Dies und das: Dreister Anwalt + Flüchtlinge + Einflussnahme auf US-Wahl

Das ist ja spannend, was sich der Anwalt 2x möglicherweise geleistet hat: Er vertrat eine Person bei dem NSZ-Prozess, die es gar nicht gab – und bekam dafür 211.000€: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/prozessbeginn-in-aachen-anwalt-soll-nsu-opfer-erfunden-haben-16894915.html

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Ärzte ohne Grenzen macht mit beim „United4Reschue“ – vergessen wir die vielen Flüchtlinge, die in der Sahara umkommen?

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Wer versucht auf die US-Wahl Einfluss zu nehmen? Unsere lieben Medien tun es. Das geht so: Ein Medium in den USA sagt XY. Das greifen unsere Medien verstärkt auf. Dann sagt das Medium in den USA: Sogar die Medien in Europa sehen das so. Und die *Journalistinnen und sind sicher auch gut miteinander vernetzt. Dadurch werden also *Wähler manipuliert. So kann ich es mir zumindest vorstellen: https://www.tagesschau.de/ausland/us-geheimdienst-wahl-101.html

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Gegen Extremisten + Medien und Amthor

Es ist ja sehr gut, dass die Staatsanwaltschaft in Berlin gegen Feuerleger vorgeht, die Linke drangsalieren. Es ist von bisheriger Verschleppung der Untersuchungen die Rede – also übel. Meine Frage ist allerdings, haben sie diejenigen konsequent verfolgt, die die Autos Nichtlinker angesteckt haben? Das Übel ist wohl in Berlin ein Verbreitetes – und von daher auch umfassend zu bekämpfen: https://taz.de/Rechte-Brandanschlaege-in-Berlin-Neukoelln/!5705674/ (das Thema war auch von der Tagesschau am 6.8. groß aufgemacht).

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Zu Amthor, den Medien massiv unter Druck gesetzt haben: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/philipp-amthor-bundestag-stellt-pruefverfahren-gegen-cdu-politiker-ein-a-c1b0befb-c88f-4fa8-a561-8ac335efd0d2

Er soll gesagt haben:

Nicht alles, was rechtlich möglich sei, sei auch politisch klug, sagte Amthor. 

Man muss allerdings noch eine Größe in den Blick nehmen: Menschen(gruppen), die davon profitieren, dass sie sich über andere profilieren, indem sie sie fallen lassen, ihnen ein Bein stellen. Wenn Menschen jemanden fertig machen, er dann aufgibt, dann haben sie gesiegt. Und das gibt ihnen ein gutes Gefühl. Und diese Hormonausschüttung dürfte auch bei so manchen Journalisten Lebensziel sein. Von daher liegt manches gar nicht am Rechtlichen, am Politischen, sondern einfach am anderen Menschen, der einen auf den Kieker hat.

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Nachtrag zu DFG-Nuhr + Corona Demos und Empörungsmedien + Vertrauen in die Polizei und mediale Spreader + Auf Medien aufpassen

Nachtrag: Wende im Fall DFG-Nuhr: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/dfg-erklaert-sich-zur-loeschung-eines-beitrags-von-dieter-nuhr-16889871.html

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In diesem Zusammenhang bin ich auf dieses Gerichtsurteil gestoßen – auch Hanebüchen: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/dieter-nuhr-darf-von-muslim-hassprediger-genannt-werden-13602178.html

Wer Kritik übt, ist doch kein Hassprediger, genauso einer, der irgendjemanden durch den Kakao zieht. Dann sind alle Trump-Artikelschreiber unserer Medien Hass-Artikelschreiber? Merkelkritiker = Hassprediger? Kirchenkritiker = Hassprediger? Sicher, manchen steht der Schaum vor dem Mund. Aber bei allen: Hass? Muss man sich mal merken. Dann darf man mit dem Wort „Hass“ gegen Gegner einfach nur so um sich schmeißen.

