Menschenrechte

>Bereits in der antiken griechischen Philosophie, also vor mehr als 2000 Jahren entwickelte sich die Idee der Gleichheit aller Menschen, die Idee eines natürlichen Rechts, das jedem Menschen zukommt. Im frühen Christentum und in den anderen Religionen erfuhr diese Naturrechtstradition eine Weiterentwicklung: Alle Menschen sind gleichermaßen von Gott geschaffen und ihm ebenbildlich. Diese beiden Stränge bilden die Wurzel der Idee der Menschenrechte. Allerdings hatten sie noch nicht viel mit der politischen Realität zu tun. Es handelte sich um philosophische Betrachtungen, die zwar einen universalen Anspruch erhoben, deren schrittweise Übertragung in die Welt der Politik und des Rechts aber erst mit Beginn der Neuzeit einsetzte.<

Halbwahrheit vom Feinsten. Wo gefunden? Auf: >Herzlich willkommen im deutschen Teil des internationalen UNESCO Bildungsservers D@dalos. Wir stellen Informations- und Unterrichtsmaterialien aus dem Bereich der politischen Bildung und Friedenserziehung zur Verfügung.<

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Lincoln

WELT ONLINE: Die meisten radikalen Gegner der Sklaverei waren aber doch evangelikale Christen … Burlingame: Heute sehen wir in den Evangelikalen vor allem Konservative. Damals waren sie die Speerspitze der Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei. Lincoln war kein evangelikaler Christ, aber er sprach ihre Sprache. Er las viel in der Bibel. WELT ONLINE: Wenn man jenen Text von ihm liest, den jedes amerikanische Schulkind auswendig kann, nämlich die „Gettysburg Address“ von 1863, fallen einem die christlichen Metaphern auf, die dieser Rede zugrundeliegen: Es geht um Tod, Auferstehung und ewiges Leben. Burlingame: Lincoln zitierte die Bibel häufig – sowohl das Alte wie das Neue Testament –, aber er erwähnte Jesus oder den Erlöser so gut wie nie. Er sprach häufig vom Allmächtigen. Er trat nie einer Kirche bei. Der Grund dafür, sagte er, war, dass man als Mitglied einer bestimmten Kirche jeweils ein bestimmtes Glaubensbekenntnis annehmen musste, sei es nun jenes der Methodisten oder Baptisten oder von wem auch immer. Einmal sagte er zu einem Gesprächspartner: „Wenn ich eine Konfession fände, deren Glaubensbekenntnis aus den zwei großen Geboten bestünde – also `Du sollst den Herrn lieben mit deinem ganzen Herzen und einem ganzen Vermögen und deiner ganzen Seele´ und `Liebe deinen Nächsten wie dich selbst´ –, dann würde ich dieser Kirche gern beitreten.< Gefunden unter: http://www.welt.de/kultur/article3188175/Lincoln-starb-als-Maertyrer-fuer-Buergerrechte.html

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