Eritrea

Nach meinen Informationen feiert Eritrea heute den Nationalfeiertag. In diesem Land mit seinen ca. 4 Millionen Einwohnern sind ca. 3000 Christen inhaftiert, darüber hinaus auch Journalisten und andere, die dem Regime nicht gefallen, und müssen unter unmenschlichsten Bedingungen auch in Containern leben. Ein Video von amnesty mit Helen Berhane, die gefoltert wurde und aufgrund des internationalen Drucks frei gelassen worden ist: http://www.youtube.com/watch?v=hxMZx4mfZhw  
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Zum Sonntag 43

Ich wünsche Segen denen, die nach Segen hungern und dürsten, sich nach Segen sehnen.
Ich wünsche Segen denen, die vergessen haben, was das ist „Segen“ – damit ein Ahnen sie streift und erhellt.
Ich wünsche Segen denen, die nicht spüren, wie gesegnet sie sind, damit sie den Segen, der auf ihnen liegt, sehen und spüren.

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Kunst 30

Auch eine Kunst – eine sehr alte Kunst, die wohl nur noch wenige beherrschen: Glocken gießen. Wie sie so langsam zu läuten beginnen – ineinander einstimmen – ist schon schön bzw. kann schon schön sein: http://www.youtube.com/watch?v=6buQPG7noIs&feature=related Besonders mag ich freilich – in natura – wenn sie langsam ausklingen, aber das hat wohl für den, der diese hier aufgenommen hat, zu lange gedauert. Es gab Zeiten, da spielte die Glocke nicht nur eine liturgische, eine religiöse Rolle: Sie gab die Uhr-Zeiten an, sie warnte vor Gefahren, klang bei frohen Anlässen, zeigt an, dass Menschen gestorben sind. Sie waren ein sehr wichtiges Kommunikationsmittel. Heute sind sie im Wesentlichen Kommunikationsmittel für die Gemeinde: Einstimmen auf den Gottesdienst, Beginn des Gottesdienstes und Schluss. Und dazwischen die Vaterunser-Glocke, damit Kranke oder diejenigen, die nicht anwesend sind, mit der Gemeinde in der Kirche das Vaterunser mitbeten können. Und dann läutet sie freilich am Morgen – auf zur Arbeit unter Gottes Geleit; Mittagspause: Gott hat bewahrt; Schluss für heute: Es wird Nacht, in der Gott bewahren möge. Mancherorts läuteten sie auch den Sonntag ein: Samstags um 18:00 Uhr. Glockenläuten zum Mittag: Klepper hat ein Lied gedichtet: „Der Tag ist seiner Höhe nah, nun blick zum Höchsten auf, der schützend auf dich niedersah in jedes Tages Lauf. Wie laut dich auch der Tag umgibt, jetzt halte lauschend still, weil er, der dich beschenkt und liebt, die Gabe segnen will. …“ Der gesamte Text: Evangelisches Gesangbuch 457. Ich las auch mal, dass man mancherorts meinte, der Segen Gottes lege sich aufs Land, soweit man die Glocke hören konnte.  Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  

Arbeit

Was für eine Arbeit hat sich karlmartell gemacht: http://karlmartell732.blogspot.com/ – Infos über die Grünen: Personen, Gelder, Ideologie. Schon interessant, wer so in den Medien den Mund aufmacht – und die Gesellschaft erziehen möchte. Nur eine Anmerkung zu dem sehr interessanten und emotional geführten Blog: Der christliche Glaube kann eine Dimension haben, die die Alltagspolitik durchdringt – verschmilzt aber nicht mit ihr. Glaube kann eine Dimension haben, die nationale Politik durchdringt – verschmilzt aber nicht mit ihr. Das bedeutet für mich: Alltagspolitik (= geschichtliche Eintagsfliege) darf nicht Grundaussagen des christlichen Glaubens bestimmen. Und noch eine Anmerkung: Ich meine, dass ohne die Grünen unser Land – was die Natur betrifft – vor die Hunde gegangen wäre. Doch was will die Partei nun? Wie kann sie ihren Weg finden, wenn andere ihre Themen übernommen haben? Sie müssen Nischen finden. Da haben sie noch kein glückliches Händchen gefunden – zum Teil auch nicht in ihrer Personalpolitik. Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  

