Fragen der Woche 9

Baue ich Brücken zwischen Menschen?

Helfe ich direkt oder indirekt, Brücken zu zerstören?

Wo warten Menschen, dass ich helfe, Brücken zu bauen?

Manchmal müssen Brücken eingerissen werden: Gehe ich dabei menschlich vor?

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Kunst 6

Als Beispiel für ästhetisch schöne Fotokunst möchte ich auf Joyce Tenneson hinweisen: www.tenneson.com – manchmal beeindrucken mich diese Bilder, manchmal Bilder, die das Gegenteil wiedergeben. Aber davon an einem anderen Tag. 

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EU-Anti-Kreuz

Die EU plant wohl einen Kampf gegen das Kreuz: http://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=45&tx_ttnews[tt_news]=2219&tx_ttnews[year]=2009&tx_ttnews[month]=03&tx_ttnews[day]=09&cHash=6c77954e6c Was will uns das sagen? Europa geht unter. Keine Angst, Menschen werden immer leben – nur wie? Ich sehe schon atheistische und andere Gipfelstürmer zu Bergwanderern werden, um die Kreuze von den Bergen zu holzen, sehe schon Polizeisturm auf Privatwohnungen, wo Menschen es wagen, Kreuze ins Fenster zu stellen (wie bei der Israelfahne), ich sehe schon atheistische Fundamentalisten – was ja auch schon etwas sanfter passiert – Frauen die Kreuzketten vom Hals reißen – oh, ich vergaß: sie dürfen nur klagen. —  Ich sehe aber noch was, etwas, von dem Heinrich Böll schrieb: Als die Nazis befahlen, die Kreuze aus den Klassenzimmern zu entfernen, da wurde es gemacht, aber der helle Fleck, den das Kreuz hinterlassen hatte, war viel auffälliger. Nun, die Nazis sind gekommen und gegangen – auch andere Kreuzjäger werden kommen und gehen. Die Kommunistischen Kreuzjäger sind gekommen und gegangen – auch kommende Kreuzjäger werden wieder gehen. Menschen werden nie klüger. Unter einem anderen Vorzeichen bleiben manche immer die zerstörenden Irgendwasse, schimpfend über ihre Vorgänger, aber in ihren Spuren wütend. Noch ist Europa nicht verloren. Aber manche tun alles, damit es geschieht.  

Übrigens: Kulturen, die das Kreuz ablehnen, benötigen Opfer: s. Islam (soweit ich erfahren habe auch der reale Buddhismus Asiens). Ich befürchte, dass Kulturen, die sich vom Kreuz abwenden, auch wieder Opfer benötigen. Dass unsere Kultur in eine Tötungskultur hineinschliddert, das habe ich heute schon häufiger im Blog angesprochen.

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Stammzellforschung

Obama erlaubt die embryonale Stammzellenforschung – und so lautete in den Nachrichten, dass das früher von Bush wegen den christlich-konservativen Gruppen verhindert worden sei – und nun stünde die Wissenschaft im Vordergrund und nicht Ideologie. — Diese Aussage ist vollkommen schwachsinnig. Es geht nicht um Ideologie, es geht um Ethik. Es geht um Ethik eines Staates, Volkes, einer Gruppe – was auch immer. Und Wissenschaft ist Teil dieses Staates, des Volkes, der Gruppe – was auch immer. Und ethische Fragestellungen müssen diskutiert werden – und hier geht es um die Frage, ist ein Embryo schon ein zu schützender Mensch ist oder nicht. Es geht nicht allein um die Gesundheit der aktuell Lebenden. Und dann geht es um die Frage, ab wann ist er ein Mensch … Wissenschaft von der Ethik zu koppeln ist der Tot der Wissenschaft. Und wenn der Mensch in Frage gestellt wird, hat das seine Systematik: erst der Embryo („Überschüsse“ sind ja nur durch die Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung vorhanden) – dann sollen Behinderte abgetrieben werden dürfen –  dann wird gefordert, dass Schwerkranke sich töten dürfen (statt zu fordern, dass die Palliativ-Medizin gefördert wird) … – wir sind nahe bei den Taliban (Blog vom 9.3.), wir haben noch christliche Schranken. Aber Schritt für Schritt werden die Grenzen verschoben. Unsere Kinder werden es durch diese vorarbeitenden Maulwürfe immer schlechter haben. Der Boden der Gesellschaft wird immer brüchiger. Es wird sich, wenn alles eingebrochen ist, immer wieder neuer Boden bilden, sicher, aber durch wie viel Leid hindurch.
Übrigens: Die nicht embryonale Stammzellenforschung scheint inzwischen weiter zu sein, als die Vertreter embryonaler Stammzellenforschung dem staunenden Laien weismachen will.
Noch ein Übrigens: Es ist interessant, dass sich Obama in diesem Zusammenhang als „gläubigen Christen“ bezeichne. Er versteht was vom rhetorischen Handwerk (http://www.welt.de/politik/article3347125/Obama-oeffnet-Geldhahn-fuer-Stammzellforschung.html) – Bibelleser wissen auch hier mehr.

