Wahl

Stell dir vor, es ist Wahl, und keiner weiß es? – Ist TSG eine neue Partei? Werden wir sie auch auf der Wahlliste finden? – Und eine lernt nicht aus: Ypsilanti, die immer noch ihre politischen Gegnerinnen und Gegner für ihre Niederlage verantwortlich macht. Wen wird wohl TSG dafür verantwortlich machen? – Vielleicht sollte der in anderen Ländern so beliebte Vorwurf der Wahlfälschung auch hier mal wieder erhoben werden, denn so stark kann doch eine Partei nicht verlieren. Welche Partei? Verrate ich erst nach der Wahl.  Übrigens: Wenigstens ein Grund, TSG zu wählen – Politik ist ja nicht so wichtig: http://www.welt.de/politik/article3031465/Gesine-Schwan-findet-Schaefer-Guembel-sexy.html. Was wichtiger ist und Wahl entscheidend: Wer hatte bei der Fernsehdiskussion eigentlich die schmuckere Krawatte an?

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Gott

Schön zu lesen, der Abschnitt von Kewil zur atheistischen Mission: http://fact-fiction.net/?p=1694#comments. Zu beachten ist auch sein Hinweis auf http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&item=3376. Das ist ein Thema, das ich im Blog immer schon mal angesprochen habe (5.12. und 13.12 – um nur diese zu nennen) – aber nicht so anregend ausführlich darstellen konnte. Und: Aller guten Dinge sind drei, s. den Artikel unter dem folgenden Link: Gott.

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ohne Falsch und klug

Menschen, die Jesus Christus folgen, sind manchmal ohne Falsch wie die Tauben – aber nicht so sehr klug wie die Schlange (Matthäusevangelium 10,16), das heißt, sie lassen sich von traurigen Bildern sehr beeinflussen – und vergessen darüber die politischen Notwendigkeiten. Dass nun Menschen, die von Jesus nichts halten, Jesus heranziehen, um Christen zu einem anderen Verhalten anzumahnen, ist gut. Dass sie von Jesus nichts halten sieht man daran, dass sie die Aussagen eines sehr, sehr spätgeborenen Menschen, festgehalten im Koran, höher stellen als die Aussagen der zeitnahen Evangelien. Dass diese Menschen, die den Namen Jesu in den Mund nehmen, gleichzeitig für die eintreten, die Christen – Nachfolgern Jesu – das Leben zur Hölle machen, bis hin zur Entführung und Ermordung hinterlässt einen eigenartigen Geschmack. Und es zeigt, dass sie hoffen, die Nachfolger Jesu sind in ihrer Liebe ohne Falsch wie die Tauben – aber politisch dumm wie Bohnenstroh. Wer sich mit ärgern will, möge den Artikel selber lesen, auf den ich hier reagiere: http://www.muslim-markt.de/forum/messages/356.htm  

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Gebetswechsel

Nun, von anderen einen Wechsel der Gebetsrichtung zu fordern und selbst einem Wechsel anzuhängen, der seit Jahrhunderten vorüber ist, ist schon faszinierend: http://www.muslim-markt.de/forum/messages/356.htm. Vor allem, in der aktuellen politischen Lage einen Wechsel zu fordern, damit die Hamas-Macht ausgebaut werden kann, ist schon eigenartig. Nicht zu erkennen, dass die Hamas die Palästinenser diktatorisch unter der Fuchtel hält, und der Militärschlag Israels auch Palästinenser vom Übel befreien kann, ist schon Blindheit. Ja, es ist traurig, dass die Palästinenser es nicht geschafft haben, ihre Regierung, die sie geknechtet hat, selbst loszuwerden, und darum nun so viel Leid hervorgerufen wird. Noch trauriger ist, dass die Menschen wirklich radikalisiert werden können, weil Genossen vom Muslim-Markt auch im Gaza die Gemüter zu erhitzen imstande sind, alle moderaten Kräfte zu entzweien versuchen, damit ja nicht annähernd Friede entstehen kann. Wie war es denn in der Vergangenheit: Sobald ruhigere Palästinenser und Israel einander näher gekommen sind, gab es die Radikalen, die irgendwelche Raketen zündeten oder paradiessehnsüchtig unschuldige Menschen in den Tod rissen. Und nun rufen viele Frieden, Frieden, Frieden – ob sie den wirklich im Sinn haben? Die Vergangenheit zeigt anderes: Frieden, um in Ruhe Hass säen und aufrüsten zu können. Übrigens: Die Fatah kann auch ein solches Lied vom Frieden singen – mühsam mit der Hamas in SaudiArabien ausgehandelt, kurze Zeit später fielen die Kämpfer übereinander her. Muslim-Markt-Männer, solchen Frieden nenne ich nicht Frieden.   

