Denk-Snack

Ich muss für die neuen Besucherinnen und Besucher dieses Blogs diesen Text wieder einstellen, damit sie verstehen, welchen Hintergrund die Denk-Snacks haben: Im Alten Ägypten konnte man auf Grabsteinen Rätselworte finden, damit die Vorübergehenden auch etwas nachzudenken haben; ebenso geben Gurus ihren Schülern magische Schlüssel-Worte weiter oder Zenmeister geben ihren Schülern ein Wort, einen Satz (Koan), damit sie beim Suchen der Lösung Erleuchtung erfahren. Ich bin kein alter Ägypter, kein Guru und kein Zenmeister – aber dennoch gebe ich gerne Worte weiter, an denen man lange herumrätseln kann – Worte, die Schlüssel sein können. Zu welchem Schloss? Wohin führt die Tür? Das kommt auf das Wort an. Heute biete ich an:  

Kein Vogel lernt miauen, weil sein Feind miaut.

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Mensch

Der Mensch ist ein faszinierendes Wesen: Man kann ihn hassen, ihn lieben und beides gleichzeitig – und ist doch selbst einer.

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Tipps

Wie kann ich die Quelle der Kraft finden? Ein paar Wegweiser:

– Eine regelmäßige Zeit finden, an der ich die Quelle aufsuchen möchte, eine ungestörte Zeit – und ist sie auch noch so kurz: im eigenen Haus, auf der Parkbank, im Aufenthaltsraum…

– Tief durchatmen, bewusst und ohne Ziel: durchatmen. Wer den Weg zur Quelle schon kennt, kann beim Atmen ein stilles Herzensgebet sprechen. Zum Beispiel beim Einatmen: „Danke“ – beim Ausatmen „Gott“, oder in Not: „Hilf mir – Gott!“

– Ein Symbol das mir wichtig ist, vor mich legen oder in der Hand halten, und sei es verborgen in der Hosentasche, als Kette…: ein Kreuz vielleicht, das ich mir nur für den Gang zur Quelle ausgesucht habe, einen Engel -als Boten Gottes -, eine Taube zur Erinnerung der Gegenwart des Gottesgeistes…

– Ein Wort, das ich mir vorher ausgesucht habe, in Gedanken Schluck für Schluck trinken. Zum Beispiel: „Der Herr ist mein Hirte“ (Psalm 23), „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5,29), „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“ (Jesaja 43,1) Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.“ (Johannesevangelium 8,12).

– Wenn es möglich ist, die Augen schließen, und mir die Quelle der Kraft vor Augen malen.

– Die Augen öffnen, tief durchatmen und sagen: „Gott, auf ein Neues – mit Dir!“ oder: „Gott, weiter gehts – in Deiner Kraft!“

– Wenn es möglich ist, kann man auch mehrmals am Tag zur Quelle gehen und trinken. Selbst am Schreibtisch, am Esstisch in der Kantine, auf der Toilette auch: Gott ist überall gegenwärtig und ansprechbar. Habe ich sie entdeckt, ist die Quelle der Kraft überall. Ich muss nur trinken.

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