Eine leichtfertige Verwendung des Wortes „Hass“ ist genauso verwerflich wie eine leichtfertige Verwendung des Wortes „Rassismus“, Nazi“ usw., weil es diese verharmlost, wenn nur irgendeiner in irgendeine entsprechende Ecke gestellt werden soll, um ihn sozial zu isolieren.

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Wer Kritik nicht verträgt, ist in unserem demokratischen Land nicht angekommen.

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Es ist interessant, dass sich Politiker von den Empörungsmedien einspannen lassen. Entweder darf niemand demonstrieren (auch nicht Antirassismus-Gruppen) oder alle dürfen. Und da es demokratisch im Augenblick nicht zu begründen ist, dass keiner demonstrieren darf, ist es eher der mediale Versuch, durch Empörungen über die bösen Corona-Demos Menschen abzuschrecken. Wohltuend sachlich ist nun unsere Justizministerin aufgetreten. Sie ließ sich medial nicht vor sich hertreiben.

Leute, passt auf Euch und andere auf!

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Viele haben noch vertrauen in die Polizei – und zwar der normale Bürger, der allerdings merkt, dass die Politik die Polizei reduziert hat – und die Polizisten nun immer hinterherlaufen. Das fördert nicht Misstrauen in die Polizei, sondern fördert die Frage: Wieweit kann die Polizei noch schützen, was neulich medial verbreitet Thema war, weil 2019 die Waffenverkäufe gestiegen sind. Das hat nichts mit der Polizei zu tun, sondern mit der Politik. Misstrauen in die Polizei wird von bestimmten Gruppen und den medialen Spreadern gesät. Die einzelnen Polizisten müssen allerdings aufpassen, dass sie nicht aus Protest und Trotz gegenreagieren. https://www.tagesschau.de/investigativ/report-muenchen/umfrage-polizei-101.html

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Apropos: Empörungsmedien und mediale Spreader – ich bin froh, dass wir unsere Medien haben. Aber wie diese Selbstreinigungskräfte bei der Polizei usw. fordern, sollten sie auch in ihren eigenen Redaktionsstuben kehren. Denn ich vermute einmal, dass manchen Journalisten auch sauer aufstößt, was die Gesinnungsmache in Medien betrifft.

Wenn man selbst nicht auf sich aufpasst, muss man sich nicht wundern, wenn es andere versuchen.

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DFG Hut nehmen + Tagesschau zu CoronaDemos + Cancel Culture + Bäume am Fahrbahnrand

Da sollte jemand von der DFG den Hut nehmen, weil er sich wissenschaftsschädlich verhält. Wissenschaft schädliches Verhalten ist, wenn man einer Gesinnungsmeute das Feld überlässt, Gruppen von Menschen, die es nicht vertragen, dass es Menschen mit anderer Meinung gibt. Einer solchen Gruppe nachzugeben ist Anzeichen für das Sterben der freien Wissenschaft. Das zeigt, dass jemand kein Rückgrat hat und Wissenschaft nach dem Fähnchen irgendwelcher Gesinnungsleute ausrichtet. Eine Schande – und das ist immer mehr zu beobachten. Darum bin ich ärgerlich, weil die DFG ihren Ruf verspielt: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-dfg-loescht-einen-beitrag-des-kabarettisten-dieter-nuhr-16886992.html

Zudem stellt sich die Frage: Leben die in einem Elfenbeinturm und merken nicht, was für Kämpfe in unserer Gesellschaft stattfinden, dass sie wegen Gegenwindes die Segel streichen? Wo treiben sie nun ohne Segel hin? Merken sie nicht, wie so etwas heute funktioniert? Da tun sich Leute zusammen und bombardieren die unliebsame Äußerung, den unliebsamen Menschen. Solche Zusammenrottungen führen doch immer wieder zum Erfolg, wie man an der DFG sieht.

