Banken auf die Finger klopfen

Banken auf die Finger klopfen – wenn sie sich Dinge herausnehmen, die ihre Selbstherrlichkeit demonstrieren: http://www.welt.de/finanzen/article5037539/Vor-den-Bankberatern-sind-wir-alle-splitternackt.html .

Der Prophet Amos sollte doch mal wieder seine Stimme erheben. Was er sagte? Das ist http://www.diebibel.de/ zu lesen („Version“: Bibelversion einstellen – Amos wählen – lesen). (Zu Amos selbst: http://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/altes-testament/dodekapropheton-kleine-propheten/amos/) –

Auch auf diesen Schultern des Amos steht unsere Kultur.

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Fischer – Ade

„Joschka Fischer fühlt sich als Lobbyist für die Pipeline „Nabucco“ sichtlich wohl. Im Vergleich zu seiner früheren Arbeit als Außenminister habe sich nicht viel geändert, kokettiert der Grüne. Er führe Gespräche mit Präsidenten, Premiers und Außenministern, wie früher. Jetzt aber nur für einen Konzern.“ http://www.welt.de/wirtschaft/article4491294/Die-neue-Rolle-des-Joschka-Fischer-als-Lobbyist.html 

Warum auch nicht! – Warum nicht?

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Keine Ahnung

Ich habe zwar keine oder nur wenig Ahnung davon – aber wie das letzte Blog-Jahr gezeigt hat, hat sich meine keine Ahnung häufig als Realität erwiesen. So habe ich ja auch keine Ahnung von Wirtschaft und Opel und GM und so. Aber was am Anfang der GM-Opel-Diskussion immer so gesagt wurde war, dass Opel für GM wichtig ist. Dann wurde gesagt: GM will Opel loswerden, weil die Deutsche Regierung und der Betriebsrat es so wollen. Dann kam das mit Magna und co. Und ein Vertrag wurde bejubelt – der allerdings nur eine Absichtserklärung war. Mehr nicht. Aber alle jubelten: Durchbruch! Und der ahnungslose WF an seinem PC dachte: Nix Durchbruch: GM braucht nur Zeit. Und jetzt sind alle sauer, dass GM wohl doch nicht so will wie sie es sich alle gewünscht haben. Aber wer verscherbelt schon für nen Appel und en Ei seine Reichtümer – wenn er gar nicht muss? Naja – nur so´n Hinweis von einem Ahnungslosen. Nur eine Frage: Woher hat der Ahnungslose seine Ahnung? Das kommt daher, dass große und größte Firmen nicht anders handeln als der Normalbürger XY. Nur mit mehr Gedöns. Und wenn man weiß, wie man selber handeln würde, weiß man auch, wie andere handeln. Und man weiß auch, dass man träumt – und so kann man andere träumen lassen: Regierungen, Betriebsräte… Nicht dass einer denkt: Ich wünschte nicht alles Gute für Opel. Ich wünsche es von Herzen – ich fahre ja selbst einen. Nur geht es um Wirtschaft und nicht um Träume – sagt der Ahnungslose.

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Banken

Ich habe das Thema schon häufiger angesprochen: Raffgier der Banken. Manchmal wünschte man sich den Propheten Amos und seine Gefährten zurück. Weil die Banken nun durch die Staatszuschüsse sozusagen wissen: „Wir sind kaum kaputtbar“. Staat unterstützt uns – darum müssen die normalen Verbraucher uns auch zwangsweise unterstützen… Und dann fordert Obama schärfere Kontrollen http://www.welt.de/wirtschaft/article4161178/Barack-Obama-sieht-keine-Reue-bei-den-Banken.html Ich dachte, die Kontrollen wären mit den Finanzzusagen an die Banken verbunden gewesen? Oder dauert das so lange, bis eine wirksame Kontrolle aufgebaut ist, weil die Banker die einzigen sind, die im Grunde den Durchblick haben – und die dann auch als Kontrolleure eingesetzt werden müssen? Was taugt dann der „Kauf“ einer Bank durch den Staat, wenn dieser damit überfordert ist? Alles nur warme Luft zum Beruhigen der Dummerjahne wie ich einer bin? 

