Segen

Nun haben wir den letzten Tag des Jahres 2008 erreicht. Was war das für ein Jahr? Habe ich so gelebt, wie es dem Bild, das ich mir von mir selbst mache, entspricht? Würde ich gerne mit mir zusammenleben, weil ich ein zugänglicher, freundlicher, liebevoller Mensch bin, der zu dem steht, was er sagt und denkt? Und wenn ich nicht so bin – gehe ich freundlich aber bestimmt mit mir selbst um? Wie auch immer ich bin und war:

http://de.youtube.com/watch?v=1ATkSi_Jab0&feature=related

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Vorsatz

An Silvester darf man scherzen, darf man sich (gute) Vorsätze setzen. Mein Tipp, liebe Freundinnen und Freunde: Nicht so viel mekkan – lieber positiv denken, als Christen sagen wir: dankbarer sein. 

Ich schaue jetzt auf fünf Monate Blog zurück und muss sagen: Danke! Inzwischen zählt er täglich zwischen 90 und 150 Besucherinnen und Besucher (mit Schwankungen nach unten und nach oben: in der Spitze genau 200), das hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Das spornt an. Meine besten Wünsche und meine Gebete begleiten Euch und Sie durch das neue Jahr.

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Geistige/Intellektuelle Rezession

Ein guter Hinweis auf die geistige – intellektuelle Rezession: http://www.cicero.de/259.php?ress_id=11&kol_id=10810. Ja, warum ist Geistiges wichtig? Warum Intellektuelles? Weil auch das für eine Gesellschaft langfristig nicht irrelevant ist. Denken wir an die Vergangenheit: Welche Impulse hat die Philosophie zum Beispiel eines Kant gegeben: Wären wir heute da, wo wir sind, ohne sie? Welche frischen Impulse haben Künstler zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegeben – auch ohne sie wären wir heute nicht da, wo wir sind. Eine Gesellschaft stagniert, stirbt ab, wenn der „Geist“ müde wird. Natürlich gibt es auch hier blinden Aktionismus: um jeden Preis auffallen, auf Teufel komm raus provozieren, gut auf Kosten anderer leben ohne geistvolle Innovationen – aber das hat mit „Geist“ nicht zwangsläufig etwas zu tun. Unser Problem ist heute jedoch nicht, dass es diesen „Geist“ nicht gibt. Er wird nur angesichts der Fülle geistlosen Zeugs unscheinbar. Das Goldstückchen im Misthaufen, das Veilchen in der Monokultur, die Minikerze in der riesigen dunklen Halle, das richtige Wort unter tausenden in den Zeitungen und dem Geplapper in Radio und TV – mögen sie gefunden werden!

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n.Chr.

Kewil weist auf ISO 8601 hin (http://fact-fiction.net/?p=1587). Dort wird festgehalten, dass es nicht mehr vor Christi (v. Chr. bzw. BCE [Before Common/Christian Era]) Geburt heißt, auch nicht mehr nach Christi (n. Chr. bzw. A.D. [Anno Domini]/CE [Common/Christian Era]) Geburt – sondern „-“ und „+“. Also wurde Sokrates nicht 399 v. Chr. hingerichtet, sondern „- 399“. Und ich schreibe diese Zeilen nicht 2008 n. Chr., sondern „+ 2008“. Wenn man also schreiben will: Sokrates starb im Jahr 399, dann muss man schreiben: „+ – 399“, weil ja das „+“ auch das Kreuz des Todesdatums angeben kann – s. auch http://de.wikipedia.org/wiki/V._u._Z. Überhaupt frage ich mich: Was sollen hier die mathematischen Zeichen? XY lebt von „+ 1910 – + 1948“. Äh, was „plus“: 3858 oder doch „minus“? Oder Sokrates: „- 399“ – was minus? Es ist doch wunderschön zu sehen, wie lächerliche Verkrampfungen manche machen, ich sage mal nicht, um dem christlichen Glauben zu entfliehen, sondern um die Tradition überhaupt zu negieren. Noch spannender ist, dass die Norm das Jahr „0“ einberechnet – von daher stimmt das, was ich zu Sokrates gesagt habe, überhaupt nicht: Das Jahr „-1“ wird zum Jahr „0“. Das heißt, dass Sokrates nicht „399 v.Chr.“ gestorben ist, sondern im Jahr „- 398“. Aber keine Angst, wir leben noch im Jahr „+ 2008“, weil nur den Alten v.u.Z. was abgezogen wird. Übrigens: Jesus wurde dann nicht mehr „7-4 v. Chr./v.u.Z.“ geboren, sondern „-6- -3“ und er lebte von „-6/-3-+30“. Wie schön mathematisch klar und deutlich alles wird, nachdem sich schlaue Menschen mal dahinter gesetzt und alles fein säuberlich herausgearbeitet haben. Werden wir in Zukunft in Lexika finden: Sokrates wurde „399 (-398)“ hingerichtet? Hoffen wir, dass möglichst wenig diesen Quatsch mitmachen. Bei Wikipedia heißt es noch „+ 399 v. Chr.“. Da ist die Welt noch in Ordnung. Übrigens muss ich der Gerechtigkeit halber sagen, dass wir das „+“ auch weglassen können. Aber ja nicht das „-„, sonst ist Sokrates im „+“ gestorben. Ganze Generationen als „-Generationen“ zu kennzeichnen, halte ich übrigens für diskriminierend.

