Massaker von Chios

Ich habe das Bild von Eugène Delacroix: Das Massaker von Chios (1824) gesehen (natürlich nicht im Original – ich bin nicht in Paris). Dann wollte ich wissen, um was für ein Massaker es sich handelte. Das Massaker fand statt im Zuge des Versuchs von Griechenland, die osmanische Herrschaft abzuschütteln. Und die Osmanen reagierten in Chios barbarisch:

Alle Männer über 12 Jahre wurden getötet,

alle Frauen über 40 Jahren wurden getötet

alle Kinder unter zwei Jahren wurden getötet.

Warum wurden Jungs bis 12 und Frauen bis 39 Jahren nicht getötet? Weil man sie auf dem orientalischen Sklavenmarkt verkaufen wollte und auch verkauft hat. Man schätzt: 25.000 Tote und fast 45.000 als Sklaven Verkaufte. Bis 15.000 Menschen konnten fliehen. Menschen in die Sklaverei zu verkaufen schien menschlicher, als alle zu töten, heißt es in dem Wikipedia-Beitrag. Menschlicher? Oder war das ein Wirtschaftsfaktor. Wann geschah das Massaker? Vor ca. 200 Jahren: 1822. Wird in wenigen Jahren der Opfer gedacht werden?

Weitere Informationen auch über die vorangehenden brutalen Auseinandersetzungen: https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Chios

Kritik an diesem Beitrag in Wikipedia: https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/19/die-kunststunde-iii-das-massaker-von-chios/

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Umgang mit Geschichte: Geister vertreiben, indem man sie ruft + Grüne graben Gruben + Amazon vertreiben

Hier haben wir wieder den Fall, dass man Dämonen bekämpfen möchte, indem man sie herbeiruft: http://www.spiegel.de/politik/ausland/spanien-beschliesst-exhumierung-von-franco-a-1253512.html

Franco in der Almudena-Kathedrale beizusetzen, fände ich übelst. Da hat er überhaupt nichts zu suchen – vor allem sollten Gesinnungsgenossen da nichts zu suchen haben – außer eben Gott und die Liebe Gottes zu allen Menschen suchen – keine Diktatoren: https://de.wikipedia.org/wiki/Almudena-Kathedrale

Solche Traditionen, Herrscher in Kathedralen zu bestatten, sollte man nicht wieder aufleben lassen. Das gilt vor allem dann, wenn die Herrscher zwar national von Bedeutung waren, aber nicht berühmt dafür sind, Menschenrechte geachtet zu haben.

Diesen ganzen Komplex der Grabanlage, die im Augenblick verwendet wird, sollte man überdenken, da inzwischen durch die Auseinandersetzung die Dämonen herbeigerufen wurden. Nicht in einem Hauruck-Verfahren sollte eine neue Konzeption entwickelt werden, sondern diskursiv mit allen Beteiligten. Wobei man ja schon Ansätze für einen Kompromiss gefunden hatte, der durch politische Gegner wieder in Frage gestellt wurde.

Ein anderer Aspekt ist zu bedenken: Unser Umgang mit Geschichte. Unsere Zeit muss gehörig aufpassen, dass wir nicht Sklaven neuer Ideologen werden, die Geschichte dann tilgen, wenn sie nicht in ihren Kram passt. Wir sind kein Maßstab. Nur Fundamentalisten und Ideologen sind starr und unflexibel, haben nur ihre Sicht im Blick, die sie auf alle übertragen wollen. Da ist linksextrem wie rechtsextrem wie islamistisch. Kurz: Der starre, rechthaberische, andere beherrschen wollende Mensch, aus welcher Richtung auch immer.

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Grüne graben Gruben: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gruene-asylpolitik-ins-eigene-fleisch-16043429.html

Nicht nur derjenige, der das Asylrecht abschaffen will, muss korrigiert werden, sondern auch derjenige, der es überdehnt und damit de facto abschafft.

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Diejenigen, die Jobs haben, vertreiben die Firma. Was ist mit denen, die auf Jobs durch die Firma hofften? Keine Chance haben sie. Ideologen denken nur an ihre Ideologie. Dabei versucht man eben, die Firmen in einen gewissen Rahmen einzubetten, der den Menschen gut tut. Aber nichts da, wer einen Job hat, oder auf andere Art finanziert wird, dem ist die Ideologie wichtiger: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/der-populismus-holt-amazon-in-new-york-ein-16043600.html

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Algerien: Steinwerkzeuge + Pest

In Algerien wurden 2,4 Millionen alte Steinwerkzeuge entdeckt – älter sind nur die in Äthiopien: 2,6 Millionen Jahre: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/algerien-2-4-millionen-jahre-alte-steinwerkzeuge-entdeckt-a-1241316.html

Was schließt man laut Artikel daraus? Der Mensch hat sich sehr schnell in Afrika verbreitet. Daran sieht man, was Forscher für eine andere Zeitmentalität haben: 200.000 Jahre ist für sie schnell.

