Christlich-islamischer Dialog

Zum Dialog von Christen und Muslimen s. diesen Beitrag: http://www.humanevents.com/article.php?id=22950 Hier wünscht man den Dialog. Zu Recht.

An anderen Orten, an denen Christen unter muslimischer Herrschaft leiden, hofft man durch Aufklärung Muslime auf neue Gedanken zu bringen. So in diesem Artikel. Ich will nichts darüber sagen, sondern nur warnen, ihn zu lesen. Da er sehr lang ist, wird ihn wahrscheinlich auch kaum jemand lesen. Meine Frage ist, was Muslime eigentlich dazu sagen. Sie werden wahrscheinlich glücklich sein, dass manche Hadithe als schwach bezeichnet werden – und solche dann auch zumindest rein theoretisch in den Orkus werfen (andere tun es nicht, weil sie Hadithe auch auf eine Ebene der Heiligkeit stellen – gibt es da dann eine allegorische Auslegung, um damit irgendwie religiös fertig zu werden?). Zu Recht. Ich frage mich: Welche Intention steckte damals hinter den Bewunderern Mohammeds, solche Dinge zu berichten? Sie fanden es wohl nicht besonders anstößig – es war die Zeit, die so etwas wahrscheinlich auch ganz göttlich witzig fand. Und da Zeiten sich ändern, ist man heute nicht wenig verwundert.

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Geburtstage + Islam

Muslime dürfen keine Geburtstage feiern: http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&id=156108 – auch nicht den Geburtstag Jesu – also Weihnachten – ist klar. Aber: Auch nicht den Geburtstag Mohammeds. Und ihre eigenen erst recht nicht. Übrigens: Christen feiern Weihnachten aus übertrieben Liebe zu Jesus, so steht es da geschrieben. Mohammed soll gesagt haben: „Übertreibt mit meiner Verehrung nicht, wie es die Christen mit der Verehrung Jesu tun.“ – Also, liebe Muslime: Mohammeds Wort in Euer Ohr. Aber: Sie stehen nicht im Koran. – Christen nachzuahmen gehört zu den schlimmsten im Islam verbotenen Sünden, heißt es weiter auf der Seite. Liebe Gott und deinen Nächsten – lehrte Jesus. Darf das nicht nachgeahmt werden? Klar, tschuldijung – darum geht es ja nicht. Es geht um Feste.

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Solidarität

Man muss schlicht und ergreifend mit solchen Blättern solidarisch sein – auch wenn man nicht gut heißt, was sie machen oder gemacht haben: http://www.abendblatt.de/kultur-live/article2080488/Anschlag-auf-die-Meinungsfreiheit.html Es geht nicht an, dass Angst verbreitet wird, weil einer seine Meinung sagt, sich über etwas lustig macht. Man darf diskutieren, man darf ablehnen, man darf schmähen – aber auf diese Weise vorzugehen ist unter aller Kritik. Und wer in unserer Gesellschaft leben will, der muss das akzeptieren. Und wer sich Angst machen lässt, weil solche gewaltinkontinente Gruppen existieren, und das gilt auch für das Hacken der Seiten von kritikern, der sollte sich in seiner Höhle verkriechen und sich ein wenig mit unserer Geschichte beschäftigen, dem Erkämpfen der Menschenrechte, der Freiheit, der Gerechtigkeit, der Rechtstaatlichkeit, der Gleichheit… So etwas konnte nicht kommen durch Feiglinge, sondern nur durch Menschen, die mutig zu dem stehen, was sie für richtig halten. So dürfen wir unsere Meinung sagen – wie diese Muslime hier: http://www.op-online.de/nachrichten/seligenstadt/moslems-seligenstadt-demonstrieren-gegen-beleidigendes-buch-1476022.html

Und das sagen Spiegel-Leser! http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=47197&page=17 Ein Zitat möchte ich besonders hervorheben: In „Europa werden religiöse Eiferer und Fanatiker eher bedauernd belächelt.“ Das muss für diese Menschen bitter sein. Aber wer nach Europa kommt, der muss das lernen. Und nicht sagen: Nun mache ich aus Europa einen Unrechtsstaat, weil die Menschen meinen Fanatismus nicht ernst nehmen. Was ich nur vermute ist, dass das nicht gelernt werden kann, solange die Meinung vorherrscht – wie im Koran bei Mohammed: Meine Meinung und Allah sind eins, sind dasselbe. Denn so lange einer meint, er müsse im Namen Allahs den Belächler bekämpfen, weil er nicht den Fanatiker belächelt, sondern Allah, so lange kann hier keine Änderung der Gesinnung stattfinden. Menschen, die meinen, Napoleon und sie seien derselbe, die meinen, sie und Jesus seien derselbe, sie und Alexander der Große… – gehören zum Psychiater. Und wie steht es mit den Menschen, die meinen Allah sei mit ihrer Existenz eine Einheit? Größenwahn ist sicher auch Lästerung Allahs.

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Patriarchale Werte und muslimische Identität

Eine Studie der Leuphana Universität Lüneburg – lesenswert: http://www.leuphana.de/aktuell/meldungen/ansicht/datum/2011/10/18/junge-muslime-gehen-auf-distanz-zu-althergebrachten-werten.html

Da wir bei einer Studie sind: Diese Studie ist auch nicht uninteressant: Antisemitismus in Deutschland unter Jugendlichen: http://www.berlin.de/imperia/md/content/lb-lkbgg/praevention/rechtsextremismus/kfn_endfassung.pdf?start&ts=1318923256&file=kfn_endfassung.pdf (S.179f.) Dass nur 41% Christen und 57% Deutsche als Nachbarn haben wollen (in Deutschland!) – ich sag nicht, wer das ist, selber schauen: 179, Seite 178 dürfte auch nicht uninteressant sein. Auf Seiten 156ff. und 164ff. wurden Deutsche befragt… Interessant finde ich auf Seite 156 die hohe Zufriedenheit mit der Demokratie bei Menschen aus islamischen Staaten (außer Libanon + Türkei, die eine eigene Rubrik haben).

