Lumpensammler 9

1.

Die Freiheit der Ärzte – auch Geschenke anzunehmen: http://www.welt.de/wirtschaft/article106767761/BGH-erlaubt-Aerzten-die-Annahme-von-Geschenken.html

2.

Medien können mit Bildern manipulieren. Jüngstes Beispiel: BBC zeigte ein Bild aus dem Irak – im Kontext von Morden in Syrien: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/gerhard-wisnewski/schwindel-bbc-gab-bild-aus-dem-irak-als-foto-von-syrischem-massaker-aus.html

3.

Endlich wird stärker berücksichtigt, dass der Mensch nicht erst mit seiner Geburt beginnt: http://www.kath.net/detail.php?id=37096 Der Mensch ist Persönlichkeit von Anfang an.

4.

Ich habe den Eindruck, dass so manche junge Frau die Ergebnisse der Emanzipationsbewegung wieder verspielt, indem sie sich ihr Selbstbewusstsein nehmen lässt – und es darin findet, von irgendwelchen Männern bewundert zu werden. Kurz: Du bist nicht „wer“, weil irgendein Mann dich schön finden soll, sondern du bist als Mensch – unabhängig von einem Mann – wertvoll. Freilich kann man auch sagen, dass die Jugendlichen sich einfach erotisch anziehen usw., weil sie sich erotisch zeigen wollen bzw. sich selbst gefallen. Das könnte hier und da zutreffen. Ich beobachte aber manchmal anderes. Leider auch, dass sie freiwillig (?) zum Spielball werden.

5.

Lust auf einen sinnlosen Artikel? http://www.welt.de/satire/article107279662/Total-sinnloser-Artikel-ueberraschend-oft-gelesen.html

6.

Wenn eine gewisse Macht da ist, dann zeigen sie ihre Zähne: Palästinenser in Israel: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/157315

7.

Der Bluttest, der das Down Syndrom erkennen lässt, soll illegal sein: http://www.welt.de/gesundheit/article107912247/Bluttest-auf-Down-Syndrom-soll-illegal-sein.html Zu dem Thema auch: http://www.kath.net/detail.php?id=37279 Christen befürchten vermehrt Abtreibungen, wenn dieser Bluttest zugelassen wird – sie befürchten ein Ausleseverfahren von Menschen.

8.

Das Individuum ist alles – die Gesellschaft ist nichts. Hat einer Bauchgrimmen – muss die Gesellschaft dafür geradestehen: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article107921500/Tierschutz-Taliban-bedrohen-die-deutsche-Jagd.html

9.

Caravaggio: Sind die Funde echt? Sind sie nicht echt? Sind sie echt? Sind sie… http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/der-caravaggio-fund-zwischen-sensation-und-werbeclou-a-843071.html

10.

Dieser Artikel von Kleine-Hartlage hat viele nachdenkenswerte Aspekte: http://korrektheiten.com/2012/04/09/lob-des-generalverdachts/

11.

Gute Nacht wünsche ich Euch: http://www.kathtube.com/player.php?id=21704

12.

Vertrauensvolle Klage: Es muss doch einen Grund für den Tod des kleinen Sohnes geben!?http://www.andiesisle.com/theremustbeareason.html

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Lumpensammler 8

1.

Ich muss schon sagen: Ein Wolf ist tot. Als Wolf-Gang tut es mir sehr Leid: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,829551,00.html Doch frage ich mich höchst erschrocken: Wie lange wird es noch dauern, bis das große Hallali zur Jagd der Wölfe ertönt? Mensch und Wolf haben doch etwas von einander abweichende Vorstellungen.

2:

War Konstantin der Große ein Antisemit? http://www.katholisches.info/2012/04/19/vatikan-tagung-kaiser-konstantin-der-grose-last-juden-und-christen-noch-nach-1700-jahren-streiten/

3.

Der Schuldspruch gegen den früheren Diktator Taylor ist ein gutes Zeichen: http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2012/04-27-liberia-bischof-andrew-karnley-begruesst-un-schuldspruch-gegen-charles-taylor

Religionen und Stämme im Nordirak gemeinsam gegen den Terror: http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2012/04-27-irak-initiative-gegen-anhaltenden-terror-in-kirkuk

Nigeria. Im folgenden beitrag wird gesagt, man wisse nichts über die Boko Haram – aber dass es eigentlich nicht um einen religiösen Konflikt geht, sondern dass er soziale Ursachen hat: http://www.domradio.de/aktuell/81536/das-uebel-der-sozialen-ungerechtigkeit.html Man weiß nichts – aber… geht es den Christen denn im Norden besser, weil sie sich nicht solchen extremen Gruppen anschließen? – Der Befragte weicht aus: Den Christen im Süden geht es besser wegen der Ölvorkommen… Nichts Religiöses also hinter dem Konflikt? Nun, so auch wieder nicht, denn wenn die Polizei aus Muslimen besteht, gibt es die Tendenz, Christen nicht beschützen zu wollen.

An diesem Interview sieht man wunderschön, wie man eine Situation einschätzen muss – dass man sie aber so nicht einschätzen will. Am Interviewten sieht man, dass er dieses ideologische Konzept noch nicht ganz verinnerlicht hat, darum noch herumeiert.

Im folgenden Beitrag hören wir, dass der islamische Sudan unter anderem Konys LRA (Lords Resistance Army) unterstützen würde. Ist das denkbar? http://americandefenseleague.wordpress.com/2012/04/27/islamic-sudan-government-supports-joseph-kony/ Oder wird diese Aussage nur getroffen, um den Vorwurf von Muslimen, ihr habt auch eine christliche Terrorgruppe, zu begegnen? Andererseits: Terroristen sind nicht wählerisch.

4.

Mitt Romney ist Mormone. Mormonen (die größte Gruppe heißt: Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage; die zweitgrößte Gruppe heißt: Gemeinschaft Christi) sind eine Art amerikanisiertes Christentum. Es steht auf den Schultern christlichen Glaubens, hat jedoch neben der Bibel eine weitere – eine für sie heiligere Schrift: Das Buch Mormon. Und diese Schrift, die die wahre, ursprüngliche Bibel sein soll, ist es, die die Mormonen vom christlichen Glauben trennt. Die größere Gruppe meint, dass der Mensch Gott werden könne, während die zweite Gruppe eher das traditionelle Gottesbild der Christen aufgreift. Tiefere Informationen sind hier zu finden: http://www.ekd.de/ezw/Lexikon_103.php Mitt Romney gehört der größeren Gruppe an, mit der Christen größere Schwierigkeiten haben. Was die Ethik betrifft scheint mir (zumindest stellenweise) die Differenz nicht ganz so groß zu sein wie in Glaubensfragen. Allerdings bin ich kein Mormonenfachmann, lasse mich gerne korrigieren.

