Marx

Interessant – Karl Marx wird inzwischen schon realistischer beschrieben, als einer, der für Gewalttaten verantwortlich ist (nicht erst Lenin), als einer, der vom Geld anderer Leute lebte… – aber dass er der Welt nichts anderes gebracht hat als Tote und Zwang, das ist zwar de facto so, auch nichts anderes als Hoffnung, die zum Tode führte, aber ein wenig Gutes mag ich doch an Marx lassen. Warum? Soziales Denken gab es auch ohne ihn. Aber: Er hat Druck gemacht, es schneller umzusetzen. Durch seine extremen Ansichten hat er dazu herausgefordert, weniger extreme Wege zu finden. Wobei allerdings: Im Jahr, in dem das kommunistische Manifest erschien, also unabhängig von Marx, wurde die Innere Mission/Diakonie – das christliche Modell zur sozialen Veränderung der Welt – in die Wege geleitet.

Was Marx zur Religion sagte, das ist ebenfalls nicht stichhaltig. Aber er hat dazu geführt, dass man Religion intensiver sozial durchdachte. Wobei ich freilich auch hier meine, es wäre auch alles ohne Marx geschehen. Solche Vermutungen sind, was geschichtliches Denken betrifft, freilich irrelevant, denn es ist nun einmal in Auseinandersetzung mit ihm weiter gegangen.

All, denen, die heute zum Feiern in der Lage sind, wünsche ich einen frohen Marx-Tag.

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Linke Heimat + Link gegen Christen + Kommt mir nicht nahe, Flüchtlinge!

Linke und Heimat – ein Vorschlag: http://www.ipg-journal.de/schwerpunkt-des-monats/heimat/artikel/detail/lob-der-nation-2638/

Interessant.

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Tja, hat der Staat denn noch diese kleine christliche Gemeinde kontrolliert? Das war doch in der DDR so schön, da wusste der Staat alles!

Sind das Anzeichen dafür, dass es manche darauf abgesehen haben, Christen zu verunsichern?: https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/sachsen-baptistengemeinde-im-visier-der-linken-104785.html

Da leben Christen ihr religiöses Leben und dann gibt es eine Anfrage an den Staat, ob er sie auch genug überwacht.

Steckt da noch der alte Geist im Kopf? Wobei: So alt sieht mir der Fragesteller noch gar nicht aus. Aber die Gesinnung ist wohl auch unabhängig vom Alter: Staat überwache! Das bringt wieder auf dieses Thema zurück: Denunziation soll auch ein beliebtes Hobby mancher Linker Extremisten geworden sein. Wie die Alten sungen, so kreischen auch die Jungen.

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Kommt mir nicht zu nah, Flüchtlinge! – ansonsten haben wir nichts gegen euch…: https://dushanwegner.com/wenn-es-die-guten-trifft/

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Kommunismusgeschichte

In diesem Beitrag: https://kommunismusgeschichte.de/jhk/jhk-2003/article/detail/stalin-und-die-russische-orthodoxe-kirche/ fand ich die Aussage mal wieder erwähnenswert:

Der Anspruch des Bolschewismus, eine »wissenschaftliche« Erklärung der Welt zu besitzen, und zwar die allein und einzig wahre, setzt ja voraus, daß alle anderen »Weltanschauungen« und natürlich auch die Religion unwahr sind. Was hinsichtlich der antireligiösen Arbeit unter Lenin zugrunde gelegt worden war, fand jetzt seine eigentliche Entfaltung.

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Rechts und Rechtsextrem/Nationalsozialistisch

Es wird von vielen nicht unterschieden zwischen rechts und rechtsextrem und nationalsozialistisch. Dazu Broder:

Das Thema hatte ich schon häufig: Rechts darf keiner sein – aber links. Warum darf keiner rechts sein? Weil die Linken es als Buhwort verwenden und es mit Nationalismus, Nationalsozialismus, Rassismus und allen Übeln der Welt verbinden. Das heißt: Ein gesellschaftliches Gegenkonzept bestimmt, was die Konkurrenz zu sein hat. Von daher will auch keine CDU/CSU mehr rechts sein, weil sie sich von dem Gegenmodell diesen Begriff haben nehmen lassen. Und so werden alle Mitte – das neue Wort für rechts, da viele in der Mitte schon als rechts angesehen werden – bzw. Mitte-Links sein wollen. Sieht man an Teilen der CDU. Damit wird man aber den den gesellschaftlichen Strömungen nicht gerecht – man sucht die linke Monokultur. Und da Menschen sich auf Dauer nicht gängeln lassen, werden wir in dieser Auseinandersetzung noch so manchen Kampf erkennen können. Zu hoffe bleibt, dass die Brückenbauer Dominanz zeigen, sonst zerreißt die Gesellschaft.

