Discord + Digitales Studieren

Über Discord – Online-Dienst für Sprach- und Videokonferenzen – : https://www.spiegel.de/netzwelt/apps/discord-so-funktionieren-server-kanaele-und-livestreams-des-chat-service-a-f3c8f1f9-ec66-438f-8ba7-a758d24e56a6

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Man muss aus der Not eine Tugend machen – wenn aber die Not vorbei ist, dann schleunigst wieder zurück zu dem gehen, das sich bewährt hat. Digitaler Unterricht, digitales Studieren darf nicht Normalität werden. Die Gesellschaft verarmt – dadurch verarmt auch die Wissenschaft, weil Gespräche, gemeinsames Nachdenken, forschen minimiert werden, Wirtschaft leidet darunter, das Know How, es verarmen die demokratischen Prozesse: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/philosophie-studentin-im-interview-online-lehre-ist-keine-alternative-16910398.html

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Dies und das: CancelCulture + Gender gegen Feministinnen + Satire-Spiel mit getöteten Kindern? + Islamismus + Wutsnobs + Plagiatsjäger + Stealthing

Worauf ich im Blog immer hingewiesen habe, dass Gender nichts mit Feminismus zu tun habe, wird hier deutlich: Die linke (?) Gender-CancelCulture wendet sich auch gegen Feministinnen: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/korrektheit-vergiftetes-klima-an-britischen-universitaeten-16899316.html Den GenderLeuten sind Frauenrechte egal – denn Geschlechtlichkeit bedeutet eine Rolle spielen. Also auch Frausein. Aber das haben viele, die Gender mit Feminismus gleichsetzen, nicht begriffen. Oder es wird absichtlich gleichgesetzt, um Frauen, die sich für Frauenrechte engagieren möchten, Sand in die Augen zu streuen.

In dem Beitrag geht es allerdings darum, dass an britischen Universitäten die konservativen *Dozenten sich mit Meinungsäußerungen zurückhalten, um keinen Ärger zu bekommen. Man muss in Großbritannien um die Freiheit der Wissenschaft bangen und um sie kämpfen. Ich weiß nicht, ob man die CancelCulture als „links“ bezeichnen kann. Aus meiner Sicht ist sie eher eine Verbindung von Links-Ideologie mit dem zur Ideologie verkommenen Liberalismus anzusehen.

Zum Thema Humorlosigkeit der Cancel Culture: https://www.nzz.ch/meinung/hemmungslose-humorlosigkeit

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Ein Satire-Spiel mit getöteten Kindern – wohlgemerkt: von einer Krankenschwester getöteten Kindern – stellt Reitschuster vor. Was haben unsere Qualitätsmedien damit zu tun? Das steht hier auch: https://www.reitschuster.de/post/%C3%B6ffentlich-rechtliche-hassrede-150-punkte-pro-zerquetschtem-kind

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Islamismus: Das in der taz!: https://taz.de/Kritik-an-Islamismus/!5700251/ Manchmal staunt man, dass differenzierende Stimmen dieser Art auch dort zu Wort kommen. Wobei die Verwendung des Wortes „Faschismus“ in diesem Zusammenhang wahrscheinlich einem gewissen verbalen Anpassungsdruck an Linkssprech verschuldet ist.

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Es gibt sie überall, die Wutsnobs. Wenn irgendwas gehypte wird, dann sind auch die Wutsnobs auf Höhe. Kann man sich noch erinnern an die Anti-Raucher-Kampagne? An die Zeit, in der Hundebesitzer Angst hatten, ihren Hund Gassi zu führen, weil sie angegriffen wurden? Kann man sich noch an das arme, arme ADAC erinnern, was für eine Austrittswelle – warum, weiß ich nicht mehr. Usw. usw. usw.