5.

Ein Artikel zur Geschichte des Islam in der heutigen Rezeption: http://www.zukunftskinder.org/?p=22994 Der Artikel minimiert den Einfluss des Islam massiv. Als Korrektur zu diesem Artikel möchte ich allein auf die Biographie des Johannes von Damaskus hinweisen: http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_von_Damaskus.

6.

Medien in ihrer Stellung zum Islam: http://michael-mannheimer.info/2012/05/31/mannheimers-islamkritisches-manifest/

Medien der USA in ihrer Stellung zum Thema Kirche: „Unausbalanciert bis fast schon verlogen“ http://www.kath.net/detail.php?id=36989

Es geht mir freilich nicht um Medienbashing – es geht darum, dass möglichst neutral informiert wird. Man kann natürlich auch mit neutralen Informationen manipulieren. Das aufzudecken und möglichst zu vermeiden sollte doch guten Redaktionen möglich sein.

7.

Waren die Araber die großen gebildeten Andalusiens? Dieser Autor sieht das ein wenig anders: http://pluto.huji.ac.il/~stroums/files/Al-Andalus_and_Sefarad.pdf Auch nicht die Christen waren es, die waren ja noch nicht so lange dort ansässig, denn durch die Völkerwanderung waren sie vor wenigen Jahren ins Land gekommen… Die Kontinuität waren die Juden. Dieser Artikel zeigt, dass nur Offenheit der Kulturen zueinander weiter bringt. Aber diese Offenheit zeigten wohl immer wieder nur Einzelne der Intellektuellen.

8.

Manchmal meint man, dass auch bestimmte Art von Verbrechen bestimmten Kulturkreisen zugeordnet werden können. Verbrecher gibt es überall – aber die Ausführung der Verbrechen ist manchmal kulturspezifisch. Und so weiß man manchmal, wenn Zeitungen von Verbrechen berichten, aber den Täter unerwähnt lassen, aus welchem Kulturkreis er stammen wird. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, Verbrecher sind ja nicht ganz verblödet und lassen sich auch von anderen Kulturkreisen inspirieren.

In der letzten Zeit gibt es wieder vermehrt Informationen, dass Mädchen in Großbritannien von Pakistanischen Männern entführt, mit Drogen vollgestopft werden und als Prostituierte arbeiten müssen. Aus Großbritannien hört man aber auch, dass dort besonders in der britischen Unterschicht soziale Verwahrlosung vermehrt und extrem anzutreffen ist. Was ich bisher aus den Informationen nicht so wahrnehmen konnte ist, in welchem sozialen Milieu diese Mädchen aufwachsen. Denn Männer, die mit der Ausbeutung und Vernichtung von Mädchen Geld machen, gibt es auch bei uns. All diese Vorgänge sind Zeichen einer zerbröckelnden Gesellschaft – also einer Gesellschaft, die nicht mehr in der Lage ist, Schwache zu schützen. Und was uns als Teil der Gesellschaft Gedanken machen sollte ist: Was fördert das Zerbröckeln, was fördert Verbrechen, was fördert die Vernichtung und Ausbeutung der Schwachen? Alles das, was diese negativen Seiten fördert, muss jeder an seiner Stelle und mit seinen Kräften bekämpfen.

9.

Skandal! Eine SatireMagazin deckt auf! Deutschland exportiert Schraubendreher nach Israel – damit können auch Atombomben geschraubt werden… http://www.eine-zeitung.net/politik_dt_werkzeug561122.html

Dazu auch das – aber das ist keine Satire: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/augstein_feuert_aus_allen_roehrchen/

10.

Die einzige Daseinsberechtigung als Christ ist die Nachfolge. Wenn ein Christ bzw. die Kirche dem aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen nicht gerecht wird – dann ist sie keinen Pfifferling Wert, auch wenn sie hier und da noch ein wenig sich selbst über das gesellschaftspolitische Wasser halten kann. Aber irgendwann wird die Stimme lauter: Die Kirche ist ja nackt! (Ich muss aufklären: Das ist eine Anspielung auf des Kaisers neue Kleider: http://www.maerchen.net/classic/a-k_kleider.htm )

11.

Wer Gedichte von mir lesen will, kann sie einmal auf meiner Seite lesen http://literarisches.wolfgangfenske.de/2.html, aber auch: Hier

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Lumpensammler 7

1.

Am 21.3. war Welttag der Poesie, so habe ich es zumindest hier erfahren: http://www.geo.de/GEOlino/wissenstests/71145.html Wer bei diesem Wissenstest mitmachen möchte kann es unter dem Link tun: Es geht um Wissen, verbunden mit berühmten Gedichten.

2.

Die Gita (Baghavadgita) = Gefährlich oder nicht? Ein russisches Gericht sagt: nein: http://www.euronews.com/newswires/1447534-russian-court-rejects-call-to-ban-hindu-holy-book/

3.

Ich hatte das Thema schon einmal vor langer Zeit, finde es jedoch immer wieder interessant: Warum hat die Fahne 12 Sterne auf blauem Grund?

„Eines Tages kam Levi damals an einer Statue der Mutter Gottes mit dem Sternenkranz vorbei. Durch die Sonne beschienen, leuchteten die goldenen Sterne vor dem blauen Himmel. Levi suchte daraufhin Graf Benvenuti auf, einen venezianischen Christdemokraten und damals Generalsekretär des Europarats, und schlug ihm vor, zwölf goldene Sterne auf blauem Grund als Motiv für die Europafahne zu wählen, was dann allgemein akzeptiert wurde. Und so ziert heute in allen Staaten der europäischen Union der Sternenkranz Mariens die Euopafahne.“ http://www.glaube-und-kirche.de/europafahne.htm Dort auch weitere Hinweise zur Symbolik und zu Paul Levi.

Wobei Levi angeblich diese Symbolik erst später erkannte. Auf der folgenden Seite findet man freilich nichts Religiöses zur Erklärung der 12 Sterne: http://europa.eu/abc/symbols/emblem/index_de.htm Die Zahl Zwölf bedeute traditionell Vollkommenheit, Vollständigkeit, Einheit. Und dass die Zahl 12 allein politischen Auseinandersetzungen entspringen und Levi nur am Rande eine mögliche Rolle spielen könnte, sagt: http://de.wikipedia.org/wiki/Europaflagge

Dass ich bei meiner Recherche auf massive antisemitische Seiten gestoßen bin, hat mich erst überrascht – dann aber nicht mehr. Man wundert sich nur über diesen ideologischen Schwachsinn.

