Kritik an esoterischen Lehren

Interessant, dass Kritik an esoterischen Lehren laut wird: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/homoeopathie-vhs-kurse-duerfen-nicht-zur-volksverdummung-beitragen-a-1222599.html

Und das im Zusammenhang der Volkshochschulen. Eine Frage: Sind eigentlich Volkshochschulen selbstkritisch? Geht es nicht vielfach überhaupt darum, ein dickes Programm anbieten zu können, möglichst viele „Lernbegierige“ zu erfassen – und wenn auch das Programm noch so kurios ist? Das würde mich wirklich interessieren – wobei man wohl nicht alle Volkshochschulen über einen Kamm scheren darf. Aber gibt es so eine Art „ethische Richtlinie“?

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Religiöse Sprache – Sprachspiele

1.

Unterschiedliche Wissenschaften und Gruppen einer Gesellschaft haben unterschiedliche Sprachen – neben der Alltagssprache. Mathematiker haben eine andere Sprache, Logiker haben eine, Juristen haben ihre Sprache und Mediziner, Psychologen und Naturwissenschaftler welcher Couleur auch immer, Jugend hat ihre Sprache, Alter und dann der Slang, unterschiedliche Kulturen haben ihre Art, Worte zu verwenden und – damit zusammenhängend – zu diskutieren.

2.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Inhaltlich ist das ein vollkommen unlogischer Satz. Was ist Würde? Was/wer ist Mensch? Was bedeutet unantastbar? Würde wird nicht definiert, weil es Menschen ausgrenzen würde. Man kann vor dem Bundesverfassungsgericht klagen, wenn man den Eindruck hat, dass einem die Würde genommen wird. Mensch. Was ist der Mensch? Aus welcher Perspektive? Chemie, Biologie, Soziologie, Religion, Psychologie… Eine Einengung auf eine dieser Sichtweisen wird dem Menschen nicht gerecht. Ein Ausschluss dieser Sichtweisen ebenfalls nicht. Unantastbar? Heißt das: Keiner darf sie antasten? Was heißt das aber, wenn man nicht definiert, was Würde ist, was Mensch ist? Heißt das, dass sie nicht angetastet werden darf, dass sie überhaupt nicht angetastet werden kann? Usw. Gleichzeitig ist das ein wunderbarer Satz, weil er den Menschen – den individuellen Menschen ernst nimmt. Ernst nimmt in seinen eigenen Befindlichkeiten. Er ist nicht nur Teil der Gemeinschaft und als solches wichtig, er ist als Individuum wichtig. Und so lautet die Frage immer – auch wenn wir das nicht alles so genau definieren können -: Wo werden in unserem Land Menschen entwürdigt? In schweren Grenzfällen kommt es entsprechend auch zu heftigen Diskussionen (Abtreibung, Altenpflege, Gefängnissen…).

3.

Wir sind in unterschiedlichen Sprachspielen zu Hause. Und wenn man sich nicht aus der Gesellschaft mit ihrer Alltagssprache ausschließen will, muss man versuchen, so kompatibel wie möglich zu sein. Das ist ja auch die große Angst mancher Wissenschaftler, dass sie sich so von den allgemeinen Menschen abheben, dass sie sie nicht mehr verstehen und darum nicht nur links liegen lassen, sondern sie sogar ablehnen – und damit keine Gelder durch die Politik mehr zugewiesen bekommen. Darum muss die Wissenschaft auch immer versuchen, ihre Sprache in allgemeine Sprache umzuwandeln – in andere Sprachspiele hinüberzuführen. Und das betrifft auch die Religion. Die Religiöse Sprache ist dann kein Problem, wenn Menschen in ihr zuhause sind. Sobald aber der Faden abreißt und keiner mehr die religiöse Sprache versteht, bekommt sie Probleme. Man verwendet Bilder – aber kaum einer weiß mehr, was sie meinen. Und so muss also auch Religion immer wieder versuchen, wie die Wissenschaft, sich in der jeweiligen Alltagssprache vernehmbar zu machen. Wie die Wissenschaft weiterhin Insidersprache ausbildet, so natürlich die Religion. Aber man muss über diese Insidersprache hinauskommen, um den Kontakt zur Alltagssprache nicht zu verlieren. Das betrifft aber auch den Sprung zwischen den Religionen. Wenn der islamische und christliche Kulturkreis aufeinander treffen, dann haben sie nicht dasselbe Sprachspiel (wie auch das Sprachspiel innerhalb der christlichen Konfessionen variiert und mühsam zusammengeführt werden muss) – und diesen anzugleichen dient der Religiöse Dialog.

