Kirchentag + Demokratie + Steinmeier + Misslungene Werbung: Deutscher Katholikentag + Anpasserkirche – Abtreibung

Man muss mit allen reden können https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/dialog-mit-afd-und-muslimen/ :

In einem „Genderzentrum“ werden Fragen der Geschlechtergerechtigkeit besprochen, in einem „Zentrum Regenbogen“ soll die Frage gestellt werden, wo der Platz homosexueller Muslime oder Christen in den Gemeinden sein kann. Der Humanistische Verband wird im Roten Rathaus zwei Veranstaltungen organisieren, eine zum Thema Toleranz und eine zum Thema Sterben. Bischof Markus Dröge stellt sich dem Streitgespräch mit Annette Schuldner, Vertreterin der Gruppe „Christen in der AfD“. „Es ist nicht sehr christlich, zu sagen, es gibt eine bestimmte Gruppe, mit der reden wir überhaupt nicht“, rechtfertigte Aus der Au diesen Programmpunkt auf Nachfrage. Der Kirchentag wolle „klare Haltung“ zeigen, sich aber „offen auf andere Sichtweisen einlassen“.

Mit demokratischem Umgang miteinander werden so manche ihre Probleme haben. Aber gut, dass der Kirchentag daran festhält. Demokraten müssen sich ihres Einsatzes für Demokratie nicht schämen – gerade auch dann, wenn sie sich für Gruppen einsetzen, mit denen sie religiös, ideologisch-weltanschaulich nichts zu tun haben. Zur Demokratie gehört auch, diejenigen zu respektieren, die das nicht so sehen und auch Ängste vor zu viel Demokratie haben. Auch Ängste davor, dass Demokratie von Extremisten missbraucht wird, um die Gesellschaft zu durchdringen. Es ist zum Teil eine heftige Diskussion: Wie geht man als Demokrat mit demokratiefeindlichen Gruppen um. Diese Diskussion muss öffentlich geführt werden – und wird es ja auch hin und wieder. Wir haben viele Sicherungen in unserer Demokratie, damit eine Übernahme der demokratischen Gesellschaft durch Extremisten nicht geschieht. Gefährlich wird es erst dann – wie wir an der Türkei sehen – wenn ein Mensch Macht hat und dann langsam aber sicher die Gesellschaft umpolt. Gefährlich wird es, wenn Menschen dermaßen emotionalisiert werden, dass ihr Verstand ausgeschaltet wird, wie wir an unserer Vergangenheit erkennen können. Angesichts extremer Gruppen muss man wachsam sein – ihnen argumentativ entgegenstehen, aber nicht mit antidemokratischen Mitteln vorgehen. Denn die Denkweise existiert, ob man sie verbietet oder nicht. Man muss rechtsstaatlich gegen sie vorgehen – und das wird ja auch, weil es entsprechend schwierig ist, in unserem Staat ja auch mit aller Sensibilität gemacht. Zudem bin ich der Meinung: Extremisten können nur dann groß werden, wenn in der Politik etwas fasch läuft. Wir haben in unserer Gesellschaft unterschiedliche Ansätze auch im Umgang mit extremeren und extremen Positionen/auch in der Beurteilung dessen, was extrem ist – das gilt es zu akzeptieren – ohne den anderen zu diffamieren und nach moderner mittelalterlicher Sitte: An den Pranger zu stellen, damit andere über ihn herfallen können. Dass das nicht nur meine Meinung ist, sondern auch anderer, die wie ich nicht als AfD Fans gelten, zeigen einmal die oben genannten Kirchentagsveranstalter, zudem auch Dunja Hayali: https://jungefreiheit.de/pressemitteilung/2017/dunja-hayali-wir-muessen-die-meinung-des-anderen-aushalten/

Ich hoffe, Steinmeier meint das so wie ich es verstehe – bin mir allerdings nicht so sicher: http://www.tagesschau.de/inland/steinmeier-bundespraesident-115.html

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Was ist das denn für eine Werbung für den Deutschen Katholikentag! Das Bild ist wichtig, das Bild zeigt Wesentliches. Aber: Das Bild ist für einen Katholikentag vollkommen Fehl am Platz! Es ist ein Bild aus der Zeit der Hoch-Zeit der Grünen, der Kämpfe gegen Polizisten. Einer Zeit, in der man Sicherheitsbemühungen in unserem Land bekämpfte. Es ist ein Bild, das in unsere Gesellschaft nicht passt – wenn Katholiken das in der Türkei zeigen würden… (bloß nicht! Es gäbe Tote!) … aber es passt nicht zu einem deutschen Katholikentag in unserer Zeit. Es ist zu befürchten, dass die anderen Bilder entsprechend mehr Ideologie zeigen als katholischen Glauben. https://www.katholikentag.de/service/nachrichten/2017/hoffnungsvoll_und_widerspenstig_fuer_den_frieden.html

Warum wurden diese Bilder ausgewählt? Als Hingucker. Und das rechtfertigt ein solches Plakat nicht – zudem missbraucht es die Botschaft des Bildes.