Und dass katholische Seiten interessante Interpretationen hervorbringen können, zeigt http://www.kreuz.net/article.2208.html Denn auch Arsene Heitz war wie Paul Levi Katholik (Levi konvertierte zum Katholizismus). Zum anderen: Am Festtag der Unbefleckten Empfängnis wurde diese Fahne beschlossen (8.12.1955) und am 4.11.1950 wurde die Europäische Menschenrechtskonvention unter einem Kranz von 12 Sternen (an der Decke eines Saales aus dem 17. Jahrhundert) in Rom unterzeichnet – das entnehme ich dem genannten Wikipedia-Artikels.

4.

Was sagt der große Thomas von Aquin über den Islam? http://www.thecatholicthing.org/columns/2012/aquinas-on-islam.html Überraschend ist das nicht, was der Theologe zu sagen hat.

5.

Unhaltbare Zustäne im Kongo: http://www.welt.de/politik/ausland/article106139906/Sklaverei-im-Kongo-Arbeiten-wo-der-Teufel-wohnt.html Ausbeutung von Menschen in den Minen.

6.

Da lief einer aus Angst vor ein Auto und starb. Die Angreifer wurden – eigentlich gar nicht – bestraft. Das Opfer wurde als mitschuldig angesehen: Wäre er nicht so schnell gerannt… Die Staatsanwaltschaft geht in Berufung: http://www.tagesspiegel.de/berlin/fall-giuseppe-m-staatsanwaelte-gehen-in-revision/6460788.html

7.

Reinhard Günzel: Ich muss gestehen, dass ich dieses Ereignis ganz vergessen hatte: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/politisch-unkorrekt-der-fall-des-ehemaligen-brigadegenerals-reinhard-guenzel.html

8.

Interessant wie sich alles so wandelt – oder auch nicht: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14018269.html

9.

Schlecker zahlte gut: http://www.welt.de/wirtschaft/article106201607/Dass-Schlecker-so-gut-zahlte-ist-nun-ein-Problem.html Wow. Was musste man immer hören von dem bösen Schleckerern!

10.

Der Mörder seiner Frau wurde frei gesprochen: http://barenakedislam.com/2012/04/14/uk-muslim-husband-stabs-his-wife-of-37-years-120-times-and-walks-free/#comment-55662

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Lumpensammler 6

1.

Was ist man doch so arrogant: Man fragt sich, wieso nicht alles schneller ging mit Technik und so im Mittelalter – lag es an der Völkerwanderung usw. – die haben überhaupt keine Ahnung davon, wie lange es überhaupt dauerte, bis der Mensch das Rad erfunden hatte. Es braucht alles seine Zeit. Und es geht in letzter Zeit halt alles schneller – aber Menschheitsgeschichte zeigt: dass es eben dauerte… – und dann ist man so hochmütig! Wir sind so weit gekommen! Parallel dazu fühlt man sich ohnmächtig: Was wird aus dem, was wir gemacht haben, werden? Heute erschlägt eine (gute) wissenschaftliche Beobachtung die nächste. Andere Generationen und Völker haben andere Schwerpunkte: z.B. spirituelles Leben, Gotteserkenntnis, Leben aus der Gottesliebe… – vielleicht auch einfach aus der Ruhe, seine Herden zu beobachten, Musikinstrumente zu entwickeln, Häuser… – weil wir heute Geld und für alles Fachleute haben, geht das alles schneller. Da setzt sich einer hin und tut nichts anderes, als Musikinstrumente zu entwickeln – früher musste er in erster Linie um sein Brot kämpfen. Wenn heute einer etwas erfindet, dann ist das gleichbedeutend mit Broterwerb.

2.

Lasst nicht eure Stimmen zum Verstummen bringen, lasst sie nicht ersticken.

3.

Ich weise so gut wie nie auf Verbrechen in Europa hin, weil ich dann den Blog mit Hinweisen auf Verbrechen füllen müsste. Aber wenn die Verantwortlichen in Europa das nicht in den Griff bekommen, dann werden sich irgendwann die Einheimischen wehren. Noch wird Vieles unter dem Deckel gehalten. Irgendwann wird es den Gutmütigsten zu viel – und die Bewohner bestehen nur zu einem geringen Teil aus Gutmütigen – schätze ich einmal.

4.

Köpfe sollen rollen – fordert Mely Kiyak: http://www.fr-online.de/meinung/kolumne-lieber-deutscher-nazi-,1472602,11445174.html (gefunden über pi) in ihrer Satire – oder ist das ernst gemeint? – mit dem Titel: „Lieber deutscher Nazi!“ „Als Nazi, als Menschenhasser oder Minderheitenbespucker lebt man in diesem Land wie Gott in Frankreich!“ Das kann doch nur eine Satire sein. „Für jene, die mit Rechtsradikalen innerlich flirten oder einfach nur vom Moslemhass zerfressene Bildungsbürger sind, ist die Bundesrepublik seit ihrer Gründung eine einzige, Jahrzehnte andauernde Wellnesskur für rechten Geist und Gesinnung.“ — Darum kommen wahrscheinlich auch so viele Kurden und Menschen aus aller Herren Länder hierher? An dieser unfreiwilligen Satire sieht man sehr schön, wie Worte sich aufblasen, Szenarien vor Augen gemalt werden – die mit der Realität gar nichts zu tun haben, aber man möchte doch so gerne etwas schreiben, etwas, das die Menschen ärgert, man möchte so gerne ein Opfer sein und – Köpfe rollen lassen! – schafft es schlicht und ergreifend nicht, weil die Menschen eher gutmütig und gelassen sind, freundlich und wohlgesonnen, sie sogar in der Frankfurter Rundschau solche unfreiwilligen Satiren schreiben lassen. Und darum muss man immer schriller schreien, immer lauter den Menschen in die Ohren brüllen und dröhnen, man muss ihnen Ohrwatschn geben und kreischen: Du bist so, wie ich dich haben will, kapiert! – Und irgendwann werden sie vielleicht auch so werden, wie man sie immer haben will, dann hat man wenigstens zu Recht so herumzuklagen. Doch sagen wir ihr lieber freundlich: Bisschen überspitzt, die Satire, liebe Mely Kiyak, aber sonst ganz nett.

5.

Der Trost all dieser Überwachungsversuche ist: Auch ein Überwachungsstaat geht irgendwann dem Ende zu, weil der Mensch die Freiheit liebt: http://ef-magazin.de/2012/02/04/3399-euro-krise-auf-dem-wege-zum-totalen-ueberwachungsstaat

6.

Wird der weibliche Körper in Werbung usw. benutzt oder bewundert? Das „oder“ vertritt eine ganze Palette an möglichen Sichtweisen. Ich als Ästhet mag „Benutzung“ nicht. Aber ist Bewunderung nicht auch Benutzung? Manchmal mag ich tiefsinnig philosophieren. Heute lass ich es. Ihr dürft weitermachen.

7.

[Spricht eigentlich heute noch einer von den Piraten? ist ja auch keine Wahl im Blick…] 15 Monate werden schon Piraten-Märchen erzählt – nun packt einer aus und sagt, wie es wirklich war: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,818427,00.html Wenn es denn so war.

