Europa und Islam und Freiheit

Die materialistischen und moralisch verunsicherten Europäer könnten ihre Zuflucht im Islam suchen: http://www.kath.net/news/68069

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Ein kleiner Tipp an die Christen unter uns: Lebt Euren Glauben und passt Euch nicht all diesen nichtchristlichen Strömungen an. Der christliche Glaube bleibt. All diese Strömungen unserer Zeit, an die sich viele so gerne anpassen möchten, vergehen.

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Wissen wir eigentlich noch, was Freiheit bedeutet? Unabhängig vom Islam – wie leicht gibt man seine Freiheit auf? Damit ist nicht gemeint, dass man im sozialen Miteinander verlässlich ist, aber wer schätzt die Freiheit, wenn er die Unfreiheit nicht kennen gelernt hat? Kann man Freiheit schätzen, ohne unfrei gewesen zu sein? Im Gegensatz dazu: Kann einer, der unfrei war, wirklich frei sein, oder bleibt er innerlich unfrei, auch wenn er sich frei fühlt? Sich frei in Unfreiheit begeben, weil man mit der Freiheit nicht klar kommt? (Wie die Galater, die mit der christlichen Freiheit nicht klar gekommen sind – Brief des Paulus an die Galater.)

Dankbarkeit für das, was unsere Vorfahren uns erkämpft haben, damit wir frei sein können – und die Freiheit dazu nutzen, gegen das, was politisch, wirtschaftlich usw. unfrei machen möchte, vorzugehen, damit unsere Kinder nicht unfrei werden – darum geht es.

Freiheit – ein spannendes Thema. Nur ein „Thema“?

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Klopp: Wir sehen uns

Klopps Worte an einen totkranken Liverpool-Fan https://www.welt.de/sport/fussball/champions-league/article194555993/Champions-League-Finale-Klopp-sendet-todkrankem-Fan-ruehrende-Botschaft.html

„Ich bin ein Christ. Also: Wir sehen uns.“

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Nachtrag https://www.spiegel.de/sport/fussball/juergen-klopp-beim-fc-liverpool-grossmeister-der-rasen-emotionen-a-1270429.html – sind Protestanten so?:

Als gläubiger Protestant stellt für Klopp nicht die Zufriedenheit eines vollen Bauches die höchste Stufe der Erfüllung dar, sondern die Freude der Menschen um ihn herum.

Unernsthaftigkeit der Kirche + Missbrauch in der Kirche

Alles so schön pastell und süß hier – das ist Kirche?:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/glauben-heute-das-ernsthaftigkeitsdefizit/24240114.html

Wer Orientierung sucht, ist in der Kirche fehl am Platz, so der Beitrag.

Die dritte Ursache schließlich ist die Verwahrlosung des Glaubens. Die persönliche Gottesbeziehung ins Zentrum zu rücken halte ich für den Markenkern evangelischen Christentums. Stark gemacht wird dieser Markenkern nicht.

Das Problem scheint mir darin zu liegen, dass Christen sich nicht mehr trauen, ihren christlichen Glauben zu vertreten. Sie sind eher gschamig. Warum auch immer. Sie haben die beste Botschaft, halten damit aber zurück und lassen andere in die Leere laufen. Ist es auch die Angst, es nicht professionell genug zu machen? Ist es eine Art Expertenkirche geworden? Mut machen, den persönlichen Glauben auszusprechen – das ist nötig. Und auch: Die Ausprägung des Glaubens des anderen zu respektieren und zu tolerieren. Miteinander wieder über den Glauben zu reden, Argumente auszustauschen, sich selbst oder den anderen korrigieren – all das will wieder auf breiterer Basis gelernt sein.

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Es tut gut, eine vernünftige Stimme (Johann Hinrich Claussen – EKD) zu hören:
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2019/04/25/offene-sexualmoral-oeffnete-tor-fuer-missbrauchssysteme/

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Glauben in Deutschland

Eine Umfrage zum Glauben in Deutschland:
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/christen-an-ostern-immer-weniger-deutsche-glauben-an-gott-a-1263630.html

Was denn nun?