Die Werbelinie sei ein „Hingucker“, findet denn auch der Bischof des gastgebenden Bistums Münster, Felix Genn. Sie sei „stark, ästhetisch, sehr ansprechend und modern“. Und sie zeige: Die Kirche sei nicht weltfremd und „aus der Zeit gefallen“, sondern sie steht mitten in dieser Welt. Gerade auch Menschen, die mit Kirche und Katholikentag wenig zu tun haben, sollten von diesem Erscheinungsbild angesprochen werden.

Ich hoffe, Katholiken machen Rabbatz. Zudem: Fällt den Veranstaltern des Katholikentages wirklich nichts ein, was unseren Glauben in die Gesellschaft tragen kann?

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Kann man für das Lebensrecht von Down Syndrom Menschen und Abtreibung gleichzeitig eintreten? Manche scheinen den Spagat zu schaffen. Auch die katholische Kirche geht falsche Wege – in manchen Bereichen unserer europäischen Gesellschaft: http://www.katholisches.info/2017/03/abtreibung-ist-mord-doch-die-katholische-universitaet-loewen-stellt-sich-gegen-pro-life-dozenten/?pk_campaign=feed&pk_kwd=abtreibung-ist-mord-doch-die-katholische-universitaet-loewen-stellt-sich-gegen-pro-life-dozenten

Zum Thema Abtreibung: https://philosophia-perennis.com/2017/03/22/lebensschuetzer-in-lebensgefahr/

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Globalisierender Nationalismus – Selbstbestimmte Globalisierung + Pro Agenda 2010

Ich bin mir noch nicht so ganz im Klaren, ob sich Trump, Le Pen, Wilders usw. (warum wird auch Putin genannt?) – gegen die Globalisierung sind. Sie sind, wie Brexit zeigt, gegen eine bestimmte Art von Globalisierung. Die Globalisierung muss von den Nationen selbst bestimmt bleiben. Man will nicht abhängig werden von irgendwelchen Herrschern in Brüssel, die die Grenzen öffnen und alle zwingen, ihren Vorstellungen von Globalisierung zu folgen, nicht von irgendwelchen Globalisierern, die meinen, ganzen Nationen ihre Vorstellung von Globalisierung überstülpen zu müssen. Das sahen wir ja schon am Kampf gegen TTIP usw. Die Globalisierung muss auf ein anderes Fundament gestellt werden. Das dürfte der Grund sein. Wir sehen ja an Trump, der wunderbar mit seinem japanischen Kollegen klar kommt (der Handschlag ist – auch wenn ich nicht küchenpsychologisch daherkommen will – zumindest vielsagen), das sah man an dem berühmt-berüchtigten Dekret: Die Nation selbst soll bestimmen – und wenn man bestimmen kann, dann kann man auch Verträge schließen.

Wenn wir immer nur hören, dass diese Kräfte gegen die Globalisierung seien, dann unterstellt man ihnen Dummheit und Isolation. Aber sie sind vermutlich nicht dumm, sondern eben national bestimmt, das heißt, wie geschrieben: Die Nation soll bestimmen, wie die Globalisierung abzulaufen hat. Dass das Haken hat, weiß ich auch. Aber es geht ja nicht darum, was ich für richtig halte, sondern wie ich die Lage einschätze.

