Seligpreisungen – anders

Seligpreisungen (Matthäus-Evangelium 5-7) einmal anders – als ein Weg verstanden (vgl. Augustinus):
Am Anfang des Weges (1. Schritt) steht die Anerkennung Gottes (die Armen im Geiste);
der 2. Schritt: Leid Tragende trösten = Mitleid lernen;
der 3. Schritt: Sich zurücknehmen (sanftmütige Gesinnung erlangen);
4. Schritt: das Wesentliche erkennen (Gerechtigkeit, nicht Güter);
5. Schritt: sich aus der veränderten Gesinnung heraus Menschen helfend/barmherzig zuwenden;
6. Schritt: Herzensreinheit erlangen, die Gott schaut;
7. Schritt: als ein solches Kind Gottes umfassenden Frieden weitergeben;
8. Schritt: Gott bestimmt das Leben – nicht der Lebenswille (Verfolgung auf sich nehmen). Dieser Schritt wird von Matthäus vertieft: Seid fröhlich und jubelt… – das bedeutet: damit beginnt man wieder mit Schritt 1 – aber auf einer neuen Ebene: Das ist Anerkennung Gottes (Arme im Geist)… (2019)

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Der Blog wird voraussichtlich erst am Donnerstag weiter geführt werden.

Weihnachtslieder + Interview: Michael Herbst

Weihnachtslieder

Weihnachtslieder „stürmen US-Charts“: https://www.kath.net/news/76537

Nachtrag: Ich kann auch mal wieder auf meine Weihnachtsseite hinweisen. Vielleicht bekommt ja jemand Anregungen: https://weihnachtenmit.wolfgangfenske.de/

Interview Michael Herbst

Ein Interview mit Michael Herbst: https://www.pro-medienmagazin.de/gott-hat-viele-tueren-geoeffnet/ Es geht um Mission, Umwelt und andere Themen die Kirche und Gesellschaft betreffen.

Das Thema Umwelt ist kein modernes Thema. Das bekomme ich auch immer stärker mit, je mehr ich mich mit den Dichterinnen und Dichtern der letzten Jahrtausende beschäftige. Liebe zur Schöpfung und zum Schöpfer – machte sehend. Wir stehen auf der Schulter dieser Vorfahren. Ja, Kirche muss in dieser Tradition weiterarbeiten: Schöpfung bewahren. Darf aber dabei nicht, wie die Säkularen, den Schöpfer übergehen und damit den Menschen vergessen.

Es sei angemerkt, um nicht missverstanden zu werden, dass das Bild, das sich der Mensch von der Natur macht, natürlich immer wieder ändert. Die Probleme, die wir heute weltweit haben, hatten Menschen anderer Zeiten nicht. Früher wurde die Natur als eine angesehen, die stärker ist als der Mensch. Heute merkt der Mensch, er ist stärker als die Natur. Früher waren Menschen abhängig, ihr unterworfen. Heute unterwirft der Mensch die Natur, nicht immer übel meinend. Aber ich denke, wer die Schönheit der Schöpfung besingt, der geht auch anders mit ihr um. Und das können wir in Texten immer wieder erkennen.

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Glaube und Dichterinnen

In einem Beitrag zu einem Gedicht von Elisabeth Barrett Browning (EBB) las ich, dass die Autorin viel Christliches erwähnt. Aber dennoch sei das Gedicht ergreifend. Das Christliche sei nur eine Sprachform der damaligen Zeit gewesen. Heute würde sie anders schreiben.

Dass sie heute anders schreiben würde als damals, ist natürlich eine Kokolores-Aussage. Denn der Mensch schreibt in der Zeit, in der er lebt. Und er denkt in der Zeit, in der er lebt. Die Person der Gegenwart, die das geschrieben hat, würde auch in der Zeit von EBB anders geschrieben haben. Aber was sagt das schon aus?