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Spuren im Sand

Mein musikalischer Gruß zum heutigen Tag: http://de.youtube.com/watch?v=wky96TJwKmY&feature=related

Spuren im Sand – verbunden mit einem konkreten Problem: 

 http://de.youtube.com/watch?v=fDPWsY0AMN4&feature=related

Der Text:

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?“
Da antwortete er:
„Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.“

Originalfassung des Gedichts Footprints (c) 1964 Margaret Fishback Powers;
deutsche Fassung des Gedichts Spuren im Sand (c) 1996 Brunnen Verlag, Gießen.

Entnommen von der Seite: http://www.wer-ohren-hat-der-hoere.de/gebeteundlebensweisheiten/spurenimsand/index.html.

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Extrem

Rechtsextreme (Nazis / Nasos: s. Blog vom 8.9.) sind nicht zu unterschätzen. Aber warum werden die Zahlen aufgeplustert? http://www.pi-news.net/2008/12/edathy-fordert-demokratiegipfel-gegen-rechts/#more-34131 Damit man sich nicht mit deren Ideologie beschäftigen muss? Bisher finde ich immer nur hysterische Reaktionen – aber keine Auseinandersetzung mit deren Ideologie. So zum Beispiel, wenn das Kreuz im Fall Mannichl wirklich eines gewesen ist: Was haben Rechtsextreme mit dem Kreuz zu tun? Sie sind Gegner des Christentums. Hat man eigentlich herausgefunden, was das eigentlich für ein Symbol ist: das Kreuz mit dem pfeilartigen Zeichen nach unten? Übrigens: Wenn man in den Medien Zahlen hochschraubt, dann signalisiert man den Dumpfbacken (die nicht unbedingt dumm sein müssen) ja erst recht: Ihr seid auf dem aufsteigenden Weg. Und Unentschiedene werden sich leichter für diese Gruppen entscheiden. Da fragt man sich, wer dumpfbackener ist: die Rechtsextremen oder die aufplusternden Medien und wer sonst noch alles dahintersteht.

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Tja …

Den Hinweis auf die Seite: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/passau_die_zitterpartie/ bei pi-news.net gefunden. Was da wohl bei rauskommen wird – das ist spannender als eine Seifenoper. Was dabei schon herausgekommen ist, ist sehr deprimierend: Wie sehr können Gruppen – ohne dass wirklich einer, der nicht das Lebkuchenmesser gesehen hat, was weiß – von allen verhetzt werden. Und wie schnell das geht. Noch deprimierender: Die Medien lernen nichts daraus. Nun, bei Nazis = Nasos (Blog vom 8.9.2008) kann man das ja machen; die sind so furchtbar doof – dass für sie die Menschenrechte nicht gelten. Wer diesen letzten Teil des Satzes unterschreiben kann, ist selbst nicht besser. — Jetzt schauen wir der Seifenoper erst einmal weiter zu: Waren sie es? Waren sie es nicht? Wer war es dann? Armer Herr Mannichl. 

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Befreiung der Palästinenser 1

Die Israelis sind auch nicht unschuldig an der Aggression der Palästinenser – sagst du? Nein, sie sind nicht unschuldig. Ihre bloße Existenz – laut Koran nicht nur in diesem Landstrich – ist ihre Schuld. In dieser Sichtweise treffen sich manche Ideologien: Nationalsozialismus wie Koranismus – und hier auch so mancher Bürgerliche und Linke, der der alten erneuerten Propagangda aufgesessen ist. Ideologie verarmt das Hirn. Hätten die Hamas-Leute das ganze Geld, das ihnen nachgeworfen wird, dazu verwendet, den Gazastreifen aufzubauen, Menschen zu bilden, sozial zu versorgen, statt es für Raketen und sonstiges Zeugs auszugeben – sie wären weiter. Aber so haben sie nichts als Zerstörung im Sinn. Nicht nur Israels, sondern auch ihres eigenen Volkes. Ihre Hisbollah-Genossen im Libanon sind da nicht anders: Noch stehen ihnen ein paar Christen und andere vernünftige Libanesen im Weg, um sich ganz gegen Israel wenden zu können – aber sie rumoren, bis sie auch diese beseitigt haben. Haben eigentlich die Grausamkeiten, die damals im Libanonkrieg begangen worden sind, unsere Medien erreicht? Das war alles noch vor meiner politischen Zeit, von daher kann ich es nicht sagen. Man kann sich/und will es sich nicht vorstellen – wie sehr diese Menschen verroht sind, was für ein Hass ihre Herzen zerfrisst. Und wir denken, dass ein wenig Heile-heile-Segen oder Unmengen an Euros die Situation ändert. Was ändert die Situation? Wenn ich das wüsste. Ich denke nur, man darf Israel um Israels und um unseretwillen nicht in den Arm fallen. Was haben alle gekräht, als Israel die Mauer baute. Haben wir seitdem wieder was von so massiven Terroranschlägen gehört? Eigentlich sollten sich alle Kräher bei Israel entschuldigen – und bei denen, die aufgrund der Mauer noch leben. Aber nein, sobald Israel wieder was zur Selbstverteidigung tut, fühlen sich alle möglichen und unmöglichen Leute dazu berufen, Israel zu beschuldigen oder Unmäßigkeit usw. vorzuwerfen, ihm Einhalt zu gebieten. Sollen sie doch lieber mal zusehen, dass die palästinensischen Flüchtlingslager befriedet werden, dass dort Arbeit hinkommt, dass die fließenden Gelder nicht für Waffen usw. missbraucht werden, sondern für Bildung – nicht nur zur Koranlektüre und Ideologisierung, sondern für wahre Bildung und Ausbildung. Vielleicht hilft das, die von ihren eigenen Landsleuten gefangen gehaltenen Palästinenser zu befreien?    

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