Glyphosat

Landwirtschaftsminister Schmidt stimmte in Brüssel der weiteren Zulassung von Glyphosat zu.

Ich finde das spannend: Warum? Das zuständige EU-Gremium hätte bei einem Gleichstand sowieso zugestimmt. Warum hat er den Schwarzen Peter auf sich gezogen?

Entsprechend sind nun alle hellauf empört. SPD, weil es gegen die Gepflogenheiten ist – und damit werden die Verhandlungen, sagen wir, ein wenig erschwert, weil das nicht als vertrauensbildende Maßnahme angesehen wird.

Wollte er damit zeigen: Die CDU handelt doch noch eigenständig, ist kein Anhängsel irgendwelcher anderer Parteien?

Was das Glyphosat betrifft: Bislang hieß es immer, dass es im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Gestern wurde im Radio auf einmal Insekten- und Vogelsterben damit verbunden. Dabei ist Glyphosat doch weniger toxisch für Tiere als andere Herbizide. Waren das Fake News? Zudem wurde in einem Interview deutlich, dass derjenige, der gegen Glyphosat war, ein vollkommenes  Umkrempeln der Landwirtschaft gefordert hatte. Ist das Glyphosat-Thema nur ein ideologisch aufgepepptes Thema? Wenn kein Glyphosat, dann sowieso kein Herbizid, dann eine andere Landwirtschaft?

Wird uns was verschwiegen? Werden uns propagandistisch nur die halben Wahrheiten aufgetischt? Nach dem Motto: Wieder zurück zu Pferd und Pflug? China kann uns ja mit Nahrung beliefern – wie es uns mit der Kohle beliefern soll, damit wir eine weiße Weste behalten?

Wie dem allem auch sei: Die Diskussion ist spannend – die politische Diskussion wird spannend.

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Bienensterben + Ehrliche Naturschützer

Es mögen Gifte mit dazu beitragen, dass Bienen sterben. Aber man muss doch immer ein ganzes Paket an Möglichkeiten mit einbeziehen: Milben, schlechte Wetterbedingungen, Hunger im Sommer, weil zu wenigen wilden Blühpflanzen Raum gegeben wird, und wohl auch bestimmte Pflanzenzüchtungen, die Nahrung vorgaukeln, aber nichts bieten. Zudem: Welchen Stressen sind die Bienen ausgesetzt – auch dadurch, dass man sie ständig zählt, um ihrem Stock herumschlawänzelt? (Sorry, der kleine Seitenhieb musste sein.) Aber: Man stresst sie auch, indem man sie mit Wespen verwechselt jagt und tötet.

Die Konzentration auf eines dieser Dinge finde ich irreführend. Sie mag Menschen hysterisieren und manipulieren – aber ich finde, das steht wohlmeinenden Naturschützern nicht gut zu Gesicht. Natürlich kann man nichts gegen schlechtes Wetter machen – aber man kann Menschen emotionalisieren, um gegen irgendwelche Gifte zu unterschreiben, die Politiker und Firmen unter Druck setzen sollen. Das sind profane üble Machtspielchen. Man gibt den Menschen zwar das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben: Welt gerettet. Aber das ist sektiererisch.

Auch die irreführenden Aussagen, die Menschen ängstigen, dass ohne Bienen die Blumen und Bäume nicht mehr befruchtet werden würden und es bald keine Äpfel mehr gäbe – das sollte man unterlassen, weil das einfach nicht stimmt. Es gibt so viele Insekten, die bestäuben, Tag und Nacht, Bienen tragen nur einen Bruchteil dazu bei. Was allerdings stimmt: Wir hätten keinen Honig mehr. Das mit der Befruchtung der Blüten stimmt vielleicht für die großen Plantagen, die man mit gezielt hingestellten Bienenstöcken befruchten lässt. Aber auch dann wäre es nicht verallgemeinerbar., weil man andere Tiere wohl vorher mit Giften vertrieben hat.

Und nun kommt man auf die Idee, vom Insektensterben zu sprechen. Ich kann das nicht beobachten. Es gibt mal Jahre, da gibt es weniger, mal Jahre, da gibt es mehr. Es gibt Jahre, da gibt es eine Spezies weniger – und andere, da gibt es wieder mehr. Und es ist auch lokal unterschiedlich. Das muss man in der Berichterstattung berücksichtigen, um keine Panik anzufachen. Genauso mit den Vögeln. Diese Rhythmen kennt man in der Wissenschaft – und sollte sie auch nicht dem Otto Normalverbraucher vorenthalten. Viele kennen die Natur ja nur noch aus der Konserve oder vom kleinen Sonntagsspaziergang. Von daher sind die Menschen angewiesen auf ehrliche Berichterstattung.