Das große Problem, das ich zudem damit sehe: Die Digitalisierung ist schwerer zu händeln als die Globalisierung. Und wenn sich diese Länder davon ablösen, dann können sie auf kurz oder lang nicht mithalten. Warum sollten sie auf die Digitalisierung verzichten? Weil diese dazu führen wird, dass sehr viele Menschen arbeitslos werden, das heißt: Unmut und Unruhe entsteht. Es sei denn, sie finden einen Weg in die Moderne, die gleichzeitig der Bevölkerung zugute kommt. Zu: http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-02/globalisierung-widerstand-rechte-nationalismus-donald-trump-marine-le-pen-is

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Ich halte es für eine große Gefahr, die Errungenschaften der Schröder-Agenda zurückzuschrauben. Sie mag vielen SPDlern nicht gefallen haben – aber die Regierungen sind nicht dazu da, den SPDlern zu gefallen, sondern das Land zu stärken. Und das hat die Agenda geleistet. Das soll man jetzt nicht wieder verspielen. Sonst finden wir uns wirtschaftlich bald auf dem Niveau von Frankreich und Italien wieder. Dann wird es in unserem Land heftig.

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Lage der Nation + Pro-Populismus + Gauck und Steinmeier

Ein Artikel zur Gefühlslage der Nation: https://causa.tagesspiegel.de/kolumnen/ein-wahljahr-im-zeichen-der-unsicherheit.html

Angst kann zu Rückzug führen – aber auch dazu, dass man alltägliche Routine verlässt und sich informiert und entscheidet.

Voraussetzung allerdings: Man kann sich frei über alles informieren und frei entscheiden, ohne Repressionen durch das gesellschaftspolitische Umfeld zu erfahren bzw. durch Parteien, die Konkurrenz fürchten.

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Populismus als „notwendiger Bestandteil der Demokratie“: http://cicero.de/berliner-republik/demokratie-populistischer-Antipopulismus

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Ich mag mich immer noch nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass Steinmeier Bundespräsident werden soll. Es hätte einer sein sollen, der nicht aus der Politik kommt, einer, der als Schachfigur verschoben wurde: Steinmeier -> Bundespräsident, Gabriel -> Außenminister, EU-Schulz -> Kanzlerkandidat. Ich finde, damit wurde das Amt beschädigt. Nun muss man freilich notgedrungen sagen: Jetzt ist es nun einmal so. Aber es ist nicht richtig – und bleibt es auch. Zudem wünsche ich mir einen, der nicht zur Isolation unseres Landes beiträgt – weil wir die einzigen sind, die die richtige Politik betreiben. Man muss sich, gerade als Diplomat, mit anderen arrangieren können und Verbindungsfäden suchen, statt sie zu kappen.

Was Gauck betrifft: Ich weiß nicht, ob Selbstverliebtheit der Grund für Gauck war, sich anzupassen. Er war kantiger, bevor er das Amt übernommen hatte. Aber er war kantiger – in anderem Sinn, als es der Autor hier darstellt. Gauck war islamkritischer – und wurde dann Regierungskonformer. Er hat sich stark den Vorgaben der Regierung angepasst. Ob aus Selbstverliebtheit? Ich bin kein Psychologe und mag solche pseudopsychologische Interpretationen auch nicht. Er selbst mag es wissen, warum er umgeschwenkt ist: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-02/joachim-gauck-bundespraesidentenwahl-marktwirtschaft-bilanz-angela-merkel-ddr

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Broder zu Trump und andere zu Trump + Trumps Beliebtheitswerte + Flüchtlingsansturm + Jesiden in Herne

Wie sieht Broder Trump? Hier können wir es erfahren: https://www.welt.de/politik/video161868276/Obama-hat-das-Monster-Trump-ins-Leben-gerufen.html Und was sagen diese Trmp-Kenner?: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-hart-aber-fair-narzisst-mit-der-lizenz-zum-toeten-psychiatrie-professor-warnt-vor-trump_id_6607358.html – Das, was fast alle in unserem good old germany sagen. Selbst die Wirtschaftsleute haben sich sprachlich anstecken lassen: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Aussenhandelsverband-warnt-vor-Trump-article19691222.html

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Trumps Beliebtheitswerte: https://www.welt.de/politik/ausland/article161866019/Aussergewoehnlicher-Umfrage-Erfolg-fuer-Trump.html Das zeigt mal wieder, dass Umfragen nichts taugen – vor wenigen Tagen hieß es: Dass Trump so unbeliebt sei wie kein Präsident vor ihm. (Was mir mein Privatkritiker vorgeworfen hatte: „Jetzt müssen sie schon anfangen, gegen das amerikanische Volk zu wettern“ – weil er meinte, ich wettere gegen Trumpkritiker. Tue ich auch – aber nur, wenn sie sich antidemokratisch verhalten… – aber diese Feinheiten verstehen manche nicht.) Das zeigt mal wieder: Traue keiner Statistik…

