Veredelung des Apfels + Schwarmtiere

Wie der Apfel zum Apfel wurde – ist im Grunde noch ein Rätsel: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geschichte-des-apfels-aus-der-steinzeit-in-den-supermarkt-a-1269865.html

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Seit wann schwimmen Fische im Schwarm? Bislang kann man ahnen, dass sie es seit 50 Millionen Jahren tun: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/50-millionen-jahre-alter-fischschwarm-entdeckt-a-1270555.html

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Uni-Auseinandersetzungen

Was ist Wissenschaft? Naturwissenschaft. Naturwissenschaft wird mit Wissenschaft gleichgesetzt. Und das ist ein großes Manko – weil es insgesamt der Monokultur dient. Die Vielfalt der Geisteswissenschaften wird kaum mehr in der Bevölkerung als Wissenschaft wahrgenommen. Zudem werden Naturwissenschaften auf eine Ebene gehoben, die ihr selbst widerspricht. Auch Ergebnisse der Naturwissenschaften sind nicht sakrosankt, sondern Teil der Wissenschaft – das bedeutet: Auch sie werden zur Diskussion gestellt. Von daher ist das hier nur ein Kratzen an der Oberfläche. Man müsste schon tiefer graben:

Den Anmaßungen der sogenannten Mint-Fächer, für das Wissenschaftspublikationswesen insgesamt zu sprechen, ist damit klar und deutlich widersprochen. Unter ihnen hatten insbesondere die Geisteswissenschaften in den letzten Jahrzehnten zu leiden.

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11 jähriges Genie und Gott + Glaube eines erwachsenen Wissenschaftlers + Nicht angepasste Wissenschaftler

Dieser Beitrag berichtet von einem 11 jährigen Genie:
https://www.epochtimes.de/feuilleton/panorama/11-jaehriges-astrophysik-genie-beweist-stephen-hawkings-ansicht-ueber-gott-war-falsch-a2851674.html

Die Antwort auf die Gottesfrage ist spannend:

Wer an die Selbsterschaffung des Universums glaubt, benötigt einen stärkeren Glauben als der, der an Gott, den Schöpfer, glaubt.

Dazu ein längeres Zitat zum Universum – aber der Artikel ist mit Blick auf das Genie ganz zu lesen -:

Wir wissen, dass das Universum ein Alter hat, oder? 13,8 Milliarden Jahre. So wurde vor 13,8 Milliarden Jahren das gesamte Universum auf eine Singularität reduziert, ein Partikel, das kleiner als ein Quark ist. Wenn die Schwerkraft jedoch immer funktioniert, das heisst: Wenn du von diesem Gebäude gesprungen bist, wirst du nicht 15 Sekunden später fallen, du wirst sofort fallen, also, wenn die Schwerkraft immer funktioniert hat, und die Singularität immer da war [….], dann sollte das Universum kein Alter haben, es sollte unendlich alt sein. Aber das ist es nicht, es ist 13,8 Milliarden Jahre alt. Und etwas kann nicht aus dem Nichts kommen, denn es müsste existieren, um sich selbst in die Existenz zu bringen, was unlogisch ist. So muss also etwas anderes die Singularität geschaffen haben und dieses andere, betrachte ich als Gott.

Auch als Genie muss er noch viel lernen – aber für einen 11jährigen ist das faszinierend. Hoffen wir, dass die Pubertät nicht alles auslöscht.

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Der Wissenschaftler Heino Falcke, der mit dem SchwarzenLochBild zu tun hat, bekennt sich zu seinem christlichen Glauben
https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/schwarze-loecher-antworten-zu-den-ganz-grossen-fragen-des-lebens-a-1262275.html

Es gibt zwischen Glaube und Wissenschaft mehr Parallelen, als man denken könnte. Beide suchen nach dem Grund von allem. Nur traut sich die Physik nicht, einen Schritt weiter zu gehen und die Frage nach Gott zu stellen. Ich glaube aber, dass der Mensch nicht nur aus Naturgesetzen besteht. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass da noch mehr ist. Wir haben Geist, Gefühl und Seele. Und diesem Bauchgefühl folge ich auch in der Wissenschaft oft.

Mit solchen Worten macht er sich angreifbar. Aber schön, dass es Menschen gibt, die keine Angst vor irrationalen glaubenslosen Angriffen haben.