8.

Fiese Scheidungstricks und Gegenstrategien: http://www.focus.de/finanzen/recht/tid-25248/wenn-die-ehe-im-krieg-zu-ende-geht-die-25-fiesesten-tricks-und-die-besten-gegenstrategien_aid_714952.html

9.

Auch in unserem Land gibt es eine Menge an Dingen, die der normale Mensch – zu dem ich mich zähle – als Ungerechtigkeit ansieht: http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article13924546/Mutter-mit-behindertem-Kind-wurde-Bafoeg-gestrichen.html

Und das hier – ist schlimm: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,822276,00.html

10.

Rettung! Ozonschicht wird dicker! Oh, Mann, Bildzeitung: http://www.bild.de/ratgeber/2012/ozonloch/unsere-erde-wird-wieder-gesund-23189126.bild.html Wie wird es in ein paar Monaten wieder heißen: Katastrophe! Ozonloch wieder größer!

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Lumpensammler 5

1.

Muss man auch Menschen, die Unterordnung lieben, die mit Freiheiten nicht zurechtkommen, helfen, diesem ihrem Ziel, diesen ihren Sehnsüchten näher zu kommen? Paulus wettert gegen die Galater, weil sie sich wieder unter das Gesetz stellen wollen, sich vom Gesetz knechten lassen wollen. Er liebt die Freiheit in Christus. Manche kommen mit der Freiheit nicht zurecht und suchen die Versklavung. Von daher kann ich es schon verstehen, wenn sich manche Menschen nach den gesetzlichen Regeln mancher Religionen sehnen. Freilich bin ich doch eher ein Liebhaber der Dialektik: Ein Christenmensch ist ein freier Herr – und gleichzeitig ein Knecht…

2.

Die Grundlage christlichen Glaubens sind: Das Wort Gottes, der Geist Gottes, die Gemeinschaft. Die Beziehung Gottes zum Menschen und des Menschen zu Gott finden hierin ihren Ausdruck. Diese drei sind freilich unterschiedlich zu interpretieren, zu gewichten. Und so gibt es eine große Bandbreite an Christen. Die einen sind stärker vom Alten Testament geprägt – und auch gesetzlicher. Die anderen sind eher vom Glauben und seiner Freiheit geprägt – und darum liberaler. Zwischen diesen beiden Positionen: Gesetz und Freizügigkeit sind Christen zu positionieren. Und das ist nichts Neues – das finden wir schon bei Paulus, der zwischen beiden zu vermitteln sucht – besser: beiden Kontra bietet und den Christus entsprechenden Weg zu gehen fordert: Einmal die Christen, die das Gesetz betonen – dann die Christen, die ihre eigenen Süchte und Sehnsüchte betonen. Paulus selbst stellt dem die Freiheit des Menschen entgegen, der gebunden an den Geist Gottes den Glauben – somit ein Leben in Heiligkeit – lebt.

Aber diese Extreme bleiben durch die Kirchengeschichte hindurch wirksam. Auf der einen Seite wird versucht, den christlichen Glauben zu eine Ideologie umzuprägen: Starres Weltbild, Festhalten an dem, was der eine oder andere für besonders christlich hält, Ausschluss von anderen, die da nicht mitmachen können, Bekämpfung anderer mit allen Mitteln. Auf der anderen Seite: Emanzipation von allen Forderungen und der Mensch selbst sieht sich als Maßstab: Der Glaube legitimiert mich – was auch immer ich will: Sexuelle Freizügigkeit (was bei Paulus schon eine Rolle spielt), Machtdemonstrationen…

Hinzu kommt noch ein Aspekt: Ich sehe mich als Teil einer Gruppe – und die Grundlage dieser Gruppe wird über den christlichen Glauben gestellt. Auch das finden wir schon im Neuen Testament. Ich bin Jude – also ist der christliche Glaube dem Judentum unterzuordnen. Das wurde dann staatspolitisch weitergeführt: Christen gehören dem Staat, haben sich somit der Staatsdoktrin zu unterwerfen. Christen sind Teil eines Volkes, einer Nation – haben sich somit diesen Grundlagen anzupassen.

Christen, die das Gesetz über alles stellen, sich und ihre Befindlichkeit, ihre Nation usw. – bilden die Extreme.

Mit Jesus Christus beginnt die Freiheit des Glaubens – und diese hat Paulus erkannt und weitergeführt. Freiheit bedeutet jedoch nicht, dass jeder einfach tun und lassen kann, was er will, sondern dass er gebunden ist an einen Maßstab: dem Wort Gottes, dem Geist Gottes, den Kindern Gottes. Nur ist dieser Maßstab variabel. Denn das Wort Gottes = Bibel kann seit Jesus nicht mehr als Gesetzbuch gesehen werden. Der Heilige Geist bringt Freiheit in der Gebundenheit – aber was bedeutet das? Und die Kinder Gottes, das heißt die Gemeinschaft der Gemeinde ist auch immer eine lebendige, keine starre Größe. Und das überfordert viele und so suchen sie vor allem aus der Bibel ein Gesetzbuch zu machen – was dann in der Kirchengeschichte zu unterschiedlichen Gruppen und Grüppchen führte, die jeweils meinten, das Gesetz besser erfüllen zu können. Es führte auch zu einer Kirche, die Menschen in Gesetze und Gebote presste. Ich sehe das nicht nur negativ. Der Mensch benötigt einen festen Maßstab. Und der ethische Maßstab, den die Christen boten, war zu Beginn des Christentums auch besonders verlockend, weil die Antike so einen nicht bieten konnte. Bei den Christen wusste man, woran man war: Man half einander, man nahm Ausgesetzte auf, man konnte seine desolate Vergangenheit hinter sich lassen, die chaotische Sexualität wurde in Bahnen gelenkt, politisch wusste man sich von Gott abhängig und nicht von den jeweiligen wechselnden Herrchen, es gab einen roten Faden, der sich durch den gesamten Lebensalltag zog: Gottes Liebe fordert von mir ein liebendes Lebens. Man sah seine große Bedeutung als Mosaiksteinchen des Handelns Gottes mit der Welt zum Guten. Der Maßstab des Paulus: Prüfet alles, das Gute behaltet, birgt freilich auch Gefahren in sich,und zwar dann, wenn man das Gute nicht mehr aus dem christlichen Glauben sehen mag, sondern aus der Perspektive der Tradition. Gut ist, was ich von meiner Tradition her mitgebracht habe. Nicht mehr der Glaube ist damit Maßstab, sondern die Tradition.

