Keine Angst

Man muss keine Angst haben, dass Kritik am Islam einmal verboten werden könnte oder darüber zu informieren, was im Namen des Islam alles passiert:

http://zukunft-ch.ch/pages/themen_islam.php?bid=185

Man muss nur den Koran und Hadithe lesen und zitieren – und sehen, wie es in real existierenden islamischen Ländern aussieht (wobei europäische Moslems sich verständlicherweise gerne von diesen Ländern distanzieren). Mehr muss man wirklich nicht tun.

Auf fact-fiction.net den Hinweis gefunden: http://www.matthiaskuentzel.de/contents/das-zentrum-fuer-antisemitismusforschung-auf-abwegen. Sehr lesenswert.

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Und wieder Ägypten

Weil ein 14jähriger beabsichtigt/unbeabsichtigt (?) provozierte, ging der Mob des Dorfes gegen Christen vor: http://www.aina.org/news/20081121173940.htm

Ebenso eine neue Information (in Focus online), dass Moslems nach dem Moscheebesuch Christen gewalttätig beim Gebet störten. Überall sieht man immer wieder, dass den Christen der Boden unter den Füßen zu heiß werden soll – damit sie konvertieren oder auswandern.

Ist Ägypten auf längere Sicht zu halten, dass es nicht in Islamistische-Menschenverachtung abgleitet? Ich hoffe, dass die Wirklichkeit meine Befürchtungen nicht bewahrheitet. Ich mag Ägypten. Ein bisschen Grün ist noch da. Islamismus hinterlässt überall menschliche Wüste.

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Vorwurf 1

Religionen bringen Krieg und Verderben, so ein Vorwurf. Nun: National-Sozialismus und Kommunismus auch. Woran liegt das? Am Gruppenverhalten: Wenn sich eine Gruppe zusammengefunden hat, unabhängig von Religion und Ideologie, dann geht es ums Abgrenzen und darum, sich selbst zu behaupten, sich nicht mehr in Frage stellen lassen zu wollen – und Mitglieder oder Außenstehende, die das versuchen, in die Schranken zu weisen. Bei den sich langsam formierenden Neo-Atheisten/Humanisten sieht man es ja auch schon wieder. Es liegt nicht an den Religionen.  

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Alle gleich

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich habe in meinem ganzen Leben nur eine Zigarette geraucht. Sie hat mir nicht geschmeckt – und ich habs gelassen. Ich habe in meiner Jugend auch gegen Zigaretten agiert. Soweit zu meinem Vorleben. Aber ist das nicht typisch, dass Gesundheitsexperten vorschlagen, dass alle Zigarettenverpackungen gleich aussehen sollen? Ich denke, wir können weiter gehen: Alle Alkoholflaschen – Bier, Schnaps, Wein – alle sollen gleich aussehen. Alle ungesunden Dickmacher: Zuckerjoghurt, Schokoladentafeln, Gummibärchen – alles soll gleich aussehen. Alle Autos, ja, alle Autos sollen gleich aussehen, weil sie CO2 ausstoßen – und nicht nur Autos, alle solche Firmen und Haushalte sollen gleich aussehen. Ich muss gestehen: Die menschlichen Flaschen ähneln einander schon sehr. 

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Buddha 5

(Fortsetzung vom 22.11.) Wie es nach seinem Tod weitergegangen ist, wurde schon erwähnt. Der Fürst Ashoka nahm seine Asche, errichtete überall Pilgerstätten für wahre Buddhisten, verkürzte die Lehre des Buddha auf ein paar wesentliche, für seine Herrschaft relevante Aussagen. Unmittelbare Schüler schlugen unterschiedlcihe Richtungen ein: Maudgalyayana verband die Lehre mit Okkultem, Shariputra vereinfachte die Lehre für Laien, Maha Kashyapa liebte Askese und Ordnung. Die Anhänger stritten sich, spalteten sich, prügelten sich und andere. Und damit kam es zum großen Fahrzeug – die Erneuerer – und zum kleinen Fahrzeug – die Alten. Die Alten waren strenger, die Neuen waren offener. Und sie waren so offen, dass sie auch die Religionen anderer Völker aufnehmen konnten. Unser Siddharta-Buddha selbst war wohl eher Philosoph, Götter wurden von ihm nicht besonders bevorzugt. Aber wie es so kommt: Er wurde selbst in den Pantheon erhoben. Und Anhänger lernten vom Christentum: So kann auch von „Lord Buddha“ gesprochen werden. Und dass durch die Jahrtausende „Buddha“ unterschiedlich interpretiert werden konnte, wundert einen nicht wirklich. (Fortsetzung folgt.)  