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Wissenschaftler, die in Glaubensfragen nicht angepasst mit dem säkularen Mainstream laufen:
http://biblipedia.de/2019/04/04/das-geplante-universum-wie-die-wissenschaft-auf-schoepfung-hindeutet/

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DownSyndromTests / Trisomie 21 + Genspielereien an Menschen

Im Radio (HR-Info: 11.4.) ein sonderbares Interview mit dem EthikRatChef gehört.
https://www.hr-inforadio.de/podcast/das-thema/bluttest-als-kassenleistung-bundestag-debattiert-ueber-trisomie-21,podcast-episode44434.html (ab 4:57)

Er platzte nur so von Verständnis und Menschlichkeit – hielt aber diese Untersuchungen für richtig:
https://www.tagesschau.de/inland/bluttests-101.html

Für mich war es eine Lehrstunde dafür, wie man mit verständnisvollen Worten Falsches vertreten kann. Widersprüche nahm er in Kauf und Ausflüchte. Selbst der Interviewer, so hatte ich den Eindruck, war nicht ganz überzeugt von diesen menschelnden Worten, die für das gegenteil eintraten. Wenn der Ethikrat so argumentieren sollte, dann hat er für mich verspielt. Ich hoffe, dass die anderen im Rat wirklich Menschliches für Menschliches halten.

Die Frage ist vor allem auch: Was der Befragte nicht will – wird das dann nicht getan? Wenn er auch nicht will, dass DownSyndromKinder missachtet werden – so werden sie faktisch missachtet. Man kann nicht das gesellschaftliche System bedauern, das DownSyndromKinder missachtet werden und diesen Weg gehen, die Missachtung forcieren. Man müsste doch gerade dafür sorgen, dass diese Kinder geachtet werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht irgendwann die paar Eltern, die noch ein DownSyndromKind geboren haben, sich dem Vorwurf ausgesetzt sehen werden: Selbst dran Schuld – nun seht selbst wie Ihr damit klar kommt. Und dass der Mensch nun Krankheiten gestalten muss, statt ihnen ausgeliefert zu sein – wieso bedeutet das, dass man diese Kinder nun abtreiben soll? Dann wird von individuellen Konflikten gesprochen, die man würdigen solle – und dann ist er in einem anderen Kontext gegen Privatisierung der Probleme usw. usw. usw. Das ist ein äußerst ärgerliches Interview, weil es mit schein-menschlichen Worten Sand in die Augen streut.

Das Argument, dass nur Reiche den Test bezahlen können – Arme aber nicht und die Armen durch die Bezahlung durch die Krankenkasse gleichberechtigt werden müssen – ist gelinde gesagt Humbug. Wie wäre es, solche Tests allgemein zu verbieten? Manche würden dann dennoch diesen Test durchführen lassen. Aber sie wären dann nicht gesellschaftlich legitimiert.

„Wissen hat mit Diskriminierung nichts zu tun“?
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/trisomie-bluttest-die-frage-ist-rein-medizinisch-a-1262392.html In welcher Welt leben die eigentlich? Man will ja nur wissen, weil die Stimmung in der Gesellschaft eine Diskriminierende ist.

An diesem Beispiel sieht man auch sehr gut, wie man versucht Übel schön zu reden.

Mal eine menschliche Stimme:
https://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/bluttest-auf-downsyndrom-liebe-hat-nichts-mit-der-chromosomenzahl-zu-tun-a-1262260.html

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Da wurde einem Chinesen die Hölle heiß gemacht, weil er mit Menschen herumspielte. Und was machen diese hier?
https://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/griechenland-baby-mit-erbgut-von-drei-eltern-zur-welt-gekommen-a-1262427.html

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Überbietungswettbewerb in Sachen Negativität

Soziologen im Überbietungswettbewerb in Sachen Negativität
https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/vom-schwarzmalen-unserer-sozialen-systeme-16104940.html :

Die Soziologen befänden sich in einem von der allgemeinen Öffentlichkeit auch nachgefragten Überbietungswettbewerb in Negativität. 

Schön, dass es auch anderen auffällt.