4.

Die Religiöse Sprache besteht unter anderem aus:

  • Mythos – das heißt: der Glaube findet mit Hilfe bestimmter Bilder / Sprachmustern aus der jeweiligen Zeit die Möglichkeit, sich vernehmbar und verstehbar zu machen.
  • Gebet – Gespräch (Klage, Bitte, Dank, Hymnus…) mit Gott/Göttern
  • Segen und Fluch – Gnade Gottes / der Götter auf den Mitmenschen und sich selbst legen, sich unter die Schutzhülle Gottes legen – Fluch: Diese Schutzhülle zerstören.
  • Gleichnis – Verknüpfung von Transzendentem mit Immanenten durch Sprache,
  • Bekenntnissen – mit Hilfe der Sprache seiner Zeit und auch der Tradition das Transzendente konstatieren,
  • Argumentationen im Rahmen der Religion – aber eben auch im Rahmen der Alltagssprache. Religiöse Sprache in die Wissenschaftssprache zu transportieren, ist noch schwerer. Religion in die Sprache der Logik – welcher? – Mathematik, Medizin, Psychologie, Linguistik zu überführen – das können im Grunde nur Glaubende, die auch in dieser jeweiligen Experten-Sprache zu Hause sind.
  • Religiöse Sprache besteht auch aus anderen Fertigkeiten: Gesten (z.B. in den Arm nehmen, Hand halten), Mimik, Kunst, Musik, Architektur (Raum schaffen), Farben, Kleidung, Filme, Riten, und was für Christen immer wichtig war (auch wenn manche eher die gegenteiligen Handlungen betonen(*): teilen, sich einsetzen für Arme, Schwache, den Menschen, die Hilfe und Zuflucht benötigen, …

5.

Religiöse Sprache vermittelt auch Sinn des Lebens. Das ist aber nicht allein mit der Religion zu verbinden, sondern auch mit anderen:

  • Gott,
  • König,
  • Vaterland,
  • Familie,
  • Anerkennung in seinem sozialen Umfeld.

Darin sahen viele Vorfahren den Sinn ihres Lebens. König gibt es nicht mehr. Vaterland gibt es noch – und wenn es dem Vaterland schlecht geht, geht es auch dem Individuum schlecht. Von daher ist der Einsatz für das Vaterland auch heute noch für viele äußerst sinnvoll. Einsatz für die Familie, das Überleben des Stammbaumes, damit verbunden auch in höheren Kreisen das Bewusstsein, dass man als Familie zum Wohl der Gemeinschaft (viele auch zum eigenen Wohl) wirken muss.

Heutzutage kam manches pointiert Neue hinzu:

  • Einsatz für die eigene Karriere – damit man Ansehen hat, damit man mehr als ein gutes Auskommen hat, weil Geldbesitz und Freiheit häufig zusammen gesehen werden (also Egoismus bzw. Hedonismus).
  • Einsatz für die Menschenrechte, Einsatz für die Umwelt – das gibt dem Leben so mancher ihren Sinn (Mitleid, „Schleier des Nichtwissens“…).
  • Man setzt sich Ziele – Macht der Religion ersetzt durch Wirtschaftsethik, Wissenschaftsethik, Diskursethik…

Das bedeutet, dass Menschen ihren Sinn sehen, unabhängig von den klassischen Religionen, auch wenn sich viele, die sich für Menschenrechte und Umwelt einsetzen, auch religiös sind, wenn manche auch nicht christlich, so doch mit Hilfe eines Flickenteppichs religiöser Wohltaten (Esoterik, Wiedergeburt…) ihr Leben einrichten. Menschen wollen eher wieder auf die Erde kommen, der KarmaGedanke ist manchen angenehmer als der Gedanke, bei einem Gott zu sein, den sie nicht kennen. Oder: Man kann sich selbst sagen: Gut gemacht! Du hast dich für die gute Sache eingesetzt. Nun kannst du ruhig den Weg jeglicher Natur gehen – den des Vergehens -, und dienst recycelt der Natur.