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Es deutet sich wieder ein Flüchtlingsproblem an – Augen zu und durch?: https://www.welt.de/politik/ausland/article161883978/Fluechtlinge-in-Tirol-Wir-steuern-auf-ein-Problem-zu.html Alle sollten nach Deutschland geleitet werden. Am besten in Hochburgen der Grünen und der SPD. Realität zu erkennen ist für manche äußerst schwer, könnte man fördern. Auf jeden Fall: Italien ist überfordert. Aber das ist uns in Deutschland doch egal. Griechenland ist überfordert – auch das ist uns in Deutschland egal. Schimpfen wir auf die EU-Länder, die keine aufnehmen wollen – und verbreiten wir wieder Nachrichten darüber, wie toll wir Deutschen sind im Vergleich zu allen anderen Dunkelstaaten. Sorry, ich bin sarkastisch geworden. Aber über Menschen, die Realitäten nicht wahrnehmen wollen, wie soll man ihnen deutlich machen, wie die Welt wirklich tickt?

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Was war, was ist in Herne los? Mussten Jesiden vor Muslimen fliehen? https://correctiv.org/blog/ruhr/artikel/2017/02/03/stadt-herne-verschweigt-vertreibung-von-jesiden/

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Angriff auf Kurden: http://www.focus.de/politik/videos/grosseinsatz-der-polizei-ausschreitungen-bei-kurdenmarsch-45-jaehriger-schwer-verletzt_id_6608313.html

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Aggression gegen AfD + Leben in einer Demokratie + Broder und S&F + Hassmails

Gestern hatte ich einen Beitrag über Aggression gegen die AfD. Interessant finde ich, dass die Aggressoren, die Denunzianten usw. nicht merken, dass ihr Tun kontraproduktiv ist. Viele Menschen lassen sich heute nicht mehr einschüchtern durch Totschlagargumente, durch Diffamierungen, dadurch, dass sie in eine politische Ecke gesteckt werden. Sie denken selbst und tun das, was sie für richtig halten.

Was die AfD bekämpfen kann: eine gute Politik, sind gute Medien, die nicht der Politik nach dem Mund reden. Alles andere, Beschimpfungen, Hassäußerungen, Einschränkungen der Menschenrechte gegen AfDler – das geht nach hinten los, das lockt geradezu, trotzig zu werden. Das ist freilich einfacher, als gute Politik zu machen. Aber vielleicht bedankt sich die AfD einmal bei all ihren Hassern für die tatkräftige Unterstützung.

Interessant finde ich aus biographischer Perspektive: Als ich ca. 20 Jahre alt war, traten wir dafür ein, dass ein Kommunist Lokomotivführer bleiben darf – also gegen Berufsverbot für Kommunisten. Heute trete ich dafür ein, dass Menschenrechte auch AfDlern gebühren. Ob ich morgen wieder für Linke eintreten muss? Würde ich tun, wenn man sie bedrängen würde. Allerdings denke ich, dass ich nicht mehr so alt werde, wenn man für einen Schwenk in der Gesellschaft ungefähr 40 Jahre andenkt + Übergangszeiten.

Mein Maßstab ist weder Kommunismus, noch Nationalismus, noch Liberalismus, noch Kapitalismus… – ich bin Christ. Als solcher ist man frei von allen -ismen. So verstehe ich meinen Glauben – es gibt andere Christen die sagen zum Beispiel, als Christ muss man Sozialist sein. Zumindest haben das viele gesagt, als ich aufgewachsen bin. Aber dazu bin ich doch viel zu Freiheit liebend.

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Ich bin übrigens dankbar, in einer Demokratie leben zu dürfen und dafür eintreten zu können, dass unsere Demokratie eine Demokratie bleibt. So kann ich Menschen der Institutionen kritisieren, der Politik, der Kirchen, der Gewerkschaften, der Parteien, kann gegenüber mächtigen Medien Einspruch einlegen… – das ist alles möglich. Man muss daran arbeiten, dass dem so bleibt und dass die Gesellschaft auch immer freier wird.

Abträglich halte ich es jedoch, wenn diese Freiheit dazu benutzt wird, andere mit Dreck zu bewerfen, dazu benutzt wird, zu beschimpfen, statt zu argumentieren, unflätig zu werden, statt den anderen zu achten. Man muss das zwar ertragen, in einer Demokratie – aber man muss auch darauf achten, dass wir allesamt und auch wir selbst, sauber bleiben und die Demokratie nicht beschmutzen. Und das tun wir, wenn wir andere erniedrigen. Wir haben alle die Wahrheit nicht gepachtet – wir müssen alle zusehen, dass wir in der Spur bleiben, weil keiner sämtliche Argumente im Blick hat, geschweige denn frei ist von Emotion und falscher Selbsteinschätzung.

