Christlicher Glaube 2

Jesus wurde hingerichtet. Er starb am Kreuz. Dann haben seine Nachfolger Erfahrungen gemacht, die Menschen nur schwer in Worte fassen können: Jesus ist nicht im Grab geblieben, sondern auferstanden. Immer dann, wenn Menschen Erfahrungen machen, die nicht alltäglich sind, dann ringen sie um Worte. Denn wie möchte man anderen etwas deutlich machen, das sie bisher noch nicht erfahren haben? Mein liebstes Beispiel: Wie möchte ich anderen Menschen einen Sonnenaufgang nahe bringen, der so schön war, dass er mich bis in meine tiefsten menschlichen Fasern ergriffen hat? Ich kann nur sagen: Ein wunderschöner Sonnenaufgang. Und der andere sagt: Ah, ja, sehr schön. Vor dem Dilemma, etwas unsagbares auszusprechen, standen und stehen die Nachfolger Jesu bis heute und ringen bis heute mit Worten. So auch mit Worten, die sich auszuschließen scheinen: Gott wurde in Jesus Christus Mensch (eine paradoxe Metapher). Gott kann ja gar nicht Mensch werden – Gott ist Gott, er ist der ganz andere, der Nicht-Mensch, Nicht-Schöpfung. Und wenn Christen nun sagen: Gott wurde in Jesus Christus Mensch, dann heißt das, dass er der Transzendente, der Unnahbare, der Ferne bleibt – der aber in Jesus Christus gleichzeitig ganz nah ist, zu dem Menschen kommen können, den Menschen fassen können, weil er sich fassen lässt. Und diese Erfahrungen, dass Gott in Jesus Christus Mensch wurde, führten zur Christologie. Das bedeutet: Menschen, die Jesus Christus erfahren haben, beginnen darüber nachzudenken: Wer war dieser Jesus von Nazareth eigentlich wirklich? Er war ganz Mensch, sicher – aber er war auch Gottes Sohn …

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Ärger

Durch die letzten Nachrichten sehen wir, wie sehr es der Regierung daran gelegen ist, Kinder den Müttern und Mütter den Kindern wegzunehmen. Da man an die Familien noch nicht herankommt, geht man an die Schwächsten, die Alleinerziehenden. Da sollen Familien 100€ bekommen – und wer bekommt von den 100€ die Hälfte? Der Unterhaltzahlende. Mutter mit Kind(er) müssen sich den Rest teilen. Auf diese Ungerechtigkeit hin gibt es nur die freche Antwort, den Apell an die Unterhaltzahlenden, auf ihren Anteil zugunsten der Kinder freiwillig zu verzichten: http://www.welt.de/politik/article3392570/Alleinerziehende-kriegen-nur-halben-Kinderbonus.html Aber zusammen mit dem folgenden Gerichtsurteil scheint mir das alles gewollt zu sein:  http://www.welt.de/politik/article3400291/Geschiedene-Muetter-muessen-fuer-sich-selbst-sorgen.html Das ist eine Schande größten Ausmaßes. Da die Scheidungsrate sehr hoch ist, wird nun geraten, Eheverträge zu schließen, bevor man heiratet. Ich denke in den Köpfen setzt sich fest: Frauen, bekommt keine Kinder, ihr seid die auf ganzer Linie Benachteiligten. Nur am Rande: Die Vertreterin der Mütter, die im heute-journal zu dem Urteil interviewt wurde, jubelt über den Gerichtsspruch: Endlich ist der Flickenteppich bisheriger Gerichtssprüche vom Tisch – und im Interview mit der Gerichts-Frau (so sei sie hier genannt) wird deutlich: Jedes Gericht muss jeden Einzelfall bis in alle Details prüfen. Was dabei wieder herauskommt… Bleibt nur zu hoffen, dass jedes Gericht sich die Mühe macht, die sich auch das folgende Gericht gemacht hat:

>Das Berliner Kammergericht bezog jüngst sogar die aus Sicht der Richter mangelnde Qualität der Schulen in der Hauptstadt in ihre Rechtsprechung ein. Mit dem Hinweis auf das Kindeswohl lehnte es das Gericht ab, der alleinerziehenden Mutter eines achtjährigen Jungen einen Vollzeitjob zuzumuten. Kinder dürften von ihren Eltern Liebe und Förderung erwarten. Der Hort könne das nicht leisten, meinten die Richter – zumal bekannt sei, dass gerade die Berliner Grundschulen aufgrund des bestehenden Personalmangels ihren Ausbildungspflichten nicht mehr in ausreichendem Maße nachkämen. Üblicherweise müssten Eltern deshalb am Nachmittag mit ihren Kindern lernen und Hausaufgaben machen, damit aus dem Nachwuchs etwas werden könne.< so im oben genannten Artikel der „welt“.

