Beweis keine Zeugen

(Fortsetzung vom 7.1.2009:) Sicher: Manche wollen auch in der Frage nach der Existenz Jesu Beweise – keine Zeugen. Die Sehnsucht nach Beweisen eint die Menschen, die Reliquien suchen und die hochmodernen Denker, die sie ebenso suchen, um einen handfesten Beweis für die Existenz Jesu zu bekommen. Doch was ist das, ein „Beweis“? Es gibt unterschiedliche Beweise: Naturwissenschaftliche Beweise, Mathematische Beweise, Historische Beweise.

Mathematische Beweise mögen richtig sein – aber haben nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun (typisch das Beispiel von den Pferdeäpfeln: Es wurde, habe ich mal gelesen, im 19. Jahrhundert mathematisch bewiesen, dass die Welt in Pferdeäpfeln ersticken wird, weil jeder ein Pferd haben wolle; ein Pferd hinterlässt so und so viel Pferdeäpfel – die Bevölkerung steigt in 50 Jahren um so und so viel – also: Erstickungsgefahr! – mathematisch korrekt, aber die Wirklichkeit hält sich nicht an die Berechnungen);

oder naturwissenschaftliche Theorien, die häufig mit Beweisen verwechselt werden, sind vielleicht zwingend – aber sie müssen erst noch bewiesen werden – was selten zu einem Ergebnis führt, da diese Ergebnisse neue Theorien aufwerfen können usw. (So streiten sich die Gelehrten darüber, ob die Evolution bewiesen wurde oder nur eine Theorie ist – nun: wenn man schon streiten muss, ob ein Beweis vorliegt, scheint der Beweis nicht unbedingt zwingend. Darum werfen Befürworter und Ablehner einander vor, sie würden ideologisch argumentieren.)  

Historische Beweise gründen auf Zeugen. Die Frage ist dann: Sind die Zeugen glaubwürdig? Und die Unglaubwürdigkeit nachzuweisen ist naturgemäߠschwer. Aber es wird munter versucht. Nur befinden wir uns in einem Dilemma: Es geht um die Weltanschauungen. Kann eine Weltanschuung der anderen beweisen, dass sie Unrecht hat? Viel Spaߠdabei, darüber nachzudenken! 

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Versprechen

Da versprechen sie einem die Erderwärmung – und dann diese Kälte! Nicht nur hier, auch in Nordindien. Schade, war wohl nichts. Jetzt werden wohl Gelder locker gemacht werden müssen – gegen die Eiszeit.

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Koalitionen

Was für Koalitionen gegen Israel eingegangen werden! Einige scheinen gar nicht zu begreifen, dass der Pakt mit dem Lügner und den Lügen auch für sie in Unfreiheit enden könnte – und wohl schon in Blindheit geendet hat, sonst würden sie diesen Pakt nicht eingehen. Verwirren wo es nur geht. Stören wo es nur geht. Unrecht nicht ahnden, sondern Mitleidsdrüsen drückend verteidigen. Leute, Leute, es graust mir, wenn ich die Kampfdemos gegen Israel sehe – und es ist ja nicht allein der Staat Israel im Blick, sondern alle Juden werden koranmäßig beschimpft, verachtet, verbal unter die Füße getreten. In unseren Städten, in unserem Land, in Europa. Nazi-Worte und Nazi-Charaktere treten auf – nur nicht unter dem Mantel der Rechtsextremen. Darum weniger schlimm? Wölfe im Schafspelz versuchen es immer wieder. Und die gutmütigen, die dummen Schafe fallen immer wieder stolz, hochmütig darauf rein.

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Lebte Jesus?

Immer wieder liest man in Blogs, dass man ja gar nicht sicher wüsste, ob Jesus wirklich gelebt habe oder nicht. Nun, mit dieser zweifelnd-skeptischen Aussage konnte man vielleicht vor Jahrzehnten noch irgendwie Eindruck schinden. Wenn Jesus wirklich nicht gelebt haben sollte, dann haben andere Große der Weltgeschichte noch schlechtere Karten. Aber seis drum.

