Todenhöfer hat Recht

Ich hätte nie gedacht, dass ich auch einmal Todenhöfer recht geben würde. Aber was die Situation in Syrien betrifft, hat er vollkommen Recht – ich hatte entsprechende Aussagen ja schon häufig im Blog: http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news[action]=detail&news[id]=6587 Was ich nur interessant finde ist, dass die chemischen Waffen im Blick sind: Assad soll sie eingesetzt haben. a) Hat Assad sie wirklich eingesetzt oder ist das wieder einmal nur arabisch-sunnitische Propaganda, um die USA in den Krieg hereinzuziehen? b) Wenn sie wirklich eingesetzt wurden, ist bewiesen, dass es die Assadleute und nicht die Rebellen waren? Auf uns kommen noch anstrengende Zeiten zu – nicht nur ausgesetzt jeglicher Propaganda (auch manche unserer seriöser Medien machen mit), sondern vielleicht sogar den Waffen – wehe, wenn sie in die Hände der Islamisten geraten.

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NSU-Prozess

Vielleicht klagen sie wieder: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/losverfahren-fuer-nsu-prozess-medien-erwaegen-klage-gegen-sitzvergabe-a-897227.html Was passiert? In 10 Jahren, wenn sie immer noch am Klagen sind, weil irgendwelche Sitze irgendwem nicht passen: Das NSU-Verfahren muss abgebrochen werden, Zschäpe muss freigelassen werden, weil der Prozess sich so lange hinzieht, dass Menschenrechtsgruppen dagegen protestieren werden. Wobei – da bin ich mir nicht so sicher – ist Zschäpe doch rechtsextrem in der Vorverurteilungspresse, da wird man sich nicht unbedingt für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. Oder?

Nett, in der Tagesschau der Al Dschasira-Mann. Jetzt hat Al-Dschasira Instanbul den Sitz – und die sind sauer, dass es nicht das arabische Al-Dschasira ist – das hätte man doch sehen können…

Jetzt sind aber manche beleidigt: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article115718517/Die-peinliche-Lotto-Show-der-Muenchner-Justiz.html Vorher war das alles allen klar. Doch – nun wurde man nicht gewählt: Theater, Theater…

Ein voll empörter Nachtrag: Ich hörte in der Tagesschau, dass auch Blogger nicht genügend berücksichtigt worden seien. Ich fordere als Blogger ein neues Auslosungsverfahren, weil mir das Gericht nicht offiziell gesagt hat, dass ich mich als Blogger auch bewerben könne. Unerhört!

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Al Dschasira+Tunesien

Sendelizenz wurde dem Sender entzogen – vom Irak: Vorwurf, Sekten und Gewalt zu unterstützen: http://www.spiegel.de/kultur/tv/nach-unruhen-im-irak-regierung-entzieht-al-dschasira-sendelizenz-a-897027.html In dem Artikel erfährt man nebenher, dass in letzter Zeit 180 Menschen bei Auseinandersetzungen zwischen der Schiitischen regirung und sunnitischen Gruppen ums Leben gekommen seien. Die Sunniten wittern – mit Blick auf Syrien – Oberwasser und wollen nun ihren Erzfeind, die Schiiten ganz weghaben: politisch und mit Bomben.

Christen und Juden in Tunesien: http://www.nzz.ch/aktuell/international/religion-ist-in-tunesien-keine-privatsache-1.18071277 Nach der Revolution kam die Bedrängnis.

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Kindesmissbrauch

Der Artikel weist auf Berühmtheiten der Neuzeit hin, bei denen Kindesmissbrauch naheliegt. http://www.suedwatch.de/blog/?p=10673  Ich denke, hier müsste noch mehr untersucht werden. Worauf es dem Schreiber jedoch ankommt, das ist darzulegen, wie die Medien mit zweierlei Maß messen – und Lieblinge der Linken davonkommen lassen, während sie gegen die Priester der katholischen Kirche massiv agieren. Alles muss aufgeklärt werden. Nur, was ich in meinem Blog schon häufiger dargelegt habe, das wird hier deutlicher: Es war die Ideologie der Zeit, die Missbrauch förderte. Das soll weder die missbrauchenden Priester und Pfarrer dieser Zeit entschuldigen, noch die Linken. Doch die mediale Scheinheiligkeit sollte beendet werden.

