Mutige

Ich habe in diesem Blog immer wieder auf mutige Frauen hingewiesen, die sich von den Erniedrigungen, den Unfreiheiten der Traditionen in islamischen Ländern nicht kleinkriegen lassen (Malaysia, Sudan). Ich habe auf die paar Frauen in Afghanistan hingewiesen, die sich von Hasserfüllten mit Steinen bewerfen und als „Christin“ beschimpfen lassen mussten, weil sie für ihre Rechte demonstriert hatten. Ich habe auf die jungen Frauen hingewiesen, die nicht mitbekommen haben, wie grausam ihre Traditionen sind, wenn sie sich dem christlichen Glauben zuwenden, Freundschaft mit einem christlichen Jungen schließen – und dann erfahren müssen, dass ihre Verwandten oder Staatsorgane zu hasserfüllten Furien werden (Jordanien, Palästinenser Gebiet, Iran). Und von wie vielen dieser Frauen – auch in hinduistischer Tradition – werden wir nie etwas erfahren, weil sie nicht unter den Augen der Weltöffentlichkeit ermordet, in Gefängnisse gesteckt wurden, die klammheimlich aus dem Verkehr gezogen werden, hinein in die vier Wände des Hauses, unter dem Stock der Schwiegermütter und Männer der Familie leben müssen, deren Leben nichts zählt, deren Antlitz zerstört wird…   

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Saudi Arabien + Ägypten

Saudi Arabien, Land des Propheten M.: http://nachrichten.t-online.de/c/19/78/40/72/19784072.html – bitte sage niemand, das sind keine echten Muslime im Land des Propheten. Echte vielleicht nicht – aber gibt es dann echte, wenn die keine sind? Die lesen den Koran doch sicher in seiner arabischen Sprache.

Auch aus Ägypten leider nichts Neues – Todesfatwa über Priester ausgesprochen: http://www.kath.net/detail.php?id=23730 – nur für diejenigen, die sich wundern, dass es auch Christen in Ägypten gibt und ganz islamisch denken: Islamische Staaten nur dem Islam – alle anderen haben da nichts zu suchen: Kopten waren vor den Muslimen da.

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Türkei-Blut

Da stockt einem das Blut. In der Türkei wurden Häuser von Christen gekennzeichnet und Christen werden vermehrt belästigt: http://diepresse.com/home/panorama/religion/503919/index.do (gefunden über pi). Diese Bedrohungen… – wenn die Türkei Christenfrei ist, kann sie sagen, bei uns herrscht Religionsfreiheit, wir haben nichts gegen Christen? Welche Kräfte agieren da offen, welche versteckt? Es ist ja nichts passiert – nein, gar nichts – es wird Angst verbreitet. Christen haben in der Türkei schon so manches sehr, sehr Schlimme erleiden müssen… Alles Einzelfälle, nichts als Einzelfälle, Wahnsinnige… Aber der Morast dieser Einzelfälle und Wahnsinnigen muss doch stimmig sein, sonst könnten sie nicht wachsen.

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Iran

Leider ließ sich das vorhersehen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,644486,00.html#ref=rss – Rafsandschani kriegt es mit der Angst zu tun: Unterwirft sich und fordert Unterwerfungsgesten. Was mich interessiert: Ist Chamenei am Gängelband von Ahmadinejad oder Ahmadinejad am Gängelband Chameneis? Wenn ich all mein Wissen zusammenkrame, wird Ahmadinejad auch Chamenei an der Leine führen und nicht umgekehrt.

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Lügen

Man möchte mir Lüge vorwerfen, wenn ich sage, dass der Islam in einer Minderheit friedlich ist, sich fügt. Werden es mehr, dann wird der Ton aggressiver. Es wird dann darum gekämpft, dass sie Vorrechte bekommen. Und sind sehr viele da, werden die anderen gezwungen, sich ihnen anzupassen. Das ist nicht nur in Nigeria, in Indonesien – sondern nun auch wohl in Großbritannien zu sehen: angeblich sollen Frauen in Schwimmbädern angehalten werden, Burkinis zu tragen: http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/politics/6034706/Swimmers-are-told-to-wear-burkinis.html. Liebe Frauen, kämpft für Eure Freiheit, schaut nicht zu wie sie Euch genommen wird. — Und bitte, den folgenden Artikel lesen: Die Augen gehen einem über: http://www.stern.de/panorama/2-so-liebt-afghanistan-liebe-was-ist-das-1503082.html (= Stern Nr. 33 vom 6.8.2009). Dass Frauen leiden müssen, wusste ich. Aber wie der Alltag aussieht, welchen Verachtungen sie ausgesetzt sind – nicht durch Einzelne, sondern gesellschaftlich strukturell bestimmt – nicht mehr als Vieh… das habe ich nicht gewusst. Ahnungen hatte ich verworfen, weil ich dachte, das kann doch nicht sein – aber es ist noch schlimmer.