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EU und Polen + Roter Terror: China

Im Radio wurde gesagt, dass die EU Kommission droht, Polen aus Europa zu werfen. Wenn das stimmt, dann sind in der EU Kommission Scherzkekse am Werkeln. Haben wir eine Europa-Landkarte vor uns, dann schneiden wir Polen heraus und kleben das Land – wohin auf der Welt?

Es ist einfach kurios, die EU mit Europa zu verwechseln. Das sind zwei vollkommen verschiedene Größen. Und auch rhetorisch sollte so ein Stuss vermieden werden.

Nichts gegen die EU und ihre Versuche, einen gemeinsamen Weg europäischer Nationen zu finden (aber das sei auch alles: gemeinsam einen Weg zu suchen, in der Hoffnung, ihn gemeinsam zu finden) – aber Europa bleibt Europa auch ohne EU.

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Über den „roten Terror“ in Maos China: http://www.spiegel.de/einestages/tv-doku-maos-china-roter-terror-im-reich-der-mitte-a-1183510.html

Das dürfte noch so manchem mitteleuropäischen Zeitgenossen die Schamesröte ins Gesicht treiben, diesen roten Terror ideologisch unterstützt zu haben. Gibt es eigentlich noch die Maobibel? http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/mao-bibel-ein-kleines-rotes-buch-als-waffe-der-revolution-14576400.html

Was ist heute aus denen in unseren Breiten geworden, die sich von den roten Ideologen verführen ließen? Was denken sie heute? Wie vertreten sie das, was sie denken jetzt?

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„100 Jahre Kommunismus. 100 Millionen Tote“

„100 Jahre Kommunismus. 100 Millionen Tote“ – so untertitelt: https://bazonline.ch/ausland/europa/die-toedliche-versuchung/story/12055286

Ja, das war eine schlimme Zeit – man sollte den ganzen Beitrag lesen, aus dem diese Sätze entnommen wurden. Auch das gehört zu: Nie wieder! All diese Extremisten, ob von links, ob von rechts, ob religiös oder sonst was: Nie wieder!:

Die Abschaffung von Gott war das eine, der Glaube an die eigene Unfehlbarkeit das andere. Von Anfang an waren die Kommunisten überzeugt, es besser zu wissen als alle anderen, wobei dieses «anderen» bald auch sehr viele andere Linke, ja selbst Kommunisten bedeuten konnte. Wer widersprach, starb. Überall lauerte die Konterrevolution.

Moralische Bedenken? Ein schlechtes Gewissen? Gott? Diese «bourgeoisen» Vorurteile waren von Beginn weg ausser Kraft gesetzt worden, das machte die Bolschewiki so tödlich: Lenin selber hatte 1920 in einer Rede vor dem Komsomol, der Jugendorganisation der Kommunistischen Partei, festgehalten, dass jede Moral dem «Klassenkampf» unterzuordnen sei.

Und wie viele Claqueure gab es im Westen, wider besseres Wissen. Auch sie haben die Moral der Ideologie, Menschlichkeit der Ideologie untergeordnet. Das wird bei uns leider nicht so wahrgenommen wie zu Recht die Grausamkeiten und Menschenverachtung des National-Sozialismus. Aber diese linksextremen Ideologen waren es nicht minder. Man lese nur: Solschenizyn: Archipel Gulag. Gibt es so etwas auch über Maos Vernichtungszüge und Umerziehungslager?

So lange das nicht aufgearbeitet wird – gesellschaftspolitisch aufgearbeitet wird – können Geschichtsklitterer mit ihren Verharmlosungen Hirne vernebeln.

Jetzt muss man natürlich ausgewogen sein und auch das Positive des Kommunismus nennen. Kommunismus gibt es ja nicht erst seit 100 Jahren. Das Nachdenken über soziale Ungerechtigkeit, der Einsatz gegen soziale Ungerechtigkeit – da konnte der Kommunismus dann mehr Menschen aktivieren als der christliche Glaube. Zumindest militanter, aggressiver. Christen handelten eher im Hintergrund. Und so hat man bis heute diese beiden unterschiedlichen Modelle: Diakonie/Caritas – und Kommunismus.