Nachtrag: Wende im Fall DFG-Nuhr: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/dfg-erklaert-sich-zur-loeschung-eines-beitrags-von-dieter-nuhr-16889871.html

In diesem Zusammenhang bin ich auf dieses Gerichtsurteil gestoßen – auch Hanebüchen: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/dieter-nuhr-darf-von-muslim-hassprediger-genannt-werden-13602178.html

Wer Kritik übt, ist kein Hassprediger. Dann sind alle Trump-Artikelschreiber unserer Medien Hass-Artikelschreiber? Merkelkritiker = Hassprediger? Kirchenkritiker = Hassprediger? Muss man sich mal merken. Dann darf man mit dem Wort „Hass“ gegen Gegner einfach nur so um sich schmeißen.

Eine leichtfertige Verwendung des Wortes „Hass“ ist genauso verwerflich wie eine leichtfertige Verwendung des Wortes „Rassismus“, Nazi“ usw., weil es diese verharmlost, wenn nur irgendeiner in irgendeine entsprechende Ecke gestellt werden soll, um ihn sozial zu isolieren.

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Was für Mühe sich die Qualitäts-Tagesschau wieder gibt, zu sagen, dass die Corona-Demonstranten alle rechts und Verschwörungstheoretiker und reichsdeutsche Anhänger sind. Und die paar, die sonst mitlaufen, sollten sich überlegen, mit wem sie laufen. Das alte Muster. Neulich haben sie das sogar einen Gegendemonstranten sagen lassen: Die sollten sich überlegen, mit wem sie mit laufen.

Holla, mag man dem Gegendemonstranten zurufen – und der Tagesschau: Mit wem lauft ihr mit? Es ist nicht die Aufgabe einer Nachrichtensendung, Gesinnungen zu überprüfen und dann Gesellschaftspolitik zu treiben. Und das auch, wenn die Dargestellten noch so dämlich sind. Wenn die Nachrichtensendungen zu solchen undemokratischen Manipulationsmächten abrutschen, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn man sie a) nicht ernst nimmt, b) ihnen Manipulation vorwirft, c) andere Quellen wichtiger nimmt. Denn: Was ist das anderes als Manipulation? Undemokratisch deswegen, weil sie große Macht haben – und alle so genannte weit verbreiteten Qualitätsmedien gleichermaßen ins selbe Horn blasen und entsprechend Stimmung gegen Gruppen machen. Sie mögen damit Gruppen und Individuen vernichten – vernichten damit aber auch Pluralismus und Demokratie.

Was allerdings zu sagen ist: Leute, passt auf Euch und andere auf! Leichtsinn ist weder Cool noch Ausdruck von Freiheit.

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Kritik an denen, die Kritik an der Cancel Culture üben: https://www.spiegel.de/kultur/cancel-culture-viele-graeben-viele-kaempfe-essay-a-60615caf-c115-467e-a2e3-3e3e7bdca606

Es ist doch klasse, wenn auch Linke / Rechte merken, dass Cancel Culture die Demokratie schwächen. Das zeigt doch, dass es ein breites Spektrum von Menschen gibt, die wachsam sind. Dass diejenigen, die sich gegen die Cancel Culture wehren, selbst die Cancel Culture forcieren – das ist ein billiger rhetorischer Kniff. Wer sich wehrt trägt zur Gewalt bei? Nun ja. Muss man nicht mehr kommentieren.

Zudem gibt es immer bekannte Quotenkonservative, die dann dem jeweiligen Medium dazu dienen, dass man sagen kann: Schaut, wir sind breit aufgestellt, also neutral – denn die wollen die konservativen Leserinnen und Leser ja behalten; nicht nur des Geldes wegen, man benötigt Missionierungsopfer. Aber wenn dann Otto und Ottilie Normaljournalist konservative Ansichten äußern, dann grenzt man sich von ihnen ab. So kann ich mir das vorstellen – um das zu sagen, weil diejenige angegriffen wird, die die New York Times verlassen hat.

