Ältester Brief eines Christen

Der Brief eines Christen wurde entdeckt, evtl. aus der Zeit um 230 nach Christus: https://www.jesus.de/uni-basel-entziffert-weltweit-aelteste-handschrift-eines-christen/

Mich stört die Art der Veröffentlichung massiv. So was an Öffentlichkeitsheischerei ist für Wissenschaftler peinlich. Zudem: Das wird nur gesagt, weil viele keine Ahnung haben und Medien beeindruckt werden sollen.

Natürlich gab es nicht nur Christenverfolgungen bis 312 n.Chr. Man weiß seit langem, dass sie nur lokal waren, mal verbreiter mal weniger verbreitet. Mal mit Anlässen, mal ohne. Schon im NT weiß man von Lydia und anderen Reichen, die den Gemeinden ihre Türen geöffnet haben.

Das soll aber nicht den Wert dieses Briefes schmälern. Allerdings finde ich ihn sonderbar. Dass dieser Christ gerade einen Bruder hatte, der Paulus hieß. Das scheinen überhaupt Paulus-Fans gewesen zu sein, denn dass der Brief von einem Christen geschrieben wurde, wird aufgrund dieser Worte angenommen: „Ich bete, dass es Dir gut geht im Herrn.“ Eine Familie von PaulusFans in Zentral-Ägypten (Fayyum).

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Menschengesichter und Ethnien

Menschen erkennen Gesichter von Menschen der eigenen Ethnie besser als die anderer. https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/weisse-koennen-gesichter-von-schwarzen-nicht-unterscheiden-und-umgekehrt-a-1276521.html Was wollen die Wissenschaftler mit dieser Erkenntnis anfangen? Es handelt sich nicht um Grundlagenforschung – also rein deskriptiv. Sie verbinden einen Zweck damit:

Es müsse allerdings noch genauer erforscht werden, wie fest die Erkennungsmuster im Gehirn verankert seien und wie sich verändern ließen, berichten die Wissenschaftler.

und

Sie betonen, dass es durchaus negative Folgen haben kann, wenn man Gesichter nicht unterscheiden kann. Es könnte etwa rassistische Vorurteile begünstigen. Ein Risiko sei auch, dass Menschen unbeabsichtigt falsche Zeugenaussagen machen.

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Marta Hiller

In dem Beitrag geht es um die Frage: Was ist historisch wahr? Wie weit kann man Zeitzeugen trauen? https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article195882833/Anonyma-Eine-Frau-zwischen-Vergewaltigung-und-Prostitution.html

Die Frage geht allerdings weiter: Wieweit kann man den Interpreten der Zeitzeugen trauen? Es gibt keine ganz neutralen Menschen, Menschen, die nicht irgendwas irgendwie falsch interpretieren oder es aus ihrer Zeit heraus „neu“ interpretieren müssen, weil sie die Zeit nicht kennen. Selbst die Frage: Warum beschäftigt sich jemand überhaupt mit dem jeweiligen Thema bekommt zur Antwort: Weil diese Person daran Interesse hatte. Und dann Zusatzfrage: Warum?

Das ist nichts Neues. Nur man sollte bedenken, dass auch Quellenstudium nie neutral ist. Und wenn es auch noch so sorgfältig geschieht.

Nur muss sich jeder Leser klar sein, dass Berichte von Zeitzeugen ebenso wenig die eine, „wahre“ Realität abbilden wie Akten, zeitgenössische Zeitungsartikel oder andere Texte. Immer ist Quellenkritik gefordert – nur durch den sorgfältigen Vergleich verschiedener Überlieferungen kann man sich dem wirklichen Geschehen schrittweise annähern. 

