Genveränderungen + Säkulare ethische Maßstäbe

Warum die Veränderung menschlicher Gene so gefährlich ist: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/gentechnisch-mit-crispr-veraenderte-babys-in-china-in-hoechstem-masse-unethisch-a-1241000.html

Aber trotz des Interviews – es wird auf kurz oder lang kommen, weil im Grunde keine ethischen Argumente der Moderne dagegen sprechen. Das sieht man auch an dem Interview. Befürchtungen, dass man was in gang bringen könnte, was unerwünscht ist, wird dem Optimismus weichen: Auch das bekommt Wissenschaft in den Griff. Es gibt keine säkularen ethischen Maßstäbe, die ein dauerhaftes Fundament haben.

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Gen-Forschung am Menschen + Wolfsfreie Zonen

Ob das nun stimmt oder nicht, ob sich wirklich ein großer Teil der Forscher-Gemeinde gegen diese Art Forschung stellt: Sie wird kommen. Das ist das Schlimme. Es geht im Grunde nur darum, es möglichst weit hinauszuzögern: https://www.tagesschau.de/ausland/gen-baby-china-101.html

Wissenschafts-Ethik gerät leicht ins Hintertreffen, wenn es um Kapital, Fortschritt und Ehrgeiz geht. Wie heißt es in dem Beitrag:

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt seien solche Ansätze aufs Schärfste zu kritisieren.

Wie lange wird das so eingeordnet werden?:

Die Versuche seien ein „schwerer Schlag für die weltweite Reputation der chinesischen Wissenschaft“.

Steht man gleichzeitig vor dem Büro Schlange, um zu erfahren, wie das gemacht wurde (wenn es gemacht wurde), ob das Ergebnis Menschen hilft… – denn dann, wenn man als Argument bringen kann: Es hilft Menschen, dann wird es auch gemacht werden. Dieses Argument ist der Schlüssel zu so mancher vorher verpönter Tür.

Andererseits steht noch ein Aspekt im Blick: das Menschenbild. Welches Bild habe ich vom Menschen? Rein biologisches Wesen – kann untersucht und manipuliert werden wie Tiere – homo sapiens ist eben nur homo sapiens, es sei denn, man erklärt manche zur „Person“. Am homo sapiens, der nicht „Person“ ist, darf man herumexperimentieren… Es gibt sowieso zu viele, von daher…

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Wir sollten um Städte und Dörfer Zäune ziehen, damit keine Wölfe rein kommen können, so eine Art moderne Burganlage – die aber Wölfe nicht verletzen darf. Draußen hausen die Wölfe im Wald und Hag, in den Städten hocken angstvoll die Menschen und huschen schnell mit ihren gepanzerten Autos über die Straßen. Heulend schauen die Wölfe auf die Menschenreservate, sie umschleichend: https://www.tagesschau.de/inland/woelfe-deutschland-105.html

Gute Aussichten für meinen Namensgeber.

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Treibhausgas – Kohlendioxid – Eiszeiten – Wärmeperioden + Karlsruhe-Verfassungsgericht

So viel Kohlendioxid in der Luft wie seit 3 Millionen Jahre nicht mehr. https://www.tagesschau.de/ausland/weltklima-treibhausgas-101.html Was soll uns das sagen? Wann war in letzter Zeit so viel in der Luft wie vor 1 Million Jahren? Wann so viel wie vor 500.000 Jahren?… – Und wir haben diese Steigerung überlebt? Wow.

