Ideologie-Christen

Es gibt auch Christen, die einem Christentum als Ideologie folgen. Das bedeutet, dass man ein Weltbild hat, das man von Jesus Christus herleitet, und alle anderen Christen wie Nichtchristen darein pressen möchte. Der christliche Glaube, wie ich ihn von Jesus Christus her verstehe, atmet Freiheit. Anderen wird Raum gelassen. Jesus hat jeden einzelnen Menschen den Kontakt mit Gott geschenkt – und jeder darf ihn auch in seiner ihm eigenen Verantwortung  vor Gott und den Menschen leben. Da gibt es keine Verkrampfungen, keine Verbiegungen. Was es freilich gibt – und auch da sehe ich Jesus als Kämpfer -: Erniedrigungen anderer haben in Gotteskindern keinen Raum; Selbstüberhöhung über andere zeigt ein Leben, das nicht von Gott bestimmt ist; andere mit Worten und Taten verletzen, muss vermieden werden – freilich bedeutetet das für Jesus nicht, zu kuschen und die Wahrheit zu verraten. Ein ganz schmaler Grat. Kein Mensch gehört dem anderen – jeder ist vor Gott für sein Leben verantwortlich – es da zu leben, wo Gott ihn hingestellt hat. Jesus hat Freiheit gebracht – und er hat den Menschen einen ganz neuen Weg aufgezeichnet: Mut zu haben zur Liebe. Dass wir immer wieder in Gefahr geraten, zu christlichen Ideologen zu werden, liegt nahe. Die Gemeinschaft mit möglichst vielen Christen unterschiedlichster Ansichten verhindert eine Erstarrung, eine Ideologisierung. Und noch was: Auch Menschen anderer Religionen kennenlernen – das lässt sie als Menschen sehen. Freilich gilt auch das Wort, das wir bei Paulus finden: Zur Freiheit hat euch Christus befreit – werdet nicht Knechte der Menschen.   

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  +++  http://literarisches.wolfgangfenske.de/10.html    

Muslim-Mission

Vor ein paar Jahren lagen in Rüsselsheimer Briefkästen selbst gemachte massive Drohungen gegen die Ungläubigen (leider habe ich das damals weggeworfen). Heute liegen in Briefkästen Nauheims gut und teuer gemachte Karten: „Nur für ehrliche Menschen“ – „Einladung zur Wahrheit“ – mit Hinweis auf www.diewahrereligion.de. Auf dem Flyer heißt es unter anderem: „Was hindert Sie zu sagen: `Ich bezeuge, dass niemand das Recht hat angebetet zu werden, außer dem allmächtigen Gott und Ich bezeuge, dass Muhammad sein Gesandter ist.`“  Ich hoffe, dass einer, der das sagen will, erst einmal den Koran unter die Lupe nimmt – dann wird ihm schon das Wort im Halse stecken bleiben. Es geht in diesem Flyer ja nicht nur um Werbung für – sondern auch: gegen – gegen Jesus Christus, den Sohn Gottes. — Wenn man heute (28.6.) den angegebenen Link anklickt, dann stößt man zu allererst auf den Hinweis: „Günther nimmt den Islam an.“ … Hat Günther schon mal den Koran und die Hadithe gelesen und sie ernst genommen? Günther kommt nämlich öffenlich nur schlecht wieder vom Islam weg. Übrigens ist in der Gratulation auch vom „Genuss“ die Rede: Falls Günther schon mal seine Hand das Paradies genießen lassen will, kann er ja in islamischen Scharia-Staaten mal was klauen – zack, ab ins Paradies (s.u. kursiv). Dort wartet sie ja schon auf ihn mitsamt der Teppichbewohnerinnen. Günther, Günther… – weißt Du wirklich, was Du getan hast?

Mission konkret: http://www.pi-news.net/2009/06/gb-strassenkonvertierung-eines-11-jaehrigen/#more-69467 Übrigens steht an der Plane: Jesus is a Muslim – ohne Lügen gehts wohl nicht.

