Rechts und Rechtsextrem/Nationalsozialistisch

Es wird von vielen nicht unterschieden zwischen rechts und rechtsextrem und nationalsozialistisch. Dazu Broder:

Das Thema hatte ich schon häufig: Rechts darf keiner sein – aber links. Warum darf keiner rechts sein? Weil die Linken es als Buhwort verwenden und es mit Nationalismus, Nationalsozialismus, Rassismus und allen Übeln der Welt verbinden. Das heißt: Ein gesellschaftliches Gegenkonzept bestimmt, was die Konkurrenz zu sein hat. Von daher will auch keine CDU/CSU mehr rechts sein, weil sie sich von dem Gegenmodell diesen Begriff haben nehmen lassen. Und so werden alle Mitte – das neue Wort für rechts, da viele in der Mitte schon als rechts angesehen werden – bzw. Mitte-Links sein wollen. Sieht man an Teilen der CDU. Damit wird man aber den den gesellschaftlichen Strömungen nicht gerecht – man sucht die linke Monokultur. Und da Menschen sich auf Dauer nicht gängeln lassen, werden wir in dieser Auseinandersetzung noch so manchen Kampf erkennen können. Zu hoffe bleibt, dass die Brückenbauer Dominanz zeigen, sonst zerreißt die Gesellschaft.

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Kirche und Rechtspopulisten

Es ist gut, dass sich die Kirche um das Thema Rechtspopulismus in den Gemeinden kümmert.

Die Frage stellt sich allerdings automatisch:

Als die Linkspopulisten in den Gemeinden dominant waren – hat sie sich da auch um das Thema Linkspopulismus gekümmert?

Es könnte so aussehen, als würde die Kirche nun im Fahrwasser des Linkspopulismus deren Konkurrenten, den Rechtspopulismus, bekämpfen wollen.

Mein Ansatz:

Christen, seid weder rechts noch links. Folgt Jesus Christus nach, was auch immer die Rechten und die Linken sagen. Darum werdet Ihr manchmal den Rechtspopulisten ein Dorn im Auge sein, manchmal den Linkspopulisten. Rechte und Linke kommen und gehen mit den jeweiligen Gesellschaftsstimmungen. Bleibt dem Glauben treu. Er wird bestehen. Auch wenn Populisten, rechts wie links, immer wieder den christlichen Glauben als Hauptgegner ausmachen (selbst innerkirchlich), weil er nicht mit ihnen ins Horn stößt, sondern eigene Wege geht, bleibt an Jesus Christus gebunden. Man denkt immer, die politischen Propagandisten der eigenen Zeit wären in Ewigkeit. Aber wenn man in die Geschichte schaut: Sie haben alle ihre Zeit.

Das wäre übrigens etwas, wenn wir schon einmal lernten, wenigstens christlich miteinander umzugehen. Vergebend und nicht vorverurteilend, das Gute unterstellend, sich seiner eigenen Fehlerhaftigkeit bewusst sein, miteinander um den richtigen Weg ringend, nicht hinterhältig über andere schwätzen – sondern miteinander redend, Argumente austauschend. Sich nicht auf Kosten anderer bei Gesinnungsgenossen profilieren wollen. Eben: im Geist Jesu Christi miteinander und mit sich selber umgehen.

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Ein Reich – ein Volk – ein Gott -> Ein Volk – ein Reich – ein Führer

Eine Provokation, was Tomas Spahn hier schreibt http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/was-bleibt-von-deutschland/ :

Wer sich hinstellt und in seiner schier unendlichen Dummheit schreit: „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße!“, der stellt damit unter Beweis, dass er die Pervertierung des Volksbegriffs durch die nationalistischen Sozialisten sich zu eigen gemacht, ihn zutiefst verinnerlicht hat. Er verharrt unreflektiert in deren Denkwelt, tritt ihre ideologische Nachfolge an, denn er hat niemals begriffen, dass sein und der Nationalsozialisten Denken mit der Idee einer deutschen Nation nach den Vorstellungen ihrer Begründer niemals etwas zu tun hatte. Er hat sich in seinem Kopf festgefressen in den Irrlehren des kleinbürgerlichen Plebejers Adolf Hitler; es fehlt ihm die Kraft und die Größe, sich selbst davon zu befreien. Und so will er seine eigenen Dämonen töten, indem er das tötet, was zu verstehen seine geistigen Möglichkeiten um Äonen übersteigt.

