Planned Parenthood + Kritik an Lehrern

Planned Parenthood kann man nicht unterstützen – oder haben sie ihre rassistische Vergangenheit (Eugenik) aufgearbeitet? https://de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Sanger#Eugenik

Nicht nur der Nationalsozialismus hatte Eugenik im Programm. Viele Wissenschaftler waren Fans davon – nicht zuletzt auch die Gründerin von Planned Parenthood. Dazu: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-322-80803-5_18

Zur Auseinandersetzung in der Kirche: https://de.catholicnewsagency.com/story/zdk-prasident-wollen-abtreibungen-verhindern-6463

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Ich hatte neulich schon das Thema, dass Lehrer ungerecht behandelt werden. Hier wieder ein solcher Ansatz, aber moderater, da nicht nur Lehrer als Hindernisse angesprochen werden, sondern das starre System: https://www.spiegel.de/panorama/bildung/die-meisten-meiner-kolleginnen-haben-deutlich-mehr-gearbeitet-als-ohnehin-a-d65be271-b3c5-4f57-aca8-72af018edcf6

Die Kommentare, die dem Beitrag zustimmen, sind kurios. Vor allem auch darum, weil ihn wohl auch einzelne Lehrkräfte unterstützen. Nur: Warum haben sie dann nicht dazu beigetragen, dass sich das ändert, sondern gewartet, bis sich was ändert?

Es bleibt richtig, dass vielfach zu wenig für die Digitalisierung getan wurde. Nur liegt das vielfach nicht allein an den Schulen, es liegt an den Geldern, die nicht flossen – was jetzt wohl besser ist, aber zeitlich in Jahren gerechnet werden muss. Ebenso liegt es daran, dass es zu wenig Fachleute an den Schulen gibt, die so etwas vorantreiben können. Zudem muss man beachten: Eine solche Pandemie hat es zuvor nie gegeben. Von daher hat man gelassen und geduldig Schritt für Schritt an der Digitalisierung gearbeitet. Und dann war der Extremfall auf einmal da.

Nicht beachtet wird von Kritikern, über das neulich Geschriebene hinaus, dass die Systeme (Schule/Eltern) nicht immer kompatibel sind, dass manches Problemlose wegen Sicherheitsfragen verboten war, was aber besser war als das stockende Erlaubte, dass manche Plattformen noch immer Schwierigkeiten haben und sie zu Beginn noch stärker hatten; manche Kritiker auch von Elternseite vergessen, dass Digitales keinen Unterricht ersetzen kann.

Viele Kritiken gehen an der Realität vorbei. Ärgerlich ist, dass diese Stimmung machen. Sie greifen den Ärger vieler Eltern auf – der aber auch von der Unfähigkeit der Eltern herrühren kann und dem Unvermögen der Kinder – woher sollten diese es auch wissen, wenn es ihnen keiner zeigt. Und da liegt das Problem: Kinder müssen im Vorfeld geschult werden, Lehrer müssen im Vorfeld geschult werden – aber: Es muss klar sein: Was soll eigentlich geschult werden? Bevor die Plattformen nicht funktionieren, kann man nicht schulen. Die Technik muss stimmen – dann erst kann man auch weiterbilden.

(Noch einmal zu den Kindern: Viele Erwachsene gingen davon aus, dass SchülerInnen sehr gut Bescheid wissen, weil sie mit ihrem Smartphone gut umgehen konnten. Nun musste man aber sehen, dass es nur ganz wenig waren, die auch mit den technischen Geräten arbeiten konnten. Das musste also auch erst einmal gelernt werden.)

Auch, was die Aufgabenstellung betrifft, die immer wieder kritisiert wird: Man hatte ja keine Möglichkeiten, weil alles so schnell gehen musste, vorher miteinander zu kommunizieren. So musste (!) es jede/r so gut machen, wie man es sich dachte. Erst durch die dann folgende Kommunikation mit Eltern und Kindern konnte man überhaupt erst erkennen, wie man aneinander vorbeiarbeitete, vorbeidachte – konnte das korrigieren.