Koran-Aufstand

Angeblich hat ein Polizist in Griechenland auf einen Koran getreten – und nun probt der Mob Aufstand: http://www.welt.de/politik/article3787359/Muslime-liefern-sich-in-Athen-Schlacht-mit-Polizei.html Nun ja. Im Irak bomben sie ihre Korane in Fetzen – aber es sind ja nicht Ungläubige/Ungehorsame, sondern sie selbst sind es, die das tun, das scheint dann nicht so schlimm zu sein. Solche Aufstände können immer und überall aufflammen – es muss in angespannter Lage nur das Gerücht in die Welt gesetzt werden – und schon brennts und klirrts und fliegen Steine, wenn nicht gar Kugeln und Messer. Was für eine irre Kultur mancherorts. Was diese Leute verteidigen, könnt Ihr: http://literarisches.wolfgangfenske.de/10.html lesen. Impressum auf  www.wolfgangfenske.de   

Wirtschaft

Mir wird schwindelig, wenn ich die Wirtschaft betrachte. Verlangt eine Firma vom Bund Milliarden Bürgschaft, damit sie eine andere Firma übernehmen kann. Die Firmenchefs wissen was sie tun – sich Wettbewerbsvorteile verschaffen – wissen sie auch was sie damit der Gesellschaft antun? Muss sie das interessieren? Die sitzen ja irgendwo im Ausland. Nun, die Firmenchefs wissen, was sie tun. Wissen es auch die Politiker, die mit dem Geld, das ihnen ein Teil der Bewohner dieses Landes zum klugen und sinnvollen Arbeiten gegeben haben, gut wirtschaften sollen? Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  

Spatzen

Gibt es eigentlich eine Vogelart, die dermaßen großen Kommunikationsbedarf hat wie die Spatzen? Das ist ein herzerfrischendes Getschilpe am Abend und am Morgen – und wie sie alle auf einmal aufhören: faszinierend. Und einer ist immer da, der anders tschilpt als alle anderen. Ist das der Chef oder der Kleinste, der noch Tschilpen lernen muss?

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Koran 3

Bei unserem Gang durch den Koran von hinten her, haben wir soeben die älteste Sure passiert (Sure 68) und gehen weiter durch Drohungen und Lockungen hindurch. In Sure 66 bekommen wir ein kleines Fragezeichen: Fromme sollen sich aufrichtig Allah zuwenden – und dann die Überraschung: Vielleicht deckt Allah eure Missetaten zu und führt euch in Paradiesgärten. Wenn dieses Vielleicht im arabischen Koran wirklich stehen sollte, so muss ich doch gestehen, haben Christen einen nicht geringen Vorsprung: Zumindest wenn wir uns an Paulus und andere halten, ist ihnen der Zugang zu Gott gewiss. Übrigens: Mit dem Paradiesgarten geben sich Christen nicht unbedingt zufrieden – es muss schon Gott selbst sein bzw. geht es um Einheit mit Jesus Christus. Lassen wir die theologischen Fragen und kommen wir ins konkrete Leben – und da begegnet uns in Sure 64 ja schon wieder das „schöne Darlehen“, das Fromme Allah leihen sollen. Es wird doppelt zurückgegeben – darüber hinaus auch Vergebung. Warum das? Weil Allah dankbar und mild ist (Sure 64,17). Übrigens ist das oben genannte „Vielleicht“ hier nicht da: Wer an Allah glaubt und das Richtige tut, dessen Sünden wird er zudecken und ab gehts ins Paradiesgärtchen. Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  +++  Alle Koran-Blog-Texte, s.: http://literarisches.wolfgangfenske.de/10.html

Denk-Snack

Das Schwerste: Lange Zeit mit sich alleine in einem Raum zu sein.
Träume, Gedanken, Hoffnungen, Glaube sind offene Fenster zur frischen Freude. Impressum auf  www.wolfgangfenske.de

Nachtrag: Ich dachte, heute sei Samstag, darum der Denk-Snack. Allen Freitags-Filmfreunden ein kräftiges: sorry. Der wird dafür morgen kommen.