Feinstaubpartikel: Glauben sie das wirklich? + Gemeine Wissenschaftler

Interessante Untersuchungen zum Thema Feinstaubpartikel: https://www.faz.net/aktuell/wissen/europaeer-verlieren-zwei-lebensjahre-durch-schlechte-luft-16083863.html

Man fragt sich allerdings: Glauben die das wirklich? Findet so eine Art: Wer Bietet-mehr-Wettbewerb unter Wissenschaftlern statt?

Zu Recht: Nicht alle nehmen alles für bare Münze: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/abgase-fordert-schmutzige-luft-wirklich-mehr-todesopfer-als-rauchen-a-1257420.html

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Da sage noch einer Wissenschaftler hängen nur klug in ihren Laboren und am Schreibtisch rum: Sie setzen sich auch gemein für streikende Schüler ein: http://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/12.000-Wissenschaftler-unterstuetzen-Klima-Streiks-der-Schueler

Was den Schülern kaum gefallen dürfte: Die Erwachsenen nehmen ihnen alles weg. Da protestieren sie gegen Erwachsene – weil sie sich von ihnen losstrampeln wollen, besser sein wollen als sie, wie es jede Generation will – und dann kommen die alten Knacker daher und sagen: Brav so, liebe Kinderlein!

Die Alten sind wie die Igel, die den Hasen tothetzen.

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Dissens und Konsens in der Wissenschaft

Ein netter Beitrag, https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/der-konsens-der-klimaforscher-ist-ergebnis-wissenschaftlich-kritischer-analyse-16060198.html der mit einem Buch der Frage nachgeht, ob die Aussage, Klimawandel sei vor allem von Menschen gemacht oder nicht, von einer unkritischen Konsensbildung der Wissenschaftler bestimmt ist oder nicht. Fazit ist natürlich: Klimaerwärmung ist vom Menschen gemacht, weil Wissenschaftler auch andere externe Faktoren berücksichtigt haben. Nett ist der Beitrag insofern, als er nicht viel begründet, dafür aber ein paar Zeilen dafür verwendet, folgendes zu schreiben:

Wer in Anbetracht des Forschungsstandes immer noch zweifelt, dass Kohlendioxid-Emissionen vorrangig für den gegenwärtigen Klimawandel verantwortlich sind, ist daher nicht ein kritisch-rationaler Skeptiker sondern ein Klimawandel-Leugner: Er ist ein Klimawandel-Leugner im gleichen Sinne wie jemand, der Zweifel äußert, ob die Anziehungskraft der Sonne wirklich dafür verantwortlich ist, dass die Erde um die Sonne kreist, ein Gravitationsphysik-Leugner ist.

Das heißt, aus einem Themenbereich, der nichts mit dem Thema zu tun hat, wird begründet, wie blöde der Gegner ist.

Mir kommt es in meiner Darlegung hier nicht darauf an, in die Diskussion einzugreifen (die ja wohl keine Diskussion mehr ist, weil diejenigen, die darüber diskutieren wollen, nicht ernst zu nehmende Klimawandelleugner sind), sondern die Rhetorik aufzuzeigen. Wissenschaftler sollten auf solche rhetorischen Mätzchen verzichten.

Zudem stellt sich die Frage: Gibt es auch ein entsprechendes Buch zu dem Thema, wie Konsens-Wissenschaftler mit denen umgehen, die eine andere Meinung haben?

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Physiker und Wirtschaft

Warum haben Physiker einen schlechteren Zugang zu Jobs in der Wirtschaft als Ökonomen? Dieser Frage geht dieser Beitrag nach: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/arbeitsmarkt-warum-oekonomen-mehr-verdienen-als-vwler-16060207-p2.html

Ist aber die Lösung, die die Autoren bieten wirklich in einer Zeit durchzusetzen, in der es um Kosten-Nutzen geht? Darum dreht sich doch alles. was nicht den notwendigen Nutzen bringt – wirtschaftlich gesehen – hat schlechte Karten.

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Genveränderungen + Säkulare ethische Maßstäbe

Warum die Veränderung menschlicher Gene so gefährlich ist: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/gentechnisch-mit-crispr-veraenderte-babys-in-china-in-hoechstem-masse-unethisch-a-1241000.html

Aber trotz des Interviews – es wird auf kurz oder lang kommen, weil im Grunde keine ethischen Argumente der Moderne dagegen sprechen. Das sieht man auch an dem Interview. Befürchtungen, dass man was in gang bringen könnte, was unerwünscht ist, wird dem Optimismus weichen: Auch das bekommt Wissenschaft in den Griff. Es gibt keine säkularen ethischen Maßstäbe, die ein dauerhaftes Fundament haben.

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Gen-Forschung am Menschen + Wolfsfreie Zonen

Ob das nun stimmt oder nicht, ob sich wirklich ein großer Teil der Forscher-Gemeinde gegen diese Art Forschung stellt: Sie wird kommen. Das ist das Schlimme. Es geht im Grunde nur darum, es möglichst weit hinauszuzögern: https://www.tagesschau.de/ausland/gen-baby-china-101.html

Wissenschafts-Ethik gerät leicht ins Hintertreffen, wenn es um Kapital, Fortschritt und Ehrgeiz geht. Wie heißt es in dem Beitrag:

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt seien solche Ansätze aufs Schärfste zu kritisieren.

Wie lange wird das so eingeordnet werden?:

Die Versuche seien ein „schwerer Schlag für die weltweite Reputation der chinesischen Wissenschaft“.

Steht man gleichzeitig vor dem Büro Schlange, um zu erfahren, wie das gemacht wurde (wenn es gemacht wurde), ob das Ergebnis Menschen hilft… – denn dann, wenn man als Argument bringen kann: Es hilft Menschen, dann wird es auch gemacht werden. Dieses Argument ist der Schlüssel zu so mancher vorher verpönter Tür.

Andererseits steht noch ein Aspekt im Blick: das Menschenbild. Welches Bild habe ich vom Menschen? Rein biologisches Wesen – kann untersucht und manipuliert werden wie Tiere – homo sapiens ist eben nur homo sapiens, es sei denn, man erklärt manche zur „Person“. Am homo sapiens, der nicht „Person“ ist, darf man herumexperimentieren… Es gibt sowieso zu viele, von daher…

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Wir sollten um Städte und Dörfer Zäune ziehen, damit keine Wölfe rein kommen können, so eine Art moderne Burganlage – die aber Wölfe nicht verletzen darf. Draußen hausen die Wölfe im Wald und Hag, in den Städten hocken angstvoll die Menschen und huschen schnell mit ihren gepanzerten Autos über die Straßen. Heulend schauen die Wölfe auf die Menschenreservate, sie umschleichend: https://www.tagesschau.de/inland/woelfe-deutschland-105.html

Gute Aussichten für meinen Namensgeber.

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