Wie meine ich einmal gefühlsmäßig herausgefunden zu haben? Ca. 15% der Bevölkerung sind als Wutsnobs einzuordnen – welche Themen auch immer hochgespielt werden – es dürften so ca. 15% sich so in Rage gebracht fühlen, dass sie den Wutsnobs zuzuordnen sind. Manche Wutsnobs entscheiden dann auch Wahlen, konnte man in den letzten Jahren auch beobachten. Wutsnobs gibt es auf allen politischen Seiten – sie sind abhängig von den jeweiligen medialen Mode-Themen https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/gesellschaft-in-der-corona-krise-wir-wutsnobs-kolumne-a-f926f282-0487-40bc-9ba3-d490c845e38a

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Und was sage ich zu Plagiatsjägern? Nur eine Frage: Nichts besseres zu tun? Schaut lieber nach, ob etwas Innovatives für die Wissenschaft herausgekommen ist, statt… https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/dr-phil-guttenberg-die-plagiatsjaeger-sind-schon-auf-der-spur-16903082.html

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Es ist strafbar, das Kondom gegen den Willen der Sexualpartnerin abzustreifen. Es gleicht einer Vergewaltigung. Die Begründung ist richtig: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/kammergericht-berlin-bestaetigt-strafbarkeit-des-stealthings-16903277.html

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Handy-Erpressung + Wissenschaftliche Arbeiten

Ich habe gehört, dass einer jungen Frau am Frankfurter Hauptbahnhof am hellichten Tag das Handy aus der Hand gerissen wurde und die Gruppe von ihr Geld verlangte, sonst bekäme sie das Handy nicht wieder zurück. So gab sie der Gruppe 10 Euro und bekam das Handy wieder. Mit ist leider nicht bekannt, ob sie Anzeige erstattet hat, ob die Kameras etwas aufgezeichnet haben usw.

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Wissenschaftliche Arbeiten haben die Aufgabe, eben die Wissenschaft voranzutreiben, neue Ideen zu bringen – die vielleicht allerdings erst in Zukunft aufgegriffen werden, weil sie in der Zeit der Veröffentlichung verkannt werden. Entsprechend ist eine solche Arbeit zu beurteilen. Es ist wichtig, dass sie formal korrekt ist, alles an Vorgaben formaler Art berücksichtigt usw. Wesentlich ist jedoch der innovative Inhalt.

Ich habe das Gefühl, dass man wissenschaftliche Arbeiten inzwischen den Verwaltungsfachkräften und den Pfennigfuchsern überlässt. Menschen, die es nur darauf absehen, mit Hilfe von PC-Programmen Fehler zu finden, statt die wissenschaftliche Kompetenz zu beurteilen.

Das ist keine Wissenschaft. Das ist Kleinkrämerei.

So viel zu dem Thema: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/plagiate-disziplinarverfahren-gegen-soziologin-koppetsch-16899925.html

Jetzt kommt allerdings mein „Allerdings“: Man muss natürlich darauf achten, dass Wissenschaftliche Arbeiten wegen der Wissenschaft verfasst werden und nicht wegen irgendwelcher Karrieregründe. Aber das zu beurteilen sollte Aufgabe eines Betreuers der Wissenschaftlichen Arbeit sein und keine Aufgabe irgendwelcher selbst ernannter Richter, die sich vielleicht gar auf diese Art gegen jemanden profilieren wollen.

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Mode-Theologen

Es gibt Theologen, über die wird ständig gearbeitet – immer wieder kommt Neues heraus. Zu nennen sind als evangelische Theologen Karl Barth und Dietrich Bonhoeffer. Sie sind natürlich Epoche machend und einflussreich. Das sei nicht bestritten. Vielleicht lassen sich aber auch noch andere Schätze heben.

Wenn man dann aber etwas über den Theologen Heinrich Vogel sucht, der viel zu sagen hatte und dessen Leben in der Zeit des Nationalsozialismus auch nicht angepasst war, erfährt man nichts. Vielleicht sollten sich die lieben Kolleginnen und Kollegen einmal derer annehmen, über die nicht ständig neue Bücher erscheinen, den Vergessenen.

Oder habe ich etwas übersehen?

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Klima + Corona

So langsam kommt wieder das Lieblingsthema vieler auf: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-wissenschaft-die-corona-krise-widerlegt-einen-grossen-irrtum/

Man merkt: Nicht mehr Corona fesselt die Ängste – es ist die Klimaerwärmung. Da kann man sich wieder wunderbar tummeln und profilieren.

Aber in dem Beitrag geht es um die Wissenschaft, darum, dass inzwischen anhand von Corona jeder merken müsste: Wissenschaftler haben nicht alle eine Meinung.