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Dazu passt wieder einmal diese so genannte Studie – die allerdings wohl kaum von Soziologen stammt – aber der Überbietungswettbewerb hat auch andere Wissenschaften in den Krallen:
https://www.welt.de/gesundheit/article191326263/Studie-zu-Ernaehrung-Ungesundes-Essen-soll-jaehrlich-elf-Millionen-Tote-fordern.html

Woran stirbt man also zuletzt, wenn man wirklich gut im Leben stirbt? An nichts.

Sterben gehört zum Leben. Das sollte man vielleicht einmal wahrnehmen. Die Kunst zu sterben – sich in das Sterben einüben – in das unabwendbare Sterben – das gerät ganz aus dem Blick. Stattdessen präsentiert man solche Studien. Vor lauter Schreck isst man dann gar nichts – und stirbt.

Makaber finde ich die Aussage, dass in Afghanistan mit die meisten Menschen im weltweiten Vergleich wegen ungesunder Nahrung sterben. Ich vermute mal, die haben dort andere Probleme als den Kauf von Vollkornprodukten.

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Feinstaubpartikel: Glauben sie das wirklich? + Gemeine Wissenschaftler

Interessante Untersuchungen zum Thema Feinstaubpartikel: https://www.faz.net/aktuell/wissen/europaeer-verlieren-zwei-lebensjahre-durch-schlechte-luft-16083863.html

Man fragt sich allerdings: Glauben die das wirklich? Findet so eine Art: Wer Bietet-mehr-Wettbewerb unter Wissenschaftlern statt?

Zu Recht: Nicht alle nehmen alles für bare Münze: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/abgase-fordert-schmutzige-luft-wirklich-mehr-todesopfer-als-rauchen-a-1257420.html

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Da sage noch einer Wissenschaftler hängen nur klug in ihren Laboren und am Schreibtisch rum: Sie setzen sich auch gemein für streikende Schüler ein: http://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/12.000-Wissenschaftler-unterstuetzen-Klima-Streiks-der-Schueler

Was den Schülern kaum gefallen dürfte: Die Erwachsenen nehmen ihnen alles weg. Da protestieren sie gegen Erwachsene – weil sie sich von ihnen losstrampeln wollen, besser sein wollen als sie, wie es jede Generation will – und dann kommen die alten Knacker daher und sagen: Brav so, liebe Kinderlein!

Die Alten sind wie die Igel, die den Hasen tothetzen.

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Dissens und Konsens in der Wissenschaft

Ein netter Beitrag, https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/der-konsens-der-klimaforscher-ist-ergebnis-wissenschaftlich-kritischer-analyse-16060198.html der mit einem Buch der Frage nachgeht, ob die Aussage, Klimawandel sei vor allem von Menschen gemacht oder nicht, von einer unkritischen Konsensbildung der Wissenschaftler bestimmt ist oder nicht. Fazit ist natürlich: Klimaerwärmung ist vom Menschen gemacht, weil Wissenschaftler auch andere externe Faktoren berücksichtigt haben. Nett ist der Beitrag insofern, als er nicht viel begründet, dafür aber ein paar Zeilen dafür verwendet, folgendes zu schreiben:

Wer in Anbetracht des Forschungsstandes immer noch zweifelt, dass Kohlendioxid-Emissionen vorrangig für den gegenwärtigen Klimawandel verantwortlich sind, ist daher nicht ein kritisch-rationaler Skeptiker sondern ein Klimawandel-Leugner: Er ist ein Klimawandel-Leugner im gleichen Sinne wie jemand, der Zweifel äußert, ob die Anziehungskraft der Sonne wirklich dafür verantwortlich ist, dass die Erde um die Sonne kreist, ein Gravitationsphysik-Leugner ist.

Das heißt, aus einem Themenbereich, der nichts mit dem Thema zu tun hat, wird begründet, wie blöde der Gegner ist.

Mir kommt es in meiner Darlegung hier nicht darauf an, in die Diskussion einzugreifen (die ja wohl keine Diskussion mehr ist, weil diejenigen, die darüber diskutieren wollen, nicht ernst zu nehmende Klimawandelleugner sind), sondern die Rhetorik aufzuzeigen. Wissenschaftler sollten auf solche rhetorischen Mätzchen verzichten.

Zudem stellt sich die Frage: Gibt es auch ein entsprechendes Buch zu dem Thema, wie Konsens-Wissenschaftler mit denen umgehen, die eine andere Meinung haben?

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