Banken

Meine Frage ist – ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, darum frage ich -: Wäre es nicht besser, wenn all das Geld, das in die Banken gesteckt wird, Firmen zugute käme? Dann würde doch wenigstens was damit produziert werden. Leute hätten Arbeit, würden kaufen…

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de 

Wirtschafts-Mission

Ist den vielen, die Christen vorwerfen, in anderen Völkern zu missionieren (= von ihrem Glauben weiterzusagen), eigentlich nicht klar, dass der Westen mit seinem Export und seinem technischen Knowhow ständig missioniert? Er bricht ein in traditionell gewachsene religiöse und damit verbunden soziale Strukturen. Er lockt, ruft Sehnsüchte hervor, gibt Lebensziele vor. Und sie meinen, damit neutral zu sein? Ich sehe schon, dass die Radikalisierung vielerorts auch mit diesem Wirtschaftskolonialismus zusammenhängt – nicht nur mit der Ablehnung der westlichen Werte, die als zu freizügig, als negativ empfunden werden. Der Anspruch einiger Wirtschaftler besteht ja auch darin, die Welt auf wirtschaftlicher Ebene zu vernetzen, in die Politik und Tradition einzugreifen, Werte zu vermitteln (auch „besser und wirkungsvoller als Religionen“ – wie ich mal in einer Vorlesung eines Wirtschaftswissenschaftlers hörte)… Warum wird der Westen von vielen als Paradies angesehen? Wegen den Gaukeleien der Werbung, die weltweit ausgestrahlt werden. Das schlägt seine zerstörerischen Schneisen überall auf der Erde – was man der Tätigkeit der Christen nicht unbedingt nachsagen kann.   

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de 

Banken

Ich finde es ärgerlich: Schon wieder von der City-Bank und anderen Banken eine Postwurfsendung: Kredite aufnehmen – Wünsche erfüllen – Träume werden wahr… Und dabei gehen so viel Haushalte in die Insolvenz: http://www.sueddeutsche.de/,ra9m1/finanzen/365/471896/text/ Wollen die tatsächlich auf diese Weise ihre Banken wieder fit machen? Oder nur mehr Bad-Papiere produzieren? Dafür müsste geworben werden: Lebe nur von dem Geld, das du hast… Zurückschrauben, nicht alles haben wollen – aber nicht erst dann, wenn es zu spät ist, sondern lange bevor es zu spät ist, damit anfangen (- freilich, auch ich gebe Geld nicht ungern aus…) Solche bänkerischen Unsitten werden sicherlich gerne gesehen, weil sie doch auf Kosten der unbedarften Erwerbenden die Wirtschaft ankurbeln.

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de

Wirtschaft

Mir wird schwindelig, wenn ich die Wirtschaft betrachte. Verlangt eine Firma vom Bund Milliarden Bürgschaft, damit sie eine andere Firma übernehmen kann. Die Firmenchefs wissen was sie tun – sich Wettbewerbsvorteile verschaffen – wissen sie auch was sie damit der Gesellschaft antun? Muss sie das interessieren? Die sitzen ja irgendwo im Ausland. Nun, die Firmenchefs wissen, was sie tun. Wissen es auch die Politiker, die mit dem Geld, das ihnen ein Teil der Bewohner dieses Landes zum klugen und sinnvollen Arbeiten gegeben haben, gut wirtschaften sollen? Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  

Umwelt

Weitergescrollt: Dann das: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article3602938/Verschmutzung-der-Luft-soll-Klimawandel-bremsen.html. Nun, da lachen wir uns mal was ins Fäustchen, vor allem auch darum, weil man doch selten von den zahlreichen Untersuchungen hört, die einen von Menschen gemachten Klimawandel nicht bestätigen. Übrigens kommt diese Nachricht ja zur rechten Zeit: In Zeiten der Wirtschaftskrise kann man sich nicht so sehr um Umweltverschmutzung kümmern. Also: Man muss es auch nicht mehr, weil sie vielleicht gut ist. Da muss mal wieder mein Ausruf her: Meine Güte!

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de

Banken

Von Mittelständlern die Klage gehört, dass Banken sie nicht mehr unterstützen würden. Das brachte mich auf eine Idee: Kann es sein, dass Banken so viel Geld vom Staat bekommen, dass sie inzwischen ohne Wirtschaft existieren können? Sie leihen sich irgendwann alles gegenseitig nur selbst aus, schaffen ihren eigenen Finanzkreislauf – und wenn er dann wieder zusammenbricht, dann springt der Staat ein. Geht das? Inzwischen glaube ich fast alles.  Nachtrag um 12:19: dazu s. auch FAZ. Und Überlegungen, ein Service-Telefon für hilfesuchende Unternehmer einzurichten: http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2009_04_09_Wirtschaft_Ratgebertelefon.php.

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de

gute Gesellschaft

Ich befinde mich in guter Gesellschaft und verstehe – was die Finanzkrankheit betrifft – gar nichts mehr. Es wird gesagt, dass 39,4 Billionen Euro vernichtet worden seien. Kann man das wirklich errechnen? Nicht, dass ich die Künste der Computer anzweifle – nur hatte ich gedacht, dass ein Großteil der Gelder virtuelle Gelder gewesen seien. Kann etwas virtuelles vernichtet werden? Das sind keine Bank-Fragen mehr, sondern philosophische Fragen. Philosophen als Retter in der Bankenkriese … Oder versuchen die bankherrlichen Herrschaften nur Panik zu machen, um mit ihren Geldforderungen den Staaten mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, ihre Bank noch mehr am tatsächlichen Markt vorbei zu sanieren – um letztendlich die Staaten zu kaufen? Äh, haben sie die Staaten nicht schon längst gekauft, wenn sie gezwungen werden alles zu tun, um marode Systeme am Leben zu halten? Kann man die Banken nicht ganz abschaffen und nur noch alles virtuell machen? Wenn ein Großteil der 39 Billionen virtuelle Billionen sein sollten, dann kann man doch die virtuellen Billionen auch verteilen und sich was Schönes damit kaufen. Kauf dir davon was Süßes – sagte die Oma immer. Das ist der Vorteil der Oma gegenüber den Banken: Oma meint tatsächlich Süßes – Banken meinen virtuelles Süßes …

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de

Gold

Da empfiehlt ein Fachmann Gold. Gut, wenn man so viel Geld hat, dass man es in die alltäglichen Dinge investieren kann und dann das Übrige für Gold verwendet … – was empfiehlt der Nichtfachmann? Geld für Geräte ausgeben, die helfen, Geld zu sparen. Gemütliche Kaminöfen, Sonnenkollektoren, Strom sparende Kühlschränke, Dachisolierung und neue Fenster, ein kleines Gärtchen – sowas halt. All das kurbelt die Wirtschaft an und macht ein wenig unabhängiger. Naja, Laientipps. Oder doch Gold? Das glänzt so schön – so ein kleines Unzchen … – im Tresor.

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de