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Ich hatte neulich auf das folgende Thema hingewiesen – leider haben nicht alle meine Worte verstanden. Egal. Manchmal ist man eben missverständlich. Sollte ironisch sein. Darum weise ich dieses Mal nur auf Broder: http://www.achgut.com/artikel/zimmer_frei_fuer_frank_und_gerald

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Hassmails gegen wen auch immer sind keine legitime Form politischer Auseinandersetzung. Warum hat dieser SPD-Politiker Hassmails bekommen? Das steht nicht im Beitrag. Das wüsste man allerdings gerne, um den Rücktritt als Rücktritt und nicht als persönliche politische Aussage zu verstehen: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-12/thomas-purwin-spd-chef-bocholt-beschimpfungen-hassmails-ruecktritt

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Westliche Welt wird versinken + Schweden ist schon versunken? + Neue Sprache Österreichs + Mord in Österreich + Berlins Herrscher

Joschka Fischer meinte, die westliche Welt werde versinken – USA zieht sich zurück, China wird stärker, Russland + Trump knocken Europa aus: http://www.focus.de/politik/videos/ex-aussenminister-joschka-fischer-westliche-welt-wird-vor-unseren-augen-versinken_id_6329554.html – Ich denke, die westliche Welt wird aus einem ganz anderen Grund versinken… – aber das ist ein anderes Thema.

Ach so: Wenn Trump und Putin und Frankreich und Italien gemeinsam mit Russland agieren werden, und die Deutschen irgendwie nicht kapieren, was um sie herum los ist – alles so anders in der Welt hier – dann wird nicht die westliche Welt versinken, sondern Deutschland wird als einsame Insel der aufrechten TrumpPutinMayAssad-Feinde sich mit Erdogan als Achse zusammentun und… – nun ja.

Aber keine Bange: Auch die Trump-USA werden sich nicht außenpolitisch zurückziehen. Dazu ist Europa zu innovativ. Höchstens Deutschland wird sich von der Trump-USA zurückziehen. Aber auch das ist ein anderes Thema.

Vorausgesetzt natürlich immer: Die USA wird nicht durch die Demokraten paralysiert.

Apropos deutsche Regierung und Erdogan: http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-aussenminister-tuerkei-kritiker-wollen-ende-der-beitrittsverhandlungen-a-1125497.html Eine Emanzipation europäischer Staaten von Deutschland findet statt. So ist das Leben in der Politik nun mal. Macht man viele Fehler, korrigiert sie nicht, quittieren es andere mit Absprung.

Und einen der Fehler konnte man gestern in der Tagesschau wieder einmal von Steinmeier wahrnehmen: Wer gegen diese Türkeipolitik ist, ist Populist, der es sich zu einfach macht. Diese einfache Aussage ist selbst populistisch. Es ist kompliziert mit Erdogans Türkei, ohne Zweifel, und man sollte viele Psychiater zu Rate ziehen, aber auch für Chamberlain war es 1938 kompliziert.

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In unserem Land weiß man vielfach, auch wenn es nicht genannt wird, also von Medien verschwiegen wird, ob es sich um inländische oder ausländische Verbrecher handelt. Ich frage mich immer: Wie wollen diejenigen, die Medien an die Leine legen wollen, das verhindern? Schweden hat einen Weg gefunden: Es dürfen angeblich nur noch kriminelle Taten von Schweden berichtet werden – nicht mehr von Zugereisten. Klasse Trick: http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingskriminalitaet-in-schweden-die-medien-schweigen.795.de.html

Vor Nachahmungen muss man jedoch warnen: Den Schweden wird irgendwann ihr liberales System um die Ohren fliegen – denn die autochtonen Schweden sind nicht so blöd, wie es manche Kreise sich erhoffen. Jedes Opfer hat Bekannte, Verwandte, Freunde. Sie alle reden weiter und das mit der bekannten Aufbauschung. Wenn diese Schneebälle nicht neutral vermittelt werden, wachsen sie zu einer Lawine heran. Und dann wundern sich die Verschweiger über die bösen Schweden, die sie selbst erst „böse“ gemacht haben.

