Christliche Extremisten + Hisbollah

Wenn das stimmt, was recherchiert wurde, dann muss man auch diese Sekte / Sondergruppe wirklich ins Scheinwerferlicht holen: https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/feindeslisten-103.html

Organische Christus Generation – hier gibt es weitere Informationen https://www.ezw-berlin.de/html/ , auch aus den Anfängen der Gruppe: https://ezw-berlin.de/downloads/Materialdienst_04_2003.pdf

Ins Scheinwerferlicht holen – aber argumentativ, um nicht zu bewirken, das sich die Mitglieder enger um den Leiter scharen, sondern Möglichkeiten gibt, den Glauben an Christus zu festigen.

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Verbot der Hisbollah: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/hisbollah-verbot-101.html

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Ditib und Islamunterricht in hessen – daraus wird nichts: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-04/religionsunterricht-islam-hessen-ditib-beendet

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Muezzin-Ruf und Glockenklang + Medienstaatsvertrag

Der Muezzin-Ruf als Zeichen der Verbundenheit – eine interessante Argumentation. Dagegen Seyran Ates: https://www.cicero.de/kultur/gebetsruf-muezzin-neukodlln-ramadan-facebook-digitaler-gottesdienst-seyran-ates

Interessant, weil man davon ausgeht, dass sie jemanden überzeugen könnte. Manche überzeugt alles.

Der Muezzinruf ist nicht nur ein Zeichen für Verbundenheit, wie er taktisch angepriesen wird – er ist vor allem Kommunikationsmittel. Man kommuniziert etwas – und er kommuniziert nicht nur Klang, wie die Glocken, er kommuniziert Inhalt, der sich durch Wiederholen im Hirn einnistet: Allahu akbar… Das ist, als ob Atheisten von einem Mast herunterrufen würden: Gott ist tot… Aber auch: Man dringt in den Raum anderer ein. Man muss hören, ob man will oder nicht. Wie Glocken. Aber Glocken gehören zur Tradition, sie sind ein Kunstwerk an Klang, man genießt sie oder hat gelernt, sie zu überhören, wenn man will. Vorausgesetzt, man wohnt nicht zu dicht dran. Wenn man dicht dran wohnt, hat man weitgehend freiwillig seinen Wohnsitz da genommen – trotz des Glockenklangs. Wenn etwas nachträglich installiert wird, wird man sozusagen zugedröhnt. Man ist dem ausgeliefert. Zeichen der Verbundenheit kann dann schnell zu einem Zeichen der Unversöhnlichkeit werden.

Das mit dem Mast und Atheismus: Hoffentlich bringe ich da keinen auf dumme Gedanken. Dann haben wir Turm und Mast, die einander gegenüberstehen und sich gegenseitig ihre Botschaft zurufen wollen.

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Über den Medienstaatsvertrag und die EU: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-eu-kommission-koennte-den-medienstaatsvertrag-kippen-16738781.html

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Helden

Es gab eine Zeit, da wollte man keine Helden mehr. Helden waren verpönt.

Und siehe da: Die Helden sprießen überall im Alltag – und Medien stellen sie uns vor.

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Clans – Herren des Landes

Diese Clans sind die Herren des Landes. Die darf doch so ein kleiner Polizist nicht aufhalten. Zudem machen sie ihre eigenen Gesetze: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/clan-mitglieder-in-berlin-sorgen-fuer-polizeieinsaetze-16734975.html

Es sollten extra Krankenhäuser für diese Massenclans eingerichtet werden – betreut und bezahlt von den Clans selbst. Jeder Clan hat sein eigenes Krankenhaus – man weiß ja nie, wer was gegen wen warum hat. Ich habe mal so was erlebt, wie aus meiner Perspektive Massen vor einem Krankenhaus herumagierten. ich wusste gar nicht, was los war. Das Krankenhauspersonal fühlt sich in solchen Situationen gar nicht wohl. Die armen Polizisten, die hier eingesetzt werden, bei all diesen aus der Sicht der autochtonen Bevölkerung pathetisch emotionsgeladenen Leuten.