Was war eigentlich vor 3 Millionen Jahren? Seit 3-2 Millionen Jahren gibt es vermutlich das erste Wesen der Gattung Homo – ein paar Vor-Homos wird es schon vorher gegeben haben. Vor 300.000-200.000 gab es einen archaischen Homo sapiens. Der homo erectus entwickelte sich vor ca. 200.000 Jahren in Europa zum Neanderthaler, bis dieser und der Homo Sapiens schöne und üble Stunden miteinander verbringen konnten. So lange ist es auch mit der letzten Kaltzeit noch nicht her. Ca. 12.000 Jahre. Wenn der Maßstab die Vergletscherung der Pole ist, leben wir seit 2,6 Millionen Jahren im Quartären Eiszeitalter. Im Warmzeitalter liegt die Erdtemperatur global bei ca. 20-30 Grad – heute haben wir ca. 15 Grad. Wenn nicht wieder ein großer Vulkanausbruch (1816: Tambora) kommt und/oder eine geringere Sonnenaktivität, somit wieder eine kältere Zeit, wird erwartet, dass sich in ca. 100 Jahren wieder eine Warmzeittemperatur ausbreitet (auch mit ein wenig Hilfe des Menschen). Die Menge an Dinoabgasen konnten die Erderkältung damals nicht verhindern (oder gibt es heute mehr Kühe – so genannte Klima-Killer] als damals Dinos?) Spaß beiseite: Dass solche Schwankungen Auswirkungen haben auf die Lebewesen – wird keiner bestreiten. Kann man sich dem wirklich entgegenstemmen oder muss man beizeiten lernen, sich anzupassen? Ich würde vor allem für letzteres plädieren. Oder kommen die Wolfswinter? Eiskalte Winter, in denen hungrige Wolfsrudel durch Städte und Dörfer in Deutschland rudeln? https://www.tagesschau.de/inland/woelfe-deutschland-103.html

So ein bisschen zum Relativieren – wir leben auf einem „lebendigen“ Planeten:

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Ist das Bundesverfassungsgericht der verlängerte Arm von Protestbewegungen? https://www.tagesschau.de/inland/klage-klimaschutz-101.html

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In einer Zelle

Das, was ich neulich als Antwort auf einen Kommentar geschrieben habe, gilt nicht nur für den Kosmos, das gilt auch für die Zelle und vieles andere:

Transzendenz berührt das, was ich sagte nicht. Transzendenz bleibt Transzendenz. Gott bleibt immer das Gegenüber. Aber: das Denken und Erforschen der Welt machen Fortschritte. Die Welt ist eine Einheit. Das Forschen zerfällt in viele kleine Einzeldisziplinen – aber dennoch ist das, was erforscht wird, eine Einheit. So sehe ich auch, dass der Glaube als Teil dieser Schöpfung, das Denken als Teil der Schöpfung, die Wissenschaft als Teil der Schöpfung sich alle um die eine Welt drehen, wir aber die Einheit noch nicht erkennen können. Das ist Zukunftsmusik. Klar.
ich denke daran, dass die Erkenntnis, dass mit dem so genannten Urknall eine ganz bestimmte Geschwindigkeit vorhanden war (sonst hätte sich nichts bilden können), dass dann der Abstand der Erde von der Sonne, der Neigungswinkel der Erde, die Erdatmosphäre, die Stellung der Planeten, die Besonderheit des Wassers usw. usw. – ich meine einmal gelesen zu haben, dass es 37 solcher Besonderheiten bedurfte, dass Leben überhaupt möglich ist… – und dann auch noch Welt beobachtendes, selbstbewusstes, denkendes Leben. Dass solche Beobachtungen der Wissenschaft in Menschen eine Offenheit für den Glauben herstellen können. Von daher ist Wissenschaft auch eine Art „Hebamme“ des Glaubens. Je mehr Wissenschaft herausfindet, desto stärker kann sie evtl. als eine solche Hebamme angesehen werden. Natürlich gibt es Sicherungen, die einen solchen Glauben verhindern sollen (die Fülle der möglichen Planeten, die Phantasien, dass es nur so von intelligenten Lebewesen wimmelt, die Multiversen, das alles könnte eben darauf hindeuten, dass es einfach nur Zufall ist, dass die denkenden Zweibeiner auf der Erde herumlatschen und sich wichtig nehmen).
Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt, leider werden wir das alles nicht mehr wahrnehmen können.

(https://blog.wolfgangfenske.de/2018/11/01/unvollstaendige-gedanken-1/#comment-203810 – dort auch Kritik an meinem Text.)

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