Diese Apokalyptisierung durch Menschen, die es gut meinen, sind insgesamt übel. Sie heizen die Menschen auf – und das ohne Grund – eben, weil es Fake News sind.

Was es nach meinen Beobachtungen in unserem Raum, seit Jahren weniger gibt, sind wirklich: Rebhühner. Alle anderen Vögel hatten 2017 bislang ein gutes Jahr – ich sehe so viele, wie schon lange nicht mehr. Ich vermute auch, dass es zumindest in diesem Jahr weniger Schmetterlinge (außer Kohlweißlinge) gibt – dafür beobachte ich mehr Fliegen: Schmeißfliegen und die großen schwarzen Brummer, deren Name mir nicht geläufig ist. Wespen dürfte es in diesem Jahr wohl weniger geben – weil es in unserem Bereich zu heiß und trocken war – aber vielleicht haben sie ja noch nachgeholt. Sie haben fleißigst Wasser gesammelt – aber ob das geholfen hat?

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Natur holt sich zurück, was dem Menschen wichtig war

Ich finde es auch immer wieder melancholisierend beeindruckend, wenn man sieht, wie sich Natur das zurückholt, was Menschen äußerst wichtig war. Und es geht auch in unseren Breiten recht schnell. Wind weht Blätter in eine Zimmerecke, dann kommen die ersten Pflanzen und Insekten – und los gehts mit der Übernahme des MenschenWerkes. Trotz seiner Arroganz zu meinen, er beherrsche die Natur: Sobald der Mensch ihr den Rücken kehrt, macht sie – vermenschlichend gesprochen – doch, was sie will: http://www.spiegel.de/einestages/lost-places-sven-fennema-fotografiert-den-sieg-der-natur-a-1151222.html

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Flugzeug Absturz + Erdbeben in Chile + Neapel in Gefahr

Beim Absturz eines russischen Flugzeugs sind auch viele Künstler gestorben: http://www.focus.de/panorama/welt/91-menschen-an-bord-russisches-flugzeug-offenbar-ueber-schwarzem-meer-abgestuerzt_id_6403607.html

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In Chile gab es ein heftiges Erdbeben: http://www.focus.de/panorama/welt/staerke-7-7-heftiges-erdbeben-erschuettert-chile_id_6404542.html

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Ich verstehe nicht, wie man als vernünftiger Mensch in Neapel leben kann. Wohnen auf dem Vulkan: https://weather.com/de-DE/wissen/news/supervulkan-nahe-neapel-zeigt-aktivitaten-forscher-kritischer-punkt-erreicht/ Ich bin kein Vulkanologe – aber genügt nicht einfach eine Erdbebenwelle – und dann fliegt denen das ganze um die Ohren?

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Blicke spüren

Das stimmt bestimmt nicht, was in diesem Beitrag gesagt wird, warum man Blicke spürt. Man kann ja selbst das Experiment machen und irgendeinen beliebigen Menschen von hinten intensiv ansehen – er wird sich umschauen. Und wenn man ihn still von oben aus anschaut – dann wird er hochschauen. Und wenn man selbst beobachtet wird, dann spürt man das. Warum? Ich rechne das einem Sinn zu. Vielleicht der Sinn, elektromagnetische Schwingungen zu spüren – zwar befriedigt mich diese Antwort nicht, aber vielleicht findet man ja mal heraus, was das für ein Sinn ist: http://www.focus.de/gesundheit/videos/serie-raetsel-des-koerpers-folge-2-warum-spuere-ich-wenn-mich-jemand-beobachtet_id_4538988.html Eine weitere Beobachtung: Wenn man einen Menschen, der vor einem sitzt (z.B. in der Bahn) auch mit geschlossenen Augen fest andenkt, fühlt der sich unwohl. Augen konzentrieren vielleicht diese Aktivitäten des Hirns.

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Bienen

Ich mag Bienen. Aber stimmt das wirklich, dass ohne Bienen keine Frucht mehr ansetzen würde? Ich sehe in diesem Jahr nicht viele Bienen – aber alles trägt Früchte: Eifrige Hummeln, Fliegen, Schmetterlinge, Käfer, Wind… alles trägt zur Befruchtung bei. Bienen sind zu schützen: Ja, sicher! Aber die Begründungen müssen stichhaltig sein und nicht falsch. Oder sehe ich das nicht richtig?

Der folgende Artikel ist äußerst interessant. Er geht auf das Hummelsterben unter Linden ein – und woran das liegt. http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/insektenundspinnen/hautfluegler/beratunginformation/02636.html

Es wird gefordert, gerade für die Nektar arme Zeit Pflanzen anzupflanzen, die das Verhungern verhindern sollen.

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