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Medienmacht

Das ist eine sehr interessante Nachricht: Medien berichteten nicht über einen Abtreibungsarzt, der angeklagt ist, Spätabtreibungen durchgeführt zu haben. Warum berichteten sie nicht? Wohl weil die Position der Abtreibungsbefürworter durch diesen Fall geschwächt wird. Manche berichteten erst dann darüber, als sie durch Twitter unter Druck geraten sind und gar nicht anders konnten: http://www.kath.net/news/40969

Über Kritik an Medien wird hier gesprochen: http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus.html?&news[action]=detail&news[id]=6526

Akif Pirincci soll zum Schweigen gebracht werden – zumindest durch facebook. In RTL und bei Jauch darf er wohl noch sprechen: http://quotenqueen.wordpress.com/2013/04/20/die-zensurschlacht-hat-begonnen/

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Shit-Storm

Ich beobachte immer stärker, dass online-Zeitungen über Shit-Storm berichten – und ihn wohl damit auch zu verstärken suchen: http://www.spiegel.de/panorama/leute/besuch-im-anne-frank-haus-justin-bieber-empoert-mit-gaestebuch-eintrag-a-894308.html Denn wie soll man sonst die Zitate irgendwelcher negativ-Klatscher in diesen Artikeln beurteilen?

Nachtrag: Hieran sieht man die Beteiligung von spiegel-online am Shitstorm: Es tut ihnen Leid, wie man zwischen den Zeilen lesen kann („ausgerechnet“), dass das Anne Frank Museum sich nicht auch gegen Justin Bieber wendet: http://www.spiegel.de/panorama/leute/gaestebucheintrag-anne-frank-haus-nimmt-justin-bieber-in-schutz-a-894520.html

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Zeugin vom HR erfunden?

Wurde vom HR wirklich eine Zeugin erfunden, um das ganze Geschehen um Amazon dramatischer und emotionaler zu gestalten? http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/10/schwere-vorwuerfe-gegen-die-ard-reporter-sollen-zeugin-erfunden-haben/ Das wäre echt heftig. Nicht nur das: Das zieht den seriösen Journalismus in den Dreck und führt zu massivem Vertrauensverlust. Aber da das alles eher aus dieser politischen Richtung kommt, wird man schnell darüber hinweggehen nach dem Motto: Man konnte es ja einmal probieren – und hat etwas bewegt. Arme seriöse Journalisten, die bei so einer Einstellung ihrer Zunft das Grauen bekommen.

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Rätselhaft

Eine Frau wurde beschuldigt, ein türkisches Kind auf die Straße geworfen zu haben. Sie wurde inhaftiert. Nun wurde sie frei gelassen, weil eine Zeugin den Fall ganz anders schilderte als die Mutter des Kindes. Nun ist sie also frei – doch die Staatsanwaltschaft untersucht einen anderen Tatvorwurf. Welchen? Wird nicht gesagt. http://www.radioeins.com/default.aspx?ID=4380&showNews=1293978 Das sind so Nachrichten, die einen ratlos hinterlassen: Es wird viel suggeriert – aber man erfährt nichts Genaueres.

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Christen sollten Stimme erheben

Christen sollten die Stimme erheben, damit man sie hört. Denn Medien nehmen nur Kontroverses wahr – nichts Alltägliches: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=journalismus&news[action]=detail&news[id]=6482 Christen müssen medial nicht wahrgenommen werden, wenn sie die Menschen vor Ort durch Kontakte erreichen. Was soll man dummes Zeug schwätzen, was soll man künstliche Dinge aufbauschen, nur damit man wahr genommen wird? Die von Christen gepflegten Kranken nehmen sie wahr. Die Menschen, die Christen auf Beerdigungen hören nehmen sie wahr. Menschen, die im Internet herumstöbern kommen um sie kaum herum. Man muss nicht Ich, Ich, Ich schreien – man kann ganz gelassen seine Arbeit tun.

Dass Christen nicht wahrgenommen werden stimmt außerdem so nicht – es sei denn, der Papst und die katholische Kirche werden nicht den Christen zugeordnet, denn die können sich sicher nicht beklagen, dass sie zu wenig vorkommen. Dass Christen nicht wahrgenommen werden, stimmt auch insofern nicht, weil sich viele, die für Abtreibung, für Homos, für PID, gegen die Bedeutung der Kirche im Staat usw. einsetzen,  ein klares Feindbild Kirche und Christen haben. Zudem: Die Christen vor Ort kommen in den Medien vor, wenn sie kooperativ in dem Sinn sind, dass sie diesen Informationen zukommen lassen.