Man vergleiche mal diese Untersuchung mit der folgenden:
https://www.bild.de/news/inland/news-inland/umfrage-zu-ostern-so-viele-deutsche-glauben-an-die-auferstehung-61307964.bild.html bzw.
https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/so-viele-deutsche-glauben-an-die-auferstehung-jesu

Daran sieht man sehr schön, was solche Umfragen für Wert haben.

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Reza Aslan – Gewalt

Reza Aslan sieht in Jesus den Gewalttäter, einen Gotteskrieger – weil er selbst Gewalt affin ist: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/washington-videoaufnahmen-sorgen-fuer-empoerung-schueler-erklaert-sich-a-1249063.html

Jesus verzerren – sich in Jesus spiegeln – das kann man an vielen kuriosen Büchern erkennen, denen es mehr auf ihre Gedanken ankommt als auf die Texte des Neuen Testaments – oder einfach auch einen Jesus produzieren, so aus dem Ärmel heraus: https://www.zeit.de/2013/33/jesus-biografie-gotteskrieger

Dass sich alle Historiker selbst in dem Jesus spiegeln, den sie im Neuen Testament wahrnehmen, dürfte sich inzwischen herum gesprochen haben. Aber: Es gibt Menschen, die sich damit auseinandersetzen, sich dessen bewusst sind, viele dieser Selbstspiegelungen wahrnehmen und in ihr Bild zu integrieren versuchen. Das verhindert solche Einseitigkeiten.

Davon zu unterscheiden ist der glaubende Mensch, der im Geist Gottes das Neue Testament liest und sich aus diesem Geist heraus dem Jesus des Glaubens öffnet.

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Theodizee 13: Willi Graf

Ich hatte begonnen herauszuarbeiten, wie Mitglieder der Weißen Rose mit dem Leiden umgehen (Theodizee 1-12). Zusammengefasst und ergänzt ist es hier zu lesen – die Einleitung gibt Grund und Intention meiner Darlegung „authentischer Theodizee“ wieder: https://evangelische-religion.de/theodizee-sophie-scholl.html Es fehlte, soweit ich sehe, nur noch Willi Graf. Das hole ich hiermit nach:

Willi Graf (* 2. Januar 1918) ist katholisch geprägt worden. Seine religiöse Erziehung sieht er kritisch: „Urteilskraft und lebendige Überzeugung aber haben wir nicht mitbekommen, um eventuell in der Lage zu sein, diese Weltanschauung zu verteidigen… In Wirklichkeit ist Christentum ein viel schwereres und ungewisseres Leben, das voller Anstrengung ist und immer wieder neue Überwindung kostet, um es zu vollziehen.“ (6.6.1942). Er macht sich viele Gedanken: „Gerade das Christ-Werden ist vielleicht das allerschwerste, denn wir sind es nie und können es höchstens beim Tode ein wenig sein.“ (15.6.1941)

Willi Graf ist im Saarland aufgewachsen und war trotz des gesellschaftlichen Drucks nicht in der Hitlerjugend, aber der katholischen Jugendarbeit treu. Er begann sein Medizinstudium, wurde wegen „bündischer Umtriebe“ inhaftiert, wurde von der Wehrmacht eingezogen, kam als Mediziner an die Uni München und somit in Kontakt mit der Weißen Rose. Er wirkte mit im Widerstand und wurde kurz nach Hans und Sophie Scholl zusammen mit seiner Schwester, an die viele der folgenden Briefe gerichtet waren, festgenommen. Er wurde im April zum Tode verurteilt, wurde aber nicht sofort hingerichtet, weil die Gestapo Informationen über „Mittäter“ erfahren wollte. Seine Schwester Anneliese hat nach dem Krieg Briefe und Aufzeichnungen herausgegeben.

