Alpha-Kurse haben Zulauf + Youtuber und Glauben + Gott und Corona + Mann will Ordensschwester werden + Übergriffe des Staates + Sein/Ihr Kind heiraten + Abtreibungen: pro und contra + Negativzinsen – Verwahrentgelt + Wichtige Worte zum Thema Demokratie von Kubicki + Relativierung des Holocaust

Alpha-Kurse haben Zulauf

Viele Menschen möchten den Glaubensgrundkurs absolvieren: https://www.pro-medienmagazin.de/glaubenskurs-verzeichnet-hoechststand-an-teilnehmern/

Youtuber und Glauben und Justin Biebers Gebet

Der Youtuber Philipp Mickenbecker über seinen Glauben: https://www.pro-medienmagazin.de/mickenbecker-in-bild-zeitung-vertraue-auf-jesus/

Justin Bieber betet in seinem Album „Freedom“ für die Hörerinnen und Hörer des Albums: https://www.pro-medienmagazin.de/christlichstes-album-von-justin-bieber/

Gott und Corona

Man kann doch nicht so tun, als würde die Frage nach Gott und Leiden erst mit Blick auf Corona ausbrechen. Vor allem kann die Frage nicht ohne Jesus Christus geklärt werden: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/corona-pandemie-fordert-theologie-heraus-eine-strafe-gottes-17290373.html In meinem Blog habe ich die Theodizee und die Anthropodizeefrage schon vielfach angedacht. Ausführlicher: auf der Seite evangelische-religion.de, hier eine Zusammenfassung: https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/gott/theodizee-3-zusammenfassung/

Mann will Ordensschwester werden

Ein Mann will Ordensschwester werden – er fühle sich als Frau: https://www.kath.net/news/74895

Wenn er dann Eremitin werden sollte, hätte wohl niemand etwas dagegen.

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Transfrauen sollen von Frauenwettbewerben ausgeschlossen werden

Transfrauen sollen von Frauenwettbewerben ausgeschlossen werden, weil Frauen gegen biologische Männer keine Chance haben: https://www.kath.net/news/74911

Übergriffe des Staates

Staaten versuchen vermehrt, gegen Kirchen übergriffig zu werden: https://www.kath.net/news/74940 und https://www.kath.net/news/74941

In London entschuldigt sich die Polizei für einen solchen Übergriff: https://www.pro-medienmagazin.de/polizei-entschuldigt-sich-fuer-gottesdienst-unterbrechung/

Indonesien scheint labiler zu sein, als man hier so wahrnimmt: https://www.christianpost.com/world/us-embassy-warns-high-terror-threat-in-indonesia.html

Sein/Ihr Kind heiraten

In New York möchte jemand sein/ihr erwachsenes Kind heiraten – Argument: individuelle Autonomie: https://www.kath.net/news/74890

Abtreibung – pro und contra

Zum Thema Abtreibung: https://www.pro-medienmagazin.de/abstimmen-mit-den-fuessen-zdf-sendung-ueber-pro-und-kontra-von-abtreibungen/

Negativzinsen und Verwahrentgelt

Gibt es eine Bank, die da nicht mitmacht? Denen kann man ja sein Geld geben – oder rücken die dann nach, weil es zu verlockend ist, für nichts und wieder nichts Geld abzuzocken? https://www.faz.net/aktuell/finanzen/commerzbank-senkt-freibetrag-negativzinsen-von-50-000-euro-an-17297565.html

Wichtige Worte zum Thema Demokratie von Kubicki

Man findet meistens das gut, was man selbst denkt bzw. auch veröffentlicht hat – von daher finde ich auch die Worte von Kubicki gut und wichtig: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/interview-wolfgang-kubicki-demokratie-autoritarismus

Rechtsstaat, Demokratie und Meinungsfreiheit –, muss täglich neu erkämpft werden.