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Kultur

Unsere Kultur ist eine Kultur des Fragens, des Suchens, des Weitergehens – was freilich nur sinnvoll ist, wenn man weiß, dass man auf der Schulter derer steht, die gefragt haben, und Etappenantworten bekommen haben, die gesucht haben und Etappenfunde gemacht haben … – denn niemand fängt von vorne an zu fragen, zu suchen, zu gehen. Wenn es gut läuft, ehrt unsere Kultur die Alten, die es verdient haben, als weise, als Autoritäten, als Lebenskünstler gehört zu werden – aber sie bleibt nicht bei ihnen erstarrt stehen. Sie ist keine Kultur des Rezitierens, des Verharrens, des Nacherzählens, des erstarrten, ängstlichen Gehorsams. Als Kultur, die sich ihrer selbst bewusst ist, ihrer Errungenschaften bewusst ist, braucht sie sich nicht durch Gewalttätigkeiten, Lügen und Schönreden zu beweisen.

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Solarwüste + Scheer

Ich meine, der Politiker Hermann Scheer, der gestern immer wieder in den Nachrichten auftauchte, derjenige, der gegen die Solarstrom-Anlage in der Sahara ist – hat auch einmal Recht (auch wenn er nicht sehr neutral ist). Das ist für mich als kleinen Dorflaien vollkommener Quatsch, in diese Gebiete riesige Solaranlagen hinzustellen. Warum nicht in Sizilien, Spanien, Griechenland… Weil da die Sonne nicht 24 Stunden scheint 🙂 ? Das sind doch alles sehr unsichere Gebiete. Das Argument, das ich auch gehört habe, dass es sich damit auch um eine Art Entwicklungshilfe handeln würde, ist gelinde gesagt weltfremd. Alle Welt versucht von Erpressungen wegzukommen – und freiwillig liefern sie sich dem aus. Und dann die andere Leitung: Gas. Türkei – der eine Strang endet irgendwo, weil sie mal nach Iran will. Das soll den Iran befrieden: Schau, sei so lieb, dann bauen wir auch unsere Pipeline in dein Land – aber nur, wenn du lieb bist. Der andere Strang endet in Hoffnung… Hermann Scheer, erheb dein Wort und treib den Schwachsinn aus Wirtschaftlerhirnen fort!  – oder so. — Nein, nein, ich nehme alles zurück! Die Sahara ist schon richtig. Die 24 Stunden Sonne brachten mich darauf.  Vielleicht planen sie langfristig, mit riesen Satelliten-Spiegel das Sonnenlicht auch Nachts herunterzuspiegeln. Und das geht natürlich in bewohnten Gebieten nicht…

Eine neu errichtete Kirche wurde in Ägypten – von wem wohl – niedergebrannt: http://www.idea.de/nc/nachrichten/detailartikel/artikel/aegypten-orthodoxe-kirche-niedergebrannt.html  – So viel zur Sicherheit dort. (Falls wieder einer auf die Idee kommt zu sagen: Selber dran Schuld, in Ägypten sollen auch keine Christen leben, der erkundige sich mal zum Thema Kopten. Übrigens: Auch im Iran gab es schon Christen, lange bevor Mohammed das Licht der Wüste erblickt hat.)

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Banken

Meine Frage ist – ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, darum frage ich -: Wäre es nicht besser, wenn all das Geld, das in die Banken gesteckt wird, Firmen zugute käme? Dann würde doch wenigstens was damit produziert werden. Leute hätten Arbeit, würden kaufen…

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Wirtschafts-Mission

Ist den vielen, die Christen vorwerfen, in anderen Völkern zu missionieren (= von ihrem Glauben weiterzusagen), eigentlich nicht klar, dass der Westen mit seinem Export und seinem technischen Knowhow ständig missioniert? Er bricht ein in traditionell gewachsene religiöse und damit verbunden soziale Strukturen. Er lockt, ruft Sehnsüchte hervor, gibt Lebensziele vor. Und sie meinen, damit neutral zu sein? Ich sehe schon, dass die Radikalisierung vielerorts auch mit diesem Wirtschaftskolonialismus zusammenhängt – nicht nur mit der Ablehnung der westlichen Werte, die als zu freizügig, als negativ empfunden werden. Der Anspruch einiger Wirtschaftler besteht ja auch darin, die Welt auf wirtschaftlicher Ebene zu vernetzen, in die Politik und Tradition einzugreifen, Werte zu vermitteln (auch „besser und wirkungsvoller als Religionen“ – wie ich mal in einer Vorlesung eines Wirtschaftswissenschaftlers hörte)… Warum wird der Westen von vielen als Paradies angesehen? Wegen den Gaukeleien der Werbung, die weltweit ausgestrahlt werden. Das schlägt seine zerstörerischen Schneisen überall auf der Erde – was man der Tätigkeit der Christen nicht unbedingt nachsagen kann.   

