IAAs neue Hostessen + Sonnyboy + Greenwashing

In der Tagesschau vom 12.9.2019 war zu sehen, dass Greenpeace-Frauen auf den Autodächern standen und gegen Autos protestierten. So eine Art neue IAA-Greenpeace-Hostessen. Das Bild, das hier zu sehen ist, war auch in der Tagesschau zu sehen: https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/greenpeace-bei-vw-auf-der-iaa-klima-aktivisten-demonstrieren-bei-merkel-rundgang-64657034.bild.html

Interessant ist es auch zu sehen, wie viel UmweltPopulismus in diesem Zusammenhang die Stimme erhebt.

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In diesem Beitrag wird der kanadische Premier als Sonnyboy der Politik bezeichnet. Es wird übersehen, dass er auch der gefeierte Sonnyboy der Medien ist. Er, die Lichtgestalt gegen Trump und andere böse Weltmächte: https://www.tagesschau.de/ausland/trudeau-193.html Medien geben sich manchmal so zurückhaltend.

Ach ja: Populisten sind immer die anderen.

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Greenwashing – alles wird mit grüner Farbe gereinigt: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/oswald-metzger-zur-ordnung/das-agenda-setting-der-oeko-bewegung-wirkt/ Die Politik lenkt und führt – weil manche es in ihrer Blase von ihr verlangen. Wohin? Bleibt spannend. Eine gewisse Abenteuerlust hat die Gesellschaft ergriffen. Wie damals: Weg mit den AKW – und heute fehlt dafür der billige Strom, um Elektroautos usw. anschaffen zu können – und CO2 steigt. Man hat schlicht und ergreifend kein Konzept – wenn es so scheint, wird es alle paar Jahre, je nach hype, umgestoßen. In der Tagesschau vom 13.9. forderte einer, dass die Autos weg müssten. Alternative? Entweder hatte er die nicht, oder sie wurde wegen Naivität weggeschnitten. Ich frage mich gelegentlich, wer oder was regiert eigentlich?

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Kindesmissbrauch + Menschen-Erniedrigung

Der Beitrag von Thomas Fischer mit Blick auf einen bekannten Fußballspieler, zeigt sehr gut, was in Medien falsch läuft. Ein Anfangsverdacht wird hochgebauscht – und dann, auch wenn jemand unschuldig ist, bleibt an ihm was hängen. Bevor ein Mensch verurteilt wurde, sollte man sich also sehr zurückhalten mit irgendwelchen Vorverurteilungen.

Nachdenklich macht der weitere Teil des Artikels, in dem es um Differenzierungen statt um Hysterisierungen geht: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/vorwuerfe-gegen-christoph-metzelder-haltet-ein-kolumne-von-thomas-fischer-a-1286383.html

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Solche Berichte lassen ein wenig ahnen, wie es in diesen Ländern aussieht: Saudi Atabien: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/paris-schwester-des-saudischen-kronprinzen-zu-bewaehrungsstrafe-verurteilt-a-1286492.html Man kann nur hoffen, dass es sich um einzelne Entgleisungen handelt.

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Ins Gericht mit Medienbericht + Medien sparen Energie? + Brandstiftung

Uiui, da geht aber einer – und zwar Thomas Fischer – ins Gericht mit der Medienberichterstattung:

Was lernen wir? Variante eins: Alles dummes Zeug, alles Lüge, alles verantwortungslose Wichtigtuerei. Dafür spricht, dass ein Leitmedium, das ernsthaft das „Ungeheuerliche“ konstatiert, nicht einfach nichts dagegen unternehmen könnte, ohne sich vollständig lächerlich zu machen.

Variante zwei: Karl-Marx-Stadt ist überall. Und in den sogenannten „Redaktionsstuben“, die Großraumbüros sind und paar Milliardären gehören, sitzen genau dieselben Angsthäschen und Opportunisten, auf die sie so gern herabsehen. An der Lächerlichkeit ändert das nicht wirklich etwas.

Das, was er kritisiert, ist im Grunde auch auf andere Themen zu übertragen. Eine solche Aufarbeitung würde ich auch gerne lesen.

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Übrigens: Warum muss eigentlich zu jedem Ereignis ein großer Pulk an Journalisten fahren? Was für eine Energieverschwendung! Wie viel Journalisten fahren der Greta hinterher! Das ist natürlich ironisch gefragt. Aber es gibt so viel naives Gerede in Medien, sodass man diese Frage ruhig auch mal stellen kann.