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Christlicher Fundamentalist

Da hat ein stellbvertretender ORF Chefredakteur eine Mail an seine Kollegen versandt mit der Bitte, den Massenmörder Breivik nicht als „christlichen Fundamentalisten“ zu bezeichnen. Und was kam? Beschwerde. Diese Beschwerde wurde nun gerichtlich zurückgewiesen: http://www.kath.net/news/40796

Das gibt einen interessanten Einblick in die ideologische Denkstruktur einzelner Anti-Christen: Es ist wahr und richtig, dass Breivik kein christlicher Fundamentalist ist. Doch das passt den Ideologen nicht in den politischen Propagandakram – und darum wollen sie unbedingt etwas in den Meldungen haben, das falsch ist, aber ihrer Propaganda entsprechen würde.

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Mutige Richter

Ich kann nur hoffen – für unsere Gesellschaft – dass es in unserem Land mehr mutige Richter gibt, die nach Recht und Ordnung richten als Richter, die ihr Fähnchen aus (verständlicher Angst) nach dem Wind hängen. Und Richter benötigen in unserem Land immer mehr Mut, wenn man allein an die Einschüchterungen denkt, denen sie ausgeliefert sind – und vor allem zeigt das auch der Vorgang um das NSU-Verfahren. Ich denke, das sind Einschüchterungsversuche. Warum? Soweit ich medial mitbekommen habe, gibt es kaum handfeste Beweise gegen Zschäpe. Aber alle möglichen Leute gieren nach einer Verurteilung. Und wenn die Richter jetzt einknicken, hat man sie auch dann in der Hand, so denken sicher diese anti-sozialen Gruppen. Anti-Sozial darum, weil unsere Gesellschaft keine politischen Urteile zulassen darf, wenn sie nicht vor die Hunde gehen will. Wenn es Beweise gegen Zschäpe gibt, dann muss sie verurteilt werden – bis es soweit ist, gilt die Unschuldsvermutung – und diese Grundlage unserer Rechtsprechung haben viele inzwischen einfach so über den Haufen geworfen (wenn Zschäpe dagegen klagen würde, würde sie sicher eine äußerst reiche Frau werden). Wenn es keine Beweise gegen Zschäpe gibt, aber alles darauf hindeutet, dass sie an den Morden beteiligt war, wie auch immer, dann wird es schwer zu begreifen, dass sie freigesprochen werden muss. Aber das ist die Grundlage unserer Gesellschaft – wie die Tatsache, dass einer, der als Terrorist verurteilt war, nicht abgeschoben werden darf, weil ihm in seinem Heimatland die Todesstrafe droht. Freilich: Redet sie noch immer nicht? Ist das klug, nicht zu reden? Deutet das nicht zumindest eine Mitschuld an? Aber zu schweigen, ist kein Beweis.

Was wir brauchen sind mutige Richter, denn viele Journalisten haben ihren Mut verloren und pfeifen nach der Flöte irgendwelcher Leute, die die Hoheit über die öfffentlichen Stammtische haben.

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Gut oder böse?

Im Anschluss an den Artikel http://www.spiegel.de/politik/deutschland/mitschuld-an-anschlag-vorwuerfe-gegen-joschka-fischer-a-892435.html steht, Joschka Fischer habe in einem Interview gesagt: „Der Wertekanon, der mich geprägt hat, den gibt es so nicht. Die entscheidende Frage ist, dass man den Kindern mitgibt: Ist das gut oder böse?“ Soll Joschka Fischer 2011 so naiv gewoeden sein, dass er das so gesagt hat? Was ist denn gut, was ist böse? Ist es gut auf den Polizisten Molotow Cocktails zu werfen oder ist das böse? Wer sagt denn, was gut oder böse ist – wenn kein Maßstab im Hintergrund steht? Ich hatte ihn nachdenklicher eingeschätzt – und hoffe darum, dass das eine Verkürzung seiner Sicht durch die Medien ist. Vor allem, weil ich bei Püttmann gelesen habe, dass Fischer 1992 geschrieben haben soll: „Eine Ethik, die sich nicht auf die tiefer reichende, normative Kraft einer verbindlichen Religion … stützen kann, wird es schwer haben, sich in der Gesellschaft durchzusetzen und von Dauer zu sein…“ Verantwortungsethik ohne religiöse Fundierung funktioniere nicht. (Püttmann: Gesellschaft ohne Gott, 123ff.)

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