Relativierung des Holocaust

Links darf man den Holocaust relativieren: https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-was-war-der-holocaust_id_13198851.html

Der Holocaust war in unserer Geschichte bislang einmalig. Natürlich gibt es viel Leiden – und Leiden ist nicht steigerbar. Die Sklaven litten und leiden, die Kämpfenden gegen die Diktatur in Myanmar, Hongkong, Belarus leiden. Christen leiden in vielen islamischen und kommunistischen Staaten. Menschen leiden unter mafiösen Gewalttaten. Jedes dieser Leiden ist absolut. Man kann Leiden nicht vergleichen.

Was man aber sehen muss: Das Leiden, das Nationalsozialisten über Menschen und vorwiegend über Juden gebracht haben, das ist in seiner modern-maschinellen Kälte unvergleichlich, vielleicht vergleichbar mit den Gulags von Kommunisten. Aber diese galten im Wesentlichen politischen und weltanschaulichen Gegnern und Andersdenkenden; das massenhafte Sterben wurde in Kauf genommen, aber soweit ich weiß nicht selektierend vollzogen. Es kann hier nicht in der notwendigen Ausführlichkeit dargestellt werden. Es sollte auch nicht begründet werden, weil jedes Begründen im Grunde die Abscheulichkeit relativiert. Aber vielleicht muss man das machen, damit solchen geschichtsvergessenen cool-ideologischen Zeitgenossen Paroli geboten wird. Es ist wieder mal deutlich – links wie rechts – das gleiche Ergebnis – nur andere Begründungen.

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Jesus – Jesa – Tier + Anti-Israel – irrlichternde Zombies + God or Not + Glauben in Corona-Zeit entdeckt + Nano-Bibel

Jesus – Jesa – Tier

Aus Jesus wird ein Jesus* – aber ich würde ihn/sie statt dessen: Jesus*a nennen. Klingt doch klasse – oder? Offener geht es nicht.

Es gibt nur ein Problem. Ganz fortschrittliche unter uns sehen, dass Gott in Jesus nicht nur Mensch geworden ist, sondern ein Lebewesen überhaupt. Wie können wir das wiedergeben? Jesus*a*nimal – wenn wir statt der lateinischen Tradition die griechische nehmen: Jesus*a*zoe. Warum zwei Sternchen? Auch unter Tieren wird es mehrere Geschlechter geben https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/du-lieber-himmel-jetzt-auch-genderstern-fuer-gott-und-jesus-74423634.bild.html

In der Nachfolge Jesu gibt es so viel zu tun. Jede Zeit muss wohl ihre eigenen selbstgemachten Probleme haben.

Anti-Israel – irrlichternde Zombies

Auf schlimmen Abwegen befinden sich manche Institutionen unseres Landes: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article222375126/Linker-Antisemitismus-Diese-Repraesentanten-braucht-Deutschland-nicht.html

Warum? Gefüttert vom Staat scheinen sich manche zu wohl zu fühlen. Man möchte ihnen zurufen: Schuster, bleibt bei euren Leisten! Geistert nicht als irrlichternde Zombies durch die Menschheitsgeschichte. Man muss nicht gegen Israel sein, wenn man für Palästinenser ist. Dieses Schwarz-Weiß-Denken sollte in solchen Institutionen verpönt sein.

God or Not

Ein Projekt: Junge Männer, denen der Glaube fremd ist leben ein paar Monaten in einem Priesterseminar: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/internet/2020/12/13/webserie-schickt-medienstudenten-ins-priesterseminar/

Glauben in Corona-Zeit entdeckt

Eine Spiegel-online Autorin hat den Glauben in Corona-Zeit neu entdeckt: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2020/12/13/dank-kinderbibel-vorlesen-spiegel-autorin-entdeckt-glauben-neu/

Nano-Bibel

Nano-Bibel – das kleinste Alte Testament / die kleinste hebräische Bibel: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2020/12/11/schmuck-mit-bibeln-im-nano-format/

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24x-weihnachten-neu-erleben + „Jesus hätte Oma nicht besucht“ – Jesus hätte einen Tannenbaum aufgestellt

Klasse Aktion: https://www.24x-weihnachten-neu-erleben.de/

Ein paar weitere Infos: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2020/12/11/buch-zu-weihnachtskampagne-wird-bestseller/

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Der Jesus des Neuen Testaments kann mit diesem Satz nicht gemeint sein. Das heißt: Jesus wird eingesetzt, damit einer – bzw. eine Redaktion – seine Meinung mit einer Autorität erhöht. https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/corona-und-weihnachten-jesus-haette-oma-nicht-besucht-kolumne

Für wie blöd halten die mit der Überschrift die Menschen? Egal. Er hätte genauso gut sagen können: Jesus hätte auch einen Tannenbaum aufgestellt mit Lametta dran.

