Sachen gibts…

In Saudi Arabien hat ein Mann seine achtjährige Tochter mit einem 50jährigen verheiratet. Dagegen hatte die Mutter des Mädchens geklagt. Die Klage wurde abgewiesen mit der Begründung, dass nicht die Mutter für das Mädchen klagen könne, sondern das Mädchen selbst klagen müsse – wenn sie in die Pubertät komme. Das ist ja raffiniert: da ist das Mädchen ja schon einige Jahre verheiratet! – Und der ranghöchste Geistliche könnte seinen Einwand als „Menschenrecht“ reklamieren, wenn er sagt: Auch 10jährige haben das Recht wie ihre Mütter und Großmütter auf Heirat. Was für ein Hingebiege – haben sie ein Recht auf Heirat oder besteht das Recht der Familie, sie zu verheiraten? http://de.news.yahoo.com/1/20090114/tpl-ranghchster-geistlicher-in-saudi-ara-cfb2994.html (- nach einem Hinweis von pi)

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Schlimm?

Das scheint für manche echt schlimm zu sein, dass sich Evangelikale in alles einmischen. Alle dürfen das – nur Christen nicht? Christen, die auf ihrem Fundament bleiben, sind eigentlich schon immer dafür bekannt, dass sie sich nicht den Mund verbieten lassen – und auch nicht verbiegen lassen. Andere Gruppen auch. Aber bei den Christen soll es besonders schlimm sein, wenn sie den Mund aufmachen. Nun, auch eine Erkenntnis: Die pluralistische Gesellschaft hält sie aus … – prima!

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M-Kult

Der M.-Kult ist unter Legionären und anderen Männern populär gewesen – Frauen waren ausgeschlossen. Der M. reißt dem Tier den Kopf nach hinten und tötet es mit einem Dolchstoß. Der M-Kult war mit seinen Riten wohl auch für die Anhänger recht blutig. Dann kam das böse Christentum und hat den Mithraskult verdrängt. Das lag sicher an den vielen Christinnen und der unblutigen Friedfertigkeit des christlichen Glaubens der ersten Jahrhunderte seiner Existenz. 

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Argumente 2

(Fortsetzung vom 14.1.2009: ) Ein Paulus war ja nicht blöd, ebenso nicht ein Petrus und all die anderen, die von der Auferstehung Jesu Christi reden. Große Denker und kleine Denker – und natürlich auch große und kleine Nichtdenker haben diese Erfahrungen gemacht. Und sie selbst stehen ja genauso rätselnd davor – was man selbst im Neuen Testament spürt, wie die Autoren zum Teil nach Ausdrucksmöglichkeit für ihre Erfahrungen suchen. Und da sie argumentieren müssen, stehen sie vor dem Rätsel: Wie sagen wir das Unglaubliche, das für die Juden ärgerlich ist und für Heiden Blödsinn (1. Brief des Paulus an die Korinther 1-3)?  Und es bleibt auch Blödsinn bzw. ärgerlich, wenn sie nicht selbst diese Erfahrungen machen. Nur: Wie können sie Erfahrungen mit dem machen, was sie für Blödsinn halten? Wie war es denn bei uns? Wir glauben ja Blödsinn auch nicht, wir wissen doch, dass der Mensch, der stirbt, tot ist! Glaubende konnten und können ihren eigenen Glauben nur damit erklären, dass sie sagen: Gottes Geist wirkt in uns diesen Glauben. Diese Behauptung ist natürlich für jeden irgendwie psychologisch bewanderten Menschen ein gefundenes Fressen. (Fortsetzung folgt.) 

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Jedem das…?

Ist Lug und Trug eine Masche, mit der Menschen weltweit verhöhnt werden?

Noch eine Frage: Wussten Sie schon, dass man „Jedem das Seine“ nicht sagen darf? Wie steht´s mit Jeder das Ihre? National-Sozialisten haben viel aufgesaugt – alles, was sie geraubt und in ihr Weltbild eingepackt haben, darf man nicht mehr verwenden? (Nicht alles: Kindergeld und die berühmten Autobahnen schon – äh, vielleicht doch nicht?) Sie scheinen immer noch Gemüter zu beherrschen: Nehmen wir das geraubte Traditionsgut doch den National-Sozialisten wieder weg, damit wir frei sind. Liebe Freunde, Plato und Cicero: Reumütig kehren wir zu euch zurück, weil wir das Wort, das über euch in unserem tumben Rechts-Gebiet bekannt gemacht wurde, nicht in der Gewalt der National-Sozialisten lassen wollen. Vielleicht ist Jeder das Ihre doch besser – weil gendermäßig korrekter.

(Beide Hinweise bei Kewil gefunden.)

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Feindschaft

Alte Feindschaft rostet nicht. Starker Tobak gegen die Schiiten ist hier zu lesen – von einem Sunniten: http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M53fa33b4db5.0.html. Im Haus des Friedens – äh: des Islams – scheint es nicht nur nach Außen hin zu knirschen. Handfest wird mit Bomben um die Vorherrschaft des jeweiligen Zimmers im Islamhaus gerungen – nicht nur im Irak. Erwarten eigentlich einem Sunniten, der Schiiten wegbombt – bzw. umgekehrt -, auch die 72 Jungfrauen oder weißen Trauben? Und unsere krawalligen Traumtänzer auf den Straßen verbünden sich mit der Hamas! Oh, oh, ob sie da nicht irgendwann mal der Fluch des anderen Islam-Zimmers treffen wird?