Fund zum Thema Abtreibung, der dazu passt, dass wir in eine Kultur hineinschlittern, die vom Tötungsverbot immer stärker abrückt: http://fact-fiction.net/?p=1952#more-1952

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Medien

Wie sehr Medien uns neutral informieren, erkennt man zum Beispiel an einem Artikel aus spiegel-online. Dort heißt es, dass Seehofer um „Hardcore-Konservative“ kämpfe. Was sind Hardcore-Konservative? Das wird dann aufgeklärt: „rechtslastige Stammwähler“: „Vertriebene und traditionelle Katholiken“. (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,612214,00.html#ref=rss) Was noch interessant ist: Die Kritik an der Kanzlerin wird sofort als Kampf zwischen „Männerriege“ und der Frau interpretiert – als ginge es nicht um Politik – daran wird deutlich, was für ein Kleinkariertes Weltbild diese Wortwerfer haben.

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gute Gesellschaft

Ich befinde mich in guter Gesellschaft und verstehe – was die Finanzkrankheit betrifft – gar nichts mehr. Es wird gesagt, dass 39,4 Billionen Euro vernichtet worden seien. Kann man das wirklich errechnen? Nicht, dass ich die Künste der Computer anzweifle – nur hatte ich gedacht, dass ein Großteil der Gelder virtuelle Gelder gewesen seien. Kann etwas virtuelles vernichtet werden? Das sind keine Bank-Fragen mehr, sondern philosophische Fragen. Philosophen als Retter in der Bankenkriese … Oder versuchen die bankherrlichen Herrschaften nur Panik zu machen, um mit ihren Geldforderungen den Staaten mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, ihre Bank noch mehr am tatsächlichen Markt vorbei zu sanieren – um letztendlich die Staaten zu kaufen? Äh, haben sie die Staaten nicht schon längst gekauft, wenn sie gezwungen werden alles zu tun, um marode Systeme am Leben zu halten? Kann man die Banken nicht ganz abschaffen und nur noch alles virtuell machen? Wenn ein Großteil der 39 Billionen virtuelle Billionen sein sollten, dann kann man doch die virtuellen Billionen auch verteilen und sich was Schönes damit kaufen. Kauf dir davon was Süßes – sagte die Oma immer. Das ist der Vorteil der Oma gegenüber den Banken: Oma meint tatsächlich Süßes – Banken meinen virtuelles Süßes …

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Berlin

Ich habe es schon häufiger gesagt: Berlin schwimmt in Geld. Sie lassen die Bevölkerung über Religion und Ethik abstimmen, aus politischen-taktischen Gründen (um die Volksabstimmung ins Leere laufen zu lassen) teurer als nötig (25.2.), dann das, was den Flughafen betrifft (4.3.). Und nun das Genannte. Aber dafür sparen sie eifrig – zum Beispiel an Polizisten.  

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