Die große Befreiung der Christen kam mit Konstantin dem Großen im Jahr 312/313. Nach Jahrzehnten der Verfolgung, der Unsicherheiten kam der Durchbruch: Wir sind anerkannt. Konstantin hatte erkannt, dass im Christentum das einzige Potential lag, den römischen Staat noch zusammenzuhalten. Auch das hatte zwei Seiten: Christen wurden von einem Machtpolitiker eingespannt, der nun versuchte, die Vielfalt des Christentums mit staatlicher Gewalt zu vereinheitlichen. Ob Konstantin selbst Christ wurde, weiß man nicht, er als Machtpolitiker stand über dem Glauben. Und das durchzieht die gesamte folgende Kirchengeschichte. Machtmenschen große und kleine, bedienten sich des riesigen Potentials des Christentums, Menschen zu führen. Herrscher ob Christen oder nicht, meuchelten einander, führten ihre jeweiligen Völker in den Krieg gegeneinander, kleinere zerrten andere vor Gerichte ließ sie verbrennen, köpfen, was auch immer. Ich denke da an Jean d´Arc. Zahlreiche Kreuzzüge wurden gegen Christen geführt – mehr als gegen den Islam. Als das Christentum Macht bekam, fand im Grunde eine ständige Auseinandersetzung statt zwischen den unterschiedlichen Formen des Christentums. je mehr man sich in der Kirchengeschichte auskennt, desto mehr wundert man sich darüber, das der christliche Glaube bei einzelnen Menschen so gar keine Spuren hinterlassen hat: Man verfolgte sich gegenseitig mit einem Hass, der mit den Grundlagen christlichen Glaubens nichts mehr zu tun hat; man vernichtete Andersdenkende mit einer Inbrunst, die jegliche Infizierung mit christlichem Gedankengut nicht erkennen lässt. Auch wenn alle möglichen Leute unter den großen und kleinen Potentaten ächzten und stöhnten: In der gesamten Zeit gab es auch Menschen, die versucht haben, den christlichen Glauben in seiner wahren Größe zu leben – manche von ihnen wurden dann später auch zu Heilige erklärt. Um Jean d´ Arc zu nennen: Nicht der sie verfolgende Machtmensch, der Bischof wurde heilig gesprochen, sondern sie. Aber an Jean d´Arc sehen wir auch etwas anderes: Es gibt sonderbare Heilige. Denn sie wäre im frühen Christentum niemals als Heilige erwählt worden, weil sie mit Waffengewalt und aus nationalen Gründen zur Kämpferin geworden ist. Die frühe Kirche war gegen das Militär, gegen Gewalt schlechthin – und so hat, soweit ich sie kenne, jeder Heilige und jede Heilige auch ihre Schattenseiten, gemessen am Maßstab der frühen Kirche. Selbst der große Bernhard von Clairvaux – der sich von den Kreuzzügen begeistern ließ – hat eben eine solche Schattenseite. Und das zieht sich bis in die Gegenwart hin: Große Christinnen und Christen, Heilige, berühmte Menschen – sind heilig, nicht, weil sie sich immer und in allem so wundervoll verhalten haben, sondern sind wie die kleinen Christinnen und Christen heilig, weil sie aus der Vergebung und der Gnade Gottes leben.

3.

Gott Vertrauen entgegenbringen – trotz eines sehr schlimmen Erlebnisses: http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen.html?&news[action]=detail&news[id]=4801

Auch diese Seite sei angegeben: http://kondolenzbuch.geistbewegt.de/

4.

Moscheen nur bauen, wenn in islamischen Ländern Kirchen gebaut werden dürfen. Die ersten Christen lebten auch ohne Kirchen. Warum? Wo Christen sind, da ist Gott – das Herz ist der Tempel des Gottesgeistes, sagte Paulus. Wir müssen nicht so eng sein. Und wenn Kirchen zu Moscheen umgebaut werden, ist das zwar traurig, weil es ein Zeichen dafür ist, dass Menschen, die sich der Gemeinde Gottes zugehören fühlen, weniger werden. Aber ansonsten gilt das Gesagte: Christen benötigen diese Machtdemonstrationen von ihrer Wurzel her gesehen, nicht. Denn: Wo sie sind ist Gott.

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Lumpensammler 4

In der Karzeit denkt man an das Leiden von Jesus Christus und an das Leiden von Menschen, die an der Sünde der anderen zu leiden haben. In den folgenden Texten, die im Laufe der letzten Monate angefallen sind, die ich aber nicht im Blog veröffentlicht habe, geht es überwiegend um das Thema: Situation von Frauen.

2. Ich möchte das nicht kommentieren – es ist übel: http://www.cicero.de/salon/geld-oder-liebe-stiftung-hurentest/48880 Acht Jahre Gefängnis für einen Zuhälter: http://www.welt.de/politik/deutschland/article106159670/Pussy-Club-Zuhaelter-muss-acht-Jahre-hinter-Gitter.html

3. Ich setze den Link eines youtoube-Videos – und sehe mich schon wieder genötigt, mich zu rechtfertigen, weil mir das jemand falsch auslegen kann. Liebe Kritiker, es geht mir nicht darum, jemanden anzuschwärzen, sondern es geht mir darum, dass immer mehr Menschen aufwachen und sich gegen die Grausamkeiten wenden. Denn nur wenn ein kollektiver Aufschrei durch die Länder zieht, wird Leben gerettet. Und wenn jemand sagt: Auch in Deutschland werden Frauen von ihren Männern umgebracht, dann hat er Recht. Aber es wird als Verbrechen geahndet und ist gesellschaftlich geächtet. Wem der Clip zu pathetisch ist, der denke daran, es handelt sich nicht um ein deutsches Video. Und: Ihr müsst ihn ja nicht schauen. Manchen rate ich auch dringend davon ab. Wenn ich daran denke, wie intensiv Feministinnen früher gegen die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft angekämpft haben, wünschte ich, sie würden es in diesem Fall auch machen. Nicht um gegen jemanden zu sein und gegen jemanden Stimmung zu machen, sondern um für Menschenleben einzutreten. http://www.youtube.com/watch?v=vOqAVTZY1Ok&feature=share

4. Mord in England: http://www.youtube.com/watch?v=i2bpHmRb2qU&feature=youtube_gdata

5. Auch hier wird einem schlecht: http://europenews.dk/en/node/51726 Sie haben das Recht weiße Mädchen zu entführen…

6. Er entführte Mädchen und Frauen, um ihnen die Sitten seiner Religion beizubringen: http://europenews.dk/en/node/51723

7. Diese Debatte findet die Polizei Oslos nicht gut: http://www.newsinenglish.no/2011/10/26/rape-debate-frustrates-oslo-police/ Der Hintergrund: Es sind nicht die einheimischen Norweger, die sich sexuell nicht unter Kontrolle haben.