Und so muss man den Menschen in seiner Zeit ernst nehmen. Und auch in der Zeit von EBB gab es unterschiedlichste Strömungen: Ablehnung des christlichen Glaubens – und den Glauben in einer ganz breiten Schattierung: allgemeinen traditionellen Kirchenglauben, sehr frommen, bis hin zu fanatischem Glauben, Glauben, eng, gesetzlich, trist, Glauben frei, beweglich, freudig. Glauben durchzogen von Zweifeln, Glauben, mal aufflammend, mal abbrennend, Gott geht ein in die Natur, Gott wird durch die Natur als Gott erkannt, die Natur wird erst als Schöpfung durch Gott in ihrem Wert erkannt. Menschen haben sich über den Glauben lustig gemacht, andere verfolgt, andere suchten… Auch im 19. Jahrhundert gab es verschiedenste Formen. Und ein Mensch konnte wählen. Und EBB glaubte eben, wie sie glaubte.

Glaube durchdringt den ganzen Menschen, seine Weltsicht. Er hilft, mit der Krankheit umzugehen – EBB war immer wieder sehr krank, hilft mit Rückschlägen im Leben umzugehen, hilft das Sterben zu erleichtern. Glaube ist nicht einfach ein Sprachstil. Er wurde zum Sprachstil bei den Dichtern, die die alten griechischen und römischen Götter in die Gedichte brachten. Aber das ist Larifari, das ist kein Glaube. Keiner der Dichter hat an Pan geglaubt, keiner an Zeus. Und wenn die „Götter“ ins Spiel kamen, war es Sprachspiel der damaligen Zeit. Wer heute sagt: Das mögen die Götter wissen! spricht damit nicht seinen Glauben aus.

Der christliche Glaube hat EBB massiv durchdrungen. Sie war die, die sie war durch den Glauben. Gerade bei ihr muss man das sagen, da ihr Werk wie bei kaum einem anderen Dichter/einer anderen Dichterin mit dem Glauben verwoben ist, aus ihrem Glauben herauskommt. Sie von ihrem Glauben zu lösen macht sie zu einem anderen Menschen.

Das hat auch ein Artikel von 1884 begriffen, die Zusammengehörigkeit von Glaube – Worte – Leben. Zu der Zeit wurde noch nicht versucht (zumindest ist mir das nicht bekannt), Menschen ideologisch anzupassen. Damals wurde gesagt: Glaube – Unglaube, aber nicht, dass Glaubende im Grunde Ungläubige sind, die das alles nur aus Konvention oder aus sonst welchen Gründen formuliert haben:

Der tiefe religiöse Geist, der Mrs. Browning durchdrang, führte sie häufig zu der Wahl von Themen, die in irgendeiner Weise mit den großen Wahrheiten der christlichen Religion verbunden waren, … einen tiefen und intensiven Glauben, erkennbar an der Haltung, die sie in ihren Werken eingenommen hat, erkannt von jedem, der sie kennengelernt hat. https://victorianweb.org/authors/ebb/cornhill.html

Zudem wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts Frauen einer Psychoanalyse im Sinne Freuds unterzogen: Sie schrieben nur so gläubig, weil sie sexuell verklemmt waren usw. usw. usw. Das ist mir bei EBB noch nicht begegnet. Aber all das zeigt, wie wenig ernst die Dichterinnen als Menschen genommen werden, wenn sie nicht als die Menschen genommen werden, die sie waren. Dazu gehört nun einmal auch ihr Glaube.

Das alles herauszuarbeiten bin ich gerade dabei. Wer aber zu dem Thema Gott im Gedicht schon jetzt lesen möchte: Hier gibt es eine Fülle an Beiträgen: https://gedichte.wolfgangfenske.de/

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Mensch und Gott

Der Mensch ist zerrissen in sich selbst.
Dieser Mensch will Gott verstehen?

Er projiziert sich selbst in Gott hinein
und übergriffig zieht er Gott in sich hinein –
auch in der Ablehnung.