Ich als einer, der Geschichte um die Zeitenwende betreibe, sehe schon dass der Zeitraum zwischen dem 1. Jahrhundert (Leben Jesu) und dem 4. Jahrhundert (Kirche wird Staatskirche im römischen Reich) nun ja: kurz war. Obgleich von uns aus gesehen sind 400 Jahre zurück gerechnet recht lang. Da sieht man mal wieder, wie relativ Zeit ist.

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Die Pest wütete wohl schon vor 5000 Jahren in Europa: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/pest-erreger-in-steinzeitgrab-in-schweden-nachgewiesen-a-1242593.html

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Kopftuchurteil + Hamed Abdel-Samad gesperrt + In Harmoniesuppe hineintröpfeln + „Deutsch“ – ein Füllsack

Ein Kopftuch-Urteil: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/das-absurdeste-kopftuch-urteil-des-jahres-5159-euro-entschaedigung-58686240.bild.html

Dazu auch: https://hpd.de/artikel/verfassungswidriges-kopftuch-urteil-16233

Interessant ist diese Info: https://vunv1863.wordpress.com/tag/inssan/

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Polizeischutz für Islamkritiker – auch auf der Islam-Konferenz: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/islam-konferenz-islam-kritiker-fuerchten-um-ihr-leben-58709286.bild.html

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Hamed Abdel-Samad wurde gesperrt – der Islamkritiker – weil er islamkritisches gesagt hat: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/facebook-sperrt-islamkritiker-abdel-samad-wegen-hassrede/

Zudem haben er und andere Ärger – sogar die Deutsche Journalistenschule passt sich an: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/deutsche-journalisten-schule-gegen-hamed-abdel-samad-und-andere/

Dabei dachte man als Laie immer, dass Journalisten dazu ermuntert werden, kritisch zu sein. Interessant auch, dass Kritikern immer vorgeworfen wird, die Spalter zu sein. Klar, sie stören die Harmonie – aber das ist ein demokratischer Akt. Den scheinen manche nicht mehr zu mögen und unsere Gesellschaft in eine Harmoniesuppe hineintröpfeln zu wollen.

Mit solchen Worten macht man sich wirklich keine Freunde, die Hamed Abdel-Samad geschrieben hat:

Ich sage euch, ihr seid Feiglinge und Heuchler! Ihr seid keine freie mündige Bürger, sondern Untertanen eurer Religion und eurer Community! Und wenn ihr genauso vehement gegen die Missstände in eueren eigenen Reihen vorgehen würdet wie gegen Islamkritik, wäre diese Kritik überflüssig! Wenn ihr mehr Mut zeigen würdet statt Opferhaltung, wäre die Gesellschaft reicher. Wenn ihr euch für die Freiheit aller einsetzen würdet, statt nur Sonderbehandlung für euch zu verlangen, wäre viel gewonnen!

Aber in einer Demokratie muss man sie ertragen – ja, sogar wünschen!

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Gibt es einen deutschen Islam? Kann es ihn geben? Hier ein paar Anmerkungen dazu – mit Blick auf Kultur-Muslime: https://www.tagesschau.de/inland/islamkonferenz-139.html 

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Lernen, miteinander zu diskutieren – ist schon mal was auf dem Weg zum so genannten deutschen Islam: https://www.cicero.de/innenpolitik/deutsche-islamkonferenz-muslime-liberaler-islam-saekular-dialog

Cicero lässt dafür eine Stimme aus der Alhambra-Gesellschaft laut werden. Und wer ist diese Gesellschaft? Ein Blick in Wikipedia löst das Rätsel, macht aber stutzig.

Dass der Begriff „deutscher Islam“ einfach so übernommen wird, ist auch sonderbar. Kann es wirklich einen „deutschen Islam“ geben? Welcher Muslim kann das wirklich mit reinem Herzen unterschreiben? Ein „deutscher Islam“ wäre einer, in dem „deutsch“ den Islam bestimmt und nicht der Islam bestimmt, wie „deutsch“ auszusehen hat, damit beides miteinander kompatibel ist.

Es sei denn, man sagt sowieso, was schon oft zu hören war: Deutsch gibt es nicht. Das heißt: Das Wort ist ein Sack, in dem man alles mögliche hineinfüllen kann. Dann gibt es den deutschen Islam, weil der Islam den deutschen Sack füllt. „Deutsch“ eine verbale Hülle, die das Eigentliche umfasst.

