Papst-Rede in Abu Dhabi

Es sieht so aus, als habe der Papst wichtige Aspekte angesprochen: https://www.tagesschau.de/ausland/papst-abu-dhabi-103.html

In http://kath.net/news/66833 heißt es:

„Zu der berühmten alten Maxime „Erkenne dich selbst“ müssen wir noch hinzufügen „Erkenne deinen Bruder“: seine Geschichte, seine Kultur und seinen Glauben, denn es gibt keine wahre Selbsterkenntnis ohne den anderen.

Die Rede des Papstes, die unter dem zuletzt genannten Link zu lesen ist, ist dem Anlass sicher angemessen. Sie atmet christlichen Geist – wenn auch Jesus Christus, soweit ich sehe, nicht ein einziges Mal genannt wird. Allerdings wird auf die eigene religiöse Identität hingewiesen, die Voraussetzung für einen religiösen Dialog sei. Der Name Jesu kommt dann hoffentlich auch irgendwann einmal als Ausdruck der christlichen Identität vor, wenn die vorsichtigen Anfänge gemacht worden sind. Man kann noch viel mehr kritisieren. Aber es ging ja wohl um eine erste freundliche und höfliche Kontaktnahme. Und somit: angemessen.

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Papst in Abu Dhabi + Asia Bibi + Schwesternorden wachsen

Der Papst reist nach Abu Dhabi: https://www.tagesschau.de/ausland/franziskus-207.html

Ob man mehr darüber erfahren wird als die Frage, ob der Papst wegen Jemen interveniert? Wie dem auch sei: Der Nahe Osten darf nicht mehr ein land der Feindseligkeit sein: http://kath.net/news/66810

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Wo ist Asia Bibi? Ist das gut, wenn man in den Medien darlegt, dass die Töchter in Kanada leben? Auch in Kanada gibt es wirre Menschen. man sollte lernen, dass im Zusammenhang der Globalisierung nicht nur China und Saudi Arabien und der Iran überall sind, sondern auch Pakistan: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/unklarheit-ueber-aufenthaltsort-von-asia-bibi-16019291.html

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Dass Schwesternorden wachsen, kann ich mir gut vorstellen: http://kath.net/news/66738

Dazu auch der Hinweis auf ein Buch: „Tochter Gottes, erhebe dich“ http://kath.net/news/66568

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Kirche und Populismus

Kirche wendet sich gegen Rechtspopulismus – ein wichtiger Faktor in der momentanen Tätigkeit. Dabei gerät sie in Gefahr, selbst politisch-populistisch zu werden.

Ich denke, Kirche sollte Christen als Christen im Glauben stärken, christliche Ethik vertiefen, dann verdampfen links, rechts und sonstiger Populismus.

Man sollte Christ-Populist werden, im Sinne von Luther: Dem Volk aufs Maul schauen, im Sinne von Jesus: missionarisch aktiv werden.

Und dann: Anderen Christen zutrauen, dass sie aus Verantwortung vor Gott die richtigen Entscheidungen treffen. Dazu muss man auch Gemeinschaft und Diskussion pflegen – mit allen, die um den richtigen Weg politisch ringen.

Die Basis ist nicht: Politisierung des Glaubens und der christlichen Ethik. Die Basis ist christlicher Glaube und daraus folgt dann das Verhalten, das Christen-Menschen würdig ist.

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Inkulturation

Inkulturation bedeutet für mich, dass jede Kultur, die mit dem Christentum – besser: mit dem christlichen Glauben – konfrontiert wird, dieses mit seinen Möglichkeiten und Weltdeutungen rezipiert und es wieder neu auf seine Art vermittelt. Aber: Das kann nicht bedeuten, dass das Christentum (der christliche Glaube) nicht mehr ein Stachel im Fleisch bleibt, sondern ein sanftes Ruhekissen. Wenn es ein Ruhekissen wird, dann hat man es domestiziert – ein domestiziertes Christentum ist eine Weltanschauung geworden, wird aber nicht mehr durch Gott selbst geleitet und bestimmt.

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EKD zur religiösen Bildung + Beliebtester Bibelvers 2018

„Religiöse Bildung in der migrationssensiblen Schule“ – dazu die EKD: https://www.ekd.de/131-religioese-bildung-in-der-migrationssensiblen-schule.htm

Dazu aus dem Vorwort:

Die Menschen, die zu uns kommen, bringen ihre jeweiligen kulturellen und religiösen Prägungen mit. Sie kommen in ein freies Land, in dem sie ihre religiösen und kulturellen Traditionen auch leben können. Überall da, wo Intoleranz zwischen verschiedenen religiösen Traditionen sichtbar wird, muss klar gemacht werden, welcher Segen
es ist, dass hier nach der langen Lerngeschichte der letzten Jahrhunderte Regeln des friedlichen Zusammenlebens gelten, die nicht zur Disposition stehen können. Als Christinnen und Christen treten wir für diese Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Diese Freiheit gilt es, als gesamtgesellschaftliche Aufgabe besonders auch in der Schule zu bewahren und zu entwickeln.

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Der beliebteste Bibelvers ist 2018 Jesaja 41,10. Die Bibel App „YouVersion“, der diese Angabe zu entnehmen ist, wurde seit 2017 350 Millionen Mal heruntergeladen: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/internet/2018/12/05/beliebtester-bibelvers-2018-steht-in-jesaja/

Zu YouVersion s.: https://www.youversion.com/

Wie oft sie installiert wurde, kann man hier sehen: heute: 351.176.590 Mal: https://www.youversion.com/press/ 

Sich die Bibel als App herunterladen ist schon eine gute Sache. Man hat sie immer dabei. Ersetzt zwar nicht die Bibel als Buch – aber ist praktisch. Google Play Store unter Luther2107 kann man sie auch herunterladen.

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Unbekannte Christen

Es gibt viele Christen, die ohne Verbindungen zu anderen Christen leben. Die Vorfahren haben den Glauben angenommen – aber sie sind nun Christen, ohne etwas über den Glauben zu wissen, werden aber von der feindlichen Umwelt geschnitten und bedrückt. Die Zahl solcher Christen geht allein in Pakistan in die die einstelligen Millionen (geschätzt).

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