Uiuiui – eine harte Nuss. Ob diejenigen die Argumentation nachvollziehen können, die dagegen sind? Ich vermute – sie könnten, wenn sie wollten (zumindest manche) – aber sie wollen wohl eher nicht. Sie beißen sich an Schlagworten fest und werden garstig.

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FakeNews der Qualitätsmedien + Was ist ein Nazi? + Nikolaus Groß

Unsere Qualitätsmedien – machen Furore – und dann nehmen sie es aus dem Netz, weil es eine Falschmeldung war: https://philosophia-perennis.com/2017/01/23/dpa-falschmeldung-hoecke/

Was erfahren wir hier? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bjoern-hoecke-darf-in-der-afd-bleiben-nazis-und-mitlaeufer-kommentar-a-1131282.html

Die AfD-Spitze hat es versäumt, Björn Höcke wegen seiner Nazirede aus der Partei zu verweisen. Damit macht sie sich seine Ungeheuerlichkeiten zu eigen – und verliert ihre demokratische Satisfaktionsfähigkeit.

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Ich wollte wissen, wie man eigentlich Nazi definiert und schaute auf einer Seite nach, die sehr kompetrent ist, denke ich mir so: http://www.lautgegennazis.de/blog/2010/10/29/29-10-2010-was-ist-eigentlich-ein-nazi-und-warum-sind-wir-dagegen-und-fur-eine-welt-ohne-menschenverachtung/ Und dann klickt man das an und erfährt: Es konnte leider nichts gefunden werden

Dann klickt man vor lauter Wissenssucht auf eine andere Seite: http://www.mundmische.de/bedeutung/263-Nazi Und erfährt dann unter anderem:

In realsozialistischen Systemen, beispielsweise der DDR, wurden die Worte „Nazi“ und „Nazismus“ gegenüber den eigentlichen Selbstbezeichnungen „Nationalsozialist“ und „Nationalsozialismus“ bevorzugt, um die Verwendung des Begriffs „Sozialismus“ im Zusammenhang mit dem ideologischen Feind zu vermeiden. Dieser Usus findet sich teilweise auch noch bei heutigen Linken.

Nun, das befriedigt auch nicht – so schaut man weiter und denkt sich: Ja, bento, ja! http://www.bento.de/politik/was-ist-ein-rassist-was-ist-ein-nazi-116873/ – und erfährt dort als Zitat: “Jeder Nazi ist ein Rassist, aber nicht jeder Rassist ist ein Nazi.”

Das ist alles sehr unbefriedigend, das findet auch der Schreiber dieses Beitrags von hagalil, nachdem er Lexikinartikel dazu untersucht hat: http://www.hagalil.com/2010/01/nazi/

Was ist ein Nationalsozialist? Ich denke, der Begriff sagt schon viel. Es steckt das Wort National drin und Sozialist. Während Sozialisten/Kommunisten international denken, denken eben National-Sozialisten national.

Aber dieses nationale Denken ist durch den Antisemitismus und der Abwertung anderer Völker durch die Nationalsozialisten (nicht nur) von 1933-1945 als rassistisch einzuordnen. Das nationale Denken wird – zumindest ideologisch – durch diesen rassitischen Ansatz gesprengt. Mit dem Rassismus ist verbunden, dass sie meinten, die Arier seien allen anderen überlegen, das heißt, alle anderen werden abgewertet. Vor allem wurden durch den rassischen Antisemitismus verbunden mit dem religiösen Antijudaismus Juden abgewertet, bekämpft, vernichtet – weil sie mit Kapitalismus (und Sowjetkommunismus) verbunden wurden – damit verbunden waren auch Enteignungen, das heißt dem Volk wollte man das durch eine andere Rasse – so der Vorwurf – geraubte Geld zurückgeben (damit finanzierte man die Propaganda und füllte natürlich auch das eigene Säckel) – und fühlte sich sozialistisch: Denn damit hat man eben auch die Armut bekämpft, Menschen, die kein Auskommen hatten, denen hat man Hoffnung gemacht, Hoffnung auf Arbeit, Verdienst, Lebenssicherung – aber das eben auch zum Teil durch eine militaristische Ausrichtung der Wirtschaft.