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Koran lesen

Aus Zeitgründen kann ich manchnal erst später die eine oder andere Seite lesen. So fand ich erst jetzt auf http://www.islam.de/11295.php den Artikel: „Imam geht ins Gefägnis“ – „Islam erklärt Gewalt, Rassismus und Randale zur Sünde.“ Das ist ein ehrenwertes Unterfangen – nur muss man den straffälligen Jugendlichen dann auch die Lektüre des Koran verbieten – oder aber, was sich jedoch unter Moslems noch nicht so herumgesprochen hat, den Koran historisch-kritisch auslegen, das heißt: Mohammed hat gesagt, aber heute sagen wir anderes … Oder aber, was noch eine – freilich brisante – Möglichkeit ist: Gewalt darf im Islam nicht ausgeübt werden, wenn es um individuelle Wünsche, Aggressionen geht, sondern nur, wenn es um die Ausbreitung der Gruppe – also der Moslems – insgesamt geht. Wenn der Imam zum Dschihad aufruft, dann darf man losprügeln; oder dann, wenn eine Fatwa, ausgesprochen von einem Rechtsgelehrten im Heimatland Mohammeds, andere Möglichkeiten empfiehlt: dass ein muslimischer Student im Ausland eine Scheinehe führen darf, wenn nur er und Allah es wissen:  http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M57c4927e49b.0.html – was ich als eine Art Dschihad gegen Frauen ansehe, denn Lügen sind im Fall eines Krieges erlaubt: http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M58be638a75a.0.html

Ich schätze die Hamas übrigens wie ihre talibanischen Genossen ein: http://www.kurier.at/nachrichten/286678.php.

Und dass versucht wird, die Macht der Moslems gegenüber europäischen Firmen zu testen, könnten wohl die Boykottaufrufe unter anderem gegen Aldi und Lidl, weil sie angeblich Gelder an Israel spenden (s. akte islam), zeigen. Kann es sein, dass es erst einmal darum geht zu testen, wie große Macht Wortführer und Hintergrundplaner über ihre Glaubensgenossen ausüben können? Kriegt man die Firmen jetzt klein, dann auch bei anderen, härteren Auseinandersetzungen. Nachtrag (16.1.), s. auch: http://www.kybeline.com/2009/01/15/boykott-und-kein-ende/ Ich sehe es nur ernster.

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Fragen der Woche1

Ich möchte Mittwochs „Fragen der Woche“ in den Blog stellen – einfach so.

Kann ich mir an diesem ganz normalen Alltag etwas Gutes tun?

Was kann ich mir Gutes tun?

Übrigens: Haben Sie schon gemerkt, dass die Tage spürbar länger hell sind?

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Argumente 1

Von Anfang an ist das Christentum auf Argumentation hin angelegt: Jesus musste argumentieren, Paulus argumentierte. Es wird argumentiert – und gleichzeitig weiß man um die Grenzen der Argumentation. Von hier aus gesehen können auch Nicht-Glaubende nicht einfach – sagen wir freundlich: – ihre Argumente zurückhalten, den Spott hervorkramen, den Gesprächspartner nicht ernst nehmen. Natürlich können sie das, aber damit disqualifizieren sie sich, und das machen auch starke Nicht-Glaubende nicht. Wenn mir ein Mensch sagt, da hinter der Hausecke ist ein Brunnen – und ich gerne den Brunnen sehen will, dann gehe ich hin. Bevor ich hingegangen bin zu behaupten, der Brunnen existiere nicht, geht nicht an. Und alle Beweise für den Brunnen, die man dann herbeischleppt, aus den verschiedensten Gründen abzulehnen, ist auch nicht gerade das, was man sich unter einem wissbegierigen und neugierigen Menschen vorstellt. Gleichzeitig wissen Glaubende natürlich, dass Gott kein Brunnen ist, der hinter der Hausecke steht. Wir wissen aber um die Begrenztheit unserer Sprache – die noch nicht einmal adäquat aussagen kann, was wir fühlen, wenn wir lieben, wenn wir trauern usw. Wir wissen auch um die Begrenztheit der Sprache, wenn es darum geht, Erfahrungen auszusprechen, vor allem auch dann, wenn man sie zum ersten Mal gemacht hat. (Fortsetzung folgt.)

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Oh, oh

Woran alles gedacht wird – hoffentlich nicht: gedacht werden muss – das zeigt uns Kewil mit seinem Hinweis auf die religiös-ethnologischen Vorgaben des Britischen Gesundheitsdienstes. Manche raufen sich vor Entsetzen die Haare – ich finde es von den Kulturen her gesehen interessant. Vor allem frage ich mich: Wenn das gefordert wird, was geschieht, wenn sich irgendeiner nicht daran hält, weil er es nicht (nicht mehr) weiß? Auf dem Papier kann man ja wunderschön differenzieren – aber wie soll das in der Realität vor sich gehen? Ich weiß es! Jedes Krankenhaus muss einen „Beauftragten für Religiöse Fragen“ einstellen – nein, zahlreiche, weil es bei besonders brisanten Fällen zu Diskussionsbedarf führen könnte, noch besser: Von allen religiösen Richtungen und Unter-Richtungen einen besser: einen und eine einstellen, um allen etwaigen Problemen aus dem Weg zu gehen: http://fact-fiction.net/?p=1677. Da sich das eine Gesellschaft aber nur leisten kann, wenn sie Geld hat, und das ist ja nie sicher, frage ich mich rein interessehalber: Wie ändert sich eine Gesellschaft, um all diesen Anforderungen gerecht werden zu können? Vielleicht so? Man besinnt sich auf die Krankheit, dass der Kranke gesund werden möge, wie auch immer. Aber das ist wohl zu traditionell.

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