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Argumente 3

(Fortsetzung vom 15.1.2009: ) Glaubende im Neuen Testament haben allerdings noch nicht mit Freud gerechnet, der den Glauben in den Menschen hinein verlegt: Das Verlangen des erwachsenen Menschen nach einem Vater führte ihn zum Glauben an einen Vatergott – wobei das freilich für den christlichen Glauben gilt, denn andere Religionen haben eine gewisse Distanz zum „Vater-Glauben“. Aber die ersten Christen konnten schon die Aussage von Protagoras kennen: Der Mensch ist das Maß aller Dinge – also auch des Gottesglaubens. Menschen machen den Glauben. Unserer christlichen Tradition wird vorgeworfen, dass sie den Menschen als Krone der Schöpfung bezeichnet, weil der Mensch doch soviel Chaos auf Erden anrichtet. Aber gerade solche Aussagen, die den Menschen als Schöpfer Gottes behaupten, machen den Menschen ja gerade zur Über-Krone, zum Chef von allem – sogar von Gott. Und wenn der Mensch Gott erschafft – der Mensch also das Höchste denkbare Wesen ist – sich aber in seinen niedrigsten Instinkten darstellt – was bleibt uns dann? Die Alten konnten noch an den Menschen glauben. Und wir? Es bleibt: Misanthropie. Zum Glück nicht nur. Aber so mancher ist dicht davor. Zum Glück gibts da noch den Wunsch, Humanist zu sein. (Fortsetzung folgt.)

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Dunkle Weisheit

Vorsicht! Auf seine Art ein extremes Video. Weisheit muss nicht immer licht und hell sein – aber sie lässt nachdenken. Die Aussage finden wir auch schon in Psalm 90,5-6 (der Mensch ist wie Gras), nur das Bekenntnis des Psalms 90,1-3 fehlt: „Herr, du bist unsere Zuflucht für und für … der du die Menschen sterben lässt und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder!“

http://www.clipfish.de/video/1584071/life-is-short/2

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Sachen gibts…

In Saudi Arabien hat ein Mann seine achtjährige Tochter mit einem 50jährigen verheiratet. Dagegen hatte die Mutter des Mädchens geklagt. Die Klage wurde abgewiesen mit der Begründung, dass nicht die Mutter für das Mädchen klagen könne, sondern das Mädchen selbst klagen müsse – wenn sie in die Pubertät komme. Das ist ja raffiniert: da ist das Mädchen ja schon einige Jahre verheiratet! – Und der ranghöchste Geistliche könnte seinen Einwand als „Menschenrecht“ reklamieren, wenn er sagt: Auch 10jährige haben das Recht wie ihre Mütter und Großmütter auf Heirat. Was für ein Hingebiege – haben sie ein Recht auf Heirat oder besteht das Recht der Familie, sie zu verheiraten? http://de.news.yahoo.com/1/20090114/tpl-ranghchster-geistlicher-in-saudi-ara-cfb2994.html (- nach einem Hinweis von pi)

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Schlimm?

Das scheint für manche echt schlimm zu sein, dass sich Evangelikale in alles einmischen. Alle dürfen das – nur Christen nicht? Christen, die auf ihrem Fundament bleiben, sind eigentlich schon immer dafür bekannt, dass sie sich nicht den Mund verbieten lassen – und auch nicht verbiegen lassen. Andere Gruppen auch. Aber bei den Christen soll es besonders schlimm sein, wenn sie den Mund aufmachen. Nun, auch eine Erkenntnis: Die pluralistische Gesellschaft hält sie aus … – prima!

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M-Kult

Der M.-Kult ist unter Legionären und anderen Männern populär gewesen – Frauen waren ausgeschlossen. Der M. reißt dem Tier den Kopf nach hinten und tötet es mit einem Dolchstoß. Der M-Kult war mit seinen Riten wohl auch für die Anhänger recht blutig. Dann kam das böse Christentum und hat den Mithraskult verdrängt. Das lag sicher an den vielen Christinnen und der unblutigen Friedfertigkeit des christlichen Glaubens der ersten Jahrhunderte seiner Existenz. 

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Argumente 2

(Fortsetzung vom 14.1.2009: ) Ein Paulus war ja nicht blöd, ebenso nicht ein Petrus und all die anderen, die von der Auferstehung Jesu Christi reden. Große Denker und kleine Denker – und natürlich auch große und kleine Nichtdenker haben diese Erfahrungen gemacht. Und sie selbst stehen ja genauso rätselnd davor – was man selbst im Neuen Testament spürt, wie die Autoren zum Teil nach Ausdrucksmöglichkeit für ihre Erfahrungen suchen. Und da sie argumentieren müssen, stehen sie vor dem Rätsel: Wie sagen wir das Unglaubliche, das für die Juden ärgerlich ist und für Heiden Blödsinn (1. Brief des Paulus an die Korinther 1-3)?  Und es bleibt auch Blödsinn bzw. ärgerlich, wenn sie nicht selbst diese Erfahrungen machen. Nur: Wie können sie Erfahrungen mit dem machen, was sie für Blödsinn halten? Wie war es denn bei uns? Wir glauben ja Blödsinn auch nicht, wir wissen doch, dass der Mensch, der stirbt, tot ist! Glaubende konnten und können ihren eigenen Glauben nur damit erklären, dass sie sagen: Gottes Geist wirkt in uns diesen Glauben. Diese Behauptung ist natürlich für jeden irgendwie psychologisch bewanderten Menschen ein gefundenes Fressen. (Fortsetzung folgt.) 

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