Mit der Abwertung anderer ist noch der Sozialdarwinismus verbunden: Die rassisch überlegenen Arier haben das Recht und die Pflicht, alle anderen Rassen im europäisch/nationalen Bereich zum Schutz der eigenen Rasse zu bekämpfen, sie zu vernichten. Aber auch nationale Isolation war angesagt, weil man sich als Herrenrasse durch andere geknebelt fühlte. Das, was mit dieser Ideologie massiv verbunden ist: die Menschenverachtung. Das Gewissen wird ausgeschaltet, die Menschlichkeit, das Mitleid – alles wird ausgeschaltet dadurch, dass man meinte, man würde die neue schöne Zukunft errichten – die glorreiche heldenhafte Zukunft. Dazu hat man sämtliche moderne Mittel verwendet (Film, Technologien, Radio…) um der Bevölkerung zu suggerieren: Es bricht eine neue Welt an – und jeder, der dagegen ist, ist veraltet, verknöchert, nicht modern. Aber das hat der Nationalsozialismus mit anderen Ideologien gemeinsam – nur eben sind diese nicht rassistisch geprägt.

Gleichermaßen ist mit der Vernichtung bzw. der Verachtung anderer „Rassen“ (auch zum Beispiel Verachtung gegenüber den Slaven) auch die Höherzüchtung der eigenen Rasse verbunden – die Bereinigung der eigenen Rasse von den Einsprengseln anderer Rassen und auch durch Vernichtung „lebensunwerten Lebens“. Das heißt, dass zumindest in meinen Augen, Nationalsozialismus mit dem genannten Rassismus, verbunden mit Sozialdarwinismus zu sehen ist.

Zudem ist für mich Nationalsozialismus mit einer extremen Hierarchisierung der Gesellschaft verbunden – aber nicht allein der Hierarchisierung, sondern auch der Vorstellung, die Gesellschaft sei mit dem Führer als Kopf ein einziger Körper. Und in diesen einheitlichen Körper (Bedeutung des Wortes „organisch“) konnte man Juden, Sinti und Roma und andere nicht einordnen – das heißt, man vertrieb oder vernichtete sie bzw. gedachte sie – soweit ich weiß zum Beispiel die Slaven – als eine Art Sklaven einzusetzen. Die Individuen ordnen sich nicht mehr als Individuen ein, sondern sie haben sich dem Führer und seinen direkten Zugeordneten als ein Leib zu unterwerfen. Und jeder, der sich nicht unterwirft, wird ausgesondert – und so waren zunächst in den KZs/Arbeitslagern eben Intellektuelle, Pfarrer, Kommunisten/Sozialisten… – die auch aus erhöhten gesellschaftspolitischen Ämtern entfernt worden waren und durch stromlinienförmige jungmännlichen Emporkömmlinge ersetzt wurden. Sie erkannten ihre Chance, im Leben mehr zu werden, als sie waren, gesellschaftspolitisch mehr Macht zu bekommen, als sie hatten. Diese Emporkömmlinge konnten dann ihre Macht ausspielen – konnten andere erniedrigen – und wer nicht mitgemacht hat, weil der gesellschaftliche Druck so groß wurde, wurde durch sie passend zurechtgestutzt.

Ich denke schon, dass – obgleich viele Intellektuelle mitgelaufen sind, sich angepasst und den Nationalsozialismus gefördert haben, der Nationalsozialismus auch eine anti-intellektuelle Strömung war, denn Intellektuelle sind wie Künstler Individuen, die sich nicht unbedingt einer Mehrheitsmeinung anpassen (meine Privatsicht). Aber auch in diesem Abschnitt fühlt man sich an Nordkorea erinnert – wie auch an andere kommunistische Staaten, was andere auch gesehen haben, zum Beispiel Werfel.