Zudem: Als Spalter werden bekanntlich diejenigen bezeichnet, die sich gegen Neuerungen irgendeiner großen Gruppe wehren. Nicht diejenigen, die Neues einführen. Das ist eine der Taktiken der Cancel Culture. Das ist psychologisch raffiniert: Wer möchte nicht dazu gehören zur Gruppe der Fortschrittlichen und selbsternannten Guten?

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Ich bin gegen Selbstjustiz – aber die Frage stellt sich dann doch: Was wären das für Experten, die Bäume dicht an Fahrradwegen pflanzen – die falschen Bäume, eben solche, die an der Oberfläche dicke Wurzeln ausbilden? Da man das aus der Ferne nicht so beurteilen kann, muss man es dabei bewenden lassen https://www.spiegel.de/panorama/justiz/krefeld-30-baeume-an-fahrradweg-gefaellt-motivation-der-taeter-unklar-a-9256c124-7ace-4b5f-a2bf-bd2202decac7

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Dies und das: Steuererhöhung: Erziehungssteuern + Mütter werden hervorgehoben + Knallharte China-Reaktionen + EU-Libyen-Politik

Angesichts von Corona dürfte manches vergessen worden sein. So die kuriosen Erziehungs-Steuern auf Benzin und Diesel: https://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/koalition-einigt-sich-auf-steuererhoehungen-benzinpreis-schock-und-hoehere-kfz-steuer-wie-teuer-wird-autofahren-in-deutschland_id_11463752.html

Dürften jetzt aber sehr gut passen, da der Staat sehr viel Geld ausgegeben hat. Man beachte die Pendlerpauschale im Vergleich zur Steuererhöhung. Und wie wirkt sich diese auf die Teuerung der Waren aus?

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Und das wird vermutlich auch auf die Verbraucher umgelegt: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/eu-plastiksteuer-soll-kommendes-jahr-5-7-milliarden-euro-bringen-a-86491a9d-5d84-4962-93e6-d918825803f8

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Und das EU-Parlament scheint auch das Seine dazu beizutragen, dass es wirtschaftlich auf allen Ebenen schwerer wird: https://www.tagesschau.de/ausland/eu-parlament-rechtsstaatlichkeit-103.html

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Interessant, dass in unseren Medien das eine Nachricht wert ist – es geht um Mütter, die ja sonst ein sehr einsames Nischendasein führen, die sich in den USA den Sicherheitskräften entgegenstellen. Nun weiß man auch, warum die Mütter auf einmal wichtig sind. Unter einem Bild auf tagesschau.de in der Galerie:

Mitglieder von „Wall of Moms“ (Mauer der Mütter), einer Protestbewegung von Müttern zum Schutz von Demonstrierenden vor Polizeigewalt und zur Unterstützung der „Black Lives Matter“-Bewegung, bilden eine Menschenkette. Auf dem Schild steht: „Ihr mögt die FEDS (Sicherheitskräfte) sein, aber wir sind die Mütter“. 

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Reaktionen auf die China-Hongkong-Politik der EU und Deutschlands. Knallhart werden evtl. kommende Maßnahmen überprüft: https://www.spiegel.de/politik/ausland/hongkong-bundesaussenminister-heiko-maas-droht-china-mit-konsequenzen-a-3740f9b4-a0b9-44f6-be4c-02bad95383ad

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Genauso knallhart wollte man das heft mit Blick auf Libyen in die Hand nehmen. Das war aber damals, wenn man sich an meine Blogbeiträge erinnert, schon sehr unwahrscheinlich. Das entpuppt sich immer mehr als gut gemeint. Nicht Ägypten ist das Problem, sondern der Herr Sultan E. vom Bosporus, der nun wohl auch versuchen wird, die EU gegen Ägypten einzuspannen: https://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-abdel-fattah-el-sisi-droht-recep-tayyip-erdogan-mit-einmarsch-a-0bbe1139-f194-4daa-8891-a60f20340e60

Der Herr E., Sultan am Bosporus, versuchte damals die Muslimbrüder zu stürzen. Dann machte ihm Al Sisi einen Strich durch seine osmanischen Expansions-Träume. Nun sieht er die Chance zur Revanche gekommen, indem er Libyen unter seine Fittiche nimmt und sich dort einnistet.