Wissenschaftler haben nicht alle eine Meinung, weil der Rahmen, innerhalb dessen ein Wissenschaftler sein Objekt betrachtet variiert wie auch die Interpretationen von Fakten variieren. Natürlich gibt es auch unter ihnen Angepasste, die meinen, alle müssten der Meinung der Mehrheit sein bzw. ihrer Meinung sein. Sind halt auch fehlbare Menschen. Darum benötigen wir unbedingt: Meinungsfreiheit, denn nur so können Argumente ausgetauscht werden – in der Hoffnung, dass die richtigen dominieren. Denn das ist leider auch nicht immer der Fall, da auch Wissenschaftler Emotionswesen sind.

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Doch wieder Corona. Dieses Mal Schule und Corona: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/klassenzimmer/ein-recht-auf-betreuung-waere-sinnvoller-als-schulpflicht-16756949.html

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Leopoldina + Corona durchhalten + Zur Besinnung kommen

Ihr gehören sehr viele Professoren an. Aber nicht alle arbeiteten an der Stellungnahme mit https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2020_04_13_Coronavirus-Pandemie-Die_Krise_nachhaltig_%C3%BCberwinden_final.pdf

Es waren 26, davon 2 Frauen. Wer wird gefragt, ob er/sie daran mitarbeiten möchte? Wie funktioniert die Auswahl, dass sie ein möglichst breites Meinungsspektrum wiedergibt? Melden sie sich dazu? Spannender finde ich: Wie bekommt man 26 Professoren dazu, innerhalb kurzer Zeit so ein weitreichendes Papier zu veröffentlichen? Von daher sind die Kommunikationsstrukturen wirklich klasse – und das Redaktionsteam von 8 Personen ist zu bewundern.

An der 2. adhoc Stellungnahme waren 19 beteiligt+2 Wissenschaftliche Referenten. An der 1. 16+3 Wissenschaftliche Referenten.

Interessant.

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Ich stimme nicht mit allem 1:1 überein, aber es wird deutlich, dass man in der Politik beginnen muss, anders zu agieren: https://www.deutschlandfunk.de/benediktiner-zu-eingriff-in-grundrechte-mir-fehlt-das.886.de.html

Wenn Nerven blank liegen – weil die Existenz gefährdet ist – und dann mit Durchhalteparolen die nächsten 14 Tage überstehen – ist ein fast unmenschlicher Akt. Wir müssen natürlich alles tun, um Menschen zu stärken. Aber das durch digitalen Zuruf ist nur äußerst begrenzt möglich. Von daher ist es unbedingt notwendig, die Beschränkungen so zu gestalten, dass sie nachvollziehbar sind und nicht willkürlich daher kommen.

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Diese Zeit nutzen, um zur Besinnung zu kommen: https://www.katholisch.de/artikel/25194-bischof-feige-warnt-vor-kirchlichem-aktionismus-in-corona-krise

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Der Neandertaler in uns + Palindrom-Tag

Wir alle haben Neandertaler Gene in uns – manchmal mehr, manchmal weniger. Die Entwicklung des Menschen ist eine spannende Forschung: https://www.wissenschaft.de/geschichte-archaeologie/afrikaner-mehr-neandertaler-als-gedacht/

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Nachtrag: Noch etwas, etwas, das sehr selten ist: 02.02.2020 – Das Datum ist rückwärts lesbar: https://www.bild.de/news/inland/news-inland/datum-am-sonntag-warum-der-2-februar-2020-historisch-ist-68537462.bild.html

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Wunder: Gehirn

Auch unser menschliches Gehirn ist ein Wunder. Das der Tiere natürlich auch schon. Aber das des Menschen…!: https://www.faz.net/aktuell/wissen/gehirn-des-menschen-imitieren-was-roboterentwickler-wissen-sollten-16592278-p2.html

In dem Beitrag wird erwähnt, dass eine Genmutation im menschlichen Hirn dazu beigetragen hat, dass es so ist, wie es ist. Und nebenbei wird erwähnt, dass darum der Mensch auch länger schwanger ist als seine tierischen Zeitgenossen.

Ist das üblich, dass eine Genmutation im Hirn gleichzeitig die Schwangerschaft verändert? Und: Wie kam es, dass diese Mutation im Laufe der nächsten Generationen nicht wieder verschwunden ist?

Fragen über Fragen. Die Forschung geht weiter. Und dann noch: Die menschlichen Pyramidenzellen! Kleine Computer im großen Computer. Wobei: Der Vergleich mit dem Computer ist wohl nur gezogen worden, weil manche in dieser Kategorie denken können – obgleich ihr Hirn, das das denkt, mehr ist, als ein Supercomputer, unvergleichlich im Grunde.

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