Frauen, die für ihre Rechte eintreten werden als Sklavinnen der Christen bezeichnet… Statt Argumente: Steine, diktatorische Gesetze unter dem Deckmantel der Demokratie… Und die Jungen, Kinder, die als Frauenersatz genommen werden, gehandelt werden… – was ist das für eine kaputte, kranke Gesellschaft. Und alles geschieht nicht einmal heimlich, sondern wird allgemein toleriert: Das bedeutet, dass diese Gesellschaft kaum gesunden kann, wenn nicht ein neuer Wind des Selbstekels die Herzen ergreift und sie nach neuen Wegen suchen. 

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Iran

Zu Recht empörten sich alle über das, was in Abu Ghraib im Irak geschehen ist. Wer nimmt wahr, was im Iran geschieht? http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1885349_Freitagsprediger-Chatami-Forderung-Peitschenhiebe-fuer-Karrubi.html Die Überschrift zeigt nur die Spitze des Eisbergs an Grausamkeiten, die der Artikel selbst schildert. In Amerika kommen die Misshandler vor Gericht – und im Iran? Der Artikel gibt die Antwort.

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Mut

Was kostet das für Mut, in Afghanistan zu wählen! http://www.welt.de/politik/ausland/article4337678/Taliban-wollen-den-Waehlern-Finger-abschneiden.html Und wenn man mutig war, kann es passieren, dass man solchen Taliban-Feiglingen in die Hände fällt. Feiglinge darum, weil ich mir vorstellen kann, dass sie wieder nur in Gruppe, dann auch noch bewaffnet über Wehrlose herfallen – wie über die Schülerinnen, die es wagen zur Schule zu gehen. Ich kann für solche Feiglinge kein einziges positives Gefühlsfleckchen in mir finden – ich gestehe es mir als Christ nur schwer ein: dass es in mir auch Seiten gibt, die nur pure Verachtung empfinden können. Aber wahrscheinlich haben viele junge Männer Angst vor diesen Taliban-Gruppen und lassen sich dann aus Angst in die Horde reinziehen, bleiben aus Angst drin – und können darum nur Angst und Schrecken verbreiten. Aber dieser Versuch zu verstehen, kann mein Gefühl der Verachtung nicht übertönen.

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Gadaffi

Gadaffi, der lybische Diktator, macht der Schweiz das Leben schwer – er will sie unter die Füße treten. http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/africa/article6797693.ece Wenn sich so ein Typ schon international auf diese Weise lächerlich macht – wie tritt der erst in Libyen bzw. in seinem Haushalt auf? Und das Problem: Wir haben es mit hunderten kleineren Gadaffis zu tun, die freilich so nicht heißen. Und die USA damals ist fest gegen diesen Typen aufgetreten – und er suchte Anerkennung. Nun rächt er sich an der Schweiz – und die suchen das Gespräch. Ich vermute mal: Er will kein Gespräch – sondern tapfere Gegner. Damit ist die Schweiz unter dieser Außenministerin wahrscheinlich überfordert, die überall nur Bücklinge macht. Ich vermute mal, er versteht diese Sprache einfach nicht. Wir lernen im Alltag achtsam darauf zu sein: Bei welchen Worten, Zeichen, Gesten kann es zu zwischenmenschlichen Misstverständnissen der Kulturen kommen? Wie gehen wir damit um? Freundlichkeit kommt bei diesem wohl missverständlich rüber – also müssen andere Wege des Miteinanders gefunden werden. Er will aber die Unterwerfung, sonst hätte er die Geschäftsleute nicht als Geißeln genommen. Nachdem er Europa mit den bulgarischen Krankenschwestern abgezockt hat, sind nun die Schweizer dran. Mit solchen sollte man kein Geschäft machen – liebe Wüsten-Solar-Freunde. Aber auch ein Gadaffi lebt nicht ewig – ist das die Hoffnung?

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Islam

Es lässt sich erkennen: Überall wo der Islam Fuß fasst, gibt es Extreme, die den Koran ernst nehmen und zuschlagen, zustechen, erschießen: sieben Frauen in Dagestan in der Sauna ermordet und auch darüber hinaus auch Polizisten. Der Islam kann verharmlost werden – aber ist es dann noch Islam? Vom Koran her gesehen ist es zwangsläufig, dass er Kinder gebiert, die gegen Menschlichkeit, Liebe, Freundschaft, Freundlichkeit, Gleichberechtigung, Gleichheit, Fröhlichkeit, Offenheit, Demokratie, Freiheit ankämpfen. Dazu s. das unter www.thema-wolfgangfenske.de gesagte… 

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