Als er 1943 in Haft war, schrieb er: „Mit dem Tod beginnt erst unser wahres Leben, diese Gedanken sind mir immer schon vertraut gewesen und waren und sind mir bewußt. Euch aber bleibt alles Leid und der Schmerz, aber der Glaube und das Gottvertrauen muß Euch Stärke und Kraft bringen…“ (8.5.1943) Dass in Gottes Hand das Schicksal liegt gibt Mut „alles andere daneben wird ja so unwichtig und bedeutungslos“ (1.8.1943). Ähnlich schrieb er am 9.10., fügte aber noch hinzu: „Das Bewußtsein, daß wir in Seiner Hand sind, wächst eigentlich erst recht im Leid und manchmal ahnen wir Seine Nähe ganz besonders“. Aber er muss sich dazu immer wieder durchringen: „Das zu ertragen ist nicht leicht, aber mit seiner (sc. Gottes) Hilfe wollen wir es immer wieder versuchen“ (26.9.1943). Schon Ende 1941 formulierte er in einem Brief aus Russland, dass man in aller Sinnlosigkeit bestehen müsse, dass man den Sinn suchen müsse – aber dass man ihn erst im Tod finden werde (30.12.1941). Diese Ahnung von Sinn wird in seinen letzten Briefen immer deutlicher. Am 10.9.1943 kommt seine Sicht sehr ausführlich zum Tragen, indem er sein Leiden, sein Kreuz mit dem Kreuz Jesu verbindet und „fast froh“ ist, nachzufolgen. „Wir wollen versuchen, dieses Kreuz nicht nur einfach zu ertragen, sondern zu lieben und immer vollkommener zu leben im Vertrauen auf Gottes Ratschluß.“ Der Tod ist nicht das Ende, „sondern ein Durchgang, das Tor zum wahren Leben.“ In seinem letzten Brief weist er auf die Arie von Händel, Messias hin: „Ich weiß, daß mein Erlöser lebet.“ und übergibt Psalm 90 als eine Art Vermächtnis – denn in allen Briefen bezieht er die Adressaten mit ein: Wir. So auch in diesem letzten Brief: „Wir werden uns wiedersehen am Thron des Ewigen.“ Am 12.10.1943 wurde er hingerichtet.

Zitiert nach: Anneliese Knoop-Graf und Inge Jens (Hgs.): Willi Graf. Briefe und Aufzeichnungen, S. Fischer Verlag, Frankfurt/M. 1988

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Jordan Peterson

Jordan Peterson, „der einflussreichste Intellektuelle“ (zumindest laut New York Times), ist Psychologe – und spricht intensiv Glaubensthemen an – über die Bibel, Jesus, Gott: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/menschen/2019/01/04/ich-verhalte-mich-so-als-wuerde-gott-existieren/

In dem Beitrag gibt es eine Menge Infos, die über das Zitat hinausgehen:

Peterson ist nicht der neue C.S. Lewis oder John Lennox. Er ist kein christlicher Apologet im klassischen Sinne. Doch es gelingt ihm, in unverkrampfter und natürlicher Art über die Bibel zu sprechen. Er macht biblische Geschichten aus zum Teil unerwarteten Perspektiven für heute lebendig. Dabei hat er die Aufmerksamkeit von Millionen Zuhörern.

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Lisa&Lena, DJ Ötzi + Allianz-Gebetswoche + C.S. Lewis-Preis

Alle drei, Lisa&Lena/DJ Ötzi, halten mit ihrem Glauben nicht hinterm Berg: https://www.jesus.de/dj-oetzi-ich-glaube-an-gott-ich-glaube-an-jesus/

und: https://www.jesus.de/lisa-und-lena-gewinnen-fernsehshow-und-spenden-das-geld/

Zu nennen ist in diesem Zusammenhang auch Melissa Joan Hart: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/fernsehen/2019/01/10/sabrina-darstellerin-findet-frieden-bei-jesus/

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Ab dem 13.1. findet wieder die Allianz-Gebetswoche statt: https://www.jesus.de/allianzgebetswoche-einheit-leben-lernen/

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Der C.S. Lewis-Preis geht in diesem Jahr an eine Roman-Autorin, Julia Gehringer: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2019/01/10/julia-gehringer-gewinnt-den-cs-lewis-preis-2018/

C.S. Lewis, war Atheist, wurde auch in der Diskussion mit Tolkien (Herr der Ringe, Hobbit) Christ – ein sehr bekannter Christ, weil er die Fragen, die er als Atheist hatte, in seine Werke mit einbezogen hat (Pardon, ich bin Christ. Meine Argumente für den Glauben). Er war Literaturwissenschaftler und Autor, Autor der Narnia-Chroniken.

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