Kläffer

Wer in Misskredit geratene öffentliche Personen nachmacht oder verteidigt oder sich Informationen über sie verschafft und weitergibt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft. — Bush, Papst, Missfelder, Steinbach – und wer ist der/die Nächste?

Alle schein-guten Menschen, steht auf! – macht was gegen die bösartigen Menschen, die sich trauen, einen eigenen Standpunkt zu vertreten, einen, den nicht alle mögen. Fordert sie zum Rücktritt auf, polemisiert, was das Zeug hält, bis sie aufgeben, genervt von all den Kläffern. Kläfft mit, was das Zeug hält, eigene Meinungen sind verpönt! Droht denjenigen, die zu diesen stehen, droht mit Liebesentzug, Wahlboykott, mit ständigem Affentanz. Ach, was liebe ich es, wenn die Säue durchs Dorf getrieben werden (s. Blog vom 10.2.) – vor allem liebe ich die Treiber. Geifernd und grölend, hektisch und im Pulk sieht man sie herumrennen, und kläffen. Bei Missfelder mit dem Gesetz: Volksverhetzung zu drohen – das ist mal was Neues – oder? 

Nachtrag: Worauf es mir hier ankam ist die Diskussionskultur, die recht gewalttätig ist und nichts mehr von einem freien Diskurs hat. Es geht nicht um das Thema, dass Mißfelder aufgeworfen hat. Zur richtigen Einordnung s. zum Beispiel: http://www.pi-news.net/2009/02/offener-brief-an-pi/#more-44748.

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ungehorsame Frauen

Schon wieder läuft das Thema durch die Medien: Frauen verdienen weniger – und das gefällt der EU überhaupt nicht. Warum verdienen sie weniger? Weil zu viel Frauen in Teilzeitjobs arbeiten. „Frauen, seid Ihr so sturköpfig, dass ihr in den letzten sechs Monaten noch immer nicht Ganztagsberufe angenommen habt? Wenn ihr nicht bald pariert, dann muss die EU zu ganz anderen Maßnahmen greifen! Wir meinen es doch nur gut mit euch! Aber wenn ihr es nicht merkt, dann müssen wir euch zu eurem Glück zwingen. Kinder – ab in die Ganztagskrippe – Kindergarten – Schule. Überhaupt – Heirat ist von Gestern. Als Alleinstehende seid ihr frei. Ihr werdet sehen, wer am längeren Hebel sitzt.“ EU – vom Feinsten, wie wir sie lieben. http://www.welt.de/finanzen/article3255332/Frauen-verdienen-ein-Viertel-weniger-als-Maenner.html. — Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin auch für Gerechtigkeit – aber Gerechtigkeit in der Hand von Ideologen kann wohl nicht ohne Zwang abgehen.

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Verspannung

Wir leben manchmal so, dass wir nur auf eine Sache starren. Die einen starren nur auf den Islam und seine Versuche, unsere Kultur zu beeinflussen, andere starren auf den Atheismus und seine Versuche, den christlichen Glauben zurückzudrängen, wieder andere starren nur auf den Buddhismus und sehen seinen schleichenden destruktiven Einfluss auf die Gesellschaft. Andere zittern mit starrem Blick auf die Wirtschaft, andere lassen sich bis ins Innerste ängstigen vom Klimawandel, wieder andere erbeben angesichts der Bevölkerungsexplosion. Dieses konzentrierte Starren führt nur zu geistigen, seelischen und dann auch körperlichen und zwischenmenschlichen Verspannungen. Ein wenig Geistesbewegung wäre nicht schlecht – gerade auch für Christen, die wissen: Wenn wir auf Jesus Christus schauen, ihm nachfolgen, dann setzen wir uns ein, aber nicht mit Krampf und Angst. Es geht nicht um Verharmlosungen aller Übel, sondern um angemessenes, ruhiges, glaubendes – wenn es gelingt: weises – Leben und Wirken.

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Andere sind Schuld

Der Nahost-Konflikt ist am Antisemitismus Schuld. Sicher – und wer ist nach dieser Ansicht am Nahost-Konflikt Schuld? Sicher nicht die Araber und co. Also: Die Juden sind selbst am Antisemitismus der Muslime in unserem Land Schuld. Was für eine verkorkste Argumentation, die uns in dem folgenden Artikel aufs Brot geschmiert wird.: http://www.welt.de/politik/article3252414/Viele-junge-Muslime-haben-mit-Juden-ein-Problem.html Und was sagt der Koran über Juden? Was sagt das Leben Mohammeds zur Frage des Umgangs Mohammeds mit Juden? All das hat zum Antisemitismus nichts beigetragen? Mal wieder so ein Quatschbericht – ich hoffe, die Studie ist klarer. Wobei ich vermute, dass die Hoffnung trügt und mal wieder Schuld abgewälzt wird auf andere – ein Hobby gewisser Kreise. Auch hier: Man muss gar nicht sagen, wen man meint – doch jeder weiß es.

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Gold

Da empfiehlt ein Fachmann Gold. Gut, wenn man so viel Geld hat, dass man es in die alltäglichen Dinge investieren kann und dann das Übrige für Gold verwendet … – was empfiehlt der Nichtfachmann? Geld für Geräte ausgeben, die helfen, Geld zu sparen. Gemütliche Kaminöfen, Sonnenkollektoren, Strom sparende Kühlschränke, Dachisolierung und neue Fenster, ein kleines Gärtchen – sowas halt. All das kurbelt die Wirtschaft an und macht ein wenig unabhängiger. Naja, Laientipps. Oder doch Gold? Das glänzt so schön – so ein kleines Unzchen … – im Tresor.

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