Es gibt übrigens auch kein „deutsches“ Christentum. Deutsche Christen gab es in der Zeit des Nationalsozialismus, als sich Christen dazu hergaben, das Vorzeichen für ihren Glauben vom Nationalsozialismus setzen zu lassen – allerdings wurde damit auch das Wort „deutsch“ verhöhnt, wie im Nationalsozialismus viele Worte missbraucht und in den Dreck getreten wurden, um ihre Ideologie mit Puderzucker zu überstreuen, damit möglichst wenig erkennen, was für unappetitliches Zeug bezuckert angeboten wird.

Christen haben viel zur nationalen Identität beigetragen – ohne Zweifel – aber das bedeutet nicht, dass die aus der jeweiligen Zeit und Gruppe heraus bestimmte nationale Identität das Christsein bestimmen darf. Genauso wenig wie andere ideologische Strömungen.

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SS Mörderbande

Die SS war nicht nur ein Mörderbande – sie war der Arm einer Menschen verachtenden Ideologie. Dass diese Menschenverachtung in unserem Land noch immer Menschen infizieren kann, sollte man nicht für möglich halten.

Man fragt sich: Warum hat das Böse so eine Anziehungskraft auf Menschen? Warum hofieren manche Menschen solche, die anderen Menschen massives Leid zugefügt haben? Warum kann Feigheit so eine Bewunderung erlangen: Wehrlose aus den Betten zerren, sie zusammentreiben, Unbewaffnete einfach auf der Flucht erschießen, … – dabei ist das, was in dem Beitrag steht, nur ein klitzekleiner Ausschnitt aus dem abscheulichen Katalog der Grausamkeiten, die diese ideologische Verbrecherbande verursacht hat. Wie kann es sein, dass solche Menschenverachtung immer noch Menschen infizieren kann? https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-11/ss-verbrechen-karl-m-nationalsozialismus-nazizeit-todesurteil-neonazis

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9.11. und 11.11.1918

Am 9.11.1918 musste Kaiser Wilhelm II. abdanken. Er war nicht nur politischer Herrscher, er war auch Oberhaupt der evangelischen Landeskirche. Die Abdankung erfolgte aufgrund des 1. Weltkrieges – in dem auch evangelische Christen dem Nationalismus huldigten und die Tötung eines feindlichen Soldaten als Nächstenliebe bezeichnen konnten. Furchtbare Verblendungen gab es nicht nur durch die Deutschen Christen in den Jahren des Nationalsozialismus: https://www.domradio.de/nachrichten/2014-03-16/die-evangelische-kirche-hat-1914-die-euphorisierung-der-massen-mit-befoerdert

Am 11.11.1918 wurde der Waffenstillstand vereinbart.

Wir dürfen nicht nur 500 Jahre Luther feiern – sondern sollten auch auf diese für die Kirche schmerz- und lehrreichen Jahre zurückblicken.

Schmerzreich, weil sie sich national verheddert hatte – lehrreich, weil sie lernen musste, sich aus dieser Selbstfesselung an die National-Politik  zu befreien. Lehrreich, weil die Perspektive radikal geändert werden musste. Allerdings gab es massive Rückschritte in der Zeit des Nationalsozialismus, weil sich die Deutschen Christen wieder einem politischen „Führer“ unterwarfen.

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Historisch-kritisch – Bibel und Koran

Die Bibel wurde schon sehr früh auch historisch gelesen. Der so genannte vierfache Schriftsinn beinhaltet:

Literalsinn (= wörtlich, historisch), typologisch (= den Glauben fördernde Auslegung; theologische Relevanz); tropologisch (= die Liebe fördernde Auslegung; ethische Relevanz); anagogisch (= die Hoffnung fördernde Auslegung; eschatologische Relevanz: ewiges Leben…).

Dann kam unsere säkulare Moderne und es zählt nur noch die historische Auslegung – aber eben im säkularen Sinn.

Auch die Exegese des Koran kennt eine Art historischen Arbeitens, so die Unterteilung in drei Perioden mekkanischer und in eine Periode medinischer Suren. Hieraus leiten liberale Muslime auch eine gewisse Hierarchisierung der Auslegung und auch eine kulturelle wie zeitliche Anpassung des islamischen Glaubens ab, während nichtliberale Muslime das ablehnen und alle gleich interpretieren, vor allem auch aus der Perspektive der Suren aus Medina. Anders stellt sich die Lage mit Blick auf die Hadithe dar: schwache (also solche, die nicht ganz so relevant sind) und gesunde (die relevant sind). Hier ist eine Art historischer Arbeit massiver zu erkennen als mit Blick auf den Koran.