8. Es sind Verbrecher, die das tun – welcher Religion sie auch angehören. Und weil Verbrecher diese Verbrechen verüben, müssen Hintergründe auch genannt werden, damit Menschen vor ihnen geschützt werden, sich vor ihnen schützen können. Man verschwieg viel. Es hat sich aber schon vieles in dieser Hinsicht gebessert. Zum Beispiel: Vor ein paar Jahren waren die schulischen Schwierigkeiten vieler muslimischer Kinder ein Tabu-Thema – auch wenn es in inneren Zirkeln diskutiert wurde, aber dann auch da geblieben ist, weil man nicht anecken wollte. Heute wird es immer wieder einmal öffentlich gesagt, gehen sogar einzelne Schulen und Lehrer an die Öffentlichkeit – und erst dann, wenn es als Missstand und Problem öffentlich bewusst geworden ist, kann man auch versuchen, Hilfestellungen zu leisten, erst dann sieht sich die Politik auch genötigt, massiver etwas dagegen zu tun. Missstände verschweigen, das hilft niemandem. Hilft höchstens den sich vornehm Zurückhaltenden dazu, nichts tun zu müssen. Vor ein paar Jahren durfte man nicht einmal fordern, dass Deutsch Voraussetzung für ausländische Mitbürger sein soll… – nicht wahr, es hat sich Einiges getan, weil eben nicht alle gschamig den Mund gehalten haben.

9. Filmtrailer zu Steinigung: Stoning of Soraya M.: http://www.youtube.com/watch?v=1aRQlb6lGLc zu dem Film: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Stoning_of_Soraya_M.

10. Und auch das muss immer wieder genannt werden: http://www.badische-zeitung.de/loerrach/informationen-gegen-beschneidung–50688156.html – weil diese Unsitte auch in unserem Land praktiziert wird. Ich hatte das schon häufiger als Thema.

Ist der Überbringer dieser Nachrichten peinlich – oder sind es die Verursacher dieser Nachrichten? Übrigens: Das muss alles nicht peinlich sein, denn die Täter haben ihre Traditionen, auf die sie sich berufen – und somit ist das für sie in Ordnung. Nur die empfindsamen Mitteleuropäer können so etwas nicht verstehen – und finden das peinlich.

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Lumpensammler: Christentum

„Lumpensammler“ bedeutet: Ich setze hier alle möglichen Informationen hinein, die ich in den letzten Monaten im Blog nicht unterbringen konnte und somit angesammelt haben.

1. Das 21. Jahrhundert – ein Zeitalter der Religion: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=gesellschaft&news[action]=detail&news[id]=5471

2. Die orthodoxe Kirche Russlands solle sich zur Verstrickung mit der Stalinära bekennen: http://www.kath.net/detail.php?id=36704

3. Ein Künstler ist in Spanien wegen – ich sage es einmal so – Jesuskannibalismus angeklagt worden: http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=185607&cHash=eada268bee76bd1040300a8c77803cd2 Nun werden manche sagen: Ist doch witzig. Es gibt jedoch Grenzen des Anstands. Und das gilt auch für Künstler mit Blick auf Jesus. Ich meine, sie sollen das ruhig machen – man soll also auch zulassen, dass sie sich selbst entwürdigen und sich in ihrer seelischen Erbärmlichkeit zeigen? Religionspsychologen würden sagen: Bei jedem Abendmahl wird Jesus gegessen – und das ist ja auch ein Vorwurf gegen Christen, dass sie meinen, Gott verspeisen zu müssen, damit er in sie hineinkommt. Vielleicht lässt sich dem heutigen Menschen, der nicht besonders in traszendenten Fragen bewandert ist, das auf äußerst naive Weise verdeutlichen: Wer Gummibärchen isst, der isst zwar Bären – aber keine Bärenleiber.

4. Es gärt im Bund der Deutschen Katholischen Jugend: http://www.kath.net/detail.php?id=36349 Und selbst Priester bekämpfen ihre Tradition: http://www.kath.net/detail.php?id=36343 Ebenso Frauen: http://www.kath.net/detail.php?id=36332 Wenn die Familie uneins wird, wird sie sich bekanntlich schwächen. Ob sie jedoch gestärkt aus diesem Streit herausgeht? Man darf aber nicht vergessen: Es ist nur ein kleiner Teil – und zwar der, des europäischen Familienzweiges, der sich bockig zeigt.

5. Interessant – die geistlichen Richtlinien, die Kirche in Not veröffentlicht hat: http://www.kirche-in-not.de/wer-wir-sind/kirche-in-not-geistliche-richtlinien/kirche-in-not-geistliche-richtlinien-online Daran kann man auch schön sehen, was katholisch und evangelisch unterscheidet. Das heißt nicht, dass die gemeinsame Arbeit aneinander und miteinander für die Welt stattfinden muss. Natürlich kann man sagen: zieht ein unterschiedliches Gespann den Wagen, kommt er nicht vorwärts, weil jedes Pferd woanders hinzieht. Man kann aber auch ein anderes Bild nehmen: Beim Tauziehen ziehen die unterschiedlichsten Menschen miteinander an einem Ende in dieselbe Richtung. Das Bild gefällt mir mehr. Das Gespann-Bild ist dann besser, wenn sich die unterschiedlichen Pferde dem Wagenlenker unterordnen.

6. Auf youtube gibt es einen JesusKanal: http://www.youtube.com/JesusKanal Manches interessante gibt es da zu sehen und zu hören. Aber: Warum musste er einen so süßen Hasen zerstören?

7. Der Chefarzt wünschte Menschen in einer e-Mail „friedensreiche Weihnachachten“. Das stieß einem Menschen so auf, dass er darin einen unzulässigen Eingriff in seine Privatsphäre sah und gegen den Arzt klagte. Der wurde entlassen und klagt gegen die Kündigung. Nun, wie es dann immer wieder mal so ist, wird gesagt, dass das nicht der einzige Grund für die Kündigung gewesen sei, es habe weitere Spannungen im Arbeitsumfeld gegeben. http://www.kath.net/detail.php?id=35906

8. Ein interessantes Interview mit Martin Mosebach: http://www.welt.de/kultur/article106207333/Der-Unglaube-im-Osten-ist-ein-Erbe-Preussens.html Interessant auch darum, weil sich Protestanten Thüringens in der Zeit des National-Sozialismus als besonders große Ideologieanhänger gebärdet haben. Geschichte hinterlässt ihre Spuren. Von daher stelle ich auch die Frage: ist der Mensch frei? Ja, liebe ostdeutsche Atheisten: Ihr seid frei!