Das bedeutet für die religiöse Sprache: Religion war dafür, dem Leben einen Sinn zu geben, das über das Irdische hinausgeht, zuständig. Das wurde von anderen Sinn-Gebungen ersetzt. Die Frage ist nun – mit Blick auf den christlichen Glauben: Wie können wir unsere Sprache so einsetzen, dass sie Menschen Heimat bietet, dass sie Menschen hilft, den zu erreichen, der die Ursache und das Ziel des Lebens ist? Geht das überhaupt nur mit Sprache – muss man dazu nicht alle Möglichkeiten (s. oben 4.) in Betracht ziehen? Wie kann man darauf aufmerksam machen, dass sie religiöse Ersatzhandlungen verfallen sind, statt sich dem wahren Gott zur Verfügung zu stellen? Aber auch das ist Ausdruck der Zeit: Statt Blumen: Plastikblumen, statt Freiheit: ein Cabrio, statt echte Nahrungsmittel: irgendwelche chemische Schnitzel, statt echten Menschen: Menschen über Geräte (TV, Radio, Handy…)…

7.

Das bedeutet nun: Diese Sprachspiele sind in der Kommunikation zu beachten. Man ist jeweils Teil einzelner Sprachspiele, niemals Teil des gesamten Spiels. Von daher sind Rücksichtnahme, Verstehensversuche angebracht, statt Dominanzgebarens.

 

(*) Geschichtsschreibung betont die Herrscher, die Macht, die Starken. Diejenigen, die im christlichen Sinn tätig waren, kommen im wesentlichen nur durch die Heiligenlegenden usw. in den Blick. Hin und wieder erlauben auch mal andere Infos einen kleinen Einblick in die christliche Alltagswelt. Von daher sind viele auch Opfer der allgemeinen Geschichtsschreibung der Sieger. Heute gehen Bemühungen tiefer: Wie können wir den Menschen des Alltags in der Geschichte auf die Spur kommen? Da hat zum Beispiel die feministische Betrachtung so manches herausgearbeitet, was für Christen wohl noch nicht so vorliegt. Ich muss aber meine Unkenntnis eingestehen. Gibt es eine christliche Geschichtsaufarbeitung „von unten“?

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Ein paar Nadelstiche gegen Zeitgenossen: Ängste machen + Tattoos + Esoterik

Ich habe den Eindruck, dass sich Menschen, wenn sie keine Ängste haben, dann doch Ängste machen: Chemtrails, Ufos, Plastikmüll in den Weltmeeren, das uns über die Aufnahme von Fisch killt, Impfungen, die Menschen zerstören, auch der von Menschen gemachte Klimawandel zeigt manchmal seltsame Blüten  und was über normale Nahrungsmittel alles an Ängsten geschürt wird, dreht einem den Magen um – usw. usw. usw. Wie ist das soziopsychologisch zu verstehen?

Interessant finde ich bei all denen, bei denen es mir begegnet, die felsenfeste Berufung auf irgendwelche Experten. Die Experten, die anderes sagen, werden gar nicht mehr wahrgenommen oder als falsche Fuffziger angesehen, die irgendwelchen bedrohlichen Weltmächten gehorchen und von ihnen finanziert werden. Zudem ist nicht selten eine Art Fanatismus damit verbunden: Was ich aufgrund der Experten so sehe – das muss doch jeder so sehen!

Das, was nicht geleugnet werden kann ist, dass es wirklich Fälle gibt, an denen die Impfung versagte, dass es wirklich üblen Plastikmüll gibt, dass das Klima uns alle überraschen wird, dass normale Nahrungsmittel wirklich nicht immer das gelbe vom Ei sind – usw. Aber was wird daraus geschlossen? Geht man damit sachlich wissenschaftlich moderat um – oder schiebt man Panik und bekommt apokalyptische Anwandlungen? So mancher bekommt apokalyptische Anwandlungen und kann die gute Schöpfung Gottes nicht mehr in ihrer Schönheit wahrnehmen ohne das negative Brimborium. Mir schmeckts übrigens – auch wenn andere nichts Besseres zu tun haben, als mir Nahrungsmittel auszureden. Man muss ja mit allem nicht übertreiben. Das ist meine Devise. Auch nicht mit den Ängsten. Gibt es eigentlich Untersuchungen zu den Angst-Industrien und deren Umsätze?