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Über #MeToo und Rechtsstaat

Über #MeToo und Rechtsstaat ein Beitrag von Thomas Fischer: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/so-funktioniert-das-a-432909f3-6f6e-456d-9e8a-d6f11a46f801 Krass, was manche so von sich geben. Damit meine ich jetzt nicht Herrn Fischer.

Was wir lernen können ist, dass „Me Too“ keine Rechtsregel, keine Beweisregel, kein Schuldspruch und noch nicht einmal eine Anklage ist. Es ist einfach eine Meinung. Sie ist subjektiv, sie ist erlaubt, sie ist falsch oder richtig, sie ist politisches Programm, moralische Verdammung oder selbstgerechte Überhöhung.

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Faschismus verharmlosen

Wenn das Wort Faschismus für alles mögliche herhalten muss, was bestimmten Leuten nicht passt, dann verharmlost man das, was dahintersteht. Diesem Verharmlosen des faschistischen Weltbildes begegnen wir hier. https://www.spiegel.de/kultur/corona-und-europas-abschottung-den-inneren-wohlstandsfaschisten-ueberwinden-a-643e46a9-0305-437f-b5f3-c9fd64212f77

Zudem: Die Verfasserin behauptet, es habe 2015 keinen Kontrollverlust gegeben. Es geht also gegen diejenigen, die die Aufnahme von den Flüchtlingen an der griechisch-türkischen Grenze sind. Zudem – man merkt das Durcheinander – geht es um diejenigen, die sich wegen veganen Essens bedroht fühlen. Was hat das alles mit Faschismus zu tun? Hitler war Veganer. Wer etwas gegen Veganer hat – dann gegen diejenigen, die militant auftreten und alle zu veganem Glück zwingen und die Gespräche bestimmen wollen. Dann geht es um Klimaerwärmung – da sind es nicht diejenigen, die die Klimaerwärmung bekämpfen diejenigen, die Angst vor Kontrollverlusten haben, sondern diejenigen, die nicht gegen die Klimaerwärmung kämpfen. Es geht um diejenigen, die Hamsterkäufe…

Alles wird munter durcheinander gemischt – und das mit dem Wort Wohlstandsfaschismus verbunden. Ohne dass differenziert wird – einfach alles nur irgendwie faschistisch, weil Menschen Kontrollverlust befürchten oder nicht mögen. Leider gibt es auch Kontrollverluste, die psychisch oder physisch bedingt sind – wer Angst davor hat – auch Gesundheitsfaschist?

Geht es noch dicker, um Aufmerksamkeit zu erregen?

Auch wenn die jeweiligen Gegner einer Gruppe im Grunde bestimmen, was Faschismus ist, sollte man doch diesen Begriff nicht in der Suppenküche irgendwelcher Banalitäten verwenden. Dann kann man ihn nicht mehr ernst nehmen. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn es nur ein Allerweltsbegriff wäre – aber er ist es nicht. Dadurch bagatellisiert man die Opfer unterschiedlichster faschistischer Systeme.

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Woody Allen

Woody Allen hat eine Autobiographie geschrieben, die möglicherweise in den USA nicht gedruckt werden wird, weil die ungeklärte Beschuldigung im Raum steht, er habe seine Adoptivtochter sexuell missbraucht. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/verlag-verzichtet-auf-woody-allen-biografie-16667895.html

Verlage dürfen sich nicht einschüchtern lassen. Wenn Verlage sich einschüchtern lassen, dann sind sie Spielball aller möglichen Gruppen.

Die Diskussion um den Regisseur Polanski: Kann ein Film dieses Regisseurs einen Preis bekommen, wenn er wegen Vergewaltigung(en) beschuldigt wird? https://www.welt.de/kultur/kino/article206228091/Cesars-Empoerung-als-Polanski-den-Preis-gewinnt.html

