Film: Männerrollen durch Frauenrollen ersetzen

Es werden Filme, in denen Männer die Hauptrolle spielten, vermehrt durch Neuverfilmung, in denen Frauen die Männerrollen ersetzen, auf den Markt geworfen: http://www.spiegel.de/kultur/kino/ocean-s-8-und-geschlechtertausch-im-kino-emanzipatorisch-oder-unnuetz-a-1212786.html

Dieser Beitrag, in dem manche zu dieser Frage Stellung beziehen, hat interessante – auch humorvolle – Aussagen.

Es fällt dort übrigens auch auf, dass die Schauspieler durch Schauspielerinnen ersetzt werden – aber die Regisseure nicht durch Regisseurinen.

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Unser Gehirn…

Oh, oh, das lässt wieder die Tasten rauchen: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/film/2017/12/01/ist-das-ich-nur-das-gehirn/

 Im Fazit mahnt der Film, dass die Wissenschaft nicht die Grenze zur Weltanschauung überschreiten sollte. Aus der Au: „Wissenschaft kann nicht entscheiden, ob der Mensch und diese Welt nur Materie sind, oder ob es darüber hinaus eine immaterielle Dimension gibt.“

Ich muss aber gestehen, dass ich dazu so gut wie nichts sagen kann. Natürlich: Außer dem, was ich schon die ganze Zeit zu sagen versuche.

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Veronica Ferres + Lupita Nyong´o + Film und Realität

Das Bild, das Veronica Ferres bringt, ist schön: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/veronica-ferres-schauspiel-star-lag-drei-wochen-im-koma_id_7785437.html

Sie habe „Erdung wie ein Baum, mit ganz tiefen Wurzeln. Da kann es oben noch so stürmisch zugehen, mich reißt nichts völlig um.“

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Ein sehr guter Beitrag von Lupita Nyong´o zum Thema Weinstein und co.: http://www.focus.de/politik/ausland/debatte-um-sexuellen-missbrauch-schauspielerin-packt-aus-so-hat-weinstein-sie-versucht-zu-verfuehren_id_7772338.html

Daraus ein paar Sätze, die zum Lesen einladen:

Das Schauspielgeschäft ist schwierig, weil Intimität ein Bestandteil unseres Berufs ist. Als Schauspieler werden wir dafür bezahlt, öffentlich sehr intime Dinge zu tun. Deswegen kann auch jemand die Dreistigkeit besitzen, dich zu sich nach Hause oder in ein Hotelzimmer einzuladen – und man kommt vorbei. Genau deshalb müssen wir stets wachsam sein und Sorge dafür tragen, dass diese professionelle Intimität nicht missbraucht wird.

Und das, was ich am 21.10. geschrieben habe, ist wichtig: Es ist wichtig trennen zu können zwischen Beruf und privat. Und da, wo manche es nicht können, wird es übergriffig.

Wobei freilich auch den Schauspielerinnen und Schauspielern gesagt werden muss, dass sie durch ihre Stücke den Menschen signalisieren: Das, was wir spielen, ist normales Leben – damit eben auch die Moral in negativem Sinn beeinflussen können. Menschen versuchen das Leben den Filmen anzupassen. Ist der Gedanke so abwegig? Schon Jungs wollen so witzig sein wie Spongebob und Mädels so toll wie KimPossible. Und die Erwachsenen – sind sie wirklich so anders? Filme spiegeln auch die Realität wider – aber eben nur die Realität von bestimmten Menschen – die dann von anderen, die diese Realität nicht kennen, kopiert wird. Und das gilt auch für Sex. Sage ich mal so ungeschützt.

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Werk und Autor nicht/trennen?

Diese Diskussion ist schon älter und betraf die Anhänger des Nationalsozialismus: Darf zum Beispiel ein großer Philosoph und dürfen andere geehrt werden, obgleich sie Anhänger von Hitler waren – in welchem Maß auch immer? Ich erinnere an Heidegger, an Benn… Die Diskussion betrifft auch Kolonialisten: Darf man sie, auch wenn sie für ihr Land Großartiges geleistet haben, ehren? Wie sieht es aus mit Rassisten? (Aus christlicher Perspektive ist alles klar. Aber darum geht es nun nicht.) Die Diskussion müsste eigentlich auch mit Blick auf den Kommunismus stattfinden, denken wir an Brecht. Darf man großartige Autoren, die den Kommunismus sehenden Auges verherrlichten, ehren? Aber auch hier: Es gibt böse und gute politische Versager. (Ich denke auch an Gorki und sein sonderbares Verhältnis zu Lenin…)

Diese Diskussion hat nun die Filmewelt eingeholt: Darf man die Regisseure und Schauspieler, die großartig gespielt bzw. großartige Filme hinterlassen haben, ehren, wenn sie mit Vergewaltigungen und anderen Bedrängnissen von Frauen von sich Rede machen?

Ich kann mich erinnern, irgendwann einmal gelesen zu haben: Als Autor und Regisseur muss man alles mal mitgemacht haben, um wirklich emotional Gutes hervorbringen zu können, man muss die Abgründe des Menschen in sich spüren, um sie auch Sprache bzw. Bild werden zu lassen. Man muss die Kämpfe in sich selbst wahrnehmen. Habe ich das früher einmal mit Blick auf Hemingway oder Fassbinder gelesen? Ich weiß es nicht mehr.