Mit diesen jeweils angetippten Aspekten sind viele Strömungen aufgegriffen worden: So romantisierend mit dem Ariersein das Gefühl, das im Blut die Einheit mit dem Volksgenossen und der nordischen/mitteleuropäischen Natur verbunden ist. Vieles wurde aufgegriffen, um dieses Einheits-Gefühl propagandistisch zu erzeugen – und so erinnere ich mich an Sebastian Haffner, der schrieb, das mit Nationalsozialismus immer Lärm (Marschmusik, Gebrüll…) verbunden war, und dadurch das Denken ausgeschaltet wurde – durch Lärm und purem Aktionismus wurde das Individuum gelähmt und durch den Rhythmus in das gesamte Volk „organisch“ eingefügt. Zudem werden durch Gebrüll und Lärm Menschen, die wenig selbstbewusst sind, „überzeugt“ und Gegner eingeschüchtert. Es wurden Opern Wagners aufgegriffen, um entsprechende Stimmungen zu erzeugen, christliche-liturgische Traditionen und Begriffe (Heil, Drittes Reich, 1000jähriges Reich…). Unterstützt und gefördert wurden alle Aspekte, die die Einheit des Volksganzen förderten: Kunst, Literatur, Musik, Film wurde stromlinienförmig anhand der Führungsclique ausgerichtet. Sport war wichtig, um den Individualismus auszuschalten, um junge Menschen zu begeistern und eben von den letztlich unkontrollierbaren und misstrauisch beäugten Kirchen wegzuhalten. Geschichtsklitterung wurde betrieben, um Wurzeln des arischen Rassismus propagieren zu können. Die Medien wurden gleichgeschaltet, Kirchen zum Teil – soweit sie sich nicht dem entjudaisierten arisierten „christlichen Glauben“ angeschlossen haben, wurden sie (auch als institutionelle Konkurrenz) bekämpft. Freilich muss man auch sehen, dass in der nationalsozialistischen Herrscherclique noch nicht alle einheitlich ausgerichtet war, dazu waren die Nationalsozialisten zu kurz an der Macht. Aber leider so lang, um diese Katastrophe in Europa und in den Hirnen von Menschen anzurichten, die bis heute immer noch manche infiziert.

Was ist nun ein Nazi? Das, was ich hier spontan aufgeschrieben habe, ist sicher erweiterbar. Und ich befürchte, ich habe ganz wichtige Aspekte übersehen. (Ein Blog ist keine Dissertation – und wenn ich etwas vergessen habe, kann ja kommentiert werden.)

Was sind für mich Kennzeichen eines Nazi? Vor allem die kursiv gedruckten Aspekte – es wird insgesamt deutlich: Es wird sehr viel Gewalt ausgeübt. Überschneidungen mit anderen Ideologien sind nicht zufällig. Zudem: Nicht jeder ist ein Nazi, wenn einer der kursiv gedruckten Aspekte mit seiner Gesinnung übereinstimmt. Es ist immer ein Bündel zu beachten.

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An dieser Stelle möchte ich Nikolaus Groß erinnern, der im Januar 1945 durch Nazis hingerichtet wurde: https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Gro%C3%9F

 

Politische Mantras + Berliner Chaoten + Antimuslimische Extremisten – Solidarität mit Muslimen + Kulturloses Ekelpaket + Linksextremisten + NS-Spruch

In dem folgenden Beitrag geht es darum, dass hin und wieder politische Mantras einen Knacks bekommen. Immer wieder wird der Bevölkerung gesagt: Die prekäre Sicherheitslage hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun… Das glaubt nur kaum einer mehr – aber dennoch wird es gesagt. Manche, die der Regierung und ihren Medien sehr viel zutrauen, wiederholen es mehr oder weniger heftig und aggressiv. Und dann kommt es doch vor, dass ein Politiker einmal übersieht, dass es das Mantra gibt und lässt die Katze aus dem Sack. So ging es dieses mal Gerda Hasselfeld: http://cicero.de/berliner-republik/deutschland-und-der-islamistische-terror-verhallende-mantras