Ein anderes Argument gegen diese schwedische Tat wird ins Feld geführt: Nur in 1% der Straftaten sind Zugereiste – auch als Opfer. Ob diese Zahlen stimmen oder die Zähler auf ihre eigenen Verschleierungstricks hereingefallen sind, müssen die Schweden selbst herausfinden.

Ich nenne im Blog kaum kriminelle Taten, auch kaum Auseinandersetzungen in Flüchtlingsheimen, die vielen Übergriffe auf Frauen – quer durch die Republik. Vielleicht sollte man das – bevor auch bei uns manche auf den Gedanken kommen sollten, alles zu verschweigen?

Fleischhauer spricht aus, was auch ich denke: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/taeter-berichterstattung-besondere-kennzeichen-besser-verschweigen-kolumne-a-1125482.html

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Und was machen die Briten? Alle denselben Fehler: https://www.jihadwatch.org/2016/12/tolerance-of-islamic-intolerance-is-now-the-british-governments-cardinal-doctrine

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In Österreich – und da vor allem in Wien -, gibt es Schwierigkeiten mit der Sprache: http://www.krone.at/oesterreich/umgangssprache-bei-70-prozent-der-schueler-nicht-deutsch-statistik-zu-pisa-story-543522 : Schüler der Mittelschulen/Hauptschulen: 68-70% ohne deutscher Umgangssprache (auf Gesamtösterreich bezogen: ca. 30%). Das bedeutet für Pisa: schlechtes Abschneiden. Und was bedeutet das für die Zukunft Österreichs? Wirtschaftliche Schwierigkeiten. Das müsste doch auch unsere lieben Medien erschrecken: Wer kein Deutsch kann, kann auch keine deutschsprachigen Zeitungen kaufen und schaut sicher keine österreichischen Nachrichten. Vielleicht sollten sie einmal an dieser Stelle einsetzen? In Deutschland wird es sich auch nicht mehr lange halten. Es geht nicht nur darum, Schüler in Fragen der Medienkompetenz zu unterstützen, sondern überhaupt das Erlernen der deutschen Sprache zu fördern.

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Wie konnte es nur so weit kommen, dass ein bedeutender kasachischer Mann (Alijew) in einem österreichischen Gefängnis (Februar 2015) ermordet wurde? http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-12/kasachstan-oesterreich-rachat-alijew-millionaer-mord-verdacht

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Berlins heimliche Herrscher: http://www.spiegel.de/sptv/spiegeltv/spiegel-tv-magazin-ueber-kriminelle-araber-clans-in-berlin-a-1125572.html Und was lernen wir daraus?: Wenn die Politik ein Vakuum schafft – dringen Übeltäter schnell hinein. Was lernt die R2G Politik daraus? Ich befürchte: Nichts. Man muss mit den wahren Herrschern Berlins gemütlich plaudern und ihnen sagen: Aber, aber, verkauft eure Drogen in Brandenburg, nicht in unserem schönen Park. Und streckt sie ein bisschen, damit keine Menschen darunter leiden. Billiger solltet ihr sie auch machen, damit sich alle diese leisten können… Und die Prostituierten, die für euch arbeiten, behandelt sie menschlich. Wir können es leider nicht kontrollieren, aber wir gehen davon aus, dass ihr tolle Typen seid.

Ach, Berlin, ist eine reise Wert.

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Zurück zu Fischer: Die westliche Welt wird versinken?

 

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Kümmert sich jemand um Opfer? + Kommunen kassieren ab + 300€ Strafe wegen Verweigerung eines Moscheebesuchs?

Die Täter machen, was sie wollen – die Opfer werden nicht ernst genommen – das ist eine Ermutigung der Täter für die nächsten Taten. Die Gesellschaft darf die Frauen nicht allein lassen und solchen Leuten ausliefern. Zudem: Die Täter schüchtern die Frauen ein, diese wagen sich nicht mehr frei auf die Straße, damit haben manche auch ihr Ziel erreicht, sie können also religiös Pluspunkte sammeln für ihr sonderbares Paradies:

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In der ARD wurde am Montag ab 20:15 Uhr ein Beitrag über kommunale Gebühren gesendet. Und es war erschreckend, wie unterschiedlich es den Kommunen geht. Manche sind sehr schlecht dran und kassieren die Bürger ab, manche sind gut dran und den Bürgern geht es gut, manche haben eine üble Kommunalpolitik betrieben – und die Bürger müssen zahlen, manche haben vorausschauend gehandelt und die Bürger müssen nicht zahlen. Bei manchen Beispielen stieg der Blutdruck massiv an, so bei dem Thüringer Beispiel, das ich auch schon im Blog hatte, in dem Bürger eine Straßenerneuerung zahlen müssen, die 21 Jahre zurückliegt. Aber auch das Wuppertaler Beispiel kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen: Wasserpreis wurde zu Recht vom Kartellamt beanstandet, die Bürger bekamen Recht, aber die Wassergebühren sind noch immer so hoch, weil die Stadt das Wasserwerk zurückgekauft – oder was auch immer – hat. Und da darf das Kartellamt nichts manchen. Ich denke, die Bürger werden dort so clever sein, das gerichtlich überprüfen zu lassen, ob  bei den Abwicklungen alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Aber es stellt sich die Frage: Warum legen es manche Kommunen regelrecht auf einen Streit mit ihren Bürgern an? (Wenn sie es nicht bezahlen können, müssen sie eben ihr Haus verkaufen – und von dem Geld die Straßengebühren bezahlen!) Andere Beispiele zeigten doch, dass es auch anders geht. Sie müssen auch zahlen – aber es geht menschlich ab, wird auf vielen Schultern verteilt. Alle sind es zufrieden. Überprüft keiner die Gebaren der Verwaltungen?

Und noch etwas ist äußerst ärgerlich: Viele Kommunen sind am Rand des finanziellen Zusammenbruchs, müssen also Gebühren erheben. Liegt es nur an der falschen Politik? Liegt es daran, dass die Länder die Menschen vor Ort allein lassen? Dass ihnen immer mehr aufgebürdet wird und die Kommunen damit an den Rand des Ruins getrieben werden? Auf diese Frage ist der Beitrag leider nicht eingegangen. Und es bleibt nur zu hoffen, dass die Bürgermeister den jeweiligen Ländern massiv auf den Keks gehen – und wenn diese vom Bund allein gelassen werden, dem Bund massiv auf die Füße treten. Denn ich befürchte, dass so mancher Käse, den der Bund fabriziert, von den Ländern bzw. Kommunen gemampft werden muss. Man denke nur an die Flüchtlingsfrage und wie lange es gedauert hat, bis der Bund sich einen kleinen Schritt weit bewegte.

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Kann es echt sein, dass eine Familie 300€ Strafe zahlen muss, weil sie sich weigerte, ihren Sohn mit der Schule eine Moschee besuchen zu lassen? https://politikstube.com/rendsburg-eltern-eines-schuelers-lehnten-moschee-besuch-ab-nun-drohen-300-euro-bussgeld/ Die Eltern haben einfach entschieden, wenn ich das richtig sehe, den Sohn zu Hause zu lassen.

Ich habe einmal eine Frage: Manchmal hört man so klingeln, dass manche muslimischen Eltern ihre Mädels nicht mit auf Klassenfahrten lassen. Die werden auf einmal krank – und die Klasse muss plötzlich ohne sie fahren. Alle müssen damit rechnen, dass sie (pro Tag?) 300€ Strafe zahlen müssen? Wenn denn, was natürlich nie und nimmer der Fall sein wird, sondern nur hypothetisch sein könnte, falls das Töchterchen dann auf einmal doch wider Erwarten aller nicht krank sein sollte?

Muss man vielleicht – was ich ja nicht annehme, aber es könnte ja doch sein, dass… – vermuten, dass hier mit zweierlei Recht hantiert wird? Natürlich nicht. Aber man darf ja noch einmal in Rendsburg nachfragen…

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Tag der Deutschen Einheit + Einigkeit – Recht – Freiheit

Vor einem Jahr schrieb ich so manches Optimistische. Ich bin – auch wenn man es mir manchmal nicht anmerken sollte – noch immer optimistisch, vor allem, weil die Politik inzwischen auf dem richtigen Weg ist, das Problem zu meistern, wobei allerdings noch viel zu tun ist, um die Gesetze den Notwendigkeiten anzupassen. Manchmal befällt mich allerdings Zweifel, ob sie es noch bis zur Wahl schafft. Auch Medien haben inzwischen dazu gelernt – wenn auch nur halbherzig. Sie fallen in alte Muster zurück – aber es wird vermutlich besser werden. Was mich zuversichtlich stimmt: Vor allem sind weitere Menschen mutiger geworden, Probleme sachlich zu benennen, statt der Bevölkerung aus politischem Opportunismus heraus Sand in die Augen zu streuen.