Wie Ihr seht: Es gibt in der Studie viel zu entdecken.

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Geld für Islam

Angeblich soll Soros Geld für die bessere Darstellung des Islam in den Medien bereit gestellt haben: http://europenews.dk/en/node/48602

Wer Soros ist? Er hatte durch Finanzspekulationen dafür gesorgt, dass Italien und Großbritannien das europäische Währungssystem verlassen mussten (1992) – und damit hat er Milliarden Gewinn gemacht. Er soll später sinngemäß gesagt haben: Wenn ich es nicht getan hätte, hätte es ein anderer getan. Manche machen sich durch solche Geschäfte reich – und von Moral halten sie nichts. Geschäft ist Geschäft. (Infos aus:Bernhard Meuser: Lieber Hosenträger als gar keinen Halt im Leben… nebst 13 weiteren Methoden, den Sinn des Lebens zu finden, Pattloch 2010)

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Liberale Muslime

Liberale Muslime müssen zusammenstehen, wenn sie sehen, dass einer von ihnen durch Extremisten bedroht wird. Bedroht wird der Journalist Esad Hecimovic, der mit einer Veröffentlichung über bosnische Salafisten ins Wespennest gestochen hat: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.islamisten-drohen-der-heilige-krieg-auf-dem-balkan.68eb14f9-f909-41fb-8748-6c0fe41c8276.html

Auf den Philippinen wurde ein katholischer Priester erschossen: http://europenews.dk/en/node/48504 Dort haben es – zumindest im Süden – Christen nicht einfach: http://www.opendoors-de.org/aktiv-werden/informiert-bleiben/gemeindebrief_news/gemeinde_2011/gm18102011philippinen/

Was ist härter, den Koran zu kritisieren oder zu sagen, man wolle ihn nicht kritisieren, weil man nicht ermordet werden wolle? Der amerikanische Bibel-Exeget kritisiert die Bibel hart – aber will aus genanntem Grund nicht den Koran kritisieren: http://www.jihadwatch.org/2011/10/biblical-critic-says-he-wont-criticize-quran-because-he-values-his-life.html Da wäre ich als Muslim aber sauer, weil er mir und meinen Brüdern unterstellt, wir würden ihn ermorden, wenn er den Koran kritisiert – denn Allah will laut Koran nicht die Ermordung der Gegner, auf sie wartet sowieso die Hölle. (Ich las soeben von IslamBrennpunkt in twitter: Unser Herr (sc. Allah), Du hast dies nicht vergebens erschaffen; heilig bist Du; errette uns denn vor der Strafe des Feuers“; oder: „Unser Herr (sc. Allah), siehe, wir glauben, vergib uns darum unsere Sünden und bewahre uns vor der Strafe des Feuers.“ – sicher: Christen kennen diese Argumentation auch.) Ich meine, er macht es sich wirklich zu einfach. Aber jeder ist für seine Entscheidung verantwortlich.

Und was müssen wir hier lesen? Was ist das denn für eine unmögliche Zeitung: http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/405188_Schutzbefohlene-muessen-kuschen-und-zahlen.html Wisst Ihr, wo sie politisch steht?

Liberal ist ein Muslim nicht unbedingt, wenn er der Mittelschicht angehört: http://europenews.dk/en/node/48493 Aber gerade sie, die des Lesens kundig und des Interpretierens mächtig sind, müssten doch – zumindest im Sinne mir bekannter Muslime – wissen, dass der Koran nicht extrem ist.

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Sabatina James 2

„Die Kulturrelativisten stehen auch meinem Vater im Weg, denn sie geben ihm keinen Grund, darüber nachzudenken, ob das, was Menschen wie er tun, richtig oder falsch ist [sc. Männer wie Frauen sind gefangene, ihnen wird Gewalt angetan – 255]. Wobei zu beachten ist: Die größten Islamkritiker kommen aus der Welt des Islam, die größten Kulturrelativisten aus dem Westen.“ Und darum sind auch nicht die Kulturrelativisten Vorbilder für junge muslimische Mädchen, sondern: Aayan Hirsi Ali, Necla Kelek, Seyran Ates (in: Nur die Wahrheit macht uns frei, 245f.)

Übrigens: Der Islam ist so groß – er braucht keine ungläubigen Verteidiger. Ich denke, dass so mancher Muslim von den christlichen und atheistischen Verteidigern des Islam beschämt wird: a) weil der Islam das selbst schafft; b) weil der Islam durch sie verfälscht wird.

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Islamisten-Moschee

Eine Moschee in Wien soll geschlossen werden, weil dort Hetzpredigten gehalten worden sein sollen: http://kurier.at/nachrichten/4306373.php Doch wohin sollen die armen Islamisten denn jetzt gehen, wenn ihnen einfach die Räumlichkeit gekündigt wird? Vielleicht wollen die Saudis, die dort gesichtet worden sind, den Menschen als genialen Prediger in ihr Land holen? Seine Zukunft wäre gesichert. Oder sie finanzieren ihm eine Moschee, dann kann ihm nicht mehr gekündigt werden. Auch so wäre dann seine Zukunft gesichert. Also: Mein Wort in der Saudis Ohr. Vielleicht hören sie ja auf mich und helfen ihrem tapferen Streiter.

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