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Was zwei Intensiv-Täter in Berlin machten… – mit einem Auto, das im Oktober gestohlen worden war, mit Schildern, die 2015 von einem Auto gestohlen worden waren, unter dem Blick von Zeugen – die sich dann irgendwann einmal gemüßigt zeigten, die Feuerwehr zu rufen, erfahren wir hier: http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/zwei-der-neukoellner-boeller-chaoten-sind-intensivstraftaeter

Und was passierte mit diesen Intensivtätern? Klaro – wer hätte es anders gedacht!?: der Richter ließ sie auf freien Fuß. Natürlich wird noch weiter ermittelt. http://www.bild.de/regional/berlin/sachbeschaedigung/tatverdaechtige-boeller-chaoten-auf-freiem-fuss-49576090.bild.html

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Diejenigen, die Nafris genannt werden, haben versucht, den Deutschen Staat anzutanzen – so CDU Innenpolitiker Schuster: http://www.focus.de/politik/deutschland/gruppen-von-jungen-nordafrikanern-cdu-politiker-zu-silvesternacht-2016-haben-versucht-deutschen-staat-anzutanzen_id_6444222.html Das ist eine gute Formulierung. Aber ob sie Richtern, Medien, anderen Politikern… die Augen öffnen wird? Es laufen noch die Untersuchungen über die gelenkten Gruppen und ihren Lenkern und Mitläufern: http://www.focus.de/politik/deutschland/silvesternacht-2017-polizei-und-politik-raetseln-ueber-motive-der-nordafrikaner-in-koeln_id_6442593.html (Zu den Nafris s. nächster Blog: Kolping und Nafris)

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Auch verbal Gewalttätigen darf man keinen Raum geben. Das gilt für alle Extremisten – auch antimuslimischen. Es gibt sie natürlich, wie es alle mögliche Arten von Extremisten gibt – aber man darf ihnen keine Plattform bieten, auf denen sie werben und sich gewalttätig ergießen können. Wo gewalttätige Worte fallen können sie in Gewalttätern ihre giftige Frucht bringen. Zudem tragen sie dazu bei, dass bestimmte Seiten keine Chance haben, als gesellschaftspolitischer Diskussionspartner akzeptiert zu werden. An den Formulierungen wird auch deutlich, dass das nationalsozialistische/ideologisch Rechtsextremistische – somit auch das antichristliche – aufgegriffen wird. Somit das Antihumane. Christen stellen sich immer auf die Seite der Angegriffenen – auch auf die Seite der Muslime, wenn sie angegriffen werden. Das ist so eine Art Pawlowscher Reflex von Christen. Solche Angriffe führen zur Solidarisierung. Und das ist auch gut so: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/bischof-felix-genn-wegen-predigt-zum-islam-diffamiert-und-bedroht/

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Und auch das gehört sich schlicht und ergreifend für Menschen unserer Kultur nicht: http://www.focus.de/politik/videos/vorsitzender-des-zentralrats-der-muslime-mazyek-beklagt-mehr-feindseligkeit-gegen-muslime_id_6443629.html Spucken ist normalerweise ja nicht mehr so in bei uns – von daher müsste man die Hintergründe der Spuckenden kennen (Herkunft…) – aber wer als Deutscher andere Leute anspuckt, weil er ein Ekelpaket ist, verrät unsere Kultur, Christen verraten Christus.