*

Ich konnte in den letzten Wochen zahlreiche Tattoos bewundern – und frage mich: Stimmt etwas mit meinem ästhetischen Geschmack nicht? Da lassen sich schöne Frauen – seltener Männer – etwas auftatoon, das aus der Ferne Aussieht wie schwarze Dreckschwaden – und erst bei ganz nahem Hinsehen entpuppen die sich als irgendwas Bildhaftes. Oder man denkt von weitem: Oh, die arme Frau, was hat die für eine riesen Wunde am Bein oder am Arm – und dann, beim näheren Hinsehen, soll es sowas wie eine Blumengirlande oder etwas Ähnliches darstellen. Ich hatte schon häufig das Thema. Wenn man schon so etwas möchte und nicht die von Gott geschaffene wunderschön schimmernde Haut so lassen möchte wie sie ist, warum dann solche Irgendwasse? Es gibt ästhetisch schöne Tattoos. Kunstvolle – auch dafür hatte ich schon Beispiele im Blog. Hin und wieder kann man auch Körper sehen, die wie eine Art wandelnde Galerie aussehen, mit Stichen unterschiedlichster Kunstwerke. Eine Art Lebensabschnitts Tagebuch. Nun ja, wenn es den Leuten gefällt, können sie natürlich mit ihrem Körper machen, was sie wollen. Es wäre ein wenig arrogant zu verlangen sie sollten mich vorher fragen, außerdem wäre ich überfordert. Auch wenn sie nicht an die Zukunft denken wollen, sondern nur in der Gegenwart leben – auch recht. Aber ich vermute fast, dass etwas mit meinem ästhetischen Geschmack nicht stimmt.

Die Reklame einer Automarke, laut der ein Mann „Julia“ auf den Arm tätowieren ließ – und dann kam die Trennung – und er sucht dann wieder eine Frau, die diesen Namen trägt – und bei der Frau, die er dann findet, ist es genauso – auch sie hat einen Mann mit diesem Namen gesucht, damit er zu ihrem Tattoo passt, ist klasse. Sie zeigt die ganze Absurdität und die Gedankenlosigkeit vieler unserer Zeitgenossen. Nun, so bleibt einem nichts anderes übrig als allen Paaren, die sich gefunden haben, weil sie die Namen der Ex-Partner schon eintätowiert hatten, ein glückliches Miteinander.

Das sind doch tolle Tattoo-Ideen – zumindest originell: https://www.designboom.com/art/john-yuyi-social-media-tattoos-08-23-2016/ – oder das hier: https://www.designboom.com/art/paper-tattoo-by-jacob-dahlstrup/

*

Kann im Kontext von Esoterik wirklich von „Seelenheil“ gesprochen werden? http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/2.220/esoterik-wer-am-geschaeft-mit-dem-seelenheil-verdient-1.3596195

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Homöopathie und Krankenkassen + Kranke Homöos und Homöas + Feminismus + Humanismus/Atheismus

Über die fragliche Wirksamkeit der Homöopathie und die Finanzierung dieser durch Krankenkassen. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/homoeopathie-warum-zahlt-die-krankenkasse-a-1137637.html

Ich hatte immer gedacht, das wäre billiger, weil dadurch der Placebo-Effekt zur Wirkung kommt. Aber wie es wohl aussieht, betrifft das nur die kleinen Wehwehchen. Was die Krankheiten betrifft, kurieren Homöos und Homöas dann viel länger daran herum und sind entsprechend länger krank geschrieben. Ich hatte also nicht mit den Homöos und Homöas gerechnet, die wirklich auch bei schwereren Krankheiten darauf bestehen: Chemie kommt mir nicht in den Magen.

Und da stellt sich dann wirtschaftlich schon die Frage: Arbeiten diejenigen, die sich brav und gesundheitsbewusst an die gängigen Tabletten halten nicht für all diejenigen mit, die, sagen wir, aufgrund des seelischen guten Gewissens ihrem Körper viel zumuten?