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Antisemitismus + Linksextremisten und Islamisten / arabischer Sozialismus

Ein Interview mit Broder anlässlich der Sendung: „Der ewige Antisemit“ http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30066

Vor nicht langer Zeit hat man sich darüber empört, Schweden negativ darzustellen. Aber wie schlimm es in Schweden aussehen soll, das macht ein „Witz“, der in dem Beitrag genannt wird, deutlich:

In Malmö kursiert unter Juden der sarkastische Witz, dass Schweden der einzige arabische Staat sei, der Israel noch nicht angegriffen habe. Ist der Antisemitismus in der Stadt so schlimm wie oft beschrieben?

Er ist schlimmer. Allerdings haben wir diesen Witz in Malmö nicht gehört. Es kann sein, dass den Juden inzwischen die Lust am Witzemachen vergangen ist.

Das bedeutet nun nicht, dass man mit dem Finger auf Schweden zeigt. Wenn man das tut, zeigen bekanntlich drei Finger zurück. Von daher muss man in unserem Land ungeheuer wachsam sein.

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Wenn ich diesen Beitrag lese, dann denke ich einerseits zustimmend – aber andererseits nicht. Wenn Islamisten für ihren Dschihad Erfahrungen der Kommunisten im Kampf gegen die Kapitalisten aufgreifen, heißt das noch lange nicht, dass sie links sind, sondern dass sie eben die Strategien abkupfern.

Gleichzeitig gibt es vermutlich die hier dargestellten Gemeinsamkeiten: Kampf gegen Israel, Kampf gegen den (kapitalistischen und christlichen) Westen… Meine Frage ist allerdings: Haben sie außer den Westen und seine Lebensweise und -werte zu zerstören auch sonst noch gemeinsame Ziele? Und hier vermute ich nicht, dass Linksextremisten die Menschen zwingen wollen, Muslime zu werden.

Bevor der Islam sich stärker durchsetzte, waren viele arabische Staaten eher sozialistisch orientiert. Der arabische Sozialismus ist eine Bezeichnung, die auch die Besonderheit des Sozialismus, der in arabischen Staaten praktiziert wurde, ausdrückt.  https://de.wikipedia.org/wiki/Arabischer_Sozialismus

Und diese Differenzierung ist aus meiner Sicht auch heute relevant und muss beachtet werden. Nichtsdestotrotz: Auch ein zeitweises Zusammengehen der beiden Größen ist nicht zu unterschätzen – wie man an dem einseitigen Einsatz für die Palästinenser sieht.

Am Rande: Extremisten aller Art und Couleur haben sicher Sympathie füreinander. Man kann sich endlich austoben… – gegeneinander, miteinander, je nachdem, wie man den größten Schaden anrichten kann, wie man die meisten Menschen vernichten kann.

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Gniffkes Bonmot – aufgedeckt von Dushan Wegner + Unsichere Universitäten

Es tut gut, wenn es Menschen gibt, die genau lesen. Das ist hier der Fall: https://dushanwegner.com/2017/10/30/unvoreingenommen-und-unaufgeregt/

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Universitäten bieten keine Sicherheit mehr für Menschen mit nicht linker Meinung… Liberale Hochschulgruppe warnt: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/nach-linker-gewalt-lhg-halten-universitaeten-fuer-nicht-mehr-sicher/

Das sieht man nicht nur an dem Hamburger Fall (einer vom RCDS [Gesser] wurde angegriffen), sondern auch an dem Frankfurter Fall (Wendt wurde aus Sicherheitsgründen ausgeladen). Wenn das einmal einreißt, werden wir häufiger davon hören. Mit Drohungen – und agitierende Schlägertrupps kann es überall geben.

Extremisten jeglicher Couleur darf kein Raum gegeben werden. Erfolge machen sie süchtig nach noch mehr Erfolgen.

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Anti-AfD-Preis + Schnickschnack und Lametta

Wofür bzw. wogegen es alles Preise gibt – das ist schon interessant: http://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/friedrichshain-kreuzberg-vergibt-medaille-fuer-kampf-gegen-die-afd

Ich fand in meiner Jugend auch immer interessant, mit was für Orden die Kommunisten immer geschmückt wurden. Steht die oben genannte Preisverleihung in dieser kommunistischen Tradition?

Hier fand ich den meine Sicht unterstützenden Beitrag: http://www.zeit.de/1991/48/mit-schnickschnack-und-lametta/seite-2

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