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Fake News Fans + Diskrepanz: Selbstbild und Fremdbild

Da saßen sie alle Fake News einer Zeitung auf – und dennoch bleiben sie an ihnen kleben: https://www.nzz.ch/international/von-stammbaumforschung-war-in-stuttgart-nie-die-rede-ld.1566116

Wer Fake News geglaubt hat, sollte das nicht verteidigen, sondern zugeben, dass man reingelegt wurde – auch wenn es sich um Meldungen der Qualitäts-Medien handelte.

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Nicht nur bei Individuen scheint es der Fall zu sein, dass die Selbsteinschätzung von der Außenwahrnehmung massiv abweicht. So glaubt die New York Times tolerant zu sein, was diejenige, die unter der Intoleranz zu leiden hatte, natürlich nicht so sieht: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/kolumnistin-verlaesst-times-mit-schweren-vorwuerfen-gegen-kollegen-16861821.html

Spannend ist, dass die Spannung innerhalb des Blattes so beschrieben wird wie in der taz. Allerdings lässt der Beitrag nicht erkennen, was die jüngeren Aufgeweckten denken und die alten Liberalen. Wenn es wie in der taz sein sollte, dann erkennen wir, wohin die Reise gehen wird: Wir sind tolerant – aber nur insofern man unsere Meinung wiedergibt. Diese muss nicht an Fakten orientiert sein – sondern es geht um emotionale Fakten.

Letztendlich wird es darauf hinauslaufen: Da bekämpft man einen, wegen seiner emotionalen Fakten (Trump), weil sie den eigenen emotionalen Fakten widersprechen. Es gibt ein Hauen und Stechen zwischen den emotionalisierten Fakten-Gruppen. Wehe dem der zwischen die Hauer und Stecher kommt. Mit Ideologen ist nicht zu spaßen.

Insofern: Es sei angemerkt, dass ich Bari Weiss für mutig halte. Mit so einer Zeitung darf man es sich nicht anlegen.

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Tierfilme + Infantilisierung der Politik

Tierfilme sind für sehr viele Menschen wichtig. Darum ist es umso wichtiger, diesen auf die Finger zu schauen: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wie-bei-dem-arte-film-die-moldau-getrickst-wird-16841413.html

Es wird gefakt, was das Zeug hält. Ich hatte das auch schon im Blog: https://blog.wolfgangfenske.de/2019/03/20/fake-news-naturfilme-alte-weisse-maenner/

Tierfilmer bewundere ich. Was sie alles festhalten, entdecken, aufbereiten. Aber das muss alles sauber bleiben. Sonst graben sie sich selbst ein Grab.

Das finde ich auch schon in den „Die Pinguine aus Madagaskar“ – wie die armen Pinguine zu Beginn des Films traktiert werden – und ekelsüß emotionalisierend.

*

Wie die Natur nicht mehr Natur bleiben darf, sondern Predigerin für ein Menschentierbild ist, das heißt: Tier wird zum besseren Menschen erklärt, damit man es anerkennt, so wird auch die Politik verändert. (Anders gesagt: Man liebt Tiere nur, weil man sie vermenschlicht.)

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Ein zorniger Beitrag zur Infantilisierung: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-infantilisierung-oeffentlicher-debatten-schreitet-voran

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Diskriminierung + Neue Journalisten-Generation + „Angst vor dem M-Wort“

Der taz-Artikel geht übrigens nicht allein gegen die Polizei: https://taz.de/Abschaffung-der-Polizei/!5689584/

Was übersehen wird: Er diskriminiert auch die Menschen, die auf Müllhalden leben müssen, die sortieren, vor allem in armen Ländern. Das sollte man auch bedenken.

*

Ich vermute einmal, dass die Anzeigen nichts bringen werden. Außer hämisches Grinsen und anderen Siegesposen.