Es gibt einen Ausweg aus den Irrungen:
Der Mensch wird sich ganz von Gott erleuchten lassen,
damit Gottes Geist Gott-Erkenntnis in ihn hineinbilden kann.

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Christina G. Rossetti

Eine weitere Schriftstellerin habe ich in meiner Darlegung aufgenommen: https://gedichte.wolfgangfenske.de/christina-w-rossetti-1830-1894/

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Christina Rossetti wuchs in einer Familie auf, in der dichten hoch im Kurs stand. Der Vater musste aus Italien aus politischen Gründen ins Exil und floh nach England. Die vier Kinder wurden in England geboren. Christina war die Jüngste und Zeit ihres Lebens kränklich, mit 14 Jahren hatte sie einen Nervenzusammenbruch und ging nicht mehr zur Schule. Nichts desto weniger wird berichtet, dass sie in ihrer Jugend Mühe hatte, ihre Leidenschaft (Wut) unter Kontrolle zu bringen. Sie liebte die Natur und lernte von ihr. Nachdem der Vater aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf verloren hatte, gründete die Mutter eine Tagesschule, in der Christina half, aber diese Schule wurde nach kurzer Zeit geschlossen. Häufig saß sie ihrem Bruder, dem bedeutenden präraffaelitischen Dichter und Maler Dante Gabriel Rossetti, Modell. Verlobt war sie drei Mal, löste aber jedes Mal die Verlobung aus religiösen Gründen. Ihr Glaube war für ihr Leben dominant, sie war beeinflusst von der Oxford-Bewegung, so auch von John Kebles und John Henry Newman. Eine Glaubenskrise hatte sie 1857. Sie meldete sich 1854 als Krankenschwester, um im Krimkrieg zu helfen, wurde aber nicht genommen, sie half Kranken und Armen. Sie arbeitete einige Jahre zeitweise in einem Haus, in dem Prostituierte Zuflucht fanden (St. Mary Magdalene House of Charity) und wohnte während der Zeit im Gefängnis. 1871 erkrankte sie an der Basedowschen Krankheit, die sie entstellte. An Brustkrebs starb sie 1894.

Ein paar ihrer Gedichte würde ich auch einer, wie man lesen kann, perfekten Einfachheit zuordnen. Sie galt nach Elizabeth Barrett Browning als die bedeutendste Dichterin ihrer Zeit und hat Dichterinnen in der Folgezeit beeinflusst. Bekannt ist sie bis heute auch wegen zweier Weihnachtslieder (https://en.wikipedia.org/wiki/In_the_Bleak_Midwinter und https://en.wikipedia.org/wiki/Love_Came_Down_at_Christmas ). Neben diesen religiösen Liedern wurden andere vertont. Ihre Andachtsbücher, Bücher zu christlichen Themen machten sie auch zu einer viel gelesenen geistigen Lehrerin.

Über ihr Leben unter anderem: https://www.poetryfoundation.org/poets/christina-rossetti Gedichte: https://www.poetseers.org/the-great-poets/british-poets/rossetti/ Meine Grundlage: Christina G. Rossetti: Poems, Boston 1906.

In dem Gedicht: „The Master is come, and calleth for thee“ greift sie das Gleichnis Jesu von den klugen und törichten Jungfrauen auf. Das Gedicht ist ganz einfach, aber eindrücklich: „Wer ruft? – Dein Vater ruft dich, / renne, o Tochter,…“. Und das wird immer intensiver gesteigert: Nach dem Vater wird der Herr genannt, der ruft, dann der König, dann „Lord God“, dann der Brautraum – der Raum der Vereinigung mit Gott. Und jede Strophe erklärt kurz, wer der Rufende ist, was er tut. Das Gedicht endet: „Der, der dich liebt wie kein Mensch dich lieben kann, / bittet dich, ihm dein Herz zu schenken.“