Ich denke, wir sollten zwischen Autor / Regisseur /Schauspieler usw. und seinem Werk trennen. Wenn wir nämlich hier anfangen das zusammen zusehen, wird kaum einer wirklich aus diesem menschlichen Fegefeuer ins von Menschen gemachte Paradies kommen können. Denken wir an Brecht. Ich mag Brecht – auch wenn ich seine politische Einstellung kurios finde. Was Brecht und die Frauen betrifft: man lese das: https://www.welt.de/print-welt/article235235/Brechts-Liebesleben-Erbarmen-mit-den-Frauen.html Oder man lese das hier: https://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/BrechtUndDieFrauen

Das betrifft auch Theologen, die nicht besonders jesuanisch agiert haben. Ich denke dabei zum Beispiel an Paul Tillich: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41843174.html

Die Frage ist allerdings – betrifft auch Brecht -: Haben die Frauen immer freiwillig mitgemacht? (Was heißt „freiwillig“? Bei Weinstein hören wir Beispiele, dass manche Frauen mitgemacht haben aus verschiedenen Gründen – sich aber genötigt fühlten.) Oder wissen wir es nur nicht mehr, weil es damals kein Thema war?

Damit bin ich beim Thema Moral: Muss ein Mensch „moralisch“ sein, um Wichtiges schreiben/filmen/denken zu können? Wieweit darf er gehen? Wer entscheidet, wieweit er gehen darf?  In Diktaturen, die Ideologien folgen, ist die Antwort glasklar: Weg mit den Konterrevolutionären – weg mit den Büchern, Filmen… Tilgt die Erinnerungen… Aber wie gehen wir in einer zivilisierten Demokratie mit denen um, die sich in verschiedenen Formen unzivilisiert, unmenschlich, gegen wen auch immer respektlos benommen haben?

Es ist also nicht nur ein Thema, das die eingangs gestellte Problematik betrifft, sondern auch tiefer geht.

Spannend ist das Thema auch, weil man früher den Christen, die sich an moralische Vorgaben orientierten, vorwarf, prüde zu sein, nicht mit der Zeit zu gehen usw. usw. usw. Und heute? Welche Vorwürfe werden morgen laut – gegen Menschen, von denen man noch nicht ahnte, dass es einmal Vorwürfe werden könnten, weil es Usus war? Christen kann man sagen: Bleibt in der Nachfolge Jesu Christi treu – dann kommt ihr auch in kommenden Generationen eher ungeschoren davon – es sei denn, es gibt üble Nachrede.

Diese Aussagen sollen keinen Akt der Gewalt, sei es deutlicher, sei es versteckter Gewalt verteidigen. Es geht um grundsätzlichere Fragen – aber ich denke, dass diejenigen, die es genau lesen, merken. Wer oberflächlich lesen mag oder auch nur kann, kann mit Vorwürfen kommen – wird aber ins Leere laufen.

(Nachtrag: Und was ist mit Musikern? http://www.spiegel.de/einestages/afrobeat-pionier-fela-kuti-der-gefaehrlichste-musiker-der-welt-a-1175869.html

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Frauenkino + Filmkritik: Die beste aller Welten + Die junge Mona Lisa

Frauenkino – kostenlos – für Frauen und Kinder aus aller Welt. Frauenkino – weil geschützter Raum – ohne Männer: http://www.pnp.de/lokales/landkreis_traunstein/2669863_Das-erste-Frauenkino-ein-geschuetzter-Raum.html

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Über den Film: Die beste aller Welten: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/film/2017/09/28/eine-kindheit-voll-liebe-und-drogen/

Und: http://www.zeit.de/kultur/film/2017-09/adrian-goiginger-regisseur-die-beste-aller-welten

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Kann es sein, dass die neue Mona Lisa die junge Mona Lisa ist? Ich bin gespannt, was die Forscher herausfinden werden: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/leonardo-da-vinci-skizze-mit-nackter-frau-koennte-vorgaengerin-der-mona-lisa-sein-a-1170700.html

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Filme sollten erziehen und sollen ablenken

Filme im Kommunismus dienten dazu, die Menschen zu guten Proletariern zu erziehen – wie werden eigentlich viele Filme, die uns heute gezeigt werden, von den künftigen Generationen interpretiert werden? Wo findet bei uns heute die Volkserziehung statt? (Auch wenn man das Wort „Volk“ meidet wie der Teufel das Weihwasser.) In welchen Medien? http://www.spiegel.de/kultur/kino/dvd-box-der-neue-mensch-ueber-sowjetische-filme-a-1161339.html

Oder vor allem: Sollen sie ablenken? Wovon?

Damit kann man sich auch beschäftigen:

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Ja, ich glaube

1999 töteten zwei Schüler an der Columbine High School 13 Mitschüler und Lehrer. Der Film „Ja, ich glaube“ zeigt das Leben einer Jugendlichen, Rachel Joy Scott, die eine der ersten Toten war. Er zeigt Ausschnitte ihres Lebens aus ihrem Glauben heraus, ihren Fragen, ihrem Gott suchen. Der Film zeigt, dass sie letztlich auch wegen ihres Glaubens sterben musste. Manche Menschen können, weil sie ihr Herz verfinstern ließen, Vergebung, Barmherzigkeit, Hilfe nicht vertragen und bekämpfen Menschen, die eben den Glauben an Jesus Christus leben:

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