Es bleibt zu hoffen, dass manche Journalisten lernen, dass nicht nur andere für ihr Handeln verantwortlich sein sollten, sondern sie selbst auch. Meinungsfreiheit als Freibrief für Diskriminierungen, für Spaltungen der Gesellschaft, für das Säen von Hass – das ist nicht nur ein Problem von SocialMedia, sollten auch manchen Journalisten bedenken, dass sie selbst an so etwas beteiligt sind.

Aber die Hater sind immer die anderen – und die in solchen Medien agieren, sind immer die Aufklärer. Das ist ein Selbstbild – nach dem Motto: Eigenlob stinkt.

*

Haben sie gelernt? Man lese diesen Beitrag: https://taz.de/taz-Kolumne-ueber-Polizei/!5691333/

Wenn die, die hier als junge Journalistengeneration vorgestellt wird, wirklich junge Journalisten insgesamt widerspiegeln sollte, dann verheißt uns das nichts Gutes für die Gesellschaft. Denn: Meinungsfreiheit ist gefährdet, sobald eine Gruppe meint, sie müsse aus welchen hehren Gründen auch immer, den Mund/Stift verbieten.

Aber: Ich denke auch hier: Die Auswahl der taz spiegelt natürlich nicht die jungen Journalistinnen und Journalisten insgesamt wider. Sie sind vielfältig wie die Gesellschaft vielfältig ist. Es geht in diesem beitrag somit nur um die Differenzen in der taz – damit um die Frage: Welche Weichenstellung verfolgt die taz für ihre eigene Zukunft.

Lernt man an den Universitäten heute, dass Betroffene allein das recht haben, die Realität wiederzugeben? Lernt man nicht mehr zwischen Emotionalität des Individuums und der sachlichen Distanziertheit zu unterscheiden? Lernt man an den Universitäten heute, dass Menschen, die man aus irgendwelchen Gründen für inkompetent hält, dass diese sich am gesellschaftlichen Diskurs nicht beteiligen dürfen? Das wäre der Untergang der Wissenschaft – der Demokratie sowieso.

Es stellt sich also die Frage: Tut der taz-Beitrag Minderheiten einen Gefallen, wenn er die Nachkommen Zugereister so wiedergibt? Sie bringen die Autoritätsstrukturen ihrer Herkunftsländer mit, kehren sie nur um: Nicht die Mächtigen haben das Sagen, sondern wir. Und wenn wir etwas als richtig ansehen, dann haben alle anderen zu schweigen. Das ist hoffentlich nicht die Sicht studierter Menschen aus anderen Ländern. Das wäre aus demokratischer Perspektive Unrecht – dieses Mal von denen, die sich als „unten“ definieren.

*

Zum Thema Stuttgart-Gewalt: https://www.cicero.de/innenpolitik/krawalle-stuttgart-angst-m-wort-migrationshintergrund-medien?fbclid=IwAR3hK6PV216E7sPpYrr01wCBe_-VsGvie7dUG1wXrau2fKT1w8JkhVI4pg0

Übrigens hörte ich neulich im Radio die Entschuldigung für die Krawalle in Stuttgart: Die Politik in der Corona-Zeit hat die Jugendlichen übersehen.

Sie mag sie übersehen haben. Da gehe ich noch mit. Aber dass dieses Problem in Stuttgart mit „den“ Jugendlichen verknüpft wird, halte ich für hanebüchen.

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Fake News und Fake Visits

Es ist interessant zu sehen: Nicht nur Fake News manipulieren – sondern auch solche anti-demokratischen Aktionen: https://www.tagesschau.de/ausland/usa-wahlkampf-trump-tulsa-tiktok-101.html

Trump auf den Arm genommen – es gibt grinsende Gesichter. Man stelle sich nur einmal vor, dass eine links- oder rechtsfaschistoide Gruppe auf diese Weise demokratische Prozesse lahm legt. Die dann auf diese Weise an die Macht kommt…