Er hätte vielleicht eher gesagt: Besuche deine Oma nicht, wenn du ihr schadest. – Aber wenn sie den Besuch möchte, um nicht psychisch-sozial kaputt zu gehen? Jesus hin oder her: Verantwortung in Liebe ist gefragt – das wäre Jesus. Und das entscheidet man dann selbst.

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Weihnachtslieder im Commerzbank-Tower https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/musik/2020/12/12/online-adventssingen-der-commerzbank-ihnen-ist-heute-ein-retter-geboren/

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Kein Islamist – im Gegenteil + Christen in rauer Welt + Christen in Corona-Zeit + Netzwerk konvertierter Muslime + Virtueller Weihnachts-Chor + Religionen entdecken + Tacheles

Ein junger Mann geht seinen Weg: https://www.cicero.de/innenpolitik/anti-islamismus-aktivist-muslime-atheismus-terror-migration-amed-sherwan?

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Christen in einer rauen Welt: https://www.opendoors.de/hilfe-weltweit/im-fokus/verfolgte-christen-und-die-corona-krise/neue-chancen-in-der-krise

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Christen in der Corona-Zeit – ein Wort des Lausanne Movements: https://www.lausanne.org/content/lga/2020-11/kingdom-opportunities-for-bridging-covid-19-disparities

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Ein Netzwerk konvertierter Muslime (Communio Messianica) beginnt die Arbeit: https://www.jesus.de/netzwerk-fuer-zum-christentum-konvertierte-muslime-startet/

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Auf der genannten Seite findet man auch einen Beitrag zu dem folgenden Thema: Sehr Schönes hat sich die Deutsche Chorjugend zu Weihnachten ausgedacht. Ein virtuelles Weihnachtssingen: https://www.deutsche-chorjugend.de/projekte/virtueller-weihnachtschor/

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Ebenso wird auf der genannten Seite auf diese Seite für Kinder hingewiesen: https://www.religionen-entdecken.de/

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Über Michael Wolffsohns Buch: Tacheles. Im Kampf um die Fakten in Geschichte und Politik : https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/michael-wolffsohn-historiker-wider-die-fachidiotie

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Dies und das: Wer betrogen werden will + Realitätsverlust + Angriff auf Reinhard Mey + Chöre wollen singen + Christus bekennen + 15 jährige Christin in Pakistan entführt

Wenn jemand betrogen werden will, wird er auch betrogen. Dummerweise geht es aber nicht um die Gelder der betrogenen, es geht um die Gelder anderer: https://www.bild.de/regional/bremen/bremen-aktuell/bremen-betrug-mit-falschen-vaterschaften-72451078.bild.html

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Ein sehr interessanter Beitrag, der den Realitätsverlust eines Teils unserer Gesellschaft widerspiegelt – eines Teils der Gesellschaft, der medial gepampert wird: https://www.publicomag.com/2020/08/die-tribute-von-wokistan/

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So ist das wunderbar zu sehen: Schublädchen auf – der zum Feind Erklärte rein – Schublädchen zu, und man fühlt sich so gut dabei! Denn man ist ja der Held, der die linke Phantasie Gesellschaft von der bösen rechten Mitte oder rechtsfördernden Mitte befreit. https://www.zeit.de/kultur/literatur/freitext/reinhard-mey-neue-rechte-protestmusik-folk Und wer ist der Held? Hier erfahren wir ein wenig mehr: https://www.achgut.com/artikel/fundstueck_reinhard_mey_als_fascho_entlarvt

