Der 49-jährige Katholik MacMillan dirigiert unter anderem das Philharmonische Orchester der BBC und stand am Pult großer Symphonieorchester in den USA und Europa. Nach seinen Angaben bezeichnen sich zum Beispiel nur etwa fünf Prozent der Fernsehschaffenden als religiös, während es in der gesamten Bevölkerung 70 Prozent seien. Die säkular-liberale Elite trage dazu bei, dass in der Gesellschaft eine Uniformität entstehe, in der „jeder nicht-säkulare Beitrag automatisch als sozial spaltend betrachtet wird“.< Meine Anmerlung: Sie bezeichnen sich wahrscheinlich nicht nur als nicht-religiös, sondern auch als viel klüger als die tumben 70%. Der Ausgewogenheit wegen – noch eine andere Stimme: Das Thema Religion wird, wie idea berichtet, für die Medien immer wichtiger, so der Generaldirektor der BBC, Mark Thompson, und außerdem sei es nicht wahr, dass die BBC der Religion bisher zu wenig Platz eingeräumt habe. – Wobei: Das meinte MacMillan auch nicht, dass in der BBC keine religiösen Elemente vorkämen. Nur: Wenn immer mal eine religiöse Sendung, die vielleicht auch noch sehr – sagen wir durch alle Ausgewogenheit – nichtssagend wird, gesendet wird und dann alle anderen Sendungen ständig gegen christliche Religion in der Gesellschaft schießen, dann haben die einzelnen Sendungen nur noch Alibifunktion.