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Kondome

Was für ein Gezeter wegen der Äußerung des Papstes zu den Kondomen. Als würde irgend jemand keine Kondome nehmen, weil der Papst dagegen ist. Als würde irgend jemand Kondome nehmen, wenn der Papst dafür wäre. Was für Vorstellungen von der Gesellschaft in Afrika die Kritiker haben … Und wenn jemand auf den Papst hören sollte, dann hat er auch die richtige geistliche Einstellung und braucht keine Kondome. So stelle ich mir das vor. Da mag mancher sagen: Auch katholische Frauen werden vergewaltigt, prostituieren sich usw. – Nur: Die Vergewaltiger und Prostituierten werden auch dann keine Kondome anziehen – wenn der Papst Kondom-Vertreter wäre. Übrigens: Kewil siehts mal wieder realistisch: http://fact-fiction.net/?p=1991 und vor allem auch: http://fact-fiction.net/?p=1986. Nachtrag: Bei PI gibt es interessante Zahlen: http://www.pi-news.net/2009/03/mit-gummikult-gegen-den-papst/#more-49477 – und die traurige Realität: http://www.aerztezeitung.de/panorama/?sid=535795 und: http://www.agenda21-treffpunkt.de/archiv/01/11/FR_B2059.HTM. Diese Hinweise habe ich von Kommentatoren des pi-Artikels – da geht es zwischen Papst-Gegnern und Befürwortern heiß her. Zum Teil argumentativ.

Wer sich über den Papst in Afrika informieren möchte – der mehr zu sagen hat als „Kondom“ – : http://www.kath.net/detail.php?id=22402

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Misstrauen

Solche muslimischen Mitbürger sind es, die gegen alle misstrauisch machen. Sie zerschlagen mehr Porzellan des gemeinschaftlichen Miteinanders als alles andere: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,613513,00.html.

Und siehe auch die Info bei Kybeline: http://www.kybeline.com/2009/03/16/illegale-in-spanien-wollen-nur-auf-legalem-wege-aufgetrieben-werden/#more-3322. In dieser Info werden Illegale für legal erklärt und das Handeln des Staates, das den Gesetzen folgt, für illegal. Was geht in solchen Köpfen eigentlich vor? Ein schönes Beipiel für ideologische Verblendung – die Hörern zugemutet wird. Übrigens: Die Hörer werden für doof und dämlich gehalten. Sie bezahlen ihre Verdummung.

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Hinduismus

Und wer alles über den Hinduismus erfahren will ; -) – zumindest nach dem Selbstverständnis, besuche die Seite: http://www.der-hinduismus.de/ – übrigens ist der Hinduismus dem Christentum überlegen: Christentum hat nur einen Mensch gewordenen Gott – der Hinduismus viele; die Bibel hat nur ein sechstel Umfang im Vergleich mit den Veden.

Einige interessante Infos bietet die „spirituelle Suchmaschine zum Hinduismus“: http://www.hinduismus.de/main_allgemein.htm. Nett ist der Brief eines Hare Krishna Mönchs an eine „Kristin“. Dort heißt es: >Es gibt einen Hinduismus im kulturellen oder nationalistischen Sinne: Bei solchen Hindus geht es vor allem darum, an Äußerlichkeiten festzuhalten. Dieses Phänomen findet man bei allen anderen Weltreligionen auch, die sich leider teils gegenseitig bekriegen. Der tolerante Dialog scheitert daran, daß man den inneren Gehalt der Glaubenslehren vernachlässigt und sich an äußeren Details und Dogmen festhält. Solche Hindus neigen leider – wie auch entsprechend Christen, Moslems und Juden – zu Gewalttätigkeiten.< Fettdruck von mir. Absichtlich so formuliert worden? Nun ja, die bösen anderen Religionen – wie tolerant der Hinduismus auch gegenüber Frauen ist, das zeigt dann der letzte Absatz. Aber auch dieser Mönch ist sich nicht so ganz sicher, ob seine Adressatin bei all den Gottheiten usw. usw. wirklich noch den Durchblick behält. Das Kastenwesen? – Wird natürlich abgelehnt, weil es nicht mit der Gita vereinbar sei. Soweit ich sehe, lehnt die Gita die Aufteilung in Kasten nicht ab – sagt aber, dass auch Kastenlose durch die Hinwendung zu Krishna zum Ziel kommen können.  

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