Schon kurios, woran sich manche mit freundlicher Unterstützung von zeit-online abarbeiten. Da kann man dann nur Reinhard Mey selbst hören: mein achtel Lorbeerblatt

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Chöre wollen wieder in Räumen singen: https://www.evangelisch.de/inhalte/174005/24-08-2020/choere-protestieren-gegen-corona-singverbot-schleswig-holstein Vielleicht haben sie gute Karten, da eine Studien herausgefunden haben will, dass singen und reden in etwa auf gleiche Stufe gestellt werden müssen. Allerdings nicht schreien. Schreien ist Aerosol-Schleuder schlechthin. Da denkt man doch gleich an die Kneipen voller Besoffener.

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Antisemitismus in Graz: https://www.tagesschau.de/ausland/graz-antisemitismus-festnahme-101.html

Da wir bei möglichen Islamisten sind: Bombenexplosionen töten 14 Menschen: https://www.tagesschau.de/ausland/philippinen-explosionen-101.html

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Alaba bekennt sich zu Jesus Christus: https://www.idea.de/gesellschaft/detail/champions-league-finale-david-alaba-kniet-nieder-und-bezeugt-jesus-113960.html Christen knien sich nur – nur! – vor Christus nieder.

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Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt Kind eines Pastors – auch er betet bevor er Patienten behandelt: https://www.idea.de/glaube/detail/mueller-wohlfahrt-betet-kurz-bevor-er-patienten-behandelt-113919.html

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In Pakistan wurde vermutlich eine 15 jährige Christin entführt. Man befürchtet, wie es häufig passiert, dass sie zwangsverheiratet wird und zum Islam gezwungen wird: https://www.idea.de/menschenrechte/detail/pakistan-pastorentochter-nach-kirchenbesuch-mutmasslich-entfuehrt-113946.html

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Bedeutung der Städte + Hagia Sophia + ÖRK-Webinar: Ökologie/Ökonomie + James Tour

Die Bedeutung der Städte für Christen wird stärker in den Blick genommen werden müssen: https://www.lausanne.org/networks/issues/cities Das ist natürlich nicht neu. Ich habe in dem Heftchen geist.voll 2008 Einen Beitrag über die Stadt im Neuen Testament geschrieben. Für Paulus waren die Städte strategisch eminent wichtig. In Ihnen hat er die christlichen Zentren gegründet – damit von den christlichen Gemeinden in den Städten aus das Evangelium auch das Land erreichen kann.

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Auch Muslime wenden sich gegen die Moscheeisierung der Hagia Sophia: https://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/index/muslim-leaders-in-solidarity-with-wccs-urgent-calls-to-keep-hagia-sophia-a-place-of-openness

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Ein Webinar des ÖRK: https://www.oikoumene.org/en/press-centre/news/wcc-webinar-series-to-focus-on-good-practices-of-ecological-justice-and-economy-of-life

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Der Wissenschaftler James Tour – ein bekannter Wissenschaftler, der wohl zu den meistzitierten gehört: https://de.wikipedia.org/wiki/James_Mitchell_Tour – ist ein sehr reger jüdischer Christ: https://www.jmtour.com/ und https://www.oneforisrael.org/bible-based-teaching-from-israel/video/jewish-testimonies-i-met-messiah/jewish-scientist-dr-james-tour-makes-the-greatest-jewish-discovery/

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Stiftung Preußischer Kulturbesitz + Christliche verschwiemelte Vorstellungen

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist zu mächtig: https://www.spiegel.de/kultur/nach-gutachten-gruetters-will-stiftung-preussischer-kulturbesitz-reformieren-a-f91dd1bc-c389-4454-bef1-d0dc3d945614

Was auch immer das heißen mag. Hoffentlich nicht: Der Staat muss alles unter seine Füße bekommen. Tendenzen gibt es.

Anhand des Tagesschauberichts (13.7.) bekam ich den Eindruck: Man hat sparen wollen und darum alles zentralisiert. Heute will man nicht mehr sparen – und hebt die Zentralisierung auf. Wie ist es morgen? Da will man wieder sparen… und übermorgen?….