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Dass Linksextremisten nicht vor Gewalttaten zurückschrecken – weiß man, manche wollen es nur nicht wahrhaben. Belege: https://linksunten.indymedia.org/de/node/200242 (Stürzenberger)

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Er machte ein „Like“ zu dem Spruch: Meine Ehre heißt Treue – und muss nun 2000€ Strafe zahlen. Warum? Es ist ein SS Spruch – und der Liker hatte es nicht gewusst und auf seine Familie bezogen. Er wurde von irgendjemanden angezeigt: http://www.focus.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-nazi-spruch-tuersteher-muss-wegen-like-bei-facebook-2000-euro-strafe-zahlen_id_6445411.html

Zu dem Spruch: https://de.wikipedia.org/wiki/Meine_Ehre_hei%C3%9Ft_Treue Interessant an diesem Artikel finde ich nun wieder, dass dort steht: Goebbels konnte „dem SA Mob entkommen“, während wenige SS-Leute die SA aufhielten. Hier wird die SA als Mob bezeichnet – die SS (eher heldenhaft) nicht. An meinem Hinweis erkennt man: Wie diffizil die Sprache in dieser Angelegenheit ist, dass sogar Wikipedia entgleisen kann, wenn man übertrieben penibel liest. Und dieser arme Mann, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, muss 2000€ zahlen. Klar. ist gesetzlich verboten. Aber vielleicht sollte man die Bevölkerung darüber aufklären, dass der Satz verboten ist? Nein, lieber nicht, weil dann der Satz wieder hoffähig wird, weil ihn viele gut finden, die von Geschichte keine Ahnung haben. Und dann wird er Eingang finden in Poesiealben. Lieber still und leise die Leute verurteilen, weil sie nicht wissen, was sie liken?

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In so einer Kneipe feiern doch nur Menschen, die sich aus dem Umfeld kennen. Oder ist das in Salzgitter-Thiede anders? Von daher wundert mich das hier: http://www.focus.de/regional/videos/neujahrsnacht-in-salzgitter-er-pruegelte-feuerwehrleute-ins-krankenhaus-wer-kennt-den-brutalen-schlaeger_id_6446606.html

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Erwachsenen-Erziehungsministerin Schwesig + Nato-Stoltenbergs Fehlgriffe + Edekas MU-SS 420

Man könnte, um das Beispiel von Fleischhauer aufzugreifen, Frau Schwesig als Erwachsenen-Erziehungsministerin bezeichnen. Und diejenigen, die diese Gesinnung haben, aber nicht jede/r Erziehungsminister/in werden kann, können dann als Zuträger in Diernsten sein: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/donald-trump-und-frauke-petry-das-trump-petry-problem-kolumne-a-1122274.html

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Was Putin-Russland betrifft, spuckt Stoltenberg Feuer und Flamme. Was Erdogan betrifft, scheint er die Naivität in Person zu sein. In der Türkei werden die Menschenrechte mit den Füßen getreten, was das Zeug hält – und was macht Stoltenberg? Ankara habe ihm Rechtsstaatlichkeit zugesichert. So heißt es hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-nato-chef-jens-stoltenberg-vermeidet-kritik-an-recep-tayyip-erdogan-a-1122318.html Hat Stoltenberg auch gefragt, welches Recht vom türkischen Gesprächspartner angesprochen wurde? Das rechtsstaatliche Recht Erdogans, nachdem alle unabhängigen Richter ausgeschaltet wurden? Ein unsäglicher Menschenrechts-Sündenfall. Die Nato kann sich nicht mehr auf westliche Werte berufen – zumindest nicht auf gute.

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Aufreger – Edeka hat in seinem Weihnachtsclip ein Autonummernschild: MU-SS 420. Oder auch SO-LL 3849. Und wo ist nun der Aufreger für manche? Er liegt in dem „SS“ – Naziwerbung? Dieses Mal können Studenten nicht die Empörten sein, leben sie doch vom WS (Wintersemester) und SS (Sommersemester) – sie haben also andere Konnotationen mit dem MU-SS. Oder hat man sich inzwischen auf SoSe und WiSe geeinigt? Nun ja, manche sind so auf den Nationalsozialismus fixiert, dass sie hinter allem möglichen Nazi-Werbung vermuten. Wo sie auftaucht, soll man natürlich dagegen angehen – aber manchmal wird auch übertrieben – und durch die Übertreibungen der AntiNazis bekommen Nationalsozialisten mehr Aufmerksamkeit, als sie es verdienen. Wie sieht es eigentich mit dem Wort PreSSe aus? Oh, oh… http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/nazi-symbolik-in-edeka-werbung-veraergert-internetnutzer-id12368978.html Ein neues Fass, das ich öffne, die Doppel-S in bestimmten Worten, die ja durch die Rechtschreibreform noch vermehrt wurden.