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Bolsonaro wird angegriffen – er steht rechts von unserer EU-Politik und rechts von unseren Grün-links-Medien. Und wer wird nicht angegriffen? Wer links steht: https://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Schlimmster-Urwald-Abfackler-ist-Morales-article21231783.html

Nun wieder meine Vorsichtserklärung, weil manche gerne irgendwas in meine Aussagen hineinlesen, was gar nicht darin steht: Auch ich bin für Umweltschutz, auch ich bin für den Schutz des Urwaldes. Aber worum geht es mir? Manche merken so was nicht: Um eine unparteiische Information. Das ist das Thema der zweieinhalb Zeilen zum Urwald. Übrigens: Wer profitiert von dem Landgewinn? Schauen wir doch mal zum Soja und zum Palmöl-Benzin. In Indonesien brennt es auch. (Wobei ich hier nicht auf dem neuesten Stand bin.) Die EU – also wir mit unserer Politik.

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Rouhani + Medien

Kommt hier der feilschend Händler zum Vorschein statt der kluge Politiker? Wenn es ihm wirklich um sein Land ginge, müsste er da nicht realistischer sein? Nun denn: Feilscht er schon einmal, weil Trump mit Blick aufs Feilschen auch kein Unbekannter ist? Aber ob Rouhani damit durchkommt? https://www.tagesschau.de/ausland/trump-rouhani-105.html

Ganz absunderlich finde ich diese Aussage in dem genannten Artikel:

Nur ein Treffen wird nicht reichen

Als kleiner dummer Leser dieser wichtigen Nachrichtenseite denkt man sich: Ach, ne?

Das ist schon interessant, welche Kapriolen manchmal auf Teufel komm raus neutral sein wollen schlägt – und aber auch: die Besserwisserei mancher der schreibenden Zunft: Man möchte doch gerne den tumben Politikern noch ein paar gute Tipps auf den Weg geben. Hier nach dem Motto: Habt ihr schon berücksichtigt, dass ein Treffen nicht reichen würde? Oder möchte man gleichgesinnten Leserinnen und Lesern signalisieren: Wie schlau ich doch bin? Vielleicht sind es auch einfach nur ein paar rhetorische Schlenker – man macht das halt so, als wichtige Nachrichtenseite, um noch wichtiger zu scheinen.

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Christliche Medienethik

Diese theologischen Grundlagen (siehe: https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/film-musik/medien-kommunikation/ ) sind auch Maßstab für Kritik der Kirche an den Medien bzw. für ihre eigene Verwendung von Medien, soweit ich das sehe.

Sozialverträglichkeit der Medien:

  1. Kirchen sind für Kommunikation – freie Kommunikation.
  2. Kirchen sind gegen: Fremdbestimmung, Betonung von Einzelinteressen, Entwürdigungen des Menschen, Profitorientierung.
  3. Kirchen nehmen die weltweit kommunizierenden Menschen im Blick, nicht allein die Kommunikation reicher Länder auf der Nordhalbkugel.
  4. Kirchen sind für: Selbständigkeit, Verständigung, Freiheit, Beachten der psychischen Auswirkungen, Anreiz zur Eigenverantwortung.
  5. Kirchen sind Sprachrohr für Sprachlose.
  6. Kirchen drängen darauf, Menschen medial nicht auszugrenzen, sondern verantwortlich einer Vielfalt tolerant Raum zu geben.
  7. Kirchen müssen Probleme einer Gesellschaft aufzeigen – und so es in ihren Möglichkeiten liegt, auch an Problemlösungen sachlich mitarbeiten.
  8. Kirchen können in einer pluralistischen Gesellschaft nicht mehr bestimmen – aber sie diskutieren, wenn nötig, mutig, Verantwortung tragend und wirklichkeitsnah mit.
  9. Kirchen müssen die Verantwortung des Rezipienten (Fernsehzuschauer, Zeitungsleser…) einfordern. Auch der Mediennutzer trägt Verantwortung – nicht zuletzt als Christ, der in Verantwortung vor Gott lebt. Der Mediennutzer ist ein Handelnder (Einschaltquoten) bzw. Kritiklosigkeit führt dazu, dass andere die Mehrheit bilden.
  10. Medienkompetenz ist eng mit der Medienethik verbunden.