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Übrigens zum Thema Kreuz auf dem Schloss in Berlin – hängt mit der Stiftung zusammen: https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/05/berlin-stadtschloss-humboldtforum-kuppel-kreuz.html

Da merkt man, dass in Berlin manche wohl keinen christlich-religiösen Hintergrund mehr haben – was nicht klug ist, da man dann etwas sagt, was eher den Fake News – oder geschichtlichen Verschwörungstheorien? – zuzurechnen ist: https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/05/berlin-stadtschloss-humboldtforum-kuppel-kreuz.html

Nicht aber, und hier haben offensichtlich alle Kritiker zu spät reagiert, die Inschrift unter dem Kreuz, Gold auf blauem Grund und weithin zu lesen. Eine von Friedrich Wilhelm dem IV verfasste Zusammenstellung mehrerer Bibelzitate, die dazu auffordert, „dass im Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“ Das ist nicht nur verschwiemelt formuliert, das ist preußisches Staatschristentum, das Unterordnung und Gehorsam verlangt.

Auch die Staatsministerin sieht den Text kritisch: „Die Inschrift ist natürlich problematisch und atmet einen monarchischen Geist, von dem wir uns nicht nur in jeglicher Form heutzutage distanzieren, sondern die einmal mehr ein Schlaglicht darauf wirft, was wir überwunden haben und wie glücklich wir mit der heutigen Demokratie sein können.“

Was hat es mit der Inschrift auf sich? Es handelt sich um ein Zitat aus dem Neuen Testament, geschrieben vom Apostel Paulus bzw. um einen von ihm aufgenommenen Hymnus. Was sagt er aus? Dass auch Herrscher sich unter Christus beugen müssen. Das hat nichts mit problematischem monarchistischen Geist zu tun, sondern zeigt, dass der Monarch sich einem Höheren unterordnet.

Aber das möchten sich gegenwärtige Mächtige nicht gerne anhören, mächtige Gruppen, oder diejenigen, die sich dafür halten, auch nicht. Demokratie ja – aber keine Unterordnung unter Gott. Nun denn. Sie werden nicht gefragt. Tut mir Leid, es sagen zu müssen. Sie werden nicht gefragt – weil sie es dann freiwillig tun. Sie erkennen ihn – und dann gehen die Augen und das Herz auf. Die Seele erblüht und sie erkennen: Jesus Christus ist Herr. Sind natürlich christlich verschwiemelte Vorstellungen. Aber diese werden noch in Berlin bedeutsam sein, wenn alle heute Anwesenden in menschlicher Geschichtslosigkeit verschwunden sind – aber deren Namen bei Gott wichtig sind.

Übrigens ein Schloss ohne das Kreuz und diesem Spruch signalisieren Macht und Herrschaft – nicht mehr unter der Verantwortung vor Gott. Gefällt das den Herrschaften heute besser? Die DDR mochte auch keine Kreuze. Hat aber dann aus Versehen eines am Fernsehturm anbringen lassen 😉 https://www.bz-berlin.de/berlin/walter-ulbricht-verfluchte-dieses-kreuz

Reagan: „Bevor die Ost-Berliner ihre Kirchen wieder aufbauten, haben sie ein weltliches Monument errichtet, das die Stadt dominiert – den Fernsehturm am Alexanderplatz. Seither haben die Behörden daran gearbeitet, um das zu korrigieren, was sie als den wesentlichsten Mangel des Turmes ansahen; sie behandelten den oberen Glasbereich mit verschiedenen Farben und Chemikalien. Dennoch erstrahlt dieser Bereich – der sich über das gesamte Berlin erhebt – auch heute noch bei Sonneneinfall im Zeichen des Kreuzes. Dort in Berlin können Symbole der Liebe und des Glaubens genauso wie die Stadt selbst nicht unterdrückt werden.“

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Goethe und Gott

Wenn ich ein bisschen Goethe so überblicke, dann ist zu der Frage folgendes zu sagen:

  • Das Göttliche spielt für Goethe eine Rolle – nicht Gott.
  • Das Gefühl spielt für Goethe eine Rolle – nicht christlicher Glaube.
  • Der Glaube an sich selbst als Menschen spielt für Goethe eine Rolle – nicht der Glaube an Gott in Jesus Christus.
  • Was er selbst für richtig hält spielt für Goethe eine Rolle – nicht die Offenbarung.
  • Das sittliche Prinzip spielte für Goethe eine Rolle – nicht die christliche Moral.
  • Die christliche Liebestat und die Erhöhung der Erniedrigten spielte für Goethe eine Rolle – nicht Tod am Kreuz – das war zu niedrig – und Auferstehung Jesu Christi für den Menschen.
  • Die gefühlte Offenbarung des Göttlichen in der Natur, zu der der Mensch als besonderes Wesen gehört, spielt für Goethe eine Rolle – nicht das Bekenntnis: Gott in Christus.
  • Nicht Gott – die erhabenen antiken Götter sollen es sein (die spätere Generationen durch erhabene germanische Götter ersetzen).
  • Anbetungswürdig und göttlich ist das sittliche Prinzip in Christus – nicht Gott in Jesus Christus.
  • Das Unverständliche muss unausgesprochen bleiben, spielt für Goethe eine Rolle – nicht der Versuch, das Unaussprechliche in Worte zu fassen, das endet in Phrasen.
  • Er lebt aus der christlichen Tradition – er bildet als Genie seine eigene Tradition.
  • Goethe stand sich einer Gottesbegegnung selbst im Wege. Er war sich selbst zu groß in einer großmütigen Demut: Gott ist zu groß, als dass man ihn mit der Vernunft erfassen kann.
  • Goethe sah sich nicht als Atheist – auch nicht als Rationalist. Auch methodischer Atheismus war nicht sein Ding: Goethe sah sich als Goethe und der unbekannte alle Natur durchwaltende Gott ist größer.
  • Obwohl Gott sich in Jesus Christus schon längst gezeigt hat. Aber den wollte/konnte Goethe nicht sehen. War er ihm zu gering? War er ihm zu groß? War er zu allgemein?

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Christlicher Glaube sprengt Todesgrenze

Ephraim/Ephräm der Syrer (+373)

Von ihm gibt es zahlreiche Hymnen unterschiedlichen Charakters. Viele Hymnen (mit Hinweis auf die Melodie) reagieren auf die Angriffe auf die Stadt Nisibis (heute: Nusaybin, 85.000 Einwohner; bewohnt von Kurden an der türkisch-syrischen Grenze). Diese Stadt wurde von Sapor einem Herrscher Persiens und Christenverfolger belagert und aus christlicher Perspektive wunderbar gerettet. Andere Hymnen besingen die hervorragenden Bischöfe von Nisibis, andere wenden sich gegen Irrlehrer und den Kaiser Julian, der sich gegen Christen gewandt hatte.

Diese Hymnen schildern aktuelle historische Ereignisse. Diese Geschichts-Hymnen sind sehr lang und versuchen, das Leiden ethisch zu reflektieren. Auch im zweiten Nisebenischen Hymnus haben wir wie Sib. VIII einen Akrostichon: Die Buchstaben der Zeilenanfänge lauten übersetzt: Unsere Stimme o Nisebener klagt. Eine Strophe lautet (80ff.) (zitiert nach BKV):

„Sicher ist, daß jener Gütige kein Wohlgefallen hat an Heimsuchungen, die zu allen Zeiten eintreten, obgleich er selbst sie schickt: unsere Sünden sind  die Ursachen unserer Qualen. Kein Mensch darf den Schöpfer beschuldigen, er ist es, der uns beschuldigen kann; denn wir haben gesündigt und ihn zu zürnen genötigt, obgleich er es nicht wollte, und zu strafen, obgleich er kein Wohlgefallen daran hat.“ Der Hymnus schließt (124ff.): „Lasset uns also mit dem vergangenen das Zukünftige abwenden; lassen wir uns belehren durch das Erlebte, um Kommendes zu vermeiden; seien wir eingedenk dessen, was vorangegangen ist, damit wir Zukünftigem entgehen.“