Viel kommentiert wird das Gedicht „The Convent Threshold“. Ein langes Gedicht, das verschiedene Ebenen beschreibt, so ein Gespräch mit dem Geliebten, Gespräch mit Gott, Traum – wohl insgesamt ein Gespräch mit sich selbst, in dem Glaube und Zweifel miteinander ringen. In diesem Gedicht, das ich nur andeutend wiedergebe, fordert sie in einer stark an die Apokalypse des Johannes angelehnte Sprache auf, den Blick von der Erde weg hin zu der wahren Heimat zuzuwenden, die Augen auf das Paradies zu richten, statt auf die irdische Liebe. Das wahre Glück wird in der himmlischen Heimat sein – auch das Glück der Liebe. Aber voran gehen Umkehr, Buße, Loslassen dessen, was dem irdischen Menschen so wichtig ist. Einst war in ihrem Leben Gott äußerst bedeutsam, aber jetzt ist es ohne Gott Staub, müde, schmutzig. In den letzten zwei Strophen heißt es: „Ich wachte auf, betete gegen meinen Willen, / schlief wieder ein… / Dann stand ich auf und kniete und betete: / Ich kann die Worte, die ich sprach, nicht aufschreiben, / meine Worte kamen zögernd, meine Tränen waren wenig / Aber durch die Dunkelheit sprach mein Schweigen / wie ein Donnerschlag. Als der Morgen anbrach, war mein Gesicht verzerrt, mein Haar war grau, / gefrorenes Blut lag auf der Schwelle, / auf der ich im atemlosen Kampf lag.“ Ihr Gesicht ist nicht mehr das jugendliche Gesicht. Es ist wie hinter einem grauen Schleier verschwunden. Aber dann, im Paradies, wird dieser Schleier genommen und sie wird aussehen wie in der Zeit der alten Liebe (zu Gott).

Sie hat viele christliche Gedichte geschrieben. In „The love of Christ which passeth knowledge“ lässt sie Christus sein Leiden für den Menschen aussprechen: Er litt, wir können mit ihm die Krone des Lebens bekommen, wir ernten, weil er sich Mühe gab. Andererseits beschreibt sie ihr eigenes Leiden – und bittet dann Jesus, sie, die ein fallendes Blatt ist, zu beleben, sich in ihr zu erheben: „Ich habe kein Esprit, keine Worte, keine Tränen; / Mein Herz in mir ist wie ein Stein / Zu betäubt für Hoffnungen und Ängste. / Schaue rechts, schaue links, ich bin allein.“ In vielen Bildern beschreibt sie, wie kaputt sie ist. Zuletzt sieht sie sich als zerbrochene Schale, die Jesus in das Feuer werfen soll, um sie zu einem neuen königlichen Becher umzuschmelzen: „O Jesus, drink of me!“ Der Mensch ist sein eigener Verräter, sein tödlichster Feind, er verstopft selbst jeden seiner Wege, den er gehen will. Gott allein kann den Würgegriff lösen und befreien. („Who shall deliver me?“; auch hier: vgl. Paulus.)

Und so hat sie in ihren Gedichten viele überraschende Formulierungen. In „Advent“ heißt es: „Weinend halten wir ihn, der für uns geweint hat, / wir halten ihn fest, / Wir lassen ihn nicht los, / bis er uns gesegnet hat.“ Und in der letzten Strophe ruft sie aus, dass sie ihn in der ganzen Nacht festhält, bis der Morgen des Frühlings (Paradies?) anbricht und das von Tränen verschmierte Gesicht seine Worte hört: „Stehe auf, meine Liebe, meine Schöne, komm mit!“ Wie in all dem erkennbar, greift sie intensiv biblische Bilder und Sprache auf, kombiniert sie neu.