Mein Soulbrother Sheikh Fariduddin aus dem Schwarzwald – möge Allah seine Seele heiligen – hat einmal in Sachen abgehackter Hand erklärt: «Was wollt ihr denn, o Leute, die abgehackte Hand ist schon im Paradies, da kommt es dann nur darauf an, daß der zu ihr gehörige Bursche ihr auch noch folgt!» http://www.islampress.de/2008/9/10/warum-islam-nie-modern-sein-kann

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  +++  http://literarisches.wolfgangfenske.de/10.html

Islamisierung Europas

Kewil hat wieder einen sehr interessanten Beitrag zur Islamisierung Europas gefunden: http://fact-fiction.net/?p=2477#more-2477. In welt-online finden wir einen Artikel über einen französischen Islam-Experten, der Europa als Schauplatz innerislamischer Auseinandersetzungen ausmacht – mit Folge eines Euroislams. Nicht nur das, euphorisch heißt es: „Erleben wir die Geburtsstunde einer muslimisch-christlichen Welt AG?“ Ehrlich gesagt wäre das für mich eher ein Alptraum: Zwei Weltreligionen marschieren Hand in Hand… – da mag ich doch lieber die muntere Auseinandersetzung – so es dabei bleibt und nicht einer meint, das Messer wetzen zu müssen, weil es der Prophet so will. Ich denke, dass ich in dieser Hinsicht mit so manchem Atheisten übereinstimme – was nach all der Atheisten-Kritik ja auch mal gesagt werden muss.  http://www.welt.de/kultur/article4005172/Hurra-bald-bekommen-wir-einen-Euro-Islam.html

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  +++  http://literarisches.wolfgangfenske.de/10.html

Balkan-Türken

Ich kenne einen Bulgaren, der jedesmal erzählt, dass in Bulgarien gesagt werde: „Gott habe Mohammed zugelassen, um die Völker, die Gott ungehorsam sind, mit dem Islam zu bestrafen.“ Bulgaren haben ein recht gespanntes Verhältnis zu den Türken. Nicht nur die Bulgaren – der Balkan überhaupt. Balkan-Türken werden die türkischstämmigen Menschen genannt, die nach der Eroberung des Balkans durch die Osmanen dort zurückgeblieben sind. Im 14. Jahrhundert begannen Türken in den Balkan auszuwandern, damit die eroberten Gebiete beherrscht werden konnten: Soldaten, Beamte, muslimische Missionare… Mancherorts vermischten sich die Eingeborenen mit den Türken in Hülle und Fülle, in Albanien und Bosnien. In anderen Länder hatten die Christen bzw. Völker kein so großes Bedürfnis, sich mit den Besatzern zu mischen: Griechenland, Serbien… — Aber vielleicht sollte ich diesen Teil europäischer Geschichte im Blog mal intensiver behandeln. Wenn es klappt … bis morgen. 

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  +++  http://literarisches.wolfgangfenske.de/10.html

Künstlern

Ich stelle in diesen Blog häufig „Kunst“ ein. Jeder von uns ist nicht nur ein Lebenskünstler, sondern auch ein Künstler: Gute Fotos machen, schöne Bilder malen und zeichnen, mit Worten spielen, ein Schnitzmesser nehmen und tun, was unsere Vorfahren schon in ihren Höhlen gemacht haben: schnitzen, singen und musizieren, gar komponieren, sticken, nähen, stricken, Blumen und Garten arrangieren, Papierkunstarbeiten… – nur Mut, es auch zu wagen. Es muss nicht „schön“ sein – was auch immer das ist -, es muss nicht perfekt sein – was auch immer das ist -, es darf, ja muss so gar die jeweils persönliche Handschrift zeigen. Picasso – schön? Meinem Schönheitsideal entspricht das nicht… Dali – schön? Beuys – schön? Alle haben ihre eigene Handschrift – und die macht sie interessant. Nun, ich möchte unsere Alltags-Zeichnungen usw. nicht mit Picassos Werken vergleichen. Darum geht es ja auch nicht – sondern wir haben unsere Freude am Künstlern und an Künstlern.

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de     

Islamische Staaten

Hier hört man Muslime über islamische Staaten schimpfen: Sie würden nicht den Islam repräsentieren. Dass die terroristischen Muslime dieser Meinung sind, dürfte deutlich sein, weil sie die Staaten ja auch wegen mangelnder Islamnähe bekämpfen (Ägypten, Pakistan…). Wenn aber Islam-liberalere Menschen in Europa das sagen, um sich von diesen Regimen abzugrenzen, fragt man sich doch: Werden nicht zahlreiche Gruppen (Moscheen, Ausbildung…) von diesen Staaten finanziert? Wer ist politisch wirklich frei – wer leugnender Handlanger?

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  +++  http://literarisches.wolfgangfenske.de/10.html