Diese Diskussion betrifft in der Vergangenheit zum Beispiel Heidegger: Ist er als Philosoph noch zitierbar, wenn er den Nationalsozialisten nahe stand? Sie betraf Nietzsche: Ist er zitierbar, weil Nationalsozialisten sich auf ihn beriefen? (Heute nähert man sich ihm wieder bewundernd und apologetisch, wie ich meine, an.) Man bedenke auch das Hin-und-her von Anerkennung – Missachtung – Anerkennung von Ernst Jünger. Manche müssen – soweit ich mich erinnern kann – dieses nicht durchlaufen, wie Bert Brecht und seine zeitweise Nähe zum Sowjet-Kommunismus – betrifft auch andere Linke, wie z.B. Jean-Paul Sartre. (Kritik schon – aber nicht diese harte disqualifizierende Ablehnung bis dahin, dass sie mundtot gemacht werden sollten.) Hieran sieht man eben die zeitbedingtheit der jeweiligen Ablehnungen und Beachtungen. Wen ich auch in die Diskussion einwerfen möchte, einen anderen sehr berühmten Menschen: Ernst Moritz Arndt. Der aus nationaler Gesinnung massiv gegen die Franzosen agitierte – in einer Zeit, in der Napoleon Europa mit Krieg überzog – und E.M.A. das zum Vorwurf gemacht wird, dass er gegen Fremdherrschaft eintrat. Darf eine Universität heute noch nach ihm benannt werden – obwohl er auch gegen die Leibeigenschaft gekämpft hatte? Und so wurde aus der Ernst-Moritz-Arndt-Universität eine Universität ohne Ernst-Moritz-Arndt. Kommunisten haben unliebsame Personen gebannt, Nationalsozialisten haben unliebsame Personen gebannt – und so bannen auch wir demokratisch Gesinnten unliebsame Personen. Ist natürlich was anderes, wenn wir es tun.

Grundsätzlich: Wieweit sind Werke von Taten oder Gesinnungen zu trennen? Diese Diskussionen wird es wahrscheinlich geben, so lange es Menschen gibt, je nach Zeit und den Fragestellungen, die ihr wichtig sind. Manche achten auf die Werke und die damit verbundenen Innovationen, die Weiterführungen in der Geistesgeschichte, die Kunstfertigkeit und preisen sie. Andere achten auf die richtige Gesinnung – und sehen von den Werken ab. Was der Wikipedia-Beitrag zu Ernst Jünger schön in der Äußerung von Grünen wiedergibt:

 „Uns ist es relativ gleichgültig, ob Ernst Jünger ein guter oder schlechter Schriftsteller ist. Er war unbestritten ein ideologischer Wegbereiter des Faschismus und ein Träger des Nationalsozialismus von Kopf bis Fuß. Ein Kriegsverherrlicher und erklärter Feind der Demokratie. Er war und ist ein durch und durch unmoralischer Mensch.“

Uns ist es relativ gleichgültig… – anderen eben nicht. Und darum muss man sich sachlich miteinander auseinandersetzen. Aber wie wir Menschen so sind, unsere Emotionen brennen mit uns manchmal durch – vor allem dann, wenn man nicht Recht bekommt in der Rettung der Gesellschaft vor den anderen Übeltätern. Und dann noch: Mit ein paar Gleichgesinnten meint, man sei die Mehrheit, die die Welt retten müsste. Dann kommt es zu Kurzschlüssen – und dann: rien ne va plus, außer verbales, physisches und psychisches Gekloppe.

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Demokratie: Nicht alles ist verhandelbar + SPD streitet in Stuttgart

Stimmt. Aber was wir heute auch sehen können: Im Kampf gegen undemokratische Extremisten mischen sich Leute ein, die ihrerseits undemokratisch gegen Undemokraten kämpfen. Sie versuchen aus dem Kampf gegen Undemokraten ihre eigenen undemokratischen Süppchen zu kochen, hängen sich nur das Mäntelchen der Demokraten um. So einfach ist das also nicht, schwarz-weiß, Demokrat-Undemokrat… https://www.spiegel.de/politik/deutschland/streitkultur-nicht-alles-ist-verhandelbar-auch-nicht-in-einer-demokratie-a-8a86c272-37c1-48f9-b05b-a731202cda73

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SPD streitet in Stuttgart: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ob-wahl-in-stuttgart-spd-streitet-um-kandidatur-16666984.html Es geht um Grundsätzliches – was die Strukturen betrifft.