Es ist eine sehr emotionale, eine zuweilen gewalttätige Sprache, mit der sie den Glauben ausspricht. Erfahrungen des Kampfes, des Leidens, des Todes – vertragen wohl keine sanfte Sprache. Jugend und Schönheit sterben – das ist nicht zu beschönigen, das ist hart, auch wenn sie sieht: aber besser als Jugend und Schönheit ist die fröhliche Gemeinschaft mit den Heiligen, den Engeln, und dir, Herr, unsere Ruhe und Leichtigkeit. Das ist bei weitem besser als irdische Jugend und Schönheit. Warum schrecken wir vor der vollen Ernte zurück und sammeln lieber ein wenig von der Nachernte wie Ruth? So schreibt sie in „Sweet death“ (in Anspielung auf das Buch Ruth). Gott wird als einer erfahren, der Leiden lässt. Aber gleichzeitig („Consider the lilies oft he field“): „Sprich von seiner Liebe, der den Tau sendet, / auch Regen und Sonnenschein, / um einen kleinen Samen zu nähren.“ (In Aufnahme von Matthäus 6). Gott, Christus ist alles: „Schau auf mich, Jesus, in meine Einsamkeit: / Obwohl andere mir sagen: Nein – sag du: Ja; / Obwohl andere an mir vorbeigehen, halte an, um mich zu segnen. / Ja, du hältst bei mir an, im Nachtgebet; / Nacht des Schmerzes, Morgen der Freude: / Ich, Liebe, bin dein; Du, Herr, mein Gott, bist mein.“ So heißt es am Ende von „Old and new year ditties“. Sie fragt Jesus: Wie kannst du sagen, dass du mich liebst? Die Antwort der letzten Strophe: „Wenn deine Liebe nicht bloßer Hauch ist, / Ist meine Liebe wie deine – tiefe Antworten tief. / Frieden, Frieden: Ich gebe meiner Geliebten Schlaf, / Nicht Tod, sondern Schlaf, denn Liebe ist stark wie der Tod: / Habe Geduld; süß sei dein Schlaf, / Ja, aufwachen wirst du im Paradies mit mir.“ („When my heart is vexed, I will complain“) Der Mensch kann Gott nichts geben – außer sein Herz. Er kann nichts geben, außer Dornen. Dornen, die Gott mit Liebe und Frieden vergilt. In „The thread of life“ schreibt sie unter anderem: „Ich bin nicht, was ich habe oder was ich tue; / Was ich war, bin ich, ich bin sogar ich.“ Und endet das Gedicht: „Ich gebe mich selbst Ihm, der sich selbst für mich gegeben; / Der sich selbst für mich gegeben, bittet mich zu singen / Ein süßes neues Lied von seiner Erlösten, die er befreite; / Er bat mich zu singen: O Tod, wo ist dein Stachel? / Und zu singen: O Grab, wo ist dein Sieg?“ (in Aufnahme eines Wortes des Apostels Paulus). Und dieses Lied durchzieht viele ihrer Gedichte: Die Erlösung, das Leben nach dem Sterben.

In „All Thy works praise Thee, o Lord“ singt die Schöpfung einen großen Lobgesang. Sie glüht zu Gottes Herrlichkeit und tut Gutes. Nicht nur das Leben, auch der Tod preist und lobt Gott. Aber immer wieder das Leiden: „Neben deinem Kreuz hänge ich an meinem Kreuz in Scham / meine Wunden, Schwäche, äußerste Not schreien zu Dir: / Leite auch mich ins Paradies, auch mich / zur Ehre deines Namens.“ („Of Him that was ready to perish“) Sie sieht sich an der Stelle, an der ein Mitgekreuzigter mit Jesus am Kreuz hängt, seine Schuld erkennt und bittet (Lukas 23,39ff.). Karfreitagsgedichte finden wir häufig, also Gedichte, in denen sie sich unter dem Kreuz Jesu sieht. Sie sieht sich als „Thy little one.“ („It is finished“) Zudem gibt es – wie gesehen – viele Hoffnungsgedichte. Ein Beispiel „A hope of carol“ endet: „To-day or may be not to-day, / To-night or not to-night; / All voices that command or pray, / Calling me, / Shall kindle in my soul such fire, / And in my eyes such light, / That I shall see that heart´s desire / I long to see.“

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