Zum Sonntag 48

Ich wünsche Segen allen Lebenskünstlerinnen und Lebenskünstlern,
dass sie weiterhin mutig Wege gehen, die nicht alle gehen,
dass sie fröhlich Ansichten aussprechen, die nicht alle teilen,
dass sie die vielen Steine und Schlagtiefen des Lebensweges als Herausforderung ansehen –
und dass sie den Begleiter erkennen, der helfen kann, die dicken Felsbrocken zu überwinden.  

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Denk-Snack

Frieden = Gleichgewicht unterschiedlichster Interessen, Disziplinierung der Mächtigen.
Schalom = Heilung, Rettung, Einheit, Vollendung des Einzelnen und der Gemeinschaft.

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Zukunft unserer Kinder

Da redet man wunderschön von der Zukunft unserer Kinder, davon, dass die Finanzen stimmen sollen, davon, dass die Umwelt sauber bleiben soll usw. Alles zu Recht. Aber dass die Zukunft unserer Kinder viel mehr von der in den folgenden Abschnitten geschilderten politischen Lage abhängig sein wird, das übersieht man geflissentlich. Nicht ganz: Man versucht das auf allen politischen Ebenen schön zu reden. Glauben die wirklich, den Islam und seine Staaten disziplinieren zu können?

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Michael Jackson – Iran

Es scheint so, dass der Tod von M.J. ein Glücksfall für Achmadinejad war. Die Medien haben ein anderes Top-Thema. Das Morden, Verfolgen, Erniedrigen im Iran ist schon fast wieder vergessen.

Und Nedas Verwandte wurden verjagt, wo ist ihr Leichnam? Iranische Behörden zeigen sich von ihrer ganzen unmenschlichen Seite. Die Rache des Staates gegen seine Bürger. Achmadinejad und seine Kumpels sind der Staat. Wie sagte A. schon vor der Wahl – als er wohl schon wusste, wie sie ausgehen würde: Wer den Präsidenten beleidigt wird es zu spüren bekommen… Iraner sind die Leibeigenen A.s und seiner Kumpels. Armes Land. http://www.guardian.co.uk/world/2009/jun/24/neda-soltan-iran-family-forced-out (gefunden über pi).

Übrigens: A. brauchte das. Er hat die freien Geister zerschlagen, nun hat er sein Haus frei, um sich den Außenmächten zu widmen. Was für Frechheiten er gegen die USA losgelassen hat – so reden Kerle, die sich als Sieger fühlen. Israel ist in der Schusslinie (Iran – Hamas – Hisbollah) seit jeher. Bin nur gespannt, wie Saudi Arabien reagiert. Die Schiiten sind ja nicht besonders beliebt bei den Sunniten/Wahabiten. Aber erst muss Abbas und seine Palästinensergruppe durch die Hamas beseitigt werden. Mit Hilfe des Westens sind sie ja schon eifrig dabei. Mit Hilfe des Westens? Ja, sie wollen, dass Abbas und Co mit der Hamas kooperieren. Was folgt daraus? Stärkung der Hamas, bis sie dann gegen Abbas zuschlagen kann. Manchmal frage ich mich: Wissen unsere schlauen Politiker das nicht auch? Apropos Israel: Was ist eigentlich, wenn der Iran gegen Israel losschlägt und hier die Hisbollah-, Hamas- und A.s-Fans in Europa randalieren? Wird Israel fallen gelassen – trotz aller Lippenbekenntnisse? Ich mag die Antwort gar nicht denken. Warum nicht? Weil wir dann auch eingeschmolzen werden. Es glaube keiner, dass, wenn Israel fällt, unser Land noch so aussehen wird wie jetzt.   

Nachtrag heute, 17:10: Ob der Beobachter Recht hat? – ich bin da skeptischer: http://www.welt.de/kultur/article4006256/Das-Regime-im-Iran-hat-keine-Chance.html

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Syrien

Syriens Abdullah Dardari warnt den Westen davor, sich in die iranischen Angelegenheiten zu mischen. Syrien – Iran… – Aber darauf kommt es mir hier nicht an. In dem Artikel von faz.online sagt er zu den beginnenden Diplomatischen Beziehungen (amerikanischer Botschafter wird nach Syrien entsandt), dass im Westen gesagt werde, diese Beziehungen würden aufgenommen werden, weil sich Syrien geändert habe – aber dabei habe sich nicht Syrien geändert, sondern der Westen. Und das ist spannend: Uns wird eingeredet: Syrien ist anders, ist menschlicher, spielt wieder mit uns mit – obwohl es nach der Eigeneinschätzung gar nicht so ist! Warum wird uns das von denen da oben – die wir im freien Westen gewählt haben – eingeredet? Damit wir sagen: Ja, hurra, Syrien ist einer von uns! Und was bedeutet das? Der Druck wird von Syrien genommen. Und was bedeutet das? Es gibt wieder verstärkten Handel. Und was bedeutet das? Es kommt nicht nur Brot ins syrische Land – ja, was denn noch? Was braucht Syrien wohl gegen den freien Libanon und Israel? Gummibärchen? Die sind soweit ich weiß nicht halal. (Anmerkung: Sicher ist Syrien anders als andere islamische Staaten – aber das darf ja nicht politisch verführen. Wobei ich Baschar al-Assad viel guten Willen zutraue – aber hat er wirklich allein die Macht über die Baath-Partei? – Ich habe den Libanon erwähnt: Syrien braucht dieses kleine Ländchen, um Zugang zum Mittelmeer zu bekommen… – ist also anders gestrickt als die Auseinandersetzung mit Israel.)   

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Berlin

Das glückliche Berlin. Sie freuen sich darüber, dass sie so vielen Menschen helfen konnten – wahrscheinlich nicht alle Berliner. Aber die Berliner, die das Geld anderer ausgeben können, zum Beispiel die Sozialsenatorin. Da kommen ganz viele Roma – oder Sinti, oder ? – und machen sich in öffentlichen Räumen breit. Tja, wie will man sie loswerden? Indem man ihnen… ja, was wohl: Genau! Indem man ihnen die Rückkehr versüßt. http://www.tagesspiegel.de/berlin/Roma-Spandau-Asyl;art270,2832469 Aber was ist eigentlich, wenn sie wieder Geld brauchen? Das von der Senatorin gnädig gespendete Geld langt ja nicht ewig. Dann muss man noch mehr Kinder mitbringen und Mütter… und die Rückkehr wird noch süßer. Waren da gleichzeitig vielleicht nicht auch weniger fordernde Eltern in den Sozialämtern… – und sie bekamen nichts, weil sie sich nicht so aggressiv breit gemacht haben? Was lernt der lernwillige Bürger: Tut euch zusammen, nistet euch in öffentliche Gebäude ein – und ihr bekommt was! Äh – ihr seid ja keine Roma…, stimmt, dann bekommt ihr nur die Polizei zu sehen. Entschuldigt, ich vergaß, dass ihr Eingeborene seid.

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Der Philosoph

Der Philosoph von Wilhelm Busch… http://www.rezitator.de/gdt/243/ – frohes Gelächter bei der bitteren Selbsterkenntnis? Glaube ich nicht. Ihr meine Leserinnen und Leser, die ich kenne, lachen gerne – auch wenn es viele traurige Dinge gibt. Ein Kind lachte lauthals, als ein anderes Kind sich verletzt hatte und weinte. Da wurde es getadelt: „Man lacht nicht, wenn andere weinen!“ Da sagte es traurig: „Aber ich dachte, wenn ich lache, lacht er auch!“

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