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Das schrieb ich vor einem Jahr – ich übernehme es 1:1 auch wenn man das eine oder andere aus heutiger Perspektive ergänzen könnte -:

Der Tag der Deutschen Einheit – ja, es ist gut , dass wir die Einheit wieder haben.

Der Tag der Deutschen Einheit – es war ein schweres Jahr, das Vergangene – vor allem, weil es Vorzeichen gesetzt hat und keiner weiß, wie die Rechnung für Deutschland aussehen wird.

Besonders denke ich da an die Migranten/Flüchtlingsfrage, an den VW-Betrug.

Dagegen scheint das Ukraine-Problem nicht mehr so zu eskalieren, wenn nicht noch eine große Dummheit gemacht wird, denn es schlummert zurzeit.

Tag der Deutschen Einheit. Was hat sich alles weltpolitisch seit diesem Tag getan! Dem Grauen des Ost-West-Konflikts ist das Grauen in den islamischen Ländern und den Ländern, in denen der Islam über Islamisten Fuß zu fassen sucht, gewichen.

Die vielen Flüchtlinge/Migranten – wir schaffen das. Wir haben alle Möglichkeiten, es zu schaffen. Wie die Einheit zum Teil geschafft wurde und soweit gediehen ist, dass wir sagen können: Es wurde geschafft! – so wird auch diese Herausforderung geschafft werden. Und danach haben wir ein anderes Deutschland. Nicht ein islamisches Deutschland. Nicht ein Deutschland, in dem unser Grundgesetz nur noch auf dem Papier steht. Sondern ein Deutschland, das weiß, dass es auch diese neue Herausforderung geschafft hat.

Meine Frage ist manchmal: Was für ein Deutschland hinterlassen wir unseren Kindern? Wir dürfen ihnen kein Deutschland hinterlassen, in dem sie Angst haben. Sondern nur eines, in dem sie sehen:

  • Herausforderungen sind dazu da, dass man sie angstlos anpackt.
  • Dass man mutig für unsere Werte einsteht und sie verteidigt.
  • Dass man für Freiheit eintritt, dafür, dass Recht Recht bleibt und nicht der Willkür einer Gruppe oder Elite oder einer medialen Kampagne weicht;
  • dass wir für Menschlichkeit und Gleichberechtigung eintreten.
  • Was für ein Land? Eines, das Emotion mit Verantwortung und Klugheit zu verbinden weiß,
  • aber auch seine Grenzen kennt und nicht andere zu übertrumpfen sucht, auch nicht mit vermeintlicher Moral, weil das schlicht und ergreifend nicht möglich ist.
  • Ein Land, in dem Menschen, die das weltweit ersehnen, Zuflucht finden, aber vor allem auch Anregungen, Freiheit, Recht, Gerechtigkeit, Menschlichkeit… in ihrem Heimatland umzusetzen. Gegen den Widerstand grausamer Kulturen.
  • Und, was VW betrifft: Ein Land, in dem man Betrug und (über VW hinaus) Korruption meidet und Ehrlichkeit ganz groß schreibt. Auch in der Wirtschaft.
  • Alle Bereiche unserer Gesellschaft müssen von den Werten durchdrungen werden. Und wenn wir sie von den Migranten und Flüchtlingen einfordern, müssen wir selbst uns auch daran halten.

Deutschland wird sich verändern – wenn wir es schaffen – zum Guten. Es kostet Kraft. Aber: Wer schafft es, wenn nicht wir, die wir in den letzten Jahren wirtschaftlich reich beschenkt wurden – vermutlich, um dieses Problem anpacken zu können. Da bricht mein Glaube durch – und auch daran, dass Gott Geschichte lenkt – mit Menschen, die auf ihn hören. (…) Wer Reichtum bekommen hat, der ist auch verantwortlich dafür, es verantwortungsvoll einzusetzen.

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Einigkeit (nicht: politische Gegner und Andersdenkende erniedrigen)

Recht (nicht: Willkür, Zulassen von Rechtlosigkeit und rechtsfreien Räumen)

Freiheit (nicht: Freiheit ideologischen Weltanschauungen und Kulturen opfern)

Diese müssen immer neu erkämpft werden. Wer meint, sich auf das, was erreicht wurde, ausruhen zu können, wird merken, wie schnell eine Gesellschaft in Uneinigkeit, Rechtlosigkeit und Unfreiheit versinken kann. Wir sehen es ja zum Teil schon.

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