Was wir heute mit Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus aus der Geschichte lernen wollen, damit so etwas nie wieder passiert, wird hier schon formuliert, allerdings mit Blick auf Gott. Das bedeutet, dass nicht nur bestimmte ideologische Übel vermieden werden sollen, sondern das Verhalten insgesamt dem Willen Gottes entsprechen muss, würde Ephraim uns sagen. Wie oben gesehen: Wir können unsere Zukunft beeinflussen. Sie ist kein Räderwerk, das den Menschen in eine Richtung zwingt, die er nicht möchte.

Sehr zu Herzen gehen seine Klagen angesichts der Pest. Dieses Sterben reflektiert er in einem Gedicht, in dem er schildert, dass alle sterben müssen. Als er an einem Grab darüber nachdachte, erkannte er den „geheimen Sinn“: „Der Tod ist ein Bild der Gerechtigkeit Gottes.“ Diese Erkenntnis mündet dann in die Aussage: „Doch nun lasst den Gesang von hier zu Ende uns bringen; Preist des Gerechten Huld, welcher die Leiber erweckt!“ Er sandte seinen Sohn, litt den Tod, um selbst zu spüren, wie schlimm er für Menschen ist. Seit des Todes und der Auferstehung Christi ist für Glaubende der Tod nur ein Schlummer. In einem anderen Text beschreibt er, wie die Seele sich vom Körper löst. Der Körper ruft der Seele zu: „Im Frieden zieh´, / Geliebte Seel´! / Der uns zum Licht / Berief, errett´/ Uns von der Höll´!“ In einem anderen Lied zur Pest-Zeit bittet er um Rettung, schließt aber: „Preis Dir, Vater und Sohn, von den Lebenden wie von den Toten“. Das heißt: Der Tod der Glaubenden mündet in das Gotteslob. (Texte: Josef Rauchenbichler (Hg.): Gesänge der Heiligen, Landshut 1837)

Auch hier: Grenzen werden gesprengt. Die Grenzen des Todes – sind eingerissen. Tod und Sterben schmerzen Lebende sehr – aber sie münden ins Leben.

aus: https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/gott-in-gedichten/

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Gab es Jesus – gibt es Gott

Frage: Es gibt keinen Beleg, dass es Jesus gibt oder Gott! Warum glauben dann so viele an Gott oder Jesus? Es gibt ja auch keinen Beleg, dass es uns gibt. Frage Bitte Beantworten!!!

Beweise und Glaube

Man kann vieles nicht beweisen, bis man dafür eine Antenne entwickelt hat. Können wir zum Beispiel beweisen, dass in diesem Moment tausende von unterschiedlichen Bildern und Klangwellen durch diesen Raum „fließen“? Das merkt man nur, wenn man Handys, Radios, Fernseher anschaltet. Das Empfangsgerät für Gott ist der „Glaube“.

Aber dennoch machen sich Menschen auch Gedanken. Und man hat im Laufe der Zeiten Gottesbeweise entwickelt. Z.B. Kosmologischer Gottesbeweis…

Sie haben freilich alle einen Haken, weil das, was wir naturwissenschaftlich und logisch als Beweis ansehen, auf Gott nicht zutrifft. Warum? Gott ist Gott. Gott ist nicht Natur, ist nicht Schöpfung. Gott steht außerhalb dessen, was wir Menschen uns logisch und wissenschaftlich denken. https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/gott/philosophie-gottesbeweis/

Darum auch hier wieder: „Glaube“. Wie kommt es zum Glauben allgemein? Ethnologischer Gottesbeweis aus christlicher Sicht: Gott hat uns Menschen eine Ahnung von sich ins Herz/in den Verstand gelegt. Diese Ahnung äußert sich dann in unterschiedlichsten Religionen. https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/gott/spuren-gottes/

Jesus Christus

Dass es Jesus als Mensch gab, das bestreitet kein vernünftiger Mensch mehr. https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/jesus-christus/lebte-jesus/ und https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/jesus-christus/zeugen-fuer-die-existenz-jesu/  Die Frage ist nur: Wer war er als Mensch? Für die Fans war er so klasse, dass sie nicht aufhörten, von ihm zu reden. Für die Gegner war er so bösartig, dass sie ihn töteten. Das heißt: Man wollte, dass man ihn vergisst. Aber man hat ihn nicht vergessen. Glaubende sagen: Weil er auferstanden ist, erinnert er im Glauben Menschen immer wieder daran, dass er ist.