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Hells Angels Kampf + Linke gegen Polizei + Angriffe auf Polizisten + Rechtsextreme gegen Polizei

Es ist gut, dass diese Kämpfe ausgebrochen sind, weil dadurch auch den letzten deutlich wird, was das für eine Höllentruppe ist. Die Gewalt, die nun die Höllentruppe selber trifft, traf vorher andere: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/hells-angels-wer-war-ayguen-mucuk-a-1115644.html Was ich immer nicht verstehe, warum lässt ein Staat solche Trupps so groß werden. Wer versagt da auf ganzer Linie?

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Die Linke und ihr Verhältnis zur Polizei ist schon erschreckend: http://www.focus.de/panorama/videos/aufregung-in-thueringen-wegen-eines-beleidigenden-fotos-polizeigewerkschaft-wuetet-gegen-rot-rot-gruen_id_6045462.html : In Thüringen haben sich die rot-rot-grünen Granden ablichten lassen – und auf dem Foto steht: ACAB = All Cops Are Bastards. Und dass die Polizei das ablehnt ist klar – und ärgerlich ist die Überschrift bei Focus: „Polizeigewerkschaft wütet gegen Rot-Rot-Grün“. Wir sollten hinter der Polizei stehen – aber die Linken haben wie das Foto ausdrückt ein Verhältnis zur Polizei, das unserer Gesellschaft schadet. Rot-rot-grün – nur wenige in unserem Land wollen eine solche Konstellation. Dieses Foto zeigt, warum. Die SPD darf sich auch durch Oppermann und andere nicht auf Abwege führen lassen. Könnte in einem Fiasko enden.

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In Frankreich wurden Polizisten mit Molotowcocktails angegriffen: http://www.focus.de/politik/ausland/ziviler-giuerillakrieg-polizisten-bei-paris-mit-molotow-cocktails-angegriffen_id_6045785.html

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Rechtsextreme gegen die Polizei: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/magdeburg-neonazis-greifen-polizeiwache-an-a-1115826.html

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Politisch motivierte Angriffe

Politisch motivierte Angriffe auf Politiker und Medien kommen vor allem aus dem rechtsextremen Spektrum: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/mehr-als-800-uebergriffe-auf-politiker-in-deutschland-a-1114044.html

An dem Beitrag finde ich interessant wie dieses Thema mit dem Thema Flüchtlinge vermischt wird.

Die Zahlen werden nun sicher unter die Lupe genommen werden.

Wie auch immer: Politische Gewalttaten aus welcher Richtung sie kommen, muss die Bevölkerung auf breiter Ebene ablehnen und gegen sie vorgehen. Sie gehören nicht zum demokratischen Diskurs und haben eine politische Verrohung der Gesellschaft zur Folge. Gegen sie vorzugehen ist nicht nur ein Thema für Sicherheitskräfte. Das ist auch ein sehr wichtiges Thema für die Gesellschaft. Sie darf nicht geduldet werden, weder von rechts noch von links, weil dann irgendwann die Gesellschaft entgleiten kann und immer mehr Menschen meinen, ihre Sicht gewalttätig durchsetzen zu müssen. Dann gibt es nur Verlierer.