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Banken

Ich finde es ärgerlich: Schon wieder von der City-Bank und anderen Banken eine Postwurfsendung: Kredite aufnehmen – Wünsche erfüllen – Träume werden wahr… Und dabei gehen so viel Haushalte in die Insolvenz: http://www.sueddeutsche.de/,ra9m1/finanzen/365/471896/text/ Wollen die tatsächlich auf diese Weise ihre Banken wieder fit machen? Oder nur mehr Bad-Papiere produzieren? Dafür müsste geworben werden: Lebe nur von dem Geld, das du hast… Zurückschrauben, nicht alles haben wollen – aber nicht erst dann, wenn es zu spät ist, sondern lange bevor es zu spät ist, damit anfangen (- freilich, auch ich gebe Geld nicht ungern aus…) Solche bänkerischen Unsitten werden sicherlich gerne gesehen, weil sie doch auf Kosten der unbedarften Erwerbenden die Wirtschaft ankurbeln.

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Wirtschaft

Mir wird schwindelig, wenn ich die Wirtschaft betrachte. Verlangt eine Firma vom Bund Milliarden Bürgschaft, damit sie eine andere Firma übernehmen kann. Die Firmenchefs wissen was sie tun – sich Wettbewerbsvorteile verschaffen – wissen sie auch was sie damit der Gesellschaft antun? Muss sie das interessieren? Die sitzen ja irgendwo im Ausland. Nun, die Firmenchefs wissen, was sie tun. Wissen es auch die Politiker, die mit dem Geld, das ihnen ein Teil der Bewohner dieses Landes zum klugen und sinnvollen Arbeiten gegeben haben, gut wirtschaften sollen? Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  

Umwelt

Weitergescrollt: Dann das: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article3602938/Verschmutzung-der-Luft-soll-Klimawandel-bremsen.html. Nun, da lachen wir uns mal was ins Fäustchen, vor allem auch darum, weil man doch selten von den zahlreichen Untersuchungen hört, die einen von Menschen gemachten Klimawandel nicht bestätigen. Übrigens kommt diese Nachricht ja zur rechten Zeit: In Zeiten der Wirtschaftskrise kann man sich nicht so sehr um Umweltverschmutzung kümmern. Also: Man muss es auch nicht mehr, weil sie vielleicht gut ist. Da muss mal wieder mein Ausruf her: Meine Güte!

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Banken

Von Mittelständlern die Klage gehört, dass Banken sie nicht mehr unterstützen würden. Das brachte mich auf eine Idee: Kann es sein, dass Banken so viel Geld vom Staat bekommen, dass sie inzwischen ohne Wirtschaft existieren können? Sie leihen sich irgendwann alles gegenseitig nur selbst aus, schaffen ihren eigenen Finanzkreislauf – und wenn er dann wieder zusammenbricht, dann springt der Staat ein. Geht das? Inzwischen glaube ich fast alles.  Nachtrag um 12:19: dazu s. auch FAZ. Und Überlegungen, ein Service-Telefon für hilfesuchende Unternehmer einzurichten: http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2009_04_09_Wirtschaft_Ratgebertelefon.php.

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gute Gesellschaft

Ich befinde mich in guter Gesellschaft und verstehe – was die Finanzkrankheit betrifft – gar nichts mehr. Es wird gesagt, dass 39,4 Billionen Euro vernichtet worden seien. Kann man das wirklich errechnen? Nicht, dass ich die Künste der Computer anzweifle – nur hatte ich gedacht, dass ein Großteil der Gelder virtuelle Gelder gewesen seien. Kann etwas virtuelles vernichtet werden? Das sind keine Bank-Fragen mehr, sondern philosophische Fragen. Philosophen als Retter in der Bankenkriese … Oder versuchen die bankherrlichen Herrschaften nur Panik zu machen, um mit ihren Geldforderungen den Staaten mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, ihre Bank noch mehr am tatsächlichen Markt vorbei zu sanieren – um letztendlich die Staaten zu kaufen? Äh, haben sie die Staaten nicht schon längst gekauft, wenn sie gezwungen werden alles zu tun, um marode Systeme am Leben zu halten? Kann man die Banken nicht ganz abschaffen und nur noch alles virtuell machen? Wenn ein Großteil der 39 Billionen virtuelle Billionen sein sollten, dann kann man doch die virtuellen Billionen auch verteilen und sich was Schönes damit kaufen. Kauf dir davon was Süßes – sagte die Oma immer. Das ist der Vorteil der Oma gegenüber den Banken: Oma meint tatsächlich Süßes – Banken meinen virtuelles Süßes …

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