Wer war er als Mensch? Glaubende sagen: Ein Wunder, ein Geschenk Gottes, das wichtigste Ereignis auf der Welt: Gott wurde in Jesus Mensch. Nichtglaubende sagen das Gegenteil.

Doch wie kommen Glaubende dazu? Einmal aufgrund des soeben Gesagten (Auferstehung). Dann aber auch: Er hat vieles neu geregelt: Wie sollen Menschen miteinander umgehen, damit das Zusammenleben besser wird? Hier hat Jesus Einmaliges geleistet: Liebe – bis hin zur Feindesliebe; Menschen, die nichts galten – sind in Gottes Augen groß und wichtig – und dürfen es auch aus ihren eigenen Augen betrachtet sein; er befreit Menschen von dem, was sie an Üblem fesselt (Vergebung), traut ihnen zu, dass sie sich im Sinne Gottes gut verhalten können. Er nimmt die Angst vor dem Tod. Er hat also auch aus dieser Perspektive des Nichtglaubens viel Gutes gemacht. Weil das Menschen weltweit so sehen, führt er Menschen weltweit zusammen, über alle Grenzen hinweg. Wenn man heute so gerne von Globalisierung redet: Die christliche Gemeinde ist global orientiert von Anfang an… https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/jesus-christus/bedeutung-jesu-gegenwart/ Jesus war nur 1-3 Jahre wirksam – hat mehr Auswirkungen als jeder andere Mensch. Ein ganz kurzes irdisches Ereignis mit einer unausdenkbar großen Strahlkraft.

Ich – der Mensch

Und wenn man anfängt über Gott und Jesus Christus nachzudenken, beginnt man auch über den Menschen nachzudenken https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/mensch/ : Was können wir überhaupt wissen? Was leistet unsere Sprache? Das zeigt die Fragestellung oben so schön: Wenn man über Gott nachdenkt, beginnt man über sich selbst nachzudenken. Von daher: An Gott kommt kein Mensch vorbei: ablehnend, zustimmend, ihn bewusst ignorierend… – und die Frage schließt sich an: Wer bin ich? Wie lebe ich?…

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Friedens-Predigt

Ich finde die Predigt von Georg Christian Richter von 1799 sehr interessant – auch mit Blick auf unsere Vorstellung davon, wie Frieden zu verwirklichen ist / sein sollte: Predigten und Leichenreden Seiten 95ff.:

An der Vorrede wird auch deutlich, wie hart das normale Leben eines Menschen damals war. Georg Christian Richter starb 1803 im 30. Lebensjahr.

Die beiden letzten Predigten zum Thema Sterben und Auferstehen sind schöne Zeugnisse des Glaubens aus dem 18./19. Jahrhundert.

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Christen sind beliebt – wenn sie mitmachen

Christen sind beliebt, wenn sie mitmachen, was man halt so jeweils macht und jeweils in der jeweiligen Moderne so denkt. Wehe, sie machen nicht mit. Dann gibt es Ärger. Das war schon im massiv ideologisierten 20. Jahrhundert so, in den Jahrhunderten davor – und wird sich auch nicht ändern, so lange die Erde uns Menschen beherbergt: https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/Christen-in-Europa-immer-staerker-diskriminiert;art315,203162

Also, was folgt daraus? Nicht mitmachen. Nicht erst Dietrich Bonhoeffer nannte das: Nachfolge. https://de.wikipedia.org/wiki/Nachfolge_(Bonhoeffer)

Spannend ist, dass alle glauben, nicht mitzumachen – indem sie alle mitmachen, nicht mitzumachen.

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