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Zum Sonntag 16

Ich wünsche Segen allen, die sich gegen jegliche Götzen wenden.

Ich wünsche Segen allen, die sich für uneingeschränkte Menschenrechte einsetzen.

Ich wünsche Segen allen, die im Glauben Heilung und Heil suchen, dass sie in Geduld und mit Phantasie Wege gehen, die zu Gott führen.

Geborgenheit 2

Es ist schon ein Teufelskreis: Man sucht Geborgenheit – und flieht das, was Geborgenheit bringen kann. Warum die Flucht aus dem Glauben – bzw. warum sucht man gar nicht erst, ihn zu finden? Ich weiß auch keine Pauschalantwort. Aber einen Grund nennen heute viele: Religion fordert bestimmte Verhaltensweisen – und die engen ein, darum will man sie nicht. Sicher, keine originelle Antwort, vor allem sind das genau die Antworten, die man schon im 18./19. Jahrhundert gegen den christlichen Glauben angeführt hat. Ich nenne sie so für mich: die männliche Sturm-und-Drang-Antwort. Aber gerade die vermeintlichen einengenden Verhaltensweisen, die der christliche Glaube fordert, führen ja zu Geborgenheit. Man will sie – aber nicht so. Man möchte eine Süßspeise – aber ohne Zucker/Süßstoff. Man möchte gute Noten – aber ohne Lernen. Man möchte gewaschen werden – aber dabei nicht nass werden.

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Buddha 4

(Fortsetzung vom 21.11.) Buddha war ein Fürstensohn. Er hieß nicht Buddha. Buddha bedeutet „der Erwachte“ – ist somit ein Ehrentitel. Der Buddha, den wir meinen, hieß „Siddharta“ = der das Ziel erreicht hat; sein weiterer Name war: „Gautama“ – der Name eines Brahmanen. Dann wird er auch „Shakyamuni“ genannt, das heißt: aus dem Geschlecht der Shakya. Er lebte als Fürstensohn, war verheiratet, verließ seine Familie, als er gewahr wurde, dass außerhalb des Palastes so großes Leiden herrschte. Nun suchte er das Leiden zu überwinden. Nicht, indem er als das Leiden bekämpfte, sondern als besonders harter Asket. Er schloss sich nämlich dem Jainismus an. Er „erwachte“, wurde gewahr, dass Askese nicht hilft, das Leiden zu beenden, begann zu essen und zu baden. Was half gegen das Leiden? Sich versenken, um sich vom Negativen zu befreien. Diese Entdeckung verkündete er. Scharte Schüler um sich, gründete wohl Klöster. Mit 80 Jahren starb er an einer Lebensmittelvergiftung – wohl an Eberweich. Nur, was Eberweich ist, darüber streiten sich die Geister. Aß er Fleisch? War es ein Pilz? Auf jeden Fall – er starb. Und er war nur ein Buddha unter weiteren Buddhas – wir erinnern uns: Buddha war eine Ehrenbezeichnung, die auch anderen zuteil wurde.

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Holodomor

Aus faz.net: „Die Ukraine begeht am kommenden Samstag den 75. Jahrestag der großen Hungersnot von 1932/1933. Der „Holodomor“ (ukrainisch für „Hungersterben“) ist nach Ansicht der meisten Historiker seinerzeit vom sowjetischen Diktator Stalin bewusst herbeigeführt worden, um den Widerstand der ukrainischen und russischen, aber auch der weißrussischen und kasachischen Bauern gegen die damals befohlene Kollektivierung der Landwirtschaft zu brechen. … Historiker haben für den Holodomor in allen Teilen der Sowjetunion – also einschließlich Russlands und anderer Republiken – Opferzahlen zwischen fünf und sieben Millionen Menschen errechnet.“ — Wie wenig man doch auch über europäische Geschichte weiß. Ich hatte davon noch nie etwas gehört.

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