Ideal ist: Alle werden in ruhiger Zeit geschult, Technik funktioniert, es gibt sie ausreichend, alle haben das gleiche System, die gleichen Antivirenprogramme (denn manche stoppen den Zugriff auf bestimmte Seiten), es gibt Regeln, wie man vorgeht, wie man Aufgaben stellt, wie das Copyright beachtet wird, wie die engen Persönlichkeitsrechte (was auch immer wieder in der Diskussion vergessen wird) eine Kommunikation erlauben. Die Mailadressen und Telefonnummern, die Eltern angegeben haben, stimmen – und sie gehen auch dran ans Telefon bzw. reagieren auf Mails… Eine ideale Welt kann man sich schon vorstellen. Aber die gibt es nicht. Das heißt nicht, dass man nicht daran arbeiten muss.

Kritiker gehen vielfach von der heilen Welt aus – warum auch immer. Die Gründe sind vielfältig. Bevor ich angreife, schweige ich lieber.

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Gerichts-Weisheit + Corona App + Bürgerliche Ungeduld + Digitalisierung – Mensch als Digital-Stopfgans + Homeoffice

Ein Gericht hat einen äußerst, äußerst weisen Beschluss gefällt: Die 800m2 Begrenzung entspricht nicht dem Grundgesetz – die Vorschrift wird aber nicht außer Kraft gesetzt. Was nun? Nichts. Kleine Läden wieder schließen?: https://www.spiegel.de/wirtschaft/corona-krise-verkaufsverbot-fuer-grosse-geschaefte-in-bayern-verfassungswidrig-a-79f7cec8-8757-48bf-8abf-7dd1fc8f207a

(Nachtrag: https://www.br.de/nachrichten/bayern/groessere-laeden-in-bayern-duerfen-doch-oeffnen,RxMtU2E)

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So mancher Bürger hat vollkommen irreale Vorstellungen von Technik und Software usw. Alles braucht seine Zeit, wenn etwas entwickelt wird und keine übermäßig vielen Fehler haben soll. So auch die Corona App: https://www.tagesschau.de/inland/spahn-app-101.html

Es sind Menschen, die sie entwickeln, Gruppen, die sich abstimmen müssen. Die Technik muss es auch sozusagen „erlauben“.

Und so ist interessant zu sehen, wie Menschen auf vielen Ebenen ständig am Fordern sind – und das, was schnell gezaubert wurde, kritisieren, weil es nicht so reibungslos läuft, wie sie es gedacht haben. Wieder andere werden zu Höchstleistungen angespornt – und versagen, weil sie sich mit diesen Dingen nie beschäftigt haben und auch nicht ihr Ding sind. Dennoch sollen sie diese perfekt machen. Experten kommen und kritisieren die Laienarbeit – vergessen aber, dass die Laien eben die Lage besser einschätzen können. Nicht den Umgang mit der Technik – aber die Menschen, die mit ihr zu tun haben sollen. Ich spreche was an? Digitalisierung, Digitalisierung, Digitalisierung. Was über Jahre politisch versäumt wurde, sollen nun die Letzten im Glied möglichst schnell und reibungslos hinbekommen. Der normale Mensch ist eine Art Digital-Stopfgans, in der alles reingewürgt wird. Absurd, die Menschen so in Stress zu versetzen. Das passt nicht zur Fürsorgepflicht der Arbeitgeber.

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Durch erzwungenem Homeoffice merkt so mancher: Es ist doch schöner mit Menschen. Wenn Heil Homeoffice als Recht durchsetzen möchte, dann muss die jeweilige Firma auch eine gute Struktur entwickeln. Entweder-Oder wird dem Mitarbeiter nicht gerecht.