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Wer wird sich hinter Sprengstoffanschlägen verbergen? Wenn es wirklich um Fremdenfeinde gehen würde, wäre das wohl eine neue Dimension. Der Sprengstofffanschlag auf eine Moschee in Dresden und auf ein „internationales Kongressgebäude“, in dem Gauck am 3.10. eine Rede halten sollte, wird als fremdenfeindlich eingestuft. Ein Anschlag auf eine Moschee muss nicht fremdenfeindlich sein – es gibt genügend innerislamische Auseinandersetzungen – aber der auf das Kongresszentrum scheint darauf hinzuweisen – was aber in der Tagesschau nicht entsprechend interpretiert wurde. Dort wurde nur der Anschlag auf die Moschee als fremdenfeindlich eingestuft. Zudem: Bilder vom Anschlag auf das Kongresszentrum sind kaum deutlich zu sehen – oder habe ich etwas verpasst?: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/dresden-sprengstoffanschlaege-vor-moschee-und-kongressgebaeude-a-1114081.html

Manches an dem Beitrag klingt freilich eigenartig. Ich will mich jedoch nicht an Spekulationen beteiligen. Die Polizei soll und wird ihre Arbeit machen.

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National befreite Zone

Ein lesenswerter Beitrag von Jan Fleischhauer: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/meinungsvielfalt-national-befreite-zone-a-1113929.html

Ja, es sind immer wieder diese alten archaischen Stammestraditionen erkennbar: Ob von rechts oder von links. Man will keine Leute, die aus der Reihe tanzen, weder wollen Linke Rechte noch Rechte Linke. Alles, was nicht den eignen Stallgeruch hat, muss bekämpft werden. Auch von daher sind Linke wie Rechte, Rechte wie Linke im Grunde eine archaische Sippschaft. Aber nicht nur sie. Dass viele Muslime auch so sind, ist bekannt, aber leider sind auch noch viele Christen so. Wer auffällt muss irgendwie angepasst werden. So ist der Mensch.

Genau so auch (Vorsicht, manche Dummheit schmerzt):

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Aber ein weiteres Problem wird hier wie dort angesprochen: Die einseitigen Informationen, die über soziale Medien an einen herangetragen werden. Man wird in seiner Meinung von den durch die SocialMedia lancierten Infos bestätigt. Und so kann man irgendwann die Welt nur noch mit seiner Brille sehen. Andere Meinungen gibt es dann kaum mehr, so dass man nicht gezwungen ist, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Man kann ja selbst kaum mehr einordnen, ob eine Info richtig ist oder falsch. Und es gibt so viele Falschinformationen oder Halbwahrheiten, nicht nur im Bereich der Politik, sondern auch in dem Bereich der ganzen Weltverbesserer und Weltschützer. Von daher gehört es für mich zur Medienkompetenz, sich auf Facebook und co. auch mit Seiten zu „befreunden“, die überhaupt nicht zur eigenen politischen Meinung zählen, um eben sich mit anderen meinungen auseinandersetzen zu können. http://www.focus.de/politik/deutschland/chef-der-muenchner-sicherheitskonferenz-ischinger-warnt-cyber-attacke-koennte-ausgang-der-bundestagswahl-veraendern_id_5987212.html

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Das ist doch mal wieder ein Grund auf meiner Lieblingsseite nachzuschauen: https://linksunten.indymedia.org/ Da fühle ich mich immer an meine Jugend erinnert! Diese herrliche Sprache https://linksunten.indymedia.org/de/node/191523:

Eine Kritik am Aktivismus am Beispiel der Interventionistischen Linken. Im Artikel schreiben wir, warum wir glauben, dass das Führen von Alltagskämpfen in milieuübergreifenden, dialogorientierten, proletarischen Organisierungen eine Notwendigkeit ist, wenn es mit der Revolution noch was werden soll.

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Breivik-Jahrestag + Nachtrag: München-Massaker

Mein erster Gedanke: Am 5. Jahrestag des Breivik-Massakers – der Terror von München?

Aber noch weiß man nichts.

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Jetzt, 12 Stunden nach der schrecklichen Tat, sieht die Lage so aus: Es war ein junger Mann der Täter – nicht drei (die zwei anderen waren möglicherweise Polizisten in zivil, die ihn stoppen wollten – sie wurden von Zeugen als Täter interpretiert) – ,der 9 Tote und 20 Verletzte zu verantworten hat, und er war Deutsch-Iraner. Hintergründe sind unklar. Und was hat es mit der immer wieder einmal genannten Info auf sich, dass er über Facebook Kinder zu MacDonalds gelockt habe?

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