9. Di Lorenzo spricht über seinen Glauben: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=journalismus&news[action]=detail&news[id]=5366

10. Das homosexuelle Schützenkönigspaar macht noch weiter Furore – bzw. um es gibt es weiter Furore: http://www.kath.net/detail.php?id=35900

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Lumpensammler 3

1. Der christliche Glaube begleitet den praktischen Atheismus, das Leben, ohne an Gott zu denken, ein Leben, das ohne viel Reflexion losgelöst von Gott lebt. Es begleitet ihn kritisch, das heißt, er denkt – stellvertretend für die „praktischen Atheisten“ – darüber nach und warnt auch davor, die Welt zu vergöttlichen, Gedanken/Ideen von Menschen über alles zu heben (Ideologien). Und er beobachtet, dass die bürgerliche Welt in ihrer Loslösung vom eigentlichen Gottesglauben doch eine Sehnsucht in sich trägt, die offen ist für die Liebe Gottes, vor allem offen dafür ist, wenn im Namen des liebenden Gottes menschlich gehandelt wird. Alle Unmenschlichkeiten im Namen des christlichen Gottes verhöhnen nicht nur Gott, sondern treiben die Menschen auch von Gott weg. Und damit stehen die Menschen, die durch solche Christen von Gott weg getriebenen wurden, wieder Gott näher als diejenigen, die vermeintlich im Namen Gottes handeln. Das sollte uns Christen bescheiden machen und in Anbindung an Gott in Jesus Christus heraus leben wollen.

2. Der praktische Atheist richtet sich einfach in der Welt ein. Der Glaube hat darauf hinzuweisen, dass es sich dabei um eine Verkürzung des Menschseins handelt. Der Mensch kann über sich hinaus denken – und die Reduktion auf das alltägliche Leben ist eben „Reduktion“. Dem Menschen, der aufs Wohlfühlen aus ist, dem kann der Glaube sagen: Auch wenn du dich nicht wohlfühlst – hat dein Leben Sinn. Der Mensch, der sich selbst, seine Familie oder Gruppe im Fokus hat, der in sich und ihnen Genüge zu haben scheint, dem sagt der christliche Glaube: reduziere deine Möglichkeiten nicht, sprenge die Grenze zum anderen hin, sei er dir fremd, unlieb, unsympathisch, Furcht einflößend. Dass der Mensch überwiegend über seine Grenzen hinausdenkt, das zeigt sein spirituelles aus sich Herausgehen. Er öffnet sich Kräften und Mächten, die er außer seiner selbst lokalisiert. Aber auch sie gehören dem Immanenten an, der Schöpfung, des für viele von sich aus Greifbaren. Sofern der Mensch in diesem Greifen wollen sich gegen Gott wendet, ist er ebenso A-Theist. So mancher meint aber, in diesem Ergreifen die Macht, die Kraft, die Grundlage der Welt selbst ergriffen zu haben. Der christliche Glaube weist darauf hin, dass das Ergriffene immer Schöpfung ist, Teil des Menschen, Teil seiner Erfahrungswelt. Der Mensch selbst erkennt es jedoch schon selbst, weil seine Sehnsucht nicht zur Ruhe, zum Frieden, zum Schalom kommt, nicht zur Ruhe, zum Frieden, zum Schalom kommen kann – die bekommt er erst in der Ruhe Gottes. Schon im irdischen Leben? Versuche es selbst, heraus zu bekommen. Wir bewegen uns in Bereichen, in denen Worte – man muss es gestehen – versagen.

3. Kreationismus ist seeeehr gefährlich! http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=info/i11/3/i11-3.html Übrigens hier Listen zu Wissenschaftlern, die es eigentlich gar nicht geben dürfte und gegeben haben dürfte: http://www.answersingenesis.org/home/area/bios/

4. Satire muss nicht jedem passen: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=oukebShcq4k#! (gefunden über Kybeline) Ich wollte als Buße eine Burka kaufen und stieß unter Google (Stichwort: Burka kaufen) auf diese Seite – und bin entsetzt: http://www.kaufen.com/Preisvergleich/result.jsp?ga=g27&q=burka+shop+online Auf einer anderen Seite findet man keine, darum halte ich diese Frage für sehr berechtigt: http://www.ahlu-sunnah.com/threads/29597-wo-kann-man-Burkas-kaufen

5. Lustiges Bild: Ich glaube, du musst dein Leben ändern: http://www.facebook.com/#!/photo.php?fbid=377156225633354&set=a.176498329032479.47578.175196655829313&type=1&theater

6. Komiker: http://www.republicofwadiya.com/ gefunden über: http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,817442,00.html

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Lumpensammler 2

1. Runenstein von Kensington: …AVM erlöse uns von dem Übel. Ein Stückchen vom Vaterunser. http://de.wikipedia.org/wiki/Runenstein_von_Kensington Was AVM bedeutet, ist genauso umstritten wie der Stein selbst. Tendenz zum Stein: eher echt. AVM = Ave? Ave virgo maria?

2. Die Leute, die heute mit ihren Vorfahren ins Gericht gehen – tun gut daran, wenn es dem Besseren dient. Nur: Man sollte sich bewusst sein, dass unsere Kinder und Enkel sehr hart mit uns ins Gericht gehen werden. Warum? Auch unsere gesellschaftspolitischen Fehler sind immens. Muss ich wirklich sagen, welche das sind? Nein.

3. An Evangelikalen kommt man gesellschaftspolitisch kaum mehr vorbei: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=4749 Für manche mag das gruselig sein. Aber keine Angst, Evangelikale sind keine Terroristen, es handelt sich um friedliebende Zeitgenossen, die der Menschheit in der Nachfolge Jesu Gutes bringen. Sicher gibt es auch enge und engstirnige unter ihnen, aber die gibt es sicherlich prozentual genauso hoch oder gering in anderen Gruppen. Damit grüße ich auch ein paar Atheisten.

4. Warum fordert Özuguz einfach so eine neue Kopftuchdebatte? http://www.welt.de/politik/deutschland/article13792600/Aydan-Oezoguz-fordert-neue-Debatte-ueber-Kopftuecher.html?wtmc=plista Wer Özoguz ist? Stellvertretende SPD-Vorsitzende.

5. Ich gebe euch den Artikel weiter: Es geht um Christenverfolgung, darum, dass auch Nichtchristen damit nicht einverstanden sind und dass es ein Fehler ist, wenn der Westen meint, die Christen in anderen Ländern seien der verlängerte Arm des Westens. http://www.economist.com/node/21542195

6. Ökonomen wollen sich Ethikregeln geben – überall merkt man, dass es so nicht weiter geht: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kampf-um-glaubwuerdigkeit-auch-deutsche-oekonomen-wollen-sich-ethikregeln-geben-11602375.html

7. YOUCAT wurde 1,5 Millionen mal verkauft und in 30 Sprachenübersetzt: Nun hat es einen Preis bekommen, den Deutschen Schulpreis 2011. Worum geht es YOUCAT? Es handelt sich um einen katholische Katechismus für Jugendliche. Zur Webseite: http://de.youcat.org/ Wer Lust hat, kann ja einmal das YOUCAT-Quiz lösen: http://www.youcat.org/de/glauben/teste-dein-katechismus-wissen.html

8. Unser Öko-Gewissen ist die Bußgeißel der Moderne. Und andere Bußgeißeln gibt es auch noch gratis dazu: http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13824506/Wir-sind-schuld.html Das unterscheidet uns nicht vom Mittelalter. Im Mittelalter suchte man Gott zu beschwichtigen, indem man büßte, sich kasteite und ein neues Leben führte. Heute sucht man Mutter Natur zu beschwichtigen, indem man büßt, sich kasteit, ein neues Öko-Leben führt. Nichts gegen ein Öko-Leben, es ist notwendig. Aber das Religiöse, das Gewissenpeinigende Element übertrifft bei einigen fast das Religiöse.