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hr 2 Groteske

Weil sie ins Alter kommen, wollen sie alle zwingen, jünger zu werden? https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/zum-kurs-der-senderfuehrung-des-hessischen-rundfunks-16348452.html

Psychische Torschlusspanik – auf alle Hörerinnen und Hörer übertragen?

Nun denn, wie es im Artikel heißt, darum geht es gar nicht. Es sind faule Ausreden, wie man so schön realistisch im Volksmund sagt.

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Kritische Töne

Na sowas. Kritische Töne im Doppelpack! Und das von tagesschau.de und spiegel-online:

Zu Maas als Außenminister: https://www.spiegel.de/plus/heiko-maas-mann-ohne-leidenschaften-a-00000000-0002-0001-0000-000165335730

Zu Schulzes Plastiktüten: https://www.tagesschau.de/inland/plastiktueten-verbot-101.html

Wahrscheinlich, um ein paar kritische Leute bei der Stange zu halten.

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Betonung des Rechts – Angriff auf Mode-Erscheinungen + Kevin Spacey

Eine Polemik, die das Recht verteidigt gegen diejenigen, die meinen, um einer Sache Willen, die sie als gut ansehen, darauf verzichten zu können: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/werteunion-wirft-fridays-for-future-populismus-vor-16312989.html

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Gesetzt den Fall, Kevon Spacey ist unschuldig – und er ist es, so lange er nicht verurteilt wurde – was würde die Autorin schreiben, wenn sie unschuldig in eine solche Lage geraten wäre? Dieser letzte Satz ist unmenschlich. Wenn einer unschuldig ist und solche Beschuldigungen ertragen muss und die beruflichen und sozialen Konsequenzen, ist der Satz unmenschlich, denn es ist menschlich, dass man leidet und sich selbst Leid tut https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/kevin-spacey-in-rom-16317934.html :

Er war schon viel besser, als er sich weniger leid tat.

Kritikaster*innen

Man kann alles kritisieren. Da sagt einer Hü – und dann kann man natürlich kritisieren, dass nicht alle auf einmal Hü kreischen: https://www.tagesschau.de/inland/merkel-fridays-for-future-101.html

Da macht ein Politiker etwas, weil er es für richtig hält und auch von vielen als angemessen angesehen wird, dann kommt ein*e/r daher und zack, hat er seinen Tritt vor dem Schienbein. Auch dann, wenn man manches für nicht angemessen hält, muss man eine gewisse sachliche Distanz wahren: https://www.tagesschau.de/kommentar/seehofer-urlaub-101.html

Man muss nicht bemängeln, dass es Kritikaster*innen gibt, sie sind wichtig. Aber man muss als Redaktion einer wichtigen Seite ein gewisses Augenmaß haben, zu entscheiden, was veröffentlichen wir, was nicht. Wenn Kritik der Maßstab ist, wenn der Maßstab ist, anderen vors Schienbein zu treten, dann empfehle ich mich der Tagesschau-Redaktion an. Kann ich auch gut.

Apropos: Ein paar kreischen Hü – und alle anderen sollen auch Hü kreischen vor allem das Befohlene tun – was ist das für ein demokratisches Weltbild? Es gruselt einem.

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Kluge Gerichtsentscheidungen

Einmal geht es um Böhmermann: https://www.faz.net/aktuell/schmaehgedicht-boehmermann-scheitert-vor-bundesgerichtshof-16311670.html Er darf Teile des Beleidigungs-Gedichtes nicht wiederholen.

Ebenso das Urteil zum Thema Dieselfahrverbot: Es muss angemessen sein: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/das-ovg-muenster-faellt-ein-grundsatzurteil-zu-den-fahrverboten-16311928.html Die Verhältnismäßigkeit war auch immer mein Anliegen. Dass die Politik allerdings verschlafen agierte, das ist auch richtig. Man macht kuriose Gesetze – dann wundert man sich, das jemand kommt, und die Einhaltung einfordert.

Die Gerichtsentscheidung, die Ramelow und Pau betrifft – gilt sie für alle, oder nur für Abgeordnete? https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/etappensieg-fuer-linkspolitiker-ramelow-und-pau-16311936.html

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