Welche Indizien sprechen dafür? Das Markusevangelium ist nach heutigen Forschungserkenntnissen der Forscher-Mehrheit das älteste Evangelium: es wurde um 70 n.Chr. geschrieben, das heißt ca. 40 Jahre nach Jesu Hinrichtung. Aber Markus greift schon ältere Stücke auf, die also in diesen Jahren nicht nur mündlich im Umlauf waren, sondern wohl auch schon schriftlich (z.B. die Passionsgeschichte). Dann haben das Matthäus- und das Lukasevangelium so genanntes Sondergut. Das sind Texte, die nur Matthäus bzw. Lukas überliefern. Dieses Sondergut entstammt unterschiedlichen Traditionen. Dann kann man heute Texte so genau lesen, dass man sie unterschiedlichen Ortschaften zuordnen kann: Besonderheiten Kapernaums und der Bethsaida- / der Nazareth- / der Samaria- / und ganz wichtig: Bethanien-Gegend. Das heißt: Jesus hat in den unterschiedlichen Orten gewirkt und deren Bewohner haben ihre Eindrücke weiter erzählt. Und die erzählten Geschichten lassen heute auf die Orte zurückschließen. 

Fazit: Wir haben vier Evangelien, geschrieben zwischen ca. 40-60 Jahre nach Jesu Hinrichtung. Diese vier Evangelien greifen eine Menge älterer Traditionen aus unterschiedlichsten Dörfern auf. Und jedes einzelne Dorf ist ein Zeuge für das Wirken Jesu – und daraus, dass die Dörfer unterschiedliche Akzente setzen und nicht alle dasselbe sagen, können wir sehen: Es gibt viele Menschen, die Erfahrungen mit Jesus gemacht haben und darüber sprechen – es ist nicht nur ein Autor (sagen wir Markus), von dem alles ausgeht. Übrigens: Als die ersten Evangelien geschrieben worden sind, dürften trotz Römisch-Jüdischen-Krieges noch eine Menge Augen- und Ohrenzeugen gelebt haben. Noch ein „Übrigens“: Paulus (Christ geworden ca. 5 Jahre nach Jesu Hinrichtung) darf  nicht vergessen werden – aber das ist ein anderes Thema. Wer darüber mehr wissen will, kann sich bei mir melden:

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Zu hart

Sie sagte mir: Wenn Sie im Gottesdienst über verfolgte Christen sprechen, sprechen Sie immer zu hart. – Ich kann sie verstehen – auch wenn ich es schon durch einen Filter laufen lasse und mir selbst Verharmlosung vorwerfen muss. Ja, ich kann sie wirklich verstehen. Dennoch: Wir dürfen nicht schweigen. Ich kann nicht schweigen.   

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Kriegsdemonstrationen

Sind die Friedensdemonstrationen, die wir überall so durch Medien übermittelt bekommen, wirklich Demonstrationen für den Frieden oder Demonstrationen gegen die Existenz Israels und – wie das muslimische Massengebet vor dem Mailänder Dom – eine Machtdemonstration gegen alles, was nicht Palästinenser bzw. Extrem-Moslem heißt?  

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Gruß zu Weihnachten

Mit diesem Lied grüße ich die Orthodoxen Schwestern und Brüder zu ihrem Weihnachtsfest am 6.1. Damit wird die tägliche Liederreihe um Weihnachten abgeschlossen – und nur Montags wieder aufgenommen. Ich hoffe, diese Mischung war erhellend – für mich selbst war es spannend, diese Vielfalt an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten der christlichen Gemeinde im Internet zu entdecken: http://de.youtube.com/watch?v=fG3e24KO06k&feature=related 

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Staunen

Was ist das: Staunen? – Wann staunt ein Mensch? – Was hat Staunen mit Gott zu tun?

Ich staune noch viel: Über die Natur – einzelne Blumen – Bäume, Holz – die Vielfalt von Pflanzen und Tieren (im Augenblick darüber, dass die kleinen Federbälle so einer Kälte trotzen können), das Wetter … Ich staune über die Fähigkeiten des Menschen: Wenn ich am PC sitze – so etwas entwickeln zu können …, Heizungstechnik, natürlich auch über Flugzeuge und Häuser … Ich staune über die Organisation gesellschaftlicher Systeme – nicht nur die der Ameisen auch die der Menschen. Ich staune über Musik, Gedichte, Romane … Ich staune über Worte der Bibel. Wann hört das Staunen auf? Wenn ich sage: „Ist mir doch alles egal!“ – wenn ich als Unfähiger sage: „Das könnte aber alles noch viel besser gemacht werden!“ – wenn ich nur noch in Eile, Hetze und Unruhe bin; – wenn ich das Staunen allwissend oder resignierend blockiere.   

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