*

Ja, das Wort Feminismus sollte man nicht abschaffen wollen: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/feminismus-ein-blumenstrauss-voller-einwaende-kolumne-a-1137612.html

Ihn durch Humanismus zu ersetzen halte ich schon deswegen für schwer durchzusetzen, weil sich zum Teil Atheisten der Moderne dieses Wort usurpiert haben. Es geht schon lange nicht mehr um den Humanismus alter Zeit, in der auch große Menschen (Herder) einzuordnen sind. Die folgenden Gruppen haben zum Teil unterschiedliche Stoßrichtungen – kurz gesagt: Wie es christliche Konfessionen gibt, so gibt es auch atheistische Konfessionen:

Humanistische Union: https://de.wikipedia.org/wiki/Humanistische_Union

Humanistischer Verband: http://www.humanismus.de/

Die Giordano Bruno Stiftung übernimmt ihn für seine Angebote des evolutionären Humanismus und sieht sich als Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung: https://www.giordano-bruno-stiftung.de/

Spontan will ich noch den Deutschen Freidenker-Verband nennen – der allerdings das Wort „Humanismus“ nicht so sehr hervorhebt: http://www.freidenker.org/cms/dfv/index.php

wie auch die Atheist Alliance International: https://www.ibka.org/artikel/ag02/futrell.html

Sind eigentlich kommunistische Parteien (z.B. DKP) auch wesentlich atheistisch eingestellt?

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Veganer essen Steak – Todesdrohung

Auch Veganer essen gerne mal ein Steak – zumindest diese hier tun das: http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/vegetarisch_vegan/cafe-gratitude-betreiber-von-vegan-tempel-bekommen-todesdrohungen-weil-sie-fleisch-essen_id_5892105.html

Spannend finde ich nun, dass ihnen mit dem Tode gedroht wird. Tiere darf man nicht töten – aber Menschen?

Was denken sich jetzt wohl manche als Antwort? Müssten sie sich schämen?

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Gott ist tot – es leben die Götter + Kirchen kritisieren Parteien

Gott ist tot – es leben die Götter, so heißt es in dem Artikel über die Esoterikszene: http://www.watson.ch/!315918691

*

Wenn KirchenChefs Parteien kritisieren, dann müssen sie aufpassen, dass sie nicht einfach irgendwelche falschen Aussagen von Medien übernehmen, sondern selbst prüfen, ob das, was sie kritisieren, auch wirklich gesagt wurde. Zudem dürfen sie nicht einfach in allgemeines Hexentreiben mit einsteigen, sondern müssen auch die mediale und politische Landschaft überprüfen. Ob das immer geschieht und die Kirche einfach nur Handlanger anderer politischer Kräfte ist, sollte sie selbstkritisch hinterfragen.

(Nachtrag: Über Hoax und Halbwahrheiten in den medien: http://www.rolandtichy.de/kolumnen/eigenartig/wir-gratulieren-dem-bund-deutscher-juristen/ )

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Kwanzaa: Siebenarmiger Leuchter ersetzen

Hier wird der jüdische Siebenarmige Leuchter durch ein neues Symbol ersetzt. Und allem, was alte Symbole ersetzen soll, ist mit Misstrauen zu begegnen. Sie hätten auch 10 Kerzen nehmen können oder 5 oder Kieselsteine bunt bemalt oder Blätter, Zweige… – was weiß ich und dazu Aufbauendes schreiben können. Hier wird durch den Raub eines Symbols etwas mit Bedeutung gefüllt, das überhaupt noch keine Bedeutung hat. Und zudem scheint es mir rassistisch zu sein – trotz der schönen, erhebenden Worte, die es dazu gibt: http://education.nationalgeographic.org/thisday/dec26/first-kwanzaa-celebrated/

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Lichterfest statt Sankt Martin

Man versteckt sich mal wieder hinter Muslimen. Man will nichts Kirchliches – also müssen Muslime dafür herhalten, das Kirchliche abzuschaffen bzw. es umzubenennen. Damit treibt man Keile zwischen nichtmuslimischer Bevölkerung und Muslimen. Zudem: Lichterfest passt so wunderschön zu unser esoterisches System: Es ist wunderschön, Lichter lassen Kinderherzen leuchten… usw. usw. usw. Aber Sankt Martin geht es nicht um Wohlfühlen, sondern darum, mit anderen zu teilen. Aber das mag man nicht mehr. Man mag Wohlfühl – und das auch auf Kosten anderer. Über so was denken all die Gesellschaftsumpräger sicher kaum nach. http://www.rp-online.de/app/1.5521804

Hier gibt es Punkte, die für Sankt Martin und gegen Halloween sprechen: http://www.rp-online.de/nrw/panorama/st-martin-vs-halloween-was-ist-besser-aid-1.5501306

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