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Elektro-Autos usw. – Kein Satelliten-Empfang

Da kann man nur sagen: Viel Spaß. Schauen wir mal, was daraus wird. Die Politik sollte aber nich andere im Blick haben, als die VWler. https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/autogipfel-politik-und-wirtschaft-planen-ladesaeulen-masterplan-a-1294768.html

Eben: Bei Fridays for Future fehlen die, die nicht bemittelt sind. Von daher werden ElektroAutos auch keine Zukunft haben, so lange sie so viel teurer sind als Benziner: https://www.bento.de/politik/umweltrassismus-warum-nicht-alle-gleich-von-umweltproblemen-betroffen-sind-a-46e476ca-4f3f-40c8-9432-2934010ca4c0#refsponi und https://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektroautos-regierung-will-kaufpraemie-deutlich-erhoehen-a-1294777.html

Und was sagt Bolivien? Vermutlich: Wer mehr zahlt, bekommt mehr. Zu recht: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/bolivien-stoppt-lithiumprojekt-mit-deutscher-firma-16468047.html Dann wird das Elektroauto eben noch teurer.

Wenn man so etwas erlebt, dann kann man wirklich die Lust am Neuen verlieren: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/wie-ein-manager-die-lust-aufs-elektrische-fahren-verlor-16467541.html

Ebenso werden Menschen, wenn sie das Geld haben, auch kaum auf ihren Urlaub verzichten, Kreuzfahrten werden weiter angeboten und genutzt werden – und sei es von Naturschützern, um dann zu schreiben, wie umweltschädlich alles gewesen ist – sozusagen als Deckmäntelchen: https://www.spiegel.de/reise/aktuell/klimawandel-forscher-sieht-tourismus-am-scheideweg-a-1294789.html

Woran alles hängt – ist: Geld, um neue Technologien zu entwickeln. Alles andere ist sinnlos – genauso sinnlos wie Handyverbot, nur weil die Server eine Unmenge Energie verbrauchen. Übrigens, auch so ein Feigenblättchen: Das Pflanzen von Bäumen, weil man ein bestimmtes Suchprogramm zum Suchen wählt – statt Google. Dann nimmt man eben Bing. Wenn alles nicht so kurios wäre, würde man ja lachen.

Von daher ist es gut, dass auf einmal doch die Wasserstoffautos wieder ins Gespräch gebracht werden. Von der Politik. Nicht von unseren Elektro-Medien.

Ist eigentlich die Entwicklung von selbst fahrenden Autos nicht eher Schnickschnack – die Gelder sollten in Antriebsforschung (es geht um Autos – nicht um Raumfahrt) gesteckt werden. Oder? Was selbst fahrende Autos betrifft, stelle ich mir vor: fährt man so gemütlich – und dann auf einmal die Meldung: Kein Satelliten-Empfang! und dann steht man verdattert im Gotthard Tunnel und fragt sich: Wie ging das Fahren noch mal?

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Gefahren: Drohne, E-Bike, Car-Sharing

Drohnen, E-Bikes und Car-Sharing bringen in den Verkehr größere Gefahren: http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/unterschaetzte-gefahren-durch-e-bike-und-drohne-15803315.html

Drohnen-Crash ist gefährlich, die Geschwindigkeit von E-Bikes wird von Autofahrern und Bike-Fahrern unterschätzt, Car-Sharing bringt Gefahren mit sich, weil die Fahrer sich auf ständig neue Modelle einstellen müssen.

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Tesla

Wer hat denn Tesla groß geschrieben, ganz euphorisch geschildert, um der bösen Diesel-Auto-Industrie eines auszuwischen? Was lernen wir daraus? Leute, lasst euch von unseren Medien nicht gegen oder für etwas euphorisieren. Sie springen auf alle möglichen Dinge auf: https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-05/tesla-elon-musk-unternehmen-aktie-boerse-investoren-zukunft-zweifel

… und jetzt springen sie unisono auf den Gegen-Tesla-Modus um. Leute, Leute, das ist Technik. Technik versagt und versagt nicht. Technik macht ärger und führt weiter. Tesla ist kein Heilsbringer, Diesel ist kein Höllenkraftstoff. Sachlich bleiben! Aber diese Aufforderung verhallt bei den hysterisierenden Medien in den Redaktionshallen.

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