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Fake News ist, wenn Trump darauf hinweist, dass Briefwahlen manipuliert werden. Keine Fake News sind es, wenn gesagt wird, Trump könnte seine Niederlage nicht akzeptieren. (Wie damals bei den Wahlen, als die Demokraten ihre Niederlage nicht akzeptierten.) Twitter weiß natürlich, was Fake News sind und was nicht. Und spiegel-online traut Twitter. https://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-erneuert-behauptungen-ueber-betrug-per-briefwahl-a-c62bb596-ad7d-44eb-adb0-581340ac0663 Es ist Wahlkampf, Leute! Und Twitter kämpft mit! Aber die Spiegels haben es irgendwie noch nicht verstanden? Doch, sie wahlkämpfen mit. Ganz sachlich und neutral, versteht sich.

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Stuttgart + Angriffe auf Polizisten + Apologien + Amthor

Wenn man schon liest, dass 24 Personen festgenommen wurden und 12 davon deutsche Staatsangehörigkeit haben, sagt man sich: Aha, also daher weht der Wind – Ausnahmen bestätigen die Regel – und bitte nicht vorschnell Rückschlüsse ziehen: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/stuttgart-krawalle-staatsanwaltschaft-wirft-16-jaehrigem-versuchten-totschlag-vor-a-edf6ee40-c6ed-4db7-8555-c7f5879659a2

Nachtrag 25.6.: https://www.kath.net/news/72045

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Ich frage mich ja immer noch, wo die Menschen geblieben sind, die 2015 angeblich aus den Zügen gesprungen sind, um sich nicht registrieren lassen zu müssen. Also Futter für Clans? Mafia-Unterstützung? Oder habe ich was verpasst.

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Ein unsäglicher taz-Beitrag – sollte irgendwie Satire sein – und dann kurze Zeit später die Situation in Stuttgart. Die Stuttgarter Aggressiven werden – Achtung: Vorurteil! – vermutlich kaum die taz lesen – aber die Stimmung gegen die Polizei, die in den letzten Wochen auch parteipolitisch hochgeköchelt wurde, sollte auch einmal unter die Lupe genommen werden.

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Man fragt sich so allgemein: Welche Aufgaben haben eigentlich Chefredakteure usw. Sie üben nicht Zensur – aber sie sollten auf Qualität achten. Dann kann natürlich im Eifer der Gesinnung etwas Qualitätsloses durchrutschen.

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Die Sicherheit der USA ist wohl wirklich bedroht, wenn man so etwas liest. Schlimm ist es, dass jetzt viele froh sein werden, eine Waffe zu besitzen. Wer keine hat, wird sich vermutlich eine besorgen, wenn die Polizei auf den Boden geworfen wird und kaum mehr ihrer Arbeit nachkommen kann: https://www.spiegel.de/netzwelt/web/distributed-denial-of-secrets-hunderttausende-us-polizei-dokumente-geleakt-

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Wenn eine Gruppe Rechter etwas Übles tut, werden alle rechten, konservativen, traditionell orientierte Gruppen in mediale Sippenhaft genommen. Wenn ein linke Gruppe etwas Übles tut, heißt es, die Polizei habe provoziert. Wenn eine NeudeutschPassGruppe etwas Übles tut, dann muss die Schuld bei der ständig diskriminierenden Polizei liegen. Letztgenanntes sprach ein Moderator in einer Nachrichtensendung als Frage an.

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Da ich gerade bei den Medien bin, noch einmal Amthor: Wenn ich schon vorverurteilt habe, bin ich natürlich irritiert, wenn einer was anderes sagt: https://www.tagesschau.de/inland/schaeuble-amthor-101.html

Wenn etwas im Raum steht, weil es noch nicht geklärt ist, wenn etwas in Zukunft gesetzlich geändert werden muss – dann heißt das für Otto Normalmedienbenutzer noch lange nicht, dass einer im Sinne des Gesetzes beweisbar schuldig geworden ist. Aber für manche Medienschaffende, die gerne Köpfe rollen sehen scheint das anders zu sein.

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