Die säkulare Exegese arbeitet anders. Wir kennen aus der Erforschung Jesu die Unterscheidung: irdischer Jesus (= der Jesus, der als Mensch lebte, seine Vorlieben, Eigenarten usw. – die allerdings kaum mehr zu erkennen sind), den Jesus des Glaubens (= der Jesus, von dem Glaubende sprechen, den Wundern, der Auferstehung, Jesus als Christus, als Sohn Gottes), den biblischen Jesus (= der Jesus, der den irdischen Jesus aus der Perspektive des Glaubens wiedergibt) und den historischen Jesus (= der Jesus, der als Mensch historisch erarbeitet werden kann – durch die verschiedenen Glaubensschichten hindurch).

Diese Art des Umgangs mit Mohammed und dem Koran wird soweit ich sehe im Islam noch nicht besonders vorangetrieben. Säkulare Auslegung würde bedeuten, dass nicht Allah dem Mohammed den Koran durch den Engel Gabriel diktiert hat, sondern weitgehend hat der Mensch Mohammed (wenn es ihn denn gab) sich die Texte, die im Koran zu finden sind, ausgedacht, spätere haben sie gesammelt und redaktionell bearbeitet – denn Allah ist säkular-historisch nicht zugänglich und der Engel auch nicht, dafür aber die aktiven Menschen.

Die christliche Geburtsgeschichte des Lukas: Der Engel Gabriel wurde zur Jungfrau  Maria gesandt, demütig nahm sie Gottes Willen an und empfing und gebar den Sohn Gottes, Jesus. Entsprechend die Überlieferungen über Mohammed ca. 600 Jahre später: Der Engel Gabriel wurde zum besten aller Menschen Mohammed gesandt, demütig nahm er Allahs Willen auf und empfing und schrieb den Koran.

Säkular haben diese Aussagen keinen Anhaltspunkt, da weder Allah/Gott ein historischer Akteur ist, noch gibt es Engel, also muss man andere Interpretations-Zugänge finden. Säkulare Wahrheit beschränkt sich auf einen kleinen Rahmen, wie Wissenschaft überhaupt Rahmen schafft, in denen sie ihre jeweiligen Aspekte untersuchen kann. Das ist auch die Aufgabe säkular-historischer Wissenschaft. Die allerdings dann nicht mehr nur erklären will, sondern ins Extreme weiter geführt darlegen will, dass die gesamte Glaubensbasis irrelevant ist: Jesus wie Mohammed hätten gar nicht gelebt – oder wenn sie gelebt haben, waren sie ganz andere Typen als die Schriften sie wiedergeben. Ungeachtet der ideologischen Komponente ist das, was Historiker herausarbeiten, spannend und mit Interesse zu verfolgen, weil es den Glauben aufgrund neuer Perspektiven zu vertiefen vermag. Spannend bleibt allerdings vor allem für den Islam: Welche Folgen kann säkular-historisches Arbeiten haben? Für den Islam darum, weil säkular-historische Arbeit mit Blick auf Mohammed noch neu ist, während historisches Arbeiten an Jesus schon eine ganze Weile lang läuft und auch intensiv diskutiert wird.

Aus Glauben heraus ist das alles natürlich zu wenig, weil der säkular gesetzte Rahmen zu klein ist, der Fülle Gottes nicht einmal annähernd gerecht wird. Aber damit muss man als Glaubender leben, auch wenn man sieht, dass die säkularen Akteure genauso parteiisch sein können wie die Glaubenden – nur eben von der säkularen Seite her.

Zu sagen, man fühle sich verletzt, sei beleidigt worden, oder massiv religiöser formuliert: das sei Gotteslästerung, hat in unserer säkularen Welt überhaupt keine Relevanz. Druck ausüben wollen (emotional oder durch Drohungen, durch Einschränkung von Meinungsfreiheit, …) auf säkulare Ansätze ist kontraproduktiv. Interessanterweise scheint das aber so manche Medien und Individuen zu beeindrucken, wenn so etwas von islamischer Seite kommt. Von christlicher Seite zum Glück nicht mehr – zumindest nicht in unserem Land (ist mir zumindest nicht bekannt).

Glaubende haben andere Erfahrungen gemacht, von daher ist Druck der Säkularen auf sie genauso irrelevant wie umgekehrt: Ihr Spott, Versuche, Glaubende sozial auszugrenzen, Anzweifeln ihres Verstandes, ihre Zuordnung zu Relidioten usw. usw. Glaubende haben andere Erfahrungen gemacht – und eben erst als Glaubende, die ihr Leben aus dem Glauben leben, sind sie auch säkular-historisch greifbar. Ihr umfassender Glaube ist nicht historisch greifbar – aber ihre Lebensgestaltung. Als solche muss dann der Glaube auch historisch wirksam werden: in bekennendem Wort und in der Glaubenstat.

Das sollte allen Glaubenden wieder bewusst werden: Unser Verhalten ist relevanter, als sich manche so denken.

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