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Veredelung des Apfels + Schwarmtiere

Wie der Apfel zum Apfel wurde – ist im Grunde noch ein Rätsel: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geschichte-des-apfels-aus-der-steinzeit-in-den-supermarkt-a-1269865.html

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Seit wann schwimmen Fische im Schwarm? Bislang kann man ahnen, dass sie es seit 50 Millionen Jahren tun: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/50-millionen-jahre-alter-fischschwarm-entdeckt-a-1270555.html

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Uni-Auseinandersetzungen

Was ist Wissenschaft? Naturwissenschaft. Naturwissenschaft wird mit Wissenschaft gleichgesetzt. Und das ist ein großes Manko – weil es insgesamt der Monokultur dient. Die Vielfalt der Geisteswissenschaften wird kaum mehr in der Bevölkerung als Wissenschaft wahrgenommen. Zudem werden Naturwissenschaften auf eine Ebene gehoben, die ihr selbst widerspricht. Auch Ergebnisse der Naturwissenschaften sind nicht sakrosankt, sondern Teil der Wissenschaft – das bedeutet: Auch sie werden zur Diskussion gestellt. Von daher ist das hier nur ein Kratzen an der Oberfläche. Man müsste schon tiefer graben:

Den Anmaßungen der sogenannten Mint-Fächer, für das Wissenschaftspublikationswesen insgesamt zu sprechen, ist damit klar und deutlich widersprochen. Unter ihnen hatten insbesondere die Geisteswissenschaften in den letzten Jahrzehnten zu leiden.

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11 jähriges Genie und Gott + Glaube eines erwachsenen Wissenschaftlers + Nicht angepasste Wissenschaftler

Dieser Beitrag berichtet von einem 11 jährigen Genie:
https://www.epochtimes.de/feuilleton/panorama/11-jaehriges-astrophysik-genie-beweist-stephen-hawkings-ansicht-ueber-gott-war-falsch-a2851674.html

Die Antwort auf die Gottesfrage ist spannend:

Wer an die Selbsterschaffung des Universums glaubt, benötigt einen stärkeren Glauben als der, der an Gott, den Schöpfer, glaubt.

Dazu ein längeres Zitat zum Universum – aber der Artikel ist mit Blick auf das Genie ganz zu lesen -:

Wir wissen, dass das Universum ein Alter hat, oder? 13,8 Milliarden Jahre. So wurde vor 13,8 Milliarden Jahren das gesamte Universum auf eine Singularität reduziert, ein Partikel, das kleiner als ein Quark ist. Wenn die Schwerkraft jedoch immer funktioniert, das heisst: Wenn du von diesem Gebäude gesprungen bist, wirst du nicht 15 Sekunden später fallen, du wirst sofort fallen, also, wenn die Schwerkraft immer funktioniert hat, und die Singularität immer da war [….], dann sollte das Universum kein Alter haben, es sollte unendlich alt sein. Aber das ist es nicht, es ist 13,8 Milliarden Jahre alt. Und etwas kann nicht aus dem Nichts kommen, denn es müsste existieren, um sich selbst in die Existenz zu bringen, was unlogisch ist. So muss also etwas anderes die Singularität geschaffen haben und dieses andere, betrachte ich als Gott.

Auch als Genie muss er noch viel lernen – aber für einen 11jährigen ist das faszinierend. Hoffen wir, dass die Pubertät nicht alles auslöscht.

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Der Wissenschaftler Heino Falcke, der mit dem SchwarzenLochBild zu tun hat, bekennt sich zu seinem christlichen Glauben
https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/schwarze-loecher-antworten-zu-den-ganz-grossen-fragen-des-lebens-a-1262275.html

Es gibt zwischen Glaube und Wissenschaft mehr Parallelen, als man denken könnte. Beide suchen nach dem Grund von allem. Nur traut sich die Physik nicht, einen Schritt weiter zu gehen und die Frage nach Gott zu stellen. Ich glaube aber, dass der Mensch nicht nur aus Naturgesetzen besteht. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass da noch mehr ist. Wir haben Geist, Gefühl und Seele. Und diesem Bauchgefühl folge ich auch in der Wissenschaft oft.

Mit solchen Worten macht er sich angreifbar. Aber schön, dass es Menschen gibt, die keine Angst vor irrationalen glaubenslosen Angriffen haben.

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Wissenschaftler, die in Glaubensfragen nicht angepasst mit dem säkularen Mainstream laufen:
http://biblipedia.de/2019/04/04/das-geplante-universum-wie-die-wissenschaft-auf-schoepfung-hindeutet/

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