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Lumpensammler

Ich möchte immer wieder einmal Artikel unterschiedlichster Art in einem Lumpensammler-Blog einfügen, die ich aufgrund meiner Beschränkung von 9 Artikeln pro Tag, in den letzten Monaten nicht unterbringen konnte:

1. Liebe macht den Menschen schön – macht Schönheit den Menschen liebenswert?

2. Es gibt eine Menge an christlichen Hilfsorganisationen. Da sind zunächst die großen und bekannten: Caritas und Diakonie, Misereor, Brot für die Welt, World Vision, Missio und Adveniat. Dann sind wahrscheinlich noch bekannt: Sternsinger, Christoffel Blindenmission, Kindernothilfe, Open Doors. Weniger bekannt dürften sein: Renovabis (Hilfe für Osteuropa), Opportunity International, Hilfe für Brüder. Damit habe ich 14 Gruppen genannt. Diese gehen auf unterschiedlichste Weise auf die Notlage von Menschen ein. Wer will, mag weiter recherchieren – diese Zahl kann sehr erhöht werden. Und jede dieser Gruppen hat zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und noch mehr Unterstützer. Freilich unterstützen Christen nicht allein diese, sondern auch Ärzte ohne Grenzen, das Rote Kreuz – um nur diese beiden bekannten Gruppen zu nennen. Wichtig ist, sich für andere einzusetzen. Und das kontinuierlich. Nicht von Katastrophe zu Katastrophe springen und dabei die Organisationen im Stich lassen, die Kontinuität in der Hilfe anstreben. Wenn es finanziell geht: beides tun: aktuell helfen und kontinuierlich. Besonders hinweisen möchte ich auf die Christoffel Blindenmission: http://www.cbm.de/

3. Es wird der bisher älteste römische Kahn geborgen: http://www.welt.de/wissenschaft/article13512161/Archaeologen-bergen-2000-Jahre-alten-roemischen-Kahn.html Beachtet einmal das hinzugefügte Bild: Schädel mit Löcher aus dem 3. Jahrhundert und der Kommentar: Frankfurt war schon immer ein gefährliches Pflaster.

4. Wir dürfen in diesem Land alles. Wir dürfen die Politiker in die Pfanne hauen, wir dürfen die christlichen Kirchen und die Theologie in den Dreck ziehen, wir dürfen die Moral in den Abfluss schütten, wir dürfen die Wissenschaft ideologisch missbrauchen (weil das sowieso lange keiner herausbekommt), wir dürfen die Kunst verhunzen und verhohnepipeln – nur eines dürfen wir nicht, ohne dass uns aus allen Richtungen der Gesellschaft zornblitzende Augen und Denunziation trifft. Was das ist? – Ihr wisst es selbst. Wenn ihr es nicht glaubt, dann versucht es mal: Sagt die Wahrheit – und es dauert nicht sehr lang und ihr werdet etwas auf den Deckel bekommen.

5. Der Weltkirchenrat, dem 349 Kirchen zugehören, hat eine Internet-Theologie-Bibliothek eröffnet: http://www.pro-medienmagazin.de/internet.html?&news[action]=detail&news[id]=4493

6. Könnte der Erwachsene sich aus der Perspektive seines Kinderdaseins betrachten, würde er sich wundern, warum er sich häufig so dämlich verhält.

7. Kennt Ihr schon Eric Whitacres Virtual Choir mit 2052 Sängerinnen und Sängern aus 58 Ländern? Hier gibt es Infos und das Stück: http://ericwhitacre.com/the-virtual-choir

8. Welchen Preis der gegenwärtigen Fehler müssen die Jungen 2030 ausbaden? http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,4294895,00.html

9. Das ist natürlich nur ein sehr unwichtiges Thema agesichts der Weltprobleme: Pflicht für Fahrradfahrer Helme zu tragen. Ich bin dagegen. Ich liebe es, den Wind zu spüren. Vielleicht sollte man eine Pflicht auf Hauptverkehrsstraßen einführen – aber so allgemein – da bin ich dagegen. Die geht dann so aus wie das Handy-am-Steuer-Verbot. Keiner hält sich dran – außer ein paar Braven, so wie ich. http://www.welt.de/politik/deutschland/article13679814/Helmpflicht-wuerde-Radfahren-unattraktiv-machen.html

10. Wenn Atheisten den Atheismus zum „status confessionis“ in der Wissenschaft machen, wird Wissenschaft ideologisiert. Das gilt auch für die Kunst. Gute Wissenschaftler und Künstler stehen über solche Fragen nach Religion oder Nichtreligion. Ein guter Wissenschaftler und Künstker kann Atheist, Christ oder sonstwas sein. Belege? Die Vergangenheit.

11. Es gibt kaum Kranke, sagte der Gesunde, der seine Augen verschloss, Ohren zustopfte, das Herz verhärtete, weil er vor Krankheiten Angst hatte.

12. „Beende Dein Schweigen – nicht Dein Leben“ heißt es in dem Artikel über die sehr hohe Suizid-Rate bei Türkinnen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13648502/Marionette-der-Familie-oder-Verlierer-der-Migration.html

13. Der Mensch ist seiner selbst bewusst – auch dann, wenn er seiner Selbst nicht bewusst ist. Im Alptraum weiß man nicht um sein Selbstbewusstsein – aber der Körper weiß das – und rennt…

14. Er ist ein feinsinniger Künstler. Er liebt das Schöne, das Virtuose, das Erhebende und Erhabene. Aber er hat Angst.
Die Wirklichkeit macht ihm Angst, die dunkle, gewalttätige, rohe, streitende, schreiende Wirklichkeit. Er flieht in das Schöne, das Virtuose, das Erhebende und Erhabene, der feinsinnige Künstler. Auch ihn muss es geben. An ihm sieht man dankbar, dass Menschen auch ganz anders sein können. Feinsinnig. Dem Übel abhold. Wer kämpft für die Freiheit, das Recht des feinsinnigen Menschen? Menschen, die er verachtet…

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